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E_1928_Zeitung_Nr.097

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-l^^MI^/%^» Profilskizze I: Gegenwärtiger Ausbau des Kapperswylerseedammes. Es sollte doch möglich sein, die RapperswÜerbrücken den zeitgemässen Anforderungen entsprechend auszubauen. Man entierne die jetzigen hässlichen Eisenblechbrücken mit den schwachen Eisenstelzen und baue eine massive Steinbrücke, welche alle Bautmd Unterhaltungssorgen für lange Zeit verbannt. Die Mehrkosten einer solchen Briikkenrenovation können kaum so hoch sein, dass sie sich bei den dadurch erwachsenden Vorteilen nicht rechtfertigen würden. Bei der Finanzierung muss selbstverständlich den vorhandenen komplizierten Verhältnissen Rechnung getragen werden. Unglücklicherweise liegen ca. vier Fünftel der gesammten zu korrigierenden Strassenstrecken des Seedammes und der Hurdenerstrasse auf Schwyzergebiet. Der Kanton Schwyz kann wegen chronischer Geldknappheit für solche Verkehrsaufgaben nicht die ihm zugemuteten In Nummer 90 ist eine Mitteilung über verschärfte Kontrolle der Motorfahrzeuge seitens der Stadt Basel enthalten. Vorweg muss betont werden, dass die Vorbeugung von Unfällen und Verkehrsbehinderungen das Bestreben eines jeden Automobilisten sein muss and dass auch dahingehende Massnahmen seitens -der Aufsichtsbehörden nur begrüsst .werden„können,, sofern: diese .geeignet: sind, das gesteckte Ziel ohne neue Schwierigkeiten Beiträge leisten. St. Gallen aber ist bereit, seinen Anteil zu tragen. Entsprechend der Verkehrsfrequenz auf dem Damm darf .lern Kanton Zürich ein Hauptanteil der Baukosten Profilskizze II: Jetzt und später projektierte Verbreiterung. zugemutet werden. Deswegen weil er keine Hoheitsrechte am Damme hat, darf er nicht beiseite stehen. Bei der erstmaligen Erstellung des Dammes hat die damals kleine Stadt Rapperswil allein über eine Million Franken geleistet Heute, wo es sich für den Strassendamm inklusive der Zufahrtsstrasse über Hürden um einen kaum viel höheren Betrag hande't, muss es der vereinigten Kraft der drei Kantone, unter gebührender Mithilfe des Bundes, möglich sein dieses Verkehrswerk vollkommen auszubauen. Heraus mit den Benzinzollgeldern, am Rapperswilerdamm können sie sinn- und zweckgemäss Verwendung finden. Zu den Basfei* Kontrollmassnahmen. REVUE AUTOMOBIL!! iR8 — wo 97 herbeizuführen, zu erreichen. Ob die von der Stadt Basel gemeldeten Massnahmen von der Art sind, solche Ziele ohne dem Gefolge neuer Schwierigkeiten zu ereichen, sei im Nachstehenden beleuchtet. Längst haben wohl alle Automobilisten die Praxis der fliegenden Automobilkontrollen kennen gelernt. Dieselben werden nicht peinlich empfunden, .solange eine sofortige Prüfung von Verkehrs-' und Fahrbewilligung vorgenommen werden kann. Das ist aber schon jetzt nicht immer der Fall. Gewöhnlich nehmen die fliegenden Kontrollposten an Strassenkreuzungen Aufstellung, um die aus vier Richtungen anfahrenden Autos anzuhalten. Es ist keine Seltenheit, so Ansammlungen von zehn und mehr Wagen feststellen zu können. Bis der Ietztaufgehaltene Wagen abgefertigt ist vergehen oft für den geschäftlich fahrenden Automobilisten kostbare Minuten, das sind Zeitversäumnisse, die sich mit denjenigen an geschlossenen Barrieren etc. zu Zeitverlusten summieren und die nach «Zeit ist Geld» bewertet