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E_1928_Zeitung_Nr.105

E_1928_Zeitung_Nr.105

at des Kantons Bern hat

at des Kantons Bern hat nun demjenigen des Kantons Uri mitgeteilt, dass er zurzeit mit Rücksicht auf die der Lösung harrenden und «ach seiner Auffassung weit dringlicheren Staatsaufgaben, insbesondere auch im Strassenbauwesen, nicht an einen Bau der Sustenstrasse denke und infolgedessen auch nicht auf eine erneute Prüfung des Projektes einer Sustenstrasse, wie sie von den betreffenden Gemeinden gewünscht werde, eintreten könne. Der bernischo Regierungsrat betont dabei, dass offenbar weder die Eidgenossenschaft, noch die Kantone und Gemeinden in, der Lage wären, ein so kostspieliges Werk durchzuführen. Der Standpunkt der bernischen Regierung ist einesteils zu begreifen. Die Baudirektäon hat sich für die nächsten Jahre bereits auf ein ganz bestimmtes Bauprogramm festgelegt, das, wie wir bereits ausführlicher meldeten, verschiedene Millionen kosten wird. Sie muss mit ihren ihr zur Verfügung stehenden Gelder recht haushälterisch umgehen, da die Finanzlage des Kantons, \vie man weiss, nicht auf Rosen gebettet ist. Andernteils ist der Beschluss natürlich sehr zu bedauern und es bleibt zu hoffen, dass das gebildete Initiativkomitee zum Aubau der Sustenstrasse dazu Mittel und Wege finden werde, um die höchstwichtige Frage einer endgültigen Lösung entgegenzuführen. Die Ausgaben für eine auch für Automobile fahrbare Sustenstrasse wären ohne Zweifel produktiv angelegt, da die Strasse volkswirt- schaftliche, touristische und militärische Intcressen befriedigen würde. Im Augenblicke, da alle Hebe' angesetzt werden, um der Besorgnis erregenden Entvölkerung unserer Bergtäler entgegenzutreten, darf dieses Projekt nicht einfach in einer Schublade verschwinden. Es ist ganz klar, dass eine Sustenstrasse wesentlich zur wirtschaftlichen Fragen war© es deshalb mehr als wünschenswert, wenn die beiden kantonalen Regierungen sich zu einem gemeinsamen Schritt vis-ä-vis den Bundesbehörden entschliessen könnten. Bundesrat und Bundesversammlung könnten sich dem dringenden Begehren nach einer eidgenössischen Subvention zum Ausbau dieser Strasse wohl nicht gut ver' schliessen. K- Zur Thurgauer Verkehrsordnunn. Gleichzeitig mit andern Kantonen hat sich auch der Kanton Thurgau an die Revision der bestehenden Vollzugsverordnung zum Automobilkonkordat herangemacht. Ueber die hauptsächlichsten Punkte des regierungsrätlichen Entwurfes haben wir bereits orientiert. Die «Thurgauer Zeitung» berichtet nun, dass die Grossratskommission den Entwurf nunmehr durchberaten hat und sich in verschiedener Hinsicht dem Projekt nicht anschliessen konnte. Von den Gegenvorschlägen seien die folgenden besonders erwähnt: Es werden nur solche Versicherungsverträge als dem Konkordat entsprechend taxiert, die mit der Vereinbarung, welche in nächster Zeit zwischen der Polizeidirektorenkonferenz und den Versicherungsgesellschaften abgeschlossen werden soll, übereinstimmt. Der vorgesehene Zuschlag auf die Verkehrsbewilligimg für Lastwagen ist um 10 auf total 20 Prozent erhöht worden. Dagegen wird für die Lastwagen, die regelmässig für den Personentransport Verwendung finden, dieser Zuschlag auf 10 anstatt auf 20 Prozent angesetzt. Die jährliche Gebühr pro Nummer für Motorräder ist von der Kommission auf Fr. 100.— belassen worden, während der Entwurf auf Fr. 150.