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E_1928_Zeitung_Nr.076

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Die lautesten Willkommenrufe waren für den letzten aufbewahrt worden, eine schöne, wohlgebaute schwarze Stute, die die berühmten Farben des Stalles Rothschild trug. Tony befeuchtete seine Lippen. «Da, da ist sie», sagte er ruhig. «Ein schönes Pferd, nicht wahr?» dieser lächerlichen Stadt mitzunehmen ich Niemand antwortete, Musette nur sah ihnmir gestatten darf, und das ist das Bewusst- dass es eine Person gab, von der ich an. Die andern hatten ihre Blicke auf diesein, Pferde drunten auf der Bahn gerichtet. niemals Geld geborgt habe. Es ist auf alle Von der Tribüne aus war die Stute fast Fälle sehr freundlich von dir, Reggie. Komm licht zu beobachten. Man konnte die einzelnen Pferde sich wie kleine schwarze Punkte Reggie nickte. morgen zum Frühstück zu mir». bewegen sehen. Die Bewegung dauerte ungeähr fünf Minuten, wobei eine stille Spannung hut des Portiers übergeben hatte, ein wenig Tony ging, nachdem er das Auto der Ob- sich immer mehr über die Tausende von Zuschauern verbreitete. auf. zögernd die Treppen zu seiner Wohnung hin- Der scharfe Klang einer Glocke und ein Eine halbe Stunde später hielt ein Drosch' plötzlicher vielstimmiger Ruf: «Jetzt kommen sie!» Hess alle sich vorbeugen, eifrig auf die gebrochene Linie starrend, die die Bahn daherkam. Immer näher kamen sie, während die Rufe lauter und lauter wurden, bis schliesslich die ausend Stimmen zu einem einzigen Gebrüll der Aufregung anschwollen. «Dryade gewinnt!» «Colchester! Colchester!» «Hundert auf Little Eva!» «Dryade! Dryade!» Kopf an Kopf kamen drei Pferde mitten' in der Bahn herangesprengt, einige Pferdelängen vor der übrigen farbenprächtigen Schar. Hundert Yards vom Ziel waren sie noch auf einer Linie, während sich der Abstand von den übrigen bei jedem Sprung vergrösserte. Plötzlich strauchelte eines von ihnen. Ein Schrei: «Mit Dryade ist es aus!» entrang sich plötzlich tausend Kehlen, und im nächsten Augenblick sausten Colchester und Little Eva, scheinbar unzertrennlich, vereint in einem letzten Kampf, durch'die Ziellinie. Die gewaltigen Zurufe erstarrten in einem kurzen, beinahe unerträglichen Schweigen. Alle Augen waren auf die hohe Tafel gerichtet, das schicksalreiche Ergebnis abwartend. Mit vollkommen ruhiger Hand zündete Tony eine Zigarette an. «Colchester hat gewonnen», sagte er ruhig. «Eine knappe Kopflänge, glaube ich.» Die Worte waren kaum über seine Lippen gekommen, verkündete schon ein dumpfes Gemurmel, dass die Nummer tafeln aufgezogen wurden. Tony lachte leicht auf. «Wie ich dachte», Hess er sich vernehmen. «Reggie, du hast deinen Fünfer verloren. Wir wollen hoffen, dass dir diese Lehre genügt, die Finger vom Wetten zu lassen.» Dieses Mal hatte Reggie keine Antwort bereit. Er starrte hartnäckig auf die Bahn, kaute hartnäckig an einer nicht angezündeten Zigarette. Da brach Gwendöline das Schweigen. «Armer Reggie», tröstete sie. Ich kann Sie nicht darben lassen. Sie müssen zu uns kommen und mit uns Mittag essen.» Tony steckte die Hand in die Tasche und holte Reggies Fünfpfundschein hervor. «Musette», sagte er, «noch gibt es Getreide in Aegypien. Was meinen Sie zu Savoy?» Musette, die ihn mit einem bekümmerten Ausdruck im Blick betrachtet hatte, schüttelte den Kopf und lächelte. «Nein, Tony», erwiderte sie, «ich würde von Mr. Setons