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E_1929_Zeitung_Nr.009

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zuweisen. Erst kürzlich

zuweisen. Erst kürzlich ist ein solcher vom Verband der Automobilirnporteure geschaffen •worden; mit welchem Erfolg, bleibt vorläufig abzuwarten. Für Rumänien haben die jüngsten Preisabschläge, welche seitens der amerikanischen Fabrikanten vornehmlich für Kraftwagen in der niedrigen Preislage zugebilligt worden sind, den Absatz von gebrauchten Wagen sehr schwierig gestaltet. Solche Wagen europäischer Herkunft spielen auf jenem Markt nur eine unbedeutende Rolle. Ungefähr 90 Prozent der Umsätze erfolgen für Rechnung der wohlhabenden ländlichen Bevölkerung, was mit der Zeit zu einem Anwachsen der Nachfrage nach neuen Automobilen seitens jenes Kundenkreises führen dürfte. Auch in Schweden ist man neuerdings dazu übergegangen, aus dem Vertrieb von gebrauchten Kraftfahrzeugen ein Spezialgeschäft zu machen, doch werden die Aussichten desselben ungünstig bleiben, solange der dortige Handel nicht zu einer Kooperation zu bringen ist. In der Südafrikanischen Union schliesslich sind die gegenwärtigen Bestände an gebrauchten Automobilen ungewöhnlich gross. Der scharfe Wettbewerb nötigt den Automobilhandel immer mehr, sich auf die Hinnahme von gebrauchten Kraftwagen als Teilzahlung einzulassen. Zurzeit geben die Städte und die Randstaaten noch einen besseren Markt für gebrauchte Kraftwagen ab als das Innere des Landes. -iw- Aus der kanadischen Automobilindustrie. Montreal, Ende Januar 1929. Das soeben verflossene Jahr wird als das bisher bedeutendste in der Geschichte der kanadischen Automobilindustrie anzusehen sein. Nach den bislang vorliegenden Ziffern ist mit aller Bestimmtheit damit zu rechnen, dass die Gesamtproduktion von Automobilen mehr als 275,000 Einheiten betragen wird, womit die bisherige Höchstziffer, nämlich 232,000 Einheiten im Jahre 1926, weit überschritten worden ist, während die Zunahme der Produktion des verflossenen Jahres gegenüber dem vorhergehenden Jahre mit einer Produktionsziffer von 215,000 Einheiten noch weit erheblicher ist. Eine derartig rege Betriebsamkeit ist seitens der kanadischen Automobil'fabrikanten zwar erhofft, aber nicht erwartet worden. Wie jetzt verlautet, Wenn Autos *ur Schule gehen ! Die Automobile der Studenten und Studentinnen des Southwestern Colleg, in Winfild (Amerika), werden vor der Schule aufgestellt, während ihre Besitzer — deren Alter zwischen 15 und 19 Jahren schwankt 1 — auf der Schulbank sitzen. haben die kanadischen Automobilbaufirmen bereits alle erforderlichen Schrite unternommen, um das neue Jahr zu einem neuen Rekordjahr zu gestalten, zumal sie sich hinlänglich davon überzeugt haben wollen, dass man vom Uebersättigungsgrad noch sehr weit entfernt ist. Der erzielte Fortschritt wird gleichzeitig als ein Beweis dafür angesehen, dass die Kaufkraft der breiten Masse der kanadischen Bevölkerung fast ebenso rasch zunimmt, wie die industrielle Aktivität eine Steigerung erfährt. Die Anzahl der in Kanada registrierten Automobile hat seit dem Jahre 1922, wo 513,000 Einheiten gezählt worden sind, eine Steigerung auf 945,000 Einheiten im Jahre 1927 erfahren und wird, wenn nicht alle Anzeichen trügen, zu Beiginn des laufenden ÄUTOMOBIL-REVUß 1929 - u Jahres die Millionengrenze nicht unerheblich überschritten haben. P. \t Zusammenschluss der Strassenbenützer Neuenburgs. Verschiedene grössere und kleinere Schweizerstädte besitzen Aktionskomitees zur Förderung des Verkehrs. Kürzlich Autostrasse Brescia-Bergamo. Mit demhat sich nun in Neuenburg eine ähnliche Bau der Autostrasse Brescia-Bergamo im Kommission