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E_1928_Zeitung_Nr.088

E_1928_Zeitung_Nr.088

VERKEHR Zur Entlastung

VERKEHR Zur Entlastung der Zürcher jßahnhofstrasse. Da eine Entlastung der zürcherischen Hauptverkehrsader, der Bahnhofstrasse, solange die Strassenbahnen noch in dieser Arterie verkehren, nur durch Ableitung des Verkehrs auf Parallelstrassen möglich ist, wird vom städt. Bauwesen dieser Angelegenheit eine bes. Aufmerksamkeit gewidmet. Als eine Entlastungsstrasse kommt vor allem die Löwenstrasse, wenigstens in ihrem Abschnitt Hauptbahnhof-Löwenplatz, in Frage, da sie in diesem Stück fast parallel zur Bahnhofstrasse verläuft und zudem ihre Anlagen eine Anpassung an erhöhte Verkehrsanforderungen verhältnismässig leicht erlaubt. Die Löwenstrasse ist aber auch schon als Zufahrtsstrasse der Kreise 3 und 4 zum Bahnhof verkehrstechnisch, von Bedeutung, die noch zunehmen wird wenn nach dem erfolgten provisorischen Ausbau des Hauptbahnhofes ein Bahnhofausgang direkt auf die Löwenstrasse mündet (und auch deshalb, als bekanntlich unser Zürcher Bureau mit seinem zunehmenden Verkehr ebenfalls an dieser Strasse liegt! Der Setzerstift.) Der Bauvorstand hat nun kürzlich in einer Weisung an den .Stadtrat die Verbreiterung der Löwenstrasse beantragt, da diese dem zunehmenden Schnellfahrverkehr und dem veränderten Charakter des Strassenverkehrs überhaupt angepasst werden muss, was nur durch eine Verbreiterung erreicht werden kann. Da die jetzige 7,5 m breite Fahrbahn noch eine Strassenbahndoppelspur aufweist, können die übrigen Fahrzeuge weder auf der Seite der Strasse parkiert werden, noch kann sich der Wagenverkehr ohne Beanspruchung der Geleisefläche abwickeln. Die verhältnismässig schmale Fahrbahn ist aber durch zum Teil sehr breite Trottoirflachen eingesäumt, teilweise sind die anstossenden Häuser noch mit einem Vorgarten ausgestattet, alles Flächenraum, der nutzbringender verwendet werden könnte. Das dem Stadtrat vorliegende Projekt sieht den Ausbau der Strasse auf den ganzen Baulinienabstand von 24 m vor. Da die Achse der Strassenbahnspuren nicht in der Mitte der Baulinien liegt, müsste eine Verlegung der Geleise erfolgen. Bei einer symetrischen Anordnung der Fahrstreifen zu den Geleisen, ergäbe sich eine totale Fahrbahnbreite von 15,5 m mit beidseitigen Trottoirs von 4,25 m. Es ergeben sich auf diese Weise ausserhalb der Geleise 5,9 m breite Fahrstreifen, die den Verkehrsbedürfnissen eher gerecht werden. Das Längenprofil der Löwenstrasse wird dabei im grossen Ganzen beibehalten, jedoch etwas ausgeglichen. Die Strasse soll einen Oberflächenbelag von Hartgussasphalt erhalten, der auch bei feuchtem Wetter keine bes. Gleitgefahr in sich birgt An der Strassenbahnhaltstelle am Löwenplatz sollen endlich noch Inselperrons erstellt werden, die umso notwendiger sind, als auf jenem Platz der Fussgängerverkehr aus verschiedenen Richtungen zusammenläuft und auch die dortigen Haltestellen des Tramways eine starke Frequenz aufweisen. Die gesamten Baukosten sind auf % Million Fr. veran- • schlagt, wovon die Strassenbahn einen Teil übernehmen muss. Der Ausbau dieser Strasse, die sich immer mehr zu einer modernen Geschäftsavenue entwickelt, ist sehr zu begrüssen und wird zweifelsohne die davon erhoffte Entlastung in der Hauptverkehrsader, sowie auch erquicklichere Verkehrsverhältnisse in der Löwenstrasse selbst