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E_1928_Zeitung_Nr.080

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Sehr einfach: Durch die Sieben! — Einer war eben zu viel oder zu wenig im Wagen. Da haben Sie es gleich zum Beweis!» Der Hamburger wollte aufbegehren. Jessen hinderte ihn daran: «Mein Beweis dürfte durchschlagender sein als Ihre Theorie, bester Herr Kollege! Sehen Sie den Chauffeur an. Ein kräftiger Mensch, der offenbar gesund gewesen ist und stets den Wagen sicher geführt hat. Da liegt er —» Einige der Herren, voran die Vettern Dr. Kandels, machten eine jähe Bewegung. Direktor Jessen schüttelte schmerzlich den Kopf. «Nein, meine Herren, ich bin nicht irr, wie Sie glauben scheinen — und ich habe auch nicht in einer fixen Idee den Chauffeur, als überzähligen Insassen des Wagens, erwürgt — Nein, ich weiss, dass es niemand von Ihnen eingefallen ist, das zu behaupten. Aber Ihre Gesichter sagen es mir Genug! Ich habe während der Fahrt den Chauffeur im Auge behalten. Ich gestehe offen, dass ich eigentlich nur in meiner starken Abneigung gegen die Siebenzahl den Chauffeur beständig überwachte. Denn ich sagte mir, dass unser Schicksal ganz in seine Hand gegeben ist. Wenn er versagte, dann konnten wir an einem Felsen zerschellen oder in den Rhein stürzen . Da sah ich, als diese gerade, ebene Strecke begann, den Chauffeur zusammenzucken. Sein Kopf fiel, kaum merklich, auf die Brust. Da sagte ich mir: Jetzt ist etwas passiert — und wenn du, du allein, nicht rasch eingreifst, dann passiert noch Schlimmes! Denn die anderen glauben in ihrer überlegenen Opposition wider einen vermeintlichen finsteren Aberglauben dass ihnen gerade auf dieser Fahrt etwas passieren könnte! Darum stürzte ich mich über Sie, meine Herren, suchte den toten Chauffeur beiseite zu zerren, um seinen Fuss vom Gashebel frei zu bekommen und den Wagen zum Halten zu bringen. — Gerade zur rechten Zeit, wie Sie gesehen haben —». Die Rückfahrt verlief schweigsam. Am Abend erst — die Damen hatten sich bereits verabschiedet ' — begann Direktor tfätge zu sprechen, um das vermeintliche Dunkel, das über dem seltsamen Erlebnis vom Nachmittag gebreitet lag, zu erhellen. Er begann von den Zufälligkeiten der Dinge der Welt zu reden, geriet zur Besonderheit des Falles und suchte den Eindruck der Worte des Kollegen aus Schlesien abzuschwächen, die geeigneten schienen, einem lächerlichen Aberglauben um eines scheinbar starken Beweises willen zu billigem Ansehen zu verhelfen. «Was unsern Jessen bewog, die Fahrt mit Widerwillen anzutreten, das ist schwerlich allein die Abneigung gegen die Zahl Sieben gewesen — er empfand vielmehr feinnervig, dass sich irgendein Unheil vorbereitete. -— Dies gestehe ich zu: dass an dem Chauffeur schon vor der Fahrt Spuren einer zum Herzschlag führenden, uns nur nicht deutlich merklichen Erregtheit von Direktor Jessen wahrgenommen worden sind. Darauf nur ist seine Unruhe zurückzuführen gewesen, darauf seine Wachsamkeit und der Ausgang, den wir ja erlebt haben!» Nachdenklich ging man auseinander. Automobilist gegen Elephant. Vor nicht sehr langer Zeit hat sich die Städtische Polizeidirektion Bern, unter Zuzug der an der Frage beteiligten Vereinigun* gen, mit der Beleuchtungsfrage an Automobilen beschäftigt. Nun kommt aus dem fernen Osten die Kunde, dass sich eine ähnliche Instanz an einer ähnlichen Frage den Kopf zerbricht. Auf der Insel Ceylon