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E_1928_Zeitung_Nr.103

E_1928_Zeitung_Nr.103

Weise hätte der Fahrer

Weise hätte der Fahrer absolut keine Beschädigung des Mechanismus durch event. falsche Manipulationen des Kontrolleurs zu befürchten. Anderseits wäre der Kontrolleur der nicht gerade angenehmen Aussicht enthoben, sich wegen tatsächlichen oder angeblichen Beschädigungen des Autos zu verantworten. Was nun noch die Befürchtung des Artikelschreibers von Nr. 97 anbetrifft, dass nach Einführen der Bremskontrollen in der ganzen Schweiz der Fahrer das Vergnügen hätte, sich event. am gleichen Tage einigen solcher Kontrollen zu unterziehen, ist dieser Möglichkeit sehr gut durch eine Bescheinigung der zuerst passierten Kontrolle abzuhelfen. Nach der Vornahme der diesbezüglichen Abänderungen wird die fliegende Kontrolle in keiner Beziehung mehr eine Belästigung des Automobilisten darstellen. Sie wird auch in der Lage sein, ihre Aufgabe zu erfüllen, die darin besteht, die Verkehrssicherheit auf unseren Strassen zu heben, und wenn ihr dies nur zu einem Drittel gelingt, beweist sie ihre Existenzberechtigung. Um eine Kontrolle wird mau nun einmal in Zukunft nicht herumkommen, da wir den Idealzustand noch nicht erreicht haben und auch nicht so schnell erreichen dürften, dass man sich allein auf das Verantwortlichkeitsgefühl des Fahrers verlassen könnte. Wie weit dies bei verschiedenen Fahrern entwickelt ist, illustriert folgender, auf Tatsachen beruhender Fall: In einer Stadt der Schweiz zirkulierte längere Zeit ein Personenauto, dessen Bremsen total unbrauchbar waren. Dieser Umstand hinderte dessen Besitzer jedoch keineswegs, mit diesem Wagen jeden Tag in- und ausser- Iialb der Stadt herumzufahren. Wollte er zum Beispiel den Wagen anhalten, konnte dies nur geschehen, indem er an einem Trottoirrandstein entlang fuhr und mittelst der Steuerung das dem Randstein zugekehrte Vorderrad an denselben presste. War kein Randstein in erreichbarer Nähe, so war er gezwungen, eben zu warten bis der Wagen von selbst stille stand. Nachdem besagter Autobesitzer mit seinem Vehikel schon längere Zeit den Verkehr auf die unverantwortlichste Weise gefährdet hatte, bekam die Polizei vom Zustande dieses Autos Kenntnis. Durch Entziehung der Verkehrsbewilligung wurde der Sache ein Ende gemacht. Dies ist nur ein Fall von vi-eten. So können diesbezüglich an Markttagen an vielen älteren Autos, die den Händlern und Landwirten /ur Beförderung ihrer Waren dienen, interessante Studien gemacht werden. Nach dem äusseren Bilde schon, das viele dieser Wagen bieten, lassen sich Schlüsse auf den Zustand des mechanischen Teiles derselben ziehen. Zu einem schönen Teile bleibt der mechanische Teil derselben ein Rätsel für den Besitzer und beschränken sich dessen Kenntnisse auf den Umstand, dass der Motor Benzin und Oel bedarf um zu arbeiten. Von den Kühlern, die oft rinnen wie ein altes Fass, wollen wir schon gar nicht reden. Wie muss es da erst mit den Bremsen aussehen? Alle diese Vehikel konnten bis jetzt ohne weiteres auf die Strasse und ihre Benutzer losgelassen werden. Die Tätigkeit der Polizei beschränkte sich darauf, bei einem vorkommenden Unfall zu konstatieren, dass die Bremsen ungenügend funktionierten. Mit dieser Erkenntnis konnte dann allerdings das geschehene Unglück nicht wieder gut gemacht werden. Es ist daher zu begrüssen, dass Anfänge gemacht werden, um diese Verhältnisse zu bessern und soll der vernünftige Fahrer in der Bremskontrolle eine Massnahme erblikken, die schon wert ist, dass ihr hin und wieder einige Minuten im eigensten Interesse geopfert