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E_1928_Zeitung_Nr.087

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Die Dame am Steuer ist

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In Basel Besuch des zoologischen Gartens, dann über Liesbüchel-St. Louis, geradeaus auf der Route Nr. 66 nach Langenhäuser, Haberhäuser, Strassenkreuzung la Chaussee auf der Route Nr. 68 (links Strasse nach Bartenheim), Loechle. Rechts jenseits des Rheins der Isteiner Klotz, die ehemalige deutsche Festung. Längs des Ostrandes des Hardwaldes nordwärts nach Kembs (von Basel 17 km). In Kembs heisst es bei den letzten Häusern am Nordausgang bei einer unscheinbaren schlechten Strasse links abzweigen. Niveauübergang, lange Fahrt durch den Hardwald. Die Strasse, die die kürzeste Verbindung mit Mulhouse herstellt, ist nicht breit, sehr staubig und a'isserordentlich ausgefahren, Niveanübergang nach Habsheim, altes Hotel de ville im Renaissancestil. Auf der nun wieder spiegelglatten Route Nr. 66 nordwärts. Niveauübergang, rechts der Flugplatz Habsheim-Mulhouse, nach Rixheim (11 km). Rixheim hat die älteste Papierfabrik der Welt (1797). Von Rixheim bei der Strassenkreuzung links die Route Nr. 66 nehmen. Einfahrt in Mulhouse, Unterführung, über den Rhone-Rhein-Kanal, links Route de Bäle, pläce de la Republique (5 km). Mulhouse ist eine bedeutende Industriestadt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Dem Schweizer kommt sie recht französisch vor, nicht nur der vielen Uniformen halber, sondern der ganze Betrieb ist so ganz anders als in einer Schweizer StaHt. Mulhouse ist heute ein Zentrum, um nach allen möglichen Kriegsschauplätzen zu kommen, und alle möglichen Kriegserinnerungen, trotz der mehr als zehn Jahre, die dazwischen liegen, in sich aufzunehmen. Wir waren sehr gut im Hotel National aufgenommen; empfehlenswert ist die Garage Salvator, Avenue de Mondheim. Einstellen des Wagens über Nacht Frs. 10.—. Von Mulhouse fuhren wir am späten Morgen nach dem Hartmannsweiler. Kopf, dem berühmten Kriegsschauplatz, wo so unend r ich viel Blut geflossen. Fälsch ist aber, dass man vom Hartmannsweiler Kopf weiter nach dem Ballon de Guebwiler fahren kann, wie man uns in Mulhouse und in der Schweiz versicherte. Richtig ist, dass eine ausgezeichnete Automdbilsträsse gebaut worden ist, die weit über den Hartmanrisweiler Kopf, oder besser Silberloch, führt, die" aber leider nach -500 in aufhört, waruiru das weiss :keim Mensch. Die gute Strasse von Guebwiler ist in greinirer Nähe gut sichtbar, aber wie. das gelobte Land unerreichbar;- man rnuss denselben Weg wieder retour fahren bis zum Fuss des Berges. Die Strasse von „Mulhouse geht über Lütterbach, Nfr. 66, gegen Thann; es heisst aber kurz vor La Croisiere abzweigen nach rechts und auf einer schauderhaften Strasse Cernay gewinnen. Kriegsandenken, Bauten in Beton, Batterien, Unterstände begleiten uns, es scheint da noch viel herumzuliegen, ebenso sind die Bäume nur Stummel, ein Zeichen, dass da die Artillerie hart darauf gelegen ist. Von Cernay nach Uffholz und von Uffholz, das wie Cernay noch viele Ruinen zeigt, an Neubauten vorbei auf vorzüglicher Autostrasse nach Vieil Armand (Hartmannsweilerkopf) Cimetiere du Silberloch. Der Cimetiere du Silberloch, direkt an der Autostrasse, Posthaus und kleinem Restaurant gelegen, birgt die tausende von französischen Gefallenen. Der Friedhof ist in kolossaler kreuzform gebaut. Jeweilen auf beiden Seiten in Steinumfassungen an die 10 Gräber von je 64 