Aufrufe
vor 5 Monaten

E_1928_Zeitung_Nr.097

E_1928_Zeitung_Nr.097

ö ÄUTOMOBIL'-REVUS

ö ÄUTOMOBIL'-REVUS 1928 - ansteigenden Bergstrassen,.. Hinauf hinab sicher, schnell, zuverlässig IE ständige Sorge des GeschSf tssmarines die Beförderung von Waren und Gütern aller Art, ist hierzulande besonders schwierig. Lange, gewundene, bergige Strassen gilt es auf grossen Entfernungen mit scheweren Ladungen zu überwinden. Dringender denri je ist hier der weltberühmte Chevrolet-Lastwagen von nöten. Kaum einer kann wie er die steilsten Strassen erklimmen, in der Ebene mit Höchstgeschwindifikeit dahineilen und auf abschüssiger, kurvenreicher Strasse vorsichtig, verhalten hinabrollen. Immer ist Ihre kostbare Ladung vor Beschädigung geschützt, immer in Sicherheit Und sie kommt zur versprochenen Zeit am Bestimmungsort an ! Denn der Chevrolet ist «usserordentlich zuverlässig. Der berühmte Chevrolet-Motor mit obengesteuerten Ventilen entwicket eine erstaunliche Kraft, eine Kraft, die den Wagen bei voller Belastung von 1Y2 Tonnen ! — auch solche Strassen hinaufzieht, wo Zugtiere versagen. Seine erstaunliche Kraft entwickelt eine fast noch erstaunlichere Schnelligkeit. Ueberraschend ist es, in wie kurzer Zeit der Chevrolet mit seiner vollen Ladung weite Entfernungen überwältigt. Seine vier Gänge — und ein Rückwärtsgang — setzen den Fahrer in die Lage, jeder Veränderung der Strasse zu Begegnen, Bas Viergang-öetrieße Hes CKevroIef lässt Geschwindigkeiten zu, die sonst nur von Personenwagen erreicht werden können. Was diesen Chevrolet besonders wertvoll macht, ist seine kräftige Vierradbremse. Sie bringt den Wagen auf der Fahrt zu Tal mit voller Belastung jederzeit sofort zum Halten. Ihre Ladung isi stets in grösster Sicherheit. Der Chevrolet-Truck ist zu dem Zwecke gebaut, Lasten zu befördern. Nicht nur sein Motor ist aussergewöhnlich stark — auch sein Chassis ist, den besonders grossen Anforderungen des Transportdienstes entsprechend, fest und stark, haltbar und dauerhaft gebaut. So erfüllt der Chevrolet seinen Zweck, leistet seine Dienste auf yiele Jahre hinaus. Er ist ist unverwüstlich. Das Transportproblem kann jedoch* nur 3ann als gelöst betrachtet werden, wenn die Transportkosten den Geschätsgewinn nicht aufzehren. Einer der grössten Vorzüge des Chevrolet ist seine erstaunliche Wirtschaftlichkeit. Sie rührt erstens von seiner grossen Haltbarkeit her die hohe Reparaturechnungen verhütet. Zweitens ist aber auch sein Verbrauch an Oel und Brennstoff so gering, dass er in gar keinem Verhältnis zu seiner hohen Nutzleistung steht Ein Filter reinigt das Oel, sodass die Schmier- Eräft bis auf 3eh letzten Tröpfen iusgenüfzj wird. Die L'uft wird, ehe sie In äen Vergaset] gelangt, durch einen Luftreiniger von Staub! und Schmutz befreit. Sie vermengt sich dann mit dem vergasten Brennstoff und das Ganze bildet so ein Gasgemisch von höchster Explosivkraft, idas wegen seiner Reinheit die Zylinderwände und Kolben in keiner Weise angreift uncj beschädigt Die Folge ist wieder lange Haltbarkeit der Maschine. Dann aber wird aucK durch geringsten Aufwand an Brennstoff grösste Kraft, erzielt. Das bedeutet leistungsfähigen Transport zu geringsten Kosten, höchste Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit. Das hat viele tausend Unternehmer in 3er; ganzen Welt dazu veranlasst, für ihre Transportzwecke den leistungsfähigen Chevrolet zu verwenden. Diese klugen, weitblickenden Geschäftsleute vermindern somit ihre Transportkosten und erhöhen infolgedessen ihren Gewinn. Folgen Sie getrost deren Beispiel. Sehen Sie sich zunächst einen Chevrolet an. Sie finden ihn beim nächsten autorisierten General Motors- Händler für Chevrolet. Er wird Sie den Chevrolet gern mit Ihren eigenen Waren beladen lassen und sie Ihnen zur Probe befördern. Dann werden Sie am besten, sehen was der Chevrolet leistet CHEVROLET LASTWAGEN QENERAL MOTORS CONTINENTAL S. A„ ANTWERPEN Verlag, Administration. Druck and dienerte: HALLWAG A.