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E_1929_Zeitung_Nr.009

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12 AUIUMUBIL-KEVUE

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III. Blatt BERN, 1. Februar 1929 III. Blatt BERN, 1. Februar 1929 Rückblick auf den schweizerischen Automobilaussenhandel 1928 Im Jahre 1928 erreichte der Handelsumsatz 94,056,191 Fr. Die Passivbilanz sinkt um 16,642,420 Fr. unter diejenige des Jahres 1927. Wir haben bereits in Nr. 5 der «Automobil-Revue» über die Endergebnisse des Automobil-Aussenhandels im Jahre 1928 kurz gesprochen und haben in unserem letzten Artikel in Nr. 7 das Ergebnis des letzten Vierteljahres skizziert. Wir wollen heute versuchen, die Ergebnisse des Jahres 1928 mit denen des Jahres 1927 im Detail zu vergleichen, soweit dies uns möglich ist, da wir für 1927 nur Totalziffern besitzen, herrührend von der Einführung der neuen Zollansätze am 31. Oktober 1927. Die Einfuhr war in den Monaten März, Mai, Juni, September, November und Dezember im Jahre 1928 grösser als in der gleichen Periode des Jahres 1927, dagegen zeigen die sechs andern Monate einen solchen Rückschlag, dass die Einfuhrquote des ganzen Jahres hinter derjenigen des Jahres 1927 steht. Die Zahl unserer Lieferanten ist nur sehr schwach angewachsen. Wir haben im Jahre 1928 total 15,420 Motorfahrzeuge eingeführt im Werte von Ff. 75,293,035, gegenüber 16,127 Stück in einem Werte von Fr. 78,433,188 im Jahre 1927 (im Total von 79,127,539, welches in den Nummern 5 und 6 der «Automobil-Revue» angegeben wurde, sind Fr. 694,351 für Aeroplane mit inbegriffen, für welche im Jahre 1927 keine Spezialposition existierte). Die Ausfuhr übertraf im Jahre 1928 jeden Monat diejenige der entsprechenden Monate 1927. Wir haben schon betont, dass sie um mehr als das Dreifache zugenommen hat. Das trifft allerdings nur in bezug auf den Wert, nicht in bezug auf die Zahl der ausgeführten Stücke zu. Die Zahl der letztern steigt von 347 im Jahre 1927 auf 816 im Jahre 1928. Dagegen ist das Gewicht der ausgeführten Objekte im gleichen Masse wie der Wert gestiegen, was für uns ein Beweis ist, dass die Ausfuhr einzelner Bestandteile ebenfalls ein wichtiges Ausfuhrkontingent bildet; Das Gesamtgewicht stieg- von 8380.21 Zentner im Jahre 1927 auf 23,154.58 Zentner im Jahre 1928, der Wert der Ausfuhr dementsprechend von Fr. 5,260,889 im Jahre 1927 auf 18,763,156 Franken im vorhergehenden Jahre. Ebenso wichtig ist für uns, feststellen zu können, dass unsere Ausfuhr nicht nur * n bezug auf Gewicht und Wert zugenommen hat, sondern dass es ihr auch gelungen ist, sich neue Absatzmärkte zu sichern. Während wir im Jahre 1925 nur in 32 Ländern Abnehmer besassen, im Jahre 1926 in 33 Staaten, im Jahre 1927 in 41, so im Jahre 1928 in 54 Staaten. Es sei hier hervorgehoben, dass die offizielle Zollstatistik sogar 60 Länder aufweist. Die folgenden Zahlen zeigen, in welchen Proportionen jede Kategorie an der Erweiterung unseres Aussenhandels im Jahre 1928 teilhaftig ist. a) Motorzwei- und -droiräder ohne