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E_1928_Zeitung_Nr.099

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dem man nicht wusste, ob

dem man nicht wusste, ob er der fertigen Arbeit, oder dem fernen Manne galt, dem sie bestimmt war, stand sie auf und wandte sich ins Haus. Bevor sie aber das Seidentuch in einem kleinen, samtgepolsterten Schreine versorgte, goss sie mit leisem, glücklichen Lächeln einige Tropfen eines dunkeln und süssen Parfüms darüber, von dem sie wusste, dass der Ferne es liebe. Längst schon trug der Mann in der Obertasehe seines Rockes das kleine Seidentuch, das Liebe mit liebender Hand für ihn gemacht hatte. Und auch als er auf jene Reise ging, auf der ihn die ferne Liebe dieser Frau begleitete, und auf der eben dies Tüchlein bedeutsam in sein Schicksal eingreifen sollte, winkte er noch vom fahrenden Zuge aus mit ihm Abschied. Doch in einer kleinen Stadt der Südsee, wohin ihn Geschäfte gerufen hatten, geschah es zum erstenmal wieder, seit langen Jahren, dass er fühlte, wie eine Frau Macht über ihn gewann. Es war ein grosses üppiges Weib von südlichem Geblüt, und er fühlte wohl, wie sie ihn mit der wilden Intensität ihrer Blicke an sich zu reissen suchte. Er beschleunigte die Geschäfte, die er in jener Stadt zu erledigen hatte aufs äusserste; denn er fühlte wohl, dass, wenn er ihr einmal offen und najie gegenüber stehen würde, und wenn der heisse Rythmus ihres Atems zu seinen Ohren dränge, dass er ihr dann verfallen sei. Und als er zum letzten Mal, am Vorabend der Abreise durch die schwül-heisse Stadt dem Hafen zuschritt, um die Nacht auf dem Schiffe zu verbringen, weil er sich dort sicherer fühlte, da zog es wie eine grosse Erleichterung durch sein Herz, und er redete sich ein, durch die sittliche Widerstandskraft seiner Persönlichkeit sei er einer lauernden Gefahr -entkommen. Doch hatte er sich kaum den Satz dieser seiner Rechtfertigung zurechtgelegt, als es ihn schon wie leichter Angstschauder packte, das allzu früh triumphierende Siegesbewusstsein möchte eine schlimme Vorbedeutung einer noch zu erwartenden Niederlage des Geistes vor der übermächtigen Kraft der körperlichen Leidenschaft sein, von der er fürchtete, sie •möchte durch die Anwesenheit jener gewaltigen und verführend schönen Frau zu dämonischer Höhe emporwachsen. Als er sich gegen die Mitte der Nacht in seiner kleinen, ölduftenden Kabine schlafen legte, um zwar schlummernd aber angekleidet den Morgen und die Ausfahrt zu erwarten, atmete er erleichtert auf, und die Müdigkeit eines südlichen Tages sowie ein gewisses wohliges Pflichtgefühl nach vollendeter Arbeit und das Bewusstsein jener Gefahr, die in der schönen Frau lag, entronnen zu sein, Hessen ihn bald den erhofften Schlaf finden. Doch hatte er sich, wie ihm einige Stunden später klar wurde, zu früh damit beruhigt, die Stadt verlassen zu haben und mit ihr die gefürchtete Frau. Denn kurz nachdem er eingeschlafen war, huschte sie wie ein Schatten über Deck und öffnete leicht und geräuschlos die Türe seiner Kabine. Dieses unheimliche Weib war sich des Eindruckes wohl bewusst, den es auf den Fremdling gemacht hatte. Und rasch hatte dessen dunkler Blick ihr Blut entzündet, und da er nicht zu ihr gekommen war, ja ohne sie anzureden wie fliehend das Land zu verlassen im Begriffe zu sein schien, so war sie entschlossen, mit der ganzen brutalen Wildheit ihres südlichen Gemütes, ihn durch ihre Gegenwart zu gewinnen. So stand sie nun, gross und dunkel in der offenen Tür seiner Kabine. Sie verzögerte den