Aufrufe
vor 5 Monaten

E_1928_Zeitung_Nr.090

E_1928_Zeitung_Nr.090

Sitvassenbau Der Schutz

Sitvassenbau Der Schutz des Landschaitsbildfes. In der englischen Stadt Leicester fand kürzlich eine Delegiertenversammlung aller jener Verbände und Organisationen statt, die sich mit der Erhaltung alter Baudenkmäler, dem Schütze des Landschaftsbi'ldes, der Erhaltung öffentlicher Parke und Spazierwege etc. befassen. Es wurde hauptsächlich gegen die überhandnehmende Reklame an Strassen und in Fluren Stellung genommen, sowie die vielfach geschmacklose Plazierung von Benzinsäulen gerügt. Neben verschiedenen Resolutionen und Empfehlungen an Behörden und Private bezüglich der wirksamen Bekämpfung der weitgehenden Entstellung der Naturschönheiten wurde auch den beiden englischen Automobilverfbäinden ein Vorschlag unterbreitet. Darnach sollen diese ihre Mitglieder anhalten, abgesehen von Notfällen, sich nie mehr an Benzinsäulen einzudecken, welche durch ihre geschmacklose Plazierung den betreffenden Ort entstellen. Es wurde eine Liste dieser verpönten Säulen angelegt und man hofft, dass auf diese Weise die Benzingrossisten gezwungen werden, bei Neuerstellung solcher Tanksäulen mehr als bisher auf die unmittelbare Umgebung Rücksicht zu nehmen. Z. Der Ausbau des französischen Strassennetzes. Das Automobil hat in der Welt den Beweis seiner Existenzberechtigung erbracht, seitdem es Gebrauchsfahrzeug geworden ist, und das Streben nach wirtschaftlicher Verkehrsgestaltung lässt es heute in allen Ländern notwendig erscheinen, das Automobilwesen nach bester Möglichkeit zu fördern. Dabei wird unter den Problemen, die in den letzten 'Jahren das öffentliche Interesse immer stärker beanspruchen, die Strassenfrage immer wichtiger. Denn das Automobilwesen kann sich nur entwickeln, wenn gute Strassen vorhanden sind. In vielen Länder Europas ist es dringend notwendig, das Strassennetz neuzeitlichen Erfordernissen anzupassen. Je schlechter die Strassen sind, um so rascher werden die Automobile verbraucht, die Reifen abgenutzt sein, und darum: je besser die Strassen sind, um so billiger wird der Automobilbetrieb werden, um so mehr wird der Motorfahrzeugverkehr sich ausdehnen und neue Kreise gewinnen können, um so mehr Automobilie, um so mehr Reifen wird man verkaufen können, um so wirtschaftlicher wird der gesamte Ver-, kehr, die Beförderung von Personen und Gütern werden. Es handelt sich hier also um eine Frage des allgemeinen Interesses. Heber die heutigen Verhältnisse in Frankreich liegt ein sehr beachtenswerter Bericht des Barons Petiet vor, den dieser dem Gonseil national eoonomique erstattet hat und in dem die französische Strassenfrage in umfassender, klarer Weise besprochen wird. Da darin wichtige Feststellungen enthalten sind, die allgemein interessant sein dürften, möchten wir im folgenden auf den wesentlichsten Inhalt näher eingehen. In Frankreich handelt es sich weniger darum, neue Strassen zu schaffen, als vielmehr um die Frage, wie Mittel und Wege beschafft und verwendet werden können, um die vorhandenen Strassen wieder herzustellen und richtig zu unterhalten. Denn Frankreich erfreut sich aus seiner Vergangenheit eines prächtigen Strassennetzes, das zu ändern an sich kaum nötig ist. Wenn man dennoch der Strassenfrage erhöhte Aufmerksamkeit auch dort schenken muss, so erklärt sich dies aus anderen Gründen. Der Automobilverkehr nimmt rasch zu, die Unterhaltskosten der Strassen wachsen, vor allem steigen auch die Materialpreise und schliesslich mahnt die finanzielle Lage- des Staates gegenwärtig noch zur Vorsicht bei den Dispositionen über die vorhandenen Mittel. In Frankreich unterscheidet man zwei Gruppen von Strassen: einmal die sog. routes nationales, deren Gesamtlänge etwa 40,000 Kilometer beträgt, zum anderen die übrigen Strassen, deren Gesamtlänge auf rund 600,000 Kilometer geschätzt wird. Die wichtigsten sind natürlich die routes nationales, von deren 40,000 Kilometer, wenn man einige Spezialbauten ausschaltet, ungefähr 38,000 Kilometer aus Steinstrassen bestehen, die entweder gut unterhalten oder wieder instand gesetzt werden müssen. Die Länge der Strassen, die repariert werden müssen, wird ; auf 15,000 Kilometer geschätzt. Bei einem i dafür aufzustellenden Plane wären in erster Linie die grossen Reisewege zu berücksichtigen, worunter 45 Verbindungen zu verstehen sind wie z. B. die von Paris nach Calais, nach Bordeaux, nach Lyon usw. Eine Liste dieser grands itineraires ist vom Conseil general • ÄUTOMOBIt^REVUE & — No 90 des Ponts et Chaussees bereits aufgestellt worden. Im Vergleich zu den routes nationales ist der Zustand der übrigen Strassen glücklicherweise bedeutend weniger kritisch. Der Verkehr auf diesen Strassen ist weniger intensiv; es sind dort nur geringere Geschwindigkeiten -möglich, weil mehr Krümmungen vorhanden sind, und schliesslich ist auch das lokale Interesse der Bevölkerung, die unmittelbar gerade an den örtlichen Verbindungswegen usw. interessiert ist, bedeutend grösser, so dass bei den Beratungen der lokalen und regionalen Behörden gerade die kleineren Strassen in erster Linie berücksichtigt werden. Doch ist mehrfach der Versuch gemacht worden, die lokalen Budgets zu entlasten durch Heranziehung staatlicher Mittel, wobei man als Grund anführte, dass seit der Entwicklung des Automobilgebrauchs auch diese Strassen nicht allein mehr von den örtlichen Anwohnern benutzt werden. Es ist eigentümlich, dass Baron Petiet, obwohl er in seinem Bericht das Schwergewicht auf die finanzielle Seite legt und gleichzeitig betont, dass Abhilfe dringend erforderlich sei, doch die Frage der Beschaffung der erforderlichen Mittel nicht unter Gesichtspunkten behandelt, die dem Wesen nach als unterschiedlich von den bisher üblichen bezeichnet werden können. Insbesondere spricht er sich gegen einen Plan aus, nach dem eine Office des routes, das finanziell selbständig wäre, etabliert werden soll, und er tritt vielmehr dafür ein, dass vom Parlament auf dem Etatwege mehr Mittel als bisher bewilligt werden sollen. Obwohl er sich des Nachteils der Unsicherheit, die sich daraus ergibt, dass der Etat in jedem Jahre neu festgestellt wird, bewusst ist, begnügt er sich dennoch damit, einen über eine Reihe von Jahren sich erstreckenden Finanzplan lediglich als sehr erstrebenswert zu charakterisieren. Man kann sich jedoch des Eindrucks nicht erwehren, so schreibt B. Meyer-Berkhout im «Bund», dass auch für die Wiederinstandsetzung des französischen Strassennetzes es nicht zu vermeiden sein wird, auch anderweitig öffentliche Mittel heranzuziehen. Dies erscheint nicht nur notwendig, sondern) auch gerechtfertigt, weil schliesslich jedermann aus der Entwickclung des Verkehrs Vorteile für sich selbst zieht. Durch das Automobil sind die Strassen im letzten Jahrzehnt sozusagen revalorisiert worden. Da sie ferner Anlagen von bleibendem Wert darstellen-, erscheint eine Belastung der Gegenwart allein in Gestalt übermässiger Steuern für diese Zwecke wirtschaftlich nicht mehr gerechtfertigt. Es wäre vielmehr zu prüfen, in welchem Umfange es möglich ist, die Strassenbauten wie auch notwendige Verbesserungen durch Aufnahme besonderer Anleihen zu finanzieren. Eine Aenderung des Code de la Route. Der französische Code de la Route hat eine wichtige Aenderung erfahren. Bisher kam die Entziehung der Fahrbewilligung in Frankreich nur