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E_1929_Zeitung_Nr.009

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A.C. S. A.C.S.-SEKTION

A.C. S. A.C.S.-SEKTION BERN. Haben Sie sich alles notiert? Dass der Mastenball der Sektion unter der Devise «La Boheme ä. Paris» am 9. Februar im Casino in flotter Stimmung vor sich gehen wird, wissen Sie heute ohne Zweifel. Haben Sie schon die Einladungen an bekannte Mitglieder anderer Sektionen verschickt, damit Sie ihnen rechtzeitig die Billette verschaffen können? Steht in Ihrem Kalender das Datum vom 4. Februar vermerkt? Es wird Ihnen sicherlich nicht entgangen sein, dass im Vorverkauf, der vom 4.—6. Februar dauert, im Touristikbureau der Berner Handelsbank die Billette nur auf Fr. 6.— zu stehen kommen, während an der Abendkasse Fr. 10.— zu entrichten sind. Wenn Sie bis Sonntag abend eine Idee für ein 'Kostüm ä la Boheme gefasst haben, so werden Sie PS noch frühzeitig ausführen lassen können. Uebrigens werden Sie auf Ihrem alltäglichen Spaziergange durch die Stadt ohne Zweifel Leute finden, die Züge der Boheme tragen! Finden Sie auf Ihrem Spaziergang einen guten Gedanken, so sind Sie «über dem Ber,g>. lt. A. C. S.-SEKTION ZUG. Die Generalversammlung' unserer Sektion findet am Samstag den 16. Februar, abends 5 Uhr, im Restaurant Acklin, Zug, statt. Neben verschiedenen Aenderungen in der Zusammensetzung des Vorstandes wird die Genehmigung der den neuen Verhältnissen entsprechend revidierten Statuten die Glubkollesen speziell interessieren. Trotzdem diese beiden wichtigen Traktanden das lebhafte Interesse aller Clubkollegen in Anspruch nehmen dürften, werden dieselben noch speziell mit Rücksicht auf eine intensive und kameradschaftliche Zusammenarbeit im kommenden Club- und Sportjahr 1929 zur Generalversammlung dringendst erwartet. Es bietet sich die beste Gelegenheit, Anregungen zum Sportprogramm und dem übrigen Clubbetrieb anzubringen, die dem neuen Vorstand sehr wertvoll sein werden. die beiden Stilarten des klassischen gesellschaftlichen Lebens — gaben den Grundton. Moderne Architektur- und Schmuckformen ergänzten ihn nach der neuzeitlichen Seite. Um das -weiträumige Tanzparkett zogen sich an den Längswänden des Saales, durch Geländer im Stil des XIII. Jahrhunderts markiert, blumenumrahmte Estraden für die Tische. Nach rückwärts führten breite Freitreppen in die aus einem Bühnenraum zu einem festlichen Rundraum ausgeweitete Empore, die dem Saal einen imposanten, beherrschenden Abschluss gab. Die in architektonische Einzelfelder gegliederten Seitenwände des Saales zeigten als eigens für den Ball hergestellten Schmuck Gemälde, die, in Goldrahmen gefasst, das äussere Format und die innere Grosse von Wandbildern grossen Stils hatten. Die eine Seite des Saales zeigte Figurenbilder in Stil Watteaus und Fragpnards, aber aufgelockert durch neuzeitliches Farben- und Formempfinden und die spielerische Leichtigkeit eines bpgabten modernen Malers. Von der andern Seite leuchteten in grossen, monumentalen Formen und in einer prachtvoll zusammengefassten, charaktervollen Farbigkeit drei Landschaften : Ausblicke in weites Bergland oder zum nahen See, von Burgen romantisch überkrönt. Vom Hintergrund des Saales prangte, als Ausdruck der Lebensfreude und der schönen Geselligkeit, denen der Abend dienen sollte, ein weiteres Bild schön komponierter Figuren im Stile Watteaus. Beide Aufgabengebiete, das des Figurenbilde.s und das der Landschaft, waren simigemäss zwei am Bodensee heimischen Künstlern anvertraut, die sich auf diesen Gebieten schon lange ausgewiesen und trefflich bewährt haben: Theo .Glinz in Hörn (von dem man die