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E_1928_Zeitung_Nr.082

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8 ÄUTOMOBIL-REVUE

8 ÄUTOMOBIL-REVUE 1928 — Teefan. Sp»B*e«§Bsai«al Frage 6920. Auffrischen von Nickelteilen. An meinem verhältnismässig neuen Wagen sind die vernickelten Teile, wie Kühler etc. blind geworden, d. h. sie haben allen Glanz verloren, haben • eine ins Graue spielende Farbe angenommen und sind trotz kräftigen Reibens nicht blank zu kriegen. Ich habe bereits verschiedene der gebräuchlichen flüssigen Putzmittel verwendet, doch ohne Erfolg. Können Sie mir ein Mittel angeben, welches in diesem Falle hilft? J. R. in St. G. Frage 6921. Abnormaler Oelverbauch. Ich fahro mit einem unten gesteuerten Sechszylinder- Wagen ca. 50 000 km. Der Wagen lief stets zu meiner Zufriedenheit und brauchte ca. 2300 g Oel. In den letzten Monaten steigerte sich der Oelverbrauch bei Fahrten bis zu 40 Std.-Km auf 500 bis 700 g, bei 40—SO Std.-Km auf 1700 bis 2000 g. Ich habe festgestellt, dass das Oel seitlich des Zylinderkopfes herausläuft und habe mir bereits eine neue Zylinderkopfdichtung gekauft, die ich einbauen liess. Habe ferner festgestellt, dass die zweite Kerze aussen immer mit Oel bedeckt ist, die Elektroden sind trocken, die Kerze setzt nie aus. Bitte, teilen Sie mir mit, woher der enorme Oelverbrauch kommt, und ob das Einsetzen einer neuen Zylinderkopfdichtung das Uebel ganz beseitigen wird? H. St. in B. Antwort: Um dem abnormalen Oelverbrauch zu steuern, empfehlen wir Ihnen, die Kolbenringe ersetzen zu lassen und vielleicht sogar die Kolben, wenn sich auf Grund einer Untersuchung ein Ausschleifen der Zylinder als notwendig erweist. Die Ventile sind neu zu schleifen. Sorgen Sie forner für eine gute Verdichtung der Kerzen in ihren Verschraubungen. wlt. Frage 6922. Losreissen der Pleuelstange. Ich fuhr letzte Woche auf einer Tour mit einer Geschwindigkeit von 40 km auf ebener Strasse, als ich im Motor plötzlich ein heftiges Krachen hörte. Unverzüglich stellte ich den Motor ab und hielt den Wagen an, konnte aber nicht ermitteln, wo Befestigung der Pleuelstange im Kolben: Die Pleuelstange ist mit dem Kolbenbolzen so fest verbunden, dass sich dieser Im Kolben drehen muss. Die Pfeile bezeichnen das Gleitlager des Kolbenbolzens. event. auch des Zylinders zerkratzt habe. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir ein paar Erklärungen über diese Reparatur geben könnten. Gh. von B. in B. eigentlich ein Bruch eingetreten war. Ich vermutete selbstverständlich einen Bruch eines Kolbens oder einer Pleuelstange und liess den Wagen zur Re- auf den Brennstoff zu nehmen brauche, mit der Verdichtung sehr hoch gehen könne, dass aber paratur in eine Garage schleppen. Als ich dendie.Leistung des Motors, die zwar zunächst bei Wagen abholte, erklärte mir der Reparateur, eine höherer Verdichtung stark stiege, dann, wenn eine Schraube, die dio Pleuelstange auf dem Kolbenbolzen festhalte, sei losgebrochen, worauf sich die Masse anwachse. Von einem bestimmten kritischen gewisse Grenze erreicht sei. nicht mehr im gleichen Plouelstange beim nächsten Ansaugtakt vom Kolbenbolzen losgemacht und das Innere des Kolbens, hohem Explosionsdruck so groes, dass der Punkt an wird nämlich der Lagerdruck bei