Aufrufe
vor 8 Monaten

E_1928_Zeitung_Nr.093

E_1928_Zeitung_Nr.093

ÄUTOMOBIL-REVUE

ÄUTOMOBIL-REVUE 1928 NÖ93 75OOO O NALIT > werden täglich an die amerikan. Automobilfabriken geliefert Die grosse Überlegenheit dieses neuen Kolbens schlägt "* ausnahmslos JEDE KONKURRENZ in Europa werden die NELSON BOHNALITE KOLBEN jetzt schon bei folgenden Marken eingebaut: INVAR SPERRPLATTEN vcrhindetn die Ausdehnung des Kolbens, daher Einbauspiel noch geringer als bei Grauguss ADLER AUDI ÄUSTRO-DÄiMLER HÜSTRO-FIÄT BIÄNCHI BÜSSING CITROEN DONNET FIHT GRAF & STIFT MÄGIRUS MARTINI MERCEDES-BENZ MIESSE PRÄGÄ RENAUJLT SÄURER STEYR U Ä.M. WANDERER NB. Die mit * vermerkten Marken -werden von J uns beliefert Bd Anschaffung eines nenen Wagens achte man darauf, dass der Motor mit NELSON BOHNALITE Kolben ausgerüstet Ist Bei Ersatz der Kolben Ihres reparaturbedürftigen Wagens fordere man ausschliesslich NELSON BOHNALITE Kolben Das sehr kleine Einbauspiel, welches der NELSON BOHNALITE Kolben benötigt, bewirkt eine viel grössere Lebensdauer, einen absolut sanften Gang des Motors und einen wesentlich höheren Wirkungsgrad hi^en^inhaber und Fabrikanten : JUNKER & FERBER vormals NOVA-WERKE A.-G. ZÜRICH TELEGRAMME: NOVAWERKE ZÜRICH - TELEPHON SELNAU 26.52 Verlag, Administration, Druck und Clicherie : HALLWAG A.-G. Hallersche Buchdruckerei und Wagncrsche Verlagsanstalt, Bern.

