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E_1928_Zeitung_Nr.107

E_1928_Zeitung_Nr.107

Gesetzgeber durch die

Gesetzgeber durch die Erfindung einer neuen Zahl einen schlechten Witz leisten wollte. Gerade in dieser Materie wäre ein eidgenössisches Gesetz überaus nützlich, denn im Verkehrsleben muss die Tatsache 24 kantonaler Verkehrsgesetze und 24 verschiedener Anforderungen an die Haftpflicht als widersinnig bezeichnet werden. Je mehr kantonale Gesetze geschaffen werden, um so schwieriger wird sich die Legislation eines eidgenössischen Gesetzes gestalten. In den beiden Tabellen kann man sich ein Bild über die Prämienerhöhungen machen, die einerseits durch die Entscheidung des Versicherungskartells, andererseits durch di-e Erhöhung der Garantiesummen durch kantonale Dekrete entstanden sind. Diese Tarife wurden uns in zuvorkommender Weise durch die « Nationalversicherungs-Gesellschaft in Basel» zur Verfügung gestellt. Die früheren Tarife datieren aus den Jahren 1911 und 1914. Dank einer scharfen Konkurrenz blieben bis anhia die Tarife auf einem niedrigen Ansätze. Nun beschlossen die Gesellschaften plötzlich und unerwartet diese beträchtliche Erhöhung, die für den Versicherten mehr als unangenehm ist Die Erhöhung darf nicht auf jene Policen angewendet werden, die heute in Gültigkeit sind, ausgenommen folgende drei Fälle : a) der Versicherte hat die Bezahlung der Prämie vernachlässigt innerhalb des gesetzlich fixierten Termins; b) der Versicherte verursacht einen Unfall (in welchem er mithaftbar ist); c) der Versicherte wechselt sein Fahrzeug (bei Motorrädern genügt das Anbringen eines Soziussitzes oder die Anschaffung eines Seitenwagens). In diesen drei Fällen darf die Versicherungsgesellschaft nach dem Wortlaut des eidgenössischen Gesetzes über den Versicherungsvertrag die gültigen Policen lösen und den neuen Tarif anwenden. Durch die Aenderung der Garantiesumme aber können die Kantone den Versicherungsgesellschaften gestatten, alle bestehenden Policen zu lösen und den neuen Tarif anzusetzen. Diese Wandlungen können gegenwärtig in Genf beobachtet werden. Die Erhöhungen der Prämiensätze sind zum Teil recht beträchtlich, wie dies die nachfolgende Tabelle der Vergünstigungsbedingungen, die den Mitgliedern vom T. C. S., AUTOMOBTL-REVl/E A. C. S., A- S. P. A. und U. M. S. zugesprochen werden, zeigen. Der Tarif beruht auf den Ansätzen : 100 000 Fr. für ein Schadenereignis, 30 000 Fr. für die verletzte oder getötete Person und 2000 Fr. für Sachschaden. Steaerpferclc Irisherlger Tarif neuer Tarif neuer Genfer Tarif 5 PS 8 PS 80— 117— 135.— 153— Hö- 220. 12 PS 117— 165.— 15 PS 133— 165— 220.— 18 PS 22 PS 133— 133— 177— 189— 235— 250— In Genf wurde von einem Komitee ein Referendum gegen das neue Gesetz in Aktion gesetzt, das aller Voraussicht nach zum Durchbruch gelangen wird. Das gleiche Komitee hat sich dazu entschlossen, eine Studienkommission, bestehend aus Vertretern der Strassenbenützer, des Staates und der Versicherungen ins Leben zu rufen, um ein neues Gesetz vorzubereiten. In diesem Gesetz sollen in erster Linie die Entschädigungssummen besser den Summen angepasst werden, die von den Gerichten zugestanden und beispielsweise von der « Caisse Nationale » ausbezahlt werden. Ein Beispiel mag die Notwendigkeit der Gesetzesänderung darstellen : Wird in Lausanne ein Fussgänger von einem waadtländischen Automobilisten verletzt, so erhält dieser im Maximum eine Entschädigung von 20 000 Fr. Ist der Automobilist Genfer, kann dem Fussgänger eine maximale Entschädigungssumme von 75 000 Fr. zugesprochen werden. Diese Tatsache weist zudem auf die Notwendigkeit einer eidgenössischen Verkehrsgesetzgebung hin. Die Frage der Automobilversicherungen steht heute in einer kritischen Periode. Die Erhöhung der Prämien Hess die Idee der Schaffung einer Gegenseitigkeitsversicherung der Strassenbenützer (T. C. S., A. C. S., U. M. S., A. S. P. A. usw.) aufkommen. Diese Lösung ist einer Betrachtung würdig. Ebenso der Gedanke einer staatlichen Versicherung, beispielsweise einer « Nationalkasse für Haftpflichtschäden». Daneben drängt sich auch die Möglichkeit einer Versicherungsgemeinschaft zwischen den Strassenbenützeni und den Versicherungsgesellschaften in den Vordergrund. Es wird eine Aufgabe der nächsten Monate sein, diese Fraget) eingehender zu studieren, um im Interesse der Versicherten eine Abklärung der Lage zu schaffen. G.