vortrefflichen Wandbilder der St. Galler landwirtschaftlichen Ausstellung noch in lebendigster Erinnerung hat) und Ernst E. Schlatter in Uttwil, der als einer der begabtesten Landschaftsmaler des Seegebietes angesprochen werden kann. Beleuchtungskörper moderner Haltung, an den Wänden harmonisch verteilt und organisch in sie eingelassen, Hessen die Wandbilder in ihrem gan- den mächtigen, ebenfalls modern überbauten Leuchtkörpern des Saales, den Scheinwerfern, die von der Vorderwand das Parkett übergössen, und den zahlreichen Tischlampen zu einem phantastischen Lichtmeor zusammen. Neben dem Hauptsaal war ein schmaler, länglicher Nebensaal als Bar eingerichtet, ein intim gedämpfter, vornehmer, edel gehaltener Innenraum, um dessen Wände ausgewählte schöne, harmonisch verteilte Oelgemälde von den beiden Künstlern des Hauptraumes, Schlatter und Glinz, entlang liefen. Ein Zimmer mit altem, bequemem Mobiliar, mit edlen Teppichen ausgelegt und ebenfalls mit Gemälden geschmückt, bildete den still zurückgezogenen Winkel, in den das Jazzband der Bar und die Tänze der Arboner (unter der Leitung des Direktors Steinbeck stehenden) Stadtmusik fern hereinklangen, wo man also die Reize des « loin du bal J gemessen konnte. Es kommt wohl nicht oft vor, dass ein Maskenball auf die Herausarbeitung eines künstlerisch geschlossenen edlen Rahmens der Veranstaltung' bis ia die letzten Einzelheiten mit solcher Umsicht,Bedacht nimmt, dass man Wert darauf legt und alles dafür tut, auf den Besucher gleich bei Eintritt jene Behaglichkeit und befreite Stimmung, die Farbigkoit und Lebenslust ausströmen zu lassen, die den Geist AUTOMÖBiL-REVUC 1929 — j t des Abends ausmachen sollen, dass man sich nicht mit billigem, buntem Flitter begnügt, sondern eine gute, schöne Idee unter Zuziehung eines erstklassigen Architekten und namhafter Künstler, bis auf das geschmackvolle, vornehm gedruckte Programmheft durchführt, das (bei Huber & Co., Frauenfeld, nach einem Entwurf von Theo Glinz hergestellt) die stilvolle Visitenkarte einer stilvollen Veranstaltung war und den Teilnehmern eine schöne, wertvolle Erinnerung an den Ball sein wird. Man spürte dem Saale an, dass die Beteiligten alles getan hatten, das Beste zum Ganzen beizutragen. Neben den Kunstmalern Glinz und Schlatter betätigte sich- der Arboner Bildhauer E. Mayer als Plastiker effektvoller, Hebenswürdiger Statuen, die die Empore schmückten, und graziöser Blumrnvasen. Schöne Leuchtkörper hatte die Firma Grossenbacher, St. Gallen, teils aus ihrem Bestände zur Verfügung gestellt, teils nach den Entwürfen des Herrn Architekten Kuhn eigens geschaffen. Die geschmackvollen, reienen Blumendekoratianen stammten von Frau Stadlin, Arbon. Für die reichen farbigen Saaldekorationen im Stile des XIII. Jahrhunderts hatte Architekt Kuhn in der Arboner Firma Karl Schweizer einen ausgezeichneten geschickten und anpassungsfähigen Helfer, die baulichen Arbeiten- hatte die Firma B. Zöllig, Arbon, ausgeführt. Das Ballkomitee — gebildet aus den Herren Dir. A. Bosshardt, Oberstleutnant K. Schär und Obering. H. Mayer — hat sich um das Zustandekommen und die Durchführung der Idee und der Veranstaltung grosse Verdienste erworben. Die Ilaskenbälle der Sektion,Thurgau des A. C. S. haben sich.schon mit dieser zweiten Veranstaltung als erstrangiges gesellschaftliches Ereignis für den Kanton Thurgau herausgestellt, das sich auch des Zuzuges aus der Stadt St. Gallen und der Sektion St. Gallen-Appenzell erfreute. Es ist auf das dringendste zu wünschen, dass dem Maskenball der Sektion Thurgau des A. C. S. auch in Zukunft der Geist erhalten bleibe, aus dem er in diesem Jahre einen so