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E_1928_Zeitung_Nr.090

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1' . ÄUTÖMÖBfL-REVÜE f928 — W& 9$ Der 11 -A.TLtoTD-U.S Rechts: Der moderne Amerikaner zieht die Reise im Automobil der Eisenbahn vor, vorausgesetzt dass der < Bus » mit allem Komfort, ohne den der Amerikaner nun einmal nicht leben kann, ausgestattet ist. Diesen Wünschen hat die Pickwick Stages System Corporation in Kalifornien weithin Rechnung getragen, indem sie ihr Liniennetz ständig weiter ausdehnte und Wagen geschaffen hat, die vermöge ihrer inneren Ausstattung und der bequemen Bauart mit weitausladenden Aussichtfenstern in jeder Beziehung der Fahrt im Eisenbahnwagen vorzuziehen sind. Die Kabinen können für die Nacht in Schlafkabinen verwandelt werden. Links: Eine Schlafkabine in dem Pickwick Stages System Omnibus. *«K dem Le*e»l«*4eK In der Tat... ein interessanter Fall. Die Sektion St. T. J. Thundes V. P. P. D. lässt uns folgende Erklärung zukommen: Unter dieser Ueberschrift erschien in Nummer 66 der «Automobil-Revue» eine Einsendung, in der der Einsender behauptet, er habe am 2. August 1928, morgens um 3 Uhr, auf der Heimfahrt von Interlakcii in Gunten, just bei der Haltestelle des Tramways, mitten auf der Strasse zwei Männer liegend angetroffen. Der eine davon habe die Uniform eines Angestellten der rechtsufrigen Thunerseebahn getragen. Nur durch die Aufmerksamkeit des Einsenders sei ein Unglück vermieden worden, denn die beiden Kumpane hätten sich nicht von der Stelle bewegt und seien auch nach der Abfahrt auf der Strasse liegen geblieben. Als diese Einsendung unter dem Personal der rechtsufrigen Thunerseebahn bekannt wurde, führte es sofort eine Untersuchung durch und verlangte zugleich eine Untersuchung durch die Direktion. Die Behauptung, dass einer der beiden eine Uniform eines Angestellten der rechtsufrigen Thunorseebahn getragen habe, war geeignet, das gesamte Personal in. einen schlimmen Ruf zu bringen. Eine gründliche Abklärung war deshalb notwendig. Sowohl die vom Personal angestellten Erhebungen und, wie wir mitteilen können, auch die Untersuchung durch die Direktion haben die völlige Haltlosigkeit der Behauptung ergeben. Es ist sehr zu bedauern, dass solche Anschuldigungen in geradezu leichtfertiger Weise in einem stark verbreiteten Blatte erhoben werden. Wenn sich der Tatbestand wirklich so verhalten haben würde, wie ihn der Einsender schildert, so wäre es Pflicht des Einsenders gewesen, der Bahndirektion sofort Mitteilung zu machen und auch die Polizei zu avisieren, wenn die zwei Männer sogar nach der Abfahrt weiter liegen blieben. Man muss vermuten, dass die ganze Sache aus der Luft gegriffen ist, denn es scheint doch recht merkwürdig, dass bei dem regen Verkehr, der nach Angabe des Einsenders herrschte, nicht auch andere Automobilfahrer auf die zwei Männer gestossen sind. Auf jeden Fall erhebt das Personal der rechtsufrigen Thunerseebahn schärfsten Einspruch gegen die erhobene Anschuldigung. Die Sektion Steffisburg-Thun-Interlaken des Schweiz. Eisenbahnerverbandes. Nachschrift der Red.: Unserem Prinzip gemäss haben wir im Obliegenden, auf den 2. August zurückgehenden Fall die Vertreter des Schweiz. Eisenbahnerverbandes zu Worte kommen lassen. Den Automobilisten, der uns die diesbezügliche Einsendung zukommen Hess, kennen wir als Vertrauensmann. Die Vermutung, als sei die ganze Sache aus der Luft gegriffen, scheint uns demnach nicht ohne weiteres begründet. Es stehen sich Behauptung gegen Behauptung gegenüber. ' Dabei ist immerhin zu bemerken, dass unser Gewährs-jj mann sowie dessen Zeugen ihre damalige Beobachtung aufrechterhalten und dass der Gegenbeweis des Nichttatbestandes nicht