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E_1929_Zeitung_Nr.015

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Sicherheit bei jedem

Sicherheit bei jedem Wetter All «Weather« Profil - ein treffender Name. Volle Zugkraft bei ieg* lichem Wetter. Die massiven, scharfkantigen, rhombenförmigen Blocks der Lauffläche greifen die Strasse selbst bei Regen, Schlack« wetter und Schnee. Wagen mit All*Weather*Profil*Reifen starten, laufen und halten leicht, schnell und sicher. Versehen auch Sie Ihren Wagen mit AU«Weathei>Profil*Reifen. THE GOODYEAR TIRE S, RUBBER EXPORT COMPANY, ZÜRICH Badenerstrasse 338 — Telephon Selnau 27.58 Depot für die franz. Schweiz: 30, rue Alfred Vincent, Genf. Telephon Mont Blanc 26.25 SIX CYL1NDRES 13cv."SPORT' T = 12O KILOMETRES A L'HEURES 13CV.NORMALE LA24CV. . TOUTES LES QUALITES DES VOITURES DE DEMAIN H LAVITESSEEST^ LA VERITABLE ARISTOCRATIE DE LA ROUTEZ . AGENT POUR GENERAL LA SUISSE MAURER B D DES TRANCHEES AUTOMOBIL-REVUE 1929 - Dabei handelt es sich um ein Autotnobubureau, das sich, wenn es sich um die Bezahlung der Automobilsteuern handelt, hartnäckig weigert, Geld anzunehmen! Eine Postscheckeinzahlung wird refflsiert, aber Postmandat würde akzeptiert! Man kann sich wirklich fragen, ob der Steuerzahler dafür da ist, sein sauer verdientes Geld für die Unterhaltung derartig unpraktischer und unkulanter Bureaus herzugeben! Kein Ruhmesblatt für die Kantonsregierung, die solche Stellen schafft und unterhält! SQ. SPORTLICHES Das dänische Eisrennen für Automobile, welches kürzlich im Fijord von Roshilde als Kilometer-Lance" zum Austrag gelangte, sah F. H. Petersen auf Oaklands mit 39 2 / 10 Sekunden als Tagessieger. v. Der Kilometer mit stehendem Start von Eaumorte. Die Organisation für dieses Rennen ist in vollem Gange. Die Veranstalterin hat alle Massnahmen zur Sicherung der Rennstrasse getroffen und auch für genügende Parkplätze gesorgt. lt. Paris-St. Raphael. Gestern wurde derausschliesslich für Damen reservierte Raid Paris-St. Raphael gestartet, für den sich 27 Damenfahrerinnen eingeschrieben hatten. Die Strecke umfasst folgende Etappen: 20. Februar: Or'y-Vichy, 330 km; 21. Februar: VIchy-Avignon, 384 km; 22. Februar: Avignon- La Ciotta, 222 km (in Miramas wird im Autodrom ein Schnelligkeitsrennen eingeschaltet); 23. Februar: La Clotta-Hyeres, 70 km 'Bergrennen bei Cevrestre); 24. Februar: Hyeres-St. Raphael, 81 km. V. Eine neue deutsche Rennbahn? Wie die «Frankfurter Zeitung» meldet, sind die Verhandlungen, welche seit einiger Zeit wegen Jer projektierten Anlegung einer modernen Rennbahn für Motorfahrzeuge aller Art in unmittelbarer Nähe der Stadt Lüneburg in der Lüner Heide soweit gediehen, dass der Bau als gesichert betrachtet werden kann. Es konnte die Zustimmung aller in Frage kommenden Behörden erreicht werden, die gleichzeitig auch die Förderung des Projektes in Aussicht gestellt haben. b. Sternfahrt nach Genf. Die Farben wechseln. Die sowohl für die Carnets des Routes,die Übrigen Formulare als auch die Rangfolge der Wagen massgebenden Farben haben folgendei Aenderungen ;i erfahren: " Zürich ofaÜB«»-•''. 