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E_1929_Zeitung_Nr.009

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8 AUTOMOBIL-RHVUC

8 AUTOMOBIL-RHVUC 1929 — N° 9 Zum Anlassen des Motors genügte es, die Heizwicklung 30 Sekunden zu erhitzen und zehn Sekunden später auf den Knopf des elektrischen Anlassers zu drücken. Bei der zweiten Prüfung legte der Lastwagen allein rund 1100 km zurück, wobei sein Gesamtgewicht rund zwölf Tonnen betrug. Der Verbrauch an Brennstoff belief sich dabei auf 21 Liter pro 100 km, der an Oel auf 0,4 Liter pro 100 km und der an Kühlwasser während der ganzen Fahrt auf 7,6 Liter. Bei den zehn Anlassversuchen war der Wagen im ungünstigsten Fall nach 48 Sekunden fahrbereit. Für Ausbesserungen wurden insgesamt 59 Minuten verbraucht. Bei einem Zylinder wurde ein Brennstoffventil ausgewechselt, bei einem andern Zylinder das Spiel der Ventilstössel geändert. Nach 580 km Fahrt wurden die Bremsen nachgestellt. Die genau und unparteiisch durchgeführten Versuche stellen die vorzügliche praktische Brauchbarkeit des kompressorlosen Fahrzeug-Dieselmotors von neuem ins beste Licht. Der Brennstoffverbrauch kann als ausserordentlich niedrig gelten, wobei ferner in Betracht zu ziehen ist, dass der Brennstoff (Rohöl) selbst nochmals bedeutend billiger zu stehen kommt als Benzin. Man geht deshalb nicht zu weit, wenn man dem kompressorlosen Dieselmotor glänzende Aussichten voraus- at. als Schwerfahrzeug-Antriebsmotor sagt, Moderne Autolackierung. Nicht nur in der Autotechnik, sondern auch auf dem Gebiete der Lackiertechnik gibt es ein «einst und jetzt», Die Lackindustrie muss beim Entwickeln der neuen Lackarten darauf bedacht sein, mit den neuen Verfahren eine Vereinfachung der Arbeit zu verbinden, und die organische Zusammenfassung der Arbeitsgänge im Massenbetrieb, der Serienfabrikation, zu erleichtern. Eine bahnbrechende Veränderung in der Lackiertechnik brachte der Spritzapparat. Es ist dies ein Apparat, der es ermöglicht, mittels Druckluft den Lack durch eine feine Düse zu treiben und ihn, gewissermassen gleich einem Zerstäuber, auf die zu lackierende Fläche zu werfen. Wenn es auch nicht möglich ist, das bisherige Handwerkszeug, Pinsel und Spachtel, vollkommen auszuschalten, so muss es doch ohne weiteres einleuchten, dass mit Hilfe des erwähnten Zerstäubers ein gleichmässigeres, sparsameres Auftragen der Lackschicht erreicht wird und dass, was bei dem schnelltrocknenden Zelluloselack ja von besonderer Wichtigkeit ist, keine Streifen und Unebenheiten durch die Pinselborsten entstehen können. Wenn der Lackierer ein nacktes Blechgehäuse eines Personenwagens zur Bearbeitung mit den schnelltrocknenden Zellulosespritzlacken übernimmt, wird er zunächst die Blechflächen peinlichst säubern, entfetten und entrosten müssen. Zur Schaffung eines wirksamen Bindagliedes zwischen Metall und Lackierung bringt er einen Bleiweissanstrich auf, der gleichzeitig als zuverlässigster Rostschutz das Metall vor jeglichem Angriff der Atmosphäre schützt. Beim nächsten Arbeitsgange bedient er sich unter günstigen Umständen schon des Spritzapparates. Es wird zwar erst gespachtelt, aber es ist durchaus möglich, besonders bei guten «gerichteten» Blechen, die Spachtelmasse in verdünnter Form zu