zu Vorteil der hohen Komprimierung aufgehoben wird. Er 2. Antwort: Wenn Ihnen Ihr Freund Uiö gehat gefunden, dass das Verdichtungsverhältnis in nau gleichen alten Räder wieder beschafft und an Einklang mit dem Zylinderdurchmesser gebracht den Wagen montiert, so hat er billigerweiso das werden sollte. Er gibt als Grenze an bei einer Recht, die neuen zurückzufordern. Ohne Bescnädi- Bohrung von 2—2i4" (50 bis etwa 63 mm) ein gung der Sache darf er seine Verwendungen wieder Verdichtungsverhältnis von 1:8, bei einer Bon- weg nehmen. Bei den Reparaturen am Motor kann rung von 2 X A bis 3" (etwa 63—76 mm) 1: 7,5, bei er dies nicht, er hat dafür auch kein Ersatzreohtj einer Bohrung von 3—4" (etwa 76 bis 101 mm) Sind die alten Räder nicht mehr ja selbem Zu- 1 : 7, bei einer Bohrung von 4—5¥i" (etwa 101 bis stand vorhanden, so müssen die neuen belassen 140 mm) 1:6,5. wlt. werden. Immerhin aber gegen eine angemessene, Entschädigung. Teer{iec£e n n W0 Ek aU eLf F aChes ^LanLfTd" dem Anfra 9 e 700 ' Schuldanerkennung. Ich bin letz. reertiecKen.Jan emia-ches, wirksames und 'dem t j h d Touring-Club beigetreten und mussto Lack unschädliche.; Mittelzum Entfernen von Teer- d Jahresbeitrag von etwa 8 Franken bezahlen. T K v A vV P ?*t (Butte i T) { Maa , laSSt n ie Als ich soeben das Triptyk wieder neu lösen Ä weichen ^ *TL ül 0 woIlte hat mir der ' T.G.S. beiliegende Schuldenleitnt wegwisenen. A. L. in U. anerkeimung V0I1 Fr. 1Oo.— zum ^.Unterzeichnen _ _„„, _, , , ., , gesandt. Ich möchte Sie bitten, mir Auskunft dar-i Aufgeschnittener Kolben mit Pleuelstangenende mit Frage 6924. Blechdosen mit Aufdruck, Wer fa- über ZXL gehen ob j e d e r Motorradfahrer die Fr^ einer weiteren Befestigungsart der Pleuelstange. bnziert Blechdosen mit gleichzeitigem Aufdruck ? 100 _ deponieren muss ? Lege Ihnen den Schein A. B. in Z. jjei, gj Antwort: Sie ersehen aus unseren beiden e können denselben mit der Antwort nn Abbildungen am ehesten, wie die Pleuelstange mit _ _-__ _ . . . ., . _ ,. . tournieren. G. A. in R. dem Kolbenbolzen verbunden ist. Jene Schraube ist Frage 6925. Falscher Ansch uss der Batterie. Antwort: Der T.G.S. fordert regelmäßig votf nun entzweigebrochen, und wahrscheinlich ist dann Aus Versehen wurde m einem Wagen die Batterie einem jed der ein Trf t k lösen win ciM der obere Teil des Befestigungsringes rasch abgebrochen, worauf sich beim nächsten Ansaugtakt Dynamo rieh ig funktionierte und das Licht ganz ^cht ^ übri alg ^ ^«zeichnen, wenn (105 Amp f Std.) verkehrt angeschlossen Da: die Schuldanerkennung über Fr. 100.-. Es bleibt Ihnen die Pleuelstange loslöste und ohne den Kolben abwärts ging. Beim nächsten Hinaufgehen wurde G w g l U & GS 6rst nach Ca> 7 u l ,}T' Sie ein Triptyk erhalten wollen. Weshalb der F ziemlich sicher der Zylinder zerkratzt und dazu 4 Wochen beobachtet. TC g diese Bedmgung aufstellt, können Sie aua noch die Innenseite des Kolbens. Der Kolben wurde Ist es nun besser, die Batterie weiter so an- a er Schuldanerkennung selbst herauslesen. • dann durch die Pleuelstange ganz in den Zylinderoberteil hinaufgeschoben. Dann stiess die Pleuelgeschlossen werden? A. Sp. in M. •> • • • _• M. ' zuschliessen oder soll sie wieder wie gezeichnet anstange am Unterteil des Kolbens an und verkrümmte _ Handel