Lederüherzug 9,51 b) andere (also ßolcho mit Ledcrüborzug) 0,27 c) Automobile u. Chassis im Stückgewicht von weniger als 800 kg 2,91 d) Automobile u. Chassis im Stückgewicht v 800 bis u. mit 1200 kg 34,16 e) Automobile u. Chassis im Stückgewicht v. 1200 bis u. mit 1600 kg 30,96 f) Automobile u. Chassis im Stückgewicht von mehr als 1600 kg 21,46 ?) Karosserien aller Art f. Automobile 0,15 h) Elektrokarren 0,09 i) Traktoren ohne Karosserie 0,49 Deutschland a 184 325.95 b 10 25.98 c 57 380.77 h 16 119.73 50.489 18.283 650.421 16.304 772.907 3 82.14 48.161 11.15 3.000 123.84 59.228 87.15 99.589 7.56 7.066 n 5 45 3 o 250 1977.11 925.763 d 358 3688.79 1.859.349 e 408 5289.74 2.902.523 f 13 955.15 827.013 g 1 10.45 7.805 20,67 0,14 0,28 0,07 78,64 100 100 Unsere Totaleinfuhr im Jahre 1928 in bezug auf Abstammung und Kategorien weist folgendes Bild auf: Stück q kg Wert in !>. Total 366.367 26.284 194.304 d 233 2726.92 1.309.058 e 75 1087.99 700.281 f 62 2398.50 2.020.995 g 3.41 2.836 i 25 32 Frankreich a 560 745.59 b 8 19.56 c 225 1677.64 Italien Einfuhr. d 928 10265.55 4.207.269 e 341 5007.58 2.880.759 f 75 3279.91 2.300.883 Ausfuhr. 4.688.897 10.938.432 6.629.108 Stück q kg Wert in Fr. ttotal Belgien a 1028 1310.11 1.125.368 b 6 15.08 13.262 c 1 7.83 6.500 d 56 609.80 334.920 e 31 444.14 275.300 f 21 666.20 498.750 g 6.53 3.766 i 5.35 1.749 2.259.615 Gr. Britannien a 3503 4769.03 4.621.827 b 19 162.93 125.057 c 9 43.85 27.330 d 4 43.46 22.812 e 6 85.40 66.700 f 6 264.76 427.516 g 4.85 3.641 i 5 126 5.295.009 VereiDigts Staaten a 166 315.51 272.322 b 1 20.85 12.735 0 90 712.34 257.628 d 3686 41121.10 17.490.645 e 2070 31351.46 16.387.747 f 668 14483.04 9.978.574 g 69.28 40.766 1 54 891.40 291.180 44.735.577 Kanada e 10 136.12 77.200 t 67 440 77.640 Holland a 1 1.50 1.606 b 50 200 o 1.14 500 d 3.20 3.300 f 1 25.89 16.320 g 6 80 b 1 12.80 11.415 33.421 Oesterreioh a 31 27.80 23.224 b 24 250 0 1 5.78 5.112 d 55 665.15 493.820 e 2 27.79 20.492 f 3 97.82 84.852 g 4.44 2.132 629.882 Tchechoslow. a 21 322 f 1.19 1.365 1.687 Türkei a 22 50 50 Schweden a 29 457 1 83 906 1.363 Ungarn a 3 100 f 52 559 659 Russland f 6 66 66 Spanien f 1.00 1.309 1.309 Polen f 32 320 320 1928 a 5518 7583.39 7.161.653 b 47 251.70 201.138 0 633 4806.46 2.190.044 d 5347 69141.97 25.721.173 e 2943 41430.18 23.311.002 f 849 22175.86 16.159.368 g 5 182.17 113.187 h 18 143.68 64.904 1 60 1045.96 370.566 15420 136761.37 75.293.035 1927 a 4683 5524.40 5.283.467 b 84 271.10 220.673 c/i 11360 136537.63 72.929.048 16127 142333.13 , 78.433.188 Abnahme der Einfuhren 3.140.153 Unter den 16 Lieferanten stehen — man möchte fast sagen natürlicherweise — die Vereinigten Staaten, die vom Januar bis Dezember 1928 an der Spitze marschieren. Dies war früher nicht immer der Fall und es ist speziell interessant, die amerikanischen Lieferungen der letzten vier Jahre untereinander zu vergleichen. Im Jahre 1925 betrug das amerikanische Kontingent 30,8 Prozent unserer Totaleinfuhr. Es stieg im Jahre 1926 auf 37,2 Prozent, 1927 auf 43,2 Prozent und übersteigt