1 T>i8 25 ? •'•" Basel weiss 26'bis 60 Luzern blau 51 bis 75 Bern • frün 76 bis 10O Neuenburg braun 101 bis 125 Larusanne rot 126 bis 150 Martigny gelb 151 bis 175 Vor der Targa Florio 1929. Campari, der von dem Molsheimer Konstrukteur ersucht worden war, sich an der nächsten Targa der Bugatti - Equipe einzugliedern und bereits mehr oder weniger bindend zugesagt hatte, kündet nun plötzlich, nach Intervention einer Drittperson, seinen Start auf Alfa Romeo an und zeichnet gleichzeitig als Führer der italienischen Equipe. Man wird die Person erraten können, die den italienischen Meisterfahrer am Volant einer italienischen Marke sehen will ! Die Bugattl-Equipe setzt sich nach Camparis Ausscheidung aus folgenden Fahrern zusammen: Albert Divo, Conelli, Minoia und Louis Chiron. Ersatzmann: entweder Wagner oder Williams, v. Der dritte Clrcuito dl Cremona ist im italienischen Automobilkalender auf den 29. September angesetzt. v. A.D.A.C.-Auslandstoureniahrt. Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club veranstaltet eine grosse Auslandtourenfahrt nach Dalmatien. Die Fahrt ist als reine Gesellschaftsfahrt gedacht, ohne jegliche Bewertung. Jedes Fahrzeug, das die gesamte Reisestrecke zurücklegt, erhält eine Plakette. Als Reiseroute ist die folgende vorgesehen: München, Salzburg. Bad Ischl, Ausee, Trieben, St. Michael, Judenburg, Klagenfurt, Laibach, Crikvenica, Senj, Plitvickl, Split, Dubrovnik, Mostar, Sarajevo, Travnik, Split, Plitvickl Fiume, Abbazia. Von hier aus ist die Rückfahrt jedem Fahrer freigestellt. Die Ta~esetappen der 17tägigen Fahrt variieren zwischen 116 und 298 km, die Totalstrecke beträgt 2262 km. Von Dubrovnik aus sind Ausflüge nach Cattaro, dem Lovcen und Cettinje und mit Dämpfern nach den benachbarten Inseln und nach Antivari vorgesehen. s. Um den Weltrekord. Während, wie tunlichst ausposaunt worden ist, Campbell und Segrave mit ihren Rennungeheuern, der eine nach Afrika, der andere ach' Daytona aufgebrochen sind, um dem Weltrekord von Ray Keech das Genick zu brechen, kündet Amerika mit dem Üblichen Tamtam an, dass : N» 15 Leon Duray am Volant des Triplex White, der Rennmaschine mit den drei fünfhundertpferdigen Motoren — es ist der Wagen, mit dem Keech den gegenwärtigen Rekord aufgestellt hat! — den Union-Jack verteidigen wird. Von dem angekündigten Start des amerikanischen Schnelligkeitsspezialisten Ralph de Palma hört man nichts mehr. Campbell soll im afrikanischen Höllental mit ungeahnten Schwierigkeiten zu rechnen haben. So ist die Temperatur beim Verneuk - Pan - See selbstverständlich alles anders als erfrischend. Die nächste Wasserstation Hegt 50 Kilometer von der Versuchsstätte. Die Hauptschwierigkeit liegt aber darin, dass auf dem 1200 Meter über Meer liegenden Plateau eine Luftverdflnnung herrscht, die nach Aussprüchen der Experten einen Geschwindigkeistverlust von bis 14 Prozent verursachen kann! Zweifel, wenn auch anderer Art, werden auch für Segrave gehegt. So stellt man die Frage, ob Segrav« das phantastische Zielfernrohr, von dem bei der Beschreibung des cGoldenen Pfeiles» ausführlich die Rede war, bei einem derartigen Tempo noch verwenden könne. Segrave will bekanntlich das Fernrohr benützen, um jede Abweichung von der Geraden sofort korrigieren zu können, ehe der Wagen Gefahr läuft, sich seitlich zu überschlagen. Man sieht: Die Aussichten der Rekordler sind keineswegs «rosig» zu nennen. Zwei bis drei wackere Kämpen riskieren ein Va- Banque-Spiel... der heiligen Sensation willen ! v. Ein mustergültiges Reglement für Gebrauchsprüfungen. Ausgehend von der Bedeutung und tuneh-i inenden Beliebtheit, die sich Wirtachafts- and Gebrauchsprüfungen auch in der Schweiz erfreuen, veröffentlichen wir nachstehend einen Auszug aus dem soeben erschienenen Sonder- Reglement des A.D.A.G. Die 1928 stattgefundene, in der «A.