Aufrufe
vor 10 Monaten

E_1928_Zeitung_Nr.097

E_1928_Zeitung_Nr.097

DAS GEFRIERSGHUrZlYIIUEL

DAS GEFRIERSGHUrZlYIIUEL FÜR AUTOKÜHLER farblos — ungiftig — nicht ätzend — unbrennbar, leichtflüssig — ohne die Nachteile von Glyzerin, Salz, Spritlösungen — unbegrenzt haltbar — synthetische, organisohe Flüssigkeit — konserviert die Kühlerwände, ENTHEBT SIE ALLER SORGEN ROB. JOS. JECKER AKTIENGESELLSCHAFT 32 Bahnhofstrasse ZÜFlCll 1 Bahnhofstrasse 32 AUTOMOBIL-REVUE Fiat-Besitzer lasst Eure Revisionen, lieparaiuren beim Fiat - Vertreter ausführen. — Rasche Bedienung. Massige Preise. (Umänderungen von Fiat 501, 502, 503 zu Sport- oder Rennzwecken werden ausgeführt.) Fiat-Garage Laupen Telephon 2 AUG. SCHEIBLER Telephon 2 Fabrik transportabler AHimuiatoren H.GEINOZ. ln

W 97 IV. Blatt BERN. 20. November 1928 IV. Blatt ' BERN, 20 November 1Q28 einem Afrikareisenden entdecktes, riesiges und topfebenes Gelände zu einer idealen [Rennbahn herstellen zu lassen, nachdem die Versuche, an den englischen und dänischen Küsten eine solche Rennbahn zu gewinnen, gescheitert seien. Das ist nun schön und gut. Aber von ganz anderer Bedeutung für die Weltgeschichte und auch für das Autowesen Ist eine andere neueste Afrikakunde: dassnämlich die massgebenden französischen Kreise entschlossen sind, das durch Glück, Wagemut und feinste diplomatische Kunst in einem Jahrhundert zusammengebrachte riesige französische Kolonialreich in Afrika zu einem Ganzen zu verbinden durch eine Transsaharabahn und eine Unsumme von Autolinien, die dieser Bahn in die Hände arbeiten würden, •wenn man sich so ausdrücken kann. Hier dürfte dem Auto eine grandiose Expansion erstehen; wie denn überhaupt Afrika nach dem Urteil der besten Kenner wesentlich durch das Auto erschlossen werden muss. Bahnen sind natürlich notwendig für die grossen Verkehrsströme, in die dann eine Unzahl Flüsse und Bäche einmünden werden. Aber gerade diese Flüsse und Bäche können in Afrika auf absehbare Zeit und vielleicht für immer nicht wieder durch Bahnlinien hergestellt werden, weil es nur gilt, die Güter zu transportieren, die bis jetzt per Kamel und Karawane befördert wurden. Aber gerade iiiefür ist das Auto wie geschaffen. So hat beispielsweise im italienischen Afrika das Auto die Kamele schon fast verdrängt, und doch funktioniert die italienische Afrikakolonie eigentlich erst seit-drei oder vier Jahren. Bis jetzt bildeten Französisch-Nordafrika, Französisch - Westafrika und Französisch- Zentralafrika drei getrennte, riesige Kolonien, die untereinander nicht verbunden waren. Von diesen Flächen hat Nordafrika, also Tunis, Algier und Marokko, schon ein recht aus-. Pas Vaterland des Autos muss gebildetes Bahnnetz und insbesondere auch grösser sein! ein reichverzweigtes Netz von stabilen Autolinien. Aber die Bahnen waren schmalspurig. (ss) Die Automobil-Revue brachte kürzlich Jetzt sollen sie normalspurig ausgebaut werden und die Autolinien sollen noch viel mehr In einer Londoner Korrespondenz die Nachricht, dass Malcolm Campell sich über den die auf riesigen Flächen zerstreuten Wohnungszentren erfassen. Aber von diesem yerlust des schnellsten Autoweltrekords nicht trösten könne und sich mit dem Gedanken Netz aus, von Oran, Algier oder Constantine trage, mitten in der Wüste Sahara ein vonaus — das Trace ist natürlich noch nicht bestimmt — soll eine normalspurige Bahn up to date die Sahara durchqueren und, sei es an der Goldküste, sei es an der Elfenbeinküste, in Westafrika landen. Und man hofft sogar, relativ billig bauen zu können: drei Milliarden französische Franken! Und in fünf Jahren gedenkt man fertig zu sein, rechnet man darauf, binnen sech.s Tagen von Paris das mysteriöse Timbuktu erreichen zu können, was man natürlich als Zukunftsmusik vorläufig zu buchen hat. An der Westküste existieren schon kleinere Linien, die ebenfalls ausgebaut werden sollen. Bis jetzt hielt die Sahara die vier grossen französischen Afrikakolonien auseinander; in Zukunft soll sie das allgemeine Verbindungsmittel sein. Das soll aber nicht etwa die Saharabahn nur so aus dem Boden erstehen machen. Vielmehr soll die Bahn nur auf beste Wege leiten, was schon da ist. Der französische Kolonialminister drückte sich unlängst diesfalls aus wie folgt: «Nordafrika, und Westafrika strecken nach der Sahara tausend Fühlhörner aus in Gestalt von Militärposten, Märkten, Strassen, Eisenbahnen, Bewässerungskanälen. Jeden Tag zieht sich die eigentliche, so umzingelte Wüste weiter zurück, nimmt das Gesetz des Menschen an, erklärt sich für besiegt. Und schliesslich kommt es an den Tag, dass die Wüste sogar Wasser birgt, das Wasser, das für eine Wüste den Untergang bedeutet. Man kann bereits heute sagen, dass die Sahara nicht mehr besteht; es besteht nur ein saharisches Nordafrika, ein säharisches Mauretanien und so weiter.» Die unendliche Wüste wird aufgeteilt, zerfällt in Abteilungen, die sich zu Territorien mit eigener Physiognomie auswachsen werden an ihrem respektiven Hinterland fruchtbarer und Autobusse als Wandernde Phötographenateliers durchziehen ganz England. kultivierter Landschaften. Die Franzosen oder wenigstens die Chauvins unter ihnen hoffen, dass dort im Laufe eines halben oder ganzen Jahrhunderts lauter französische Citoyens farbiger Haut leben werden, und dass Frankreich wirklich, wie Poincare einmal ausrief, nicht vierzig, sondern achtzig Millionen Einwohner zähle. Andere Leute freilich halten das für Illusion und sind überzeugt, dass binnen einem Jahrhundert längstens, wahrscheinlich schon viel früher, «Afrika den Afrikanern» gehören werde. Aber diese Entwicklung hat Zeit! Für jetzt und auf eine absehbare Epoche ist bloss sicher und evident, dass in diesem Riesengebiet die schonheute immense Masse von zu.trans-j portierenden Waren kolossal anwachsen wird, sobald nur Bahn und Auto an Stelle von Kamel und Lastträger treten können. Schon heute produziert Französisch-Nordafrika zwölf Milliarden des auf zwanzig Milliarden jährlich berechneten Güteraustausches des französischen Gesamt-Kolonialreiches. Und da sind wir wieder beim Auto angelangt Die Frage, ob Bahn oder Auto besser ward für das französische Afrika, ist in der französischen Fachpresse seit Jahren diskutiert worden. Heute kann man sagen, dass sich dia Meinungen abgeklärt haben, und zwar zugunsten eines gemischten Systems. Für lange Transporte ist das Auto auch dort nicht geeignet. Während in der Sahara ein Bahnzug mit einer mittleren Schnelligkeit von 60 km in der Stunde vorwärts kommen kann, bringt es das Auto nicht über 20 km. Und während ein Bahnwagen 30 Tonnen transportieren