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E_1928_Zeitung_Nr.107

E_1928_Zeitung_Nr.107

Nach! fahr verbot und

Nach! fahr verbot und Taxerhöhung für Motorfahrzeuge im Hanton Luzern Seitdem unsere oberste Landesbehörde durch die unerhörte Erhöhung des Benzinzolles beim Schröpfen der Motorfahrzeugbesitzer mit dem guten Beispiel vorangegangen ist, hat sich für diese Kategorie Schweizerbürger selten etwas Erfreuliches ergeben, so oft der Gesetzgeber mit ihr sich beschäftigt hat. Die Vorstände der interessierten Verbände haben es daher als ihre Pflicht erachtet, weitere Kreise auf die drohenden Gefahren aufmerksam zu machen und in geschlossener Einheitsfront Stellung zu nehmen gegen jegliche unzweckmässigen und unbegründeten Massnahmen, die geeignet sein können, die Verwendung des Motorfahrzeugs für das arbeitende Volk zu erschweren. Zur Besprechung der Sachlage war von der Sektion Luzern der U. M. S. auf Dienstag 'den 18. Dezember 1928, 19 Uhr, eine Versammlung der Vertreter der interessierten Verbände auf dem Platze Luzern einberufen worden. Herr Schröter, Präsident des zentralschweizerischen Motorradfahrer - Verbandes, eröffnete die Sitzung und begrüsste die Anwesenden, im besonderen Herrn Meyer-Burri, kantonaler Automobilexperte, sowie die Vertreter der einzelnen Clubs : Sektion Luzern des A. C. S.: Herr Josef Gloggner; Sektion Waldstätte des T. C. S.: Herren Helmlin. Schürch und Dr. Zeiger; Motorsport-Club Luzern : Herren Fässli und Brändü; Arbeiter- Motorfahrer-Verband : Herr Knüsel; Schweiz. Radfahrerbund, Abteilung Motorradfahrer : Herr Segesser; U. M. S. Sektion Luzern : Herren Epper, Gilli und Liechti. Im Verlaufe des Jahres 1928 war aus der Mitte des Grossen Rates die Anregung gemacht worden, es sei aus dem Erträgnis der Automobilgebühren den Gemeinden- ein gewisser Anteil an die durch den Autoverkehr vermehrten Strassenkosten zuzuwenden. Sodann sucht eine andere eingereichte Motion eine bessere Sicherstellung der Nachtruhe gegenüber den durch einen gewissen Motorrad- und Motorwagenverkehr bedingten Störungen herbeizuführen. 1. Nachtfahrverbot. Das Gesetz nimmt in Aussicht: *Für Motorräder ist der Verkehr auf den luzernischen öffentlichen Strassen während der Monate Mai bis und mit November von 23 Uhr bis 5 Uhr, und während der Monate Dezember bis und mit April von 22 Uhr bis 6 Uhr verboten. Der Regierungsrat ist er- Warum noch länger dulden ? SLOAN'S.LINIMENT schafft sofortige Hilfe. Die heilbringendeFlüssigkeitwird nur leicht aufgetragen und die Schmerzen lassen sofort nach. Anzuwenden bei Rheumatismus, Ischias, ; Muskelkrampf, Kreuzweh, Hexenschuss. SLOAN'S LINIMENTist absolut unschädlich, und dabei sehr billig im Gebrauch. In Apotheken d.FIasche Fr. 2.50. SLOAN'S LINIMEN offeriert bis am weiteres ab Buch tarb'z weise I. n. II. OnaU l. 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Die Richtigkeit dieser Tatsache zugebend, hatte der Motorfahrer-Club Luzern eine Eingabe an den Grossen Rat vorbereitet, in welcher einerseits darauf hingewiesen wurde, dass zweckdienliche Schalldämpfungsvorrich- tungen sich mit verhältnismässig geringen Kosten an jede Maschine montieren lassen, andererseits mit einer scharfen Kontrolle und eventuellem Rückzug der Fahrbewilligung dieser Bestimmung genügend Nachdruck verschafft werden könne. Dieses Verfahren sei besser als ein Nachtfahrverbot, weil es das Uebel an der Wurzel fasse und für eine Verminderung des Lärmes überhaupt sorge, während ein Nachtfahrverbot nur für eine Lärmverminderung nachts sorgen würde. Im übrigen würde ein Nachtfahrverbot gerade Leute aus den ärmeren Bevöikerungsschichten schwer schädigen (Arbeiter in Nachtschichten, Reisende, etc.) und wäre zudem ganz unbillig für eine ganze Anzahl von Gewerbetreibenden, welche die Spezialsteuer für Motorfahrzeuge zahlen müssen, ohne den tntsprechenden Nutzen hieraus ziehen zu können. Die