M- Industnc» sich auf diese Weise. Nachdem Sie nun einen neuen Antwort: Wir empfehlen Ihnen die Barüerie ytypaugfflBUHHHiiHijy^ Kolben und eine neue Pleuelstange einsetzen Hessen, ganz langsam zu entladen, sie hierauf wieder gut werden Sie den Wagen im direkten Gang während zu reinjgen und neu aufzuladen. Hat die Batterie £j etwa 100 km maximal bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km beanspruchen, damit sich der neue Q englische Presse berichtete kürzlich recht aus-* n8 denkwürdige Fahrt mit dam neuen Ford. wiederum genügende Spannung, so stellen Sie den Di Anschluss wieder so her, wie er auf der Anleitung führlich über eine Bergfahrt mit einem serienmäw Kolben einarbeiten kann. Es wird sich dann nach aufgezeichnet ist. wlt. dieser Einfahrzeit erweisen, ob der Zylinder nicht sig en Ford Modell A, die tatsächlich der Beacln so fest zerkratzt ist, dass eine Undichtigkeit entsteht, die sich zum Nachteil der Motorleistung aus- MmMWPUX&m $B3»B*ed*9Kai«aK e * n begeisterter Fordfachrer sich vorgenommen den tung wert ist. Vor mehr als einem Jahrzehnt hatte wirken wird. UBKBKBSBBStBBEBMBBSKBtBB^BESBBKBHBß höchsten Berg der schottischen Gebirge, den Ben Nevis mit seinem Wagen zu bezwingen. Die mühe-* Frage 6923. Verdichtungsverhältnis und Zylinflerwärme. Ist die Ansicht, dass mit zunehmender einen Freund. Für die prompte Erledigung meiner viertägiger angestrengter Fahrt erreichte er den Anfrage 699. Benutzunns eines Automobils durch volle lind gefährliche Fahrt gelang ihm und nach Erhöhung der Kompression sich der Motor ebensosehr erhitze, richtig, oder tritt bei irgend einem meinen verbindlichsten Dank aus Modell A die nämliche Leistung, aber in einem ersten Anfrage in dieser Angelegenheit, spreche ich ersehnten Gipfel. Em Schotte beschloss mit dem best!imm*en Verdichtungsgrade eine (Aenderung In Ergänzung dieser Anfrage dürfte ich noch f^g 6 * Ta S, *u vollbringen. Unter den Auspizien* ein? H. B. in B. folgende Zeilen an Sie richten worüber ich noch de f Presse wurde am 13. September die Reise, aaj Antwort: Der bekannte und geschätzte Mo- gerne Ihre geschätzte Auskunft erfahren hätte. getreten. Der Weg war m erdenklich schlechtem Üorenkonstrukteur Ricardo schrieb einmal, da*ss TV o u u i • -• n-üj Zustand, da es bis wenige läge vorher wahrend die vielfach verbreitete Ansicht, ein Motor mit sehr Die Schuldanerkennung wie sie. im Brie des zwei w^chen fast anda7ier nd geregnet hatte. hoher Kompression neige dazu, sich besonders Freundes an mich dargelegt ist, bezieht sich ledig- M kann ^ h d halb v0 * rstellen< wie gefäaTM stark zu erhitzen, irrig sei. Er ist sogar der Ansicht, dass das Gegenteil der Fall sei, weil bei Ihnen bereits mitgeteilt, Fr. 1500, davon 50 Prozent ^besondere auch deshalb, als das schmale ge- i ! f Z^SachTTurS. *Ä te " * £ Hch der Aufstieg bei der glitschigen Unterlage war einem hochkomprimierten Gemisch der Verdichtungsa-bfall und dementsprechend die Abkühlung machung. Die beim Automechaniker in K. vor- { m Felswanden des Ben Nevis emporwindet, nach zu lasten des Freundes, gemäss mündlicher Ab- Jndene Bergstrasschen, das sich an den schrof- der besonders stark wäre. Ricarde sagt ferner in diesem Artikel, dass man, wenn man keine Rücksicht d. i. zwei neue Vorderräder und ein