kommen nämlich die Automobilisten mit den Elephanten in Konflikt. Die Autler beklagen sich ernstlich bei den Behörden von Kandy über die ihnen auf der Landstrasse lauernde Gefahr, Die als Lasttiere dienenden Tiere sollen auf der 150 Kilometer langen Strasse von Kandy nach Colombo der Schrecken der Autofahrer sein, da sie leider nicht immer der Peitsche und dem Rufe ihrer Führer folgen, sondern bisweilen plötzlich links oder rechts ausbrechen. Diese Gefahr soll in der Nacht derart wachsen, dass der genannte Gemeinderat gewillt ist, dem Gesuch der Automobilisten in Bälde Folge zu leisten. Der erste gemeinderätliche Einfall war, jedem Elephanten zwei Lichter anzuhängen, ein weisses Kopf- und ein rotes Schlusslicht. Die Fussgänger schlagen ihrerseits vor, es sei jedem Tier ganz einfach eine grosse Laterne, eine Art Stallaterne, um den Hals zu hängen. Die Fussgänger scheinen sich also auch im fernen Osten nicht mit den Automobilisten verständigen zu können. Die Elephantenführer selbst nehmen energisch Stellung gegen das Vorhaben der Behörde, mit der Begründung, ihre Tiere dürften nicht noch mehr belastet werden! Sei dem wie ihm wolle, es wird interessant sein, im Laufe der Zeit zu vernehmen, wie sich die Automobilisten, die Behörde, die Fussgänger und die Elephantenführer haben einigen können. Wie aus den Zeitungen des Ostens hervorgeht, scheint die Frage höchst dringender Art zu sein. Der betreffende Gemeinderat beschäftigt sich intensiv mit der Angelegenheit und sieht ein, dass dringend Abhilfe geschafft werden muss. Wenn sich unsere polizeilichen Behörden einmal mit derartigen Problemen zu beschäftigen haben! Natürlich nicht mit EJephaaten, aber es zirkulieren noch andere Lebewesen auf der Strasse, die dem Automobilisten einen spitzigen und grossen Dorn im Auge sind, Lebewesen, die in den Stall und auf die Weide, nicht aber auf die Landstrasse gehören, so wenig wie Elephanten. schm. Die Dame am Volant! Meist mit offenem Auspufftopf, Meist mit rassigem Bubikopf, Frisiert nach allerneu'stem Schnitt, — Im Lederzeug, chic exquisit; — Klaj des Effekt's — und elegant Sitzt unsere Dame am Volant! — Sie fährt mit Schwung, — nenn's auch Elan, Sie überflügelt manchen Mann; — Sie fühlt sich — stolz am Führersitz, — Flitzt durch die Stadt — schnell wie ein Blitz Und lächelt süss, — mit kluger List, — Betört selbst den — Verkehrspolizist! — Auch in den Rennen macht sie mit, Und fährt dabei — nicht etwa < Schritt >, — Holt sich den Lorbeer, — Siegespreis, - Mit der Kanone — glänzend woiss; — Bezaubert mit ihrem hübschen Gesicht, Sogar dio Herren vom Preisgericht! ?—. Wie Eva ist sie klug und schlau, — Kennt die Wirkung der schönen Frau; \— Sie gibt doch, — rast sie noch so wild, —=*) Dem Autosport ein feines Bild; — Und wird deshalb, — trotz hin und her, Siegen und fahren wie bisher! Hch. Brüngger. *) Ho —• he! Dio Red. 0 diese modernen Zimmer! Herr Tficftümpeirli (im Hotel): « Ist das nicht oine tigo Art, das Waschbecken zu placieTeu!» nri'mnn feintJted QLpdvtiif Trinkt alkoholfreie Trauben- u. Obstweine Hosteitler & Co.. Bern