Augenblick, da sie ihn wecken und sich an seinem erstaunten Auffahren weiden wollte. Mit wollüstiger Beherrschung malte sie sich die nächsten Augenblicke aus, in denen der Unbekannte, der ihre werden würde. Sie würde ihre heisse, trockene und leidenschaftlich weiche Hand leicht in seinen Nacken legen, und mit dem Schjag, der den Körper des Mannes aufjagen musste, wie sie gewiss war, würde sie ihn schon besiegt haben. Mit vorsichtigem Fuss trat sie einige Schritte näher und betrachtete den Schlafenden. Seine feinen Nüstern bebten im Rythmus seines tiefen Atems. Er schien unruhig, und hinter seiner klaren Stirn zuckten wildträumende Gedanken; denn jetzt bewegten sich die schmalen, roten Lippen und murmelten Worte in seiner Sprache, welche die Lauscherin nicht verstand. Mehr von der Leidenschaft, die ihr diese schönen, halbgeöffneten Lippen einflossten, bewegt, als von Eifersucht, wein wohl diese gemurmelten Worte gelten möchten, streckte nun das Weib seine zitternde Hand aus, um durch eine leichte Berührung den Schläfer zu wecken. Und wie sie sich vorbeugte, erschauernd vor Lust in der Vorstellung, wie dieser ahnungslose Mann in weniger Zeit sieh ihr beugen würde, hielt sie einen Augenblick inne, um ein kleines, kunstvoll umrandetes Seidentuch zu betrachten, das in der Obertasche des Leinenrockes des Mannes streckte. Sie zog es heraus, und es drängte sie, das Tüchlein näherer Betrachtung zu unterziehen. Sie sah, wie eine geschickte und emsige Hand die feinen Seidenfäden zu Paaren gezogen hatte, sie sah, wie der harmonische Wechsel von Zwischenraum und zusammenliegenden Fäden eine gerundete Kette ergab. Lange hatte sie stumm und plötzlich ruhig, wie unter einem augenblicklichen Bann stehend, das Seidentuch betrachtet. Nun legte sie es dem Fremden wieder auf die Brust. Dann bereitete sich ihr leiser Fuss vor, wieder rückwärts zu gehen. Langsam, die Augen immer auf den Fremdling gerichtet, auf den Mann, den ihr Blut vor wenigen Minuten wild begehrt hatte und der ihr nun wie ein unnahbarer Prinz in einem Märchengarten, der durch einen Hag aus japanischer Seide umrandet ist, tronend erschien, verliess sie die kleine, ölduftende Kabine. ÄUTOMOBTL-REVUE Als sie die Tür geschlossen hatte, wollte sie eine wilde Lache aufschlagen. Doch sie blieb stumm, wie unter der Macht der fernen Frau, die den geliebten Mann mit ihrem unsichtbaren Schütze umgab. Als sie die ersten Vorstrassen der Stadt erreicht hatte, wurde sie sich erst gewahr, dass sie das farbige Seidentuch, das sje sieh abends um die Schultern zu schlagen pflegte, auf dem Schiff zurückgelassen hatte. Aber sie kehrte nicht mehr zurück, es zu holen. Und doch war es ihr lieb gewesen. Sie Hess es dem Unbekannten; denn sie wusste, dass er es wiedererkennen würde. Es ist die Stunde der Dämmerung. Der Samowar singt. Das scheidende Licht hat seine unergründlichen Geheimnisse ausgegossen über das chinesische Porzellan auf dem teegelben Tisch. Draussen zaust der Wind das Laub. Man plaudert von Mode, vom eigenen Heim, von Sport und Literatur und knabbert Konfekt. Madame G., die schöne, blasse Madame G. trägt ihren neuen Autodress. Ihr feines Lächeln gilt der Herrin des Hauses: Kleine kritische Sonja, was sagst du zu meinem neuesten Schlager?. Limousine-Kostüm, Hut, Handschuhe, alles in Grün, Beige und Braun gehalten! Kannst du meine Sorgen verstehen, ob meine flachsweissen Haare nicht den Stil durchbrechen? Du schweigst, kleine Sonja, ich weiss, das ist deine höchste Anerkennung! Mein Kleid ist eine Pariser Modeschöpfung. Hast