-La. Stouerpferde A. Garantiesumme; Konkordat). bis 4 PS von 4 bis 7 PS . von 7 bis 10 PS. von 10 bis 15 PS. von 15 bis 20 PS. von 20 bis 25 PS. über 25 PS. . . 65— 90— 49.50 80.50 87.50 55.— 90— 100— 120— 142— 49.50 80,50 87.50 106.50 133— B. Garantiesumme: Fr. 100.000 im Maximum für den Schadenfall und Fi'. 30.000 pro Opfer (altes Gesetz von Genf). bis 4 PS von i bis 7 PS. . von 7 bis 10 PS. von 10 bis lö PS. von 15 bis 20 PS. von 20 bis 25 PS. über 25 PS. . . 69.— 108— 120— 90— 102— 52— 85.— 92— 112— 112— 140— C. Garantiesumme: Fr. 100.000 im Maximum pro Schadenfall, Fr. 30.000 pro Opfer und Fr. 20.000 lür materielle Schäden. bis 4 PS von 4 bis 7 PS . von 7 bis 10 PS. von 10 bis 15 PS. von 15 bin 20 PS. von 20 bis 25 PS. über 25 PS. . . 94.— 137— 155— 80— 117.— 133.— 150.— l 178— 211— 74— 110— 120— 145— 178— 66.- 104.- 1 115.— 85.- 105- 121.- 131— 142- 152- 162- 80.- 100.- 115.- 125.- 135.- 145- 155- 117- 142. 161.- 165. 177.- 189.- 201.- 110- 135- 153.- 173.- 186- 198- 211- D. Garantiesumme: Fr. 150.000 im Maximum pro Schadenfall, Fr. 50.000 pro Opfer und F. 5.000 für materielle Schäden. bis 4 PS von 4 bis 7 PS. . von 7 bis 10 PS. von 10 bis 15 PS. von 15 "bis 20 PS. von 2< bis 25 PS. über 25 PS. . . 86— 125— 146— 184— 224— 128.. 160.- 179.- 198.- 212.- 225.- 239.- 121- 152.- 175- 189.- 202.- 215.- 227- E. Garantiesumme: Fr. 150.000 im Maximum pro SchadenfaU, Fr. 75.000 pro Opfer und Fr. 6.000 für materielle Schäden (neues genferisches Gesetz). bis 4 PS von 4 bis 7 PS. . von 7 bis 10 PS von 10 bis lü PS. von »5 bis 20 PS. von 20 bis 25 PS. über 25 PS. . . Alter Tarif der National- Versicherungs- Gesellschaft in Basel Normaltarif Vergünstigungstarif Die Hasjibergstrassc (Obwalden) konnte nach 1 durchgeführten Schneebrucharbeiten, welche mehrere Tags dauerten, für den Verkehr wieder geöffnet werden. Der Postverkehr ist wieder regolmässig. —ey. Ein dauerndes Stationierungsverbot ist für den Barfüsserplatz in Basel erlassen worden. Der Grund dafür liegt darin, dass die zahlreichen Motorfahrzeuge, die tagtäglich auf der Gerbergassseite Alter Tarif der Winterthurer Veraicherungs - Gesellschaft Vergünsti Normaltarif gungstaxif 138- 138.— 166- 86— — 125— ~ = | 146— ~ Neuer Tarif des Versicherungskartells (1928) Vergünstig Normaltarif gungstarif Fr. 50.000 im Maximum pro Schadenfall und Fr. 20.000 pro Opfer (interkant. 100.— t 91— 134.— 74— 70 95.— 90 105.— 100 116.— 110 126.— 120 137.— 130 147— 140 150— 185— 210— 230— 245— 260— 275— 140- 175- 200- 220- 235- 250- 260- des Barfüsserplatzes parkiert worden sind, den durchgehenden Fahrverkehr in betrachtlichem Masse behinderten. Bereits während der letzt- und diesjährigen Herbstmesse hatto das Polizeiinspektorai das Stationieren von Fahrzeugen auf dieser Strassenseite untersagt, und die damit semachten Erfahrungen nahen derart gute Erfolge gezeitigt, dasa das Polizciinspektorat den Beschluss für ein dauernde« Stationierungsverbot fasste. —ey Bosch Dienst- und Ausrüstung Einbau in eigener Spszialwerkstäfte Montieren Magnetisieren Prüfen Reparieren Abändern SOLLER A.-G., BASEL Zwingerstrasse 25 Telephon Safran 2700 LE „CONTWLOGRAPHE" vous permettra de suivre minute par minute la marcho de vos voitures, en enregistrant sur un disque de contröle journalier: l'heure de döpart et d'arret pour ohaque temps de marohe; la duree de chaque trajet et de chaque arret; la distance parcourue pendant chaque temps de marche; le total des kilometres parcourus pendant la journee; la vitesse obtenue ä chaque instant. Vente exclusive pour la Suisse: Le Controtoqraohe S. A.. Vevey 20. 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