-R. • eingehend gewürdigte erste deutsche Gebrauchsprüfung daTf für die neue Sportart als bahnbrechend bezeichnet werden. Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club" (A.D.A.C.) hat in diesen Tagen seine Ausschreibung zur zweiten A.D.AX.-Gebrauchs- Prüfung 1929 veröffentlicht. Die Veranstaltung findet vom 4. bis 17« Juni 1929 statt und ist für Motorräder, Personenwagen, Omnibusse und Lastwagen, somit für sämtliche Motorfahrzeuggattungen, ausgeschrieben. Als Zweck der Veranstaltung ist die Prüfung des Gebrauchswertes* U. h< der Wirtschaftlichkeit und des Transport- Komforts der Fahrzeuge sowie die gebrauchssportliche Ertüchtigung der Fahrer genannt, ,Der Aufbau der Veranstaltung ist prinzipiell wenig unterschieden von dem der vorjährigen, denn auch die zweite A.D.A.C.-Gebrauchswert-PrüfunjS zerfällt in eine Reihe von Einzelprüfungen, deren Zahl in diesem Jahre insgesamt 10 beträgt. Im Gegensatz zum vorjährigen Wettbewerb ist jedoch die Einteilung der verschiedenen Einzelprüfungen eine wesentlich straffere und konsequentere geworden. Man findet in der Einteilune zwei grosse Gruppen vor. nämlich die der Wirtschaftlichkeit und diejenige des Transport-Komforts, entsprechend dem über den Zweck der Veranstaltung Erwähnten. Die Gruppe Wirtschaftlichkeit ist in die 3 Untergruppen: Stehende Unkosten. Betriebssicherheit und Bewegliche Unkosten unterteilt Man ersieht daraus, dass die Gruppe «Wirtschaftlichkeit » in ihrer Unterteilung möglichst eng an dia in der Praxis übliche Kostenbilanz eines Motorfahrzeuges angelehnt wurde. Die zweite Hauptgrüppe t Transport-Komfort» ist in die 2 Untergruppen : € Technischer Komfort > und « Person•* licher Komfort » unterteilt. Die Untergruppe « Technischer Komfort» enthält zunächst die Geschmeidigkeitsprüfung, zu welcher nunmehr auch dia Höchstgeschwindigkeits- und die Bergleistungsprüfung zugezählt sind. Auch die Einzelprüfung «Startfähigkeit» ist in der Abteilung «Technischer Komfort» zu finden, ebenso die drei nicht gewerteten Einzelprüfungen: Erschütterungsfreiheit, Geräuschfreibeit, Geruch- und Rauchfreiheit. Unter « Persönlicher Komfort» entfallen die Bequemlichkeit, die Ausstattung und sonstige Einzelheiten der Fahrzeuge. Die Wertungs-Tabelle ist analog der hier kurz gekennzeichneten Einteilung gestaltet. Wie aus der sehr fibersichtlichen Form der Wertunestabelle borvorgeht, sind die für die beiden Hauptgruppen « Wirtschaftlichkeit» und « Transport-Komfort » ausgesetzten Wertungsanteile von annähernd glei j eher Zahl; d. h. die Wirtschaftlichkeit und der Transport-Komfort sind in der Wertungstabßlle beide etwa gleich hoch bewertet vorzufinden. Eine nennenswerte Abweichung hiervon ist bei der Wertung für die Lastwagen vorhanden, bei welcher di» Wertung der Wirtschaftlichkeit etwas höher als dia des Transport-Komforts eingesetzt Ist. Abweichend on der Ausschreibung zur ersten A.DA.C.-Gebranchs- und Wirtschaftlichkeitsfahrt ist die Ein-* teilung der Personenwagen in der nunmehr vor-» liegenden Ausschreibung. Statt in drei Gruppen' sind die Personenwagen jetzt in vier Gruppen unterteilt und zwar in • Kleinwagen (2-Sitzer). 2- Sitzer...4rSitzer und 6-Sitzer Als Kleinwagen sind 2-Sitzer bis 0,9 Liter Hub-Volumen, als. 4-Sitzer solche von 1,5 bis S.5 Liter. Hub-Volumen und als 6-Sitzer solche von 2,5 Liter Hub-Volumen ab. Dia angegebene Einteilung nach Hub-Volumen erfolgte auf Grund statistischer Erbebungen und wird den; bei Gebrauchswargen vorzufindenden praktischen Verhältnissen durchaus gerecht. Die für die einzelnen Fahrzeug-Gattungen und Wertungsgruppeni vorgesehenen Reisegeschwindigkeiten wurden vet* hältnismäesig hoch eingesetzt (was wohl d

