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E_1929_Zeitung_Nr.008

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10 ÄUTOMOBIL-REVliC

10 ÄUTOMOBIL-REVliC 1929 - Die Versammlung beauftragte die Verbandsorgane mit einer Eingabe an die Re- Es ist dringende Pflicht der Direktion der B L. jede Konsumation etc. in diesem Kanton. Die für alle Zeit und es wäre dem stark zunehmenden in dieses Gebiet eingefahren bin. Busse : Fr. 20.—-i Der Umbau der Obertorerbrücke Auto- und Motorradverkehr Rechnung getragen. Seither meide ich natürlich jede Arbeitsvergebung, in Chur gierung zuhanden der Kommission des S.-Bahn, die Angelegenheit eingehend zu prüfen zweite Busse heimste ich in Schwyz anlässihh hat schon seit langem die dortigen Behörden beschäftigt. Endlich aber haben dieselben für deneine für alle Teile befriedigende Lösung vor- Sache gegenüber ablehnend verhalten, so kann sie nachfolgenden Wagen auf 29 km getrieben wurde. Grossen Rates. Zweck dieser Eingabe ist, und für Abhilfe zu sorgen. Sollte sich letzere der meiner Klausenfahrt ein. wo ich in Kolonne von Umbau ein Projekt ausgearbeitet. Dasselbe sieht damit rechnen, dass sich die Verkehrsorganisationen ins Mittel legen werden. Insbesondere wäre Nach diesen Erfahrungen meide ich auch dieses zuschlagen, g. Die darauffolgende Busse lautete auf Fr. 25.—•; ciue_ bessere Zufahrt von der Grabenstrasse her vor, sowie eine Verbreiterung der Brücke auf dem Nordufer und zwar derart, dass die Grabenstrasse in Akus den Lexcsvl« ein Unglück passieren sollte, das; Menschenleben und meinen vorgängigen Einsendern empfehlen, es auch bedauerlich, wenn durch diesen Zustand Gebiet in allen Teilen und möchte jedem Kollegen leicht gebogener Linie auf die Brücke führt. fordern würde. Das Ansehen der B. L. S. würde gegen diese unsinnigen Schikanen energisch vorzugehen Zum Steuerzahlcn dagegen sind wir dann dadurch bedeutend geschädigt; schon aus diesem Nach dem Projekt ergibt sich auf der Südseite Ein gefährlicher Bahnübergang! Von einem geschätzten Leser unseres Blatte« wird uns geschrie- Beleuchtung nicht scheuen!» Grunde sollte die B. L. S. die Kosten einer richtigen der Brücke gegenüber dem jetzigen Zustand eine gut genug. B. in A. ordentliche Verbreiterung und zwar flussabwärts. ben: «In letzter Zeit ereigneten sich beim Bahnübergang bei der Bettwarenfabrik Waldbof in Kehr- Das Projekt befriedigt die Anforderungen des Verkehrs in glücklicher Weise. Die Kosten sollen auf satz verschiedene zum Teil schwere Unglücksfälle. lul •nob Fr. 75,000 zu stehen kommen und der Kanton ist Eine interessante Feststellung. Man schreibt uns: Dieselben passieren vorwiegend des Nachts und bereit, diesen Umbau zu übernehmen. Er verlangt Bei dem plötzlichen Witterungsumschlag vom 21. .aber von der Stadt einen Beitrag von ca. Fr. 38,000. sind in der Hauptsache darauf zurückzuführen, Dagegen hat er sich auch bereit erklärt, für den Unterlialt der Brücke zn sorgen. Da bisher die Stadt Chur für den Brückenunterhalt aufkam und dafür vom Kanton jährlich mit Fr. 1500 entschädigt wurde, würde inskünftig dieser Betrag in Wegfall kommen Der Kanton würde der Stadt für den Verzicht auf die mit diesem Beitrag verbundenen finanziellen Vorteile einen Betrag von Fr. 24.000 verrechnen und sich mit einer effektive^ Beitragsquote von Fr. 10,000 begnügen. Da die Obertorerbrücke auch wegen der Chur- Arosabahn etwas breiter angelegt werden muss, erklärte sich dieselbe ebenfalls