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E_1928_Zeitung_Nr.076

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Bilder vom

Bilder vom Saconnex-Rennen AUTOMOBIL-REVUE \j- * Frl. Sarbach auf Amilcar, die Siegerin in Klasse G (Sportwagen 750—1100 com). Blättler auf Mercedes-Kompr., der Sieger in Klasse B (Sportwagen 6000—8000 com). Esoher auf Bugatti-Kompr., der Sieger in Klasse C (3000—6000). Beste Zeit der Tourenwagen. Bergrennen In Opfertshofen am 23., event. 30. September für Autos und Motorräder, verikmden mit Bergmeisterschaft des kantonalen; Radfahrer-Verbandes. Club-Veranstaltung der Sektion Schaffhausen des T. C. S. Aul dem östlichen Reiath gelegen, getwahrt man, von Thayngen-Biibem herkommend, auf steil aJbfallender Bengramipe Dorf mit Kirchlein Gpfertshofen. Bald nach Bibern stösst man links auf die StrassenalKaweigung, woselbst sich noch auf der Talsohle jeweils der ßtartiplatiz für das Bergrenneoi befindet. Von hier aus windet sich die gut angelegte Strasse in vielen Kurven und Schleifen durch WieseTigeläiide den Berghawg hinauf, passiert Opfertshofen, tim durch das hacbjWialdbedetiktD Gelände des oberen Reiaths das Ziel in der Nähe der Ortschaft Büttenihardt zu erreichen. Die ßtrasse ist gut unterhalten, weist aber eine Menge interessanter Kunven und "Windungen auf, •die an Fahrer und Maschinen sehr weitgehende Anforderungen stellen. Von der Hohe entwickelte sich eine [prachtvolle Aussicht auf den foadiisohen Hegau mit seinen sagenhaften iFelskuppen und das malerische Zwischengdände. Schon die früher auf dieser Piste durchgeführten Veranstaltungen hatten erfreuliche Erfolge aufzuweisen, starteten dodh z. B. letztes Jahr ca. 00 Motorräder md Autos schweizerischer und deutscher Herkunft, sowie ca. 20 Radfahrer, welche die steile Piste in beiwundeirswert kurzer Zeit bewältigten und eine eindringliche Demonstration von (Energie und Ausdauer boten. cours) seitens Mitgliedern aus befreundeten Sektionen und Verjeinig'ungen nichts im Wege steht. Interessenten für die Teilnahme belieben sich, ßweefca Einholung von Reglement und Anmeldeschein, an die Sportkommission zu wenden. Adresse Joh. Bührer, Hotel Löwen, Schaff hausen. Meldesebluss: 16. iSeptemiber. Bei dieser Gelegenheit darf mit Genujftuung darauf tingeiwiesen werden, dass sowohl 'die kantonalen Behörden wie -auch die berührten Gemeinden, die RennfaewilMgung unter den üblichen Voraussetzungen jeweils ohne Schwierigkeiten erteilen. Um uns diese wertvollen Sympathien zu erhalten, besteht für. uns selbstredend auch die Pflicht, alle Vorkehrungen zu treffen esur Bekämpfung von Ruhestörungen und Gesohwindigikeitsüberschreitun-f gen auf den Zutfahrtsstrassen. die ja leider meist au Lasten von ivereinizelten Unverbesserlichen fallen. Wir möchten sowohl die Rennfahrer, als auch, die rtihrigen. Besucher unserer Veranstaltung auch, auf diesem "Wiege eindringlich bitten, diesen Verhältnissen Rechnung zu tragen und den bestehenden Konkordats^Vorschriften, wie alich den Geboten der Rücksichtnahme auf die übrigen Strassenbenützer und .Anwohner alle (Beachtung zu schenken.- Das Trainieren und SchnelMahren auf - der Renn-* strecke ist ausserhalb der laut Reglement hietfür festgelegten Zeit .polizeilich verboten und es muss entsprechend den eingegangenen Verpflichtungen gegen Fehlbare mit aller Schärfe vorgegangen werden. (Mitgeteilt.) Ein rücksichtsvoller Automobilist braucht die Hupe so wenig als möglich, denn sie ist ein Lärminstrument. Durch Verminderung der Geschwindigkeit und durch Ausweichen lassen sich eine Mehrzahl von Verkehrshindernissen umgehen. Versuche nie einen Wagen zu überholen, wenn Du nicht dich überzeugen kannst, dass dir kein Fahrzeug entgegenkommt. •••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••«••••••••••••••••••"•"*••••••••••••'•«••••••« AUTO-GARA in Eternit doppelwandig, heizbar, demontabel, seit 15 Jahren-bewährte Bauart Ung» Brelle Beb» fnb m oin on Bti Nr;1 360 240 250 900.