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E_1928_Zeitung_Nr.097

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temperatnr, die etwa 70

temperatnr, die etwa 70 bis 80 Grad betragen mag, hält. Lässt man den Wagen längere Zeit im Freien stehen, so verschliesst man die Wand vor dem Kühler ganz, zieht die Motorhanbendecke über die Motorhaube und stellt das Fahrzeug wenn möglich unter ein Dach oder dann nahe einem geschützten Ort, z. B. eine Mauer oder ein Haus, damit der kalte Wind nicht zu sehr gegen den Wagen, speziell gegen den Motor weht. Besitzt man dann im Wagen noch eine elektrische Kühlerheizmig* AUTOMOBIL-REVUE 1928 — Wasser, sofern die Garage nicht geheizt ist* doch herausgelassen werden. Längeres Ausserbetriebsetzen erfordert ein Aufbocken des Wagens, wozu mit Vorteil Pneuschoner und Wagenheber verwendet werden. Der Wagen wird hierauf mit einer staub- und wasserdichten Decke vollständig eingehüllt. Diese Decke muss alle paar Wochen einmal gelüftet werden, aus Rücksicht gegenüber dem Polster, das unter schlechter Luft leichter verdirbt. Es ist in diesem Falle zu empfehlen, die Akkumulatorenbatterie zu demontieren und sie einem Fachmann zur Revision* und zur Auffüllung zu übergeben. Will man diese Pro-; zedur selber ausführen und glaubt man, dazu das nötige Verständnis zu haben, so beste- Schema einer elektrischen LcnkradJieizung: a Heiztontakt, b doppelter Leitungsdraht, c Heizspulen, d Lenkrad. oder einen Benzinheizapparat oder eine sonstige Wärmevorrichtung, schaltet man mit Vorteil diesen Apparat ein und stellt ihn an geeigneter Stelle unter die Motorhaube. In den letzten Jahren sind auch elektrisch heizbare Kühlerschutzhüllen* mit anschliessenden, ebenfalls heizbaren Motorhaubendecken* und Kühlerjalousien* auf dem Markte erschienen. Die letzteren können in der Regel vom Führersitz aus betätigt werden. Sie alle bieten prächtigen Schutz gegen die Kälte. Auch automatisch arbeitende Jalousien* sind im Handel zu haben, die die Schutzläden bei abnehmender Wärme selbständig schliessen. Auch die Kühlwasser regier* oderTherimostaten* haben den Zweck, die Betriebstemperatur ständig auf der optimalen Höhe zu halten. Sie erleichtern das Wiederingangsetzen des Motors, weil sie den Wasserumlauf bei ungenügender Betriebstemperatur von Anfang an hemmen. Das Kühlwasser erreicht dann in kürzerer Zeit die notwendige Wär- wie eine Anspuffnefeuns, ein sogenanntes Radiorette, in den Wagen eingebaut ist. me, worauf dann der Kühlwasserregler den Umlauf des Wassers freigibt. In Verbindung mit dem Filter für Luft, Oel und Benzin sichern diese Zubehörden ein reibungsloses Funktionieren des Motors. Frostschutz In der Garage. Eine richtige Beheizung der Garage ist für einen rationellen Betrieb unumgängliche Notwendigkeit Es ist falsch, wenn man glaubt, die Garage müsse die Temperatur eines Wohnzimmers besitzen. Schon 10—15 Grad Celsius genügen, um das Kühlwasser vor dem Einfrieren zu schützen. Eine kleine Garage-Heizung* lässt sich schon mit wenigen Kosten beschaffen, indem man einen festen oder tragbaren Ofen* inner- oder ausserhalb der Kleingarage in einem besondern Eisenblechgehäuse unterbringt. Der kleine Anbau muss selbstverständlich aus solidem Mauerwerk hergestellt sein. Im Innern der Garage strahlen Heizkörper von Zentralheizungen genügend Wärme aus. Die beiden Systeme mit Warm- oder Heisswasserzirkulation leisten ebenbürtige Dienste. Ganz einfache Mittel können auch für den Fall genügen, da man die Garage nicht selbst heizen will oder kann. Unter die Motorhaube lässt sich sozusagen bei allen Wagen irgend eine Heizvorrichtung*, sei es nun ein elektrischer Heizapparat* oder ein Benzinwärmeapparat*, oder eine brennende Glühbirne, anbringen. Alle Heizsysteme sind gefahrlos. Versieht man dann noch den Kühler oder das Kühlwasser mit einer elektrischen Heizung*, so darf man sicher sein, jegliche Frostgefahr ausgeschaltet und ein rasches Ingangsetzen vorbereitet zu haben. Im