bringen. Z. Einen interessanten Beitrag zur Diskussion über die Wallenseestrasse enthält der soeben veröffentlichte Bericht des Sankt Gallischen Regierungsrates über den Ausbau' des Strassennetzes. In diesem wird erklärt, AUTOMOBIL-REVUE 1928 — 88 dass auch der Nord-Süd verkehr, für welchen die Wallenseestrasse in. Betracht komme, einer Verbesserung bedürfe. Es wurden diesbezüglich Verhandlungen mit den Bundesbahnen gepflogen,' welche die Verbindung Mühlehorn-Weesen in den Tunnel verlegen müssten, um das jetzige Schienentrace für den Bau einer Strasse freizugeben. Die S.B.B, holte.darauf ein geologisches Gutachten über diesen Vorschlag ein, und kam zu einem abschlagenden Bescheid. Die Bahnverwaltung beruft sich dabei hauptsächlich darauf, dass ein Tunnel 15 Millionen kosten würde und die bestehende Linie die nämliche Sicherheit aufweise, wiesehr viele andere Linien der S.B.B. Der Regierungsrat ist deshalb der Ansicht, es könne unter diesen Umständen nur noch eine .Strasse auf dem Nordufer des Wallensees in Betracht fällen. Dort wäre es möglich eine Strasse annähernd in der Höhe des Seespiegels zu führen, während die Route am Südufer zwischen Escherkanal und Mühlehorn auf die Cote von ca. 550, also rund 130 m über See geführt werden müsste, um über den Abbruch im Mühletal durchzukommen. Ein Anschneiden dieser Rutschung ist nach der Mitteilung des Regierungsrates ausgeschlossen und würde von der S.B.B, auch nicht erlaubt, so dass es sogar notwendig werden dürfte bis auf 200 m über; Seespiegel hinauf zu gehen. Eine solche Traceführüng würde aber das bestehende Verkehrshindernis nicht beseitigen. Zudem bestehen am Südufer eine Anzahl Ortschaften,, die bereits ein Hindernis für den Durchgangsverkehr bedeuten und die es sehr schwierig machen würden mit einer Strasse von genügender Breite überhaupt zwischen den Häusern durchzukommen. Der Bericht kommt deshalb zum Schluss es lohne sich unter diesen Umständen nicht, dort eine neue Strasse zu bauen, dagegen soll die alte Route belassen und ausgebessert und eine Strasse am Nordufer in Betracht gezogen werden. Eine solche ist auch deshalb interessant,, als damit überhaupt eine zweite Strassenverbindung dem Wallensee entlang geschaffen würde. Dass das Bedürfnis nach, einer zweiten. Seestrasse besteht, lehrte "die Erfahrung, als im Frühjahr 1927 die bestehende Strasse gesperrt werden müsste. Die Schätzungen über die Baukosten der Nordstrasse schwanken zwischen 7 und 10 Millionen Fr. Es soll nun ein genaues Projekt mit Kostenvoranschag ausgearbeitet werden., Auch die Frage der Finanzierung bedarf noch einer genauen;Erörterung, da der Kanton St Gäl-en natürlich Beiträge vom Bund und,den Naclibarkantonen erwartet. &. Grosse Strassensorgen ha* auch die Gemeinde Unterseen! Zwar wird der gute Wille des Gemeinderates, in dieser Sache daß Bestmögliche zu tun, nicht abgesprochen, aber das schwer zu beseitigende Hindernis zur Ausführung nötiger Straösenbauarbeiten sind die fehlenden Geldmittel! Besonders grosse Sorgen macht der Gemeinde die Sta-atsstra-sse, das heisst,... die Bahnhof-, und Villastrasse. Auf von der Gemeinde an den Staat Bern eingereichte Gesuche teilt dieser gewöhnlich mit, dass er bereit sei, die Hälfte an die Kößtea eines Hartbelages zu leisten,, aber nur unter der Bedingung, da^s auch die Schienen der rechtsufrigen Thunerseeba-hn auf eine solidere Basis gebracht