bereit, der Stadt einen Betrag ven Fr 5250 zu vergüten, so dass die Stadt Ohnr aus eigenen Mi Kein für diesen wichtigen Brückenumbau bloss noch Fr. 4750 zu zahlen hätte. Mit dem vorliegenden Projekt, das im letzten OhiiTer-Stadtrat zur Behandhing kam und dem auch einstimmig zugestimmt wurde, kommt die Stadt recht günstig weg. R. Die Motorlastwagenbesitzer In Luzern nehmen Stellung zum neuen Gesetz. Am 22. Januar fand in Luzern eine Versammlung der Motorlstwagenbesitz-er aus dem ganzen Kanton Luzern statt. Die Versammlung war einberufen von der A.S.P.A., dem Verband Schweiz. Motorlastwagenbesitzer. Der Vorsitzende, Oberstleutnant Wyss aus Hochdorf, orientierte einleitend über die bisherigen Massnahmen des Verbandes in der Frage des neuen Gesetzes über den Verkehr mit Motorfahrzeugen. Herr Monteil, Zentralsekretär aus Bern, gab einen Ueberbück über den gegenwärtigen Stand der luzernischen Gesetzesvorlage nach der ersten Beratung im Grossen Rat. Er verglich die Bestimmungen des luzernischen Gesetzes mit denjenigen anderer Kantone. In der Diskussion wurden diejenigen Punkte des Gesetzes erörtert, welche noch nicht befriedigen und der Abänderung bedürfen. (Wir erinnern an unseren Bericht über die Verhandlungen im luzernischen Grossen Rat, Nr. 2 der «A.-R.). dass die geschlossenen Barrieren, in Anbetracht der ungenügenden Beleuchtung, nicht gesehen wurden. Es ist mehr als verwunderlich, dass es dabei noch kerne Menschenleben gekostet hat! Speziell sei hier noch erwähnt, dass sich dieser krasse Uebelstand bei schlechtem Wetter (Schnee, Regen und Nebel) noch um ein Bedeutendes verschlimmert, so dass es eben dem eolidesten Auto- und Motorradfahrer passieren kann, mit der Barriere in Kollision zu kommen. Wird dieselbe dabei irgendwie beschädigt und gelingt es der Verwaltung der B. L. S.-Bahn, den betreffenden Fahrer ausfindig zu machen, so wird ihm prompt die Rechnung präsentiert. Protestiert letzterer dabei, so hat er ohne weiteres noch wegen Bahngefährdung eine Busse zu gewärtigen. Dazu kommt noch eventl. sein eigener Personen- und Sachschaden! Ein solches Verhalten von selten der Bahn — unbekümmert der Verantwortung für den schlechten Beleuchtungsgrad — wirkt geradezu empörend! Durch die zunehmenden Kollisionen bei diesem üebergang hört man öfters, warum der Gemeinderat von Kehrsatz, als Aufsichtsbehörde des lokalen Verkehrswesens, eine solche Beleuchtung dulde. Es sei hier gleich erwähnt, dass von dieser Seite schon zu verschiedenen Malen mit der Direktion der B. L. S. diesbezüglich verhandelt wurde. Durch einen Beitrag der Gemeinde wurde auch versucht, ein besseres Beleuchtungsverhältnis zu schaffen. So wie der Zustand heute noch ist. muss derselbe absolut als unrichtig und gefahrvoll angesprochen werden. Es ist in keinem Falle Pflicht der Gemeinde, sondern Pflicht der B. L. S.-Bahn, eine richtige Beleuchtung zu erstellen. Schreiber dies will hier nicht nur kritisieren, sondern erlaubt sich, auch einige Anregungen zu machen. Damit die geschlossenen Barrieren vom Fahrzeuglenker auch rechtzeitig gesehen werden können, ist es notwendig, dass auf jeder Uebergangsseito eine Strassenlampe montiert wird, damit die Außenseiten der Barrieren richtig beleuchtet werden und nicht das Geleise, wie es jetzt hauptsächlich der Fall ist. Noch zweckdienlicher wäre es meines Erachtens, wenn auf jeder Stange in der Mitte eine rote Signallampe angebracht wäre, die eventl. von der Station aus kontrolliert