- Nr.2 480 240 250 11OO.- Nr. 3 480 300 250 1200.- Nr H 4 600 300 250 1400.- Preise ab Fabrik Lieferbar sofort. Nähera Antkünfte durch EternitA.-G., Niederurnen SEITEN Die Rennstrecke wird tun 1.30 Uhr nachinittags geschlossen. Startbegirui turn 2 Üihr. Bio VÄnanstaltoinär ist deshalb aus näherer und weiterer Umgebung leicht ssu erreichen. Die Organisation berücksichtigt die lür gieschlos- •sene Veranstaltungen geltenden Bestimmungen der U. M. S., rvresihailib auck der Teilnahme (hors ooncinelangßüuii lumdässigAeit und Lizenz-Fabrikation durch: Die Kiinionsine, die geöffnet werden kann. Besser, und billiger als alle Aiiuiener - carrosserien. Aer able -Monobloc carrosserie G HI ATTO n E S.A. LUGANO CaiTOSS. A.RUGKSTÜHL LUZERN PATENT.

N*76 -*• 1928 'AUTOMOBIL-REVUE Die Clubfahrt nach dem Ballon d'Alsace ausgeführt durch die Sektion Wardstädte des T.C.S. «Hallo, hier Touring-Club. Sie wünschen?.. .* .«Selbstverständlioh wird die Auslarndsfahrt ausgeführt. 15 Wägen mit 58 Personen... Also auf jWiedersehen Samstag morgen > Brrrrr. Beim Aktuar Telephondienst in Permanenz. Ist auch gar nicht zu verwundern, wenn es sich um etwas so wichtiges handelt wie die erste Auslandsfahrt der Sektion Waldstätte. Dabei mag es vielen ähnlich zu Mute gewesen sein, wie dem Schwimmer, welcher zum ersten Mal den festen Boden verlässt und, mit kräftigen Zügen die blauen Fluten durchquerend, hinausstrebt aus dem Gewühl am Ufer, um ungetrübt die Wohltat des erfrischenden Bades zu gemessen. — Der Wetterumschlae einige Tage vor der Abreise Hess bei einen Bedenken aufsteigen, doch hätten (einige Regentropfen höchstens das Reisefieber abgekühlt. Unser liebe Louis hatte zwar, im Vorgefühl der wonnigen Gefühle, sich mit 3 Damen in einer behaglichen Limousine gütlich tun zu können, mit Kennermiene erklärt: «Beim Regenwetter ist es oft noch schöner als bei Sonnenschein». Immerhin war der Wettergott der Sektion Waldstätte gnädig, weil er. wie die andern himmlischen Mächte, Freude hat an dem Blühen und gedeihen dieses Clubs. So sammelten sich Samstag, den 1. September in der Morgenfrühe zahlreiche Wagen auf dem Kasernenplatz. Bunte Wimpel flatterten fröhlich und lachende Gesichter begrüssten sich gegenseitig. Bald ging es hinaus in die weite Welt, diesmal waren unsere Kühler nach Norden gerichtet. Begleitet von den Glückwünschen unserer braven Feldgrauen, deren Scharen uns von Rothenburg her entgegenkamen, verliessen wir die heimatlichen Gefilde, und auf tadelloser Strasse kam man auf der noch wenig belebten Stra*sse rasch vorwärts. Beim ehrwürdigen Rathaus nach Sursee schwenkten wir nach rechts ab. um. die übliche Strasse * verlassend, den weniger bekannten, aber nicht "weniger reizvollen Weg über Triengen—Aarau und von hier über die Staffelegg und durch das Fricktal nach Basel zu einzuschlagen. In Aarau stiessen 4 Wagen mit dem Seetaler Kontingent zu uns, die uns dort erwartet hatten. Etwa um 9 Uhr waT man schon in Basel, und es mochte manchem Städter ungewohnt erscheinen, zu dieser frühen Stunde schon mehr wie 100 km zurückgelegt zu haben, zu einer Zeit, wo er üblicherweise sich an seine Arbeit machen möchte. Auf dem Aeschenplatz in Basel erfolgte die erste Besammlung. Rasch