-G. Hallerscne Buchdruckerei und Wagaersche Verlassanstalt, Barn,

N»97 II. Blatt BERN, 20. November 1928 N°97 II. Blatt BERN. 20. November 1928 Der neue Gesetzesvorschlag für das st. gallische Strassenwesen. Der st. gallische Grosse Rat nahm in seiner Session eine erste Beratung des Ge-— der Regierungsrat stellte keinen Antrag Summe der Vorteile. Die Eintretensdebatte setzesvorschlages über das Strassenwesen auf Nichteintreten — wurde hier abgebrochen, xi. vor. Der Präsident der Kommission, welche mit der Ausarbeitung der Gesetzesvorlage betraut worden ist, Herr Dr. Guntli, begründete in seinem Eintretensreferat die Abweichungen von der regierungsrätlichen Vorlage. Er glaubte einleitend, die eidgenössische Strassenverkehrsinitiative als einen «Eingriff in die Souveränität der Kan- dem vorgesehenen Prozentsatz basieren? Der Regierungsrat gedenke, bei allen Strassenkategorien nicht höher zu gehen als die Das gute Geschäft mit dem Omnibus. In der Stadt Schaffhausen wurde bekanntlich der Strassenbahnbetrieb auf einer Linie, die ständig mit negativen Betriebsergebnissen arbeitete, eingestellt und als Ersatz ein Omnibusverkehr eingeführt. Die Resultate der ersten Betriebsmonate sind nun recht erfreuliche, und schon das erste Quartal schliesst mit einem Benefiz von etwas über 1000 Fr. ab. Der Gewinn ist ja nicht gerade überwältigend, aber für die Stadtfinanzen immerhin viel interessanter als das frühere dauernde Defizit! Ueber die erfreuliche Frequenz orientieren die nachfolgenden Zahlen der monatlich beförderten Personen: August: 49 300; September: 36 900; Autobusse für Lausanne. Letzten Freitag tagte in Lausanne die Generalversammlung der Aktionäre der städtischen Tramway-Gesellschaften. Sie beschloss, dem Zug der Zeit folgend, eine Autobusverbindung über Prilly und Renens hinaus in Anschluss an das Strassenbahnnetz zu schaffen. Da sich das Bedürfnis geltend macht, zur Bewältigung des Stossverkehrs auch im Stadtinnem einen intensiveren Dienst zu gestalten, wurde der Verwaltungsrat beauftragt, einen Supplements-Autobusverkehr für gewisse Stadtteile zu studieren. Die Versammlung vertrat den weitsichtigen Standpunkt, dass ein Autobusdienst den Verkehr ebenso prompt und zuverlässig bewältigen könne wie die Strassenbahn, zudem den Vorzug besitze, in Anpassung an die herrschenden Verhältnisse ungleich rentabler zu sein* — Die Stadt Bern hat bekanntlich in dieser Hinsicht die besten Erfahrungen erzielt. :—: SPORTLICHES der-Kompressor geschlagen worden. Dio beiden Italiener legten 1427,700 km zurück, was einem Stundenmittel von 118,975 km entspricht. Der frühere Weltrekord ist am 14 Februar dieses Jahres von Marendaz auf Marendaz-Spezial aufgestellt worden und betrug 1055,816 km (Stundenmittel 87,984 km), VERKEHR Autofransporte durch den Simplon. Die Speditionsfirmen von Brig und Domodossola hatten inj Oktober Verhandlungen aufgenommen, um die Preisansätze für Aotosendungen ä forfait durch den, Simplon, wobei der Verlad und die Verzollung de» Wagens von den betreffenden Firmen vorgenommen