nun folgende Diskussion wurde von } allen Anwesenden ausgiebig benützt. Ueber die Notwendigkeit der zu unternehmenden Schritte war man einig. Die Streiflichter, welche die einzelnen Redner als Fahrer, Händler, Unbeteiligte und Vertreter der Behörden auf die Frage warfen, Hessen dieselbe In ihrem ganzen Umfange deutlich hervortreten. Man war sich klar, dass das Motorrad das Auto des kleinen Mannes sei und dass es Anspruch auf Schutz seiner Rechte habe. Der Motprfahrer soll fahren können wie bisher, nur mit etwas weniger Lärm. Im übrigen seien "die Polizeiorgane anzuweisen, ihr Augenmerk Beste Versicherung f. jed. Auto-Fahrer bietet die rechtzeit. 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Die Einmütigkeit in der Einsicht, dass in dieser Sache unbedingt etwas geschehen müsse und geschehen könne, führte zum einstimmigen Beschluss, eine Eingabe an den Grossen Rat zu richten und gleichzeitig eine Unterredung nachzusuchen mit der zum Studium dieser Frage bestimmten grossrätlichen Kommission. Dieser Delegation wurde aufgetragen, sowohl in der Frage des Nachtfahrverbotes als auch der Erhöhung der Automobilgebühren die Interessen der Motorfahrzeugbesitzer vor den Behörden zu wahren. 2. Erhöhung der Gebühren für Motorfahrzeuge. «Durch den Uebergang zur Konkordatsformel (von 0,3 auf 0,4) wird eine massige Erhöhung der Gebühren stattfinden.» Anlass zu dieser Massnahme dürften einerseits in Aussicht stehende Strassenverbesserungen sein, andererseits ist schon diesen Sommer vom Gemeindeammännerverband das 'sehr bestimmte Verlangen nach einem Teil der Einnahmen aus dem Automobilwesen geäussert worden, um dadurch die durch den Automobilverkehr vermehrten Ausgaben für den Strassenunterhalt zu decken. Die Automobilisten haben leider erfahren müssen, dass sie das beliebteste Steuerobjekt sind, aber sie wehren sich, nachdem sie ohnehin mit Abgaben aller Art genügend bedacht sind. Allgemein gesprochen ist zunächst nachgewiesen worden, dass der Bund aus den verschiedenen Einnahmequellen des Motorfahrzeugverkehrs im letzten Jahre ca. 50 000000 Franken eingenommen hat, wogegen sämtliche Ausgaben für Neuanlage und Unterhalt der Strassen nur ca. 46 000 000 Fr. betragen haben sollen. Mit andern Worten : Die Motorfahrzeugbesitzer haben nicht nur die Strassen (deren guter Zustand nicht nur ihnen, sondern ebenso auch den Fuhrwerken, Velofahrern und Fussgängern zugute kommt, die keinen einzigen Rappen daran beisteuern) bis auf den letzten Batzen allein bezahlt, sondern überdies dem Bund einige Millionen gegeben, für die er keinen Finger zu krümmen brauchte. Was dann unsere Luzerner Strassen im allgemeinen betrifft, so sind sie nach aller Meinung in vorbildlichem Zustand und bedürfen daher relativ geringer Unterhaltungskosten; ausserdem ergibt sich für den Kanton eine Vermehrung der Einnahmen automatisch aus der an Zahl ständig zunehmenden Menge der Motorfahrzeuge. Ferner erwächst gerade jetzt dem Kanton eine neue und unvorhergesehene Einnahmequelle aus der Verteilung des Benzinzollanteiles. Wenn man bedenkt, welche enorme Summen in Form von Eingangszoll, Benzinzoll, Fahrzeugsteuern, Taxen aller Art der Motorfahrzeugbesitzer dem Staat jährlich opfert, so scheint wirklich eine weitere Belastung die Grenze des Erlaubten zu überschreiten. Es ist wohl zu beachten, dass durch die Einführung des Koeffizienten 0,4 in die Forme] der Steuerberechnung jeder Wagen über Nacht eine fühlbare Erhöhung der Taxe erfahren wird, die sich vermöge der Progression besonders nach oben stark auswirken wird. Nachfolgend einige Beispiele, wie sich die neue Formel auswirken wird : wünschen viele vermö?!1ebp Damen, reiche Ausländerinnen, viele Einheiraltin lea Herren a ohne Ver- •nneen Auskunft sofort Slabrev. Berlin 113. Stol- Fabrikmarke [••! « b mm mm PS PS Fr. Fr. 4 Amilcar 58 95 3,83 5,11 150 150 4 Bianchi 64 100 4,91 6,55 150 170 4 Bianchi 78 120 