spritzen und mit einer verhältnismässig dünnen Schicht die Flächen einzuebnen. Hierin besteht nämlich die Hauptaufgabe dieser Zwischenlage. Bei weniger gut gearbeiteten Rohkarosserien, bei denen grössere Unebenheiten auszugleichen sind, wird man natürlich nicht auf das Spachtelziehen verzichten können, d. h. man muss auf die Spritzspachtellage die unverdünnte Masse sorgfältig mit dem Spachtelmesser auftragen. Nachdem die Spachtelung vollkommen erhärtet ist, beginnt die mühsamste Arbeit, das Schleifen. Man hat selbstverständlich auch hiefür Maschinen, deren Verwendbarkeit jedoch beschränkt ist, weil das Schleifen noch «Gefühlssache» ist und man deshalb die letzte Feinarbeit unter allen Umständen von Hand machen wird, weil von der sorgsamen Behandlung des Autos in diesem Stadium das Gelingen der ganzen nachfolgenden Lackierung massgebend beeinflusst wird. Nicht allein die Sorgfalt, welche der Schleifarbeit gewidmet sein muss, sondern auch die gelinge Schnelligkeit des Erfolges bei dieser Arbeit bedingt hiefür den verhältnismässig grössten Zeit- und dementsprechenden Lohnaufwand. Die bisher dargestellte Arbeitsweise lehnt sich, wie die «Fortschritte d. Technik» berichten — von den technischen Einzelheiten abgesehen — an die auch früher übliche Methode an. Die Schwierigkeit, die es nun zu überwinden gibt und die einstweilen dem Lackchemiker die meiste Sorge beim Zusammenstellen seiner Rezepte bereitet, ist der Uebergang von Oellackpräparat, dem Spachtel, zur Zelluloselackschicht, die mit ihrenscharfen, zur Auflösung der Zellulose aber unentbehrlichen Lösungsmitteln dazu neigt, verheerende Zerstörungsarbeit an dem soeben sorgfältig behandelten Spachtel zu verüben. Die Verfahren der einzelnen Fabriken weichen natürlich von einander ab, in vielen Fällen wurde jedoch für das zweckmässigste erkannt, einen ebenfalls stark mit Füllstoffen versehenen Zelluloselack, also ein dem Spachtel wesensverwandtes, jedoch ein Zellulosepräparat, auf die Spachtelung aufzuspritzen. Nebenbei dient dieser «Füller» auch noch zur Verbesserung der Spachtelfläche, zur Verleckung von Schleifkratzern usw. Die also vorbereitete Autokarosserie ist dann endlich soweit, dass man ihr das gewünschte farbige Gewand überwerfen kann. Die reinen Zelluloselacke werden jetzt aufgespritzt; sie enthalten den Farbkörper in feinstvermahlener und verteilter Form zunächst in höherem Anteil, um eine volldeckende Farbschicht zu ergeben. Wenn zur Erzielung eines satten Farbtons notwendig, kann die sogenannte Grundemaille zweimal in 20 bis 3ö Minuten Abstand gespritzt werden. Auch diese muss wieder, um Spritznarben und sonstige kleine Ungleichheiten zu entfernen, geschliffen werden. Erst dann wird die mit geringem Farbstoffzusatz versehene glänzende Ueberzugsmedaille, das sichtbare Aussenkleid des Autos, aufgespritzt. Ueber kleine Kniffe, beispielsweise beim Mehrfarbenspritzen, die nicht ineinanderlaufen dürfen, kann in diesem Rahmen nicht gesprochen werden. Es kam nur darauf an, die ganze Lackierarbeit im Zusammenhang dem Autobesitzer und -freund vor Augen zu führen und der Allgemeinheit einen kleinen Begriff dessen zu vermittein, was bei der Lackierung eines Wagens alics zu geschehen hat, um das von uns verlangte Endziel zu erreichen. Obwohl bei