schönen, nachhaltigen und weitbin wirkenden Erfolg errungen hat. Dr. H. D. A. C, der grösste Verband des Kontinents für Motorfahrzeugbesitzer, veröffentlicht soeben eine Statistik über seine Mitgliederbewegung. Demnach hatte der A.D.A.C. am 15. Januar 1928 eine Mitgliederzahl ..von 75,326 und am 15. Januar 1929 eine solche von 103,876* also einen Zuwachs von 28,550 bilismus (R.A.C.I.) hat soeben unter Beteiligung der Regierung und der grossen Tounstenassociation «Enit» in Rom stattgefunden. Laut Referat des Präsidenten hat sich im abigelaufenen Jahr die Zahl der Fahrzeuge in Italien um ungefähr 50,000 vermehrt, worunter 30,000 Autowagen. Ein grosser Aufschwung sei auch für die Fachpresse zu verzeichnen und speziell die wöchentliche Automobilzeitung habe es bis zu einer Auflage von 32,000 Exemplaren gebracht. Besonderes Lob spendete der Präsident den Publikationen geographischer Art des Mailänder A. C, die von den A. C. des Auslandes zum Vorbild genommen worden seien. Sportlich habe das Jahr 101 Kundgebungen gezeitigt, für welche die Vereinigung insgesamt 720,000 Lire an. Prämien ausgesetzt habe. Diese Summe werde im laufenden Jahr auf eine Million anwachsen. Die Versammlung nahm eine Resolution an, wonach das Vereinsvermögen vor allem zur Unterstützung der Bestrebungen, in den ausländischen Wettbewerben dem italienischen Automobilismus einen Ehrenplatz zu sichern, zu verwenden sei. Mit grossem Beifall wurde die Nachricht begrüsst, dass die Zeitung der Vereinigung ein Abkommen mit der Benzingesellschaft getroffen habe, welche für alle Konsumenten einen gerechten Preis des Benzins verbürge, unter Begünstigung der Mitglieder des R.A.C.I. (gli.) Autofahrten durch die Sahara. Am 26. Ja- nuar ist eine vom Fürsten von Bourbon geleitete Mission, die sich die Durchquerung der Sahara mit Autos zum Ziel gesetzt hat, von Algier nach dem Süden abgefahren. Zugleich ist eine andere französische Gesellschaft im Begriff, die Schwierigkeiten der Wüste durch das Auto zu überwinden. Fünf Maschinen mit neun Personen sind dieser Tage von Paris abgefahren, um den Raid Paris-Tombuctu durchzuführen. Es sind an der Mission beteiligt der französische Offizier Loiseau von der algerischen Reiterei, der bekannte Organisator afrikanischer Jagden im grossen Stil, Hero Prudhomme, und ein Graf de la Rochefoucauld. Die Mission soll beweisen, dass man die Sahara durchqueren könne, ohne dass feste Lager tür Benzin nötig seien und dass man alle Schwierigkeiten der Expedition mit landläufigen Touristenwagen bewältigen könne. In der Tat sind die Wagen vom gewöhnlichen Typ* aber in Camions umgewandelt, um Gepäck, A. C. S. SEKTION THURGAU. Maskenball 1929. zen Farbenreichtum aufleuchten und flössen mit Statistisches aas dem A. D. A. C. Der A. Die Kameradschaft unter seinen Mitgliedern, die zu pflegen eine der hauptsächlichsten Aufgaben des A. C. S. ist, vermag keine Zeit des Jahres in so weitem Ausmasse zu fördern -wie die Fastnacht. Unter der Maske fallen am leichtesten die gesellschaftlichen Hemmungen, die Schranken von Mensch zu Mensch, vollzieht sich ungezwungen, in liebenswürdigen, heiteren Formen, die gesellschaftliche Annäherung, die unter seinen Mitgliedern herzustellen der A. G. S. bestrebt ist. Einzelmitgliedern. Es liegt darum im Sinne der Bestimmung des A. C. S., wenn die Sektion Thurgau ihrem 1928 Ein grosser Teil dieser Einzelmitglieder veranstalteten ersten Maskenball in diesem Jahre hat sich zur Förderung des gesellschaftlichen einen zweiten folgen und seiner Ausgestaltung besondere Sorgfalt zuzuwenden sich angelegen sein zusammengeschlossen. An solchen besass Verkehrs und. des Sportes zu