werden. M. Q., Luzern. Die Arbeiter-Transport- Genossenschaft. In letzter Zeit meldete das «Schweiz. Handelsamtsblatt» verschiedene Gründungen von Genossenschaften, die den Zweck verfolgen, ArbeiteT von einem gemeinsamen Wohnort nach einem gemeinsamen Arbeitsplatz zu transportiere«. So ist auch kürzlich in Obergösgeu (Solothurn) eine ähnliche Genossenschaft ins Leben gerufen worden, welche den AUTO-GARAGEN doppelmndlg, heizbar, demooubei. seit 15 Jahren bewährte Bauart Linse em Breite em Höae cm Preis et. Nr. 1 360 Nr. 2 480 Nr. 3 480 Nr. * tOO Preise ab Fabrik — Lieferbari, in Eternit AUTOMOBIL-REVUE Ein Traktor mit einem Anhänger, der zwei drehbare Achsen besitzt. 240 250 900.- 240 300 230 230 11JO.— 12J0.- 300 250 1400.- ort — Nähere Auskünfte durch ETERNIT A.-G., NIEDERURHEN 1O Arbeiterverkehr zwischen dieser Ortschaft und Schönenwerd, wo die meisten in Arbeit stehen, organisieren will. Es steht vorläufig ein Transportauto zur Verfügung und es werden in die Genossenschaft solange neue Mitglieder aufgenommen, bis alle verfügbaren Plätze besetzt sind. Macht sich ein ansteigendes Bedürfnis geltend und gehen genügend weitere Anmeldungen ein, dann hat die Genossenschaft die Möglichkeit, weitere Transportmittel anzuschaffen. Für die Beteiligten wichtig ist der Umstand, dass bei der ganzen Vermittlung des Vorortsverkehrs kein Geschäftsgewiun von der Genossenschaft beabsichtigt wird. Das Abonnement für die erwähnte Strecke kostet jeden Genossenschafter Fr. 12.— pro Monat für eine tägliche Hin- und Rückfahrt an den Arbeitstagen. Es ergibt dies demnach eine tägliche Ausgabe für jeden Einzelnen von 40 Rappen für eine totale Fahrleistung von rund 10 km. Die Beteiligten fahren also ebenso billig, wie wenn sie Gelegenheit hätten, eine Bahn zu benutzen, dagegen kann der ganze Transportbetrieb bezüglich der Fahrzeiten ganz ihren Bedürfnissen angepasst werden, was bei der Bahn vielfach nicht der Fall ist und auch nicht sein kann. Die jährliche Generalversammlung hat die Kompetenz, den Fahrpreis für das kommende Jahr neu zu regeln, so dass es möglich ist, einen Betriebsüberschuss den Mitgliedern durch reduzierte Fahrpreise wieder zugute kommen zu lassen. Im übrigen sind auch die Bestimmungen betr. Rückvergütung bei Absenzen etc. so gehalten, dass kein Genossenschafter benachteiligt werden kann, da eben das Bestreben nach Gewinn ganz dahinfällt. !r Diese Transportgesellschaften auf der Genossenschaftbasis haben bestimmt noch eine grosse Entwicklungsmöglichkeiten vor sich. Als ausschliessliches Transportmittel wird es vorläufig nur dort in Frage kommen, wo keine anderen Verkehrsmittel zur Verfügung stehen oder wenn nicht allzu grosse Distanzen zu überwinden sind. Ob eine Kooperation mit der Bahn möglich ist, wobei das Auto nur Zubringerdienst leisten würde, hängt davon ab, ob mit den Bahnverwaltungen betr. der Abonnementspreise Abmachungen getroffen werden können. Die Kosten für ein Eisenbahnabonnement belasten nämlich vielfach heute schon das Budget eines Arbeiters derart, dass weitere Ausgaben für Transport nur dann in Frage kommen, wenn die Gesamtausgabe für den kombinierten Verkehr nicht oder doch nur sehr unwesentlich höher zu stehen käme als das einfache Abonnement. , Bezüglich der Bequemlichkeit, Preis, Transportdauer und Anpassungsfähigkeit der Verkehrszeiten an die Arbeitsstunden kann sich das Automobil auf alle Fälle immer mit der Eisenbahn messen. Wenn von Seiten der Omnibusfabriken die Gründung solcher Genossenschaften durch Gewährung erleichterter Zahlungsbedingungen unterstützt würdtir so könnte wohl auch auf diese Weise der Absatz noch etwas erweitert