Ersatzrad, d . e « Mechanismus oder die geringste Ungeschick- genommenen Reparaturen und Neuanschaffungen, «-usseren Seite steil abfiel und das Versagen de s nebst einigen Reparaturen, deren Betrag sich auf Ehielt r Fuhrers einen Absturz von mehreren' Fr. 470 beläuft, sind gemäss Ihrem Geehrten vom hundert Metern zur Folge gehabt hätte. In der 1. September restlos durch ihn zu bezahlen, da er oberen Hälfte besserte sich der Weg insofern, als nicht berechtigt war, ohne mein Einverständnis de r Boden trockener war. Dagegen wurde der Pfadt solche Anschaffungen zu machen. Für die drei äusserst schmal und sehr steinig, so dass er von; alten Räder bezahlte der Automechaniker Fr. 90. den Begleitern als ein eigentlicher Ziegenweg ge- Dieser Betrag ist in der Summe von Fr. 460 nicht kennzeichnet wird. Trotzdem ein vorspringendes abgezogen. Muss ich mir diesen — seinen — Ab- Felszack eine Reparatur an der Hinterarchso not-* zug gestatten lassen! Kann ich den Freund ver- wendig machte, gelang es dem Fahrer unter deülanlassen, dass er den Betrag von Fr. 470 voll und begeisterten Hochrufen der Zuschauer, beim Son j ganz bezahlt, weil er ohne mein Wissen gehandelt nenuntergang die letzten paar Hundert Meter zu! hat, und hat er absolut kein Anrecht auf Rückgabe überwinden und noch rechtzeitig das gesteckt© der neuen Räder? B. F. in .Gh. Ziel zu erreichen. Z. 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f|o 82 - 1328 VERKEHR Die Alpenstrassen. Bis zum heutigen Datum sind noch sämtliche Alpenstrassen der Schweiz, Oesterreichs, Italiens und Frankreichs für den Automobilverkehr geöffnet. Wann ihre definitive Schliessung zu erwarten ist, ist vollständig ungewiss; die schönen Herbsttage erwecken den Anschein, als sollten noch bis tief in den Oktober hinein unsere Bergstrassen vor dem Einschneien verschont bleiben. Etwas Bestimmtes aberlässt sich nicht voraussagen, über Nacht kann ein Wettersturz eintreten, der so viel Schnee in den Bergen bringt, dass ein Passieren der hohen Alpenübergänge nicht mehr möglich ist. Vor Antritt vor Alpenfahrten erkundige man sich daher bei den entsprechenden Talstationen, um vor unliebsamen Ueberraschungen verschont zu bleiben. Darauf aufmerksam zu machen ist, dass in den französischen Alpen der Col d'Allos, der Annot-sur-Var und Barcellonette miteinander verbindet, infolge starker Rutschungen föir den Automobilverkehr gesperrt ist. Laut Mitteilungen von Fahrern, die in letzter Zeit die französischen Alpen befahren haben, soll auch der Col du Glandon, 1951 m hoch, «der von Rochetaille-Allemond, südöstlich Orenoble, hinüber nach La Ghambre, zwischen St. Jean de Maurienne undAiguebelle ührt, infolge frischer Beschotterung beinahe unpassierbar sein. Lr. Autofähre Konstanz-Meersburg. Die Autofähre, die von Staad bei Konstanz nach Meersburg hinüberfährt und die schon zu Beginn der diesjährigen Fahrsaison hätte dem Betrieb übergeben werden sollen, infolge technischer Schwierigkeiten aber ihre definitive Eröffnung immer wieder hinausschieben musste, ist nun, laut Mitteilung der Direktion der technischen Werke der Stadt Konstanz, am 30. September 1928 definitiv dem Betrieb übergeben worden. Die Fähre, die eine wesentliche Abkürzung bei Fahrten von Konstanz ins Badische hinüber bedeutet, wird