werden. Wenn man aber bei der Tramgesellschaft in dieser Sache vorstellig wird, dann erklärt die.se einfach kurzerhand, dass ihr die hiezu nötigen Geldmittel fehlen. Und da die Gemeinde Unterseen, wie oben erwähnt, aus Geldmangel nicht in der Lage ist, diese Arbeiten von sich aus durchzuführen, wird die so dringend nötige Korrektion immer wieder hinausgeschoben. Aber auf die Dauer wird dieser Zustand ein ganz unhaltbarer, die Staubplage nimmt gewaltig zu und dadurch wird die Gemeinde wirtschaftlich arg geschädigt! « Im Vorsommer hat ein Teilstück dieser Stras«e einen provisorischen Belag bekommen, der für kurze Zeit etwelche Besserung brachte; aber ea muss schnellstens für Erneuerung gesorgt werden, wenn das ohnehin noch grosse Üebel nicht arg verschlimmert werden soll. • —e'y. 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KM* Äui d< 2R C^BTB Lesevkveis Missliche Erfahrungen. Man schreibt uns: Ge-^ statten Sie mir als vieltahrendeni Autler. Ihnen zuihanden Ihrer Leser ein wenig den Kropf zu leeren über allerhand missliche Erfahrungen, die man auf der Strasse mit lieben Kollegen vom Volant machen mtiss. Wie viel .schimpfen wir über die unträtablen, !um nicht zu sagen beschränkten Fussgänger und deren Unarten, und dcoh — und doch hatte ich in letzter Zeit manchmal Zweifel darüber, ob nicht ausgerechnet viele unter ihnen, vielleicht um sich zu rächen,.,. unter die Autofahrer gegangen sind. Ach,, weun es doch möglich wäre, diese «Alt-Fussgänger» zix einem besondern Club zusammenzufasßen, mit deutlichem Abzeichen hinten und vorn am Wagen! Es wäre nicht schwer, diesem Club beinahe täglich Mitglieder zuzuführen, die ihm zur Zierde gereichen würden. Ba ist z. B. der Fahrer, der. wenn Tetihts an schmalen Strasse ein Lastwagen steht, sein Vehikel links davon aufstellt und sich zum Jass begibt. Die Strasso ist vermauert. Unglaublich, nicht wate? Es kommt aber doch öfters vor. Kürzlich traf ich sogar einen solothurnischen Wagen, der auf einer wegen Umbau einspurig betriebenen Strecke .der grossen Strasse-Zürich-Basel stand, dieweil 'sein Lenker seinen Geschäften nachging. Der Herr musste erst durch langes Hupen herbeigerufen werden, um die Strosse freizugeben. Das Veröffentlichen der Nummern solcher Gemütsmenschen wäre vielleicht ganz gilt. Vor wenigen Tagen stellto ich meinen Wagen in einer Sackgasse in •Zürich auf. etwa 1 m vor der hinten aibschliessenden Mauer Die Strasse gestattet das Aufstellen von 3—4- Wagen nebeneinander Wie ich zurückkomme, steht vor meinem Wagen, mit den Reserverädern dicht an meine vordem Stoss'Stangen gepresst, ©ine schwere Limousine, eine gleiche unmittelbar daneben, d. h. neben meinem eigenen Wagen, beide fremden Wagen verschlossen und gut gebremst. Mein Wagen war blockiert, die Lenker der beiden andern Fahrzeuge unbekannt wo abwesend, und ich sollte fort. Was war zu tun? Ich fuhr den freien Meter rückwärts und tamponierte den VOT mir stehenden schweren Wagen stückweise vorwärts, bis ich Raum zum Wegfahren hatte. Und nun legen Sie, bitte. Ihrem juristischen Berater die Frage vor, wer für deu eventuellen Schaden am einen oder andern Wagen aufzukommen hätte. Die Stösse, die zum Wegschieben des gebremsten Wagens nötig waren, hätte nicht jedes Vehikel ohno Schaden ausgehalten. Ferner: Wenn mir das Wegbugsieren nicht gelungen wäre, könnte ich dann den intelligenten Fahrkollegen wegen Zeitversäumnis