im Jahre 1928 56,5 Prozent mit Fr. 44,735,577. Die amerikanische Einfuhr hat also innerhalb vier Jahren sich zu verdoppeln gewusst, was niemand in Erstaunen setzen wird, der die amerikanischen Anstrengungen verfolgt und der weiss, mit welcher Zähigkeit die Amerikaner darauf ausgehen, sich den europäischen Markt zu unterwerfen. Frankreich besetzt den zweiten Platz mit 10,9 Mill., Italien den dritten mit 6,6 Mill., Grossbritannien den vierten mit 5,5 Mill. Franken. Es folgen Deutschland mit 4,7 Mill., Belgien mit 2,3 Millionen Franken. Aber das Total aller dieser Länder bildet nur 39,5 Prozent der Totaleinfuhr oder 66,6 Prozent der amerikanischen Einfuhr. Hinter diesen Millionen-Lieferanten folgt Oesterreich mit Fr. 36,000, während Kanada mit 78,000 und Holland mit 33,000 Franken ihre letztjährige Einfuhrzahl nicht mehr erreichen. Weitere Lieferanten wären die Tschechoslowakei, Schweden, Spanien und Ungarn, die gegenüber 1927 eine höhere Quote aufzuweisen haben. Etwas Weniges haben wir aus Polen, Russland und der Türkei bezogen. Was die Ausfuhr im Jahre 1928 anbelangt, gibt nachfolgende Tabelle den besten Aufschluss. Stuck q kg Wert in Fr. Total Deutschland a 99 2820.78 2.635.871 b 1.61 2.075 d 6 63.83 55.869 e 1 15.00 15.000 f 3 385.43 437.245 g 47.28 31.695 3.177.755 Oesterreich a 31 78.33 82.319 b 7 9.47 9.815 t 544.82 375.662 18.71 5.550 Stück q kg Wert in Fr. Total Frankreich a 107 883.74 867.711 b 1 80 f 269.43 484.207 g 1.65 505 1.352.503 Italien a 27 44.57 46.320 f 3 534.24 309.627 g 1.24 1.550 357.497 Belgien a 13.74 13.235 b 6 149 f 864.63 1.051.226 1.064.610 Holland a 8 31.87 36.373 b 1 2.47 2.416 f 3 115.77 88.869 127.658 Gr. Britannien a 25.45 21.571 b 1 60 f 7 2143.31 1.679.374 1.701.005 Sspanien a 36 49.53 44.240 b 1 2.16 2.127 f 197 6724.93 3.987.474 4.033.841 Schweden a 10 14.33 14.514 b 12 750 f 107.90 125.823 141.087 Polen a 6 9.15 8.704 b 1 2.09 1.700 f 61.45 145.842 156.246 Tchechoslow. o 28 38.19 35.934 b 2 95 f 1533.22 1.973.864 2.009.893 Süd-Afrika a 1.54 1.770 b 3 3.09 4.250 f 54 2.191 8.211 Nieder!. Indien a 1 1.80 2.178 b 2 70 f 10.11 9.154 11.402 Uruguay a 1 73 1.146 b 13 396 f 4.04 3.550 5.092 Portugal f 26 740.93 409.178 409.178 Dänemark f 20.81 29.181 29.181 Finland a 11 150 f 18.82 26.741 26.891 Ungarn a 31 44.42 41.201 f 61.56 56.379 97.580 Yugoslavien a 3 4.20 3.700 f 26.23 34.420 38.120 Bulgarien a 1 1.50 1.650 f 1.96 3.538 5.188 Rumänien a 1 66 985 b 2 3.24 3.358 f 1 91.78 83.741 88.084 Äegypten a 1 40 f 1 64.87 59.016 59.056 Algerien a 3 3.55 3.541 f 13.51 25.672 29.213 Maroko a 2 82 f 11.86 18.710 18.792 Ost Afrika a 9 9.05 11.280 b 1 " 1.31 1.750 f 2 131.27 61.609 74.639 Japan f 12 402.88 302.040 302.040 Vereinigte Staaten f 249.05 659.244 659.244 Brasilien f 57 2400.23 1.482.243 1.482.243 Argentinien f 3 232.94 200.200 200.200 Chili f 2 97.18 52.100 52.100 P«Sni a 1 1.46 1.450 f 5 295 1.745 Bolivien f 1 63.33 35.009 35.009 Austral. Bund a 1 1.43 1.400 f 15.19 13.329 14.729 Kanada a 17 120 120 Bussland f 1 35.50 20.534 20.534 Lettland Jestland f 13 360 