werden könnte. Aehnlich wie z. B. der Bahnübergang der S. B. B. in Schönbühl. Ein Glockerisigriasl erachte ich aus verschiedenen Gründen als ungenügend! Nur eine in diesem Sinne angebrachte Uebergangsbeleuchtung beseitigt diesen Uebelstand Ventil-Einschleifapparat Januar konnte ich mit andern Automobilisten, welche die Strecke zwischen Liestal und Basel befuhren, eine interessante Feststellung machen: Etwas nach 6 Uhr abends setzte Regenwetter ein. und im Nu wurde die Strasse zu einem äusserst schlipfrigen Eisfeld. Es war tatsächlich nicht mehr möglich, den Wagen in der Gewalt zu behalten und ein Tempo von 10—15 km zu überschreiten Die geringste Gaszugabe drehte infolge der geringen Adhäsion den Wagen pchief Das Abbremsen hätte für jedes Vehikel sofort hilfloses Abrutschen zur Folge gehabt. Nun war es interessant, zu konstatieren, wie ungfeich sich die verschiedenen Strassenbelage je nach ihrer ursprünglichen Rauheit verhielten Nach dem Üebergang über die Eisenbahnlinie Pratteln-Basel (Richtung Basel) folgt durch den Wald auf kurze Strecke eine Betonstrasse. Eigentümlicherweise fanden gerade auf dieser Strecke die Räder den besten Halt, und es konnte hier unvermittelt mit grösserer Geschwindigkeit gefahren werden. Es wäre von Interesse, zu erfahren, ob die gleiche Wahrnehmung auch ven andern Automobilisten gemacht worden ist, als ein willkommener Beitrag zur Beurteilung des Verhaltens von Betonstrassen gegenüber den mit Asphalt oder andern Materialien belegten Strecken Es sei beigefügt, dass die erwähnte Feststellung sowohl auf dem Hinweg wie eine Stund» später auf der Rückfahrt gemacht werden konnte, und zwar unter Vergleichsverhältnissen, welche für alle Strassenstücke genau dieselben waren. Dr. E. St. Zum Artikel « Ein Brief an die Städtische Polizeidirektion in Bern» wird uns noch abschrieben: Auf dieses Eingesandt muss ich unterstützungnhalber antworten. Es hat ja bald, wie es schein'. keinen Sinn mehr, über dieses Thema zu berichten. denn es ist doch fast alles umsonst, bis einmal den Behörden in Bern die Augen aufgehen oder aufgemacht werden, dass der Automobilist «eine Berechtigung auf der Welt hat wie jeder Bürger. Dass diese Einsicht noch nicht durchgedrungen ist, muss als bedauerlich betrachtet werden. Richtig ist, dass wir viele rüdige Schafe unter unserer Herde haben, aber deswegen sollten die Behörden nicht alles in einen Sack schieben. Es ist geradezu skandalös, wie man oft in unserem Fachblatte direkt unsinnige, schikanöse Urteile lesen mus«. Einmal muss es anders kommen. Ich fahre seit 1912 und habe mir während dieser Zeit zwei Russen geholt. Erstmals wurde ich im Kanton Thurgau gebüsst, weil ich 4 Uhr 55, also 5 Minuten zu früh, Neugründung: Rob. Weber & Co M Autotransporte. Zürich. R. Weber und Dr. E. Winzeler haben eine Kommanditgesellschaft eingegangen. Unbeschränkt haftender Kommanditär ist Weber, während Dr. Winzeler Kommanditär mit einem Betrage von Fr< 10.000— ist. Letzterem wurde Prokura erteilt. Zweck der Unternehmung ist Uebernahme und Durchführung von Expressgütertransporten mit Lastwagen. Kapitalreduktion: Sccieui des Auto-Transports de la Beroche, St. Aubin. Das Aktienkapital wird um 17,000 Franken auf 68,000 Franken reduziert durch Kürzung des Nominalwertes der Aktien von Fr. 250.— auf Fr, 200.—. Personelles: Socißte de Carrosserles G. Gangloff S. A., Genf. Der Verwaltungsrart hat die Einzelunterschrift an Rob. de Muralt in Bern erteilt. Firmaänderung: Hans R. Koller, techn.