mit Erfolg belangen? Noch ein Wort zum Vorfahren! Zahlreiche Unfälle (z. B. bei Realp; an der Becskenbofßtras-se in Zürich, wo sich der Fahrer tödlich verbrannte) zeigen, dass meist Unklarheit herrscht über die Bewegungsverhähni&se bei diesem Vorsang. Man will nicht begreifen, wieso es möglich ist, dass der langsam fahrende Wagen den in raschem Tempo vorfahrenden rammen kann. Man voriässt sich auf seine Geschwindigkeit,, biegt kurz vor dem überholten Fahrzeug auf die rechte Straßenseite. ein und kann es dann erleben, dass es «klepft». Wenn es gut geht, hat ein hinterer Kotflügel dran glauben müssen. Solche Zusammenstösöe. mit dem Tram z. B., sind recht häufig. Der überholende Wagen ist meist genötigt, die Fahrbahn des nachfolgenden zu schneiden. Wenn der erstere auch schnellem läuft, so darf er keinen Augenblick au&ser acht lassen, dass der Punikt A, in dem seine rechte- Wagenseite die Fahrbahn des nachfolgenden Vehikels kreuzt, sich nicht vorwärts bewegt, sondern völlig stille steht. Wenn der zweite Wagen diesen Punkt erreicht, bevor der andere darüber hinaus ist, erfolgt der Zueammenstoss. Um sicher zu gehen, nicht gerammt zu werden, darf man also nicht nach rechts einbiegen, bevor die Rückseite dos eigenen Wagens auf der Höhe der vordem Stosss-tange des andern angelangt ist. Da es aber passieren kann, dass man das Tempo plötzlich ermässdgen muss, wird man gut tun. vor einem Fahrzeug von ähnlicher Schnelligkeit erst einzubiegen, wenn man zwischen dessen Vorderseite und die eigene Rückseite eine ganze Wagenlänge Abstand gelegt hat. Ist dies nicht sicher zu machen, dann unterlasse man das Vorfahren. G. TTOMORTt PFvrm Automobilkontrolle im Kanton Bern. Man schreibt uns: Dem Interview beim bernischen Polizeidirektor (Nr. 81 « Automobil-Revue ») dürften wohl die zahlreichen Klagen über « Automobilfallen » im Kanton Bern zugrunde liegen. Ich gehöre ebenfalls zu den Opfern dieses mittelalterlichen Schröpfsystems. Am 31. August fuhr ich längs des Bielersees. In Ligerz fand eine polizeiliche Kontrolle der Fahrausweise statt. Diese waren in Ordnung, und mit der Frage des Polizisten: « Sy d' Bremse in Ornig?» und meiner Antwort, dass sie sehr gut seien, war ich entlassen. Gleichzeitig mit mir, ebenfalls anstandslos, ein französischer und ein deutscher ' Reißewagen. Am 8. September erhielt ich dann von der hiesigen Pohzeistation zu meinem masslosen Erstaunen die Mitteilung, dass ich vorn Amtsgericht in Nidau gebüsst werde, weil ich am 31. August mit 42 km Schnelligkeit durch Ligerz, Richtung Neuenstadt, gefahren sei. Ich bestritt diese Behauptung Durch die Ortschaften fuhr ich überall langsam, wo nötig, wie z. B in den engen Gassen der Bielersee-Städtchen, im Schritt-Tempo. Aus meinem Tagebuch ist ersichtlich, dass ich am 31. August mit meiner kleinen Limousine für die Reise nach Lausanne, total 215 km, 5% Stunden Fahrzeit benötigte, ohne Aufenthalt. Ich legte also nicht einmal 38 km pro Stunde zurück, die guten und langen offenen Strekken Zürich— Aarau—Solothurn eingerechnet. Dass man streckenweise, wo es die Verhältnisse gestatten, rascher fährt, umständehalber, z. B. um gefährliche Kreuzungen zu vermeiden, oft rascher fahren muss, :weiss jeder Automobilist. Will man Exzesse ahnden — und das ist nötig —, so soll die Kontrolle den technischen Eigenschaften des Motorwagens angepasst werden. Eine kurze