8,76 11,68 195 240 4 Citroen 70 100 5,88 7,84 160 180 4 Chevrolet 94 102 10,70 14,28 225 280 4 Ford A F 77 107 7,61 10.15 180 210 4 Ford A 98 107 11,83 15.77 240 320 4 Fiat 503 65 110 5,58 7,44 160 170 6 Fiat 520 68 103 8,57 11,42 195 225 6 Buick Stand 79 114 12.96 17.28 260 340 6 Nash Spez. 82 114 13,98 18,54 280 380 6 Nash Adv. 87 127 17,42 23.22 340 480 6 Opel 62 95 6,47 8,76 160 195 6 Opel 89 104 14,82 19,77 300 400 (Bei den amerikanischen Wagen wurden die Bruchteile beim Ausmass weggelassen.) Die Vorstände der interessierten Verbände sind nun der Ansicht, dass die Automobilisten diese Steuererhöhung nicht ohne weiteres schlucken sollen und raten ihnen, sich energisch dagegen zu wehren. Wenn auch mög'icherweise unsere Interessen dem Machtwort Hb BflHNHOFSTR.62 ' ZÜRICH B einer Mehrheit werden weichen müssen, so wollen wir doch in der Wahrung derselben lest zusammenhalten und kein erlaubtes Mittel unbenutzt lassen, welches uns Erfolg bringen kann. Was eine zielbewusste Aktion ausrichten kann, haben uns kürzlich die Genfer Mo^ gezeigt, welche durch energisches und kraftvolles Vorgehen (Erhöhung der Versicherungsprämie und Erhöhung der Gebühren für die Fahrbewilligung) einen vollen Erfolg davongetragen und beide Vorlagen zu Fall gebracht haben. Luzerner Automobilisten, wenn ihr nicht willens seid, der unersättlichen Staatskasse jährlich weitere enorme Summen zu bezahlen, so wehrt euch gegen den vorliegenden Gesetzesentwurf und bietet allen euren Einfiuss auf, dass euer Protest gegen die Taxerhöhung anlässlich der nächsten Grossratswahlen wirksam zum Ausdruck komme. Im übrigen sind wir gezwungen, unser Schicksal in die Hände des Souveräns zu legen mit der Ueberzeugung, unser Möglichstes zur Wahrung der Interessen einer Minderheit getan zu haben. Caveaut consules... Die Delegation an die grossrätliche Kommission setzt sich zusammen wie folgt: Herr Hans Schürch, Gemeindeammann TOÜ Willisau (Sektion Waldstätte des Touring-Clüb). Herr Josef Gloggner (Sektion Luzern des Automobil-Club). Herr Alberl Schröter (Zentralschweiz. Motorradfahrerverhand) Herr Ernst Epper und Herr Friedrich Brändli, als Fachleute Luzern, den 20 Dezember 1928. An den hohen Regierungsrat des Kantons Luzern 1 An die tit. grossrätlicho Kommission! Die unterzeichneten Verbände haben sich am 18. Dezember 1928 zusammengefunden zu einer (Schweiz. Radfahrerbund), Er- Herr Segesser satzmann. Nachfolgend der Wortlaut unserer Eingabe Besprechung des Entwurfes des neuen luzernischen Automobilgesetzes und beschlossen, eine Eingabe an Sie zu richten mit dem höflichen Gesuche, unsere Erwägungen einer wohlwollenden Prüfung zu unterziehen, sowie einer Fünfer-Delegation aus unserer Mitte Gelegenheit geben zu wollen, mit üer grossrätlichen Kommission Fühlung zu nehmen und die erwähnten Punkte mit ihr besprechen zu können, in der Meinung, dass eine Anhörung der interessierten Verbands in einer so wichtigen Angelegenheit dem Ganzen nur förderlich sein könne. In erster Linie möchten wir Stellung nehmen gegen das geplanto Nachtfahrverbot. Wir Bind der Ansicht, dass vom Erlasse eines solchen unbedingt Umgang genommen werden sollte: a) Weil es unbillig ist und gegen den .Grundsatz der Rechtsgleichheit verstössl. Es ist nicht" recht, dass ein Motorfahrer, der zumeist den arbeitsniiea Ständen angehört und aus finanziellen Gründen dio Anschaffung eines Autos sich nicht leisten kann, aber andererseits genau wie jeder andere Bärger seine Steuern an den Unterhalt der Strassen zahlt, in der Benützung derselben sich in der vorgesenenen Weise einschränken muss und dadurch in der Ausübung seines Berufes, wo nicht ganz verhindert, so doch wesentlich gehemmt wird (Nachtschichtarbeiler, Reisende). b) Ganz abgesehen, sehen wir in dem Nachffahrverbot ein durchaus ungeeignetes Mittel, den Verkehr reibungsloser und ruhiger zu gestalten, was doch offenbar Absicht des Gesetzgebers