entsprechender Zeiteinteilung und rationeller Arbeitsweise die Gesamtarbeit durch die bei Zelluloselackverwendung ermöglichte schnelle Folge der einzelnen Arbeitsgänge in etwa 4—5 Tagen bewerkstelligt werden kann, so ist doch ersichtlich, dass ein bedeutender Aufwand an Arbeitszeit und hochwertigem Material hiermit verbunden ist, und von diesem Gesichtspunkte aus müssen auch die für erstklassige Arbeit geforderten Preise gewür« digt werden. Die durchsichtige Zündkerze. Wenn irgendwdche Unregelmässigkeiten am Automotor auftreten, dann beginnt die Kontrolle der Zündkerzen. Eine nach der anderen wird herausgenommen, von Oel befreit, wieder eingesetzt und probiert. Von neuem wird der Motor angeworfen und weiter beobachtet, weil er noch immer hinkt. So geht das zeitraubende Spiel weiter und verzehrt die Geduld aller Fahrer, und trotzdem kommen sie nicht zum Ziel. Da taucht jetzt eine Neuerung auf, die wegen ihrer so einfachen Eigenschaften verblüfft, aber alle vorher geschilderten Mucken des Motors momentan erkennen lässt. Es ist die durchsichtige Zündkerze. Sie besitzt zunächst einmal hochwertige Elektroden aus Platin- und Wolframdraht, die temperaturbeständig sind und nicht abbrennen. Die Zündfähigkeit der Kerze ist also bei diesem Material ausserordentlich energisch und betriebssicher. Durch geschützten Einbau dieser Elektroden ist erreicht, dass ein Verrussen oder Verölen gar nicht so leicht eintreten kann. Der Hauptvorzug dieser Kerze besteht jedoch in ihrer Durchsichtigkeit, die es ermöglicht, Zündungs- und Verbrennungsvorgänge im Motorenzylinder zu beobachten. Das geschieht über einen durchsichtigen 'Quarzkörper, der in der Kerze eingebaut ist. Aus reinstem Bergkristall geschliffen, ist er unbedingt hitzebeständig, bruch- und kurzsclüussicher. Was sieht man nun durch die Zündkerze? Beim Anlassen des Motors muss der Zündfunke durch die Kerze sichtbar sein; ist er es nicht, so ist der Magnet oder die Batterie gestört. So können Verteiler oder Unterbrecher verschmutzt sein oder es ist Kurzschluss vorhanden infolge Isolationsbeschädigung der Zuleitungskabel, die dann Berührung mit dem Motorkörper erhalten. Sobald der Motor Gas bekommt, soll die Kerze violett-blass-blau aufleuchten. Bei dieser Farbe hat der Motor das richtige Gasgemisch, weder zuviel Oel oder Luft und auch keinen Sprung im Kolbenring. Ist nun keine Explosion erfolgt, wohl der Zündfunke, aber keine Gasflamme sichtbar, dann bekommt der Motor keinen Brennstoff, während die Stromzuführung richtig ist. Entweder hat also die Benzinzufuhr eine Behinderung, eine Düse Verstopfung oder der Vergaser Wasser. Ist die Farbe unter der Zündkerze nicht blass-blau-violett, sondern gelbTOt, so bekommt der Zylinder zu viel Oel und zu viel Brennstoff. Sind nur einzelne Zylinder gelbrot, so kann der Kolbenring undicht oder gesprungen sein, er muss dann ersetzt werden. Die blass-blauen Flammen der anderen Zylinder zeigen aber an, dass Gasgemisch und Oelbeigabe im übrigen richtig sind. N. B. 23,000 a travers l'Afrique: c'est ce qu'a rdalise' la celebre Cette formidable randonne*e aecomplie en 103 jours est une v&itable d&nonstration d'endurance et de re'- gularitd, Une fois de plus la F.N. a prouve* d'une faejon e'clatante la supe'riorite* de sa construction. CONFORT — ELEGANCE — ROBUSTESSE ET LONGEVITE cv

