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E_1928_Zeitung_Nr.076

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Die internationale

Die internationale Alpenfalirt. .... Teams. - Es besteht aus Hupmobilen (Achtzylinderwage.n), welche bereits bei der kürzticti in Deutschland abgehaltenen nationalen Alpenfahrt die Probe ihrer Leistungsfähigkeit ablegten; der dort erreichte Erfolg ist beredter als jede weitere Erklärung. (-A.CS.-Na 32,vom 9. August.) ZÜRICH: BASEL: AUTAG Filiale Zürich, Werdmühle, platz 3, Tel. Selnau 95 02 AUTAG Filiale Basel, Henri Hurter, Aeschengraben 31, Tel. Safran 42.24 CAMILLE ZERR, Schützenmattstr. 12 'ST. GALLEN: AUTAG Agentur St. Gallen, Jean Willi, Demuthstr. 11, Tel. 49.55 LÜZERN; AUTAG Agentur Luzern, Herrn. Witzig, Weyttmfie 17, Tel. 17.85 Hupmobile-Vertretung füjr die Ost- u. Zentralschweiz Zürich-Wollishoieii, Bachstraße 16 Telephon U. 42.47 AARGAU: THURGAU: WINTERTHUR: GRAUBÜNDEN: ST. MORITZ: KT. GLARUS: A. & R. Huber, Villmergen, TeL 49 AUTAG Agentur Weinfelden, Victor Hafner, Tel. 3.53 EULACH GARAGE A.-G. AUTAG Agentur Davos, Promenade 5, Tel. 7.36 Auto-Werkstätte „Engiadina" St Moritz Bad, Tel. 68 R. Leuzinger-Wild, Glarus, Tel. 2.55

76 II. Blatt BERN, U. September 1028 N°76 II. Blatt BERN, M.September 1928 I7lo#€»»wa^en Der Benzinwagen steht heute punkto Verbreitung an erster Stelle. Der elektrische Antrieb hat sich nach und nach auch eingebürgert, aber vorerst nur für Stadtfahrzeuge und Spezialfahrzeuge. Der Dampfwagen, der ja der Vorgänger der Automobile waru. auch später vereinzelt auftrat, hat sich auf unseren Strassen kein bleibendes Dasein erwerben können. (Die Betriebsart der Strassenautos lässt sich in zwei verschiedene Gruppen einteilen; die eine Gruppe führt flüssige oder feste Energiestoffe wie Benzin, Holzkohlen oder Holz mit sich, die andere Gruppe speichert die Kraft in einem Akkumulator auf. Der Aktionsradius dieser Antriebsarten bestimmt sich nach den Tankstellen, Ladestationen oder den Brennstofflagern. Da bei reinen Elektrofahrzeugen immer nur eine bestimmte Energiemenge mitgeführt werden kann, deren Ersatz immer grösseren Zeitverlust bedingt, ist der Aktionsradius beschränkter als beim Benzinbetrieb. Ist die Batterie erschöpft, muss dieselbe in einer Ladestation langsam aufgefüllt werden oder durch eine* andere Batterie ersetzt werden. Die elektrischen Fahrzeuge benützen als Antrieb entweder einen Hauptstrom- oder einen Nebenschluss- oder einen Doppelschlussmotor. Der Hauptstrommotor, der sich den Belastungsverhältnissen am ehesten anpasst, steht am meisten in Gebrauch. Mit der Zunahme der Wagenbelastung wächst bei diesen Motoren das Drehmoment, während die Drehzahl abnimmt. Er wandelt das Drehmoment um und wirkt daher wie ein Getrieb in einem Benzinwagen. Der Nebenschlussmotor hat zwar diese Eigenschaften auch, allerdings in geringerem Masse. Die Drehzahl muss hingegen nach Massgabe der Rundschau der Technik ohne Benzin. augenblicklichen Belastung willkürlich eingestellt werden. Bei Talfahrten kann der Nebenschlussmotor in bescheidenem Masse als Generator zur Ladung der Batterie benutzt werden. Dem Elektrofahrzeuge stehen für die Kraftübertragung bessere Möglichkeiten zu