Ortsgruppen Hess. Wie dem ersten (der sich in einaai Szenenbild der,A.D.A.C. am 15. Januar 1928 rund 670, Rothenburg a. d. Tauber abspielte), lag auch dem während am ,15. Januar 1929 diese Zahl bereits auf 1012 gewachsen ist. Neugegründet diesjährigen eine einheitliche Idee zugrunde. Er spielte in dem zu einem Ballokal vornehmen wurden im Verlaufe des Berichtsjahres 342 Stils umgestalteten grossen Saal und seinen Nebenräumen des Hotels Bären in Arbon. Ortsgruppen, ausgetreten ist eine (A. C München). Nach den Entwürfen und unter der Leitung des Architekten A. Kuhn, Arbon, hatten sich der Saal Der italienische AutomobilLsmus im Jahre *u einem Prunkraum grossen gesellschaftlichen Lebens, die Ncbengelasse in Räume intimen, mon- Lebens verwandelt. Barock und Rokoko — len Vereinigung,, des italienischer? Automo- 1928. Der Generalversammlung der nationa- Benzin und Oel für 1500 km.fassen zu kennen, (gii. rdänen Ein gewaltiger Graham-Paige-Sieg! wird uns von Monte-Carlo gemeldet, wo in der internationalen Sternfahrt nach Monte-Carlo ein Graham-Paige von Stockholm nach einer zurückgelegten Strecke von ca. 3000 km Erster im General-Klassement wurde. Nur 24 von 90 Teilnehmern konnten in diesem Jahr die Schwierigkeiten der Fahrt überwinden. fi^AAAM Auf der grossen Prüfungsfahrt nach Monte-Carlo waren diesmal nicht nur die Konkurrenz der andern Wagen, sondern vor allem die denkbar schlechtesten WitterungsVerhältnisse zu bewältigen, Schneewehen, vereiste Strassen, Tauwetter und Nebel; wenn ein Wagen da überhaupt hindurchkam, dann ist er gut; wenn er als Erster hindurchkam, dann ist er ganz grosse Klasse. Wir sind gerne bereit, Ihnen über diese erstklassigen Graham-Paige- Wagen mit Offerten und Probefahrten zu dienen. AUTOMOBILES PAIGE-JEWETT 94, Bahnhofstrasse ZÜRICH (Schweiz) Tel. Selnau 54.65 Agence pour la Suisse frangatse: Avenue Belle-Fontaine, 2 Garage de Georgette, S. A., Lausanne Avenue Belle-Fontaine, 2

N» 9 — 1929 ÄUTOMOBTL-KEVUE Unter diesem Titel erscheint in unserem Verlag seit Jahren eine vornehme Monatsschrift der automobilistischen Familie. In ihr werden alle jene Seiten des Automobilisnms eingehend behandelt, die in der Wochenzeitung der Automobil-Itevue mit ihrem mehr aktuellen Fragen zugewendeten Inhalt namentlich in illustrativer Hinsicht nicht die ihnen zuko nmende Würdigung finden können. Sport, Tourismus, Mode und Humor kommen in dieser Revue der automobilistischen Welt in Wort und Bild zur Darstellung, Es erscheinen jährlich 12 Nuirmern, auf die Abonnenten der Wochenausgabe zum Vorzugspreis von Fr. 6.— abonnieren können. Für Nichtabonnenten beträgt der Preis 10 Fr. im Jahr. Mit Probenummern stehen wir auf Wunsch gerne zu Diensten. Die Illustrierte Automobil-Revue ist übrigens in allen grössern Kiosken zum Preise von Fr. 1.— die Zürich T. C. S« AUTOMOBIL-SEKTION BASEL DES T. C. S. Dancing am 3. Februar 1929. Sonntag den 3. Februar findet im gelben Saal im 2. Stock der Mustermesse Basel noch ein drittes Dancing der Automobilsektion Basel des T. C. S. statt. Der erfreuliche Besuch der beiden letzten Veranstaltungen Jässt auch dieses Mal wieder einen der so beliebten T. C. S.-Sonntag-Nachmittage erwarten A. C. S.