N° 0 - 1929 ÄUTOMOBir-REVUE Tedrn. S,» Frage 7050. Einrichtung zum Laden von Autobatterien. Welches ist beute die beste Einrichtung für einen grösseren Garagebetrieb zum Laden von Autobatterien? Es sollten mindestens vier Aikumulatoren miteinander geladen werden können. H. H. in R. Frag« 7051. Spezialgiesstrei für Autozylinder. Kann mir ein Leser die Adresse einer Spezial- Giesserei für Autozylinder empfehlen? A. S. in Z. Frage 7052; Prüfung der Dynamowicklungen. Bitte, teilen Sie mir mit, wie die Feldwicklungen einer Lichtmaschine mit einfachen Mitteln auf Unterbrnch, Kurzschluss oder ilassenschlnss untersucht werden können. K. L. In. P. BATTERIE V01TM AMP. R1TTFÖIP misst. Bei einer 6 Volt-Anlage und einem Dynamo- Feld aus vier Spulen soll z. B. an den Enden jeder Spule eine Spannungsdifferenz von ca. 1,5 Volt auftreten. Zeigt das Voltmeter an einer der geprüften Spulen eine wesentlich niedrigere Spannung, so liegt in dieser Spule ein innerer Schluss vor. Die Prüfung auf Massenschluss kann auf zwei Arten nach dem Schema rechts erfolgen. Entweder benützt man auch wieder eine Batterie, deren einer Pol mit einem Spulen-Ende und der andere mit der Masse verbunden wird, und dann so leicht am Fliessen oder Nichtfliessen eines Stromes erken- Antwort: Die drei für die Prüf uns in Frage ursacht, eo löst man die Verbindung der Spulen kommenden Methoden sind unten schematfech dargestellt. Das Schema link« bezieht sich auf die Spule einzeln durch. M. untereinander . und führt die Prüfung für jede Prüfung auf Unterbrach«. Die beiden Enden der Frage 7053. Hydraulische Stossdämpfer. Es bestehen zwei Systeme von' Stossdämpfern: Das Sy- Feldwicklung werden über ein dazwischengeschaltetes Amperemeter mit einer Batterie verbunden. stem der hydraulischen Stossdämpfer und das System der Friktions-Stossdämpfung. Die hydrau- Zeigt das Amperemeter einen Strom an. so besteht kein unterbrach. Bleibt es aber auf Null stehen, lischen Stossdämpfer sind entweder als Kolbenso ist die Verbindung in einer der Spulen unterbrochenlich in der Hauptsache die Form eines Friktions- «tossdämpfer ausgebildet oder sie weisen äusser- Nach dem im mittleren Schema skizzierten Verfahren kann dann untersucht werden, welche der dämpfer versehe ich ohne weiteres, weiss aber dämpfers auf. Das Funktionieren der Kolbenstoss- Spulen den Unterbruch aufweist. Es wird dazu nicht, wie die Stossdämpfer, die nach Art der Beibnngsdämpfer hergestellt sind, innerlich gebaut einfach Spule um Spule in den Stromkreis eingeechaltet. Bei den intakten Spulen zeigt dabei jetzt sind und wie sie wirken. A. F in G. das Amperemeter einen vierfachen Strom gegen Antwort: Das Funktionieren der-zwei Arten vorher an, bei der Spule mit dem Unterbruch von hydraulischen Stossdämpfern ist im Prinzip bleibt es dagegen auf NulL dasselbe. Es handelt sich darum, die Bewegung Ein KuTZschlus3 zwischen zwei oder mehreren durch die Viskosität der Flüssigkeit im -.Stossdämpfer abzubremsen, indem man die .Flüssigkeit Windungen einer Spule kann gefunden werden, indem man wieder das SchaUungsscbema links anwendet und dann durch ein Voltmeter die Span- In unserer Abbildung führen wir Ihnen einen durch enge Kanäle und Ventile