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E_1929_Zeitung_Nr.004

E_1929_Zeitung_Nr.004

licher Fruchtbarkeit.

licher Fruchtbarkeit. Landwirtschaft und Viehzucht sind die wichtigsten Gewerbezweige des Landes. Einige Gegenden haben sehr wertvolle Waldbestände aufzuweisen, wie schliesslich auch Anzeichen für das Vorhandensein ausgedehnter, wertvoller Bodenschätze zu konstatieren sind. Alle diese Umstände sprechen in Verbindung mit der Tatsache, dass Abessinien über keine Eisenbahn verfügt, dafür, dass dem Motorfahrzeug da- 10 ÄUTOMORTL-RFVUE 1929 — Haben die Kantone das Zwecke der Personen- als auch der Güterbeförderung. Die Begeisterung für dieses mosteht, welche neuerdings um so näher gerückt selbst eine ungemein grosse Zukunft bevor- Recht, die Aufhebung der Bergtaxen zu verschieben? derne Verkehrsmittel hat sich in kürzester ist, als man an dem Ausbau des Landstrassennetzes vor kurzem mit aller Energie zu Zeit sogar derartig ausgebreitet, dass heute In unserem Schweizerländchen geht es schon Tausende von Wagen laufen würden, arbeiten begonnen hat. Unsere schweizerische Exportindustrie wird daher gut tun, mit unsern 22 kantonalen Hoheiten hie und wenn das hierfür geeignete Strassennetz da recht merkwürdig zu. Tausende von Franken werden an eidgenössischen Sitzungsgel- Verfassung wäre. Mit Rücksicht hierauf ist dichter und vor allem in einer weit besseren dern verschwendet, um Bundesbeschlüsse zu die Anzahl der in Abessinien zurzeit im Verkehr befindlichen Motorfahrzeuge noch sehr produzieren, denen die kantonalen Hoheiten hernach, «souverän», wie sie nun einmal gering — die im Juli dieses Jahres amtlicherseits gemachte Erhebung weist 287 Personen- sind, die Nase drehen. So wurde im neuen Verfassungsartikel über den Benzinzollviertel ausdrücklich festgelegt, dass in wagen, 18 Lastkraftwagen und 25 Motorräder der neu geordneten Benzinzollverteilung die kantonalen Bergtaxenzuschläge aufzuheben seien. Diesem Gebot sind denn auch die meisten Kantone ohne weiteres nachgekommen. Drei haben davon eine Ausnahme gemacht. Es sind dies die Kantone Glarus, Bern und Wallis. Glarus schützt die Landsgemeinde vor, deren Beschluss abzuwarten sei, Wallis will zuerst das Geld im Sacke haben und Bern will wohl die starke Hand zeigen und pressiert auch auf diesem Gebiete nicht. Wie uns von kompetentester Seite aus dem Bundeshause mitgeteilt wird, gibt es jedoch am Bundesbeschlusse nichts herum zu deuteln. Mit der Annahme des revidierten Artikels sind sämtliche Bergtaxenzuschläge vom 1. Januar 1929 an nicht mehr rechtsgültig. Den Kantonen steht kein Recht mehr zu, diese willkürlich weiterhin erheben zu wollen. Im Gegenteil, das zuständige Departement droht mit Gegenmassnahmen. Wenn z. B. der Kanton Wallis sich darauf versteifen wollte, mit der Aufhebung der Taxen zuzuwarten, bis ihm der Benzinzollanteil ausbezahlt wird, so würde er dieses Geld niemals erhalten, da die diesbezügliche Bestimmung ausdrücklich festlegt, dass die Subventionen erst mit der Aufhebung der Taxen ausbezahlt werden sollen. Die Automobilisten sind denn auch nach klarer Rechtslage nicht mehr gehalten, diese Taxen zu entrichten. Das Bundesgericht mflsste jeden Rekurs gutheissen. Die drei renitenten Kantone, deren Verhalten nicht recht zu begreifen ist, werden über kurz oder lang die Waffen strecken müssen — die Blamage bleibt ihnen sicher. Abessinicn - ein aussichtsreicher Automobilmarkt. Obwohl die Bewohner von Abessinien modernen Tendenzen nicht leicht zugänglich sind, hat das Automobil unlängst auch dort seinen Einzug gehalten, und zwar sowohl zum aus. Der König hat das vornehmste Beispiel gegeben und verfügt derselbe heute bereits über eine grössere Anzahl von Wagen. Die europäischen Produktionsländer haben ihre Marken in grösserer Anzahl auf dem abessinischen Markt eingebürgert und nur 12 Prozent der erwähnten Gesamtzahl sind amerikanischer Herkunft. Der abessinische Automobilverkehr beschränkt sich zurzeit fast ausschliesslich auf die Hauptstadt des Landes, Addis-Ababa, und ihre nächste Umgebung. In Anbetracht der Gebirgslage des Landes herrscht ein ziemlich kaltes Klima während des ganzen Jahres vor. Von Oktober bis Mai scheint helle Tropensonne, während die Monate Juni bis September sehr starke Niederschläge mit sich bringen. Während der trockenen Jahreszeit sind die natürlichen Landstrassen mit einer hohen Staubschicht bedeckt, die sich in der Regenperiode in tiefen Schmutz verwandelt. Mit Rücksicht hierauf und im Hinblick auf die durch die gebirgige Gestaltung bedingten häufigen Steigungen konzentriert sich die abessinische Nachfrage auf die geschlossenen Wagen in der Strapazierkategorie; die offenen Wagen eignen sich nur für den Stadtverkehr und sind daher nur in geinger Anzahl anzutreffen. Abessinien hat einen Flächeninhalt von rund 400,000 Quadratmeilen; die Bevölkerung zählt zurzeit rund 10 Millionen und gilt als ausserordentlich fleissig und intelligent. Der Boden ist von mehr als durchschnitt- jenem ungemein aussichtsreichen Absatzgebiet besondere Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Motorfahrzeuge unterliegen bei ihrem Eintritt in Abessinien einem offiziellen Importzoll in Höhe von 10 Prozent ad valorem. Dieser Zollansatz ist aber in Wirklichkeit nur theoretisch, da der Einfuhrzoll in der Regel ganz willkürlich bemessen wird und mitunter bis 50 Prozent vom Werte der Originaliaktura geht. Bemerkt sei schliesslich noch, dass die Preise am besten in englischer Währung gestellt werden. Zur neuen Berliner Verkehrsordnung. Ueber die neue Berliner Verkehrsordnung, die Ende dieses Monats in Kraft gesetzt wird und worüber wir bereits am 23. November 1928 über einige Details berichten konnten, können wir noch folgendes auch für die Schweizer Automobilisten Interessantes nachtragen: Zum ersten Mal werden amtlich Fahrbahnen und Gehbahnen unterschieden. Tafeln, die nach Form und Farbe zu Verwechslungen mit den amtlichen Verkehrszeichen Anlass geben könnten, dürfen auf öffentlichen Wegen nicht mehr angebracht werden. An unübersichtlichen Wegstellen ist das Ueberholen verboten. In einer Einbahnstrasse können fahrende Trams auch links überholt werden, wenn die Fahrbahn hierfür Raum lässt und das Ueberholen rechts nicht möglich ist. Die Automobile oder die Fahrzeuge der Reichspost, die bisher von gewissen Beschränkungen der Strassenordnung befreit waren, besitzen dieses Vorrecht nicht mehr. Handwagen und ähnliche Fuhrwerke sind gehalten, eine hellbrennende Laterne mit farblosem oder gelblichem Glas mitzuführen. Diese Laternen müssen auf der linken Seite, und zwar am vordern Teil des Fuhrwerkes, so angebracht sein, dass sie ungefähr die linksseitige Begrenzung des Fuhrwerkes markieren. Für die Radfahrer wird das Anbringen des sogenannten