werden. z. Bussenpraxis im Kanton Bern. In Nr. 98 der «Automobil-Revue» veröffentlichte der Rechtskonsulent des A. C. S. Bern einen Auszug aus einem Schreiben eines Gebüssten an einen Gerichtspräsidenten, in dem er darauf hinwies, dass solche Stimmen in letzter Zeit sich in vermehrtem Masse hören Hessen. Dazu lässt uns das Polizeikommando des Kantons Bern eine Erklärung zukommen, wonach der betreffende Geschäftsreisende mit einer über-* setzten Geschwindigkeit durch die mit Ortschaftstafeln abgegrenzte Strecke innerorts gefahren sei. Die Tatsache sei durch die Kontrolle in einwandfreier Weise festgestellt worden. Das Schreiben schliesst mit folgender Erklärung: «Wir glauben uns nun mit den einsichtigen Automobilfahrern darin einig, dass solche Fahrer nicht nur die öffentliche Sicherheit gefährden, sondern die Bestrebungen bei der nicht automobilbesitzenden Bevö'keruug vermehrtes Verständnis für die Bedürfnisse des Automobilverkehrs zu erzielen, sehr erschwe. ren. Dass sich die Polizei- und Gerichtsorgane durch derartiges Vorgehen nicht von der Erfüllung' ihrer gesetzlichen Pflicht abhalten lassen können, ist selbstverständlich.» Erwerben Sie mit Zah'unnserleichterunq das Automobil. das Sie sich wünschen, welcher Marke es auch sei, durch Vermittlung der Union Bancaire Industrielle et Commerciale Tel. Stand 35.60 Gen(3Ve 1, Rue du Rhone Spezialbank zur Gewährung von Krediten im Automobilhandel. 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Automobildurchgangsgebühren. Man schreibt uns: «Nicht mehr zu früh,» das war der mit einiger Verwunderung gemischte Ausdruck, mit welchem weite Kreise des Landes die Agenturmeldung aufnahmen, dass am 1. November die Automobildurchgangsgebühren in Hergiswil und auf dem Brünig aufgehoben worden seien. Dem Beispiele ist auch Glarus gefolgt. Uri und Graubünden halten an dem Obolus noch fest. Wie lange noch ? Glaubt man, dass die Unterwaldner mit der Aufhebung nur eine vornehme Geste gemacht haben? Es ist bekannt, dass gegen die'Erhebung der Einreisegebühren Rekurse beim Bundesgericht anhängig sind, die, wenn das Gericht auch lange gesäumt hat, doch behandelt werden müssen. Das Gericht konnte kaum zuwarten bis nach Neujahr der Bundesbeschluss betr. Benzinzollverteilung in Kraft trat und dann die Rekurse als gegenstandslos abschreiben. Gegenstandslos wären sie ja auch dann nicht geworden, da es sich um Strafverfügungen handelt, die unter dem alten Zustand rechtskräfig geworden Die Bahnhofstrasse in Biel befindet sich in einem sehr unwürdigen Zustand: infolge der ungünstigen Bodenverhältnisse sind die Trottoirs stellenweise stark gesunken, und es bilden sieh bei Regenwetter auf ihnen Wasserlachen. Mit der Strasse selbst steht es nicht besser: es gibt der Schlaglöcher mehr als genug! Bei Regenwetter wurden die Pussgänger nur zu oft mit Schlammwasser bespritzt. Nun soll das besser worden ! Der Gemoinderat licss durch das Stadtbauamt ein Projekt ausarbeiten, das genehmigt wurde. Am letzten Sonntag wurdo von der Wählerschaft auch der erforderliche Kredit bewilligt. Das Dmbauprojekt sieht eine Strassenbreite von 10 m vor. Die Doppelgeleise der Strassenbahn werden nach der Strassenmitte verlegt. Für den Fahrverkehr bleibt zwischen Geleise und Trottoir noch genügend Raum (zirka 2.10 m). Die ganze Anlago und Ausführung ist in gleicher Weise gedacht wie die Kanal- und dio Nidaugasse. Auf dem alten Bahnhofplatz soll eine Verkehrsinsel errichtet werden. Eine einheitliche Ausführung des ganzen Strassenzuges neuer Bahnhof—innero Stadt in neuzcitlcher Art wird nicht nur den Bielern eine Freude machen, sondern auch