-SEKTION MONTAGNES NEUCHA- TELOISES. Die Generalversammlung wird in der zweiten Hälfte des Februars im Hotel Fleurs de Lys in La Chaux-de-Fonds stattfinden. Der Sektionsball vom letzten Samstae vereinigte an die 100 Personen zu einem gemütlichen Abend. Die Autosektion Waadt des T. C. S. hielt am letztem Samstagabend in Lausanne, im Palace-Hotel, ihre achte Generalversammlung ab. Die unter der geschickten und rührigen Leitung des Herrn Nationalrat Vallotton-Warnery stehende Sektion hat im. letzten Jahre einen weiteren erfreulichen Zuwachs von 300 Mitgliedern erreicht, und sie zählt heute 1800 Mitglieder. Die Sektion' führte" "mehrere wohlgelurigene Anlässe und Ausfahrten durch. Bedauerlicherweise hat der verdiente Präsident, Herr Nationalrat Vallotton-Warnery, seine Demission eingereicht, und es ist an seiner Stelle als Präsident Herr Bussy gewählt worden. An die Versammlung schloss sich ein glänzendes Bankett an, das über 300 Gedecke umfasste und zu dem prominente Persönlichkeiten des schweizerischen Automobilwesens eingeladen waren. —ey. AUTOMOBIL-SEKTION SOLOTHURN DES T. C. S., Ortsgruppe Ölten. Der Einladung zur Generalversammlung sind eine stattliche Anzahl Clubkollegen gefolgt. Mit Glockenschlag 8% Uhr eröffnete der Präsident der Ortsgruppe Ölten, Herr Notar W. Wyss, die Generalversammlung. Mit grosser Genugtuung stellte er den imposanten Aufmarsch fest und dankte den Erschienenen die Teilnahme. — In gewohnter, flotter Art schritt der Präsident zur Abwicklung der Traktanden und ersuchte den Aktuar, Herrn Born-Kohler, das Protokoll der letzten Generalversammlung zu verlesen. Dasselbe wurde einstimmig genehmigt und verdankte der Präsident mit wärmen Worten die Arbeit des Aktuars, dabei stark betonend, dass während des verflossenen Jahres der Aktuar treu zur Seite des Präsidenten gestanden sei und unermüdlich am Aufbau der jungen Sektion gearbeitet habe. — Es erfolgte dann der Bericht des Präsidenten für das erste Vereinsjahr. Der Bericht Hess in prächtiger Illustration die Arbeit des jungen Glubs, die Anlässe und Zusammenkünfte geselliger Art, aber auch die verschiedenen Klippen, die es zu umsegeln gab, passieren. Der Applaus, der erfolgte, war verdient. — Als weiteres Traktandum erfolgte Jahresrechnung und Bericht der Rechnungsrevisoren. Als Kassier ad. interim legte der Aktuar Rechnung und Bericht der Generalversammlung vor, und zwar detailliert. Die Rechnung wurde auf Antrag der. Rechnungsrevisoren, HH. Maurer und Wacker, zur Genehmigung empfohlen und einstimmig genehmigt. Hierauf erfolgte die Bekanntgabe des Jahresprogrammes unseres eifrigen Sportpräsidenten, Herrn Kiener, das lautet: Pfingsten: 2tägige Tour in den Schwarzwald; Juli: ganztägiger Ausflug mit Picknick; September: ganztägige Tour; Ende Oktober: Sauserbummel; November: Familienabend. Der Sportpräsident wünscht, dass die Beteili ; gung an den Clubanlässen reger sei; er verdient, dass die Kollegen zahlreich erscheinen, denn die Anlässe sind jeweils flott arrangiert. — Nach gewalteter Diskussion wurde das Programm einstimmig angenommen. Wir können hier dem T. C. S. Ölten gratulieren, denn es ist wohl das erste Mal, dass eine Ortsgruppe eine zweitägige Auslandsfahrt unternimmt. Die Generalversammlung geht hierauf über zu den Wahlen: Herr Born übernimmt den Vorsitz. Mit einigen warmen Worten des Dankes für seinen Kollegen schlägt er Herrn Notar W. Wyss wiederum als Präsident vor und ersucht die Generalversammlung, ihre Zustimmung durch Erheben von den Sitzen bekanntzugeben. Als Prä- 'sident ist Herr W. Wyss mit Akklamation einstimmig gewählt. Der Präsident schlägt als weitere Vorstandsmitglieder vor: die HH. Born, Kiener, Schmid und dankt in lieben Worten diesen drei Herren für die bisherige, unermüdliche Mitarbeit Aus dem Inhalt der soeben S S • erschienenen Nr. 1, 1929: !;! •«• Henry Ford als Mensch • Versuche im Automobü- Strassenbau •*• die Entwicklung der Handelsaviatik • Wandlungen in der Konstruktion des Fahrgestelles • Der erste Gummi-Riesenschmuggel • Mode am Abend bei Musik und Tanz •*• Des Sprech-Films unbegrenzte Möglichkeiten. Verlag