ist. Nach unserer Ansicht wäre es richtiger, das Uebet an der Wurzel zu fassen. Nachdem es nun technisch möglich ist, jede Maschine sozusagen geräuschlos laufen zu lassen vermittels Anbringen schalldämpfender Apparate, und diese für jedermann erschwinglich sind, sollte nach unserer Meinung die Gesetzgebung diesen Weg beschreiten. Wir erlauben uns, Ihnen vorzuschlagen, es sei zu Beginn des kommenden Jahres jedes Motorrad dem staatlichen Experten vorzuführen, welcher unter Zuzug von 1—2 Fachleuten über die Zulässigkeit entscheidet. Eine Maschine, welche nicht geräuschlos läuft, erhält keine Verkehrsbewilligung. Wer sich gegen die Vorschriften des Lärtnmachens vergeht, oder wer an seiner Maschine nachträglich Aenderungen vornimmt, soll im ersten Fall verwarnt, im Wiederholungsfall mit Entzug der Fahrbewilligung für mindestens oin Jahr bestraft werden Vom Ausfällen hoher Bussen ist Abstand zu nehmen, der Entzug der Fahrbewilligung dürfte weit wirksamer sein. Die interessierten Clubs erklären sich gerne bereit, sich zur Verfügung zu stellen für eventuelle Mitarbeit, für jegliche Auskünfte und bezügliche Ratschläge. Wir sind überzeugt, dass der Allgemeinheit•ind vorab der Entlärmung des Verkehrs durch Anbringung schalldämpfender Apparate und rigorose Durchführung der gesetzlichen Bestimmungen unter Mitwirkung der Clubs besser gedient ist als durch ein Nachtfahrverbot. Erhöhung der AutomobilgebGhren. Wir haben ebenfalls die Erhöhung der Automobilgebühren durch Einführung des Koeffizienten 0,4 statt 0.3 in die Formel für die Berechnung der Steuerpferdr besprochen und finden dieselbe nicht angebracht. a) Da? Automobil ist heute schon längst nicht mehr der Luxusgegenstand eines Einzelnen sondern für viele Erwerbszweige ein unumgänglich notwendiges Transport- oder Verkehrsmittel, 30 für Geschäftsleute. Reisende, Aerzte. welche ohne dasselbe in der Ausübung ihrer Berufe wo nicht ganz verhindert, so doch schwer gehemmt sind Die Doppelbesteuerung, welcher das Automobil unterliegt, dürfte Ihnen hinreichend bekannt sein, zahlt doch der Motorfahrzeugbesitzer einerseits in Form voa Eingangszoll, Benzinzoll, Taxen und Steuern dem Staat jährlich ungeheure Summen (192& 52 000 000 Franken '), andererseits bezahlt er seine reguläre Steuer wie jeder andere Bürger. Eine Erhöhung dieser an und für sich schon ungerechtfertigten Belastung ist nach unserer Ansicht ganz unhiilie und dürfte höchstens zu einei Verteuerung des alluemeinen Lebens führen, indem die Vermehrung der Unkosten wieder auf den Konsumenten abgewälzt wird. b) Im besonderen empfinden wir es als eine Härte, das ausgerechnet in diesem Augenblicke eine

Erhöhung der Automobllsteuern Platz greifen soll, •wo sie doch nicht srerechlferligt sein dürfte. Ein mal sind unsere Hauptstrassen fast durchwejes in oinwandlreiem Zustand und bedürfen relativ geringer Unterhaltungskosten; sodann nimmt der Automobilverkehr in ungeahntem Masse zu, woraus automatisch eine ebenso grtHse Zunahme der Automobil gebühren resultiert, und drittens erhält der Kanton gerade jetzt eine nicht vorgesehene neue, grosse Einnahmequelle aus, der Verteilung des Benzinzoll' anteila durch den Bund. Es ist daher nicht zu verwundern, dass in weiten Kreisen von Automobilisten für eine Erhöbung der Automobilsteuera ke;n Verständnis vorbanden ist und dasa die iahlenmässig in der Minderheit .befindliche wirtschaftliche Gruppe der Motorfahrzeugbesitser sich energisch gegen dieselbe wehrt. Nachdem unserer Ansicht nach schon'grundsätzlich die Belastung des Autumobilwesens zu hoch ist. finden •wir es unverständlich, dass die Gebühren noch weiterhin erhöht werder. sollen. Wenn Sie. hochgeachtete Herren Regierungsräte und Grossräto. glauben, die Formel des neuen Gesetzes mit jener des Konkordates übereinstimmen lassen zu müssen, so möchten wir Sie dringend bitten, die Berechnung der Steuerformel so zu gestalten, das