Gespenst heimgesucht werden. Sie müssen bei mir in Curzon Street zu Mittag essen». Tony knöpfte den Mantel zu. «Mr. Detmars Interesse für Pferderennen hat nun ein Ende», bemerkte er. Es war Punkt sechs, als das grosse, staubige Auto vor Portman Mansions hielt. Reggie öffnete die Türe und Gwendöline schlüpfte, nachdem sie ihre sieben Sachen zusammengerafft hatte, graziös hinaus. «Um acht Uhr, Reggie», sagte sie, «es gibt Schnepfen, kommen Sie nicht zu spät. Adieu, Miss Gilbert, Adieu, Tony, ich bin sehr traurig darüber, dass Little Eva verloren hat». «Ihre Sorgen sind meine, Gwendöline», bemerkte Tony ernst. «Willst du auch aussteigen, Reggie?» «Oh, fahr' erst Miss Gilbert nach Hause», entgegnete Reggie. «Ich begleite dich bis Hyde Court». Nach einigen Minuten Fahrt waren sie in Curzon Street, wo Musette ausstieg. «Also um acht Uhr, Tony,» sagte sie, « aber ich bin bange, dass es keine Schnenfen gibt. Es wird ein ganz und gar «improvisier? tes Fest» werden». «Ich bin nicht heikel», erwiderte Tony. «Das ist eine von meinen wenigen guten Eigenschaften.» Reggie kletterte auf den leeren Platz an Tonys Seite, und nachdem sie Musette zum Abschied zugewinkt hatten, glitten sie lautlos um die Ecke davon. Keiner, von ihnen sprach, bis das Auto vor Tonys Wohnung hielt. Da legte Reggie seine Hand auf den Arm des Freundes. «Sei nicht dumm, Tony, heirate Musette. Da wirst sie sehr glücklich machen». Tony blieb still. «Gut», fuhr Reggie mit einem Seufzer fort, «das ist nicht meine Sache. Aber noch etwas möchte ich dir sagen. So weit es reicht, Tony, das weisst du ja, ist alles, was mein ist, auch dein. Du erlaubst mir alles zu tun, was ich kann?» «Mein lieber Reggie», antwortete Tony, «es gibt nur einen einzigen Luxusartikel, den aus kenauto vor Musettes Haus in der Curzon Street, und Tony, tadellos gekleidet, stieg aus. Er wurde in ein Zimmer links von der Diele geführt, wo Musette schlank und elegant in dunklblauer Abendtoilette lesend in einem bequemen Lehnstuhl sass. «Es wird ein Duett werden», begrüsste sie ihn, ihm die Hand entgegenstreckend, die Tony küsste, «denn die arme Tante Jemima liegt mit schweren Kopfschmerzen zu Bett». «Ein Tag der Heimsuchungen», meinte Tony. «Ich fühlte das schon, als ich heute, morgen aufstand». Sie gingen durch die Diele in das Speisezimmer, wo ein kleiner, runder Tisch, glänzend von Silber und Kristall sich verlockend von der dunklen Eichentäfelung der Wand abhob. Die einzige Beleuchtung kam von vier rotbeschirmten Lichtern in der Mitte. Musettes «improvisiertes Fest» erwies sich als ein leckeres Mittagessen, das sogar den Beifall des • Oberst Nepnham Davis gefunden hätte. Mit Hilfe einer Flasche Lafitte und einiger Gläser «Bristol Cream» verschwand Tonys Kummer lieblich aus seinen Sinnen. Er besass in hohem Grade die beneidenswerte Gabe, der Gegenwart zu leben, und während er munter mit Musette plauderte, machte sich der Gedanke, dass er am folgenden Morgen gezwungen sein würde, piner unsympatischen Welt, ohne einen Pfennig in der Tasche, gegenüberzustehen, keinen Augenblick in seinem Denken bemerkbar. Erst nachher, in dem kleinen Zimmer, wo er seine Zigarre rauchend am Kamin sass und die wechselnden Lichtreflexe Musettes weisse Arme streicheln sah, erst da kam ihm plötzlich seine wirkliche Lage zum BewussU sein. Mit entsetzlicher Deutlichkeit ergriff es ihn, dass dies wahrscheinlich das letzte Mal sein würde, wo er sie sah. Bis zu diesem Augenblick noch hatte er niemals seinem Ver- Richterswil Hotel 3 Könige Spezialität: Fischlaiche und Qualitätsweine. H, Flöhr-Frigerlo, Küchenchef. Tel. 8. Ergraufes Haar erhält seine frühere Farbe wieder durch Birken-Briilan tine Kein neues Präparat, 40jähr. Erfahrung. Verbürgt Wirkung und Zuverlässigkeit. Gtn«raldepot: J. 