werden müssen. Immerhin, diese unfreiwilligen Zeitverluste sind selbst bei längerer Dauer der Wartezeit erträglich, da sich solche Kontrollen, so lange man sich im gleichen Kanton bewegt, kaum am selben Tage mehrere Male wiederholen. Jeder ordnungsliebende Autofahrer, der seine Papiere in Ordnung weiss, nimmt die unliebsame Störung in seiner Fahrt gerne hin, besonders dann, wenn die Kontrolle rücksichtsvoll beschleunigt und mit Höflichkeit vollzogen wird. Nun stelle man sich aber eine ausgedehntere Kontrolle, die sich auf ein Probefahren der Wagen, sei es auch nur für eine kurze Wegstrecke, ausdehnt, vor, und man ziehe den, wie gesagt, häufigen Fall des fast gleichzeitigen Eintreffens mehrerer Wagen an der Kontrollstelle in Betracht. Werden für solche Kontrollen pro Wagen nur fünf Minuten angesetzt — diese werden wohl benötigt werden, um den Fahrer durch den Kontrollbeamteu zu ersetzen, sich mit den Schalt- und Bremseinrichtunngen des Wagens vertraut zu machen und schliesslich zu fahren und zu bremsen — so ergeben solche bei Ansammlungen von zehn Wagen und vorausgesezt, dass zwei Kontrollbeamte tätig sind, immerhin einen Aufenthalt für den letztangekommenen Wagen von mindestens 25 Minuten! Oder sollen in Fällen annähernd gleichzeitigen Eintreffens mehrerer Wagen nur dereine oder andere geprüft werden. Damit wäre der Zweck der Kontrollen nur unvollständig erreicht. Auch eine gewisse ungleiche Behandlung der Automobilisten läge darin, den einen aufzuhalten und zu verzögern, den andern ohne jeden Aufenthalt weiterfahren' zu lassen. Das würde gewiss Unzufriedenheit und Missstimmung zeitigen, was ja wohl auch vermieden werden sollte. Endlich aber fahren womöglich gerade ' diejenigen, deren Bremsen itichtHö- Orlnümg-sind, "arigesefioren rweiter!••-•-••• - ' Würde diese Art von Kontrollen in allen Kantonen modern, dann kann der Autofahrer, sich darauf gefasst machen, wenn er mehrere Kantonsgebiete an einem Tage durchquert, auch mit Wiederholungen der Zeitverluste rechnen zu müssen, und nur zu spät würde man zur Erkenntnis kommen, dass die Massnahmen der Stadt Basel doch nicht die geeignetsten sind, Unfällen etc. ohne grosse Nachteile für den auswertenden Autofahrer vorzubeugen. Aber auch noch manch andere Bedenken tauchen bei einiger Ueberlegung def gedachten Massnahmen auf. So z. B. muss angezweifelt werden, dass die angeblich ausgebildeten Kontrollbeamten universell in der Handhabung aller Wagenmarken sein werden. Jeder Wagen bedarf eines gewissem Kennenlernens seiner Eigentümlichkeiten, soll 1 er richtig gehandhabt werden. Selbst der beste Wagen kann bei unrichtiger Handhabung! seiner Mechanismen Schaden verursachen und Schaden nehmen. Wer kommt für Schäden durch unrichtige Behandlung eines Au^tos durch den Kontrollbeamten auf? Dazu noch beispielsweise folgender Fall:; Ein Auto sei mit sechs Personen vollbesetzt. Es wird angehalten zwecks Kontrolle der Bremsen. Insitzenden kann wohl kaum zugemutet werden, sich einem nach seinen Fähigkeiten unbekannten Menschen zu einer Probefahrt des Autos anzuvertrauen. Weitere Zeitverluste werden entstehen, besonders bei Ansammlungen von Autos, was bitter empfunden werden muss, noch dazu wenn die Insassen während der Probefahrt, vielleicht sogar bei ungünstiger Witterung oder Kälte, auf der Landstrasse antichambrieren müssen. Aber selbst