Katzenauges am hintern Rade obligatorisch. Die neuen Verkehrsordnungen Berlins enthalten somit nicht nur Vorschriften für Automobilisten und Fussgäniger, sondern auch für Pferd und Hund, Bestimmungen also, die auch für verschiedene Kantonsregierungen der Schweiz vorbildlich sein dürften. -t Verbesserung der Rlesengeblrgs-Autostrassen. Die Riesengebirgs-Autostrassen, besonders die Chaussee Hirschberig-Schreiberhau, die über Bad Warmbrunn und Petersdorf führt, haben einen ständig wachsenden Verkehr. Auf der Strecke Hirschberg-Schreiberhau wird der Verkehr auf täglich annähernd 1000 Autos geschätzt. Der Kreis Hirschberg hat die am meisten beanspruchten Strassen bereits mit modernem Kleinpflaster versehen, zur Hebung der Verkehrssicherheit sind zum grössten Teil auch die internationalen Warnungszeichen mit Leuchtlinsen versehen u. die Chausseebäume in denAussenkurven mit Kalk geweisst worden, um die Kraftfahrer rechtzeitig auf Kurven aufmerksam zu machen. Zur Entlastung der verkehrsreichsten Strasse Hirschberg-Schreiberhau ist cter Bau einer Entlastungsstrasse über Gotschdorf-Voigtsdorf-Petersdorf-Hartenberg geplant; eine neue Querchaussee soll von Schreiberhau über Agnetendorf nach Hain, ebenfalls zur Entlastung, gebaut werden. Auch das Projekt einer Autostrasse nach dem Schindlerpass steht wieder im Vordergrund, da sich das Bedürfnis nach einer Verbindung mit der bei der Spindlerbaude endenden tschechischen Autostrasse immer mehr geltend macht. rdv. lHS«n«m«d!«eR tut. Industrie Der neue Dauerflugrekord der «Question Mark» und unsere Industrie. Wie die Presse bereits gemeldet hat, wurde vom amerikanischen. 3-motorigen Militärflugzeug «Question Mark» (Fragezeichen), ein neuer Dauerflusr-Weitrekord von 150 Stunden und 40 Minuten aufgestellt. Dieses Flugzeug ist also mehr als 6 .Ta-ge in der Luft geblieben, was eine erstaunliche Leistung ist, und sowohl an die Führer wie ganz besonders an den Motor unti seine Zubehörteile imsserordentliche Anforderungen stellte. Wie bereits bei den letztjährigen, epochemachenden Ozeanflügen wurden auch wiederum für diesen Rekord Scintilla-Magnetos verwendet, welche in der amerikanischen Armee und Marine, wie ea scheint, seit einigen Jahren als Standard eingeführt sind Es ist sehr erfreulich für die schweizerische Industrie, konstatieren zu können, dass das relitiv junge Unternehmen der Scintillff Aktiengese'lsr-h-'ft in Solothurn heute in der Zündtechnik und der Lieferung von Qualitätsapparaten an der Spitz« marschiert I VACUUM OIL COMPANY S.A.F., Spalenberg 65, BASEL Dank seiner Überlegenheit sichert Mobi'oil dem Motor wirksamen Schutz. Deshalb — erhöhte Leistung. Sicherheit, Wirtschaftlichkeit. Zu kaufen gesucht: LIMOUSINE, Modell 503, 1927/28. 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VERKEHR Langsam fahren verboten! Neuerunzen im Pariser Stadtverkehr. Mit Anfang dieses Jahres sind in Paris neue Verkehrsordnungen in Kraft getreten. Wie der Poüzeipräfekt, M. Chiappe, ankündigt, wird damit eine Beschleunigung des Verkehrs angestrebt. Langsamen Fahrzeugen sind die grossen Verkehrsadern zwischen 14 und 19 Uhr gesperrt. Als solche werden die grossen Boulevards zwischen Place de la R£publique und Place Madelaine, dann die Rue de Passy, die Rue Saint-Honord, die Rue d'e Rivoli, die Rue Montmartre, die Rue du Faubourg Montmartre, die Rue de Saint-Lazare, die Rue Pasquier, die Rue