N° 15 - 1929 AUTOMOBIL-REVUE 5 Unter «Bedingungen für die Fahrzeuge > ist verlangt, dass bei allen Personenwagen eine Serie von mindestens 100 Fahrzeugen vorhanden oder aufgelegt ist. Bei den Wertungsgruppen 1—3 der Personenwagen müssen auch die Karosserien serienmässig in diesem Sinne sein. Bei den Omnibussen und Lastwagen muss eine Serie von je 20 Fahrgestellen vorliegen. Aus diesen Bestimmungen geht hervor, das« dio zweite A.D.A»C.-Gebr»uchswertprüfung lediglich marktgängige Fahrzeugtypen prüfen soll. Geschlossene Personenwagen werden nicht, wie Im Vorjahr, mit Wcrtungszuschläeen in bestimmten Einzelprüfungen bedacht, sondern erhalten in der Einzelprüfung 10 — Persönlicher Komfort — drei Wertungsanteilo gutgebracht, welche den offenen Personenwagen versagt bleiben; für Beschlossene Omnibusse und für Lastwagen mit geschlossenem Führersitz ist in der gleichen Einzelprüfung je ein Wertungsanteil vorgesehen. Nennungsschluss für den Wettbewerb ist am Montag, den 6. Mai 1929, mitags 12 Uhr. Wie wir hören, i*>t vorgesehen, die Strecke von Berlin aus nach Thüringen, von dort nach dem Nürburgring und wieder zurück nach Berlin zu führen. Da die diesjährige Ausschreibung auch längere Ausführungen über die Einzelprüfung 3 a — Zuverlässigkeit — die Einzelprüfung 3 c — Zustand — und die Einzelprüfung 10 — Persönlicher Komfort — enthält, scheinen sich bcuer besondere Ausfübrungsbeatimmungen zur Ausschreibung, abgesehen von der Strecken- und Zeiteinteilung, zu erübrigen. :—: T.C. Der Verwaltungsrat des T. C. S. wird während dem Salon in Oenf eine Sitzung abhalten. Ein kleines Handbuch des Verkehrs wird demnächst durch den Schweizerischen Touring-Club herausgegeben. AUTOSEKTION ST. GALLEN—APPENZELL DES T. C. S. Generalversammlung am 24. Februar 1929, in Wil. Mit Bedauern haben wir Kenntnis genommen, vom Rücktritt der beiden Herren, Präsident Knecht in Wil und Bezirksgerichtspräsident Lutz, Rechtsanwalt in Flawil. Jedenfalls gehört beiden Herren vielen Dank für ibro vielo und uneigennützige Arbeit, die sie je und je der Sektion dargebracht haben. Wenn die beiden Herren wirklich für die Beibehaltung ihrer Chargen nicht mehr zu bewegen sind, so möchten wir als Präsident Herrn Bezirksgerichtspräsident Lutz, Rechtsanwalt in Flawil, und als Sekretär Herrn Firz, Generalagent in St. Gallen, m Vorschlag bringen. Wir glauben, dass die beiden vorgenannten Herren keiner weiteren Empfehlung bedürfen, sie sind uns als tüchtige Vertreter des T.