-chem Produkte. Winter-' thur. Die Firma ist erloschen. Sämtliche Aktiven und Passiven gehen über an die Kommanditgesellschaft H- R. Koller & Cie. Es wird an Kommanditär H. R. Koller jun. Einzelprokura erteilt. Kapitalerhöhungen: Firestone Import A.-G., Basel Die A.-G. hat ihre Statuten revidiert und dabei ihr Aktienkapital von Fr. 300.000 auf 500,000 erhöht. Das Aktienkapital ist eingeteilt in 500 Namensaktien von je Fr. 1000. Aluminiumschweisswerk A.-G., Schlieren. Die ausserordentliche Generalversammlung vom 7. November 1928 hat die Erhöhung des Aktienkapitals von bisher Fr. 170,000 auf 200.000 beschlossen und durchgeführt. Das jetzige Kapital ist eingeteilt in 400 Inhaberaktien, die voll einbezahlt sind. Liquidation: Frankonia, A.-G. vorm. Alb. Frank. Zweigniederlassung Zürich. Auto- und Fhigzeugzabehör in Zürich Die Gesellschaft hat sich durch Beschluss der Aktionäre aufgelöst und ist in Liquidation getreten. Als Liquidatoren wurden ernannt R. Cordes und A. Meineke, beide in Berlin. Sie führen Kollektivunterschrift namens der Frankonia A.-G. vorm Au\ Frank, Zweigniederlassung Zürich in Liquidation. Konkurse: Heusser-Hitz, A.-G., Autogarage, Gossan, Konkurseröffnung: 11. Januar. Frist zur Eingabe bis 7. Februar 1929. Hägi & Brüngger, Autogarage, Zürich. Der Kon-» kurs wird mangels Aktiven eingestellt. für Personen- u. Lastwagen iabriziert als Spezialität m nur erstklassiger Ausführung Union A.-G, Schneekeftenfabrik Biet VERTRETER: BIEL: Henri Bachmann, Autozubehör, Spitalstr. 12 b. Tel. 8.42 u. 8.82 ZÜRICH . Huber & Brücher. Autometro, Rämistr. 14. Tel. 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WO S — 1024 AUTOMOBIL-REVUE 11 Etwas über die deutsche Automobilproduktion. Deutschlands Anteil an der Gesamtautomobilprodukttou der Welt betrug im Jahre 1927 mit 115,000 Automobilen nur drei Prozent. Die Rationalisierung der deutschen Produktion hat durch Normung und Typisierung grosse Fortschritte gemacht. Gegen 146 Persorienwagenmodeüe im Jahre 1924, die 86 Firmen herstellten, bestanden im Jahre 1927 nur 19 Firmen mit 40 Modellen. Im Jahre 1927 wurden in Deutschland 91,100 Personenautomobile und 23,700 Lastwagen erzeugt. Der Anteil ausländischer Montagefirmen in Deutschland am Gesamterzeugungswert für 1927 betrug etwa zehn Prozent. Die Produktion an Personen- wie an Lastwagen hat sich im Jahre 1927 gegenüber dem Jahre 1926 verdoppelt. In den letzten Jahren vollzog sich für deutsche Automobile ein starker Preisabbau. Für Personenautomobile bewegten sich die Preise Anfang 1924 um etwa 25 Prozent über den Vorkriegspreisen, bis August 1928 sanken sie auf 37 Prozent unter den Stand von 1923. Die Preise für Lastwagen lagen zu demselben Zeitpunkt 34 Prozent unter dem Vorkriegspreise. Die deutsche Automobilindustrie versorgte in der Hauptsache das Inland. Der Exportanteil betrug 1927 wertmässig sieben Prozent des Gesamtabsatzes. Er ist gegen 1925 gestiegen, gegenüber der Vorkriegszeit jedoch stark zurückgegangen. Die Ein- und Ausfuhr von Personen- und Lastwagen im Jahre 1927 zeigt folgende Ziffern: Eingeführt wurden 11,400 Personenwagen im Werte von 56,900,000 RM., ausgeführt 2690 Stück im Werte von 16,500,000 RM. Die Einfuhr von Lastwagen betrug 620 Stück im Werte von U70.000 RM., die Ausfuhr 1374 Stück im Werte von 10,500,000 RM. Die im Jahre 1927 eingeführten Personenwagen stammten zu 47 Prozent aus den Vereinigten Staaten, zu 22 Prozent