sehr wenig zur Anwendung. Nur in ganz krassen Fällen schritten die Behörden zu dieser einschneidenden Massnahme. Letztere wurde z. B. angewendet bei Fällen von. Trunkenheit, bei permanenter Unfähigkeitdes Fahrers etc. Auf alle Fälle waren die zuständigen Behörden bis anhin nicht verpflichtet, zur Entziehung der Fahrbewilligung zu greifen. Ausser in Paris, wo man sie hin und wieder bei schweren Körperverletzungen anwandte, wurde in der Provinz sonst selten von dieser Massregelung Gebrauch gemacht. Nach der neuen Aenderung des Code de la 1 Route macht nun dieselbe den Entzug der Fahrbewilligung in all den Fällen möglich, wo nicht nur ein tödlicher Unfall, sondern überhaupt nur (eme einfache Körperverlet- 1 zung vorliegt, somit bei allen Unfällen, wo kein Sachschaden entstand. Und zwar kann die Fahrbewilligung nicht erst nach dem Gerichtsurteil entzogen werden, sondern das neue Alinea 5 von Art. 29 des (Dekretes von; 1922 gibt den Präfekten auch die Möglich- 1 keit, den Entzug der Fahrbewilligung auszusprechen, sobald eine polizeiliche Anzeige gegen den Fehlbaren vorliegt, die ihn eines! Vergehens gegen die Artikel 319 und 32d des Strafgesetzes anklagt. Letztere befassen! sich mit den Vergehen aus Unvorsichtigkeit und mit den ungewollten Körperverletzung gen. Irgend: e£n Obligatorium für den Präfekten; wurde durch die neue Bestimmung allerdings? nicht -geschaffen, aber der letztere kann doch,, sobald eine Klage auf Körperverletzung von 1 einer gewiissen Wichtigkeit vorliegt, dem! fehlbaren Fahrer die Fahrbewillrgiung ent-i ziehen. Der Entzug kann sofort nach dem? Unfall, nach erfolgter Anzeige, erfolgen unddauert solange, bis durch Gerichtsurteil die; Unschuld des Fahrers dargetan worden isU Nach dem gefällten Gerichtsspruch kann so-, fort wieder die Aushingabe der FahrbewilliM gung vorgenommen werden. Erfolgt Unge-> JCugftllagerwcpkc3.Schmid-Rooit.A:G.,0crlikor> SRO KUGEl&ROILEN LAGER SfEH-&HA'NGElAGER •AUTER BACHMANN t C'J NETSTAL TELEPHON 4A4 nutgenxde/* •i >»••»»»•»*••» m Bienenkorb-Kühler IDeoenet die »estbekan.xi.texi ix. wide sta/xxdsfälxigrs Umänderung und Reparaturen Kerzen-Lepelstromwandler en Hahnen - Bolzen Automobil-Zubehörteile 0.8. Kilometerzähler u. -Uhren LATERNEN - TRICHTER Boyce-Moiometer etc. Kiaxons FELIX-MOTOREN und BOOTSMOTOREN C.J. MEGEVET - GENF Constructeur Asphaltkocherei-Anhänger neuester Konstruktion liefert E. Moser, Anhängewagenfabrik, Bern Schwarztorstrasse 93 Telephon Boliw. 23.81 MM|^H|||jig|||3iglijllliglg^g|^^^

WM — ms gen eine Verurteilung nach Art. 319 und 320 des französischen Strafgesetzbuches, so steht es dem Präfekten frei, am Entzug der Fahrbewilligung festzuhalten oder letztern zurückzuerstatten. Besteht das Delikt in der Betrunkenheit des Fahrers oder liegt ein Fluchtversuch desselben vor oder eine Nichtbeobachtung des Entzuges der Fahrbewilli-' gung, so muss der Präfekt in obligatorischer Weise die Annulation der Fahrbewilligung, und zwar temporär oder definitiv, aussprechen. Der Fahrer kann dann wieder ein Qesuch für die Zusprechung der Fahrbewilligung im geeigneten Zeitpunkt einreichen, wobei er die nötigen Sicherheiten für sein weiteres Verhalten im Strassenverkehr zu bieten hat. Nach der neuen Bestimmung können die Präfekten somit bei einfachen Verstössen gegen die Verkehrsvorschriften entweder den zeitweisen Entzug oder die Annulation der Fahrbewilligung aussprechen. Wie die französischen Zeitungen schreiben, ist die neue Massnahme speziell gegen die unkorrekten und sorglosen Fahrer gerichtet, die sich bei allen Unfällen auf den Standpunkt stellten, dass ja die Versicherung doch bezahle. Die Behörden wollen nun dieser Einstellung entgegenwirken und