- G. S. genügend bekannt. So bitten wir alle Mitglieder, am 24. Februar für diese beiden Nominationen tüchtig einzustehen. Besonders möchten wir hervorheben, dasa es beute für einen Automobil-Club mehr als je dringend nötig sein wird, einen gewiegten Anwalt an der Spitze zu wissen. Auch wird es angonehm berühren, das Sekretariat im Zentrum, also in St. Gallen zu haben. Wir können dem T.CJS. St. Gallen—AppenzelF nur gratulieren, wenn es uns gelingt, die beiden Herren für die vakanten Chargen zu gewinnen. Also am 24. Februar in Wil die Stimme : 1. BezirksgerlehtsprSsIdent Lutz, Rechtsanwalt in Flawil, als Präsident: 2. Herrn Firz, Generalagent in St. Gallen, als Sekretär. (Einges). Wir machen in letzter Stunde nochmals auf die kommendon Sonntag, den 24. Februar, nathmittargs rechnet mit einer zahlreichen Beteiligung seitens der Mitglieder, zumal ein buntes Programm aufgestellt ist, das allen Wünschen gerecht zu werden sucht. Wir wollen heute noch nichts verraten, sondern nur so viel sagen, dass unter manch anderem ein Automobil-.Sa'alrennen zur Austragung gelangt das sicher überall eitel Freude und Vergnügen auslösen wird. Dio Unterhaltungskommission unter Herrn Konrad bittet alle Mitglieder, die irgendwie das Programm zu bereichern imstande sind. si"b raechestens zu melden. (Herrn C. Konrad, Untere Bahnhofstrasse. Chur.) AUTOSEKTION JURA NEUCHATELOIS DES T. C. S. Am letzten Dienstag fand die erste Generalversammlung der Touringclübler aus dem N'euenburger Jura statt. A. C. S., SEKTION ZUG. Die Generalversammlung erledigte die statutarischen Traktanden in einer guten Stunde. Die Zusammensetzung des Vorstandes bringt für 1929 einige Aenderung. Trotz vielseitiger Bemühung war Herr Dir. Robert Naville, Cham, nicht mehr zur weitern Bekleiduri? des Vizepräsidiums zu bewegen. In ihm verlisrt unser Vorstandskollegium eine Persönlichkeit von grosser Initiative und vorbildlichem Clubeeist. H Dir. Naville war ein Haruptinitiant bei der Gründung unserer Sektion und hat seither ununterbrochen dem Vorstand angehört. Dio Generalversammlung stattete ihm den wohlverdienten Dank für seine Tätigkeit ab. Die Zusammensetzung des Vorstandes für 1929 gestaltet sich wie folgt: A. Siegenthsrler, Zug, Präsident. Jos. Iten, Zug, Sekretär. Dir. J. U. Gygli, Zug. Protokollführer. Herrmann Kunz, Zug, Kassier. Wolfgang Zürcher, Zug, Presse und Propaganda Dr. W. E. Iten, Zug, Rechtskonsulent. Fritz Weiss, Zug, Beisitzer. Richard Bracher, Zug. Beisitzer. Dr. Binzegger, Baar. Beisitzer. Die Besetzung des Vizepräsidenten erfolgt später. Die Versammhing genehmigte nach der Erledigung der weitern Geschäfte die von Herrn Dr. W E. Iten vorgenommene Statutenrevision. A. C.S., SEKTION HAUENSTEIN. Die 3. ordentliche Generalversammlung, die letzten Samstag, 16. Februar, abends, im Hotel < Storchen » zu Schönenwerd stattgefunden hat, vereinigte eine erfreulich grosso Zahl von Mitgliedern zur Arbeit und nachher verdientcrma'ssen auch zur Geselligkeit. 50 Mitglieder, also nahezu ein Drittel des Bestandes, waren anwesend und konnten vom Präsidenten, Hrn. Direktor Ernst Marti, namens des Vorstandes begrüsst werden. Zahlreiche Mitglieder überdies hatten sich aus Gesundheits-, Geschäfts- und andern zwingenden Gründen entschuldigen lassen, ebenso leider auch die als Gäste eingeladenen HH. Zentralpräsident A. Dufour und Otto Kofmehl, Präsident der Muttersektion Solothurn. Als Stimmenzähler wurden die HH. Witschi, Ölten, und Leuthardt, Schönenwerd, gewählt. Nachdem das ,vom Sekretär verfasste und verlesene Protokoll der letztjährigen Generalversammlung stillschweigend genehmigt worden war, hielt der Hr. Präsident in seinem Geschäfstberichte Rückschau auf die Tätigkeit und Entwicklung der Sektion, in ihrem dritten Lebensjahre, wobei auch die