kann, so ein Auto höchstens drei! Um also einem Bahnzug von zehn Wagen" mit 300 Tonnen Last es gleichzutun, müssten 100 Last-' wagen mit 100 Chauffeuren und 100 Mechanikern da sein. Und da der Zug dreimal schneller fährt als das Auto, so mösste das noch mit drei multipliziert werden, um in der gleichen Zeit eine gleichwertige Leistung zu erzielen. Dazu noch die unvermeidlichen «Pannes» und die Schwierigkeit, sich in der Wüste das nötige Benzin zu verschaffen. Daher ist für den grossen Verkehr die Bahn unersetzlich. Hingegen wird das Auto über ganz Afrika hinweg nicht minder unersetzlich sein, um den Bahnlinien die Güter zuzuführen. Es liegt da eine analoge Situation vor wie in Italien, wo wegen der Berg- und Hügelnatur des Landes die Bahnlinien nicht an eine Menge stark bevölkerter Zentren herankommen können, so dass das Auto vermittelnd eingreifen muss, woher es kommt, dass das italienische Autonetz zu den bestfunktionierenden Europas gehört. Und keine Gefahr, dass die Neger « zu dumm » seien, sich dieses Verkehrsmittels zu bedienen. Es'gibt in Afrika schon schwarze Chauffeure die Menge* Und sogar in Paris! Es gibt aber noch mehr in Afrika... Im belgischen Kongo haben eS die Kongoneger, die nicht gerade zu den in-* teliigentesten unter den Schwarzen gehören; jT _-• A.DUPUIS, COMP Der elektrische Handwärmer „VOLCÄ ROLEO" lässt sich in 10 Minuten auf dem Volant Ihres Autos oder Camions anbringen. TECH IM Preis: Fr. 8.— 8 QUE TELEPHON MONTBLANC 3137 GENEVE A vendre Pour dans cause de dissolution centre important de d association, la Suisse francaise Cärrosserie Automobile Atelier de cärrosserie Automobile en pleine exploitation, bien achalande et modernement outille. Capital necessaire au comptant 45,000 francs. S'adr.: Mönfetrey & Redard, Notaires, Lausanne, 2, Terreaux. / •••»»»»••••••4»•»•»••••• • B »••ai»aiDil»»iB»BiiBiiBiiiiiaiisiBi • •••£ Das Allerneueste! Ich liefere konkurrenzlos Schneeketten mit „Philipp" «Schneekettenspannkreuz Auch ohne Schneekette zu haben. Hilft sparen, schont Pneus, Cärrosserie, bietet absoluten Gleitschutz und ist in jedem Terrain der beste Cratnpon. 445: Sl jl^Ir Ifi&YCS ist der einzige, von der Polizei vielfach begutachtete Abblendungsapparat, mit dem Sie mit einem Hebelgriff die gewünschte Abblendung beim Kreuzen der Wagen bei jeder Witterung, Nachts u. besonders bei Nebel absolut sicher durchiühren. Blenden ausgeschlossen. Einfachster und billigster Einbau in jeden Wagen unter Belassung der bestehenden Beleuchtungssysteuie. E. GF.ISER-PROHASKA, ZÜRICH 6 Biedtlistrasse 1 Telephon Limmat 34.94 laaaaDDDöDDnaDnQnnüQQüüDDDDiXiuuunDDCjaDDDDnciaDQnDDnDöaDDDDnaaaDi• •II IBBBEBBaiBBBaiiaaeBBaaaaaBBBBBBaaBBBBBBBBBBBBaBB — • ti Den Herren Autobesitzern empfehle ich mich zur Lieferung von höchst modernen Ä © M t © 111 © M M © 11 in Holz- und vernickelten Rahmen, mit verschiebbaren Kristallglas-Fenstern. LUHÜS- und Geseiiscnaiis- Karosserien Ballonßutsäze vom Einfachsten bia Feinsten. Grosse Räumlichkeiten vorhanden. Prompte fachgemässe Bedienung. Führersitze (offen u. geschlossen) Auionrüchen Zwei- und Vierradannänge-uianen mit und ohne Kipper . Nlübeikasien in Aluminium- und Holzeinfassung. Uebernahme sämtl. Reparaturen. 1 • ' Massige Preise * H. Lange, Erlenbach Telephon 019 Karosserie (Zürich)