sicherlich auch von den Schweizer Automobilisten gerne benützt werden. Der lange Umweg, der um den ganzen Ueberlinger-See herum gemacht werden niusste, um z. B. von Konstanz nach Meersburg zu gelangen, hat bis jetzt doch manchen abgehalten, die Fahrt zu unternehmen. Mit der neuen Autofähre ist die Sache nun eine Kleinigkeit. L. Kantoit Graubiindett. Mit dem 1. Oktober 1928 ändern wiederum die für den Kanton Graubünden bestehenden Einreisezeiten. Nach dem «Winterfahrplan ist vom 1. Oktober bis 30. April die Ein- resp. Ausreise nur von 7 Uhr morgens bis 21 Uhr gestattet, wobei allerdings in dringenden Fällen die betreffende Kontrollstelle des Einreiseortes während der Sperrzeit die Ein- oder Ausreise gegen Bezahlung einer Entschädigung von zwei Franken gestatten kann. Die Einreise über die Kontrollstellen an der Landesgrenze richtet sich nach den Vorschriften über dieZoilund Passkontrolle. s. Der Ausbau der Ortsstrasse in Zizers. Nach einer Bündner Mitteilung soll mit einem Kostenaufwand von rund 100,000 Franken das Netz der hauptsächlichsten Ortsstrassen in Zizers ausgebaut werden. Vor allem ist eine Verbreiterung der teilweise recht schmalen und winkligen Gassen, sowie deren Kleinsteinpflästerung vorgesehen. An die Kosten wird der Kanton eine währschafte Subvention zahlen, immerhin bleibt noch ein genügender Saldo für die Bestreitung durch die Ortskasse. Die Automobilisten, denen die Strässchen von Zizers bekannt sind, werden diesen fortclirittlicben Bechluss der Gemeinde sicher begrüssen und schätzen und manch einer, der noch grollend an die seinerzeit bekannte Autofalle im gleichen Ort zurückdenkt, kann sich nun wenigstens damit trösten, dass sein Obtilus eine sehr zweckmässige Verwendung findet! Der Alpenpostverkehr vom 17.—23. September 1928. Trotzdem die Postfahrsaison rapid ihrem Ende zugeht, was die Abnahme der Frequenz um rund 4000 Reisende beweist, hielt sich die Reisendenzahl im Vergleich zum letzten Jahr auf einer erfreulichen Höhe, Während in der entsprechenden Woche des Vorjahres 6370 Reisende zur Beförderung gelangten, wurden die- Postwagen dieses Jahr in der dreizehnten' Betriebswoche von 8414 Reisenden benützt. Die relative Zunahme der Frequenz beläuft sich auf 32%'. Starke relative Frequenzerhöhungen zeigten sich' auf folgenden Alpenpostlinien: Maloja plus 715, Chur-Tiefenkastel plus 321 und Nesslau-Buchs plus 191. Bedeutsame Minderfrequenzen sind keine zu verzeichnen, lt. Yugoslavien. Die Regierung von Yugoslavien gibt bekannt, dass nun der Internationale Fahrausweis auch für das Königreich Yugoslavien Gültigkeit besitzt. AUTOMOBIL-REVUE Vogesenfahrt der Sektion Zürich des A. C. S. Die Sektion Zürich des A. G. S. hat ihre diesjährige Herbstfahrt in den Tagen vom 21. bia 23. September nach den Vogesen unternommen und der Erfolg der Veranstaltung zeigte, dass man damit einen glücklichen Griff getan. Nicht nur bot die Fahrt landschaftlich sehr viel Schönes und Interessantes, sondern es wurden die 62 Teilnehmer mit ihren 21 Automobilen in derart gastfreundlicher und liebenswürdiger Weise durch den befreundeten Automobile-Club d'Alßace empfangen, dass man am letzten Reisetag nur ungern von diesem gastlichen Lande schied. Der Anlass dürfte auch dazu beigetragen haben, die guten Beziehungen