letzten Endes doch keine wesentliche Erhebung der Fahrgebühren entsteht. Wir erlauben uns, au Sie zu gelangen mit dem Gesuche, diese Grürdc einer wohlwollenden Prüfun unterziehen zu wollen, und Sie zu bitten, unserer Delegation Gelegenheit zu geben, sie vor Ihnen, hoch geachtete Herren Giossrä'e, auseinanderlegen und im einzelnen besprechen z'i dürfen Indem wir gerne hoffen, dass Sie unsern Wünschen entsprechen können, verbleiben wir mit der Versicherung unserer vorzüglichsten Hochachtung Motorfahrer-Club Luzern der U. M. S. Motorsport-Club Luzern. Arbeiter-Molorfahrer-Verband Luzern. Schweizer Radfahrer-Bund, Abt Motorfahrer, Au>omobil-Rlub der Schweiz, Sektion Luzern Touring-Club d. Schweiz, Sektion Waldställe. VERKEHR Verkehrsvorschriften für Frankreich. »Für Fahrten nach Frankreich möge man sich folgende wichtigere Verkehrsvorschritten merken: Allgemeine Fahrregel: Rechts fahren, links vorfahren, rechts ausweichen. Vorfahr recht: Bei Strassenkreuzungen Tempo reduziere«, rechte Strassenseite einnehmen und rechtzeitig Warnsignal geben. Das von rechts kommende Fahrzeug hat stets den Vortritt, auch auf den Hauptstrassen, den sog. Routes Nationales. Beleuchtung: Jedes Automobil muss von Beginn der Dämmerung an vorn mit zwei Laternen mit weissem Licht und hinten links mit einer Laterne mit rotem Licht versehen sein. Ausserdem tnuss jedes Auto mit mindestens -einein Scheinwerfer von 100 m Lichtweite ausgerüstet sein, welcher vorn links oder in der Mitte anzubringen ist. Das Verwenden blendender Scheinwerfer in Ortschaften ist verboten. Auch beim Begegnen mit andern Fahrzeugen ist abzublenden. Stationieren und Parkieren: Der Wagen ist so zu placieren, dass er den Verkehr möglichst wenig hemmt. Auf der Strasse stationierte Fahrzeuge müssen nachts mit einer Laterne versehen sein, welche nach vorn weisses und nach hinten rotes Licht gibt und so angebracht sein muss, dass das Licht den Wagen auf der Seite, wo sich der Verkehr vollzieht, beleuchtet. Warnsignale: Jedes Auto muss mit einer Hupe mit starkem Ton versehen sein, die auf mindestens 100 m hörbar ist. Von der Verwendung der Klaxons in Städten ist abzusehen, die Benutzung von Hupen mit verschiedenen Tönen und Sirenen ist verboten. Geschwindigkeit: Der Fahrer soll stets die Herrschaft über sein Fahrzeug besitzen und seine Geschwindigkeit dementsprechend regeln. Für das freie Feld bestehen daher keine Geschwindigkeitslimiten, hingegen steht es den. Gemeindebehörden frei, innerorts Maximaltempi anzusetzen. Da in Frankreich im allgemeinen sehr schnell gefahren wird, ist daher besondere Vorsicht anzuempfehlen. Auch Polizeikontrollen gibt es in Frankreich! Offener Auspuff: Dessen Verwendung ist in Ortschaften und beim Kreuzen von Pferden, Viehherden etc. verboten. Das Vorhandensein eines wirksamen Schalldämpfers ist vorgeschrieben. Internationaler Fahrausweis: Derselbe ist für Fahrten in Frankreich vorgeschrieben. Adresstafel: Jedes in Frankreich im Verkehr stehende Automobil muss mit einer metallenen, am Spritzbrett derart befestigten Adresstafel versehen sein, dass solche von aussen gut lesbar ist. Die Tafel muss den PRONTO eignet sich aueü als Weih n«chts- Geschenk das zwar nicht i.,endet unri elän»l, dafür aber dem Hmpfänger las fjan'e Jalv hindurch i»1e«raai, wenn er die Girnue *tfnet. Preiule macht u. ihn vor Schaden oehütet. »r. 25.