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E_1928_Zeitung_Nr.094

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1928 - N° Reserven an Kraft, Sehnelltgkeit und Stabilität haben den Buich seit 25 Jahren zu dem von Führern auf allen Gelte* ten allenthalben bevorzugten und meist gekauften hochwertigen Wagen der Wettgemacht Ein neuer Buick — Das Modell 1929 ist da Noch stärker, schneller, stabiler — und schöner EIT einem VierteljafirhWdert fah'ren führende Männer des Wirtschaftslebens den anerkannt führenden S Buick-Wagen. Die grössten Automobilwerke der Welt, General Motors, haben trotz ihrer Erfolge nicht gerastet und nun ist ihnen gelungen was fast unmöglich erschien: der Buick für 1929 ist noch vervollkommnet worden. Der riesige Umfang der Werke mit ihren gewaltigen Mitteln und Einrichtungen, mit ihren erfahrenen Ingenieuren, mit ihren wissenschaftlichen Versuchsanstalten und Laboratorien, mit ihrem umfangreichen Prüfgelände konnten allein den Buick, den meistgekauften hochwertigen Wagen der Welt noch verbessern und ihn so zum letzten Ausdruck vollendeter Automobiltechnik machen. _ Jetzt ist ider neue Buick 1929 da. Die gesamte !Automobilwelt hat ihn mit Ungeduld erwartet. Uebercdl erregen die neuen Buick Modelle Aufsehen und Bewunderung Sie sind auch in diesem Jahre nicht enttäuscht. Denn der neue Buick für 1929 übertrifft seine Vorgänger. Er ist das letzte Ergebnis einer nunmehr 25-jährigen Entwicklung, einer ständigen Verbesserung und Vervollkommnung. Nur durch Verbesserungen und Verfeinerungen von Jahr zu Jahr konnte sich der Buick seine unbestreitbare Führerstellung erringen, sie seit einem Viertelljahrhundert bewahren. Der neue Buick für 1929 ist iri jeder Beziehung ein Erfolg. Er zeigt neue, schwungvolle, schnittige Konturen. Der, ganze Wagen ist noch wuchtiger, massiger, breiter, tiefer. Zu den berühmten Buick-Eingenschaften — Kraft,- Schnelligkeit, Stabilität — gesellt sich jetzt noch die grössere Schönheit. Kraftüberschuss war immer die hervorstechendste Eigenschaft des Buick. Sie ist noch bedeutend erhöht worden. Der berühmte' Buick-Motor mit obengesteuerten Ventilen entwickelt mehr Kraft (als die früheren)' Modelle. Das bYdcudet wiederum eine nocli gewaltigere Kraftreserve, die eigentlich kaum zu erschöpfen ist. Gesteigerte Kraft ist gleichbedeutend mit erhöhter Schnelligkeit. Die Buick-Besitzer wissen, dass sie die ganze Kraft und Schnelligkeit ihres Wagens so gut wie niemals ausfahren werden. Sie haben aber das beruhigende Bewusstseiu, dass diese Schnelligkeit da ist und dass sie sich darauf verlassen können, wenn es notwendig sein sollte. Immer haben sie hoch eine Reserve an Kraft und Schnelligkeit zur Verfügung, die — besonders im Stadtverkehr — eine erstaunliche Beschleunigung, ein blitzschnelles Anspringen zulässt. Die Kraft und Schnelligkeit auch dieses neuen Buick 1929 sind mit seiner Stabilität vollständig ausgeglichen. Es gelang das Chassis des neuen Buick um etwa 20 fo stärker und stabiler zu konstruieren, ohne das Gewicht zu vergrössern. Die Strassen mögen noch so schlecht sein — der Buick hält die heftigsten Stösse aus und hat immer noch Reserven an Widerstandsfähigkeit, die eine