— hinaufgehen wollte. Ebenso soll die Gebühr für die Ausstellung der Bewilligung für Autos und Motorräder einheitlich auf Fr. 5.— belassen werden, im Gegensatz zum Projekt, das die Automobilisten mit Fr. 10.— zu belasten beabsichtigte. Die Gewichtsgrenze für Last- Belebung des heute einsamen Meientales beitragen könnte. Dass die Strasse dem schweizerischen Fremdenverkehr grosse Dienste leisten würde, ist ebenso sicher. Der Kanton Uri bekäme eine prächtige und seit langem notwendige Verbindung mit der wagen mit Itiftgefüllten Pneus soll von zehn auf elf Tonnen erhöht werden. Westschweiz und diese umgekehrt mit der Zentral- und Ostschweiz. Die Strasse würde unserer Gottliardbefestigung als Nach- und Rückschublinie die grössten Dienste leisten. Vom Standpunkt unserer Landesverteidigung aus muss deshalb dem Ausbau einer Sustenstrasse mit aller Entschiedenheit das Wort geredet werden. Im Hinblick auf die nur' kurz gestreiften Erfreulicherweise hat die Kommission für die Motorfahrzeugbesitzer und den modernen Verkehr grosses Verständnis gezeigt und hat in ihren Gegenvorschlägen die Absicht bekundet, die finanzielle Belastung nicht zu überspannen und auch im allgemeinen die Reglementierung des Verkehrs nicht allzueng zu begrenzen. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Grosse Rat sich diesen Kommissionsvorschlägen anschliesst, womit in der gesetzlichen Regelung des Kraftiahrzeugverkehrs auf dem Gebiete des Kantons Thurgau tatsächlich annehmbare Verhältnisse geschaffen werden, die anderen Kantonen, welche gerade im Begriffe sind diesbezüglich ziiriiekzukrebsen, zum Teil wenigstens, als Vorbild dienen zu können. z. Autofahrten nach Italien. Die Einführung der Fünitagekarte für die Schweiz für Aufenthalte bis zu fünf Tagen in unserem Lande hat den Automobil-Club von Italien veranlasst, bei der italienischen Regierung Schritte für die Einführung einer analogen Institution auch für Italien, nachzusuchen. Er wollte damit einen Zollausweis für einen kürzeren Aufenthalt schaffen, der das Vorhandensein eines Triptyks oder Grenzpassierscheiriheftes nicht mehr notwendig macht. Endlich hat nun das italienische Finanzministerium diesem wiederholt geltend gemachten Begehren stattgegeben, und, um den Autotourismus in Italien zu heben und speziell auch die Interessen der Hotellerie zu befriedigen, den Italienischen Automobil-Club ermächtigt, inskünftig Spezialkarten auszugeben, die den temporären Aufenthalt in Italien ohne Stellung einer Kaution oder Bankgarantie und ohue Triptyk und Grenzpassierscheinheft gestatten. Diese neuen Spezialausweise sind gültig für fünf Tage, schreiben jedoch die Ein- und Ausreise für das nämliche Zollamt vor, wobei während der Dauer ihrer Gültigkeit beliebig viele Ein- und Ausreisen vorgenommen werden können. Der Automobil-Club von Italien hat den Regierungsbehörden gegenüber die Verpflichtung eingehen müssen, für alle Zollbeträge zu haften, wenn eingereiste Automobile nicht mehr ausgeführt werden und daher der Zoll zu entrichten ist. Diese neuen italienischen Fünftagekarten werden inskünftig durch noch zu bezeichnende Touristenbureaus ausgegeben und, wenn nötig, durch die offiziellen Vertreter des Automobil-Clubs von Italien in den grossern Städten der angrenzenden schweizerischen und französischen Grenzgebiete. Es ist allerdings beizufügen, dass dieses neue Zollregime vorläufig nur für die Zollämter von Chiasso,, Grimaldi (bei Vcntimiglia) und Piena (Royatal) Gültigkeit besitzt. Doch ist vorgesehen, dasselbe auch auf andere Zollämter auszudehnen, je nach den gemachten Erfahrungen. Diese italienische Fünitagekarte berechtigt zum Aufenthalt von fünf Tagen in einem Rayon von 350 km vom betreffenden Einreisezollamt weg, d. h. es können mit diesem Spezialausweis von Chiasso aus alle wichtigem Städte Oberitaliens bereist werden und stellt daher diese neue Institution eine ausserordentliche Erleichterung im schweizeriscliitalienischen Grenzverkehr dar, zumal mit der Lösung dieser Karte ausscr einer Schreib« und Rcgistrationsgebühr keine «weitem Abgaben, d. h. keine Aufenthaltssteuern, wie solche z. B. in Frankreich, Belgien etc. bestehen, zu bezahlen sind. Es ist denn auch anzunehmen, dass Italien mit dieser neuen Fünftagekarte die nämlichen guten Erfahrungen machen wird, wie die Schweiz s. Neugriindunaen: Frateiii Ambrosoli. Locarno. Dio Brüder Gianneito und Picnuo haben eine KüllottivRescllschaft gebildet. Der Goschäftszwcck ist Führung einer Autosarago Reparaturwerkstättc. Handel in Automobilen und '.Motorrädern. Machines Marelli S. A., Gonüvo. Die Aktiengesellschaft mit einem Kapital von Fr. 25.000, eingeteilt in Aktien von Fr. 100. bezweckt den Vertrieb und cventl. die Fabrikation für dio gesamte Schweiz der Produkte der Eroolo Marelli et Cio, S. A., hei Mailand. Der erste Vcrwaltuncsrat besteht aus Luigi Polo in Mailand. P. Fueter und E< Dalphin in Genf. Der erste führt Einzelunterschrift, rechtsverbind- die letzteren verpflichten die Firma lich durch Kollpktivunlci'schrift. Firmenänderungen: Petroleum Import Cie.. Zürich. Die Firma hai durch Bcschluss einer a. o. Generalversammlung den Namen abgeändert in Standard-Mineralölprodukte A.-G. Das Verwaltungsralsmitgliod A. Mo- •\vinckel wohnt nun in Paris. Ernst Geisser, Autos, in Zürich 4. hat Domizil und Geschäftslokal nach Altstcttcn. Industriestrasso verlegt. Firmenauflösungen. Walter Christen, Wolfenschicsscn. Autotransporte. Diu Firma iht infolge- Wegzuges des Inhabers erloschen. Grandjean & Waser, Avcnches. Aulogarag Diese Kollektivgesellschai't ist aufgelöst und dio Liquidation durchgeführt -worden. Dio Firma wurdo im Register gelöscht. Merkur Aulo-Vertriebs A.-G.. Zürich mit Zweig« Niederlassung in St. Gallen wird wegen Konkurses von Amtes wegen gelöscht. So leicht lassen sich WEED -Kettenschlösser ZÜRICH KreuzbühJstrasse l Botungen 88.62 schliessen, wenn die Kette richtig um den Pneu gelegt ist. Kette n so filos3 offen halbgeschlossen geschlossen und gesichert Verlangen Sie die neue Preisliste. R. M. ROTH Sn allen Garagen erhältlich. BERN Monbijoustrasse 22 Bollwerk 40.80 RliCKUtöNS zweiseüen- Dreiseilen DAS BESTE PREISWERTE AUTO OEL FÜR CTEDENWAGENTyP EIGENES FABRIKAT fcANZ&CJDERN AARBERßERÜASSE 10. Teleph. 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N° 10» - 1928 AUTOMOBIL-REVUE 15 Unsere Unterhaltunasseite MISS MARZIPAN Ein Weihnachtsmärchen, von Max Karl Böttcher. In leidlichem Tempo rollte Konrad Salla, und Zulassungspapiere lorderte, dass man in trotz seiner Jugend schon Professor an der Europa nicht so ohne weiteres Automobilist Ingenieurschule der Landeshauptstadt, auf spielen könne, sondern dass man da erst eine der hartgefrorenen Landstrasse dahin. EinPrüfung ablegen müsse, dann — so man sie wackeres Novemberwindlein blies aus Nordost und streute feinkörnigen Schnee über die me, u. s. \v„ u. s. w. bestanden hat — einen