Automobil-Revue Bern Nummer erhältlich. Alles reich illustriert und umrahmt von einer Blütenlese von Anekdoten, Witzen und der Schilderung von Ergötzlichkeiten des internationalen Automobillebensw Wir empfehlen unsern werten Abonnenten diese unsere Separat -Ausgabe aufs wärmste, überzeugt, dass sie ihr Inhalt hoch befriedigt. Genf Die Generalversammlung wählte sie -einstimmig Weiter wurden (neu) gewählt: die HH. A. Maurer W. Weber, T. Käser. Als Rechnungsrevisoren beliebten nach Ablehnung einer neuen Wahl durch Herrn Wacker, Aarburg, die Herren Künzli und Gygax. Die Sportkommission wurde bestellt aus den Herren Kiener (Präsident), Graber und Kolb. Sodann wurde § 3 der Statuten abgeändert in der Weise, dass Mitglieder anderer automobilistischer Vereine in die Ortsgruppe Ölten eintreten können. — Unter Verschiedenem wurde die Zeitungsfrage an den Vorstand gewiesen zur weiteren Prüfung und Bericht an einer im Frühling stattfindenden ausserordentlichen Generalversammlung Schluss der Sitzung 10 Uhr 15 und üebergang zum gemütlichen Teil. Das servierte Nachtessen wurde von Clubkamerad Herr Amiet vorzüglich zubereitet und mundete allen. Wann die letzten T. C. Sler den Heimweg unter die Füsse nahmen, dürfen wir nicht verraten. Jeder hatte das Gefühl, das nächste Mal sind wir wieder dabei. b. ikus den Verbänden Verband Schweiz. Gesellschaftsautobesitzer (V S. G.). Am Sonntag, den 27. Januar hielt in den «Kaufleuten» in Zürich der Verband -Schweiz. Gescllsehaftsautqbasitzer.f (Y- S. G.-) sejne :erst« ; . Win-; terversammlung -ab, die -aIs--,F,oig8 -Aet- • Vertrauensmännerversammlung vom 11. Januar im «TJu'Fönt» in Zürich betrachtet werden muss. Den Vorsitz führte der bisherige Vizepräsiden Herr E. Hotz, Wädenswil. Zur Behandlung lagen folgende Traktanden vor: 1. Anschlutäs an den Jlotorlastwagenverbant (A. S. P A.). 2. Wahl des Vorstandes. 3. Beschluss über die Verwendung der Zentralkasse. 4. Mitgliederbeitrag. 5. Umfrage. Der Besuch zeigte, dass endlich das Organisationsgefühl in den Kreisen unserer Mitglieder zu wachsen beginnt und dass selbst die Hartnäckigsten einsehen müssen, dass, wenn etwas erreicht werden soll, dies eben nur dann erreicht wird, wenn mit einem geschlossenen Verband, dem der hinterste Besitzer eines Gesellschaftawagens angeschlossen ist, den Behörden und andern Widersachern entgegengetreten werden kann. Die rege benützte Diskussion stand denn auch ganz in diesem Geiste und ist nur zu hoffen, dass dies so anhält und nicht nur eine momentane Aufwallung ist. Der nun neu gewählte Vorstand wird dafür sorgen müssen, dass immer etwas Interessan tes serviert wird, dann ist auch für ihn die Arbei 1 lohnenswerter, da er hinter sich eine gute Kampfgruppe weiss, die gewillt ist, mit allen zu Gebot Gehenden Mitteln gegen die stets auftauchenden die Gewerbefreiheit aufs schwerste hemmenden Vorschriften und Paragraphen zu bekämpfen, sei es dann Bund, Post oder Bahn oder irgend eine Hinterländler Kantons. In der Folge zeigte es sich, dass die Behand lung der Trakta-ndenliste eine Verschiebung erfah ren musste, indem Traktandum 2 vor 1 erledigt wurde. • In den Vorstand werden gewählt • E. Hotz. Wädenswil, Langemann, Zürich, Daniel. Winterthur Winterhaider, Zürich, Wyss, Pfäffikon-Zürich AI Rechnungsrevisoren beliebten die Herren Oettli Winterthur und Pulver, Wetzfkon. Der Anschluss an die A. S. P. A. gab viel zu reden und es darf ruhig gesagt werden, dass noch lange nicht alle Mitglieder überzeugt sind, dass de beschlossene Anschluss als gute Lösung bezeichne! werden kann. Der Beschluss ist nun da, dass alle Mitgliede des Gesellschaftswagen-Verband es. E ; nzelmitgHe