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E_1929_Zeitung_Nr.003

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1* ÄUTOMOBTL-PFVUC

1* ÄUTOMOBTL-PFVUC 1929 — gen-hat, dass sich darin bereits ein ansehnliches Exportgeschäft auf den verschiedensten Auslandsmärkten herausgebildet hat, stellt der einheimische Markt selbst nach wie vor ein gutes Absatzgebiet für ausländische Marken dar. Im Verlaufe der letzten fünf Jahre ist sogar eine Tendenz ständiger Zunahme der Einfuhr von Motorfahrzeugen zu verzeichnen, welche die nachstehende Tabelle veranschaulicht (Einheiten): 1923 1924 1925 1926 1927 Personenwagen 492 490 577 918 1063 Liitwagen 16 89 137 216 240 Ueber die Herkunft des Imports von Chassis und die Veränderungen in den einzelnen Bezugsquellen innerhalb des genannten Zeitraumes gibt die folgende Aufstellung einen wertvollen Aufschluss (Zentner) : Gesamteinfuhr 1702 2069 3148 3974 4589 Hiervon aus: Tschechoslowakei 6 49 637 1190 1909 Deutschland 845 105 211 158 869 Frankreich 241 281 603 1086 640 IKS.A. 132 547 881 1030 602 Italien 716 528 748 372 301 Belgien 108 181 44 46 153 Di«.-hervorstechendsten Kennzeichen dieser Ziffern sind — neben der sehr auffallenden Zunahme der Gesamteinfuhr — dass Italien von der ersten auf die fünfte Stelle verdrängt worden ist, während anderseits die Tschechoslowakei von der letzten an die erste Stelle gerückt ist, indem der Anteil der tschechoslowakischen Lieferungen eine Steigerung von 3,5 auf 41,6 Prozent erfahren hat. Auch 1 die deutsche Exportindustrie kann einen Bodengewinn buchen, der aber nur relativ "zu nehmen ist, da der Anteil Deutschlands faktisch von 20,27 Prozent im Jahre 1923 auf 18,94 Prozent im Jahre 1927 zurückgegangen ist. rFtir Personenwagen gestaltete sich der Importhandel folgendermassen (Zentner) : Sesamteinfuhr 6072 4949 5776 9245 11522 Hiervon aus: Italien 1243 1471 1409 1969 3662 U.S.A. 386 627 1970 2425 2858 Frankreich 497 659 1694 3910 2119 Deutschland 2359 1314 367 536 1855 Tschechoslowakei 124 57 79 118 442 Auch hier .haben wir eine erhebliche Zunahme der Gesamteinfuhr. Lediglich die deutschen Lieferungen haben eine erhebliche Einbusse erlitten, und zwar von 46,5 auf 16,1 Prozent. Ein ganz anderes Bild gewährt hinsichtlich der Herkunftsländer die Einfuhrbewegung in Lastwagen (Zentner): Gesamteinfuhr Hiervon aus: 401 1151 2017 3297 5161 U. S. A. 23 173 1281 2269 3169 Deutschland 265 314 392 343 1496 Frankreich — — 139 88 143 Tschechoslowakei — 23 39 92 133 Hieraus geht hervor, dass die Gesamteinfuhr einer ununterbrochenen und erheblichen Steigerung unterliegt, woraus vornehmlich die Vereinigten Staaten und Deutschland den Nutzen ziehen. , P. Der polnische Automobilbedarf und seine Deckung. Polen hat zurzeit zwei Automobilfabriken von Bedeutung aufzuweisen, die sich überdies auf die Fabrikation von Lastkrattwagen beschränken, ohne dass diese auch nur im entferntesten zur Deckung des inländischen Bedarfs ausreicht. Infolgedessen muss der polnische Markt für Kraftfahrzeuge aller Art fast restlos durch das Ausland befriedigt werden, eine Sachlage, in welcher in absehbarer Zeit keine Veränderung zu erwarten steht. Die letzten amtlichen Ziffern über die Einfuhr von Kraftfahrzeugen im verflossenen Jahre, die ein ziemlich deutliches Bild von dem Umfang der Aufnahmefähigkeit des polnischen Marktes geben, lauten wie folgt (in Klammern die entsprechenden Ziffern für das vorhergehende Jahr zu Vergleichszwekken): Personenkraftwagen 35638 (13445) Zentner; die Herkunft dieses Imports verteilt sich folgendermassen: Dänemark 8 784 (4 336), U. S. A. 7 277 (892), Italien 6420 (3222), Frankreich 6065 (2217), Tschechoslowakei 2.393 •.