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E_1928_Zeitung_Nr.098

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13 AUTOMOBIL-REVUE 192*

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III. Blatt BERN. 23. November 1928 No 93 III. Blatt BERN. 23. November 192» Autoverkehr und Automobilproduktion in Frankreich. Der in jeder Beziehung glänzende XX. Automobilsalon hat seine Pforten geschlossen. Er liinterlässt nicht nur neue Modelle oder Vervollkommnungen und Verschönerungen alter, sondern auch eine imponierende Bilanz, die die Rolle Frankreichs auf dem Weltmarkt des Automobilismus und die Entwicklung des Automobilverkehrs im Lande selbst veranschaulicht. Die französische Automobilindustrie erstellte im Jahre 1927 191,300 Wagen, genau fünfmal so viel wie im Jahre 1920. Mit ihrer Produktion nimmt sie die dritte Stelle nach den Vereinigten Staaten, die eine jährliche Produktion von 3,400,000 Wagen aufweisen, und nach Grossbritannien ein. Sie stellt indessen 34 Prozent der gesamteuropäischen Produktion und schickt sich an, im Jahre 1928 England einzuholen, ihm vielleicht auch den Rang abzulaufen. Von Interesse ist das Verhältnis der grossen und kleinen Lastwagen zu der Gesamtzahl der im Verkehr befindlichen Automobile: Frankreich stellt sich mit seinen 31 Prozent von Camions an: die Spitze ; aller Länder, von denen die Vereinigten Staaten nur mit 12 Prozent und Grossbritannien mit 29 Prozent Lastwagen im Verhältnis zu der gesamten Wagenzahl vertreten, sind. Die Statistik lehrt, dass die französische Automobilindustrie, ungeachtet der ausgesprochenen Luxusphysionomie mancher französischer Wirtschaftszweige, einen ganz bestimmten Nützlichkeitscharakter trägt; diesen bestätigt sowohl der grosse Prozentsatz der Lastautos als auch die Vorherrschaft kleiner Wagen von zehn und weniger Pferdekräften, die 89 Prozent aller Tourenwagen ausmachen. Die dank diesem Umstand heute bereits erreichte Demokratisierung des Automobilismus in Frankreich geht am klarsten aus dem Verhältnis der Zahl der im Verkehr befindlichen Wagen (1 Million) zur Gesamtbevölkerung hervor. Nach einer jüngst aufgestellten Statistik kommt hier ein Wagen auf 41 Einwohner, womit Frankreich die fünfte Stelle einnimmt nach den Vereinigten Staaten (1 Wagen auf 5 Einwohner), nach Kanada und Neuseeland (1 Wagen auf 11, Einwohner), nach Australien (1 Wagen auf 16 Einwohner), nach England (1 Wagen auf 37 Einwohner). In Paris allein «laufen » 103,307 Automobile. Dass diese Demokratisierung im Einnahmebudget des Massenkäufers, nationalökonomisch gesprochen in der Kaufkraft seines Salärs, eine natürliche Grenze findet, zeigt ein sehr instruktiver Vergleich zwischen den Vereinigten Staaten und Frankreich: während dort der Kaufpreis eines kleinen Wagens nur das Salär von 2 Monaten eines qualifizierten Arbeiters repräsentiert, steigt er bei einem gewöhnlichen Wagen von nur 5 Pferdekräften für die gleiche Klasse von Arbeitern in Frankreich auf ganze 8 bzw. 10 Monate ihrer Arbeit und ihres Salärs. Immerhin ist die französische Automobilindustrie zu 75 Prozent eine Produktion für den Inlandmarkt. Der Export belief sich im abgelaufenen Jahre 1927 auf 72,000 Wagen im Werte von 1,728,000,000 Fr., der Gesamtabsatz im In- und Auslande auf 153,127 Wagen im Betrage von 4,000,000,000 Franken. Als Zeichen unserer Zeit ist auch die Angabe zu werten, dass 20 Prozent aller Wagen auf Kredit, bzw. auf Ratenzahlung verkauft wurden. Die