- per Paar. ^Bender Oberclortötraese W, ZÜKICU 4 uumm-m rrnsnektü zu wen-u» Namen und die Adresse des Wagenbesitzers tragen. Alpenstrassen: Spezielle Gebühren werden für dieselben nicht erhoben, wie in Frankreich die Strassengebühren überhaupt abgeschafft sind. Gewisse Strassen werden bei der Schneeschmelze für den Motorfahrzeugverkehr zeitweise gesperrt. Im Departement Haute-Savoie darf das Vorfahren auf Bergstrassen nur auf bestimmten, hierfür extra bezeichneten Strecken erfolgen. Am Anfang und Ende der betreffenden Abschnitte ist eine bezügliche Orientierungstafel angebracht. Bei Kreuzungen und beim Vorfahren hat das Personenautomobil gegenüber dem Lastwagen den Vortritt. Bei den Personenautos hat wiederum der Tourenwagen den Vortritt gegenüber dem Gesellschaftswagen und Car alpin. Derjenige Wagen, welcher nicht den Vortritt hat, muss anhalten und den andern Wagen vorbeilassen. Die obgenannten Orientierungstafeln tragen die Inschrift: «Route reglementee» resp. « Depassements atttorises » oder « Depassement interdit». Gebühren: In einzelnen Städten werden für das Parkieren der Fahrzeuge sog. « Taxes de stationnement» erhoben. Eine Automobiistrasse Bonn—Köln. Auf der Strasse Bonn-Köln werden die Verkehrsverhältnisse immer unhaltbarer. Zur Zeit des Spitzenverkehrs sind schon 800—1000 Fahrzeuge in der Stunde gezählt worden. Die nur zwei Spuren breite Strasse ist zeitweise mit Fahrzeugen so überfüllt, dass jeder Querverkehr in den Ortschaften fast unmöglich wurde u. die Automobile selbst nur mit grossen Verzögerungen und unter gegenseitiger Gefährdung die Strasse benutzen konnten. Um den Verkehrsnöten abzuhelfen, hat die Provinzialverwaltung den Bau einer grossen Verkehrsstrasse zunächst von Bonn nach Köln und für später deren Fortführung nach Düsseldorf und dem Industriegebiet in Aussicht genommen. Wegen einer Reihe grosser verkehrstechnischer und auch finan- Automobil und Automobilsport Praktische« Lehr- und Nachschlagebuch zum Verständnis der Kraftwagen und ihrer Teil« nebst Anleitung zum sen hätte genügt werden können, so steht Selbstfahren. Von Ing. Rieb. Hofmann. Union zieller Vorteile hat man sich für den Bau ei-docner neuen vierspurigen Strasse entschlossen. meinde Buchs eine das Verhältnis der Mehr- zu hoffen, dass die Brücke der Ge- Die Strasse ist kreuzungsfrei, geplant, das kosten übersteigende Förderung ihrer verkehrspolitischen Bedeutung bringen wird. heisst, alle Verkehrswege sollen über oder untergeführt werden. In beiden Städten wird Lkchtensteinischerseits wird man mit gutem sich dann ein dem Durchgangsverkehr dienendes.städtisches. Strassennetz nach Mög- dieser stabilen Durchgangsverbindung, bestand Grunde sehr froh sein, über die Eröffnung lichkeit anschließen. Das Staatsmjnisterjum Üfoch bekanntlich'die Gefahr, dass falls der hat das Enteignungsrecht für den Bau der Strasse bereits erteilt Die erste Baurate ist vom letzten Provinziallandtag bewilligt. Da aber die augenblickliche Verfassung des Kapitalmarktes die Auf nähme einer langfristigen Anleihe zu annehmbaren Bedingungen fast unmöglich macht und ein Antrag, Auslandsanleihen für Zwecke des Strassenbaus aufnehmen zu dürfen, bisher keine Aussicht auf Genehmigung hat, stösst die Finanzierung 1 des Unternehmens noch auf Schwierigkeiten. Die Provinzialverwaltuug erwartet in Anbetracht der dringenden Notwendigkeit des neuen Verkehrsweges die Unterstützung der Reichs- und Staatsregierung, vor allem auch aus Mitteln der werteschaffenden Erwerbslosenfürsorge, da die Bauarbeiten für viele- Erwerbslose Beschäftigung bieten werden, -t Ein Betriebsjubiläum der Autofähre Konstanz-Meersburg. Auf recht originelle Weise wurde der 5000ste Führer eines Personenautos gefeiert, der die erst kürzlich eröffnete Fähre benützte. Um die Frequenz des Fährschiffes zu erhöhen, wurden dem Fahrgast Nr. 5000, der mit seinem Auto über den See setzen würde, einige Flaschen «guten Alten» in Aussicht gestellt. Am 74. Betriebstage war die Zahl erreicht und das Ereignis wurde mit Sirenengeheul laut verkündet. Dem glücklichen Automobilist wurden prompt die fünf Flaschen Wein aus dem Konstanzer Spitalkeller in einem blumengefüllten. Korb überreicht, z. Neue Versuche mit Raupenautomobilen sollen diesen Winter mit besonders gebauten Citroen-Wagen in Graubünden wiederholt werden. Bereits sind die Fahrzeuge von Paris kommend in Chur eingetroffen, von wo sie nach St. Moritz weiterfahren, um