unbekannten Soldaten. Oberhalb dieses Friedhofs auf einer Plattform ist ein Riesendenkmal im Bau, der allerdings seit 2 Jahren, wie versichert wurde, eingestellt ist, aber weitergeführt werden soll. Alles ist im ursprünglichen Zustand. Kein Baum mehr da wo der den drei Millionen Dollar wurde nicht die technische Ausführung, sondern vielmehr die Idee bezahlt, bei der Herstellung eines Lichtbildes den Photographen auszuschalten. Man setzt sich zu diesem Zweck in einen Metallstuhl und geduldet sich acht Minuten. Dann speit der Automat^ acht Photographien aus, acht Bilder, wie sfe Schnellphotographen zu verfertigen pflegen. Diese Neuerung hat Amerika bereits erobert und es hat den Anschein, dass sich dort die hohe Prämie rentiert habe. Kleine Ferienfahrf im Herbst. Hochwald stand. Durch ein Gewirre von Stacheldraht, Ruinen von Unterständen, Maschinengewehreinbauten, Kasernen im Erdboden, in den Felsen, unterirdischen Gewölben, wo ganze Kompagnien Platz fanden, steigen wir bis zu einem grossen Kreuz. Der Wirrwarr wird immer toller. Auf einem Felsen ragt abermals ein Kreuz. Von dort geniesst man eine herrliche Aussicht auf die Rheinebene über zerfallende Betonbauten hinweg. Man stelle sich nur vor, dass 4 Jahre lang dort der Kampf Mann gegen Mann gebrannt! Hinter diesem Feisen errichtet, ein Monument des Infanterie-Regiments 152 — enorme Bronzefiguren. — Tief bewegt kehren wir den gleichen Weg zu unserem Wagen zurück. Die Ermahnung «Respects pour les morts tombes glorieusement» ist überflüssig. Der Eindruck ist ein gewaltiger, überwältigender. Wir fuhren dann, wie oben erwähnt, uns von der herrlichen Aussicht nur schwer trennend, wieder nach Uffholz hinunter, um von dort aus über Vieux-Thann nach Thann an der Thur zu gelangen. Die Kirche St. Thiebault in gothischem Stil, Storchenturm, Hexenturm, die Ruine Engelsberg mit dem Hexenauge, erinnern alle an Kriegsberichte. Doch ist hier wenig mehr vom Moloch-Krieg zu sehen. Immer weiter die Route Nr. 66 über Bitschwiler, wo rechts die strategische Strasse «Route Joffre», auf die wir noch zu sprechen kommen, abzweigt, gegen Bei fort ins Dollertal. Wir erreichen über Willer Malmerspach Saint-Amarin am Fuss des Haberkopfes. Ehemaliges Kriegsgebiet. (Von Mulhouse nach Saint-Amarin 30 km, allerdings nicht mit dem Abstecher über den Hartmannsweiler* köpf, dessen Strasse von Uffholz allein über 8 km lang ist, und von 250 m Höhe auf 953- m steigt). St. Amarin liegt 403 m hoch, Ausfahrt talaufwärts auf der Route Nr. 66, Strassenabzweigung P. 430, hier rechts in die Route I. C. 13 bis nach Ranspach abschwenken (geradeaus über den Col de Busnang nach Remiremont). Die Strasse (Krieg gut!) ist sehr schlecht, sehr ausgefahren und eng, führt in steilem Juragelände auf die berühmte Route des Cretes, den Storkenkopf hinauf. Auf 1200 m Höhe bei Markstein, mit wie es scheint gut besuchter Wirtschaft, vor der zahlreiche Autos halten, mündet die Strasse von Guebwiler her ein, die wir vom Hartmannsweiler* köpf erreichen wollten. Der Höhenzugs bietet weiter nordwärts fabelhafte Rund- und Weit, sieht, weiter donnert der Motor nach Drehkopf 1183 m, dann nach Refuge, schöner Aussichtspunkt, hier links halten, nach Huss, dort geradeaus, immer auf der Route des Cretes, die, wenn gut unterhalten, eine wahre Route des Antibes wäre. Rechts der Rochenbachkopf 1315 m und der Rainkopf 1304 m. Links unten der idyllische in schwarze Tannenwälder eingebettete Waldsee, Lac de Blanchmer. Rechts zweigt die Fahrtstrasse nach Hohneck (1361 m) •=• 1,5 km ab, mit umfassender Ründsicht auf den Schwarzwald, Jura, Alpen, Vogesen und Lothringen. Auf Hoheneck ist ein grosses Hotel, hinter diesem angebaut ein gutes Restaurant. Eine Trinkt alkoholfreie Trauben- u. Obstweine Hostettler & Co.. Bern

