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E_1929_Zeitung_Nr.003

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AUTOMOIJIL-KbVUE IT'9

AUTOMOIJIL-KbVUE IT'9 — uatre vitesses avant &AAAAM Conduire devient im enchantement II faut, pour apprecier tout le charme et la facilite de conduite que procure le mecanisme ä quatre vitesses avant, se mettre au volant cTune Graham-Paige* C'est lä, sur la route, que Tori jouit vraiment de la douceur, de l'aisance, de la souplesse qui sont Papanage de ce nouveau mode de transmission ä quatre vitesses avant, sans" changement dans la manipulation des leviers*. AVIS — Dans les regions ou la serie de voi» tures Graham-Paige n'est pas encore etablie sur des bases definitives, nous invitons les maisons serieuses, que pourraient interesser les perspectives commerciales exceptionnelles presentees par cette nouvelle serie. ä nous dcmander notre ofFre aux concessionnaires. GRAHAM-PAIGE INTERNATIONAL CORPORATION DETROIT, MICHIGAN, U. S. A. Modele 619, Conduite places, transmission ä avant, vilebrequin ä fr eins hydrauliques sur Interieure dnq quatre vitesses sept paliers et les quatre roues 94, Bahnhofstrasse ZÜRICH «uisse) Tel. Seinau 54.65 Agence pour la Suisse frangaise: Avenue Beile-Fontaine, 2 Garage de Georgette, S. A., Lausanne Avenue Beile-Fontaine, 2 Vexiag, Adiium&trttuun. iirud. oud Cücuetie; iiAJ-LVVAü A--ü, ilaacisdtie Bucüdrucbww und Wa^uerectiu VaiitiiBaiiotaa. burn,