dort ständiges Quartier zu beziehen. Von hier aus werden die Probefahrten ausgeführt, an denen die nötigen Erfahrungen gesammelt werden, um auch die gewaltigen Hindernisse, welche die verschneiten Alpenstrassen dem Automobilverkehr in den Weg stellen, erfolgreich überwinden zu können. Z. Skandalöse Zustände herrschen außerhalb Wohlenschwil nach Meilingen. Ein Stück weit ist die Strasse in solch miserablem Zustand, dass tagtäglich Autos im Kot stecken bleiben und herausgeschleppt werden müssen. Auch der Bahnübergang der S.B.B, zwischen LenzbuTg und Othmarsingen igt so angelegt, dass beim Ueberqueren mit Autos die Insassen fast ius den Wagen geschleudert werden. Wie lange duldet die Baudirektions des Kantons Aargau noch diese traurigen Zustände? AUTOMOtilL-KfcVUb Ein Verkehrsbureau für das Kurgebiet des Glarnerlandes und des Walensees wurde letztbin an einer Sitzung einer aus verschiedenen Vereinigungen gebildeten gemeinsamen Verkehrskommission beschlossen. Als Leiter dieser glarnerischen Verkehrazeutiale wurde Herr E. Wylor, Geworbesekretär in Glarus, ernannt. —ey. Der Brückenbau Buchs-Schaan. Nachdem nun auch die letzten finanziellen Hindernisse, welche dem Brückenbau auf liechtensteinischer Seite entgegenstanden, durch das Entgegenkommen der Bank in Buchs (St. Gallen), beseitigt werden konnten, sind die zur Ausführung der Brücke erforderlichen Aufträge an die Firmen: Westermann & Cie. A.-G., in St. Gallen; Fietz & Leuthold A.-G., in Zürich; Eisenwerk A.-G. Bosshard & Cie., Näfels, vergeben worden. Die Bauarbeiten haben bereits vor einiger Zeit begonnen und schreiten rasch vorwärts, trotzdem scharfer Frost herrscht. Gegenwärtig werden die Gruben für zwei von den drei Strompfeilern erstellt, gleichzeitig befinden sich die EisenbetonpiJoten in Vorbereitung und wird der Ranimer für die Piloten aufmontiert. Infolge des niedrigen Wasserstandes ist es möglich, die beiden ersten Pfeilergruben auf trockenem Gelände auszuheben, abgesehen natürlich von dem Grundwasser, welches ständig abgepumpt werden muss. Die neue Brücke soll eine Fahrbahnbreite von 5,20 m, sowie 2 Trottoirs von je 1,20 in besitzen. Der Verkehr über die bisherige Notbrücke wird nach wie vor aufrechterhalten. Hin und wieder lässt sich natürlich, da die Notbrücke auch für die Bauarbeiten benutzt werden muss, eine kleine Verkehrsstockung nicht vermeiden, doch kann dies gerne in Kauf genommen werden, da Aussicht besteht, dass die neue Brücke im kommenden Vorsommer dem Verkehr übergeben werden kann, und damit ein Rheinübergang geschafien wird, wie er wohl im gesamten Rheinta? kaum seinesgleichen hat. Die Ausmasse der Brücke sind jedenfalls so dimensioniert, dass sie für Jahrzehnte hinaus auch einem sehr rascli anwachsenden Verkehr vollauf genügen werden, und wenn man vielleicht auch der Ansicht sein kann, dass mit etwas engeren Dimensionen den Erfordernis- gediegen geschmackvoll preiswert Herrn, ffolzheo&c? Möbelfabrik Züncn 7 Tramlinie 1 u. 2 Haltestelle Hedwigsteig inserieren sie in der RutnmntiH-RpvuP 1 Coryzol \ Aitbewänrtes Schnupfen-Mittel Huncedressur ieder Art, sowie Abgpwöhnenvoo Lnarien jeder Art überninmil Ed. Fritschi. neufiausen Brückenbau Buchs-Schaan nicht zustande kam, der Hauptverkehr, der im Begriff stand, weiter nördlich abzuwandern, definitiv vom Fürstentum abgewendet worden wäre. Hand in Hand mit der durch den Brückenbau erforderlich werdenden Rampenaufschüttung dürfte auch die Strassenstrecke Brücke bis Schaan einer durchgängigen Renovation unterzogen werden, denn es stände ausser jedem Verhältnis, wenn im Anschluss an eine solch grossdiniensionierte Brücke die bisherige mittelmässige Landstrasse die Fortsetzung bilden sollte. Mit der Ausführung des Brückenbaues und eines Ausbaues der liechtensteinischen Zufahrtsstrecke würde jedenfalls das in der «Automobil - Revue» schon öfters behandelte Durchgangsproblem West-Ost über