einen guten Eindruck auf die auswärtigen Besucher der regsamen Industriostadt, nicht zuletzt auch auf dio Automobi- waren und welche die Rekurrenten als un-listegesetzlich angefochten haben. Also darf man Das Rechtsgehen für die Fussgäntier in der ! —ev. annehmen, das ßundesgericht habe einen Aeschenvorstadt in Basel ist vom Polizeiinspektjrat angeordnet worden und es hat dafür hinweisende Inschriften anbringen lassen. —ey. Wink gegeben, nicht mit dem Zaunpfahl, aber doch deutlich, die Regierung habe darauf ihre Verfügungen gegen die Rekurrenten zurückgezogen und die Durchgangstaxen sofort aufgehoben. Wenn diese Vermutung richtig wäre, sie entspricht wenigstens in den Umrissen zweifellos der Wahrheit, dann wäre das Todesurteil über die noch bestehenden Autoeingangsgebühren von Uri und Graubünden gefällt und man dürfte den Automobilisten den Rat erteilen: Die Hand auf dem Geldbeutel, wenn der Obus für diese Schlagbäume verlangt wird! VERKEHR «Die Wintersaison in der Schweiz, 1923/29». Liste der sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen, herausgegeben von der Schweizerischen Verkehrszentrale in Zürich und Lausanne. Der Winter ist in der Schweiz, mehr noch als in andern Ländern, dio Zeit der festlichen und sportlichen Ereignisse, denn das mondäne Leben spielt nicht nur in den Städten, sondern auch in den Winterkurorten, die von Dezember bis März eino Flut von Fremden aufnehmen, eine grosso Rollo. Skirennen, Schlittschuh-, Hockey- und -Curlingwettbewerbo. Feste und Spiele auf dem Eise etc. wechseln ab in bunter Reihe mit den abendlichen Konzerten, Theateraufführungen, Bällen, Vorträgen AUTOMOBIL-REVUE Aufgehoben wurde das Fahrverbot fürMotorfahrzeuge auf der Flurstrasse von derusw. in den Hotels. Es ist wichtig, dass dio Win- von diesen Veranstaltungen unterrichtet Badeanstalt in Rornanshorn bis zur Ge-tergästmeindegrenze Uttwil :-: werden. Dies hat sich die Schweizerische Verkehrszentrale durch Zusammenstellung und Veröffentlichung der für den Winter 1928/29 vorgesehenen sportlichen und gesellschaftlichen Ereignisse in Form einer Broschüre zur Aufgabe gemacht. Bei Durchsicht der Schrift fällt der Reichtum der Programme auf. die von den bedeutendsten Schweizerstädten und Winterkurorten ausgearbeitet worden sind. Die Ursachen der Arterienverkalkung. Arterienverkalkung ist eine Krankheitserscheinung oder organische' Veränderung* die eines Tages fast jeden von uns befällt. Ob wir jedoch im vierzigsten Jahr oder erst im sechzigsten oder siebzigsten mit ihr zu tun haben, das bedeutet für uns hinsichtlich unserer Leistungsfähigkeit einen bedeutenden gesundheitlichen Gewinn, und daher sollte ein jeder dahinstreben, von dieser Krankheit so spät wie möglich befallen zu werden. Schwere Arbeit jahraus, jahrein führt natürlich zu einer schnellen Abnutzung des Herzens und der Adern. Zu erosse sportliche Anstrengungen können denselben Effekt haben. Auch sehen wir, dass die meisten Sportgrössen mit dem vierzigsten bis fünfundvierzigsten Jahre ausscheiden müssen. Auch seelische Depressionen tragen sehr dazu bei, das Adernsystem zu untergraben. Die meisten Leute ziehen sich aber die Arterienverkalkung durch zu häufigen Genuss der drei Kultargifte: Alkohol. Kaffee (Koffein) und Nikotin zu, dio das Aderaisystem dauernd ungünstig beeinflussen. (Koffeinfreier Kaffee ist daher besonders wertvoll.) Eine vorgeschrittene Arterienverkalkung kann auch die feinen Gehirnadern angreifen. In diesem Falle tritt die Krankheit in das gefährliche Stadium. «Winter in der Schweiz». Broschüre von vierzig Seiten, mit zahlreichen Illustrationen und einer Karte der