wurden noch unsere schmucken Fünfliber gegen schmutzige und fetzige Banknoten umgetauscht, und nun gings in grossem Bogen über den Steinenring gegen die Grenzstation am Lysbüchel. Der Sektion Basel des T.G. S., mit welcher uns seit unserm Bestehen die besten freundschaftlichen Beziehungen verbinden, hatte es zuvorkommenderweise übernommen, für die rasche Erledigung unserer meist noch nie gebrauchten Tryptiques zu sorgen. An der Grenze in Lysbüchel ist bekanntlich vor kurzem eine Dienststelle des Touring-Glub eröffnet worden, deren 2 Beamte dienstfertig den Passanten mit Rat und Tat beim Grenzübertritt behilflich sind, eine Einrichtung, zu welcher wir ihrem Schöpfer, Herrn Quinclet, Generalsekretär des Touring-Glub Suiese, aufrichtig gra- Vor dem Gasthof und Badeanstalt Römerbad. Die Sektion auf dem Ballon d'Alsace. tulieren können. Für jene, die nicht im Besitze1 nierung der Reisenden hinauslaufen, im Interesse eines Passes waren, hatte das französisch© Konsu-lat in Basel einen Kollektivpass visiert, und ! so würden. — eines reibungslosen Grenzübertrittes unterlassen vollzog sich der Grenzübertritt sehr rasch und ganz Mit den letzten Häusern von St. Louis Hessen glatt. Nur einem, im In- und Ausland sonst gut wir auch die unangenehmen Gedanken an diese Anöderei zurück. Auf der spiegelglatten Strasse nach bewanderten Fahrer war es beschieden, (wegen Formalitäten über einen seit Jahren in Gebrauch Mülhausen durfte man ohne Gefahr etwas stärker stehenden Gegenstand, 2 Stunden auf dem Posten auf den Gashebel drücken. Die Fahrt durch die zurückgehalten zu werden. Es wäre sehr zu wünschen, dass dergleichen Anwendungen des Rechtes Dörfer bot allerhand Interessantes, wobei neben der ihrem Wesen nach ganz anders gearteten Elsässer von Zollbeamten, die offenbar nur auf eine Schika- Eigenart der Bauweise vor allem eino gewisse künstlerische Freiheit in der Disposition der Gegenstände in der' Umgebung der Behausung auffallend war. Eine köstliche .Episode spielte sich in Mülhausen ab, wo unser Finanzminister nur mit knapper Not einer schweren Kerkerstrafe entging. Wollte da unser liebe Louis mit seinen 3 Damen einem Trarm vorfahren. Der «Tschugger» winkte ab, aber Louis dachte, er könne doch nicht auf den Schienen stehen bleiben, sonst könne das Elsässer Tram ja doch nicht vorbei. Darob grosser Zorn jenseits. «Arretez ... arretez» ... Sachte fährt Louis an den Strassenrand. Die Behörde reisst den Wagenschlag auf: «votre permis». Da auf französisch nichts zu erreichen ist, kuppelt der Franzose die deutsche Sprache ein: «Fahrbewilligung». Louis gibt ihm stillschweigend den Scbweizerparss. «Stiige sie uus und keeme sie uufs Büüro». Also verliess der Hüter des Gesetzes seinen Posten und ging dem Louis voraus aufs Büro, etwa 10 Minuten entfernt. Vorne schreitet der Gendarm, hinter ihm tippelt Louis, ganz niedergedrückt, und das Volk denkt: «Was hat wohl dieser Schwerverbrecher vollbracht?» Unterwegs entspinnt sich folgendes Ge^ sprach: «Habe Sie Geld?> Louis: «Aha, god's det uuse>. Der Gendarm: «Nur keine Bemerkungen», Pause. Der Gendarm: «KoomeSie wiieder nachMük hüüse?» Louis: «Nicht so bald». Der arme Louis wird nun in eine schwer vergittere Stube geführt, wo auf einer Holzbamk eine Reihe armer Sünder sitzt. Der Gendarm geht auf einen Beamten zu und gestikuliert lebhabt; beide studieren handgeschriebene Reglemente. «45 Frangge kost's». «Soo». «Das händ Sie als Wiihandler barld wieder iighoolt»^ «Ich bruche dank mi Profit nid Ihne zu bring«». Der arme Louis war schliesslich froh, wieder auf freiem Fuss zu sein, und noch mehr