du den letzten Modebericht studiert? Die Frau arnf Volant bevorzugt praktische Kleidung. Am meisten eignet sich das Jakkenkleid, da Mäntel hinderlich sind. Man sieht fein abgetönte Farbvariationen in Braun, Beige, Rot, Kupfer, was natürlich nur für Jaeke und Jupe gilt. Jumper oder Weste und sie zweiielte nicht daran, dass er mit leichter Mühe an dem fremden Tuch fühlen werde, dass die Liebe einer fernen Frau durch den harmonisch gewirkten Hag östlicher Seide ihn behütet habe. DTE MODE DKR DftME UND DES HERRN DER ÄUTODRESS V V.tf Wft sind farbig und originell gestrickt. Streng geometrische Figuren sind noch immer beliebt — die grosse Einseitigkeit behauptet sich. Wir Frauen sehen immer mehr ein, dass uns die praktische Engländerin oft einen guten Rat gibt. Zum Sportschuh trägt sie immer einen wollenen Strumpf, was bei uns leider noch gar nicht selbstverständlich ist. Für den strengen Winter kommen die Russenstiefel immer mehr auf, aber natürlich als Modepassion. Sonst trägt die selbstfahrende Frau einen leichten Sportschuh in verschiedenem Leder gearbeitet Zum Ganzen gehört ein kleinrandiger CIoche oder die originell geschnittene Kappe — ganz einfach gehalten, da sie nichts mit dem Abendhut gemein haben darf. Für das Auto eignen sich auch vortrefflich! die neuartigen schweren Wollstoffe mit Kunstseide durchwirkt, die der Handweberei täuschend ähnlich sehen. Man sieht die grössten Variationen, die viel Erfolg versprechen. Natürlich dürfen wir den Pelzmantel nicht vergessen, der ja immer den Höhepunkt der Mode bildet und von der Autlerin besonders bevorzugt wird. Auch Teddybärmäntel im Trenchcoatschnitt! Für den Autodress hat der männliche Schnitt immer noch die Oberhand; wenn auch für Nachmittags- und Abendkleider der feminine Stil wieder bahnbrechend ist, so kommt das für Sportkleider noch nicht in Frage. — Und nun, Sonja, was hast du an mir noch auszusetzen? W.S. DER GUT ANGEZOGENE HERR Für den Herrn von Welt ist das Wort « modern » ein Gummibegriff. Modern, das heisst wie eine Figur aus dem letzten Modealbum gekleidet zu sein, ist für manchen Herrn gleichbedeutend mit Unpersönlichkeit. Modern sein heisst nicht gut, vor allem nicht persönlich gekleidet sein. Daraus ergibt sieh die ganze Einstellung: Persönliche Geschmackssache. Es gibt Herren, die es fertig bringen, mit einem verboten unmodernen Hut herumzustolzieren und dabei fabelhaft « gekleidet > auszusehen. Oder Herr X. erscheint, während die fingerbreiten Kragen das Feld behaupten, mit einem furchtbar hohen, wejssen Stehkragen und schlägt damit alle Bewerber aus dem Felde. Was aber Herrn X. gelingt, wäre für den Herrn Y. unmöglich und für den Herrn Z. geradezu ein Skandal. Bestätigung der Regel. Dies sei lediglich einleitend bemerkt. Der Soeben fertiggestellt! Ein eleganter, schöner Mantel, wie Nerz aussehend, auf OrSpe da Chine gef. unter Preis Etwas ganz Besonderes ist dieser helle Wiese kid-Mantel, der aus erstklassigen Fellen herllt ist. Er ist gefarbig mit dunkler Grotze und wirkt ausserordentlieh schön / Kennen Sie echte NaturGenotten? Dieses wundervolle Modell ist aus diesen echten, naturbraunen, geschmeidigen Fellen hergestellt u. eines der solidesten Pelzwerke. 