Buchs- Arlberg die Lösung gefunden haben, welche einer in die Zukunft blickenden Verkehrspolitik am besten gerecht wird. t-st. Eine weitere Stimme zur bernischen Bussenpraxis. Eino Firma im Kanton Bern erhielt folgendes Schreiben: «Nach dem, was sich die Schweizer Automobilisten im Kanton Bern an Schikane von seiten der Polizei haben gefallen lassen müssen, haben sieb, mein Bruder und ich entschlossen, alle Gcsctiäftsbeziehungen, die wir im Kanton B-eru pflegten, abzubrechen. Seit 25 Jahren waren wir Ihre treuen Kunden und haben seit 1913 jährlich für 90OO—1O 000. Fr. von Ihren Produkten bezogen. Da der T. G. S., sowie der A. C. S. den Vorschlas machten, den Kaaton Bern einfach zu meiden, entschlossen wir uns, denselben als die Ersten mit der Tat zu befolgen. Sollte sich die Berner Polizei eines Tages entschliesseii können, diese Bussenjägerei aufzustecken und die einheimischen Automobilisten liebenswürdiger zu behandeln, sind wir nicht abgeneigt, die alten Beziehungen wieder aufzunehmen! doch bis zu dieser Stunde hätte es keinen Wert, uns mit weiteren Offerten zurückzugewinnen zu versuchen » Um die Freigabe der Scheideggstrasse und .der Haslibergstrasse stehen gegenwärtig in drei Gemeinden des Amtsbezirkes Oberhasli verschiedene Gemeinden in Diskussion. Das Gesuch um Oeflnung der Scheideggstrasse wurde von der Gemeindeversammlung von Schattenhalb abgewiesen, mit der Begründung, dass die Nachteile, trotz dem Entgegenkommen bezüglich der Kosten des Ausbaues der Strasse durch die Interessenten, zu eross seien. Nun wird am 22. Dezember ebenfalls die Einwohnergemeindoversamralung von lleiringen zu dieser Frage Stellung nehmen. Wiederholt hat die Frage der Oeffnung der Haslibergstrasse, von der Station Brünisr bis Reuti, die Gemeindeversammlungen von Hasliberg beschäftigt, und sio steht auch für die nächste Ver* Sammlung erneut auf der Traktandenliste Bekanntlich existiert im Sommer ein reselmässiger Postiiutobetrieb, und es sind nun neuerdings Anstrengungen gemacht worden, um die Strasso für den uneingeschränkten Automobilverkehr frei za bekommen. —ey. Deutsche- Verlagsgesellsdiaft, Stuttgart. Automobil und Automobilsport — ein Gebiet so ausgedehnt, dase es schwer ist. bei einer Gesamtdarstellung in einem Handbuch die richtige Mitte zwischen zu viel und zu »venig zu treffen Dem Verfasser das neuen Werkes muss in erster Linie bestätigt werden, dass sein Buch in dieser Beziehung vortrefflich .geraten ist. Es gibt kcjntn., Punkt des gesamten Kraftiahrwesens. .sei es" ein technisches Detail oder eiiie~ Einzelheit 'der Praxis ;des Autofahrens, über die der Benutzer des Baches nicht eine knappe, aber völlig ausreichende Auskunft fände, die in den meisten Fällen durch eine sehr gut gewählte Abbildung veranschaulicht ist. Die Durchsicht des Inhaltsverzeichnisses des technischen und des sportlichen Teils bestätigt d'es. Dabei ist die Art der Darstellung SÜ klar und leicht verständlich, so sehr die Arbeit eines Kenners, dass auch ein Laie an Hand des Werkes das Automobilwesen wirklich kennen lernen kann. Das Buch besitzt den Vorzug, im gleichen Masse für den bereits im Autowesen Bewanderten interessant zu sein, da er darin neben Bekanntem in neuer Darstellung sicher auch noch viel Neues finden wird, wie für den Unkundigen sich zu eignen. Ja, der gewiegte Fachmann wird noch an der ausserordentlichen Klarheit, mit der auch komplizierte technische Dingo dargestellt sind, eeino aufrichtige Freude haben. -rO Spezial - Geschäft für texne Pelzwaren um Kürschner Nnr Usteristrasse 9 Etagen-Geschäft Im geö. Beachtung 2 Mein Geschäft befindet sich Nur Ustenstr. 9 DEC (FÜtlPe Heine Filialen) überraschend vielgestaltiges Sortiment — prächtige Neuheiten — originelle Muster — modernem Waeen und Geschmack angepasst —• beste Wollqualitäten. Massige, vorteilhafte Preise ö ENZh^ Gegr. 1834 das Sportgeschäft am Bollevneplatz Hotfc. 18.36