gebildet, der Vertreter des Anschluss an jene von Mailand ist sofort begonnen worden, nachdem die Regierung die Motorfahrer-Clubs, der Sektion der «Auto- A. C. S., des T. C. S., der A. S. P. A., des Grundenteignung bewilligt hat. mechaniker und Autoführer» und der Rad- Eine genaue Nachprüfung der Sesdammbrücke soll, wie die Direktion der schweizerischen Südostbahn bekannt gibt, ergeben haben, dass diese für die im Autoinobilkonkordat vorgeschriebenen 9 Tonnenwagen nur schwach genügt. Aus diesem Grunde und gestützt auf das Gutachten kantonaler Organe soll das Befahren des Seodamines zwischen Rapperswil und Hürden mit Lastwagen von mehr als neun Tonnen Gesamtgewicht verboten werden. Zuwiderhandlungen gegen diese Verordnung werden gerichtlich geahndet. v. lieber die Zusammenarbeit zwischen Eisenbahn und Automobil sprach kürzlich in Luzern in einem beifällig aufgenommenen Vortrag vor Mitgliedarn des Schweizerischen Ingenieur- und Architekten- Vereins und des T. G. S., Sektion Waldstätte, Herr Ingenieur Hohl, Vizedirektor der cSesa» in Zürieh. Er wies in seinem Referat u. a. darauf hin, dass das Wirtschaftsleben eines zivilisierten Staates einen g-ut organisierten Ausbau der Transport« von Lebewesen und Gütern erfordere. Diesen gestellten grossen Anforderungen vermöge der Bahnbetrieb nun nicht vollauf zu genügen, und da Ieiet8 das Automobil z. B. nach Orten, wo keine Bahn hinführt, äusserst nützliche Dienste! Im Gütervorkehr werde vom Käufer besonders die durch das Automobil mögliche Domizilierung geschätzt. Die Zusammenarbeit zwischen Automobil und Eisenbahn ist. nach Ansicht des Referenten, in der Schweiz schon weitgehend Wirklichkeit geworden. So vermitteln die Kurse der Postautos die Verbindung zwischen entfernten Bahnstationen (über Alpenpässe) und Zubringerdienste. Die «Sesa», an der neben der Bundesbahn noch 38 Privatorganisationen beteiligt sind, sucht die Zusammenarbeit zwischen Bahn und Auto besonders in drei Richtungen zu erfüllen: Verbilligung des Autocamionnagedienstes bei einheitlicher Tarifgebuns und Haftpflicht für die Güter. An Stelle unrentabler Bahnlinien sollten Autokurse (bei Bahntarif) die Verkehrsaufgabe übernehmen, wie im Surbtal. Bei richtigen Massnahmen könne der Konkurrenzkampf zwischen Automobil und Eisenbahn in ein Verhältnis der Zusammenarbeit umgewandelt werden, und zwar im Interesse beider Verkehrsmittel und zum Wohle der Allgemeinlieit. —ey. Aufklärung der Strassenbenützer im Kanton Neuenburg. Das Baudepartement des Kantons Neuenburg hat soeben zwei Verkehrserziehungsbroschüren, eine für Auttv mobilisten und eine zweite für Radfahrer, herausgegeben. Wir begrüssen die Initiative der neuenburgischen Regierung und hoffen, die Sammlung werde durch weitere Broschüren für Fuhrleute und Fussgänger ergänzt fahrersektionen des Kantons angehören. Diese Verbände bestellten ein gemeinsames Bureau. Dieses Aktionskomitee erhielt die Aufgabe, die Interessen der Verbände bei den Behörden zu vertreten, Vorträge über den modernen Verkehr zu organisieren, für Schulen den Verkehrsunterricht anzuregen und eine Verkehrswoche zu organisieren. 1L Erwerben Sie mit Zahlungserleichterung das Automobil, das Sie sich wünschen, welcher Marke es auch sei, durch Vermittlung der Union Bancaire Industrielle et Commerciale Tel. Stand 35.60 Gen&Ve 1, Rue du Rhone Spezialbank zur Gewährung von Krediten im Automobilhandel. Einzigartige Bedingungen. 