Boissy d'Angias, Place de la Concorde und die Quais der Tuilerien und des Louvre bezeichnet. Unter «langsamen Fahrzeugen» sind vor allem Pferdefuhrwerke zu verstehen, dann aber auch Handkarren, überhaupt alle Fahrzeuge, die das Tempo des Automobils nicht einzuhalten vermögen. Der rührige Po'lizeipräfekt ist aber noch weiter gegangen. Er hat seinen Agenten strikte Weisung gegeben, alle Automobilisten zur Anzeige zu bringen, die ihren Wagen «unvernünftig» lang in den Strassen stehen lassen. «Die Strasse ist keine Garage.» Ferner werden in Zukunft Lichtreklamen in der Nähe von Verkehrslichtsignalen nicht mehr geduldet, wenn dadurch die Sichtbarkeit des Verkehrssignals gestört wird. Ganz besonders sind solche Lichtreklamen verboten, die der Automobilist für Verkehrssignale halten könnte. at. Automatische Verkehrsregelung In London. Seit einiger Zeit sind nun auch in London Versuche mit automatischen Lichtsignalen gemacht worden, welche an Steile des bisherigen Verkehrspolizisten die Organisation des Strassenverkehrs übernehmen. An der wichtigen Ausfallstrasse London-Birmingham sind auf Stadtgebiet an allen Querstrassen elektrisch betätigte Lichtsignale aufgestellt worden. Es werden abwechslungsweise In bestimmten Zeitabständen drei verschiedene Lichtsignale eingeschaltet, und zwar rot für «Stopp», grün für «Strasse frei» und gelb als «Achtung»-signal. Dieses letztere Zeichen leuchtet immer einige Sekunden bevor eines der beiden Richtungssignale eingeschaltet BELAGE • Ersatzteile liefert prompt ab Laser H lam. Dclaite- Vertretiing Rohrbach. — Telephon 38 «293 Zu verkaufen 1 AUTO OLDSMOBILE 6 Zylinder, erst 1200 km gefahren geschlossen, mit Reisekoffen — 1 AUTO FIAT 509 A Touring. 4 türig, wie neu — Beide Wagen können mit Garantie abgegeben werden und werden vorgeführt. — E. Flockiger, Garage. Welschenrohr. A vendre 1 cyllndre, 4 pistons, 1 boite de vltesse, 1 pont arri&re complet, 1 demarreur, 1 dynamo. 1 reservoir ä essence pour voiture Citroen B 2, plusieurs pneus de 710/90, 1 glace, compl., pour voiture Fiat 501, le tout en bon etat ei bon marche. — S'adresser ä A. Glauser, mecanicien. 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Diese Zeiteinteilung kann aber am Automaten beliebig verändert werden. Die Versuche dauern noch einige Zeit an und es scheint bereits jetzt mit Sicherheit angenommen werden zu können, dass man in London zukünftig ständig einige Hauptstrassen auf diese Weise kontrollieren wird. Die Polizeibehörde macht vor al'em die Einsparungen geltend, die durch die mechanische Verkehrsregelung gemacht werden können, da der automatische Betrieb pro Kreuzung Jährlich etwa zehn Pfund an Ausgaben erfordert, gegenüber 400 Pfund, wenn Polizeibeamte für den Dienst verwendet werden. bi. Vierspurige Automob'Istrasse Bonn-Kö'n- DüsseldorS-Industriegebiet Die Rheinische Provinzialverwaltung hat den Bau der schon lange geplanten niederrheinischen Grossverkehrsstrasse seitlich der alten Strasse und der Rheinorte beschlossen. Die Strasse soll auf selbständigem Strassenkörper ohne Niveaukreuzungen über oder unter den bisherigen Verkehrswegen jeder Art weggeführt werden und als vierspurige Strasse lediglich dem Fernverkehr dienen. Der örtliche Kraftwagen- sowie der Fuhrwerks-, Rad-, und Personenverkehr soll den anderen Wegen vorbehalten bleiben. rdv. Neuerungen der deutschen Automobllverbänds für den Verkehr