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E_1929_Zeitung_Nr.015

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& AUTOMOBIL-REVUE

& AUTOMOBIL-REVUE 1929 - LA NOUVELLE Prix des Whippet 4 cylindres: Touring Fr. 5800.- Roadster Fr. 5900.- Coupe Fr. 6600.- Coach Fr. 6650.- Sedan Fr. 6950.- Prix des Whippet 6 cyl., 7 paliers: Touring Fr. 6900.- Coupe Fr. 7900.- Coach Fr. 7900.- Roadster Fr. 8150.- Sedan Fr. 8200.- ...,'.,.. -i Reprises foudroyantes Tenue de route impeccable Securite parfaite gräce aux freins puissants Consommation d'essence minime Confort, souplesse, silence W. RAMSEIER, GENEVE Lausanne: Mcylan, Rue des Entrepöts 2 Yverdon: Lindic-Mooser, Garage d'Yverdon Chaux-de-Fonds: Guttman & Gacon, Serre 108 Neuchatel: E. Patthey, Rue du Seyon, 36 Bienne: Ch. Hoffmann, Rue Dufour 64 a Berne: Gebrüder Marti, Eigerplatz Berne: Plattner, Murtenstrasse 16 Fribourg: Eggimann & Baudere, Garage de P^roIIes Bex: Viscardi & Co., Garage de Bex Lugano: Sabatini & Co., Grand Garage Verlag, Administration. Druck und Clichörie: HALL WAO A.-Q. Hallersche Buchdruckerei and Wasnersche Verlagsanstalt, Bern.