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- 192« AUTOMOBIL-REVUE Herr verlangt ebenso, wie dia Dame (allerdings nicht in gleichem Masse $ Abwechslung in der Kleidung. Für die Abwechslung sorgt die Mode. Durchblättern wir die englischen Journalö, sehen wir, dass eine zurückhaltende Eleganz die Saison beherrscht. Extravaganzen, sei es eine weite Hose, sei es ein lächerlich kurz geschnittener Sacco, gibt es keine mehr — für den distinguierten Herrn haben sie überhaupt nie bestanden. Die Anzüge, vornehmlich Kammgarnstoffe, bevorzugen drei Farben: blau, grau, braun. Neben dem einreihigen Sacco wird immer noch mit Vorliebe der doppelreihige getragen. Die Westen wiederholen das Revers der Jacke, sind meist doppelreihig und raffiniert im Schnitt. .Dies was den Alltagsanzug anbetrifft. Bei Einladungen trägt der Herr nachmittags den Teagown oder in letzter Zeit auch den Cutaway. Dazu perlgrau gestreifte Hosen. Abends Smoking und bei feierlichen Anlässen den Frack. Letzteren mit der gut geschnittenen weissen Weste, die übrigens auch beim Smoking wieder bevorzugt wird. Auf der Strasse deii Paletot, zur rauhen Jah- raszeit und für die Reise den schweren grosskaf ierten Ulster. Auch hier wieder zwei- und Abstufungen hat, der wird in dieser so wenig Und wer ein wenig Sinn für geschmackvolle eirnreihig, mit und ohne Gürtel. abwechslungsreich klingenden Farbe ungeahnte Nuancen finden. Ös gibt ein ungeschriebenes Gesetz, das der gut angezogene Herr beachtet: Nie eine Schuhe: wie letztes Jahr. | Seidjenschieife am Tage, nie eine weisse Handschuhe: für das Auto aus nahestehenden Gründen dunkel, für den Abend weiss. j Binde zum Smoking. Unterschiede zwischen Werktag und Sonn- Der Schirm ist in London wieder standes- tag gäbt es keine mehr, bedingend ist diegemäss. V. Gelegenheit. Ein Kapitel für sich sind die Halsbinden. Wie die ganze Mode zurückhaltend ist, beschränken sich auch die Krawatten auf unauffällige Farben und Dessins. Wohl für kein anderes Bekleidungsstück ist persönliche Geschmacksache so ausschlaggebend, deshalb auch so kennzeichnend. Es gibt einen Satz, der da sagt, dass Damen die Herren nach dem Hut, der Krawatte und den Bügelfalten beurteilen. Ganz neuartig, genau genommen uralt, ist jene breite, kunstvoll gebundene Krawatte, die direkt von den Biedermeiern abzuleiten ist und in Filmen am Halse stockkonservativer Lords bewundert wird: eine namenlose, bis jetzt noch selten gesehene Binde, die zum Stehumlegkragen geknüpft wird und in deren Mitte die obligatorische Perlennadel schimmert. Die Hüte: Blau wird die wichtigste Rolle bei den Hüten des Herrn spielen. Selten hat eine Herrenhutmode eine solche Einfarbigkeit wie in dieser Saison. Tiefblau, bei mancher Beleuchtung nur um Nuancen von Schwarz entfernt, sind diese neuen Hüte recht kräftig in der Form und fein in der Qualität. Die Köpfe sind ein wenig niedriger geworden, runder in der Form. Man möchte sagen gesetzter. Die randlose Krempe, die eventuell heruntergeschlagen werden kann, ist eher schmal als breit. Das Ripsband um den Kopf einen Schatten dunkler als der Hut. Nie wird der praktische steife Hut, Kopf tiefer als bisher, gesehen. Der Zylinder ist bei uns nur Paradestück. Sehr gern nimmt man neuerdings die Ziertaschentücher in der Brusttasche aus dem Stoff der Krawatte. Das kann ein einfach geschnittenes viereckiges Tuch sein oder — viel besser — ein weisses Mittelstück mit dem drei Zentimeter breiten Rand, dem Krawattenstoff. Brusttaschentuch aus der Hemdseide gilt als guter Stil, ist aber schon Extravaganz. Immer mehr kommt man von den Seidenimitationen bei den Hemden ab und verwendet reine Seide (Deyaline oder Popeline), die praktisch und letzten Endes billiger ist. Von der Wirkung des Aussehens gar nicht zu sprechen. Der gestärkte Kragen aus dem Stoff des Hemdes, oft mit Streifen, ist sehr beliebt. Seidene