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E_1928_Zeitung_Nr.083

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AUTOMOBIL-REVUB

AUTOMOBIL-REVUB 1928 - .W.85 Strecke: Strasse Birsfelden — Schweizerhalle; veranstaltet von der AntoillobilseKtioil Basel des Tourillg-Clllb der Schweiz, unter Teilnahme des Motocycle-, Motorfahrer-, Basler Motorsport - Club Basel und des Motorsportclub Baselland, LiestaL — Sonntag, den 7. Oktober 1928 (bei jeder Witterung), Anfang 7 Uhr. — Rennstrecke 6 Uhr 30 gesperrt. Extra-Tram. Autocars ab Aeschenplatz. EINTRITTSBILLETTE ä Fr. 1.— berechtigen zum Bezug der Startliste. — Numerierter Tribünen-Sitzplatz 2 Fr. Zuschlag. — Vorverkauf ab 28. September bei 8 L. Kost & Co., Freiestrasse 51; Zigarrenhaus Probst, Kohlenberg 1; Stadtkasino; Hotel Metropole; Publicitas A.-G., Freiestrasse 39; Birsfelden: Restaurant zup Brücke (Schneider). Da Tribünenplätze nur in beschränkter Zahl vorhanden sind, empfiehlt es sich, den Vorverkauf zu benutzen. Atraveis beaupays I SIRCA S.A. Garage ROLLE (Vaud) Execution rapide de toutes reparations et revisions aux meillcurcs conditions. Grands ateliers et outillage moderne. Pneus et huiles de toutes marques. Service de d^pannage rapide. Taxis. 107 TOUS ACCESSOIRES TMPHONE IO? OHADMFV A1GLE GRAHD HOTEL Situation dlevee au carrefour de nombreuses routes. Point de depart pour des excursions varties et pittoresques. — Uarage — üolf — Tennis. Chambres ä partir de tr. 5.—, cuisine et cave renommees. — Dej. 2.—, lunch 5 —, diner 6.— Chateau dieK ancien JHLötel Uerthod Hotel