französische Automobilausfuhr nimmt aber seit dem Jahre 1925 beständig ab. Die Erklärung dafür mag zum Teil darin liegen, dass mehrere der bekanntesten Marken, nach dem Beispiel Fords für die europäischen Länder, eigene Montageateliers im Auslande einrichteten, wohin sie also statt komplette Wagen nur in Frankreich angefertigte Bestandteile ausführen, was nicht ohne Einfluss auf die Exportstatistik bleiben muss, Die Schwierigkeiten der französischen Ausfuhr sind nicht in letzter Stelle auf die Konkurrenz zurückzuführen, indem die französischen Herstellungskosten heute noch beträchtlich höher sind als beispielsweise die der amerikanischen Automobilindustrie. Das Problem ist auch vom volkswirtschaftlichen Standpunkt aus von Bedeutung, denn die französische Automobilerzeugung spielt eine wesentliche Rolle in der Handelsbilanz des Staates. Auf diese Bedeutung weisen aber auch andere Zahlen hin. Die französische Automobilindustrie beschäftigt heute 200,000 Arbeiter und Angestellte, deren Saläre im Jahre 1927 sich auf zweieinhalb Milliarden Franken beliefen. Einen ähnlichen Betrag nimmt an verschiedenen Gebühren und--Taxen- auch det. französische Fiskus jährlich ein. Im Jahre 1927 wurden in Frankreich eine Milliarde Liter Benzin und 63,424,000 Liter Oel verbraucht, a. c. Vom englischen Autoreiseverkehr. London, November 1928. Es gibt in England ein zahlenmässig stark vertretenes Reisepublikum, bei dem die Reisezeit nicht ausschlaggebend ist und das der Eile den Komfort und die Beschaulichkeit der Reise vorzieht. Für die Bedürfnisse dieser Fahrgäste betreibt die Motorways, eine führende Omnibusunternehmung, seit fünf Jahren einen stets anwachsenden Autodienst zwischen England, Frankreich, Spanien und Nordafrika. Die verwendeten Omnibusse sind in ihrer Ausstattung wirkliche Pullmanwagen der Strasse und gewähren gewöhnlich 15 Passagieren reichlichen Raum. Das Wageninnere ist so aufgeteilt, dass jeder Reisende über seinen unabhängigen Fauteuil mit Seitenlehnen, sowie ein eigenes Tischchen verfügt. Für die leiblichen Bedürfnisse sorgt eine mit allen möglichen Leckerbissen versehene kleine Bar. Zudem verfügt der Wagen über eine prächtige Waschkabine mit allen Schikanen, so dass der Engländer auf seine ihm so wichtige Körperpflege auch während der Fahrt nicht verzichten muss. Das Gepäck wird in einer unter dem Wagenboden aufgehängten, staub- und wasserdichten Lade mitgeführt. .Reguläre Kurse bestehen vor allem zwischen England und der französischen Riviera. So verkehren die Omnibusse beispielsweise zweimal wöchentlich zwischen London und Nizza. Die Fahrt wird, wie gesagt, in recht gemütlichem Tempo absolviert und nimmt viereinhalb Tage in Anspruch. Es wird in Amiens, Auxerre, Lyon und Avignon ein Halt eingeschoben und genächtigt. Ein anderer Kurs führt über die Route des Alpes, dauert aber einen Tag länger. Während der Wintersaison werden sogenannte Sonnenscheinfahrten eingeschaltet, welche die Gäste nach Algerien, Tunesien und Aegypten bringen. Die Direktion: dieser Tournes erklärte uns, dass Eisenbahnen „keine .eigentliche Kon? kurrenz seien, indem sie es nicht auf dert eiligen Passagier, sondern auf den gemütlich reisenden Touristenbummler abgesehen habe. Zudem werden durch diese Pendelfahrten die Reisenden an einer Ausgangsstation, nacbJ welcher sie vielfach die Eisenbahn bringt, ab-* geholt und nach einer Ortschaft gebracht, dieals Basis für weitere Touren per Eisenbahrt und Auto