alle solchen Misshelligkeiten hingenommen, dürften durch die Basler Massnahmen kaum wesentlich Unfällen vorgebeugt werden, denn die Bremsen sind Organe des Autos, die oft bei Benutzung in kürzester Zeit einer Veränderung unterliegen, besonders durch längeres unrichtiges Bergabfahren. Selbst die Bremsen eines Autos, die noch heute durch Kontrollbeamte als gut befunden wurden, können schon morgen einen anderen Effekt ergeben! Dagegen ist kein anderes Kraut gewachsen, als die Bremsen richtig benutzen und Gewissenhaftigkeit der Fahrer, die Bremsen im Auge zu behalten und schlecht wirkende Bremsen zu verbessern. N. O. RADIO RETTE CALLAX IHR AUTO Heizen Sie Ihr Auto kostenlos mit GALLAY'S RADIORETTE, welche die Wärme der Motorgase ausnützt. Sie haben dann zu jeder Zeit ein gratis geheiztes Auto und Sie sind ausserdem jeder Mühe enthoben, sich darum kümmern zu müssen. 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N*fl Die Stadtomnibusbefriebe in der Schweiz. Die-Zahl'der Stadtomnibusbetriebe hat sich Jahren durchgeführt wird: jenen der Stadt Hn den letzten Jahren in unserem Lande in Bern. Will man zwischen den Kosten and erfreulicher Weise vermehrt. Dem Beispiel den Leistungen des Tram- und Omnibusbetriebes einen Vergleich ziehen, so müssen die Berns sind Genf, Biel, Zürich, St. Gallen, Montreux, Lausanne und Luzern gefolgt. Offenbar hat aber diese Entwicklung auch eine werden. Dem Jahresbericht für 1927 entneh- Ergebnisse des Berner Betriebes verwendet Anzahl Strassenbahn-Fachleute etwas kopfscheu gemacht. In Basel z. B. wehrt man sich Gefahrene Kilometer 483.246 men wir folgende Angaben : mit aller Kraft gegen das neue Verkehrsmittel. Zwar taucht von Zeit zu Zeit in der Einnahmen Fr. 545.033 Reisendenzahl 1.967.277 Presse die Mitteilung auf, die Strassenbahndirektion werde Pläne für den Ausbau des Abschreibungen » 68.750 Betriebsausgaben Fr. 398.171 Verzinsung des Kapitals » 22.004 Verkehrsnetzes unter Verwendung von Autobussen vorlegen. Statt dessen werden alle Betriebsreservefond » 23.908 Erneuerungsfond » 22.200 privaten Projekte sabotiert und der Bau von Strassenbeitrag » 10.000 Strassenbahnlinien auf Strecken beschlossen, Zusammen Fr. 545.033 Fr. 545.033 die sehr wohl vom Autobus bedient werden Einnahmen und Ausgaben der Rechnung könnten. halten sich also die Wage. Nachdem aber das Auch in der Presse wird in letzter Zeit gesamte Anlagekapital verzinst und mit 17 % wieder Stimmung gegen die Autobusbetriebe amortisiert ist, stellen die verschiedenen Einlagen in Reserve- und Erneuerungsfonds gemacht. So erschien in der Zeitschrift « Das Werk» eine Abhandlung, in der berechnet reine Gewinnposten dar. Im weitern hat die wird, welche Kosten entstehen würden, wenn Strassenbahndirektion im Jahre 1927 einen in Zürich an Stelle der Strassenbahn ein Autobusbetrieb durchgeführt würde. Natürlich nung weist aber keinen diesbezüglichen Po- neuen Omnibus angeschafft. Die Kapitalrech- kommt der Verfasser zu einem für den Autobusbetrieb ungünstigen Ergebnis. Geht man ist also aus der Betriebsrechnung bestritten sten auf und die Ausgabe von rund 60.000 Fr. aber der Rechnung auf den Grund, so erkennt worden, wie dies auch beim Kauf des Wagens man unschwer, dass sie auf irrigen Voraussetzungen aufgebaut ist. Die Ursache liegt Kosten für die 30.000-Liter-Tankanlage im Nr. 12 im Jahre 1926 