passieren lässt. nungsdifferenz an den beiden Enden je einer Spule hydraulischen Stossdämpfer vor. der äusserlich Autobesitzer/ nen, ob ein Massenschluss vorliegt oder nicht. Oder man nimmt den Prüfstrom unter Zwischenschaltung einer Lampe, den Gewöhnlichen Lichtstrom zuhilfe. Hat man einen Massenschluss festgestellt, weiss aber nicht, welche Spule ihn ver- können Ifotor-Gehäuse mit Kälte-Rissen absolut zuverlässig; zu gesell weiset werden Wl. U. SCHOOP, Werke für Metallisierung ZÜRICH 5, Tel. Uto 23.15 5ATTEWE dem Friktionsdämpfer gleicht. Durch die Wandungen des Gehäuses und di« beweglichen Abschlusswände werden im Innern des Gehäuses Kammern gebildet, deren Rauminhalt durch die Bewegungen der Stossdämpferarme vergrössert oder verkleinert wird. Die Bewegungen der Achse, an der die Stossädmpfer montiert sind, bestimmen das Mass der Volumenänderungen dieser Flüssigkeitskammern. Die Flüssigkeit, in der Regel Oel. wird durch Volumenveränderungen gezwnugen. von einer Kammer, deren Volumen verkleinert wird, in eine andere Kammer, die sich vergrössert, durch einen engen Kanal und ein Lamellenventil abzufliessen. Die Wanderung des Oeles von einer zur andern Kammer bewirkt einen starken Bremseffekt, wlt. Frage 7054. Metallisation von Rissen Jm Zylinderblock. Gibt es ausser der Schweissung andere Verfahren, um Risse im Zylinderblock oder im Wassermantel richtig und einfach zu verschliessen? A. B. in Z. Antwort: Risse im Zylinderblock oder dessen Wassermantel, wie sie als Folge eines Einfrierens des Kühlwassers oft eintreten, zwangen bisher immer zu zeitraubenden Reparaturen. Der Zylinderblock oder Zylinderkopf musste demontiert werden; und dann dichtete man den Riss entweder durch Schweissen oder Einsetzen von Kupferstiften oder dergleichen ab. Dauernde Erfolge liessen sich bei diesen Verfahren nicht mit absoluter Sicherheit erzielen. Beim Schweissen machten die Spannungen, die durch örtliche Erhitzung auftraten, Schwierigkeiten, und bei der Abdichtung durch Schrauben, Bolzen usw. rostete oft mit der Zeit daa Material um den eingesetzten Metallkörper herum, so dass schliesslich doch wieder eine Undichtigkeit entstand. Diese Uebelstände vermeidet nun ein vom bekannten Zürcher Erfinder Dr.-Ing. Schoop ausgearbeitetes Verfahren, das darin besteht, den Riss durch Aufspritzen von Metall zu schliessen. Bekanntlich kann nach dem Schoopschen Metallspritzverfahren ein beliebiges Metall staubfein verteilt In flüssigem Zustand auf den zu metallisierenden Gegenstand « aufgeschossen > werden. Als Werkzeug dazu bedient man sich der Metallspritzpistole. Das zu verwendende Metall wird der Pistole automatisch in der Form von Draht zugeführt. Auf elektrischem Weg oder durch ein Gasgebläse wird es dann im Innern der Pistole geschmolzen und schliesslich durch eine Düse herausgeschleudert, wodurch es zerstäubt. Soll ein Riss in einem Zylinderblock durch Metallisation geschlossen werden, so verbreitert man ihn vorerst durch Ausmeissein zu einer Rinne, rauht dann das freiliegende Metall mit Sandstrahlgebläsen auf und spritzt schliesslich solange Metall in die Rinne, bis diese aufgefüllt Ist Die ganze Reparatur erfordert höchstens zwei Stun- i den Zeit, während bei andern Verfahren oft aHein ir i zum Demontieren der Teile Tage notwendig eind.