Führerschein bekom- Lande und füllte die splitterharten Wagenspuren mit weichem Polster. Die schwere volle Miss bequemt, sich ,für die Führerprü- So hatte sich die reizende, temperament- Maschine von 750 cetn Inhalt, die Professor fung zu melden und Professor Koiirad Salla Salla meisterte, schien zu murren, dass sie (jetzt haben wir den Finger drauf), der amtliche Automobjlexperte, war der von so vie- nur mit 50 Kilometer Geschwindigkeit fahren durfte, denn sie war gut 60 und 70 Stundenkilometer gewöhnt. Aber Herr Salla woll- der die Exotin prüfen durfte. Aber — o Jamlen andern Herren beneidete < Glückliche », te heute einmal so recht gemächlich durch mer! Miss Marion hatte keine Ahnung von die frühwinterlichen Fluren trollen und seinen verliebten Gedanken nachhängen, und gen im Motor, und, es blieb ihm nichts übrig, Vergaser und Zündung und inneren Vorgän- diese weilten, wie so oft in den letzten Wochen, bei jener exotischen Frau, die seit zwei durchfallen zu lassen. als die Miss mit Trommel und Paukenschlag Monaten in der Landeshauptstadt ihr Domizil aufgeschlagen hatte und mit ihren kaprinachten! So geschehen sechs Wochen vor Weihziösen Einfällen, ihrer Schönheit und ihrem Eine Woche später meldete sich Miss Marion zum zweiten Male zur Prüfung. Das märchenhaften Reichtum der Männerwelt den Kopf verdrehte. Er war in die schöne Miss Theoretische ging jetzt leidlich, aber als der Marion di Gonsanza verliebt und er, Konrad praktische Teil begann und die Miss den Salla, war der Unglückliche, der bestimmt Wagen aus einer Reihe aufgestellter Autos die wenigsten, aber auch die allerwenigsten heraus in Gang bringen sollte, da fuhr sie Chancen bei Miss Marion besass — von berufswegen! die Scheinwerfer zu Makulatur und ihrem ohne Furcht und Tadel ihrem Hintermanne Und das kam so : Miss Marion, die jugendliche Plantagenbesitzeriii aus Kostarika, jener kurz — Professor Salla, dessen Herz jetzt Vordermaime den linken Kotflüge! zu Brei, mittclamerikanischen Kaffee-Republik, hatte lichterloh für das reizende Geschöpf brannte, sich einen Wagen gekauft, ein schnittiges musste die Glut abermals dämpfen und aus Selbstfahrer-Cabriolet, und war sofort, der Qründen dienstlicher Ehrbarkeit die Kandidatin abermals durch die Prüfung rasseln Sitte ihres Landes gemäss, froh und munter mit dem neuen 40-pferdigen losgefahren, bis lassen. Miss Marion raste in echt süländische.r, revolutkmsgewöhnter Empörung und der erste beste Polizist die Ausländerin belehrte, als er von ihr vergebens Führerschein strafte den unglücklichen Professor, obgleich sie fand, dass er sich gar nicht so schlecht zu benehmen verstand, mit Verachtung. Das war nunmehr vor fünf Wochen gewesen, und jetzt, eine Woche nach dieser zweiten Katastrophe, kühlte nun Konrad Salla seine Gefühle im Wintersturm auf der Chaussee nach Jägersheim, wo er ein kleines Wochenendhaus besass. Da brauste hinter ihm ein Auto heran und — helf's Gott — prasselte an ihm, vielleicht 70 Kilometer auf dem Zähler, rechts vorbei! Man bedenke : rechts vorbei! Jedem Polizist wäre der Atem ausgeblieben! Rechts überholt ! Und Professor Salla dachte: «Diesen wackeren Fahrer musst du dir einmal genauer ansehen, gab etwas mehr Gas und sein. Motorrösslein tat einen freudigen Satz und rollte ab. Aber wie! Und bald war Herr Salla dem. flüchtigen Auto nahe und jetzt überholte er den Wagen, aber links! Und wer sass am Steuer? Miss Marion di