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N° 76 — 1928 AUTOMOBIL-REVUE 21 hältnis zu Musette einen Gedanken gewidmet. Ohne ihr den Hof gemacht zu haben, war er in eine Art bezaubernder .Intimität geraten, vollkommen ungleich allem, was er bisher während seiner ziemlich umfassenden Lebenserfahrung erlebt hatte. Nun plötzlich trat der Gedanke in seiner ganzen Nackheit hervor, dass er im Begriff war, sie zu verlieren. Er starrte ins Feuer und versuchte, die Tragweite dieser unangenehmen Entdeckung zu erfassen. Musette neigte sich ihm zu und sah ihn an. «Was ist mit Ihnen los t Tony», fragte sie. Ihre Hand lag auf der Lehne seines Stuhls, und beinahe unbewusst legte Tony seine Hand auf die ihre, Ihr weicher, kühler Griff antwortete dem seinen mit einem leichten, freundlichen Druck. vArmer Tony», sagte sie, «Sie sehen ebenso bekümmert aus wie Saul. Was gibt's?-» Der Teufel, oder wer das nun ist, der die Verantwortung für unsere Anfechtungen trägt, Hess plötzlich Reggies Abschiedsworte in Tonys Erinnerung wieder aufleben. Er sah sehnsuchtsvoll auf Musettes aufwärtsgerichtetes Gesicht herab. Hier, bei diesem sonderbaren, angenehmen Mädchen lag eine wunderbare Rettung aus dem schwarzen Morast, in den er gesunken war. Sie begegnete seinem Blick mit ruhigen, weit offenen Augen und einem kleinen bekümmerten Lächeln. «Was ist los, Tony?» wiederholte sie. «Erzählen Sie mir doch». «Musette», flüsterte er, «Musette». Ihre Brust hob und senkte sich wie eine Es enstand ein Schweigen, das ungefähr eine Minute dauerte. Dann ging Tony auf schöne weisse Blume, aber sie blieb ruhig Musette zu und sah ihr tief in die Augen. und unbeweglich. Tony war ihr nun so nahe, «Leben Sie wohl, Musette», sagte er einfach. «Ich bin ein ziemlich grosser Schlingel dass er den warmen Atem aus ihren ein wenig geöffneten Lippen spürte. Und fürund ich glaube, dass es kaum wahrscheinlich einen Augenblick vergass er alles vor derist, dass wir uns jemals wieder begegnen überwältigenden Sehnsucht, sie zu küssen. werden, aber auf alle Fälle habe ich Sie nicht Aber erst, als er dies tat, durchbrach sein gebeten, mich zu heiraten». Gewissen, sein, ein Leben lang gewöhntes Musette lächelte. Benehmen. «Ich glaube, Tony», sagte sie, «dass Sie Er erhob sich leise vor ihr und legte die der einzige Mann sind, der mir jemals eine Hände auf den Rücken. «Ich dachte, Sie zu bitten, mich zu heiraten, Musette» sagte er. Musette nickte. «Aber jetzt», fuhr Tony nach einer kurzen Pause fort, «gedenke ich Ihnen statt dessen die Wahrheit zu sagen». Er setzte sich wieder und starrte ins Feuer. «Ich bin ruiniert, Musette. Ich habe ungefähr zehntausend Pfund Schulden und besitze keinen Pfennig auf der ganzen Welt. Ich habe jeden Schilling, den mir mein Vater hinterliess, verschwendet und verspielt. Die letzten Fünftausend, die mir zu beschaffen möglich waren, hatte ich auf Little Eva gesetzt». Musette, die ihn mit einem halb ernsten, halb lächelnden Gesichtsausdruck gelauscht hatte, erhob sich von ihrem Platz und ging durch das Zimmer zu einem kleinen