mit dem benachbarten Elsass und seinem tätigen Automobile-Club noch enger zu knüpfen. Beim Zollamt St.. Louis wurde die stattliche Kolonne von den Herren Schiff macker, Präsident der Verkehrskommission dea A. G. d'Alsace, Frey, Präsident der Ortsguppe Mulhpuse, Favre und Klein empfangen. Die Zollabfertigung ging rasch vonstatten und nach einer" Besichtigung von Mühlhausen fuhr man hinauf zur Aussichtswarte BelvSdere und dann hinüber nach dem als kulinarische Berühmtheit bekannten Hotel da France in Moosch. Hier war es, wo Herr Frey die Zürcher Automobilisten im Namen der Ortsgruppe Mulhouse des A. C. d'Alsace willkommen hiess, und im Speziellen auf die historischen Zusammenhänge zwischen der Stadt Mülhausen als zugewandter Ort mit der alten Eidgenossenschaft hinwies. Nachdem Herr Vizo-Präsident Hürlimann die Grüsse der Sektion Zürich und den Dank für die freundliche Aufnahme übermittelt hatte, fuhr man wohlgestärkt die steile Kriegsstrasse von Ranspach hinauf nach Markstein und dann auf der aussichtsreichen Route do Grßte nordwärts. Die schweizerischen Automobilisten mögen sich diese Route merken, denn sie schafft dem Fahrer eine Fülle prächtiger Landschaftsbilder. Nach einem Besuch des eine herrliche Rundsicht bietenden Aussichtspunktes Hohneck fand man. sich, stets begleitet von den Herren Schiffmacker und Klein, beim Col de la Schlucht. Auf der Weiterfahrt wurde von Soultzern aus dem ehemaligen Kriegsgebiet des Col du Linge noch einen Besuch abgestattet. Durch prächtigen Wald ging's nachher hinab zum bekannten Kurort Trois-Epis und dann an prächtigen Rebbergen vorbei, hinunter nach Colmar. Hier fand man sich abends, empfangen von den beiden Colmarer Delegierten Herren Dunant und Wihlm des A. C. d'Alsace, zum gemeinsamen Nachtessen im Restaurant des Tetes, zusammen. Am 22. September stattete man dem sehenswerten Museum Unterlinden, mit dem berühmten Altar Grünwalds, sowie der Martinskirche einen kurzen Besuch ab, dann folgte eine überaus lohnende Tour durch den eigentlichen, eine grossartige Weinernte versprechenden «Vignoble» und durch die malerischen, alten Orte Kaysersberg, Kientzheim, Riquewihr (eine Perle alter Baukunst), Ribeauville etc. Von Ribeauville ging'a dann hinauf zur prachtvoll gelegenen Haut-Koenigsbourg» die vom ehem. deutschen Kaiser.Wilhelm ausgebaut und renoviert worden war. Da man etwas spät von Colmar weggekommen war, ging's dann in etwas beschleunigtem Tempo hinab nach Selestat und Epfig und das waldige Andlauer Tal aufwärts nach dem Luftkurort Hohwald, wo man wied im Grand Hotel Behr gut aufgehoben war. Pa und Inschriften hiessen die Schweizer Gäste kommen und schon hatten sich verschiedene fr. burger Mitglieder des A. G. d'Alsace eingofi Beim Mittagessen entbot Herr Dr. Dollinger, sident des Comite Alsacien d'Etudes et d'InLiina,- tions einen herzlichen Willkommgruss des Elsass und rief im besonderen die geschichtlichen Bezie-, hungen zwischen den beiden Städten Strassburgund Zürich und speziell auch die berühmte Hirse-.j breifahrt der Zürcher in Erinnerung. Den Dank der Schweizer Gäste entbot Herr Hürlimann, dann machte sich die Kolonne auf den Weg zum Klop^gr, Ste. Odile, dem Nationalheiligtum des Elsass. ^j Herr Ettore Bugatti, der geniale Automobil! jU etrükteur hatte vom