inskünftig durch den zeitweisen Entzug der Fahrbewilligung den Fahrer selbst treffen, s. Vom Strassenwesen im Kanton Luzern. Der vierte Jahrebericht des kantonalen Gemeindeammänner-Verbandes enthält recht interessante Angaben über das Strassenwesen im Kanton Luzern. Es wird dort eindrücklich darauf hingewiesen, dass die bestehenden Leistungen des Staates absolut ungenügende seien und dass inskünftig für das Strassenwesen vom Staat bedeutend grössere Beiträge zu leisten sind. Es wäre z. B. nicht mehr als recht und billig, wenn den Gemeinden für den Unterhalt der Strassen ein wesentlicher Teil der vom Staat eingenommenen Automobilgebühren überlassen würde. Im Eintretensbericht zum Voranschlag für 1928 hat der Präsident der Staatsrechnungskommission die Erklärung abgegeben, dass vom Jahre 1929 an ein Teil der Automobileinnahmen den Gemeinden zugewiesen werden soll und somit eine Neuordnung betreffend die Leistungen zwischen Staat und Gemeinden im Strassenwesen eintrete. Auch AUTOMOBIL-REVUE 15 vom Chef des Baudepartements wurde seinerzeit, an einer Versammlung des Gemeindeammänner-Verbandes, eine dahin! autende Erklärung abgegeben, Aber von Seiten des Staates ist leider bisher nichts geschehen! Und doch wäre es sicher auch Sache der staatlichen Organe — namentlich aber der Baudirektion! — in dieser Frage selbst zum Rechten zu sehen, ohne dass immer von anderer Seite dazu gedrängt werden müsste. Zur Beratung der Subventionsfrage der Gemeinden in Verbindung mit einem Automobilgesetz wurde in der Maisitzung des Grossen Rates eine Kommission eingesetzt, die aber bis heute noch nie einberufen worden ist, und auch eine im September 1927 dem Grossen Rat eingereichte Motion, die ebenfalls diese Frage betrifft, wurde bis zur Stunde noch nicht behandelt. Was helfen Eingaben, die liegen bleiben, was nützen gewählte Kommissionen, wenn diese nicht zu Beratungen zusammentreten, um den hilfebedürftigen Gemeinden beizustehen! Laut Staatsverwaltungsbericht sind die Ausgaben der Gemeinden für das Strassenwesen vom Jahre 1913 von 1009 021 Fr. auf 2242910 Fr. im Jahre 1925 angewachsen. Entsprechend den erfolgten Beschlüssen machte der Gemeindeammänner-Verband unterm 18. Juni 1928 dem luzernischen Regierungsrat eine weitere Eingabe, in welcher u. a. begehrt wurde: 1. Ausbau der Hauptstrassen durch den Staat, wogegen die Gemeinden an die Kanalisationen 35 Prozent und an die Korrektionen im Ortschaftskern 25 Prozent Beiträge zu leisten hätten; 2. Bau der staubfreien Dauerbeläge durch den Staat allein. Durch den Ortschaftskern sei der Kantonsstrassenbeitrag um 100 Prozent zu erhöhen; 3. Förderung der Staubbekämpfung auf den Kantonsstrassen, soweit noch keine staubfreien Beläge vorhanden sind durch Ueber* nähme von 75 Prozent der Kosten, Was die Gemeindestrassen anbetrifft, soll der Staat — nach Vorschlag des Gemeindeammänner-Verbandes — von seinen Einnahmen aus dem Automobil-, Motorrad und Radfahrverkehr, nach Abzug der Verwaltungskosten, im Maximum von zehn Prozent und von dem ihm vom Bund zukommenden Ben» zinzollanteil von 1929 den Gemeinden dreissig Prozent zuweisen. Die Sache würde sich in finanzieller Hinsicht so machen, dass für die Gemeinden jährlich gegen 350.000 Franken für diese Zwecke frei würden, wobei finanziell schwachen Gemeinden bereits im voraus 15 Prozent verabfolgt werden sollten. Als Beiträge an Korrektionen und für die Staubbekämpfung würden dann noch immer ca. 300.000 Franken frei bleiben. Dass der Staat zum Ausbau und guten Unterhalt des Strassennetzes den Gemeinden beisteht, ist heute eine grössere Notwendigkeit als vor Jahren und es ist zu erwarten, dass auch Luzern da nicht hinter anderen Kantonen