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E_1928_Zeitung_Nr.104

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20 REVUE AUTOMOBILE —

20 REVUE AUTOMOBILE — AUTOMOBIL-REVUE 1928 - NO 104 Vue du Gspaltenhom pres de Murren — Das Gspaltenhorn bei Murren. Paysage d hiver ä Gstaad — Winterlandschaft bei Gstaad. Le räseau routler corse. II comporte 1.100 km de routes nationales. La Corse est certamement le seul departement oü, a cöte des deux reseaux de routes nationales et döpartementales, il existe HU troisieme reseau Special de roules (dites forestieres), qui sont peut-etre plus interessantes que les autres en ce qu'elles travefsent le departement ou, tout au moins, partent des cotes poutr atteindre les häuteurs. On les appelle «routes forestieres» parce qu'elles ont 6te creees pour faciliter l'exploitation des ri'chesses forestieres de la Corse. Ces routes ont oonserve leur destination, mais la - plupart' d'entre elles, et cela tout naturellement, sont devenues des routes ä grand trafic pour les marchandises et surtout pour le •tourisme. Sans elles, des centres demographiques importants resteraient prssque isoles, iKU&QjnmUniqueraienfr pas'entre eux et n'auraient aucun debouche sur la mer. La Corse compte huit grandes routes nationales, soit 1.100 km; il est evident que, si on n'employait que pour elles les credits effectues par le ministere des Travaux publics, elles seraient mieux entretenues. Ces huit routes sont: R. N. 193, d'Ajaccio ä Bastia, par Corte et Pontfl- Leccia; R. N. 194. de Bastia ä Saint-Florent; R. N'. 195, d'Ajaccio ä Evisa; R. N. 196, d'Ajaccio ä Bonifacio, par Petreto- Biechisano et Sartfene; R. Itt 197, de Galvi a Ponte-Leccia et ä la cöte Orientale; R. N. 198, de Bonifacio ä Bastia, par toute la cöte Orientale et tour du cap Corse; R. N. 199, d'Ajaccio 4 Saint-Florent, par louto la cöte nord-occidentale et Calvi; R. N. 200, de Corte ä Aleria et a la cote Orientale. Ce sont evidemment des routes de grande circulation pour les touristes; mais les routes forestieres ont presque toutes la meme importance, au moins. Et des routes forestieres. Voici les trejze routes forestieres corses dont l'entretien incombe ä l'Etat et qui s'ajoutent, de ce fait, au reseau national de la Corse : I. Routes forestieres qui ont le caractere et l'importance de routes nationales: No. 1, de Cauro a Bastelica (19 km.) et la haute vallee du Erunelli; No. 3, de Tlle Rousse ä Belgodäre, Olmi Capeila et la foret de Tartagine (41 km.); No. 4, de Solenzara ä Rizzanese (65 km.), qui dessert les cantons de Levie et de Sainte-Lucie-do Tallano. Utilisee par les cars P.-L.-M.; No. 5, de Taravo ä Cozzano (60 km.), qui remonte le Taravo et dessert les 10,000 habitants des cantons de Petreto et de Zicavo, ainsi que les bains de "Guitera, avant de rejoindre la R. K'. 196 bis; No. 6, de Vivario ä Vadina en descendant le Tagnone (44 km.), qui dessert tout le canton de Vezzani. Utilisee par le P.-L.-M.; N'o. 9, de Porto ä Francardo (82 km.), la plus importante des routes corses qui remonte le Porto jusqu'ä Evisa, traverse la splendide foret d'Aiitone, passe au col Vergio et redescend la vallee du Golo par la foret de yaldo-Niello, par Calacuccia, la Scala-di-Santa-Regina, jusqu'i Francardo oü ejle rejoint la R. N. 193, d'Ajaccio ä Bastia. Elle est naturellement utilisee par le P.-L.-M.; No. 10, de Ghisoni ä Ghisonaccio, en suivant le cours du Fium'Orbo et en traversant le defile de l'Inzecca; No. 11, de Porto-Vecchio ä Zonza (40 km.), fait communiquer toutes les plages de Porto-Vecchio et la R. N. 198 a Zonza et ä la route forestiere no. 4-, ä travers Pimmense foret de Barocaggio-Marchiese et par le col de Belase. Utilisee par le P.-L.-M. Ces huit routes forestieres sont -de vraies routes nationales par l'intensitß du trafic et leur caractere touristique. Les cinq autres ne servent guere qu'aux vManiges forestieres. Ce sont: No. 2, de Pinarello ä la foret de Zonza (15 km.); No. 7, de la Marine de Oalzarello a la foret de Pietrapiana, sur, le Fium'Orbo (24 km.), arretee ä Poggio-di-Nazza, mais ä prolonger jusqu'au col Tavoria pour rejoindre le col de Verde; No. 8, de Galeria ä la föret de Filosorma (37 km.); N'o. 12, de Travo ä Tova (16 km.), par le col de Tribbia, Solaro et le bois de Tova; No. 13, de Calvi ä Bonifatto (18 km.), en remontant le Ficarella pour atteindre la splendide foret de Bonifatto. L'Etat voudrait se dächarger de- l'entretien de ces routes forestieres, surtout de celles qui ne sont reellement utiles qu'ä l'exploita- •tion forestiere; mais qui fera le depart ? D'autre part, I'int6ret du departement est indubitablement de n'accepter aucun declassement; s'il accepte, il n'est pas certain que l'Etat entretiendra mieux tes routes forestieres les plus frequentees, ni meme les routes nationales proprement dites- Man kann sich'keinen grösseren Gegensatz vorstellen als den zwischen dem neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten Herbert Hoover und dem neuen Vizepräsidenten Charles Curtis, der zwar keine bedeutenden Funktionen auszuüben hat, unter Umständen aber die Machtfülle des Präsidenten erhalten kann, wie es Coolidge erging, als er Vizepräsident neben Harding war. Während Hoover ein ernster, trockener Mensch ist, ein Mann, der aus gutbürgerlichem Hause stammt, seine Studien regelrecht absolviert, sich in gediegener Weise weiter gebildet und dann kraft seiner gründlichen Kenntnisse auf dem Gebiet des Bergwesens und dank seinem unermüdlichen Fleiss Karriere gemacht hat, also eine solide, nüchterne und sachliche Natur ist, repräsentiert Charles Curtis die amerikanische Romantik. Hoover raucht gern in aller Behaglichkeit sein Pfeifchen und hat eine Vorliebe fürs Angeln, will aber nichts von Golf und von Bridge wissen. Dagegen ist er ein Freund Patent - Kurbel -Verdeck ist die letzte Erfindung im Karosseriewesen An jeder Art Karosserie anzubringen! Pafent-Kurbel-Verdeck geschlossen Das Patent-Kurbel-Verdeck wird von einer einzigen Person mühelos durch Kurbeltrieb geöffnet, bzw. geschlossen; es beseitigt mit einem Schlag alle Nachteile der bisherigen Verdeck-Systeme, bei welchen oft mehrere Personen zum Oeffnen, bzw. Schliessen nötig sind. Lizenzen werden vergeben! ,} Patent-Kurbel-Verdeck geöffnet CARROSSERIEWERKE BERN Wie Charles Curfis Vizepräsident der U.S.A. wurde. Verlangen Sie Auskünfte! RAMSEIER, STREUN & Cie. Dalmaziweg 37 Telephon Bollwerk 33.34 von Reisen. Das Grübeln, Nachsinnen, Studieren, Beobachten macht ihm Freude. Zu diesem Bild passt auch, dass er ein solider Esser ist. Curtis aber ist von nicht so ruhiger Art, was seiner Herkunft entspricht. Charles Curtis, der 68 Jahre alt ist, hat in seinen Adern indianisches Blut. Die amerikanische Presse republikanischer Richtung schrieb vor den Wahlen taktvoll, dass er nur fünfundzwanzig Prozent indianisches und fünfundsiebzig Prozent indo - europäisches Blut besitze. Sein Vater war ein Neuengländer, seine Mutter die Tochter eines indianischen Stammeshäuptlings, unter seinen Vorfahren befanden sich Franzosen. Dieser englisch-französisch-indianischen Blutmischung schreiben seine Biographen den Hauptanteil an seinen Erfolgen zu. Denn Curtis ist ein Selfmademan in des Wortes buchstäblichster Bedeutung. Die Jahre seiner Kindheit verlebte er im Wigwam seiner indianischen Grossmutter bei den Kaw-Indianern auf den Präjjejtt der w Indianerreservation^ in Kansas. Als kleiner Bub schön säss er auf dem Pferd und ritt mit den roten Kindern um die Wette. Als zehnjähriger Junge musste er, als wieder einmal die Cheyenneindianer auf einem Kriegszug den Kaws feindlich nahten, eiligst nach Topeka reiten, um von dort Hilfstruppen zu holen, damit die Bewohner des Indianerlagers der Kaws nicht massakriert würden. So lebte er in Gottes freier Natur, in allen Künsten der Rothäute wohl bewandert, bis die englische Grossmutter darauf drang, dass er eine Schule besuche. Charles war damals bereits vierzehn Jahre alt. Trotz seinen Schulkenntnissen zog es ihn zunächst zum, abenteuerlichen Beruf des Jockeis. Dann wurde er Kutscher, war eines Tages, wie Edward Russell in der wienerischen Presse erzählt, Journalist, übersiedelte jedoch bald als Schreiber in eine Advokaturskanzlei und begann jetzt in seinen freien Stunden wirklich zu lernen. Er vertiefte sich in die Rechtswissenschaften und wurde der Stellvertreter des Rechtsanwalts, bei dem er arbeitete. Einmal, als sein Chef erkrankte, sprang er für ihn als Verteidiger ein und erzielte mit seinem Plädoyer einen glänzenden Erfolg. Nun war Charles ein gemachter Mann. Als er sich der Politik zuwandte, ging es rasch vorwärts. Als Bewohner des überwiegend republikanisch gesinnten Kansas wurde er republikanischer Parteigänger und gelangte mit dem Programm seiner Partei ins Repräsentantenhaus in Washington. Im Jahre 1907 kam er in den Senat, dem er seither ununterbrochen angehört. Eine individuelle Rolle wie Hoover hat er in der Politik nicht gespielt, aber bei den Farmern wurde er so beliebt, dass er es wagen konnte, auf dem ^arteikonvent, der diesen Sommer in Kansas City stattfand, seine Kandidatur für die Präsidentschaft anzumelden. Als Wortführer der Landwirtschaft trat er mit Entschiedenheit gegen den «Industriemann » Hoover auf, zog sich aber still zurück, als die Partei sich für Hoover entschied, ja er hatte nichts dagegen einzuwenden, als man ihn seinem Gegner als Kandidaten für die Vizepräsidentschaft attachierte. Als Vizepräsident wird Curtis den Vorsitz im Senat führen. Er darf den Kabinettssitzungen beiwohnen, ohne jedoch das Wort zu ergreifen oder abzustimmen. Von Wichtigkeit wird seine Stellung aber erst dann, wenn der Präsident dauernd erkrankt oder aus dem Leben scheidet, weil er ihn dann bis zum Ende der normalen Funktionsdauer zu ersetzen ha't. Coolidge kam auf diese Weise, wie erwähnt, zu seiner ersten Präsidentschaft.

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