Skarfs und wollene Schals werden ebenso in Blau eine grosse Rolle spielen, und da zudem das Complet so gross in der Mode ist, wird es ein hübsches, modisches Bild geben, wenn der Herr mit blauem Hut, blauem Anzug, blauem Mantel, blauer Krawatte, blauem Schal spazieren geht. HUMOR «Kennen Sie den neuesten Fordwitz?» — «Nein.» — «Gut, ich will ihn erzählen: Hans, ein sechsjähriger Lausbub spielt im Garten. Im Uebermut bindet er Rex, dem Hund, eine Pfanne an den Schwanz. Das gepeinigte Tier springt wie verrückt mit der Pfanne im Garten herum, einen furchtbaren Radau vollführend. Gretchen, das Schwesterchen von Hans, hört den Lärm, springt atemlos zu Papa: «Papa, schnell — schnell — es hat jemand deinen Ford gestohlen und fährt eben davon...» Cl. C. Gib ihm unsere Richtung an, Liebste! «Dieses,» erklärt der Führer einem Schwärm Cook-Reisender, «ist das älteste Schloss dieser Gegend!» «Well,» fragt Mr. Parker aus Kalifornien dazwischen, « sagen Sie, for was für ein Film haben sie dies Schloss gebaut? » — Was denken Sie von meinen Arbeiten, sagen Sie es offen heraus. — Ich kann nicht, Sie sind grösser als ich. Deshalb. Frau Schulze (im Bahnhof zu ihrem mit Gepäckstücken beladenen Mann) : «Ich wünschte, wir hätten das Klavier auch mitgebracht» «Mach keine so blöden Spässe», grollt Herr Schulze. «Was heisst Spässe? Iqh habe die Fahrkarten darauf liegenlassen.» — Unmöglich, Herr Wachtmeister, mein Wagelcheo bringt keine 60 heraus. (Judgc) Das Gewissen. Löwenstein geht ein Auto kaufen- Knallgas, sein Freund, geht mit. Löwenstein handelt und handelt. Schliesslich hat er 800 Franken heruntergehandelt. Später fragt Knallgas Löwenstein: «Moritz warum hast du so schrecklich gehandelt? Du weisst doch genau, dass du überhaupt nicht bezahlen wirst.» — «Nu, natürlich weiss ich,,» anwortet Löwenstein. «Nicht einen Rappen werde ich bezahlen. Aber siehst du, dadurch, dass ich gehandelt habe, verliert der- Mann doch wenigsten achthundert Franken weniger.» — Verzeihung, Madame, gestatten Sie, dass ich Ihr Telephon benutze, um dio Feuerwehr zu rufen. Es brennt in Jhrem Hause. Aufklärung. Ich habe gestern meiner Frau einen Wagen gekauft.» — «Donnerwetter, gratuliere, Herr Automobilbesitzer'.» — «Was heisst ein Automobil. Ich meine einen Kinderwagen!» • Der Rekord. «Ich sage Ihnen, ich habe in meinem Geschäft eine- Verkäuferüi, die versteht's aus dem Effeff. Neulich schwatzte sie einer Dame, die einen Hut ansehen wollte, ein ganzes Kostüm auf!» «Das ist noch gar : nichts! Mein jüngstes Lehrmädchen verkaufte gestern einem seit zwanzig Jahren kinderlosen Ehepaar eine komplett Babyausstattung!» Lader "Jacken Bestes Chromleder, feinstes Wpllfutter, schwarz und braun, 90 cm lang, Fr. 125.—, 135.—, mit Gürt«l, 4 Taschen, Aermel-Windfang. Leder-Jacken mit Pelzfutter nach Mass. Leder-Mäntel Spedal-Chronileder, feines WoUfutter in Längen 100 110 Fr. 150.— 160.— 4 Taschen, Gürtel, Aermel-Windfang. Spozial-Gröasen nach Mass. 115 170.— 213 Untere Langstrasse 213 Fabrikation Sportkleidung en gros. 120 cm 180.— Damen * Jadken u. Mantel Grösste Aaswahl in allen Farben. Verlangen Sie illustrierten Gratis-Katalog! irt-CLtf. Haag, 2Sxii«iclx 5 Ergrautes Haar erhalt seine trühere Farbe wieder durch Birken -Brillan t/n e Kein neues Präparat, 40jähr. Erfahrung. Verbürgt Wirkung und Zuverlässigkeit G«n«rald«DOt: j.Baer'sErDen, mmam^^a, Zürich 7 Telephon H 6010 Asvlstrasse 70 GöschenenitVFE o T Umladestelle für die Autos nach und von Airolo. 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