zurück bleiben wird! R. VERKEHR Die Diskussion Ober Vtrkehrsfraoen steht im B&selMet gegenwärtig a© der Taffewrdnung. Bereits ist der mattiere und untere Kantonatell mit der Stadt Basel durch, ein dichtes Verkehrsnetz verbunden, aber es werden noch weitere Anstrengungen gemacht, tun •dieses immer »och weiter austzufoauen. Um eine Aratowitotodtog mdt dem nahen Basel kämpft bekanntlich auch die Gemeinde BielnBenken, aber auch Arisdorf hatte gerne einen durchgehenden AutomoMlkurs von Äugst nach Liestal. — Die AutolwsJinie Liestaü-Au®st-/Baisel ist nun nach. Erhalt der Konzession am letzten Donnerstag eröffnet worden. Dtie neuen Dreiachseir-Autoibusse, von denen jeder 30 Personen zu lassen vermag, werden nun täglich von Liesta! über Au®st-Schweizerhaiüe nach Basel fahren. Die Strecke miset insgesamt 10,5 Kilometer, und die Fataeit beträgt 34 Minuten. Seltener sind derzeit immer noch die Verkehrsadern im Oberbaseltoiet. Zwar erimd auch hier einige abgelegene Dörfer durch einen AutobusvierkethT mit irgend einer Eisenbahnstation verbunden, mit der Zeit zeigen sksh diese Verhältnisse aber als ungenügend- Sicher ist, daes die IMustriearmut in diesem Kantonsteil zu einem beträchtlichen Teil dem Mangel an Verkehrsmitteln zuzuschreiben ist. Woibl macht der Staat aie Anstrengungen, an Stelle der darniederliegenden Seidenbandweberei andere Industrien einführen zu köranen und seit Monaten werden mit auswärtigen Firmen diesbezagJächio Unterbandil'uingen gepflogen, aber ea wird schwer halten, die Sache erfolgreich zu lösen, wenn nicht auch die Verkehrafraige in einer befriedigenden Art gelöst wird. In die Ortschaften das Osberbaßelbietes würde bestimmt ein viel regeres Loben einziehen, wenn man günstigere Verik©hr«v©rhäJtnässe schaffen würde. Nachdem nuan fest übenajll mit den Autobusse» so gute Erfahrungen macht, sollte man auch da zu diesem Verkehrsmittel greifen! R. Zu einer verschärften Kontrolle der Motorfahrzeuge sah sich die Automobilkontrolle der Stadt Basel veranlasst, und zwar wegen verschiedener Unfälle, die namentlich durch Lieferungßwagen aus der Nachbarschaft mit mangelhaft funktionierenden Bremsvorrichtungen verursacht wurden. Sämtliche Personen- und Lieferungswagen älterer Modelle, die durch Basels Strossen fahren — gleichwohl, ob de von auswärts kommen oder ins Gebiet der Stadt Basel gehören — werden seit einiger Zeit von Polizisten, die eigens zu diesem Zwecke ausgebildet wurden und die auch über die technischen Fähigkeiten sich ausweise» können, einer genauen Kontrolle unterzogen, 1 " Auf Weisung $m betreffenden Polizisten hat der Automobilist oder der Chauffeur unverzüglich sei-» nen Führersitz dem Kontrollbeamten abzutreten, worauf Fahr- und Bremsversuche unternommen werden. Funktionieren nun die Bremsvorrichtungen] nicht zur allgemeinen Zufriedenheit, dann wird der Eigentümer von den festgestellten Mängeln in Kenntnis gesetzt. Innerhalb weniger Tage sind diese Mängel dann zu beheben. Mit dem beanstandetem Fahrzeug darf während dieser Zeit keine Aurfahrt mehr unternommen werden. Nach Ablauf der Verkebrsfrtet findet im Beisein eines technischen Ex-, perten eine neue Probefahrt statt, worauf das Fahrzeug in den meisten Fällen wieder freigegeben werden kann. Wenn diese Kontrolle mit Geschick durchgeführt wird, dann kann sie verkebrsgefähr-, liehe und reparaturbedürftige Wagen von der Strasse verdrängen, was man nur begrüssen kann* »ey. Die Autobusverbindung Batel-Oberwil-Bifl-Benken hat nun auch den bestellten zweiten Autobus abgeliefert erhalten, mit dem letzthin im Beisein des Initativkomitees zur vollsten Zufriedenheit aller Teilnehmer grössere Probefahrten ausgeführt wurden. Der «Berna»»Wagen