N°15 II. Blatt BERN. 22. Februar 1929 II. Blatt BERN. 22. Februar 1929 Es gibt viele selbst langjährige Automobilisten, die beim Rückwärtsfahren eine geradezu erstaunliche Ungeschicklichkeit an den Tag legen. Ein Rückwärtsmanöverieren bedeutet für sie immer ein Experiment, das gut oder schlecht ausgehen kann, je nach dem «Zufall». Diese Ungewissheit und et- Aus der Fahrpraxis Die Kunst des Rückwärtsfahrens Abb. 3. Zwei gebräuchliche Methoden des Parkierens. sollten sich deshalb einmal einige Stunden reservieren, um nichts als Manöverierübungen zu machen. Schon zwei bis drei Stunden können da Wunder wirken. Abb. 1. Bei Rückwärtseinschwenken in eine schmale Zur Erleichterung des Manöverier-Studiums Einfahrt muss der Wa?enhinterteil möglichst nahe und seiner Abkürzung seien hier noch einige am innern Pfosten vorbeigelenkt werden, während man «ich umgekehrt beim Ausfahren möglichst Elementarregeln aufgestellt: nahe an den äussern Pfosten hält waige schlechte Erfahrungen verstärken dann die Scheu vor dem Rückwärtsgang immer mehr, der Betreffende sucht das Krebsen wenn irgend möglich zu vermeiden und benimmt sich dadurch nur immer um so ungeschickter. Es handelt sich hier aber um eine Kunst, die, wie das Fahren überhaupt, nur durch Uebung erlernt werden kann. Gerade die Aengstlichen und Ungeschickten Abb. 4. In engen Lokalitäten gewinnt man oft durch mehrmaliges Hin- und Herfahren mehr Zeit, als wenn man in einem Zug zum Ziel gelangen will. Als Anfänger bediene man sich beim Manöverieren den Motor ausschliesslich mit dem Handigas, und zwar stelle man den Motor ein für allemal so ein, dass er etwas rascher als im normalen Leerlauf läuft, aber noch nicht durchbrennt. Das Gaspedal • braucht jetzt nicht mehr bedient zu werden und der rechte Fuss ist deshalb jederzeit für die Betätigung der Bremse frei. Am besten lässt man die Füsse überhaupt dauernd auf den Pedalen, Abb. 2. Bei scharf abzweigenden Einfahrten fährt, den linken auf der Kupplung und den rechten auf der Bremse. Man braucht sich dann man besser zuerst etwas an der Einfahrt vorbei, and manövriert einmal rückwärts, um den Wagen in die TRiehtune der Einfahrt zu bringen. ' r nur zu merken, dass beim gleichzeitigen Nie-'f dertfeten der Pedale der Wagen stillsteht, bei gleichzeitigem (langsamem!) Loslassen der Pedale sich dagegen in Bewegung setzt. Diese Methode, die auch der Routinier in heikleren Situationen anwendet, schliesst die Gefahr aus, dass man versehentlich auf's Gas tritt anstatt auf die Bremse. Sie ist deshalb ganz besonders dann angebracht, wenn in einem Geiälle manövriert werden muss. Man gewöhne sich an, beim Rückwärtsfahren das Lenkrad immer am obersten Punkt anzufassen. Eine Bewegung der Hand beispielsweise nach rechts entspricht dann, wenn man nach hinten sieht, auch immer ei- Abb. 5a. Kommt man nicht in einem Zug um eine Haarnadelkurve, dann halte man sich beim Rückwärtsfahren nicht zu nahe an den innern Strassenrand, sonst entsteht die hier dargestellte Situation: man kann nicht mehr nach vorn wegfahren. ner Abschwenkung des Wagens nach rechts. Die Hand erlernt deshalb die Handhabung des Lenkrades nach kurzer Zeit ganz automatisch und gefühlsmässig, während sonst sehr leicht Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Gefühl und dem Verstand auftreten. Abb. 5b. Das richtige Verhalten in einer engen '.Haarnadelkurve. Die Zahlen bezeichnen die aufeinanderfolgenden Stellungen. Abb. 6. Richtiges Vorgehen: Beim Wenden de3 Wagens unter Zuhilfenahme eines Seitenweges musa der erste Bogen weit genommen werden. Das Gefühl von der Wirkung der Lenkung bei der Rückwärtsfahrt eignet man sich am raschesten an, wenn man die Rückwärts« fahrversuche zuerst auf geraden Strecken vornimmt. Man erkennt dann bald, dass man nur allzuleicht «übersteuert», d. h. zu starke Lenkradausschläge gibt und so nicht aus dem Zickzackkurs herauskommt. Man muss sich bewusst sein, dass der Wagenhinterteil beim Abb. 7. Falsches Vorgehen: Der erste Bogen wurd« zu eng genommen. Da der Wagen nicht in einem Zug aus der Stellung 2 wegkommt, stösst er beim Rückwärtsfahren aus Stellung 3 an die Mauer und kommt aus Stellung 4 vielleicht nochmals nicht direkt weg. Ablenken nur scheinbar nicht so rasch auf die Lenkradbewegungen reagiert wie es der Vorderwagen tat und dass die Lenkung bei Rückwärtsfahrt auch aus mechanischen Gründe von, selbst abzuschwenken sucht, während sie sich bei Vorwärtsfahrt im Gegenteil auf Geradeausfahrt einstellen will Auch die Haltung des Fahrers beim Rückwärtsmanöverieren ist nicht gleichgültig. Int offenen Wagen wendet man sieh zweck- CV IMPUTS Conduitc interieure 4 pl. — Cabriolets etc., freins s/4 roues, 4 amortisseurs Ägence generale pour la Suisse: CV RENDEMENT Lapoiturelaplus economiotie actuellementsurlemarche A. MONTANT, 57 et 58, TERRASSIcRE GENEVE TELEPHONE STAND 64.02 Des le l CT mars: Canton de Vaud: CLARER & LAFFLLY, Morgcs Lecontortae la Conduite inteneur e.ies avaniagesdu l orpedodansunememe vonure sont acuellement reunis par une voiture ä TülT OUVRABuE. Simple et rapide. Etancheiteaösolue. Ligne. Teiles sont les qualites qu'apporte le «TO I T O U VKABL E ». 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