geleistet wurde. Eine interessante Episode aus dem Kanton Schwyz. (Eing.) Fuhr ich da letzten Donnerstag, den 18. Oktober, um 13X> Uhr in Geschäften von Lauerz nach Seewen. Eingangs des Dorfes Seewen, bei der grossen Barriere der Gotthardlin-ie, hatte ich zu warten, weil gerade ein Güterzug passierte. Zirka 30 m vor dem Bahnübergang, halbrechts auf der Staatsstrasse, bemerkte ich eine wahrscheinlich frisch zugeworfene, mit Kies bestreute, total ausgeebnete und der Strasse wieder angepasste Fläche, die von Erdarbeitern instandgestellt worden sein musste. Und richtig, wie mir dort ansässige Leute sagten, handelte es sich um einen Erdaushub zwecks Reparatur einer Leitung des Gaswerks. Die Strassenstelle war von Arbeitern des Gaswerks wieder zugeschüttet worden. Zum Glück nun bin ich mit meinem Wagen nicht über besagte Stelle gefahren. Dagegen hatte ein Auto-Möbellastwagen schwyzerischer Abstammung das Pech, schwer beladen mit Möbeln aller Art, die besprochene Stelle zu passieren. Der Möbelwagen war besetzt mit Chauffeur und zwei Damen, die auf dem Führersitz Platz genommen hatten. Kurz und gut, der Wagen fährt über die ominöse Stelle weg, und was geschieht ?" Das Vorderrad geht zur Not noch darüber, hingegen das hintere Rad kommt in die Patsche. Der schwere Wagen sinkt und sinkt hinten rechts immer tiefer ein, so tief, wie es überhaupt nur möglich ist, bis an.die Hinterachse. Der Wagen ist rettungslos festgefahren. Das hohe Gefährt nimmt geradezu eine fürchterliche Stellung ein. Jeden Moment kann die ganze Fuhre umkippen; es scheint mir, dass es nur noch einen Hauch braucht, um das Unglück fertig zu machen. Der ganze Hausrat wäre dahin gewesen. Die Leute hätten sich schwer verletzen können. Zum grossen Glück aller Beteiligten, nicht zuletzt des Gaswerks von Seewen, tritt diese letzte Gefahr nicht ein. Schreckenbleiche Gesichter der beiden "Damen starren mir entgegen. Rufe werden laut. Die Seitentüren hatten sich festgeklemmt; mit Mühe konnten die Damen ins Freie gelangen. Der Chauffexrr ist vertattert und rennt um Hilfe. Ich greife mir an den Kopf und frage mich: Was sind das für Arbeiter, für Kontrollorgane, die solche Arbeit liefern ? Ein Loch wird einfach zugeschüttet, ohne Steine hineinzuwerfen, ohne die Erde festzustampfen. Und das auf einer Hauptstrasse, die täglich von hundert Fahrzeugen aller Art befahren werden muss. Es ist nicht zu glauben. Abends konnte ich wahrnehmen, dass die bezügliche Strassenstelle mit einem grossen Holzblock als gefährlich abgegrenzt war. Ob der Holzblock heute noch dort steht? Vielleicht haben sich Privatleute der Sache angenommen und das Loch nun ordentlich, wie es sich gehört, zugeschüttet. Ich wäre gespannt, was die schwyzerische Strassenbaudirektion dazu zu sagen hätte. In Zukunft wird man noch genötigt sein, im Kanton Schwyz einen Strassenlotsen zu engagieren, der die Aufgabe hat, vorauszufähren und zu kontrollieren, ob über reparierte Strasscnstücke wieder normal gefahren worden kann. ' A. in L. welche Sie so oft auf den Mlos leuchten sehen, sind nichf- feuer, trotz der enormen Wirkung. ßnwendungs - Moglichkeilen sind mannigfaltig flufdem ßah. Tirmenschild.als Schaufenster-Reklame, an der Jtausfassade im Garten efc. Solaflex leuchtet das ohne elektrisch! vte ist Sehtoeizer-&abriteat Un uerbind lieh eDorfüh rang durch SEIDEMGA5SE.I3 ZÜRICH I Unentbehrlich für das Aufstellen Ihrer Autos in der Garage sind unsere bestbewährten 11.1 'S) OB Automobilisten! Pneuschoner 3MC JML .A. 3XT 3XT Maschinenfabrik A.-G. Langenfhal L"i a CG ab ä g Zu verkaufen wegen Verkleinerung des Geschäftes: 1 Gesellschaftswagen, Marke LANCIA, 4 Zyl., 18pl., Allwetter u. 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