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N° 9 — 1929 AUTOMOBIL-REVUE 17 Neues über den Flugplatz Bern. Die Einwohnergemeinde Bern hat bekanntlich im Bejpmoos ein Gelände von zirka 500 X 700 Meter käuflich erworben, auf welchem heute schon der Flugsportclub seino Uebungen abhält. Die Einwohnergemeinde Bern gedenkt in allernächster Zeit den Platz zweckmässig zu planieren, und es sollen darauf die nötigen Bauten erstellt werden. Die Eignung des Feldes als Flugplatz ist von Fachleuten seit Jahren sorgfältig geprüft und als sehr gut befunden worden. Die Aufwendungen für das Flugfeld und die Bauten als Vorbedingung des Flugverkehrs, werden zirka 625 000 Fr. betragen. Für den Betrieb des Flugplatzes wird eine Genossenschaft gegründet mit einem Kapital von mindestens 250 000 Fr. An dieser Genossenschaft eollen sich beteiligen einerseits Kanton und Stadt Bern, die interessierten Gemeinden und anderseits Korporationen, Verbände, Vereine, Geschäfte und Private. Aus Kreisen von Handel und Industrie, Gewerbe und Banken, sowie von Privaten sind im Jahre 1926 bereits 131000 Fr. gezeichnet worden. Die Aufwendungen für den Betrieb sind folgendennassen berechnet: 150 000 Fr. für zwei Kabinenflugzeuge für fünf Passagiere, 16000 Fr. für ein Doppelsteuer - Schulflugzeug für zwei Personen, 24 000 Fr. für Werkzeuge, Maschinen, Photo-Ausrüstung, Bureau-Einrichtung, Autos etc. und 60 000 Franken für Betriebskapital, im ganzen also 250 000 Fr. Die Betriebsrechnung balanciert mit einer Summe von 180 350 Fr. Darin sind alle Ausgaben für Personal, Propaganda, Mieten, Autodienst, Rundflüge, Fliegerschule, Steuern usw. enthalten. Der Ueberschuss der Ausgaben ist mit 68 000 Fr. eingestellt. Im Falle, dass täglich zwei Flugkurse durchgeführt werden, ermässigt sich der mutmassliche Ausgabenüberschuss auf 61000 Fr. Zur Deckung der Betriebsausfälle ist man auf Subventionen angewiesen. Vom Bund darf wohl eine bedeutende einmalige Subvention erwartet werden, vom Kanton eine jährliche, ebenso von den interessierten Gemeinden und öffentlichen Körperschaften. Der Aufruf spricht weiter von den Absichten des Komitees, was den Ausbau und die Entwicklung des Flugverkehrs anbelangt. Die erste Sorge der Flugplatz-Genossenschaft wird der Anschluss Berns an das internationale Luftverkehrsnetz sein. Vor allem sollen aber auch Rundflüge über der Stadt und Alpenflüge nach dem Berner Oberland durchgeführt werden. Bern ist durch das lange Zuwarten gegenüber andern schweizerischen Flugplätzen etwas in das Hintertreffen geraten Man hofft aber, dass mit der zunehmenden Entwicklung des Luftverkehrs sich auch für Bern die Dinge günstiger gestalten werden. Ein intensiver Platzbetrieb ist zu erwarten, besonders auch infolge der vorzüglichen Lage des Flugplatzes Bern für Rund- und Alpenflüge und der Stellung Berns als Bundesstadt und Sitz der diplomatischen Vertretung und infolge Verwendung des Flugplatzes durch den Bund (Militärflieger, Abnahme von Flugzeugen durch das Luftamt). Zum Schlüsse fordert das Aktionskomitee zur Zeichnung von Genossenschaftsanteilen auf. Das Genossenschafiskapital ist in 2500 bis 3000 Genossenschaftsanteile zu je Fr. 100.— eingeteilt. Zeichnungsscheine sind beim Aktionskomitee in Bern, Bundesgasse 18, erhältlich. Als Präsident des Ak- .ßo,n.skomite-s zeichnet Direktor P Cardinaux, als Vizepräsident Direktor A. Stäublo und als Sekretär Dr. H. Aeschbächer. Gr Vom italienischen Automobil-Salon Der mit dem 30. Januar eröffnete italienische Automobil-Salon, der zweite internationale auf italienischem Boden, bringt einige speziell italienische Neuigkeiten. Aus Amerika stellen nicht weniger als 19 Firmen aus, aus Frankreich vier, aus Deutschland und England nur je zwei. In Karosserien sind nur 17 ausschliesslich italienische Firmen vertreten, hingegen nicht • weniger als 67 Firmen aus allen Weltteilen für Accessoiren, Oel und Benzin. Die Ausstellung ist