ausserge- .WÖhnlicK lange L'eSens'dauer ün'd Haltb'arkVit 3es Wagens verbürgen. Reserven an Kraft, Schnelligkeit und Stabilität — alles das sind Eigenschaften, die dem Buick zu seiner führenden Stellung verholfen haben, die dazu beigetragen haben, ihm seine Führerstellung ein Vierteljahrhundert lang zu erhalten. Dieser neue Buick wird seine Führerstellung unter den hochwertigen Wagen der Welt behaupten. Führende Männer aller Gebiete, Bankiers, Industrielle, Kaufleute, Rechtsanwälte, Aerztc, wissen seine vortrefflichen Eigenschaften zu schätzen. Schön, stark, schnell, stabil —- ist dieser neue Buick 1929, ein repräsentativer Wagen modernster Konstruktion, von elegantem Aussehen, eleganter Ausstattung, höchster technischer Vollendung. Ein Wagen, von ungewöhnlicher Kraft, ungewöhnlicher SchneHtRkeit» verblüffender Stabilität im Verein mit auffallender B U I C K SO Coacli 5 Sitze: Frs. 12.500 — r 47 SeHän 5 Sitze: FriT fS.Ö'ÖÖ 27;Sedan5Sitze:Frs. 13.^50Q — 50 Sedan L7, Sitze; Frs. ,18.700. 50 L. Limousine 7 Sitze: Frs? '191700 mit versenkbare Glaswand— 55 S.' Touring 5 Sitze: ! l ! } l'. T-isl 15.930 5J. Brougham 5 Sifze: Frs. 18.000 — 54 CC, Coupe Z Sitze mit Dickev, seat: Frs. .18.000 Preise : f. o. b. Basel GENERAL 1 MOTORS CONTINENTAL S, A„ ANTWERPEN

ken. Die Bremsen sind so anzuordnen, dass das Versagen des einen Systems das andere nicht in Mitleidenchaft zieht. Eine gemeinsame Bremstrommel für zwei Bremsen ist jedoch statthaft. Den lokalen, zur Lizenzierung befugten Behörden sind Einschränkungen innerhalb des Rahmens der obigen Bestimmungen gestattet, sofern die « Ministry of Transport» zu diesen Einschränkungen ihre Genehmigung gibt. th. T«~«5> - 1928 AUTOMOBIL-REVUE SP Frage 6933. Elektrische Luftpumpen für den Pneu « Ebner». Wer liefert die kleinen elektrischen Luftpumpen für den Pneu « Ebner » ? (Zuschriften werden durch die Rodaktion weitorgeleitet.) F. M. in 0. Frage 6934. Autogen-Schweisscn eines Zylinders. Gibt es ein sicheres Mittel, um Risse im Wassermantel des Zylinderblocks zu verkitten, oder ist es ratsamer, denselben zu verbohren und mit Kupfemieten zu vernieten oder zu verschrauben. Muss beim Autogen-Schwcissen der Zylinder ausgcschliffcn werden? Wie hoch werden sich die ungefähren Kosten der günstigsten Methode stellen? CDio Redaktion leitet Zuschriften weiter.) J. W. in B. Frage 6935. Einstellung der Vierradbremsen. Bei meinem Wagen, Marke X, zeigte sich von Anfang an der Fehler, dass die Vorderradbremsen zu stark anzogen. Bei einem plötzlichen Stopp blockieren dann immer nur die Vorderräder, "wodurch der Wagen, wie Sie ja mehrmals auch schon dargelegt haben, unlenibaT wird. Eine andere Einstellung der Bremsen scheint nicht möglich zu sein, da die hintern gegen die vordem Bremsen ausbalanciert sind. Da dio Bremsen ohne Servo-Wirkung arbeiten, ist auch eine Ajbschwäehung der S&rvo-Wirkung dos vorderen Bremsenpaares nicht möglich. Gibt es hier einen Ausweg?. A. B. in 0. Antwort: Sie haben übersehen dass die bei- Krornspaaro trotz* der Auisbalancierung gegeneinander aosregüert werden können. Der Ausgleich erfolgt bei Ihrem Wagen durch einen doppelarniigem Hebel. In der Mitte dieses Hebels greift die vom Pedal