Im neuen Jahre. Der wachsende Automobilverkehr veranlasst die grossen Automobilclubs, neue Massnahmen im kommenden Jahre durchzuführen. Der Allgemeine Deutsche Automobilclub (A. D. A. C.) baut sein System der Autolotsen weiter aus. Bisher gibt es 22 Autolotsen in Berlin; neuerdings werden auch Lotsen, die selbst Führerscheine besitzen, und Aushilfschauffeure bereitgehalten. Die Gebühr für Lotsen, die nur den Weg weisen, beträgt 1,50 Mark pro Stunde, die für Lotsen mit Führerschein 2 Mark. Es ist beabsichtigt, auch in andern deutschen Grossstädten Autolotsendienst einzurichten. — Im Strassenhilfsdienst des A. D. A. C. stehen augenblicklich 60 Wagen zur Verfügung. Sie sind mit Reparaturmaterial AirrOMOBIL-RrTVLrß ausgerüstet, fahren ständig die wichtigeren Verkehrsstrassen ab und leisten beschädigten Kraftwagen im Bedarfsfalle Hilfe. Zur weiteren Erleichterung des Kraftwagenverkehrs gibt der A. D. A. C. Tourenkarten in Postkartengrösse heraus, die auf der Vorderseite den Streckenplan, auf der Rückseite den Text enthalten. Ausserdem ist mit der Aufstellung von Tafeln an den Ortseingängen begonnen worden, auf denen Namen empfehlenswerter Hotels und Reparaturwerkstätten verzeichnet sind. Als besonders wichtige Neuerung ist der für 1929 geplante Orts-Sanitätsdienst zu bezeichnen. Der A. D. A. C. Iässt Tafeln mit der Adresse des nächsten Arztes anbringen; ausserdem sollen die Tankstellen mit Sanitätsmaterial für erste Hilfe und Tragbahren ausgerüstet werden. Der Automobilclub von Deutschland (A.D. V.) richtete am 1. Januar 1929 55 Ausgabestellen von Triptyques und Carnets de Passage. Diese Stellen, zu denen im Laufe des Jahres noch 20 weitere treten werden, erteilen auch an Nichtmitglieder Triptyques. rdv. Die Haslebergstrasse bleibt gesperrt! Die Einwohnergemeindeversammlung von Hasleberg hat ein erneutes Gesuch um Freigabe der Haslebergstrasse für den allgemeinen Automobilverkehr mehrheitlich abgelehnt. —ey. Zur Frage der Kaskoversicherung schreibt uns I/Assicuratrice Italiana was folgt: «Die * Assicuratrice Italiana» hat sich früher immer gogen die Aufnahme des Betriebes der Kaskoversicherung gesträubt, weil einerseits deren ungünstiger Vorlauf längst bekannt war und anderseits ein Geschäftserfolg zu höheren Prämien, als wie sie von den Schweizer Gesellschafton erhoben wurden, nicht möglich erschien. — Dom Drängen ihrer schweizerischen Organe nachgebend, hat die Gesellschaft schhesslich vor einigen Jahren den genannten Zweig für dio Schweiz in ihren Betrieb aufgenommen, doth zeigte die Erfahrung bald genug, dass sie besser getan hätte, nicht aus ihrer Reserve herauszutreten. Der fortgesetzt ungünstige Verlauf diktierte dor Gesellschaft die baldmögliche Wiederaufgabt- der Kaskoversicherung, nachdem es ihr nicht gelungen war, vom Eidg. Versicherungsamt die Genehmigung für die Einführung neuer Versicherungsbedingungen zu erhalten, die eine angemessene Verbesserung der Kaskoversicherung bezwecken sollten. Vom Kündigungsrecht im Schadenfalle, das übrigens durrh das V V G. beiden VertragMeilen eingeräumt ist. ina'ht die Assicuratrice Italiana allgemein nicht häufiger Gebrauch als irgendeine Gefunden Reserverad auf der Landstrasse von Siebnen nach Lachen ein Lastwagenmit Luftpneu. Dasselbe wird nur geg. guten Ausweis herausgegeben. 38553 Jos. Kessler, Landstr., Galgenen (Schwyz). Verbältnishalber preiswürdig zu verkaufen ein elegantes AUTOMOBIL Marko ßuick Coupe. 