von den italienischen Firmen um so allseitiger besucht, als sie die erste und letzte des Jahres sein wird; ausser dass in Mailand aus Anlass der (des grossen Marktes) noch eine Ausstellung nur von Motoren für Autos und Motorschiffe stattfinden wird. Die Stände sind sehr hübsch eingerichtet, mit der bei solchen Anlässen üblichen einfachen Eleganz. Mit dem Salon sind grosse Festlichkeiten verbunden, darunter ein Ball, den die römische Aristokratie gibt, und ein Maskenball, der gerade in den, übrigens bis auf Spuren verschwundenen, römischen Karneval hineinfällt. Interessanter als diese Feste ist für Fachleute der grossartige nationale Automobil- Tag, der mit dem Salon verbunden wird, eine Schaustellung des italienischen Automobilismus nicht nach der technischen, sondern nach der wirtschaftlichen und sozialen Seite hin. Hunderte von Vertretern aus allen Teilen des Landes werden mit ihren Wagen nach Rom kommen und sich vereinigen zu automobilistischem, fröhlichen Tun, mit Wettfahrten usw. Ueber hundert Sektionen werden vertreten sein, auch von den Inseln, namentlich aus Sardinien, wo neuestens der Automobilismus Wurzel geschlagen hat, in Auswirkung der grossartigen ökonomischen und sozialen Regeneration der Insel, die bisher das Stiefkind aller Regierungen gewesen war, jetzt aber Hilfe bekommen hat. Aus Anlass des Salons hat die Vereinigung der italienischen Automobilfabriken beschlossen, einen internationalen Kongress aller für die Normalisation des Automobilwesens Interessierten zu organisieren. Der Kongress wird am 7., 8. und 9. Februar in Rom tagen und hat folgende Tagesordnung: 1. Funktionieren der Studienkommissionen und gegenwärtige Lage der Normalisation des Automobilwesens in den verschiedenen Ländern und Tendenzen für die Zukunft. 2. Fixierte oder in Studien befindliche Vereinheitlichungen, die der "internationalen Unifikation vorzuschlagen wären, 3. Möglichkeit einer Vereinheitlichung der Elemente, die die elektrische Austattung der Wagen beschlagen. 4. Vereinheitlichung der Gummiartikel und Räder für die Autos. 5. Methoden der Propaganda und Ausdehnung der Normalisation. 6. Verschiedenes. Der Kongress findet in den Sälen der «Confederazione Generale dellTndustria Faszista» statt. Es beteiligen sich daran auch diese grosse Körperschaft sowie der «Unim>, die nationale Vereinigung für Vereinheitlichung der Industrie und die italienische Vereinigung für Vereinheitlichung der Bestandteile der Explosionsmotoren. (gli.) VERKEHR Eine internationale Autobusrundlinie Frankfurt-Nizza. Im Verlaufe dieses Monats wird eine neue Autobusrundlinie in den Verkehr genommen. Sie führt von Frankfurt, auf der Hinfahrt, nach Nizza über Karlsruhe, Basel, Genf, Lyon Avinion und auf der Rückfahrt über Grenobel, Genf, Bern, Freiburg, Baden- Baden, lt. Winterbetrieb der Alpenposten. In der sechsten Betriebswoche vom 21. bis 27. Januar wurden folgende Reisendenzahlen erreicht: Chur-Lenzerheide 924 (gegenüber 948 in der entsprechenden Woche des Vorjahres), Lenzerheide-Mühlen 172 (im Jahr© 1928 noch nicht im Betrieb), Reichenau-Waldhaus- Flims 251 (248), Maloja-St. Moritz Castasegna 2059 (1209). In der 6ten Winterbetriebswoche 1928/29 beförderte die Autopost der Alpenkurse somit 3406 Reisende, während in dre entsprechenden Woche des Vorjahres die Reisendenzahl nur 2405 betrug. lt. Eine Reduktion der Autoposfkurse im Rayon Bischofszell, Uzwil-Wil soll geplant sein, mit welcher aber die Landleute ganz und gar nicht einverstanden zu sein scheinen. In der dortigen Presse wird gegen einen solchen Versuch scharf protestiert und ein solches Vorgehen wird als ein arger Rückschritt im Verkehrswesen bezeichnet. Man