würde, für die Saison 1928/29 festzulegen. Es schoint nun, dass eine Verständigung leider nicht erzielt werden konnte, da die Spediteure von Domo-i dossola zu rigorose Bedingungen gestellt haben sol~! len. Die schweizerischen Speditionsfirmen in Brig haben es daher vorgezogen, eine Regelung nur für, die Speditionen von Brig aus vorzusehen, und es. sind nun vom Verband der Speditionsfirmen vat: Brig folgende neuen Tarifansätze für den Trans* port von Automobilen von Station Brig nach 6ta»i tion Domodossola aufgestellt worden. Automobile mit BM* tone» bezeichnen zu müssen. Diese Kantonsgrenzen-Mentalität ist in Helvetien zu bekannt, um kommentiert zu werden Der, Sprecher stellte indessen fest, dass die heutige Vorlage davon nicht berührt werde (Logik?). Kommission und Regierungsrat sind sich darin einig, die Automobilsteuer auf eine konstitutionelle Grundlage zu stellen. Daneben sollen die Gemeindestrassen Berücksichtigung finden. Die Frage wird auch durch die kürzlich lancierte Initiative Oktober: 33 400. Die Mehrfrequenz in den über den Finanzausgleich berührt, die al-beidelerdings eher auf eine «Spoliation» der ordentlichem Verkehr anlässlich gutbesuch- ersten Monaten stammt von ausser- 24-Stunden-Rennen von Mans. Dieser Tage ist bereits das Reglement der im Juni des stand bis 3 m über 3 mt Staatsfinanzen auszugehen scheint. Der ter Veranstaltungen. Es ist also kein Grund nächsten Jahres zum Austrag gelangenden Sprechende sprach sich zugunsten eines vorhanden, etwa eine bereits einsetzende französischen Veranstaltung internationaler Fr. Fr. 1. Gepäck- Toep. Eilgut: Ausbaues der Gemeindestrassen gegenüber Verringerung der Frequenz zu vermuten. Geltung erschienen. Die Einschreibungen Automobile mit Gewicht bis 2000 kg 125 140.—* einem eigentlichen Automobilstrassenprojekt aus. Zweck der Gesetzesrevision sei: dass sich der Omnibus beim Publikum stei- Es kann im Gegenteil festgestellt werden, (A. C. de l'Ouest, 34, place de la Republique, Automobile mit Gewicht von 2000 Le Mans, Sarthe) können von heute an erfolgen. Die Nennungsgelder betragen für den bis 3000 kg 150.— 166.—i* bis 2500 kg 135.— ISO,-* Automobile mit Gewicht von 2500 Vermehrte Heranziehung öffentlicher Mittel gender Sympathie erfreut. Dies den Strassenbahnevangelisten ins Stammbuch ! Z. zu weitgehender — Entlastung des privaten Grand Prix und die Coupe Rudge Witworth 2. Frachtgut: für Wagen bis zu 1500 ccm 4400 französische Automobile bis 2000 kg Gewicht 85.— 88.—*« Grundbesitzers. Schlussendlich beantragte Das Budget des Kantons Glarus. Dielandrätliche Budget- und Rechnungskommisston Gewicht 91.— 94-* Franken, für Wagen bis zu 2 Liter 5500 Franken, für Wagen über 2 Liter 6600 Franken. Automobile von 2500 bis 3000 kg Automobile von 2000 bis 2500 kg Dr. Guntli Eintreten. ' Die Meinung des Regierungsrates vertrat beantragt dem Landrat Genehmigung des Konstrukteurei welche mehr als einen Wagen einschreiben, erhalten für den dritten Obige Preise verstehen sich für vollständigen Gewicht 102.— 105.-* Herr Regierungsrat Riegg. Er konnte sich Budgetentwurfes der Regierung pro 1929. mit verschiedenen Anträgen der Kommission nicht einverstanden erklären. Die De- und Fr. 3 716000 Einnahmen einen Rück- den vierten von 1300, ebenso für jeden weite- Zollbehandlung, alle Nebenspesen wie auch die Ver- Das Budget weist bei Fr. 4 058000 Ausgaben Wagen eine Reduktion von 1000 Franken, für Ein- und Auslad der Autos inklusive komplette tailberatung wird hier näher orientieren. schlag von Fr. 342 000 auf, oder Fr. 17000 sicherung mit inbegriffen. Für Transporte an ren. Wer sich vor dem 24. Dezember dieses Sonn- und Feiertagen erhöht sich der Tarif fillj Die Entlastung des privaten Grundbesitzes weniger wie das Budget für das Jahr 1928. Jahres einschreibt, geniesst eine Reduktion Gepäck- resp. Eilguttransport um Fr. 50.