seine drei Damen, die mit Todesangst auf ihren Führer warteten, inmitten des jetzt völlig regellosen Verkehrs. Schliesslich traf man sich aber wieder in Thann, und bei Speis' und Trank im Moschneross waren bald die erlittenen Strapazen, vergessen. Nachmitags ging die Fahrt weiter über St; Amarin, 3t-Maurice sur Moselle entgegen, dem eigentlichen iel des heutigen Tages und des ganzen Ausfluges überhaupt. Beim Bahnhof dieser Ortschaft zweigt scharf nach links die Bergstrasse ab. die uns auf die Höhe der Vogesen bringen sollte. Ziemlich, steil und in zahlreichen Kehren führt sie rasch aufwärts und in 20 Minuten war die Höhe erreicht. Eigentlich war man recht leicht hinaufgekommen, und ist die Zufahrt von Norden unvergleichlich viel besser wie auf der sehr steil und tief abfallenden Südseite. Die Strasse führt nahe am Gipfel vorbei — es sind nur wenige Minuten bis auf denselben — und so benützte man gerne die Gelegenheit, wieder einige Schritte zu gehen. Zahlreiche im Zerfall begriffene Schützengräben und Unterstände erinnern sm die äusserst schweren Kämpfe, die sich vor 15 Jahren hier und auf den benachbarten Höhen (Hartmannsweilerkopf) abgespielt haben. Das Gelände bietet einen ähnlichen; Ausblick wie das schweizerische Hügelland, z. B. der Menzberg. Der glänzende Sonnenschein, welcher uns seit Basel erfreute und uns auch auf der. ganzen weitern Fahrt treu blieb, gestattete uns eine ziemliche Fernsicht, immerhin waren ah diesem: Tage unsere heimischen Berge Rigi und Pilatus nicht sichtbar. Unterdessen war es 6 Dihr abends geworden, und damit war es Zeit zum Aufbruche * Oramges^ meccmicfem Airolo GARAGE TENCONI Bahnhofstrasse Auto Reparatur- Werkstätte Benzin - Benzol - Mobiloil Pneu Stock -Bedarfsartikel Autotaxi-Dienst. TeL 40 Altdorf Einzige mecn. Reparatur- Werkstatt« am Platze. Garage, Taxameter. Fabrikvertretg. Chevrolet Franz Gisler Tel. 3 Hotel Schlüssel ABTH a. See Centralgarage Wild & Höh. Best^ingerichtet« Reparatur- Wörkstätte der Zentralschweiz Telephon 116 u. 124 Basel Hammerstrasse 46 Telephon Safran 52.36 Garage. Rep.-Werkst. AJflriei. Elnstellhalle Reparaturen - Benzin und Oelc - Telephon Ch. 36.54 E. Meyer * Sohn, BHrengraben 6. JBern-Köniz Garage Rep.-Werkitättc Chauffeur- Schule. Tel. Zähr. 52.42. Kiel Gebr. Binz. Garage, Rep.«Werkst. MobiloÜ. Tel. 9.99 Hermann Nussbaum Nach!. S. Meier. Buchs (St. Ballen) Union-Garage Telephon 116. A. Sulser, Mitglied A. C. S. Erlen (Thiirgau) Garage-Tam Tel. 170 Hotel Bahnhof Teu 7 E. 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Mietbatterien* u.* Ladestat Wintertliur Eulacbgarage Technikumitrasse 67 Telephon 105 Erfolg werden Sie naben bei sofortiger Bestellung eines solchen Feldes t Die kantonalen Polizeibehörden sind eifrig bemüht, die Versuche für eine rationelle Abblendung von Automobil-Scheinwerfern in,den nächsten Wochen zu beendigen und das am vorteilhaftesten befundene System zum Beschluss zu erheben. Für Tausende von Automobilisten wird daraus eine Abänderung bisheriger und den neuen Polizeianordnungen nicht mehr genügender Scheinwerfer-Anlagen resultieren. — In der ist die Lösung der Abblendfrage einwandfrei geklärt. Die Philips-Duplolampe verfügt in einem Scheinwerfer sowohl über eine weitstreuende Lichtquelle bei Fahrten ausserhalb der Stadt, als auch über ein nicht blendendes Licht bei gleieher Lichtstärke zum Gebrauche im Stadtgebiet. Umänderungen besorgen alle gut eingerichteten Garagen und Auto-Reparaturwerkstätten. Verlangen Sie aber ausdrücklich Philips - Duplolampen in der untenstehenden Originalpackung. PHILIPS IANPEN A.-G., ZÜRICH