3/4-Plätzer. Offerten unter Chiffre 38362 an die Automobil-Revue. Bern. Citroen Limousine. 4plätzig. Jahrgang 1925. in gutem Zustand, ballonbereift, Spezialbeleuchtung etc., für Fr. 2200.— 38570 zu verkaufen Ev. Teilzahlg., b. Fr. 1200 Anzahlung. Anfragen an: Wicky, Hotel Bahnhof. 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Besonders di« Begründung des sweiten Fallos ist so unglaublich, dass man sich fragen muss, ob es nicht angezeigt wäre, eine Initiative sur Abschaffung dea Bundi-sgerichtes in die Wege zu leiten. Lieber gar kein Bundesrecht, als solche Auslegungen und Begründungen Dio bundesgerichtlichen Entscheide, üher die sich der normaldenkende Bürger den Kopf halten muss. mehren sich auf allen Gebieten derart, dass die Frage berechtigt erscheint, ob denn unsere Bundesrichter von jedem Verkehr und jedem Umgang mit Menschen abgesondert leben müssen. Gerade wir Automobilisten haben doch kein Interesse daran, darss das viele Gold, das der bnndesgericbtliche Apparat verschlingt, dazu dient, Entscheide herbeizuführen, die uns in vieten Fällen wie eine Vorulkung anmuten müssen. r. Ein Brief an die städtische Polizeidirektion In Bern. Folgendes Schreiben wird uns zur Veröflont lichung zur Verfügung gestellt: Mit Bussverfiägunu vom 25. November 1928 teilten Sie mir mit. dass ich am 24. November von 22. 46 bis 24 Uhr durch das Stehenlassen meine» Wagens vor dem Hotel Ratskeller den Vorkehr mit dem Omnibus arg gefährdet habe. Ich bedauro dieses vorschriftswidrige Stehenlassen sehr und teile Ihnen mit. dass es nicht absichtlich geschah. Ich bin in Bern stadtunkundig, und als ich im Hnfel Ratskeller einen Vortrag hören wollte, suchte ich einen Platz, wo das Aufstellen dee Autos am wenigsten störte. Dass ich es irrtümlicherweise nun doch am unrichtigen Ort stationiert habe, erfahre ich aus Ihrem Bussenzettcl. Mit gleicher Post zahle ich Ihnen dio Fr- 5— ein, da ich weitere Zeitverluste vermeiden will, doch kann hier von einer Gerechtigkeit keine Rede sein, denn wonn es dem diensttuenden Polizisten um die Beseitigung des, wie Sie schreiben, «arg» verkehrsstörenden Autos war, so hätto er im Hotol nach dem Besitzer fragen können, und dio Störung wäre In 5 Minuten behoben gewesen. Dass der Inhaber dieses Autos im Hotel "Rat«- keller sein konnte, liegt auf der Hand. So viel Wei«- heit mutete ich auch der Berner Stadtpolizei noch zu. Wenn aber die Beseitigung dieses «argen» Hindernisses sich so einfach hätte erledigen lassen, wäro es allerdings nicht nötig gewesen, einen fünffränkigen Andenkzettel nach Zürich zu senden. Ich sende Ihnen in der Beilage einige Ausschnitte aus der Zeitung über «Bernische Bussenpraxis», sowie ein Insorat des Verkehrsbureans Bern aua der gestrigen «N. Z. Ztg.«, womit Gäste nach Bern geladen werden. Für mich bleibt die Stadt Bern so lange erledigt, bia ich mindestens das 20fache der Busse erspart habe, os uibt also bis dahin kein Mittagessen, kein Uebornachten. nicht einmal ein «Cafö Natur» in Bern für mich. Wenn e* alle Automobilisten so machen würden, so bin ich überzeugt, dass die städtische Polizeidirektion in Bern eine gerechtere Praxis für die Beseitigung der «argen» Verkehrshindernisse anwenden würde. SPA AUREA Bestandteile zu beziehen im Ersatzteillager italienischer Automobile : A. 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