—. komme selbstredend einer Mehrbelastung Die Ausgaben betragen rund Fr. 500 000 von 50 Prozent. Einschreibungen vor dem Wenn man sich diese neuen Simplontarife voiJ einer Gemeinde gleich. Zugegeben, man ist mehr als die Rechnung für das Jahr 1927 aufwies, woran die Baudirektion allein mit rund 28. Februar 19 Prozent Reduktion, vom 28. Göschenen—Airolo zum Vergleich heranzieht, so 31. Januar 1929 erhalten 30 Prozent, vor dem Augen hält und diejenigen der Gotthardroute für zuweilen gegen den Privatbesitz zu rigoros vorgegangen. Die Kommission sei der Auffassung, dass nicht mehr die Vorteile, son- mit rund Fr. 540 000 höher veranschlagt als zu entrichten. v. werden muss. Es ist allerdings zuzugeben, dass di« Fr. 450 000 beteiligt ist. Die Einnahmen sind wird man sich nicht verschliessen können, dass dio Februar bis 30. April ist das volle Nenngeld Simplonroute als eine sehr kostspielige angesehen: dern der Mehrwert entscheidend sei. Der 1928 und selbst um Fr. 300 000 höher als die Transportstrecke Brig—^Domodossola eine bedeutend Regierungsrat fürchtet indessen, dass in Einnahmen der Staatsrechnung 1927. An der Neuer Weltrekord. Der Zwölfstunden- längere ist als Göschenen—Airolo, aber die Diff»-* diesem Falle eine Kostenbeteiligung des Erhöhung der Einnahmen ist der Benzinzollanteil des Kantons aus den Jahren 1925 bis laufe des letzten Sonntags in Monza von Ca- der Transport als Frachtgut nur zirka Fr. Ift.—* Weltrekörd der Klasse 1100 ccm ist im Ver- renz mit den Tarifansätzen der letztern Strecke, wo der Gepäck- resp. Eilguttransport zirka Fr. 41.—» Grundbesitzes sich schwierig gestalten werde. Warum nicht bei Berechnungen auf 1929 mit Fr. 250 000 hervorragend beteiligt. stelbarco und Alberti auf Amilcar Sechszylin- tostet, ist doch eine reichlich grosso. EGALE A LA MEILLEURE Lindbergh Byrd Chambertain dont les audacieuses prouesses sont encore dans töutes les me"moires avaient leurs moteurs dquipes avec le doubl© ctllumcicjQ A l'egal des grandes marques raondiales et seule de toutes les voitures de sa classe, la nouvelle possede le double allumage, Systeme eliminant de"finitivement la fächeuse panne, les rates, donnant en n'importe quel temps une se'curite' absolue, assurant une combustion du gaz plus complete, un meilleur rendement et une forte economie d'essence. \| \ O 1-4 zLOO^ V0ltur e de prix modere, realise, avec ce dernier perfectionnement, le type de la voiture parfaite en tous points I l / l O l I M ^ V U alliant ä une construction mecanique impeccable de luxueuses carrossenes du dermer confort. 6 cylindres - Vilebrequin 7 paliers - 16 modeles de luxe GENEVE: S. A. Perrot, Duval & Cie. GENEVE: Grand Garage de l'Atnenee, S. A. LAUSANNE: Wirth & Cie. FRIBOURG: Garage de Perolles MART1GMT: Emile Faisant LUGANO: Garage Central LA CHAUX-DE-FONDS: C. Peter & Cte., S. A. LIESTAL: Konrad Peter & Cle., A.-G. BIENNE: Konrad Peter & Cie., A.-G. BAAR: Tb. Klaus ZÜRICH: Binelli & Ehrsam KRIENS: Walter Lienhard ZOF1NGUE: P. Erismann WEINFELDEN: Jon. Minikns SCHAFFUOUäE: Hürlimann & Goyan BALE: Antavia A.-G. BERNE: Lanz & Huber SOLEURE: E. Schnctz & Cie. THOUNE: Rud. Volz BRUGG: A. Schüren