(—), Oesterreich 2 223 (999) und Belgien 658 (—). Faktisch sind die Vereinigten Staaten die weitaus vornehmste Bezugsquelle, da die dänischen Lieferungen aus den amerikanischen Zweigstellen in Kopenhagen hervorgehen. Aber auch alle anderen Grossimporteure haben aus der gesteigerten Aufnahmefähigkeit des polnischen Marktes mehr oder weniger Nutzen gezogen. Lastkraftwagen 4 701 (3076) Zentner; hiervon stammen aus Deutschland 2 560 (736), Frankreich 596 (1 874), U. S. A. 25 (27) und Italien 10 (13). Das hervorstechendste Kennzeichen dieser Ziffern ist der sehr beträchtliche Bodengewinn der deutschen Marken, welcher Vorgang sich grösstenteils auf Kosten der französischen Exportindustrie vollzogen hat. Automobilersatzteile und Zubehör 27986 (6 173) Zentner; an dieser Einfuhr sind beteiligt: Dänemark mit 13815 (2915), Frankreich mit 5 468 (879), Deutschland mit 2 839 (795), Italien mit 1 754 (609), die Vereinigten Staaten mit 1239 (402) und mit kleineren Lieferungen noch Oesterreich, England, Belgien, die Tschechoslowakei und die Schweiz. Bemerkt sei noch, dass die polnische Nachfrage sich nach wie vor auf die mittelstarken Kraftwagen in der niedrigen Preislage konzentriert -o- Der Automobilismus in Argentinien. Paris, 2. Januar 1929. Wenig bekannt dürfte sein, dass Argentinien heute die siebente Stelle in der Liste der Länder einnimmt, die im Automobilverkehr an der Spitze stehen; nur in den Vereinigten Staaten, in England, Frankreich, Kanada, Australien und Deutschland sind mehr Automobile im Verkehr als in jener südamerikanischen Republik, wo nach den jüngsten statistischen Erhebungen rund 225,000 Automobile laufen, wovon etwas über 200,000 Personenwagen, 16,500 Lastwagen aller Art und 1200 Omnibusse. Trotzdem ist der argentinische Automobilmarkt von einer Uebersättigung noch sehr weit entfernt, vielmehr bietet gerade jener Ueberseemarkt im Hinblick auf seinen Flächeninhalt von 2,8 Millionen Quadratkilometern bei einer Bevölkerung von erst 10 Millionen und infolge des ganz unzureichenden Eisenbahnnetzes bei hohen Frachttarifen dem Automobiiverkehr sowohl hinsichtlich der Personen- als auch namentlich der Güterbeförderung ausserordentliche Entwicklungsmöglichkeiten und somit, da eine lokale Automobilfabrikation nicht voihanden ist, ein sehr aussichtsreiches Betätigungsfeld für die Exportindustrie wohl des gesamten Auslandes und insonderheit Europas, nachdem man neuerdings den europäischen Marken gegenüber vielen amerikanischen den Vorzug zu geben sehr geneigt ist. Der eigentliche Aufschwung des Motorfahrzeugverkehrs in Argentinien ist ganz jungen Datums. Nach den Ermittlungen der « Associacion de Importadores de Automoviles y Anexios » sind im Verlaufe der beiden letzten Jahre durchschnittlich fast 60000 Autos in Argentinien zum Import gelangt, und zwar noch zum weitaus grössten Teil aus den Vereinigten