wichtigeren Ereignisse im-TU** samtelub und der bevorstehende Kampf um die Verkehrsinitiative Erwähnung fanden. Der Jahresbericht wurde mit grossem Interesse angehört und mit Beifall verdankt und genehmigt, desgleichen die Rechnung, die trotz ausserordentlicher Ausgaben mit einem kleinen Ueberschuss abschloss, so dass das noch bescheidene Sektionsvermögen wiederum etwelchen Zuwachs erfahren konnte. Die vom Sekretär entworfene und vom Vorsitzenden namens des Vorstandes begründete und empfohlene Revision der Sektionsstatuten fand ohne Diskussion und 2 Uhr, bei unserem Mitglied Herrn Vollmar, z. Abänderung einhellige Genehmigung. Sie dient vor «Neubrücke > in Wil stattfindende Generalversammlung aufmerksam. (Corr). Statuten und die Neu-Organisation des A.CS., allem der Anpassung der Statuten an die neuen AUTOSEKTION GRAUBÜNDEN DES T. C. S. bringt aber noch einige andere, durch die Erfahrungen im bisherigen Sektionsleben begründete Aende- Am letzten Samstag, den 16, Februar fand die ordentliche Monatsversammhing der Sektion Graubünden in Chur, Hotel Drei Könige, statt. _ Die Ge- Sodann ging die Versammlung über zu den Wahrungen organisatorisch-praktischer Art. schäfte waren rasch erledigt. Die letzte Generalversammlung hatte die Revision der Statuten be- zweijährige (an Stelle der bisher einjährigen) Amtslen für die durch die neuen Statuten geschaffene antragt und mit den ersten Arbeiten den Vorstand periodo 1929/30. Hier musste sie vorerst von dem beauftragt. Letzterer war bereits anlässlich dieser schon letztes Jahr angekündigten und diesmal unter Monatsversammlung in der Lage, den Mitgliedern Berufung auf seine sehr starke Geschäftsbelastung einen vollständigen Entwurf der neuen Statuten leider als unwiderruflich bezeichneten Rücktritt des zu unterbreiten. Als hauptsächliche Neuerungen Präsidenten, Hrn. Direktor Ernst Marti, mit grösslem Bedauern Kenntnis nehmen. Hr. E. Marti hat fallen in Betracht dio Erweiterung des Vorstandes von 5 auf 7—9 Mitglieder, dio Schaffung eines Arbeitsausschusses und einer Tourenkommission, die schäftlichen Stellung sowohl, wio als Vorstandsmit- sich seit vielen Jahren in seiner prominenten ge- vom Vorstand auf Grund eines Selbstkonstituierungsrechtea gewählt werden; die Einführung der lothurn, als Mitinitiant für die Gründung der Sektion glied der früher ungeteilten kantonalen Sektion So- zweijährigen Amtsdauer und die Gründung von Talschaftsgruppen. Die geographische Lage des Kanglied des solotburnischen Kantonalvorstandßs und Hauenstein und als deren erster Präsident, als Mittons Graubünden verlangt die Bildung von Talschaftsgruppen, um die lokalen Interessen zu verkomitees um die Sache des Automobilismus im all- seit Dezember 1926 auch als Mitglied des Zentraltreten und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu gemeinen: und ihro Verfechtung im Kanton Solothurn grosse Verdienste und darum auch Anspruch wecken. Der Statutenentwurf wird in der nächsten Zeit allen Mitgliedern unterbreitet werden können. auf den herzlichsten Dank aller erworben. Im Momente seines Scheidens als Präsident gereichte es Die doppelte Prämienerhöhung für Automobilhaftpflichtversicherungsverträgo auf Grund der allgemeinen Tariferhöhung und auf Grund der neuen sen, dass er von der Leitung nicht ganz zurücktrete, der Versammlung zur grossen Genugtuung, zu wis- Bestimmungen unseres