360 West-Afrika a 1 72 1.5Ö0 f 4.70 5.650 7.150 Colombien f 3 101.26 58.971 58.971 Ozeanien f 38 807 807 Britisch Indien f 1 24.91 15.784 15.784 Werke in Detroit f 1.21 1.938 1.938 Norvegen f 10.88 12.026 12.026 Venezuela f 9 638.00 312.570 312.570 Lithuanie f 56 320 320 Mesopotamien f 128.03 79.255 79.255 Jamaika f 6 126 126 Griechenland a 12 f 1.87 535 g 7 150 697 Centr. Amerika b 3 70 70 Philippinen f 4 10 10 China a 4 100 f 43 1.017 1.117 Syrien f 6.41 7.268 7.268 Indo-China a 3 125 125 Türkei f 4 70 70 Irland _J 6 155 155 1928 a 459 4081.21 3.879.222 b 16 25.84 29.161 • d 6 63.83 55.869 e 1 15.00 15.000 f 334 18899.75 14.744.454 j 68.95 39.450 816 23154.58 18.763.150 1927 a 196 376.23 411.619 b 2 4.51 3.825 c/i 149 7999.47 4.845.445 5.260.889 347 8380.21 Ueberschuss der Zufuhren 13.502.267 Spanien ist unser bester Abnehmer für Automobile, obschon es nicht jeden Monat den ersten Platz eingenommen hat. In den Monaten Februar, April, Juni, Juli und August stund Deutschland durch seine grossen Motorrad-Ankäufe an erster Stelle. Aus letzterem Grunde steht denn Deutschland auch an zweiter Stelle, währenddem als ausschliessücher Automobiilabnehmer die Tschechoslowakei diesen Rang einnimmt. Aehnliche Verhältnisse weist auch Frankreich auf. In der Ausfuhrsumme von Fr. 1,352,503 sind nicht weniger als für Fr. 867,791 Motorräder inbegriffen. Unsere Hauptabnehmer, deren Kontingent eine Million Franken absorbiert, beanspruchen 79 % unserer Gesamtausfuhr : Osterreich Fr. 4,033,841 oder 21,5 Prozent, Deutschland Fr. 3,177,755 oder 16,9 Prozent, die Tschechoslowakei Fr. 2,000,893 oder 10,7 Prozent, Grossbritannien Fr. 1,701,005 oder 9,1 Prozent, Brasilien Fr. 1,482,243 oder 7,09 Prozent, Frankreich Fr. 1,352,503 oder 7,2 473.346 Prozent und Belgien 1,064,610 oder 5,7 Pro- zent. Hinter diesen Ländern folgen die Vereinigten Staaten, deren Bezug noch 500,000 Franken übersteigt. Oesterreich, Portugal, Italien, Venezuela, Japan, Argentinien, Polen, Schweden und Holland kaufen für Fr. 100—500,000. Bei 18 Ländern pendelt der Ausfuhrwert zwischen Fr. 10—100,000, bei acht von 1000—10,000 und bei elf Ländern bleibt die Ausfuhrsumme unter Fr. 1000. Die nachfolgende Vergleichstabelle zeigt, welchen Weg unser Automobilaussenhandel seit dem Jahre 1906 genommen hat. Die letzte Kolonne ist eine Vergleichskolonne zwischen Ein- und Ausfuhr. Jahr Einfuhrwerte Ausfuhrwerte Etofuhr°eotwieii Fr. Ausfuhr: 1906 2.946.640 4.446.492 1.509 1907 3.214.725 5.355.348 1.665 1908 2.338.640 3.945.970 1.687 1909 3.987.285 6.297.233 1.579 1910 4.828.965 8.707.524 1.803 1911 6.883.395 11.301.146 1.642 1912 8.000.205 14.315.622 1.789 1913 9.203.630 13.955.073 1.516 1914 7.4.68.100 14.674.069 1.965 1915 2.436.650 28.751.553 11.979 1916 1.406.785 25.329.137 18.002 1917 3.824.455 25.430.784 6.650 1918 1.395.494 28.111.048 20.151 1919 31.378.195 22.100.631 704 1920 76.624.918 18.210.205 237 1921 39.557.398 5.546.362 140 1922 25.790.000 3.999.000 155 1923 39.877.000 3.434.000 90 1924 55.835.155 5.289.672 96 1925 69.314.263 5,865.628 84 1926 