Staaten. Unter den europäischen Lieferanten rangieren der Reihe der Bedeutung nach Italien, Frankreich, England, Deutschland, die Schweiz und Oesterreich. Sehr bemerkenswert ist das starke Anwach-, sen der argentinischen Nachfrage nach Lastwagen, welche Kategorie zur Zeit ungefähr, 30 Prozent der Gesamteinfuhr von Motorfahr, zeugen ausmacht, im Vergleich mit kaum 10 Prozent im Jahre 1927. In Buenos Aires waren zu Beginn des soeben verflossenen Jahres rund 35 000 Personenwagen registriert und zwar rund 26 000 Privatwagen, 8000 Taxis und 1000 Autobusse, sowie annähernd 10 000 Lastwagen. Die argentinische Nachfrage richtet sich in der Hauptsache auf geschlossene Wagen, die den durch Klima und Wegenetz gegebenen Bedingungen am besten entsprechen, und zwar in den kleineren Typen mit geringer Motorkraft, dafür aber grosser Leistungsfähigkeit, von elegantem Aussehen und möglichstem Komfort. Seitens der Kundschaft in den grossen Städten geht auch eine ständig wachsende Nachfrage nach ausgesprochenen Luxuswagen aus. i Zur Zeit steht einer Entwicklung des Automobilismus in Argentinien, wie sie den Bedürfnissen des Landes angepasst wäre, vor allem die geringe Ausdehnung des Autostrassennetzes und seine grösstenteils noch sehr mangelhafte Verfassung hinderlich'im Wege. Nach den unlängst von der dortigen Landstrassenkommission veröffentlichten Berichten verfügt das Land gegenwärtig über ein Strassennetz von rund 180000 Kilometern, wovon nicht weniger als 150 000 Kilometer Naturstrassen sind, die nur in der trockenen Jahreszeit befahren werden können, während lediglich 5000 Kilometer in wirklich guter Verfassung sind. In jüngster Zeit jedoch sind von der Regierung grosszügige Projekte entworfen und teilweise bereits auch in Angriff genommen worden, um diesem Uebelstand möglichst rasch abzuhelfen, so dass man sich von der Zukunft des Automobiiismus in jenem Lande sowie von den Absatz* möglichkeiten, welche dasselbe der auslän-i dischen Exportindustrie bieten wird, mit Bestimmtheit das Beste versprechen kann. C. Auto-Ueberlandverkehr Dresden-Hamburg. Eine Autoverkehrsgesellschaft, die Kraftverkehrs Nordmark A.-G. in Altona, stellte ein Gesuch um Genehmigung einer planmässigen Verkehrsverbindung zwischen Dresden und und Hamburg. Die Fahrdauer der Linie beträgt 20 Stunden. Täglich soll in jeder Rieh« tung eiu Kurs ausgeführt werden. )t ACCESSOIRES POUR L'AUTOMOBILE C.-Jules INegevet, Geneve RADIAIEURS Capots de moteurs Vis et boulons Rgparations de phares - lanternes Essuie-Pieds - Robinetterie - Coifres ä onfils Entonnoirs - Bidons - Boites - Flasnnes de roues Leconfortde laConduiteinterieure, >es avantagesdu Torpedo dansunememe voiture sont aciuellement r£unis par une voiture ä TOIT GUVRABuE. Simple et rapide. Etancheiteabsolue. Ligne. Teiles sont les qualites qu'apporte le «TOIT OUVRABLE». Adaptation en quelques jours sur toute voiture conduite inteneure dans nos ateiiers da Zürich, Geneve, Colmar. RESERVOIRS Crics Gergovia Compteurs « Montres Jauges O. S. POUR CONDUITES INTERIEUREN Nos modeles de TOIT OUVRABLE s'adaptant sur toute conduite inteneure Systeme ßrevets Q. Q, Nouveaux modeles da Carrosserie Transtormable, entierement decapotable (Brevets G. G.) La S. 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