aus Italien, zu 13 Prozent aus Oesterreich und zu 11 Prozent aus Frankreich. Von der Ausfuhr deutscher Personenwagen gingen 1927 13 Prozent nach Oesterreich, 12 Prozent nach der Schweiz, 10 Prozent nach Ungarn, 8 Prozent nach der Tschechoslowakei und 6 Prozent nach den Niederlanden. Die Ausfuhr von Lastwaigen ist 1927 gegen 1926 mengenmässig um 66 Prozent, wertmässig um 10 Prozent gestiegen. Unter den Abnehmern deutscher Lastwagen stand per sofort oder nach Obereinkunft von führender elektromech. Spezialwerkstätte für Autos als Chef. — Offerten mit Zeugrussen und Angabe von Referenzen sind einzureichen unter Chiffre 10784 an die Automobil-Revue. Bern. 7200 Lastwagen Marke ÄRBENZ I in tadellosem Zustande. Anfragen unter Chiffre Z 1300 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. REELLE OCCASIONÜ! 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Seit dem Jahre 1924 ist eine Steigerung der Automobileinfuhr um rund 600 Prozent zu verzeichnen, die fast ganz auf Rechnung der beiden letzten Jahre zu setzen ist, welche den eigentlichen Beginn des Aufschwunges des Automobilverkehrs iii jenem Lande mit sich gebracht haben. Das Gros der türkischen Einfuhr machen Chassis für Personenautomobile aus, welche mit ungefähr 50 Prozent an dem Gesamtimport beteiligt sind. Lastkraftwagen, Motorschlepper und Omnibusse stehen an zweiter Stelle, während fahrbereite Personenautos erst an dritter Stelle folgen. Erst neuerdings beginnt sich dieses Verhältnis immer mehr zugunsten der Personenautomobile zu verschieben. In Konstantinopel allein laufen heute schätzungsweise 2000 Personen- und 500 Lastkraftwagen, während ihre Anzahl sich im Jahre 1925 auf nur 548 bzw. 85 Einheiten belaufen hat. Die amerikanischen Marken herrschen zurzeit vor, und unter diesen sind Ford, Chevrolet, Buick und Studebacker am häufigsten vertreten. Die deutschen Marken behaupten sich an zweiter Stelle, während die französischen viel von üirer früheren Beliebtheit eingebüsst haben. Mit kleineren Lieferungen sind noch die Tschechoslowakei und Oestereich vertreten. Bezüglich der Frage, auf welche Wagentypen sich die türkische Nachfrage in der Hauptsache richtet, ist zwischen den beiden Hauptmärkten Konstantinopel und Anatolien ein Unterschied zu machen. Für erstereü kommen Automobile aller Art in Betracht, vorzugsweise mit Innensteuerung und rückschlagbarem Verdeck. Die anatolische Nachfrage richtet sich so gut wie ausschliesslich auf geschlossene, nicht zu schwere Wagen, die aber eine erhebliche Leistungsfähigkeit aufweisen müssen. Ein sehr grosser Bedarf herrscht daselbst an Eintonnen - Lastkraftwagen, die in Automobilomnibusse für die Personenbeförderung umgewandelt werden FIAT 501, Torpedo, in tadellosem Zustande, 38708 Fr. 3200.— PEUGEOT, 10 HP, Torpedo, Modell 1925, Ballonpneus, 6 bereifte Räder, inkl. 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Zu verkaufen 2—2K-Tonnen- können. Für Spezialkraftwagen schliesslich gibt Konstantinopel den besseren Markt ab, und zwar vornehmlich für Postautomobile sowie für Zwecke der Müllabfuhr und verschiedene andere öffentliche Zwecke, -iw- London-Kapstadt ohne Zwischenlandung. Ein Flugzeug, dessen Aktionsradius alles bisher dagewesene weit übertreffen wird, steht gegenwärtig in England vor der Vollendung. Es soll imstande sein, 6000 Meilen (9600 Kilometer) ohne Benzinaufnahme zu durchfliegen und die Strecke London-Kapstadt in einem non-stop-Flug zurückzulegen. Der Bau