| Spannungen wie bei der Schweissung können nicht: entstehen, da die metallisierte Stelle durch dia staubfeinen flüssigen Metallteilchen nur ganz uu-» merklich erwärmt wird. ad, Si»*«»«!* Anfrage 728. Anzeige durch Zivilnersonen. Da ich in Ch. als Motorrad-Automechaniker ein Motorrad probierte und eine Bergstrasse hinauffuhr und wieder zurück, wurde ich von zwei Passanten angehalten wegen zu schnellem Fahren, und wurde dann von der Automobilkontrolle mit 10 Franken gebüsst, welche ich dann nicht bezahlt hatte. Jetzt bekam ich am 21. Januar 1929 einen Zahlungsbefehl, mit. welchem ich auf die Automobilkontrolle ging und mich beklagte, dass ich die Busse nicht annehmen müsse, da Passanten kein Recht haben Motorradfahrer anzuhalten wegen zu schnellem Fahren, nur Polizeibeamto haben das Recht (das Tempo war 80 km). Hierauf wurde mir gesagt, dasa ich vorher reklamieren müsste; ich dachte mir aber, dass ich noch Zeit habe, wenn ich den Zahlungsbefehl bekomme. Ich möchte Sie nun höflichst bitten, mrr Antwort zu geben. Es handelt sich nicht gerade wegen, den 10 Franken, aber um die Gerechtigkeit. ,i J. M. in Ch. 1; Antwort: Jedermann ist berechtigt, eine konj etatierte Gesetzesübertretung zur Anzeige zu bringen. Bestreitet der Angeschuldigte seine Schuld, so hat der Anzeiger die Richtigkeit seiner Anzeige zu beweisen, der Angeschuldigte dagegen seine Unschuld. Ein Unterschied zwischen Anzeigen von Zivilpersonen und solchen von Polizeioreanen liegt darin, dass Anzeigen von den letztern, weil von Amtspersonen herrührend, in der Regel erhöhte Beweiskraft zusteht, d. h. dass sie mehr oder weniger als bewiesen gelten, sofern der Angeschuldigte nicht einwandfrei den Nachweis erbringen kann, dass die gegen ihn eingereichte Anzeige auf Irrtum, Ungenaruigkeit oder dergleichen beruht. Mit andern Worten, es kommt also einer Anzeige«.herrührend von einem Organ der Polizei mehr Beweiskraft zu, als einer Anzeige irgend einer beliebigen. Zivilperson. Nachdem Sie aber die Busse angenommen haben, d. h. nicht binnen der vorgeschriebenen Frist dagegen Einspruch erhoben haben, ist daa Urteil des Richters und damit die Busse rechtskräftig geworden und eine Bestreitung derselben durch Rechtsvorschlag nicht mehr möglich. Der Rechtsvorschlag kann durch definitive Rechtsöffnung beseitigt werden, ein Verfahren, welches Ihnen nur Kosten verursacht, ohne Ihnen irgendwie nützen zu können. In Ihrem Falle bleibt nichts anderes mehr übrig als die Busse samt Kosten und Betreibungskosten sofort zu bezahlen, wenn Sie nicht noch höhere Kosten riskieren wollen. Anders wäre die Sache gewesen, wenn Sie eofort. als Ihnen das Bussenurteil bekannt gegeben worden ist, Einspruch erhoben hätten. Sie hätten dann Gelegenheit gehabt, vor dem Richter Ihre Unschuld zu: beweisen, resp. za beweisen, dass die $egen Si? eingereichte Anzeige nicht richtig war. • J AUTO-GARAGEN in Eternit doppelwandig, heizbar, demontabei, seit 15 Jahren bewährte Bauart _ Ltage Breite Höhe Frei« ^ * ^ n i cm cm cm Fn BsLjoHH Nr. 1 360 240 250 900.- ZBpHHHI Nr. 2 480 240 250 1100,- EininnBBnR jpyMSH&N M W Ü Nr - 3 48 ° 3 °° 2SQ 1200— Nr " 4 600 300 250 1400,- Preise ab Fabrik Lieferbar sofort. 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