gibt auch der Vermutung Raum, dass man durch ein solches Manöver in Bern den Zweck verfolge, den Garantiegemeinden für weitere fünf Jahre die volle statt nur die halbe Garantiesumme aufzubürden. Es wird zum Zusammenschluss gemahnt, damit man jeglichen Versuch, den jetzigen gutgehenden Verkehr zu rei schlechtem, erfolgreich abwehren kann. —ev. Zwei wichtige Verkehrsvorträge In Zürich. Die Verkehrskommission der Sektion Zürich des A. G. S. hat es sich zur sehr verdankenswerten Aufgabe gestellt, im kommenden Monat zwei bedeutende. Verkehrsvorträge in Zürich abzuhalten, an denen zwei kompetenten Persönlichkeiten des Auslandes Gelegenheit gegeben werden soll, über die wichtigeren Fragenkomplexe des modernen Strassenverkehrs an Hand von Lichtbildern zu referieren. Und zwar ist es nach langen Bemühungen gelungen, sich für die beiden Vortragsabende zwei bekannte Verkehrspolitiker Frankreichs und Deutschlands als Referenten zu sichern, woraus sich die interessante Möglichkeit ergibt, an den beiden acht Tage auseinanderliegenden Veranstaltungen über die Methoden der beiden Länder und speziell der Städte Paris und Berlin in der Verkehrsregelung und -abwicklung eingehend und in kompetenter Weiso orientiert zu werden. So wird denn am 25. Februar 1929 Herr Dallier, Direktor der Police Municipale de la Ville de Paris und am 4. März Horr Staatsanwaltschaftsrat Grau, Rechtskonsulent des Automobil-Club von Deutschland, zu den Zürcher Verkehrsinteressenten sprechen. Denn der A. C. S, wird diese beiden Vorträge, im Hinblick auf deren Bedeutung, als öffentliche Veranstaltungen im grossen Saal des Restaurant Kauüeuten durchführe» und sind somit zu denselben alle Verkehrsinteressenten eingeladen. Auch an die Behördenvertreter wird noch eine spezielle Einladung ergehen. Es ist wohl anzunehmen, dass die beiden Vortragsabende sich eines sehr regen Besuches erfreuen werden und dürfte es angezeigt sein, sich möglichst frühzeitig die nötigen Eintrittskarten beim Sekretariat der Sektion Zürich des A. G. S. reservieren zu lassen. s. —o Reichsarbeitsgemeinschaft der Fahrzeugbesitzer-Verbände Deutschlands. Unter Führung des Allgemeinen Deutschen Automobil- Clubs (A.D.A.C.) wurde in München die «Reichsarbeitsgemeinschaft der Fahrzeugbesitzer-Verbände Deutschlands» gegründet, Zweck der Arbeitsgemeinschaft ist ein Zusammengehen in allen gesetzgeberischen und wirtschaftlichen Fragen, die den Fahrzeugbesitzer interessieren. Die Interessen der deutschen Radfahrer werden in dieser Arbeitsgemeinschaft durch die «Vereinigung Deutscher Radsport-Verbände» vertreten. One Ford-Fabrik In Moskau. Was bisher, nur gerüchtweis© herumgeboten wurde,; scheint sich nun zu bestätigen: Ford will auch in Moskau eine Zweigfabrik bauen. Das New; Yorker « Journal of Commerce» berichtet, die diesbezüglichen Unterhandlungen seien nahezu abgeschlossen. Tatsache ist, dass sich zwei Sowjet-Offizielle seit einiger Zeit zu solchen Verhandlungen in den Vereinigten Staaten aufhalten. Die Fabrik in Moskau soll für eine jährliche Produktion von 100,000 Wagen eingerichtet werden und in nicht ganz zwei Jahren betriebsbereit sein. An 60 Prozent der Aktien sollen die Sowjetbehörden beteiligt sein, während Ford die restlichen 40 Prozent übernimmt. m. • der-. ( „QutC'Tflinimav ROLLSYNOL MOTOR OIL das Oel mit der Kanne Wirz-Kipper hydraulischer Motor-Dreiseiten -Kipper wird von allen ersten Lastwagen-1' abnken des ln~ und Auslandes eingebaut. Der leichteste Kipper von grossirr Lewungsiähigkev und Zuw.rtässigkeü und niedrigster BauarL In 20 Minuten abmonntrbat zwecks Aufsetzen von Möbetkasten, Car-Atpin usw. 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