Cousanza, und schoss giftige Blitze nach dem mit 'ihr Schritt haltenden Motorradfahrer. Nichtsdestoweniger strahlte Konrad Salla vor Glück und rief hinüber : «Grüss Gott, Miss di Consanza!» Das Mädchen aus Kostarika sprach trotz ihres romanischen Namens ganz vortrefflich Deutsch, denn ihre Mutter war eine Germanin gewesen,, und so antwortete sie dem Professor auf seinen freundlichen Gruss : « Sie haben mir gerade noch gefehlt, Sie — Sie Pedant! Wo anders ist man viel galanter als Sie! In X-Stadt habe ich die Prüfung glänzend bestanden, habe Führerschein und all diesen Papierkram, den man in Deutschland verlangt!» «Verehrte Miss, verstehen Sie doch ! Es war doch nicht böser Wille von mir! Bedenken Sie doch unsere Verhältnisse! Ich bin beeidigter Automobilexperte und ausserdem...» «Und ausserdem ist mir Ihre Gegenwart -höchst lästig! Bitte, fahren Sie voraus oder bleiben Sie zurück! Mit einem Manne, der so unerhört ungalant ist und eine Dame zweimal durch die Fahrerprüfung fallen lässt, kann ich unmöglich länger zusammen fahren! Also bitte, verduften Sie! » «Aber Miss, so bleiben Sie doch sachlich, trennen Sie doch Person und...» «Na ja, das will ich ja eben! Ich will mich ja so gern von Ihrer Person trennen! » lachte sie munter und gab Gas. Und das Cabriolet schoss vorwärts und Hess den armen geschmähten Professor zurück. « Eigentlich tut er mir leid, denn er hat ja im Grunde recht, dass er mich durchfallen .liess, aber ungalant bleibt es!» dachte die Miss. Eine Woche später. Der Automobil-Club der Stadt veranstaltete ein grosses Weihnachts-Wohltätigkeitsfest für die Waisenkinder. Der Clou des Abends war eine Preisaufgabe, die die Herrenwelt zu lösen hatte, ganz originell ausgedacht. Die Damen des Clubs hatten Verkaufszelte und Buden aufgestellt, in denen allerlei Sächelchen feilgeboten wurden, wie : Lederwaren, Spitzen, Bücher, Gemälde, Schokolade, Parfüms, Zigaretten, Leckereien und anderes. Die Herren hatten nun jeder der jungen Damen, die in diesen Ständen verkauften, einen ihrer Bude entsprechenden Kosenamen zu geben, diesen auf einen Zettel zu schreiben und den in ein Kuvert zu stecken, das verschlossen werden musste, und gleichzeitig kam in den Umschlag noch der Name des Verfassers des Kosenamens. Die Namen wurden alsdann vei> lesen und jener Name, welcher der gesamten Gesellschaft am besten gefiel, wurde als der Preisname des Abends proklamiert und der Verfasser alsdann mit einem Preise bedacht. Miss Marion war natürlich auch auf dem Feste, zog stets einen ganzen Hofstaat sie bewundernder und anbetender Herren hinter Erwerben Sie mit Zah'unnserleichterunq das Automobil. das Sie sich wünschen, weicher Marke es auch sei, durch Vermittlung der Union Bancaire Industrielle et Commerciale Tel. Stand 35.60 1, Rue du Rhone Spesialbank zur Geivährung von Krediten im Automobilhandcl. Einzigartige Bcdingtinqen. Asphaltkocherei-Anhänger neuester Konstruktion liefert E. Moser, Anhängewagenfabrik, Bern Sohwarztorstrasse 83 Telephon Bollw. 23.81 Lastwagen 1 1 / 2 -6 T. für alle Transporte Sprengwagen, Kippwagen, Cars-Alpins, Omnibusse mit Motorbremse Patent Saurer unübertroffen RöischhusenaC? Asplwlfm sbäft Bern Grossten Srf okt haben die Inserate in d Jtttomobil-ftevue" Jurid-Bremsbelag Westinghouse-Batterien Stromberg- Vergaser Werkzeugkasten Kotflügel Sind unsere bewährten iipczialilätent j FRANKONIA A.-G. 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