N°87 - 28 AUTOMOBFL-REVUE Menge Autos hielt hier aus aller Herren Länder. Nach Hoheneck hinauf führt eine Bahn, die sehr gut benützt schien. Die Bahn ging auch früher nach Kolmar; die Geleise sind aber heute zugedeckt. In wenigen Minuten treffen wir in der berühmten Schlucht ein, wo vor dem Krieg friedlich die französisch-deutsche Grenze durchging. Ein Haus auf der Münster-Kolmarer Seite zeigt noch alle Spuren des Krieges und der Verwahrlosung. Mitten auf der Passhöhe liegt ein Grand-Hotel, etwas weiter am Bahnhöfchen drei bis vier Restaurants, überall an den Häusern noch Kriegsspuren, Geschosseinschläge, ja ganze Maschinengewehrgarbeneinsohläge sind deutlich wahrzunehmen (von St. Amarin-Schlucht: 36 km). Einesteils bedauern wir, die aussichtsreiche und interessante Crete zu verlassen, die noch viel weiter nach dem Donon etc. führt, anderseits haben wir aber auch von der schlechten und glasharten, pneufressenden Strasse genug und erhoffen Besseres auf der grossen Strasse Gerardmer—Epinal. Aber wir werden noch unsere Wunder erleben. Abwärts . rollen wir durch herrlichen Hochwald gegen Gerardmer zu, halten aber kurz vorher in einem einfachen, sehr empfehlenden Gasthaus mitten im Tannenwald und an Gebirgsbächen, dem Hotel du Saut des Cuves, wo wir, Unterkunft (sehr gut und sauber) erhalten und schmackhaft zu Abend speisen. Am frühen Morgen Start nach Gerardmer, dem vielbesuchten Luftkurort (664 m hoch), Ausilugszentrum mit Kasino etc., vielen grossen Hotels, am prächtigen tiefblauen See von Gerardmer gelegen. Die Spezialitäten des Landes sind Forellen, Anisbrot, Nonnenkräpfli und Gerome-Käse. Auf der Route G. C. 11, dem Lac de Gerardmer entlang, fahren wir nach Le Tholy (570 m), beliebter Ausflugsort mit Wasserfällen, dann geradeaus auf der Route C. C. 35 abwärts nach La Forge (482 m), Julienrupt, dann Strassenkreuzung westlich von Syndicat. dort rechts fahren auf der Route C. C.3 nach St. Arne (412 m), dann nach St. Etienne, fortwährend an grossen Porphyrbrüchen und Bergwerken vorbei So gelangen wir nach Remiremont (390 m) und , über die Mosel. Remiremont, eine schön gelegene Stadt mit Laubengängen, vorzüglichen Geschäften, allerlei Denkmälern, so ganz das .Bild der französischen Provinzstadt aus früheren Zeiten. Eine Menge renommierter Restaurants, in denen man sich die Spezialitäten der. .Gegend zu. Gsmute führen kann^ .wie Quiche, Pate ; de truites, Matelote de truites, Potee, Nonnettes. Viel Industrie. In der Nähe die grossen Fabriken der Tissus mecaniques von Antoine. Der ganze durchfahrene Weg ist rechts und links vom blendenden Weiss der in der Bleiche liegenden Leinwand eingesäumt. Diese Gegend ist vom Krieg verschont geblieben. Ein spezielles Wort gebührt aber dem Zustand der grossen Strasse vom Saut des Cuves über Gerardmer bis Remiremont (28 km), die höchstens mit einer Geschwindigkeit von 10 km befahren werden konnte. Loch an Loch, das reinste Granattrichterfeld! Von Remiremont aus steigen wir nunmehr der Quelle der Mosel entgegen über Le Thillot (500 m; 12 km) nach St Maurice sur Mosette (550 in; 6 km). In Le Thillot (Kupferminen), am Südrand von St Maurice sur Moselle, rechts abzweigen auf der Route G. C. 43 (geradeaus Strasse nach Bussnang—Mulhouse). Von Remiremont