Diensten als dem Benzin- oder dem Dampfmotor. Prinzipiell können alle Antriebsarten für Vorderrad- und Hinterradantrieb verwendet werden. Dem Elektromotor fällt der Vorderradantrieb aber leichter. Häufig zu sehen sind Dreiradwagen mit Vorderradantrieb, bei denen der Elektromotor stehend über dem Vorderrad angeordnet ist und seine Kraft auf eine Kardanwelle überträgt, die neben dem Vorderrad axial verschiebbar befestigt ist. Die Räder werden durch Kegelräder angetrieben.. Eine Akkumulatorenbatterie, aus einer Schar von Einzelzellen bestehend, liefert die notwen, dige Energie. Jede einzelne Zelle besteht aus einem Hartgummi- oder Ebonitgefässe, in dem positive und negative Blei- oder Nickelplatten, gegeneinander isoliert, eingestellt sind. Je nach der gewünschten Kapazität der Batterie schwankt die Zahl der Einzelzellen zwischen 20 und 100 Stück, die ein beträchtliches Gewicht ausmachen. Eine Zwischenlösung zwischen Benzinmotor und Elektromotor ist der gemischte Antrieb, der in letzter Zeit für Autobusse vermehrte Anwendung findet. Bei diesen Fahrzeugen wird durch den Benzinmotor ein Generator angetrieben, der die Elektromotoren mit Strom zu versehen hat. Für Fahrzeuge mit mittlerem oder kleinem Aktionsradius, sowie mit relativ geringen Fahrgeschwindigkeiten und in allen Fällen, wo die aufgespeicherte Energie keinen rentablen Betrieb erlauben würde, leistet der gemischte Antrieb hervorragende Dienste. ihnen eine ansehnliche Verbreitung zugesichert. Dem Elektrobetrieb ohne Fahrleitung steht in verschiedenen Beziehungen noch eine Zukunft bevor. Wenn einmal in unserem Land soviel Ladestationen anzutreffen sind (an denen man in kürzester Frist die erschöpften Batterien ersetzen kann) wie Benzintankstellen, so lässt sich der Aktionsradius des Elektrowagens auf den Ueberlandverkehr erweitern. Die Erfindungen von neuen Batterien mit wesentlich höheren Kapazitäten ist nur noch eine Sache weniger Jahre. Wenn es einmal gelingen wird, mit Akkumulatorenelektrizität die gleichen Geschwindigkeiten zu erzielen wie sie der Benzinwagen zu leisten imstande ist, dürfen wir den Elektrobetrieb ruhig als idealen Betrieb bezeichnen. Vergessen wir nicht, dass Elektrizität auch als ein nationaler «Brennstoff» aufgefasst werden kann. wlt. Fahrrichtungsanzeiger mit selbsttätigem Rücklauf. Dass der ungeübte oder zerstreute Fahrer oft die Rückstellung seines Fahrrichtungsanzeigers vergisst, konnte man in der letzten Zeit zur Genüge feststellen. Vom Standpunkt der Verkehrssicherheit bedeutet aber ein nicht zurückgestellter Richtungsanzeiger eine grössere Gefährdung des Verkehrs als ein Vergessen der Richtungsangabe. Jedermann kennt wohl den Dreiminuten- Zeitmesser für Telephongespräche, der aus zwei Kegeln besteht, die an ihren Spitzen verbunden sind. Der eingefüllte feine Sand ist so bemessen, dass für den Durchfluss vom einen Kegel in den andern genau drei Minuten notwendig sind. Auf dem gleichen Prinzip aufgebaut ist ein neuer Fahrrichtungsanzeiger, der aus einem Innenraum mit verschiedenen Teilräumen Der elektrische Antrieb gilt heute nur für zusammengesetzt ist, die miteinander durch Stadtwagen und Industriewagen rentabel, feine Oeffnungen in Verbindung stehen. Diese die ständig