dient. Die Gesellschaft ist übrigens gerne bereit, mit den Eisenbahngesellschaften; zusammenzuarbeiten, was um so leichter möglich sein dürfte, als sie die Eisenbahn nicht auf bestimmten Strecken konkurrenzier ren wolle, sondern im Gegenteil kreuz und quer im Lande herumfahre, und bei der Auswahl der Route nicht die geeignetsten Verbindungen, sondern die Zahl der Sehenswürdigkeiten und der Komfort der Reisendem massgebend seien. Dieser Auslandsverkehr, per Omnibus hat bereits einen beträchtlichen Umfang angenommen. So rechnet die. Gesellschaft beispielsweise für die kommende Saison mit wenigstens 150,000 Passagieren, bi. Das Reklamewesen längs der Landstrassen. Wer das rasche Auftauchen der Reklametafeln längs unserer Landstrassen in letzter, Zeit genauer verfolgt hat, kann sich der Konstatierung nicht verschliessen, dass in dieser Sache gegenwärtig sicherlich des Guten etwas zuviel getan wird. Einmal ist zu sagen, dass vielerorts die als internationale Warnungstafel anerkannte dreieckige Warnungs-«' tafel in ihrer Form für Hotels und Reparatur» Werkstätten verwendet wird und so leicht ztt Irrtümern und Nichtbeachtung der eigentlichen Warnungstafel Anlass geben kann. An« derseits wurden Reklametafeln an sehr unübersichtlichen Stellen angebracht, so dass die Sicht des Fahrers noch mehr beeinträch-* tigt wurde. In ziemlich starkem Masse sind zudem auch die nachts leuchtenden Reklametafeln aufgetaucht und ist bei Vorhandensein starker Scheinwerfer deren Leuchtkraft oft eine solche, dass sie eine unangenehme und gefährliche Blendung des herankommenden Fahrers bewirken. Ein spezielles Zentrum für alle, diese Rw klametafeln bilden schon seit langer Zeit die 1 wichtigeren Strassenkreuzungsstenen, wo mäai ACCESSOIRES POUR I/AUTOMOBILE C.-Jules Metgevet, ßeneve Essnie-Piens - Robiiieiterie - Coffres ä ontils Entonnoirs - Bidoiis - Boltes - Flasqnes de rones \J3oseft DIENST RADUTEURS Capots de moteurs Vis et boulons Röparations de phares - lanternes Ein grosses Unglück lässt sich durch ein gut beleuchtetes Kraftfahrzeug vermeiden. Darum versäumen Sie es nicht, Ihr Fahrzeug mit Bosch-Scheinwerfern und Zweifaden-Licht auszustatten. Das Zweit'aden-Licht lässt sich in jedem Bosch-Scheinwerter nachträglich bequem einbauen. Diese Einrichtung ist die einlachste und beste Lösung des Abblend-Prob.ems und e r m ö g l i c h t F a h r t e n auch bei starkem Nebel Ausführliche und kostenlose Auskunft erteilt: BOSCH-DIENST BcRN Louis Hafen, Altenoergstrasse 40/44 Telephon Bollwerk 26.94 RESERVOIRS Crics Gergovia Compteurs $ Montres Jauges O. S. Quafitätsbeweis 3 und Eine Ggarette für die das Rohmaterial so sorgfältig ausgesucht wird, wie für die „Brünette", muss nun aber auch mit entspre« chender Sorgfalt fabriziert werden. Wir widmen der Fabrikation die gleiche peinliche Aufmerk« samkeit, wie dem Einkauf des Rohmaterials* Bevor der Tabak zur Cigarette verarbeitet wird, wird er in besonders konstruierten Maschinen vollständig entstaubt «*6 und geröstet. Wir erhalten so ein Produkt, das auch den modernsten hygienischen Forderungen entspricht Die so behandelten Cigaretten sind keimfrei und enthalten keine Fremdkörper mehr. Das Rauchen der „Brünette" bietet somit schrankenloses Geniessen. Von den edelsten Tabakpflanzen nur ganz ausgereifte Herzblätter auf hygienisch ganz einwandfreie Art verarbeitet. Wir könnten also sogar für mehr Geld die „Brünette" nicht besser machen. Vereinigte Tabakfabriken AGSolothurn.