Handel sind spezielle Garage-Heizöfen * erhällich, die durchaus feuerungefährlich sind. Einzelne von ihnen lassen sich durch eine Heizvorrichtung als Kühlwasserwärmer* ausbauen, so dass das Wasser durch den Kühler und durch den Ofen ständig zirkuliert. Unterhalt des Wagens. Lässt man den Wagen mehrere Tage unbenutzt in der Garage stehen, so muss das Links: Schema einer unter den Sitzen angeordneten Wagenheizung durch Auspaffgase. Ein Fusswärmcr, der durch dio heisson Auspuffgase erwärmt wird. hen dafür besondere Ladeapparate*, die man in Verbindung mit einem Umformer sowohl für Gleichstromwechsel und Drehstrom ver* wenden kann. Bei der Revision wird immer das Oel gewechselt. Siehe Seite 12 usw., Handel und Industrie- Rechts: Ein elektrisch geheizter Fussschemel. BBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBtBBBBa Pour votre securite demandez les u neige &Co. Elles sont de fabrioation suisse, en acier de premiere qualite, garanties contre tout defaut durant une annee. 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W»97 - 1928 ÄUTOMOBIL-REVUE Man hört doch sehr oft, dass, sei es aus Unkenntnis oder aus Billigkeitsgründ-en, zum Spülen des Motors nur Petrol verwendet werden soll. Das ist verwerflich. Die regelmässigen Spülungen beim Oelwechsel haben entschieden eine Steigerung der Kraft, Rasse und Lebensdauer des Motors zur Folge, aber Verschiedene Systeme T 30° » = —90° » Um den Motor in der Garage vor Kälteschäden zu 6chüteen, hängt man einen Wärmeapparat unter die Motorhaube. Wenn der Autofahrer auch im Winter von unliebsamen Störungen in der elektrischen- Anlage seines Fahrzeuges verschont bleiben will, so muss er schon bei der Anschaffung Ein« elektrisch geheizte Lederjacke, einer Starterbatterie darauf bedacht seia, eine solche von grösstmöglicher Kapazität zu wählen. Das Wagenwaschen* und das Hände* waschen mit gewöhnlichem und kaltem Lei* tungswasser gehört im Winter zu den grössten Unannehmlichkeiten. Als Ersatz dafür kann man eines der gebräuchlichen Waschmittel* verwenden, welches mit einem Zer* stäuber auf die Karosserie aufgetragen wird. Alle Widerwärtigkeiten und Schädigungen sind dabei ausgeschlossen. Staub, Schmutz und Rostflecken werden leicht entfernt. Mit einer gründlichen Waschung lässt sich die Prüfung der Emaillierung oder Lackierung verbinden. Ein Neuanstrich sollte in der. stillen Zeit des Handwerks in Auftrag gege- ; ben werden. Wer an seinem Wagenverdeck irgend', welche Zelluloidscheiben besitzt, kann dieselben dauernd klar und durchsichtig machen durch besondere Zelluloidreinigungsmittel*. Die Erneuerung der Bremsgarnituren* (Bremsbeläge) ist eine Angelegenheit, «tt« zeitlich am besten bei einem Betriebsunterbruch erledigt wird, da das Montieren doch besondere Sorgfalt erfordert. Eine Vernickelung des Kühlers und anderer Metallteile, die dem Aeussern eine hübsche Note geben, kann von den Fachleuten am oba-i sten im Vorwinter besorgt werden. i Es ist in diesem Zusammenhang zu betonen; Siehe Seite 12 usw., Handel und Industrie. Die BOSCH- Abblendung schafft Ihnen Sicherheit bei Nachtfahrten u. schützt vor Unfällen. Beim Kreuzen von Fahrzeugen und im Nebel unentbehrlich! verlangen Sie Flugschrift D 9312 und unverbindliches Angebot bei den Boschdiensten, Garagen oder bei Robert Bosch A.-G., Genf-Zürich. -«%£« Die Vorzüge der Gummi-Gleitschutz- und Schneekette: Keine Beschädigung des Reifens und der Kotflügel mehr '.Kein Geräusch und keine Erschütterung beim Fahren! Kein lästiges Auf- und Abmontieren bei wechselnder Strassenbeschaffenheit, die Kette kann ständig montiert bleiben! Spielend leichte Montage, JNachsp3nnung und Demontage! Grösste Fahrsicherheit im Schnee und auf schlüpfriger Strasse! Bestes, vollbewährtes WINTERÖL für Personen- u. Lastautomobile THE GOODYEAR TIRE & RUBBER EXPORT COMPANY—ZÜRICH Badeneratrasae 338 Tel. S. 27.58 Alfred Schraner & Co. R.-G., Zürich 1 Qerbergasse 2 — Sei. Seinem 42.10 Gummi ist widerstandsfähiger als Stahl!