präsentiert sich in seinem Aeussern ausgezeichnet und der schöne blaue Anstrich gibt demselben einen gefälligen Anblick. Auch das Innere des Wagens ist aufs komfortabelste eingerichtet. Dieser Autobus nahm auf der Früfungslaihrt von Oberwil nach Les Rangier®, Saignelegieir, La Ghaux-de-iFonds, Neuenbuirg, Biel, Ölten und zurück nach Basel jede Steigung ohne Geschiwindigkeiteveraidndeirung. Vorerst wird dieser zweite Autobus vornehmlich zu Fernfahrten verwendet und später, für den Fall, dass das Konzessionegeeuch bewilligt wird, in den Dienst ab Basel gestellt werden. Natürlich wird das Komitee nichts unversucht lassen, bis es die Bewilligung bekommt und es wird bereits in Kürze, probeweise, Fahrten von Basel nach Biel-Benken ausführen. —ey. Der «innere Grabenring» in Aarau wird derzeit umgebaut: es wird ein erhöhte« Trottoir erstellt, eine Vorsichtsmassregel, welche im Zeichen des stets wachsenden Verkehrs namentlich von den Fussgängern begrüsst worden wird. Um gegen die wiederholte Verletzung der Verkehrsvorschriften vorzugehen, hat der aargauischa Regierungsrat die Polizeidirektion eingeladen: 1, vorläufig bei wiederholter Uebertretung oder schwerer Verletzung der Vorschriften betreffend den Verkehr mit Motorfahrzeugen eowio bei Eintritt der in Art. 12 des Motorfahrzeug-Konkordates genannten Verurteilungen oder Gebrechen die erteilte Fahrbewilligung administrativ zu entziehen; 2. mit Beförderung über den Erlass neuer Vorschriften fÜT den Motorfahrzeugverkehr, insbesondere über die von der Gemejndeammännerkonferenz. gestellten Anträge sowie alle weiteren, das Konkordat betreffenden Anträge und Anregungen Bericht zu erstatten und entsprechende Anträge einzubringen, -ey. Internationale Verkehrs- und Touristenkommission. Herr L. F. Ejnpeyta ist in seinem Amte aiis Vizepräsident dieser Ko-mmdisaion einstimm% bestätigt worden. Für die Gründung eines grossen Automobil-Konsortiums, dem u. a. die Firmen Aries. Delahaye, Sonnet, Rosengart, Ohenart und Walcker angehören, isind gegenwärtig, laut «Journal», Unterhandlungen im Gange. - —ey. 000000000 X OOOOOOCX V OUOOOOOOO ouoooooor.jppope PROLONGEZ LA DUREE DE VOS ACCUMULATEURS SUPPRIMEZ LEURS ENNUIS AVEC LE Dat einfachste, zuverlässigste und betnebsbittigste Verkehrsmittel erwerben Sie. »ich m recht bescheidenen Kaufpreisen mit der Anschaffung eines WHIPPET-Automobils. Auf Ihren grössern oder Meinern Privat' oder Geschäftsreisen sind Sie unabhängig von Abfahrts- oder Ankunftszeit - machen Station nach Ihrer Wahl und fahren mit fünf Personen ungefähr nur Hälfte der Bahnspesen. Sie besuchen mit dem WHIPPET % »-3 mal mehr Kunden pro Tag als mit der Bahn, Der Whippet, ist unvenvüstlich, sein Chassis stark gebaut. Prüfen Sie den, Whippet, wo Sie wollen, nirgends ist ein schwacher Punkt. Wir holen ßk gerne zu einer Besichtigung unserer Ausstellung neuester Modelle und unseres ErsatzUUlagera ab. Eine Probefahrt in dem Whippet verpflichtet Sie tu nichts. Prüfen Sie den Whipvet genau, er hält jeder Prüfung stand. qui, automatiquement, maintient le niveau d'eau distilldQ dans la batterie d'aeou- - mulateurs. Demandez renseignements et prospeotus au Repräsentant pour la Suisse: GARAGEDES N ATIONS PAUL MESSERLI On tiemandedes Reureseniänts LAUSANNE VOOQOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOCOUI Tfil. UDOt A.-G. für Automobile, Zürich 4 Pflanzgchulgtrasse 0, direkt beim Bahnübergang Badenergtrasso Wieö J. Hitz J.Hitz Basel t, Gallen Sevelen Chr. Beyer G. Stump Schaf fhauien Kradolf Chr. Hofmann Biel F, Jenny Davos Eulach-Garage A.-G. Winterthur Karl Schürmann WH (St. Gallen) Hans Soxer Lenzburg Ji Christen Stans nserieren Sie in der Automobil-Revue