erfolgte im Auftrag des englischen Luftministeriums durch die Fairey Aviation Company. Die Flügel der Maschine haben eine Spannweite von 25 Metern, sind freitragend ausgeführt und oben an dem sehr schmalen Rumpf angeschlossen. In ihrem Innern liegen die Benzintanks mit einem Gesamtfassungsvermögen von 4500 Litern. Die Führerkabine wird teilweise durch den Rumpf und teilweise durch das Flügelmittelstück gebildet. Sie bietet nur gerade genügend Raum für die beiden Piloten, die sich auf den geplanten Flügen abwechselnd am Steuer ablösen werden. Dem dienstfreien Piloten steht eine aufblasbare Gummimatratze zur Verfügung. Zum ersten Mal kommt bei diesem Flugzeug ein bisher geheimgehaltenes Navigationsinstrument zur Anwendung, das durch Signale den Führer automatisch aufmerksam macht, wenn er von der vorgesehenen Flugroute horizontal oder vertikal abweicht. Der Motor ist ein serienmässiger «Napier-Lion» von 530 PS. Von einer neuen, bisher nicht veröffentlichten Vorrichtung am Vergaser verspricht man sich eine bedeutende Ersparnis im Benzinverbrauch. Das ganze Flugzeug hat ein Gewicht von 6V2 Tonnen. Man erwartet, dass es mit 80 Stunden mehr als halb so lang wie die «Question Mark» in der Luft bleiben kann, ohne sich jedoch täglich neu zu verproviantieren, wie diese. Der bisher längste Flug ohne Zwischen-B-enzmaufnahme wurde von Italienern mit 5000 Meilen aufgestellt. m. Automobilist kann ohne weitere Scherereien Der «Auto-Lotse» bewährt sich. Der All-direkgemeine Deutsche Automobil-Club hat be- wegfahren. m. -o— kanntlich vor einigen Monaten die Institution D!e teure Prohibition. der Auto-Lotsen geschaffen. Diese Lotsen, In den Vereinigten Staaten wurden im Leute mit guter Ortskenntnis, sind an den vergangenen Jahr ausgegeben für Ice-creamgrösseren Einfahrtsstrassen Berlins postiert Soda 500 Millionen Dollar, für Mineralwasser und stehen allen Automobilisten für eine geringe Entschädigung als Wegweiser zur Ver- Millionen Dollar. 300 Millionen Dollar, für Süssigkeiten 700 > Auto- oder Bootsmotor Off. an Garage HQrner, Thun. 38714 amenkan., Mod. 1929. geschlossen, 4türig, wenig gefahren, für nur Fr. 5500 abzugeben mit Fabrikgarantie. — Offerten unter Chiffre 38671 an die Automobil-Revue. Bern. der sich als Abschleppwagen eignen würde. An Zahlung muss fabrikneue Innensteuerung OPEL, 6 Zyl.. 10 St.-HP, genommen werden. 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Die Anmeldung eines Automobils hat 30 Minuten vor Abfahrt des Zuges zu erfolgen. Mit echt amerikanischer Zuvorkommenheit sorgt die Bahn selbst für die Wahrung des Gesetzes, das ein Entleeren der Brennstoffbehälter vorschreibt. Bahnbeamte besorgen hier diese Arbeit, bestimmen das Quantum des abgelassenen Brennstoffs und übergeben dem Automobilbesitzer einen Gutschein für so und so viel Liter. An der'Bestimmungsstation braucht der Gutschein nur wieder vorgewiesen zu werden; die Bahn selbst füllt dann den Wagen wieder auf und der Achetez avec facilites de payement l'automobile l'Union Bancaire Industrielle et Commerciale Tel. Stand 35.60 Geii^Ve 1, Rue du Rhone Banque spSciale de erödü pour transactions automobiles. Conditions uniques Zu verkaufen "•C BUICK 7—8 PS zu kaufen gesucht AUTO Kaufe ganz stark gebauten Personen- oder kleinen Lastwagen MINERVA 6/7-Plätzer Anfragen unter Chiffre 38715 an die Automobil-Revue, Bern. SAURER-Lastwagen 2 Tonnen 30 HP, Baujahr 1913. 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