Schreibtisch aus Atlasholz. Sie öffnete eine Schublade und nahm etwas heraus. «Ist das Ihr Scheck, Tony?» fragte sie und reichte ihm ein kleines zartrosa Papier. Tony betrachtete es bestürzt. «Ich verstehe nicht...» sagte er. Musette setzte sich wieder und faltete die Hände. Murray Übergab mir dies anstatt es auf der Bank einzuzahlen. Wenn Sie mich gebeten hätten, Sie zu heiraten, dachte ich, es Ihnen als Abschiedsgeschenk zu übergeben». Sie Hotel. Metzgerei Bären Neu renoviert — Telephon 6 Gesellschaftssale — Garage P. Baumgartner. 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Tony sagte nichts, er starrte sie nur an. «Es bringt mir ungefähr neuntausend im Jahr», setzte Musette mit bedenklicher Inkonsequenz hinzu, «und da wäre es wirklich schade, es aufzugeben, nicht wahr?» Höflichkeit gesagt hat, die haften blieb». \ Als Tony sich dann zum Gehen wandte, erhob sie sich vom Stuhl und stellte sich, die Hände auf den Rücken, vor ihn hin. ) «Und ich bin auch überzeugt, Tony», fuhr sie ruhig fort, «dass Sie der einzige Mahn sind, der mich nie langweilen würde». Einen kurzen Augenblick zögerte Tony. Dann fasste er sie um die Schulter und zog sie, kühl, geschmeidig und lächelnd, in seine Arme. Und dieses Mal schien Tonys Gewissen vollkommen beruhigt. (Aus dem Juliheft von Bonniers Novellen-Magazin). Die Aeolshupe. ; Ein Kölner Geigenbauer Hess sich eine wohllautende Hupe patentieren, die auch die Fahrtrichtungen signalisiert. Charlie R. Roelljnghoff, der bekannte deutsche Komiker, parodiert dieses Ereignis in der « B. Z. am Mittag» in folgenden Versen : Abgewinkt wird nicht mehr weiter, denn bereits nach kurzer Sichtung hupst du aus der Töne Leiter einen — der zeigt an die Richtung! Wessen Hupe falsch bis dato manchmal auch,sogar frivol klang in zernervendem staccato — jetzo tönt in süssem Wohlklang. Diese Hupe ist ein Wunder: alles Hehre, alles Schöne, frei von Kitsch und bürgern Plunder, holt sie aus dem Reich der Töne ! Höllenschrei und Huppenjazzes hörst du nimmer im Verkehre — durchs Gewühl des Leipzger Platzes schwebt nun die Musik der Sphäre... Friede salbet unsre armen, schwergepeinigten Gehöre, denn wer links fährt — hupt aus Carmen, und wer rechts fährt — Verdis Chöre... Willst du stoppen — sei Walküre dir zu hupen warm empfohlen; und die Egmont-Ouvertüre eignet sich zum Ueberholen! Ja! Die Streckenüberwindung macht nun zum Genuss das Leben dank der herrlichen Erfindung hupe, wem Gehör gegeben!... •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• Kreuz und quer über die Alpenpässe führt Sie niemand besser als CH Tourlng, der Führer für Automobilfahrer. STADTHOF- POST HOTEL ZÜRICH FEINSTE SCHUHCREME m t dem einfachsten, bequemsten Dosenöffner Beschützer der Automobilfahrer - Tabarin - Bar Concert das praktische Möbel für Pioknick, Veranda, Garten, sowie als Kot« Die Zufahrtsstrassen aus aer ganzen öcnweiz sind erslohtlloh In O. R.Wagners Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. O. S. Schwarzenburg Altbekannter Landgasthof mitten im Dorf. Vorzügl. Kticüe u. Keller. Stets lebende Forellen. Schattiger Auto-Park. Telephon Nr. 44. Jota. Binggeli, Bes. Gasthof z. LCWEN An d. Route Thun-Konoliingen, filtbek. Landgasthof. Yorz. gef .Küche u.Keller. Grosser prächtiger Garten. Spczj Stets leb. Forellen. Auto-Garage. Benzin- u. Oel-Stat Tel. l, L. Schaffer-Flücklger. 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