H» & III. Blatt BERN, 11. Januar 1929 Den? Die Aufnahmefähigkeit des englischen Marktes für Automobile. Lortdon, 29. Nov. 1928. Wie nunmehr von offizieller Seite bekannt gegeben wird, ist zu Beginn des laufenden Jahres in Grossbritannien auf je 55,9 Personen ein Privatwagen entfallen, gegen beispielsweise 17,5 in Australien, 11,5 in Kanada und 5,8 in den Vereinigten Staaten. In diesem Zusammenhang ist von Interesse, dass kürzlich von der «Society of Motor Manufacturers and Traders» (Verband der Motorfahrzeug- Fabrikanten und -Händler) ein Versuch gemacht worden ist, die Aufnahmefähigkeit des englischen Marktes für Privatwagen ziffernmässig festzustellen. Bei dieser Berechnung geht der Verband von der Summe der Jahreseinkommen englischer Bürger von mehr als 400 Pfund Sterling aus, welcher Betrag den möglichen Besitzer eines privaten Personenautomobils darstellt, und kommt ungeachtet der Tatsache, dass die jährliche prozentuale Zunahme der Anzahl eingetragener Wagen in England im Verlaufe der letzten drei bis vier Jahre ncht nur unverändert geblieben, sondern letzthin sogar zurückgegangen ist, was faktisch auf eine verminderte Aufnahmefähigkeit hinausläuft, zu dem Schluss, dass in Zukunft eine nicht unerhebliche Steigerung der Anzahl Privatwagen in England zu erwarten steht. Die jüngste offizielle Einkommentabelle verzeichnet 692.586 Einkommen zwischen 400 und 2 000 Pfund Sterling und 93 065 Einkommen über 2 000 Pfund Sterling, welcher Betrag zur Grundlage genommen wird für Eigentümer von zwei Wagen, was zusammen eine mögliche' Eigentümeranzahl von 878 716 ergibt. Von anderer Seite gemachte Schätzungen erhöhen diese Anzahl auf ein Maximum von einer Million. Zu Beginn des laufenden Jahres waren bereits 787 000 Wagen im Gebrauche, eine Zunahme gegenüber demselben Zeitpunkt des verflossenen Jahres um 15 Prozent, wobei allerdings zu berücksichtigen ist, dass dies die AiJLtoxrxoTDili kleinste Zunahme der Nachkriegszeit darstellt. Zu Beginn des kommenden Jahres werden aller Voraussicht nach wohl 900 000 Privatwagen im Verkehr sein, und wie der Verband, gestützt auf das in anderen Ländern bereits gesammelte Erfahrungsmaterial, weiterhin annimmt, steht zu erwarten, dass die ziemlich kurz bevorstehende Erschöpfung der Anzahl an weiteren Potentialen Wageneigentümern sich bald in der Eintragungsstatistik widerspiegeln wird. Auf eine Vermehrung der Anzahl Wagenbesitzer wird selbst eine Reduktion der Automobilanschaffungskosten nur von beschränkter Wirkung sein, da die An- Total d. ges. schaffungskosten im Vergleich mit den Unterhaltungskosten ständig an Bedeutung gewinnen. Ein beträchtlicher Teil der einheimischen Nachfrage nach Automobilen in England ist immer durch das Ausland gedeckt worden. Seit dem Jahre 1926 ist die Einfuhr von fahrbereiten Lastwagen auf ein ganz geringes Quantum zusammengeschrumpft. Dagegen ist der Import von Chassis und fahrbereiten Personenwagen ständig gestiegen und bewegt sich neuerdings in besonders stark aufsteigender Richtung. Hat der Nettoimport von fahrbereiten Personenwagen ausländischer Herkunft, also ausschliesslich Chassis, sich im gesamten verflossenen Jahre auf einen Wert von 1 130 000 Pfund Sterling belaufen, so beträgt derselbe allein innerhalb der ersten Hä'fte des letzten Jahres (1928) bereits nicht weniger als 1 030 000 Pfund Sterling. in aller Die französische Automobilproduktion. Die Automobilabteilung des französischen Handelsdepartementes hat kürzlich einen interessanten. Bericht über die Entwicklung und die Aussichten der französischen Automobilindustrie herausgegeben, wobei auch auf die Leistungen der andern Länder speziell hingewiesen wird. Die bezüglichen Statistiken zeigen, dass hinsichtlich den Produktionsziffern die englische Automobilindustrie hinter derjenigen der U. S. A. an zweiter Stelle steht, woran sich dann Frankreich, Kanada und Deutschland anschliessen. Für diese fünf wichtigsten Produktionsländer ergibt sich für die Jahre 1925—1928, d. h. für die Produktionsmengen an Automobilen, folgendes Bild: 1925 1926 1927 1928 a) ÜS.A. 4265704 4 293 799 3394255 4000000 Grossbritannien 176 800 198 699 231920 250000 Frankreich. 177 000 190 000 190 000 200 000 Kanada- 161389 204 559 179 426 200000 Deutschland 55 000 54 500 72 000 91000 Weltprod. 4892 671 4032 692 4152 267 4 838 725 a) Für 1928 handelt es sich bei diesen Ziffern, soweit nicht schon definitive Zahlen vorliegen, um annähernde Schätzungen. Es ist nun bei der Betrachtung dieser Produktionsziffern von Interesse, auch über den Absatz dieser Mengen näher orientiert zu sein, wobei einmal der Verkauf von Autos im Inland und deren Exportation ins Ausland in Betracht kommen. Anderseits ist noch der Import an Autos zu berücksichtigen, der allerdings, abgesehen von Kanada, wo sich die Einfuhr von Wagen der U. S. A. stark bemerkbar macht, bei den in Frage stehenden fünf Produktionsländern nicht von grosser Bedeutung ist, wenn die Produktionsziffern zum Vergleich herangezogen werden. Ueber die Ein Uebel, woran die französische Automo- zugegebenermassen immer noch bezüglichen Ziffern des Absatzes der imbilindustrie Jahre 1927 hergestellten Wagen gibt nachstehende Tabelle Auskunft: Wagenmodellen. In den U.S.A. bestehen leidet, ist die grosse Zahl von Fabriken und D S. A.. 3 394 255 635 436 641 29 2 958 220 zwar auch ca. 40 verschiedene Automobil-' Gross-. marken, aber es haben sich die meisten .derselben zu grossen Konzernen (General Motors, britannien 231920 19 340 17 877 1054 232 329 Frankreich 190 000 5 227 51 983 — 143 244 Chrysler-Dodge etc. 1 ) zusammengeschlossen, Kanada 179 426 36 630 74 324 438 141294 Deutschland 72000 12003 4062 — 79 941 wodurch nicht nur der ganze Verkaufsapparat a) von eingeführten Wagen. ganz bedeutend vereinfacht und ökonomi- gestaltet werden konnte, sondern Der Bericht verbreitet sich dann des nä-scher es hern über die Entwicklung und Aussichten der französischen Automobilindustrie, wobei grundlegend betont wird, dass die wirtschaftliche Prosperität des Landes viel dazu beigetragen hat, den Absatz von Automobilen im Jahre 1928 im Inland sehr zu fördern, so dass die ungünstigen Exportbedingungen (starke III. Blatt BERN, 11. Januar 1929 -XKT&1X N»S Konkurrenz durch die amerikanische, Autoindustrie) die gesunde Entwicklung der französischen Automobilproduktion nicht nachteilig zu beeinflussen vermochte. Die wichtigem französischen Automcbilfabriken haben denn auch im Jahre 1928 ihre Produktions-, mengen, speziell- an Tourenwagen, erheblich zu erhöhen vermocht. Immerhin ist zu beachten, dass auch der Import fremder Wägen stark zugenommen hat, indem sich derselbe z. B. im ersten Trimester 1928 gegenüber der nämlichen Zeitperiode des Vorjahres um nicht weniger als 270% erhöht, d. h. fast-verdrei-, facht hat. Anderseits ist bedauerlicherweise die Ausfuhr im ersten Trimester 1928 um annähernd 20% zurückgegangen. Aus den U,S. A. wurden in den ersten vier'Monaten des Jahres 1928 660 amerikanische Tourenwagen in Frankreich eingeführt gegen 337 in der nämlichen Zeitperiode des Vorjahres. Trotz den ziemlich hohen französischen Schutzzöllen für Lastautomobile beginnt sich auch,die Einfuhr ausländischer Lastwagen in Frankreich ziemlich zu heben. Dass Frankreich seine Ausfuhr an Automobilen nicht vernach-' lässigen darf, erhellt sich auch daraus, dass im Jahre 1927 mehr als ein Viertel der Inlandsproduktion in andere Länder ausgeführt worden ist. , vermögen diese grossen Konzerne auch im internationalen Konkurrenzwettkampf ein viel gewichtigeres Wort mitzusprechen. Ganz abgesehen davon, dass durch die starke Steige-- rung der Produktionsmengen der • einzelnen • Fabriken die Gestehungskosten viel.tiefer ge-' halten werden können. , , r dU'Qualitätsmarke Alles was Sie von einem guten Pneu verlangen: Hohe Kilometerleistung Absolute Sicherheit Elegante Ausführung E. KUPFERSCHMID Auto-fourmturen en BERN Erlachsiraste 7 Telephon Bollwerk 40.64 gros ist vereint in Pallas-Cord dem Schweizerpneu! 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