Kontrollstrecke, im Kanton Bern 210 m, ist eine verständnislose Handlung; sie gestattet kein richtiges Urteil der Geschwindigkeitsüberschreitung und ergibt reine Zufallsresultate. Dadurch und durch die Anonymität der Kontrolle wird sie zur Falle. Auf Grund einer solchen wackligen Rechtsbasis wird man dann verurteilt! Fiat Justitia, et pereat mundus ! Die Berner Polizei wäscht übrigens ihre Hände in Unschuld; sie kontrolliert bloss, die.Busse verhängt ein anderer. Die fliegenden Kolonnen sind emsig an der Arbeit. Es wäre interessant zu erfahren, welche bedeutenden Summen dem Berner Fiskus durch die Tätigkeit dieser fliegenden Funktionäre zufliessen. Man darf annehmen, dass z. B. am 31. August sämtliche die Bielerseestrasse passierenden Autos mit wenigen ;Zufällsausnahmen, gebüsst wurden. Die Ausländer 17 lässt man möglichst ungeschoren, weil die Busseninnung umständlich und der Fremdenindustrie schädliche Lärm darüber im Auslande zu gross würde Uns steuerzahlenden Hirtenknaben glaubt man die Schröpfung schon zumuten zu dürfen. Der Zufall wollte es, dass mir mit der Bussenanzeige gerade auch die Prospekte für eine Berner Anleihe zugestellt wurden. Es war kein glückliches Zusammentreffen ! M. Vorsicht bei Fahrten nach Feldkirch (Vorarlberg). (Eing.). Die jährlich wiederkommende Bussenpraxis im Winter. Auf der Landstrasse Liechtenstein—Feldkirch wird seit einigen Tagen auf schnellfa-hrende Automobilisten und Motorradfahrer, aufgepasst. In Tisis — zwischen der österreichi* sehen Grenze und der Stadt ; — sind 2 österreichi» sehe Gendarmen in Tätigkeit — ohne Stoppuhr Der Automobilist wird angehalten, muss, 10 .Schul« linge oder mehr gegen Quittung bezahlen. ATio Fahrer werden auf diese Autofalle in Tisis—Fekh kirch aufmerksam gemacht. Wegen nicht Roctytsfahren nach einem Schneefall gibts Bussen voa. 2 bis 5 Schillinge. Wird einer nach dem Schneeball — wenn der Schnee schmilzt — mit Schneeketten angetroffen, kostet dies bis 20 Schillinge. Den Gendarmerie-Posten in Tisis marschiert streng auf — in Ermangelung anderer Arbeit, Fahrt langsam — 25—SO Kilometer — durch Tisis und Feldkirch. Automobileinfuhr in den Balkansta&tett. Die meisten Balkanstaaten haben in diesem Jahre die Einfuhrzölle auf Automobile bedeutend erhöht, so dass ein beträchtlicher Rückgang zu konstatieren ist. Die erreichte Einfuhr des letzten Jahres nach Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Jugoslavien uad dr-e Türkei von 11,820 Automobilen dürfte dieses Jahr kaum erreicht werden. -ei. - Starker Rückschlag in der italienischen Automobileinfuhr. Die italienische Automobileinfuhr hat in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres einen starken Rückschlag: erfahren. Während im letzten Jahre 11,440 Wagen im Werte von 234 Millionen Lire ausgeführt werden konnten, so dieses Jahr, in der gleichen Zeitspanne bloss 7461 Auto^ mobile im Werte von nur 103 Millionen Lire, Bereifte SCHWIERIGER GUSSTÜCKE unsere SPEZIALITÄT uiorgiir. Mann & Co.. Züncn-aib sriesen s verloren Grosse 31/5.25, zu Buick gehörend, am 11. Oktober auf der Strecke Bern-Aarburg-Suhr-Lenzburg. Gefl. Nachrichten an GatUker & Cie., Rapperswil (St. G.). C5 I—• 00 Sattlerei demontable, 8/20 PS, 8fach Liebt und Anlasser, tadellos mit Garantie. Fr. 4000.— bereift elektr. Instandges teilt, 7261 MERCEDES-BENZ-AUT 0MOBIL ZUR ICH. 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