Wintersportstationen; herausgegeben von der Schweizerischen Verkehrszentrale. Zürich und Lausanne, 1928. Die neue Publikation der Schweizerischen Vcrkehrszentrale beweist die zunehmende Bedeutung der Winterkurorte in der Schweiz. Jedes Jahr werden für Skifahrer, Eisläufer und andere Sportbeflissene weitere Stationen und Hotels eröffnet. Die Broschüre wird allen jenen von Nutzen sein, dio sich für den Wintersport und für dio Kurorte im winterlichen Hochgebirge interessieren. Für jede Station werden dio Sportmöglichkeiten, die sportlichen Einrichtungen, die Anzahl der Sportlehrer und Führer, dio Skihütten, Sportclubs, Sonnenscheindauer. Aerzte, Apotheken, Gottesdienst usw. angegeben. Trotz der Fülle von Angaben und zahlreichen Illustrationen umfasst dio Schrift nicht mehr als 40 Seiten, sowie eino allgemeine Einführung über dio Wohltaten eines Winteraufcnthaltes in den Bergen und über den Wintersport. Die Publikation kann allen Interessenten empfohlen werden. Kraftfahrverkehrskunde in Bild und Wort. Von. Hauer, Saal und Malchow. Mit 24 Schaubildtafeln, Verlag Klasing & Co. G. m. b. II., Berlin. Die volle Beherrschung der Vorkehrsvorschriften, ist für jeden Automobilisten erforderlich. Da kommt ihm dieses Büchlein zu Hilfe, dessen Darstellung wie ein Ei des Kolumbus anmutet. Auf 24 zweifarbigen Anschauungstafeln werden allo amtlichen deutschen Verkehrszeichen und das durch ßio geforderte Verhalten so klar und eindringlich dargestellt, dass ihre an sich schon unterhaltende und interessante Betrachtung wie von selbst die Zeichen dem Gedächtnis einprägt. Der Text, von bekannten und hervorragenden Fachmännern des Verkehrsunterrichts und der Verkehrspolizei verfasst, bietet alles Nötige über Verkehrsregelung und Verkehrsdisziplin in praktischster Form. Jack London. «Der Rote». Brosch. Fr. 3.75, Leinen Fr. 6.— ; Universitäts-Verlags-A.-G., Berlin. «Der Rote» gilt als Jack Londons eindruckvollstes Buch. Der grosse Erzähler kommt kaum irgendwo besser zu seinem Recht als in diesen Schilderungen, die konzentriert, gleichsam im Extrakt, alle Vorzüge seiner Kunst zeigen. Der bunte Teppich der Welt Jack Londons rollt sich vor uns auf; die Erzählungen führen uns von der Südsee bis nach Alaska, in die amerikanische Grossstadt, aufs Meer und nach Irland. Sechs prachtvolle Geschichten von der Zä-. higkeit, dem Willen, der Grosse, dem Starrsinn des Menschen im Guten und im Bösen. Hier ist der Optimismus Amerikas da gepackt, wo er noch nicht verflacht ist, an seiner heroischen Wurzel. Das Schalten gehört zum ABC einer guten Wagenbehandlung. Wer letzt noch nicht einwandfrei schalten kann, nehme Stnn» den nur im Schalten. Die Ausgaben machen sich reichlich bezahlt. * Höflichkeit kostet wenig oder nichts. 00 du nun einem andern Fahrer der sich gegen die Verkehrsregeln verstossen hat, deine Sympathie oder deine Anthipathie bezeugen willst, die Höflichkeit wird dich in jedem Falle am besten aus der Angelegenheit ziehen. Modelle 1929 T"Ye Ueberlegenheit von Chrysler liegt nioht nur auf der Oberfläche. Qualität, die in jeden Teil eingebaut wurde, durch die Luft-, Oelund Betriebsstoffreiniger, durch die wissenschaftliche Entlüftung des Kurbelgehäuses ; Bequemlichkeit durch die langen, flaohen Federn, die in elastischem Gummi gebettet sind, durch die Gummiisolation des Motors und der Karosserie, durch die Lovejoy hydraulischen Stoßdämpfer;Sioherheit durch den tiefenSchwerpunkt und die hydraulischen Vierrad - Innenbackenbremsen. Jede moderne Verbesserung, die zweckmässig verwendet werden konnte, wird im „75" zu finden sein. 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