und mit der Tilgung der einerseits darin, dass bei den Kosten der Jahre 1925 geschah. Werden diese Posten, Strassenbahn zu wenig berücksichtigt wurde, wie dies bei einem Privatbetrieb der Fall dass die meisten Linien und der grösste Teil wäre, aus der Rechnung genommen, so zeigt des Materials vor dem Kriege angeschafft dies folgendes Bild : und gebaut wurden, also in einer Zeit, wo die Einnahmen Fr. 545.033 Preise rund 80% niedriger ah jetzt waren. Betriebskosten Fr. 338.171 Beim Autobusbetrieb dagegen wurden die Zins » 22 004 Abschreibungen > 68.750 jetzigen Kosten berechnet. Die Gegenüberstellung stimmt also nur im jetzigen Augen- Einnahmen-Ueberschuss » 116.108 blick. Sie- wird falsch, sobald die Strassenbahn zu einem weitgehenden Ersatz der Bei einem auf 404 504 Fr. ausgewiesenen Zusammen Fr. 545.033 Fr. 545.033 Schienenanlagen und des Rollmaterials Anlagekapital ist dies entschieden ein sehr schreiten muss. günstiges Ergebnis. Bei den Kosten des Autobusbetriebes sind Werden nun die einzelnen Posten zergliedert und auf die Leistung (gefahrene Kilo- ferner die Ausgaben angenommen, die dem Stadtomnibusbetrieb Zürich in den ersten Betriebsmonaten des Jahres 1927 entstanden meter) umgerechnet, so zeigt sich, wie unrichtig die im «Das Werk» aufgestellte Rechnung und Gegenüberstellung ist Bei 483 246 sind. Diese Zahlen sind ebenfalls nicht massgebend. Einigermassen genaue Unterlagen für Kilometer Wagenleistung betrugen : eine Berechnung gibt ein Betrieb erst, nachdem er einige Jahre durchgeführt wurde. Betrieb 69.9 * die Einnahmen 112,6 Rappen die Ausgaben: Sonst ist man auf Annahmen angewiesen, die Zins 4.5 i* zu irrigen Schlüssen führen würden. Abschreibungen 14.2 > Vorderhand haben wir in der Schweiz erst Die Ausgaben belaufen- sich also bei voller einen Stadtomnibusbetrieb, der seit etwa vier Abschreibung und- Verzinsung des Anlage-? ÄUTOMOBIL-RFVUB • 9 kapitals auf 88,6 Rappen, ein Betrag, der dem der Ausgabe der grossen ausländischen Autobusbetriebe entspricht. Der Verfasser des mehrmals erwähnten Artikels nimmt dagegen die Betriebskosten der Autobusse mit Fr. 1.30 an, während er die des zürcherischen Strassenbahnbetriebes mit Fr. 1.10 angibt. Nach unserer Feststellung arbeitet also der Autobus erheblich billiger als die Strassenbahn, was sich übrigens mit den Erfahrungen bei den zahlreichen englischen und deutschen kombinierten Tram- und Autobusbetrieben deckt. Beim Berner Trambetrieb belaufen sich die Ausgaben auf den Wagenkilometer '*uf 114,6 Rp. In diesem Betrag ist die Abschreibung und Verzinsung inbegriffen. Während aber beim Autobusbetrieb die Abschreibung 17 % beträgt, erreicht sie beim Strassenbaimbetrieb zusammen mit den Einlagen in den Erneuerungsfonds nur 4,7 %. Dem Autobus ist auch mangelnde Leistungsfähigkeit vorgeworfen worden. Die Betriebsrechnung Bern gibt darüber ebenfalls Aufschluss. Während die Einnahmen beim Autobusbetrieb, wie bereits erwähnt, auf den Kilometer 112,6 Rp. erreichten, betragen sie beim Trambetrieb aus dem Reiseverkehr nur 109,5 Rp. Da die Autobus und Tramtaxen auf der gleichen Tarifgrundlage aufgebaut sind, ergibt sich aus dieser Gegenüberstellung, dass trotz dem Fehlen von Anhängewasen der Autobus eine grössere Kilometereinnahme erzielen konnte. Wenn auch eine gelegentliche Ueberlastung der Fahrzeuge, wie sie ja auch beim