Besuch der Zürcher Kenn^kiserhalten und lud sie zu einer Besichtigung seiner Automobilfabrik in Molsheim ein, wo er persönlich die Führung unternahm und bei dieser Gelegenheit auch den neuen 16 Zylindermotor, 14 Liter 'Zylin-. derinhalt, vorzeigte. Die Molsheimer Fabrik rnüss zweifellos als seltenes Juwel ihrer Art angesprochen werden. Ein Ordnungssinn und eine Reinlichkeit, wo kein Stückchen Holz oder Metall, mag dasleHo auch noch eo klein sein, herumliegt, prägen "< Bugattifabrik einen besonderen Stempel auf. : ein seltenes Erlebnis bereichert, schied man von dem ingeniösen Erfinder und Konstrukteur. ,.; In Strassburg begrüssto Herr Schiffmacker im Namen des Automobile-Club d'Alsace. die Zürcher; Freunde und betonte die vielfachen Liebesbez^ugungen, die die Schweiz und speziell die Stadt Zürich dem Elsass und Strassburg wiederholt uin; früheren Jahren in schwerer Zeit erwiesen hab< " Im Auftrag seines Clubs überreichte er der Si tion Zürich des A. C. S: eine prächtige Plakette E einem Ehrendiplom. Nachdem noch der schweif rische Konsul, Herr Biefer, seiner Freude über d Besuch der Zürcher Ausdruck gegeben hatte, danl Herr Vize-Präsident Hürlimann für den ausse ordontlioh liebenswürdigen Empfang im schön> Elsass und nahm mit besonderer Befriedigung dt von Kenntnis, dasa die Sektion Zürich des A. C. I nächstes Jahr das Vergnügen haben wird, den Bi such des A. C. d'Alsacs zu erhalten, dem er als Zeichen des Dankes einen Silberschild mit dem Zürcher Leu übergab. k Der Sonntagvormittag war einer Besichtigung) Strassburgs und seinem herrlichen Münster goKwidmet, dann fand man sich um 10 Uhr 30 in deif Mairie ein, wo ein offizieller Empfang durch doni Maire-Adjoint von Strassburg — Herr Bürgermeister Peirotes war leider verhindert — und einen Offizier der französischen Regierung stattfand. Deie, kredenzte Ehrenwein und das? elsässische National* $ gebäck — der Kougelhopf — fanden beste Aul-' nähme. ' Nach einer kurzen Fahrt durch den in den letz-, ten Jahren stark ausgebauten Hafen von Strass, bürg, passierte man den Rhein und den. franzö'**- sischen und deutschen Zoll, der dank der getroffenen Vorkehren des Elsässischen und Badischon Automobil-Clubs sehr rasch passiert werden konnte.' Bei Offenburg bog man in das Kinzigtal ein und fand sich im Schwarzwald. Hotel und Kurhaus Waldlust in Triberg zum gemeinsamen ftnttagoasenj ein. Ohne jeglichen Unfall und nennenswerte Pannen' fand so die Elsassfahrt der Sektion Zürich dos A. C. S. einen sehr harmonischen Abschlus3. B. Tank- Modelle für jeden Bedarf und Verwendungszweck Kessel-Bau in allen Grossen uajxnxr* iroaraoa.. Altorfor, Xielxzi3.a>zxatx Sc die. Zofingen, St. Gallen, Bern, Luzern ANSALDO Schnellste u. vorteilhafteste Bezugsquelle von Bestandteilen dieser Automobile Giov. Semprebon, Chiasso Telephon 405 - Postfadi 784 • * i#_ • Der Mann kann lachen! Machen Sie es ebenso und Yerwenden Sie von jetist an nur die bekannten Antris Präparate BOT Pflege Ihres Wagen«! Sie sparen Geld, Zeit und Arbeit. Eduard Stoekly, Thalwil Tüchtige Kantonsvertreter gesuoht Alfa Romeo 4/5-Plätzer, Sport Ballon de"montable, Karosserie Geisaberger, wie neu, Preis Fr. 6000.—. Zu besichtigen bei Marcel Addor, Utoquai 29, Zürich. 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