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Ich habe heute früh ein Telegramm bekommen: «Es geht mir gut, werde morgen in La Baule sein. Therese.» Sie macht das Litoral mit Freunden per Auto. Sie ist jung, so aussergewöhnlich jung — gesundheitlich zu mindest. Sie hasst das Schreiben, sie korrespondiert mit mir alle vier, fünf Tage telegraphisch, wenn sie gerade daran denkt. Ich antworte auf die gleiche Weise, wenn ich weiss, wo sie sich aufhält. Das ist sehr praktisch.» «Ganz richtig», sagte Varzile. «Wenn man lange verheiratet ist, hat man nichts mehr zu sagen, man kennt sich zu gut. Ich glaube, wenn ich geheiratet hätte ...» Er unterbrach sich. Aus einer Allee, die uch mit der ihren kreuzte, kam ein Herr, der plötzlich den beiden Freunden gegenüberstand. «Ah! Monsieur Ancelin!» rief Varzile aus. «Welch' glückliches Zusammentreffen! Sie sind also hier?» Er drückte ihm die Hand und stellte vor: «Monsieur Leon Leribier, Monsieur Andre Ancelin.» Der Spaziergänger, ein eleganter Mann mit grauem Schnurrbart, unterdrückte ein Zusammenzucken ; sein energisches Gesicht erblasste ein wenig. Mit Leribier, der selbst eine zurückweichende Bewegung gemacht hatte, tauschte er einen kühlen Gruss aus •und entfernte sich gleich. «Was ist da vorgefallen?» fragte Verzile Leribier erstaunt. «Habe ich eine Taktlosigkeit begangen, euch einander vorzustellen? Seid ihr böse miteinander? Kanntet ihr euch?» «Ja, ehemals haben wir uns gekannt. Aber es ist lange her... genau achtundzwanzig Jahre, dass wir uns nicht mehr begegnet sind und bei unserer letzten Begegnung, die auf der Insel de la Grande Jatte stattfand, in Gegenwart sechs ernster Männer, vier Sekundanten und zwei Aerzten, da hatten er *) Wir entnehmen die amüsante, von Anna Drawe aus dem Französischen übertragene Novelle dem Neuen Wiener Journal. Zürich tat HEsplanade am See Tabarin - Bar Concert Elegant in Form und Farbe ErStklaSSIg in Qualität Billig im Preis sind die Hüte LÜTT GRIMM RECKEWERTH ZÜRICH 1 Marktgasse - Ecke Rindermarkt und ich die Waffe in der Hand, das war damals so üblich.» «Nein! Du hast dich mit Ancelin geschlagen?» «ja, wegen Eifersucht aus Liebe... Ich sage dir den wahren Grund, nicht den vorgeschobenen eines Streites beim Spiel. Du wirst verstehen. Ancelin und ich waren zwanzig Jahre alt, als wir uns beim Rechtsstudium kennenlernten. Wir waren nie sehr intime Freunde, aber wir verkehrten gern miteinander, und als wir unsere Prüfungen abgelegt hatten, verloren wir uns auch nicht aus den Augen. Wir verkehrten in den gleichen künstlerischen und gesellschaftlichen Kreisen Wir haben uns zu gleicher Zeit in dasselbe junge Mädchen verliebt: ein herrliches, Leidenschaft erweckendes Geschöpf, versichere ich dir. Sie sehen, ihre Hand berühren, ihre Stimme hören, war mein ganzer Lebensinhalt und sie fesselte Ancelin nicht minder, versichere ich dir. Sie war die Tochter eines millionenreichen Bankiers, aber das machte weder für Ancelin, noch für mich etwas aus. Sie war zu schön, als dass ihr Geld in Betracht käme. Von diesem Tage an sind Ancelin und ich Gegner geworden. Wir hatten beide um ihre Hand angehalten. Sie zögerte, schliesslich war ich es, den sie wählte, wir haben uns verlobt. Da ist nun Ancelin halb verrückt vor Verzweiflung geworden und er hat die erste Gelegenheit benutzt, um mich schwer zu beleidigen. Er war ein guter Fechter, aber am Kampfplatz hat er sich mit einer derartigen Wut auf mich gestürzt, dass er sich selbst verletzt hat. Er ist beinahe gestorben. Es wundert mich, dass du nicht darüber reden gehört hast.» «Ich war zu der Zeit nicht in Frankreich.» «Und als Ancelin geheilt war, ist er auf Reisen gegangen, dann ist er zurückgekommen und hat sich in die Arbeit gestürzt, um zu vergessen. Auf