Trambetrieb vorkommt, nicht abgestritten werden soll, so muss doch festgestellt werden, dass der aufkommende Verkehr mit den vorhandenen Fahrzeugen immer bewältigt werden konnte. Allerdings mussten oft zwei und mehr Fahrzeuge verwendet werden, wo ein Tramzug genügt hätte. Ohne dies wären aber die Ausgaben des Autobusbetriebes noch erheblich niedriger. Im Grunde ist die Zahl der verwendeten Fahrzeuge so lange nebensächlich, als der Betrieb nicht teurer als der einer andern Transportart kommt. Dies wird bei den Argumenten gegen den Autobas sehr oft vergessen. Zum Schluss noch eine Gegenüberstell-mg der Leistungen der verschiedenen schweizerischen Autobusbetriebe: l._4$. Quartal Beisende 1926 1927 1928 Bern 1.693.451 1.967.347 1.518.830 Jura—Salevo 278.506 278.571 174.160 Biel 129.189 249.664 210.263 Zürich — . 477.4S& 893.786 St. Gallen — 222.753 .179.764 Montreux — 31.411 109.995 Cassarate — 88.023 noch nicht bekannt. Luzern — — 93.277, ab 15i Maij Betriebseinnahmen : Bern 520.259 545.033 418.665 Jura—Saleve 65.782 78.214- n. unbekannt, Biel 57.329 102051 Zürich — 114.054 » St. Gallen — 57.162 Montreux — 6282 » Cassarato — 18.567 > Die Zahlen des Jahres 1927 sind bei dea Betrieben in Zürich, St. Gallen, Montreux und Cassarate-Castagnola unvollständig, da diese erst im Laufe des Jahres eröffnet wurdea (Zürich z. B. erst am 8. August). Trotzdem betrug die Zahl der bei allen Betrieben beförderten Reisenden 3 315 204, ein in Anbetracht der kurzen Betriebsdauer einzelnec Linien günstiges Ergebnis. Hervorgehoben werden müssen dabei die Zahlen des Autobusbetriebes St. Gallen-Rotmonten, wo im ersten Betriebsjahr mit einem einzigen 40plätzigen Fahrzeug 222753 Reisende befördert und eine Einnahme von 57162 Fr. erzielt wurde. Jetzt ist dort ein. zweiter Wagen in Dienst gestellt worden. Die Zahlen aber zeigen, was, entgegen den Be-* uauptungen vieler Strassenbahnfachmänner, mit einem derartigen Wagen geleistet werden, kann. Mit Ausnahme der Genfer Linie Jura-* Saleve weisen alle Betriebe stets steigende Frequenz- und Einnahmezahlen auf. Bern hat in den ersten neun Betriebsmonaten dieses Jahres bereits 1,5 Millionen Reisende überschritten und dürfte dieses Jahr die zweite Million erreichen. Luzern brachte in 4 1 /£ Monaten über 93-000 Passagiere auf, wobei aller-* dings das Eidg. Turnfest zur Frequenz stark beigetragen haben wird. Auch bei den übrigen Betrieben sind die Zahlen sehr befriedigend. Interessant ist, dass in Schaffhausen, wo die) Tramlinie nach der Breite eingestellt und durch einen Autobusbetrieb ersetzt wurde, nach den erhaltenen Auskünften die Frequenz erheblich gestiegen ist. Dies lässt nicht auf mangelnde Leistungsfähigkeit, wohl aber darauf schliessen, dass sich das moderne Strassenverkehrsmittel der Gunst des Publikums mindestens ebensosehr erfreut wie die Strassenbahn, deren Betriebsmaterial an manchen Orten schon stark veraltet ist und wenig Bequemlichkeit mehr bietet Dass init solchem Material nicht mehr viel anzufangen ist und der Autobus eine billigere und bessere« •*••• Elektrischer Vorwärmer WESTINGHOUSE WINTER-ARTIKEL kaufen Sie vorteilhaft bei WECKERLE & SUTER BACEI SPALENRINQ 162 DA3CL TELEPHON SAFRAN 34.00 für Automobil-Motoren and -Kühler, für alle gangbaren Spannungen lieferbar. Stromverbrauch 300 Watt. 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