zu ihrem Ausgangsort zurückkehren. Der Elektrokarren als kleinstes Fahrgers ausbalanciert und mit einer Flüssigkeit Räume sind um die Schwenkachse des Zeizeug dieser Gattung findet in industrellen Betrieben recht häufige Verwendung. Die wagrecht gestellt, läuft die Flüssigkeit in ei- (z. B. Quecksilber) gefüllt. Wird der Zeiger schweizerische Post und die Bundesbahnen nen andern Teil des Hohlkörpers über und verwenden' im Nahverkehr der Bahnhöfe und hält dort solange ein wagrechtes Drehmoment aufrecht, bis die Flüssigkeit durch Postgebäude Elektroschlepper, die Lastenzüge von einem halben Dutzend Wagen zu eine feine Oeffnung in einen weitern Raum befördern imstande sind. Die geringeren Betriebskosten, und der lautlose Antrieb haben gangsraum zurückkehren kann. Mit entronnen ist, von wo sie wieder zum Aus- der Rückkehr der • Flüssigkeit in den Ausgangspunkt fällt der Zeiger wieder in seine Ruheläge zurück. wlt. Vhjt&?ra*rhf* Wie man Ventilkeile leicht entfernen kann. Ventilkeile zur Befestigung der Ventilfeder gehören bei den obengesteuerten Motoren zum regulären Zubehör. In den letzten Jahren sind allerdings weitere Befestigungsmittel aufgetaucht, die ihren Zweck in besserer Weise erfüllen. Es ist keine Leichtigkeit den Ventilkeil, der durch die Feder festgeklemmt wird, zu entfernen, wenn man nicht Spezialwerkzeuge zur Verfügung hat. Jeder Fahrer besitzt aber in seinem Wagen einen Pneumontier- hebel, den er mit wenigen Abänderungen für das Zusammenpressen der Ventilfedern dienstbar machen kann. Auf der Griffseite des Pneumontierhebels ist eine Zunge herauszuschneiden und in einem bestimmten Abstand, der den Abständen von den Befestigungsbolzen des Ventilsteuerungsgehäuses zu den Ventilstangen entspricht, ein ovales Loch hineinzusägen. Der Pneumontierhebel wird nun mit dem ovalen Loch über den Bolzen gestülpt und der Zungenausschnitt über die Ventilstange. Hierauf schraubt man eine Mutter über den Stehbol'zen, damit, der Pneumontierhebel nach oben einen Widerstand) hat. Die Ventilfeder lässt sich auf diese Weise mühelos zusammenpressen und der Ventilkeil entfernen. Unsere Abbildung lässt die praktische Bedeutung dieses Werkzeuges leicht ersehen. wlt. Alles was Sie von einem guten Pneu verlangen: Hohe Kilomeferlelsfiing Absolute Sicherheit Elegante Ausführung ist vereint in dem Schweizerpneul Ihr Lieferant vermittelt auch «PALLAS-CORD Eigenfabrikat der Akl iengesellsdhaf i R. & E. Huber Schweiz. Gummiwerke, Pfäftikon-Zürich RADIATEÜRS Capots de moteurs Vis et boulons Reparations de phares - lanternes ACCESSOIRES POUR L'AUTOMOBILE RESERVOIRS Crics Gergovia Compteurs ^ Montres Jauges O. S. Essnie-Pieds - Robinetterie - Coifres ä ontils Entonnoirs - Bidons - Boites - Flasqnes de rones Das Motorblatt für Alle unterrichtet über Jedes bemerkenswerte Ereignis — gibt Auskunft auf technische, wirtschaftliche und sonstige Fragen des Kraftfahrwesens — bringt einen reiohen Unterhaltungsteil • Unabhängigkeit, Vielseitigkeit, gediegener Inhalt und vornehme Ausstattung machen „Motor und Sport" zur führenden Internationalen Gesellschaftswochenschrift des Kraftfahrers Le Favori des Extincteurs pour Automobiles. 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