diese Weise ist er in Geschäften und in der Politik der bedeutende Mann geworden, den du kennst.» «Und du?» — «Ich? Ja, ich habe Therese geheiratet.» — «Therese?... Ah, ja, es ist Madame Leribier, die...» «Die das junge Mädchen in Frage war. Ja! Mein Gott,,wie war sie schön und wie habe ich sie geliebt!» — «Du hast also gesiegt und ich verstehe, dass Ancelin trotz der verstrichenen Zeit...» «Ja, ich habe gesiegt.» Monsieur L6ribier machte eine Pause. «Ich habe gesiegt, wenn man will.» — «Wie meinst du das?» «Ja, siehst du nicht, mein Freund, was mein Leben jetzt noch ist, was es immer war? Nein, niemand kann es wissen und ich habe es niemanden gesagt. Es ist schrecklich, siehst du, eine zu schöne, eine zu gefeierte Frau zu heiraten, die man zu sehr liebt! Ich habe nie gewusst, ob Therese mich liebt, und gleich von der ersten Zeit unserer Ehe an, habe ich gefürchtet, sie zu verlieren. Ich war vor ihr wie ein zitterndes und unterwürfiges Kind. Was sie beschloss, dem stimmte ich zu. Sie war kokett, sie liebte Unterhaltung, die Huldigungen der Männer und ich traute mich nicht einmal, ihr meine Eifersucht zu zeigen, da ihr dies gleichgültig gewesen wäre. Sie hat immer gefunden, dass sie alle Pflichten mir gegenüber erfüllt und meine Existenz mit Glück überschüttet hatte, durch die eine Tatsache, dass sie eingewilligt hatte, mich zu heiraten. Sie hat mich nicht betrögen, dessen bin ich fast sicher; ihr Stolz, schön zu sein, ihre Gewissheit, über die Männer erhaben zu sein, hat sie davor bewahrt ... Hätte sie mich betrogen, ich glaube, ich hätte die Augen zugedrückt vor Angst, dass sie mich beim ersten Wort des Vorwurfes wegschicken würde, ja wegschicken, das ist das richtige Wort. Du kannst dir nicht vorstellen, wie kalt und abweisend sie sein kann. Es war nie die geringste Intimität zwischen uns. Jetzt nach dreissigjähriger Ehe, schau, wie unser Leben ist. Ich bin allein hier, allein zur Kur. Sie spaziert, ich weiss kaum wo, herum. So jung, so erstaunlich jung, während ich mich gealtert fühle und von Tag zu Tag mehr einsehe, dass ich mein Leben verpfuscht habe. Auch ich hätte Talente, die ich hätte geltend machen können. Ich habe mich nicht getraut, aus Angst, keinen Erfolg zu haben und von ihr verachtet zu werden. Es gibt Frauen, die einen zu Wagnissen aneifern. Es gibt andere, die einen verhindern, etwas zu wagen. Therese gehört zu den letzteren. Sie hat mich gelähmt. Ich habe unser Vermögen wie ein gewissenhafter Aufseher verwaltet. Ich habe mir, der ich viel Freude an Wagnissen und Arbeit habe, höchstens kleine historische Arbeiten gestattet. Ich war der Gemahl der schönen Madame Leribier. Ich musste rr;ch mit diesem verkehrten, lächerlichen und glücklosen Ruhm begnügen. Jetzt nähere ich mich bereits dem Alter. Es ist für alles zu Die Zu lahrtsstrassen Führer für Schwarzenourg Gasthof zum Rössli Altbekannter Landpasthot mitten im Dorf. VorzütjL Küciie u. Keller. Stets lebende Forellen. Schattiger Auto-Park. Telephon Nr. 44 .loh. Binsreeli. Bes. Zäziwil Uutgefübrtes Landgasthaus an der StrasseThun-Langnau.Erstklassige Küche und Keiler. Spezialitäten: Foreilen, Hähneli, ßernerpiatten. Telephon Nr. 4. Bes.: U. Kaenzi-Iliit'iranaer Ergrautes Haar erhält seine Irühere Farbe wieder durch Birken - Briiian t/n e Kein neues Präparat, 40jähr. Erfahrung. Verbürgt Wirkung und Zuverlässigkeit. 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