Strassengesetzes erregt unter den Mitgliedern grossen Unwillen und es beund des Kantonalvorstandes, sowie des Zentral- sondern bereit sei, sich als Mitglied des Sektionsstehen diesbezügliche Verhandlungen mit der Automobilsektion Graubünden des A.G.S. und den Ver- neuer Präsident der Sektion wurde an seiner Stelle komitees weiterhin zur Verfügung zu stellen. Als sicherungsgesellschaften. Nach Bereinigung der Traktandenliste hielt Herr J. Disch, Sekretär des Baupräsident, Hr. Emil Streull-Fehlmann, Kaufmann, auf Vorschlag des Vorstandes der bisherige Vizeund Forstdepartementa einen interessanten Vortrag in Ölten, einstimmig gewählt, der ebenfalls zu den über den Werdegang und über den Aufbau der Gründern der Sektion gehört und sich insbesondere Automobilgesetzgebung in Graubünden. Der Vortrag fand den Beifall der Versammlung und die hat. Im übrigen wurde der Vorstand bestellt aus um ihr Wachstum ausserordentlich verdient gemacht Mitglieder benützten den Anlass, um an die Adresse den bisherigen Mitgliedern: HH. Wilhelm von Feibert sen., Kaufmann, Ölten; Alfred Rothenbach, In- des Referenten auch Fragen heiklerer Natur zu stellen; vor allem hä'ten die Mitglieder gerne erfahren, wie die Aussachten im schwebenden Re- Simon Burch, Arzt, Ölten; W Wjdmer-Stebler, Buchgenieur, Ölten; Ernst Marti. Direktor, Ölten; Dr. kurse betreffend Mitführen von Waren in Personenautomobilen stehen. Bekanntlich hat das neue dorf, und Dr. Hugo Meter, Advokat und Notar drücker, Schönenwerd: Oswald Bauk, Lehrer, Hägen- Strassengesetz von Graubünden die kantonalen Ölten. Als neues Mitglied an Stelle des zurückgetretenen Hrn. Casimir von Arx jun., Kaufmann* Strapsen grundsätzlich nur dem Personenautomobil geöffnet di? Benützung des Lastautomobils ist in Ölten, wurde gewählt Hr. Max Frey, i. F Frey & Graubünden noch verboten. Inwieweit Personenautomobile für Benützung von Warentransport zu eigenem Gebrauche herangezogen werden dürfen, haben nun in erster Linie unsöre kantonalen Behörden und dann das Bundesgericht zu entscheiden. Wir wollen hoffen, dass in Zukunft wie der Fremde sein Gepäck auch der Bäcker sein Gebäck mit eigenem Automobil mitführen könne. 1L Abendunterhaltung 9. März 1929. Im Interesse des Sichkennenlernena der Mitglieder soll am kommenden 9. März ein geselliger Unterhaltungsabend durchgeführt werden, wozu noch besondere Einladungen orgehen. Der Vorstand A. C. S. von Feibert. Garage, Ölten, Die Wahl der Rechnungsrevisören, der Delegierten und der Sportkommission ergab die Bestätigung der bisherigen Mandatinhaber: Revisoren: HH. Alfred Affolter und Paul Moser, und als Ersatzmann Hr. 0. Eherhard-Schmid. Ölten: Delegierte zur A.C. S.-Delegiertenversammlung: HH. E. Streuli-Fehlmann, Louis Siegrist und Dr. Hugo Meyer und als Ersatzmänner HH. A. Rothenbach und E. Marti; Delegierte zum Kantonal- Vorstand: HH. E. Streuli-Febjmann, E. Marti und Dr. Hu«o Meyer: Sportkommission: HH. A. Roihenbach, W. von Feibert sen., Dr. Hans Herzog und Max Frey. Les construeteurs d'automobiles ont compris que leur clientele, si eile apprecie ä leur iuste valeur les qualites m^caniques de leurs chässis, devient chaque jour plus exigeante en ce qul concerne la carrosserie et la presentation d'une voiture. Le carrossier, par son ingeniosite et son goüt. est devenu 'egal de l'ingenteur. 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