bis hierher glänzende Strasse. In Kehren den Ballon d'Alsace hinan mit Blick auf das Val des Charbonnieres (links) und Vallon de la Goutte des Forges. Nach 6 km Steigung erreichen wir Le Piain du Canon mit Forsthaus (800 m), dann nach weiteren 4 km und weiterer Steigung von zirka 250 ni La Jumenterie. Hier herfliehe Aussicht in das Val des Charbonniers. Noch 2 km, dann sind wir auf 1178 m Höhe, auf dem Col du Ballon d'Alsace, der Wasserscheide zwischen der Nordsee und dem Mittelmeer. Hier befindet sich das sehr gute Hotel Stauffer II, von wo aus der Ballon d'Alsace in 10 Minnten bestiegen werden kann (Orientierungstafel, Reiterstandbild der Jungfrau von Orleans), 1122 m, Grand Hotel du Ballon d'Alsace II. Abfahrt auf der Strasse östlich, Raute G. C. 41. Strassenkreuzung links auf der Route I. C. 14 b, im Jahre 1917 von der Armee des Vosges VIII erbaut, mit schöner Aussicht auf das Vallee de Ia Doller, das Reservoir oder Stausee von Ahlfeld. Sevven (600 m). Dolleren (464 m). Oberbruck — wir sind wieder im deutschen Sprachgebiet. Von Kirchberg nach Masevaux (405 m), wo links die strategische Route de Joffre abzweigt (vom Col bis Masevaux 21 km). Gut tut man hier, in grösserem Ort Benzin nachzutanken, die Reifen nachzusehen, denn vor Altkirch ist kaum mehr eine Möglichkeit dazu.. Bis hierher war die Strasse wirklich gut. Sobald wir aber die Strasse nach Mülhausen verliessen, ging es uns schlecht. Wir fuhren über Lauw, Seritheim, hatten zwei Pneupannen, aber keine Möglichkeit, zu reparieren, über Guewenhehn nach Pont d'Aspach, Burnhaupfc le Bas, Bernwiler, Speckbach, Illfurt, Dagolsheim, Altkirch, auf Utnwegen«; weit (Jört. die ;Slrasse. gesperrt, ist. Von Altkirch erreichten, wir in zirka 45 Minuten über St. Ludwig Basel, von wo aus wir nach Ölten fuhren. Damit schloss unsere dreitägige Tour,, die nur empfohlen werden kann. Engi. Unterricht wird vielfach von anerkannt tüchtigen Lehrkräften erteilt; beharren Sie indessen bei Ihrem Lehrer oder Leb. rerin derauf, dass Ihrem Unterricht die Methode von Prof. Grand zugrunde gelegt wird, sie bringt Sie am schnellsten in den voll« ständigen Besitz der englischen, französischen oder italienischen Sprache. Verlangen Sie kostenfreie Probelektionen v. Französisch, Englisch oder Italienisch (gewünschte Sprache genau angeben) dieser für Sie ftusserordentlich wichtigen Unterrichtsmethode. Verlag HaHwag A.-G. in Born, Breitenrainstrasse 97 ASKA A.-G.. Kreuzlinnen 1? e&hsaal j Touringr-Antworten. T. A. 215. Fiume. Letzte Woche bin ich -wieder einmal über die Autostrada nach Mailand gefahren; der Rückweg erfolgte über Sesto-Galcnde, Pallanza, Locarno. Leider habe ich diesen Abstecher schwor bereut, denn die Strasso von Sesto-Calende bis Intra ist in oinem solch desolaten Zustand, dass ich nicht mehr als 20 km pro Stunde zu fahren mich getraute, loh bin vor zwei Jahren in Steiermark herumgefahren, das gewiss für seine ganz schlechten Strassen berüchtigt ist, aber so otwas, wie die Strassc Sesto-Calende—Intra, habe ich doch noch nie zu sehen bekommen. Ich möchte nicht versäumen, Interessenten auf diesen Zustand hinzu- weisen- Noch besonders möchte ich darauf aufmerksam machen, dass wenn man nicht besonderen Wert auf die Autoslrada legt, man die Routo Como, Bergamo, Brescia nehmen könnte. Ich habe beide Wege schon nach Verona gemacht und gedenke, EUGEN KELLER IBafinh^fstrasse 16 7II DICH Wir reinigen Ihre Garderobe, die Polster Ihres Hutos raste und besser! Frydenlund & Frey. Zürich Färberei und