kommende Zugstange an, während je ein Endo dei Hebeis mit dem Gestänge des vorderen, bzw. des hinteren Bremspaares verbunden ißt. Zur Befestigung der Bremsstange ist aber nicht nur ein I/och vorhanden, sondern es sind deren drei vorgesehen. Befestigt man nun die Bremsstange nicht mehr in der Mitte des Hebels, sondern mehr gegen das mit den Hinterradbremsea verbundene Hebelende zu. so wird der grössere Teil des Zuges auf .dieses Hebelende übertragen, die HinterradbTeimsen werden damit stärker und die Vorderradbremsen weniger stark belastet. Ein Ausgleich kommt dabei doch noch zustande, nur erfolgt er in einer andern Proportion. Sollte wider Erwarten die so erzielte Reglage noch nicht genügen, so miissten die Bremspaare mit verschiedenen Bremsbelägen versehen werden und zwar dio Vordorradbrernsen mit einem Belag mit niedrigerem Reibungskoeffizienten oder die Hinterräder mit einem Belag von höherem Reibungskoeffizienten. Frage 6936. Beanspruchung von Strassen und Brücken. Wenn ich über eine grosse Brück© uneexer Stadt -gehe, mache iah immer wieder die Beobachtimg, dass Pferdefuhrwerke, die gar nicht oder sehr leicht beladen sind, die Brücke unverbältnismiissig mehr beanspruchen als irgend ein Lastwagen, der mit 10 Tonnen in einem Tempo von 30 und mehr Kilometer darüber fährt. Die Wirkung, die ein trabendes Pferd auf die Schwingungen der Brücke ausübt, lässt sidh beim Gehen so deutlich fühlen, dass man direkt im gleichnnäissigen Gehen gehemmt wird, während bei der Durchfatort von Lastwagen eine Art der Schwingung sich äusseit, dio kaum fühlbar ist. Wie lassen sieh diese Tatsachen erklären? W B in B. Antwort: Die Fahrzeuge beanspruchen Strassen und Brücken folgendenmassen: 1. Angriffe der beschlagenen Pferdehufe. 2. Scherwirkungen der starren Eisembereifung mit ihren scharfen Handeln; dio Kanten der Pflastersteine werden abgesplittert und die Steine der Schotterbahnen .gebrochen. 3. Bohrende, schlingernde Bewegung des Rades, besonders bei primitiver Radlagerung. '4. Schlupf bei angetriebenen oder gebremsten Rädern und 5. die Zerstörung durch die MassennescMeunlgviiig, durch dio dynamische Bahndruoksteigerung der Räder. Diese fünf aufgezählten zerstörenden Eigenseihaften werden noch heute duroh das mit Pferden bespannte Fahrzeug hervorgerufen, während der auf Luftreifen gesetzte moderne Lastwagen auch nicht im entferntesten derartige Beanspruchungen verursacht. Die Angriffe der beschlagenen Hufe fallen bei allen motorbetriebenen Fahrzeugen von allein foTt. Die Scherwirkung der Radränder trifft für Motorfahrzeuge nicht mehr zu. da diese jetzt mindestens mit Vollgummireifen mit 5 cm Gummidicke vorsehen sein müssen. Eine bohrende, sohlingerndo Bewegung dos Rades kann nur bei Radlagelumg iu Gleitbuchsen eintreten. Diese Lagerungsart äst aber beim Lastkraftwagen vollständig durch Wälzlager abgelöst, dio derartige Fehler von vornherein nicht zulassen. Ein Schlupf wird sich bei beschleunigten und gebremsten Rädern nie ganz vermeiden lassen. Der Reibungskoeffizient zwischen iFlacl und Strasso ist aber bei den modernen, mit Glcilsdiutzaussparung'On versehenen Reifen bedeutend, höher als bei den alten Eisenbandagen. Betreffs Zerstörung