N» 83 III. Blatt BERN, 5. Okiober 1928 Vom Sfrassenwesen Norwegens von A. Baalsrud, Direktor des Strassenwesens. steuer und eine Gummireifensteuer aufgebracht, und die hierfür eingehenden Beträge dürfen gesetzgemäss nur für oben genannte Zwecke verwendet werden. Die übrigen Hauptstrassen werden von demselben Datum an meistens direkt von den Provinzen, teilweise aber noch immer, wie die Nebenstrassen von den Gemeinden unterhalten, meistens durch fest angestellte Strassenwärter. Um diesen Fortschritt gegenüber der früher üblichen oben erwähnten Naturalunterhaltung oder Weglizitation zu fördern, trägt der Staat einen Teil der Gehälter dieser Strassenwärter. Jeder Wärter hat eine bestimmte * i ' ÄntnmftfciURAtiiA" No. 80. Auch der Strassenunterhalt wird in derStrassensektion zu unterhalten in Längen von Hauptsache in eigener Regie ausgeführt. Teilweise, insbesondere für Nebenstrassen wer- 14 km. 3 bis 25 km, meistens wohl zwischen 6 und den die Unterhaltungsarbeiten entweder Der Unterhalt der ausgeprägten Grenz- durch Unternehmer ausgeführt oder durch Naturalarbeit der strassenpflichtigen AnHeger besorgt, wie es von Alters her die Sitte war. Die Reichststrassen sind vom 1. Januar 1928 vom Staate übernommen, mit 33V&% Zuschuss der Provinzen, welche wiederum meistens einen Teil von den direkt interessierten Gemeinden zurückersetzt bekommen. Die hierfür nötigen Staatsausgaben werden vom Kraftwagenverkehr durch eine Gewichts- und Gebirgsstrassen ist schon längst gänzlich vom Staat übernommen. Zum Unterhalt der Kiesstrassen und kiesbedeckten Schotterstrassen werden zweierlei Apparate, «Strassenschaber» und «Strassen^ nobel» verwendet. Die Strassenschaber sind kleine, billige Geräte von dem jeder Strassen^ Wärter eines haben sollte. Sie werden von 1—2,Pferden oder von einem Automobil ge4 "zogen und kosten hier kr. 100.— bis kr. 150,-r Das Aussehen geht aus Figur 1 hervor. Die Weghobel sind grössere Maschinen, welche ein grösseres, gekrümmtes Messer' mit Schneide aus besonders widerstandsfähigem Stahl besitzen. Es gibt Hobelin allen Grossen; von solchen die mit einem Pferd 1 Figur 2, : ge^ zogen werden bis solche, welche den lOtonnigen Raupenschlepper mit etwa lOOpferdigem Motor voll ausnutzen können. Die norwegischen Erfahrungen haben ergeben, dass die Hobel um die Wellenbildungen gut zu beheben, recht schwer sein müssen, und möglichst langen Radstand besitzen sollten. Rücksichten auf die Tragfähigkeit bestehender alter Brücken und auf die Kosten haben zur Wahl ') m des Strassenmotorhobels, Figur 3, geführt. Derselbe ist eine Kombination von einem in Norwegen gebauten Hobel und Gestell und einem Fordson-Traktor, und man ist mit den Erfahrungen sehr zufrieden. In gewissen Fällen würde aber ein bedeutend längerer und schwererer Hobel von Vorteil sein, und ein solcher könnte, natürlich auch ein breiteres Blatt verwenden.. In vielen Fällen erlaubt der ausschließliche' Gebrauch von maschinellen Hobeln einen bessern und billigeren Strassenunterhalt als" die Kombination von vielen Schabern und wenigeren Hobeln. Wie schon erwähnt sind die Kiesstrassen, vom Standpunkt des Benutzers sehr zufriedenstellend:, und die Unterhaltung billig Es muss jedoch hier als ein wichtiges Moment erwähnt l werden,; dass' seit' 1920 Luftreifen für die L-andstrasse-verlangt worden sind,- indem die: für unsere Wege so schädlichen- Vollgifmnjrireif^n verboten wurden. Wo^äber der-Verkehr etwa T40Ö Fahrzeuge ^ jo3$&3fcfifjPÄ' f 1^ bei Verwendung von Ctilor-Calciiim'"voraus^ ; 83 III. Blatt BERN, 5. Oktober VU28 sichtlich noch wesentlich übersteigt, dürften Kiesstrassen nicht wirtschaftlich sein, sondern es kommen Innenteerung, Asphaltdeiw ken, Pflasterungen oder Beton in Frage. Zur Beurteilung der möglichen Leistungen mit Kiesdecken dürfte es aber interessieren, dass die Hauptstrasse Oslo-Drammen, die am stärksten beanspruchte Strasse Norwegens, nahe der Stadtgrenze noch immer eine'Sekw tion mit Kiesdecke besitzt, obwohl der Verkehr hier 4000 Fahrzeuge pro 24 Stunden übersteigt. Es ist hier gelungen, durch Ver* Wendung von erstklassigem Kies und.Motor* hobel eine ausgezeichnete Strassendecke • zu unterhalten, welche durch "Calcium-Chlorid staubfrei gehalten wird. , Es ist aber sicher anzunehmen, dass unter Berücksichtigung der verringerten Selbstkosten, des Verkehres .hier eine, der allerhochweftigstenStrassendeckeu : auch für den ' Strassenunterhalt 'wirt'schajt- • Höher ,sein würdet • 1 "In den.letzten Jahren,legt man in Norwe^ejn; viel VWfcft darauf ,:'^tere^ra^n^ien ' Anforderungen 4es * Kräftwagenveffcenre« t' ^^^^^^^m^^^^^^mm^m^ni^nji Die wunderbare Geschichte der I moderner n nach amerikanischem Muster Verlangen Sie unverbindliche Ratschläge durch unseren Architekten Wie es so geht. Zuerst waren es nur einige wenige, die die gleiche Idee hatten. Aber die Idee war gut. Es waren doch Automobilisten. Diese rechneten aus, dass sie Tür ihre Wagen die notwendigen Betriebsstoffe bedeutend billiger beschaffen können, wenn sie zusammentreten und in corpore einkaufen. Die Idee war fabelhaft und sie blieben nicht allein. Kollegen und Bekannte schlössen sich an und bezogen ihre Waren durch dieses Trio. So entstand der Verband'der Automobilbesitzer. Seither gehören schon uieic Hunderte dem Verbände an und tagtäglich treten weitere Automobilbesitzer dazu. Der Beitritt ist leicht. Eine Anmeldekarte, wie sie unten abgedruckt ist, genügt, die Aufnahme kann erfolgen und sofort können auch all Ihre Bezüge mit hohen Preisreduktionen bem untenstehenden Sekretariat gemacht werden. Dem IVA-Genossenschafter stehen mit glefdiem Nutzen zur Verfügung Autogarage, Autosattlerei, Autospenglerei, Autolackiererei, Wagnerei, mechanische Werkstätten etc. Es sind schon in wenigen Monaten weit über 100,000 Liter Benzin, Oel, grosse Mengen Pneus und Zutaten nur guter Qualitäten an die Mitglieder abgegeben und Reparaturen aller Art ausgeführt worden. Die Ersparnisse des einzelnen Autobesitzers betragen auf die Lebensdauer des Wagens Tausende uon Franken, erreicht durch die glänzende idee des Zusammenschlusses. Wollen Sie nicht auch diese Idee studieren? Die Verbandsleitung sendet Ihnen gerne einen Prospekt kostenlos zu. IVA Interessenuerband uon Automobil- und anderen Kraftfahrzeuabesitzern. Zürich 8 Seefeldstr. 305. Tel. Lim. 96.95, Abteilung Garagenbau Rämistrasse 14 - Telephon: Hottingen 70.98 Zürich 1 Der Unterzeichnete meldet sich als Mitglied der IVA an. Halbjaüresbeitrag Fr. 13... Namei Anmeldeschein. Beruft . Adresse: Wagenmarke» ...„„...._„„„.„...»...„.............-..».......•.. „._. PoL-Nr. Senden Sie mir gefl. die Prospekte Ihrer Genossenschaft! Namei „. . . „ _„_ Adresse: Beruft