80.321.497 4.372.623 54 1927 78.433.188 5.260.889 67 1928 75.293.035 18.763.156 249 Die Tabelle gibt uns eine ausgezeichnete Uebersicht, wie seit 1919, seit Ende des Krieges, sich die Handelsbilanz zu unsern Ungunsten verändert hat. Bedeuteten die Jahre 1915, 1916 und 1918 Höhepunkte unserer Ausfuhr, da das Ausland auf unsere Kriegs- Jieferungen angewiesen war, so weist das Jahr 1923 den höchsten Tiefstand auf. Nur langsam konnte sieh unsere Industrie wieder emporarbeiten, bis das Jahr 1928 einen Aufschwung nahm, der, wie zu hoffen ist, seinen Kulminationspunkt noch nicht erreicht hat. Amerlkanisches. Automobilhandel und -Industrie sind heute in den Vereinigten Staaten zu solcher Macht gelangt, dass sie den Haupteinfluss auf das ganze übrige Wirtschaftsleben ausüben. Vom reinen Transportmittel hat sich das Automobil zum Massstab des Wirtschaftslebens und zum Träger des Staatsvermögens entwickelt. Am Gedeihen oder Stillstand der Autömobilindustrie lässt sich das Gedeihen oder der Stillstand der ganzen übrigen Industrie ermessen. In welcher Industrie ein Arbeiter auch tätig sei, immer steigt oder fällt sein Salär je nach der jeweiligen Prosperität der Autoindustrie, Diese Grossmachtstellung verdankt das Automobil der immensen Ausdehnung ces Landes und den grossen Entfernungen zwischen den einzelnen Siedlungen. Die Ueberbrückung dieser Distanzen ist nicht nur ein Wunsch, sondern direkt ein vitales Bedürfnis auch für das Volk geworden. Die Eisenbahnen boten zu wenig Unabhängigkeit, um diesem Bedürfnis zu entsprechen. Ein individuelles, unabhängiges Transportmittel musste deshalb zwangsläufig zu grösster Bedeutung gelangen. Das weisse Band. Dem Auge des Touristen erscheint heute Amerika als ein Netz wunderbar angelegter und unterhaltener Strassen. In Garagen, Zubehörshops, Tankstellen, die das weisse Band kilometerweit umsäumen, leben Millionen der Bevölkerung ausschliesslich aus dem Strassenverkehr. Auch im Innern kleinerer Ortschaften ist der Verkehr so gross, dass au jeder Kreuzung ein Polizist aufgestellt und Einbahnstrecken bezeichnet werden müssen. Eine kleine Verminderung der Verkehrsdichte zeigt sich natürlich auf den Aussenstrecken, aber auch hier lebt die Strasse im wahren Sinne des Wortes von den Hunderttausenden fortwährend zirkulierender Motorfahrzeuge. Von der Vielgestaltigkeit dieses Verkehrs macht man sich dabei als Europäer keinen Begriff. Mit ausgelotterten Kolben, wackligen Rädern und irgendeiner Wellblechhütte als Karosserie keucht jetzt ein anscheinend der Steinzeit entstammendes Fahrzeug vorbei. Gleich darauf rauscht erhaben wie ein Schwan eine Limousine mit Seidenpolstern heran. Hier sehen wir als Passagiere einen hemdärmeligen Bauern, einen Neger und ein mehr als zerlumptes Mädel, dort sitzt als Fahrer ein Schuljunge, und von den Insassen des Roadsters, der jetzt vorüberflitzt, machen geschminkte Münder, flatternde Goldlocken, weisslederne Handschuhe, phantastisch gemusterte Pullovers den Haupteindruck. Zählen kann man nicht. Ununterbrochen gleitet die Stahlschlange das