N*93 II. Blatt BERN, 6. November 1928 No 93 II. Blaff BERN, 6. November 1928 Aus der Praxis Bewährte Neuerungen im Motoromnibusverkehr Die starke Zunahme des Motoromnibusfverkehrs hat es mit sich gebracht, dass eine ganze Reihe von Neuerungen in erster Linie für den Betrieb der regulären Motorcwnnitmslinien eingerichtet wurden. So ist die zuerst im Kopenhagener Motoromnibusverkehr benutzte Schutzbürste Segen Verschmutzung der unteren Karosserie und der in der Nähe des fahrenden Wagens befindlichen Personen nunmehr allgemein in Dänemark im Kraftomnibusverkehr in Benutzung genommen worden. Da auch in anderen grossen Städten Europas lebhafte Klage geführt wird darüber, dass bei der unvermeidlichen Zunahme des Motoromnibusverkehrs die Passanten sich starker Unzuträglichkeiten durch Beschmutzungen aussetzen, so darf erwartet werden, dass die in Kopenhagen so erfolgreich benutzte Schutzvorrichtung allgemein in den grossen Städten verwendet werden wird. Es ist für die Motorwagen im Polizei-, Feuerwehr- und Postbetrieb von grosser Wichtigkeit, dass man endlich auch eine stichund schusssicherere Bereifung erfunden hat. Ein besonderes Patent, das auch in der Schweiz ausprobiert wurde, hat sich bereits in einer grossen Zahl von Städten als erfolgreich erwiesen. Dasselbe besteht in einer Pneufüllung, die automatisch Stich- und Schussöffnungen wieder verschliesst. Ueberhaupt hat man die unangenehme Feststellung machen müssen, dass der Angriff auf fahrende Motorwagen in verbrecherischer Absicht in den vergangenen Monaten sich gehäuft hat. Besonders zahlreich waren die nächtlichen Wegesperrungen mit der Absicht, Motorwagen zum Halten oder Schleudern zu bringen, um die Insassen dann zu berauben. Solche Fälle sind in Preussen in der Hälfte des laufenden Jahres 134 Mal zur polizeilichen Anzeige gekommen, davon über 60 mit vollem Erfolg. Die Hauptmethode der Verbrecher war noch immer das über den Weg gespannte Drahtseil, mit dem oft den Motorfahrern lebensgefährliche Verletzungen zugeführt wurden. Nun ist es endlich einem belgischen Ingenieur gelungen, eine Drahtschneidevorrichtung zu erfinden, die man bei Nachtfahrten am Vorderteil des Wagens aufmontieren kann, und die jedes Spannhindernis einfach während der schnellsten Fahrt durchschneidet. Eine andere Erfindung, die uns aber etwas problematischer vorkommt, ist die, dass eine gezähnte Vorrichtung in Kopfhöhe vor dem Auto angebracht wird, die das über den Weg gespannte Hindernis hochreissen soll, sodass der Wagen unter dem Seil oder dem betreffenden Hindernis hindurchgleitet. Hierbei ist aber die einschränkende Möglichkeit vorhanden, dass das Hindernis zu unnachgiebig ist und so festgespannt, dass eine Hebung unmöglich wird. In diesem Falle würde der Wagen zurückgeschleudert und das Ziel der Banditen in noch besserer Weise erreicht. Mit der hereinbrechenden regnerischen Jahreszeit wird auch wieder die Frage des Schleuderns der Motorwagen akut. Diesem gefährlichen Umstand will nun eine Erfindung des Amerikaners Mc Baley eine Ende machen, der einen aus Gummi oder einer zähen Masse hergestellten Apparat zwischen den Hinterrädern des Motorwagens anbringt, der im Augenblick der schnellen Bremsung gleichzeitig mit den Bremsen angezogen wird. Er berührt den Erdboden derart, dass er sich gewissermassen ansaugt und dadurch einen festen Stand des Wagens garantiert. Man hört aus amerikanischen Fachkreisen, dass sich der Apparat sehr gut bewährt habe, obgleich er sich wohl noch im Versuchsstadium befindet, da es häufig vorkommt, dass entweder die Bremsung oder aber der Gleitschutzapparat bei der gemeinsamen Handhabung durch einen Anlasser behindert wird. Unter allen Umständen muss man aber in Fachkreisen die hier unternommenen Versuche würdigen und verfolgen, denn für die schlechten Witterungen bildet die Schleudergefahr die am häufigsten auftretende Ursache von Katastrophen. Man hat nämlich auf der einen Seite versucht, auch Richtungsanzeiger, Signale für Stop und Start und andere Bewegungsmitteilungen durch Anwendung einer Reihe von melodischen Signalen nicht mehr durch das Auge, sondern vor allen Dingen durch das Ohr zu vermitteln. Man hat aber einsehen müssen, dass unser Gehörempfinden .doch Gleichfalls in Amerika hat man die Ver-;JjlS£ineswegs : #uch v nur, annähernd, so stark für suche wiederholt, eine Unschädlichmachung der Auspuffgase durch eine chemische Beeinflussung beim Austritt zu erreichen. Wenn man sich vorstellt, dass von den Betriebsunfällen im Motorverkehr die Vergiftung durch Abgase ungefähr zu 65% die Veranlassung bildet, so wird man sich über die Wichtigkeit dieser Versuche klar. Man hat zwar von selten der untersuchenden Körperschaften über die Einrichtung dieses chemischen Apparates noch nicht viel verlauten lassen, aber es läuft dieser Versuch im grossen und ganzen darauf hinaus, die Abgase vor dem Austritt an die freie Luft durch eine Lagerung chemischer Salze zu führen, die dem Gas die giftigen Bestandteile entnehmen. Freilich hätte eine solche Vorrichtung erst dann einen praktischen Erfolg, wenn sie auf einen sehr kleinen Raum unterzubringen , wäre. Mehr und mehr tauchen jetzt bereits im