ehem. Reinigung Wald mann strasse 10. Tel. L. 3088 nächste Woche nach Venedig zu fahren. Die Roule über Bergamo ist ihrer wirklichen, landschaftlichen Schönheiten wegen bei weitem vorzuziehen. P. Z. in N. T. A. 223. Rheinlande. Das Rheinland bietet sehr viel Schönes. Ich empfehle Ihnen aus eigener Erfahrung folgende Route: Basel, Freiburg, Offenburg, Rastatt, Karlsruhe, Bruchsal, Heidelberg (die seltenschöne Bergstrasse), Weinheim, Darmstadt, Mainz, Wiesbaden. Von Heidelberg können Sie auch, je nach Interesse, über Mannheim, Ludwigshafen, Worms, Mainz fahren, oder von Mannheim über Prankfurt a. Main. — Die ersterwähnte Tour ist aber landschaftliche viel schöner. Die Strassen sind sehr gut. Wiesbaden ist sehenswert; von seinen vielen Sehenswürdigkeiten seien nur kurz erwähnt: Kursaal, Park, Kochbrunnen, Ueroberg, Dambachtal, griechische Kapelle mit dem Sarkophag der Kaiserin Elisabeth etc. Ein prächtiger Ausflugsort ist Langenschwalbach und das Schlangenbad im Taunus. — Von Wiesbaden Fahrt durch den Rhcingiu nach Elbville, der Rosenstadt am Rhein, ehern Residenz der Mainzer Bischöfe. Von ElbvilJe führt die sehr gut unterhaltene Strasso weiter an rebengesegneten Hängen vorbei nach "Rüdcshcnn. Fahrt nach dem Niedcrwalddcnkmal, Deutschlands imposantestes Monument. — Talfahrt nach Assmannshausen. — «Und kommst Du von Fern gezogen zu schauen das Leben am Rhein, dann kehre zu Assmannshausen in der Bauernschenkc ein!» — Hier wird ein seltenguter rotor Assmannshäusor kredenzt. — Von Assn?nnrhausen fahren Sie dem Rheine entlang nach Lahnstein, Koblenz. Diese Strecke ist der romantischto und sagenumwobenste Teil des Rheins. Burg um Burg, Ruine um Ruine Reben und dunkler Tannenwald ziehen den Blick auf sich und §ebon der Landschaft einen eigenartigen Nimbus. In Koblenz: Fahrt an die Mosel, — event. nach Traben, Trarbach, dem Moselweinparadies, — Besuch des «Rittorgutes», Schloss Stolzenfels, das dem Publikum gegen geringe EintrittsgeMhr zugänglich ist. Eine vorzüglich instandgesetzto Waldstrasse führt von Koblenz über den Rittersturz nach dem Kaiserschloss. Linksrheinische Fahrt nach Bonn a. Rh. Von Godesberg einen Abstecher nach Adenau, dem Nürburgring, Deutschlands grösste Autobahn, ist empfehlenswert. Bonn. Köln, Düsseldorf, Duisburg. Besichtigung der Imlusbriezenbräu. Rückfahrt über Rheinhausen. Köln, Aachen, Vierländerblick; hier sto&sen Deutschland, Holland, Belgien und Luxemburg aneinander Aachen, Trier, alte Römerstadt Viele Sehenswürdigkeiten. Trier, Koblenz, Nicderlahnstein. Dann die Lahn hinauf nach Limburg, oder von Koblenz linksrheinisch über Boppard, Bacharach, Bingen. nach Mainz; oder Koblenz, Ehrenbreitenstein, Neuwied, Wostorwald, Limburg. — Es gibt so viole herrlicho Touren am Rhein, dass es eine Unmöglichkeit ist, alle aufzuzählen. Ich habe nur die bekanntesten erwähnt. Selbstverständlich wählen Sie nach Zeit und Interesse Ihre Routen, doch dürfte Ihnen dies oder das meines Vorschlages wissenswert sein. Glückliche Fahrt und — csrrüsst mir das blonde Kind am Rhein ...!» H. B. in Seh. Dann laden wir Sie ein, einen unentgeltlichen Versuch zu machen. Er kostet Sie ja nichts, 5 Rappen für das Porto, das ist alles. Verlangen Sie doch heute noch ein Probeheft von einem der drei Sprachwerke von Prof. Grand beim Verlag Hallwag A.-fi. 9 Abt. Sprachwerke, Bern (Offen als Drucksache mit 5 Rp. frankieren) • An die Hallwag A.-G., Äbt. Sprachwerke, Bern *) Nichtsrewünschtes streichen. 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