Motorverkehr die melodischen Hupen auf, die zuerst in Paris praktisch auf der Strasse erschienen. Diese Hupen stellen eine Kombination von mehreren abgestimmten Noten dar, die ein Motiv ergeben und sich dem Ohre einprägen. Da diese musikalische Klangfolge harmonisch gehalten wird, so wird das Gehörempfinden der Passanten wie auch der Anwohnerschaft der Strassen angenehm berührt. Man darf diese Neuerung, keineswegs verwechseln mit den Bestrebungen früherer Zeiten, wo man oft einen Dreiklang als Hupensignal verwendete, wodurch aber statt einer Geräuschminderung eine Zunahme der Belastung der Gehörnerven eintrat. In welcher Richtung sich die heutigen Einrichtungen dieser Art bewegen, das geht am besten daraus hervor, dass man die Einführung der melodischen Hupvorrichtung sofort in gewisse und sehr praktische Kombinationen gebracht hat. den Verkehr in Anrechnung zu bringen ist, als unser Gesiehtsempfinden. Auf diese Weise wurde es von vornherein unmöglich, dass man sich allein oder doch fast ausschliesslich auf tönende Verkehrszeichen einliess. Auch musste man berücksichtigen, dass durch den ablenkenden Strassenlärm nichtmotorischer Art ein Unsicherheitsmoment in diese Art der "Verkehrssignalisierung getragen wurde. Alles dieses führte dazu, dass man nun begann, nicht mehr in dem einen oder in dem anderen System das alleinige Heil der Verkehrszukunft zu sehen, sondern man ging min zu gewissen Kombinationen dieser beiden Arten über. Es scheint nun, als ob in der Tat diese Kombinationen geeignet seien, für den Massenverkehr bessere Verständigungsmethoden zu erzielen. Man hat bei den verschiedenen Probefahrten mit derart ausgestatteten Fahrzeugen festgestellt, dass zunächst der musikalische Ton das Ohr der Passanten eher trifft als das Ohr der anderen Motorfahrer. Man hat also gefolgert, dass man durch den Ton den Passantenverkehr in einwandfreier Art regeln kann, während für den Fahrverkehr selbst das sichtbare Signal das beste bleibt. Man hat nun Verkehrs- und Richtunganzeiger für die Kraftwagen geschaffen, die gleichzeitig sichtbare und höhere Signale geben, wodurch die gegenwärtig zu erreichende Höchstgrenze für die Fahrtsicherung gegeben ist. >J Wir sehen also, dass man unermüdlich be-i strebt ist, für den Motorverkehr eine weitgehende Förderung der Sicherheit und Betriebsfähigkeit zu erreichen. Gewiss ist die Zahl der Erfindungen im allgemeinen Legion und nur ein kleiner Bruchteil ist geeignet, in Wirklichkeit eine bedeutende Rolle im praktischen Verkehr zu spielen. Auch der Fussgänger hilft mit solche' Neuerungen zur Hebung der Verkehrssicherheit einzuführen. Man soll daher keineswegs solche Vorschläge achtlos beiseite rücken, sondern Hand in Hand zu arbeiten, das ist notwendig für eine allgemeine Hebung des Verkehrslebens, und aus dieser Arbeit Hand in Hand ergeben sich allein die wirklich zusagenden und in der Praxis wirksamen Erfindungen und Neuerungen. Dr. H. Sch-.U HMILCÄR LÄNCIÄ Die General-Vertretung der LANCIA ist ab 1. November 1928 an die Firma Baumberger & Förster, letzterer bisheriger Filialleiter der Fa. Äutag Ä.-G. übergegangen. Wir ergänzen unsere Ausstellung in der Löwenstrasse 17 nächst Sihlporte sofort mit den gangbarsten LÄNCIÄ-Modellen. Der Mann kann lachen! machen Sie es ebenso und verwenden Sie von jetzt an auch nur das bekannte Äntrix Cleaner und Polish zur Pfleg© Ihres Wagens! Sie sparen Geld, Zeit und Arbeit! Preis Fr. 7.50 pro Dose franko per Nachnahme. Eduard Stoekly, Thalwil Tüchtige Kantonsvertreter gesucht •»••••^•«•»•••••••BHaaflD Zu verkaufen ^-5 Plätzer Automot?il mit Brüoke, sehr stark gebauter Wagen, mit nur 12 Steuer-FS, ausgerüstet mit elektr. Lioht und Anlasser Bosch, ßfach bereift, vollständig durchrevidiert und neu lackiert. Fr. 3500.— MERCEDES-BENZ-AUTOMOBIL A.-G., £ ZÜRICH, Badenerstrasse 119, Tel. Uto 16.93 2 ••••••••••BHHai 9 Dreiseiten - Motorkippwagen, Modell 1926, infolge Umstellung in revidiertem Zustand zu günstigen Bedingungen abzugeben; ev. mit Zahlungserleichterungen. — Anfragen unter Chiffre 10480 an die Automobil-Revue. Bern. doppelte, oielfach oerschnittene 3Cühlstreifen im engsten UContakt mit den IDassersfreifen, daher die grösste bisher erreichte SKühlroirkung. fKurze ßieferjrist. Kühler- und Carrosserie- Beparaturen aller flrt. SKühlerreinigen nach eigenem chemischen Üerfahren. 9atent angemeidtf. UCühlerfabrikation und ftuto-Spenglerei Gebr. U. & P. Käsermann, Bern Schroarztorstrasse 79 — Telephon Ghr. 44.95 1 BERNA 5 Tonnen Ein Posten AutomobO-Zubehörteile, bestehend ans lauter prima Artikeln wie Zündkerzen, Lampen, Bestandteilen etc. wird unter änsserst günstigen Bedingungen reräussert. Für grösseren Garagisten oder AutohändJer sicheres Geschäft. Offerten snb Chiffre 87786 an die AUTO-REVUE, BERN. m DAS BESTE SCHMIEROEI* DER GEGENWART GSRÄGENERHÄUUCH Y£rt7*etung /UP die JuzntonQ Sßern und Solothurn, LANZ&CIE.BEKN .el&TdBollwdOljöfi »••••BHBHBBBEH!l&EflHIIBni9A Gute Occasions LASTWAOEI zu 2, 3, 4 u. 5 T. m tadellosem Zustande, unter günstigen Zahlungsbedingungen abzugeben. Anfragen unter Chiffre Z 1233 an dit 7092 Automobil-Revue. Bureau Zürich. £•••••••••••••••••!••••••• Q m a a 3