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E_1929_Zeitung_Nr.021

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1« AU UMÜB UC f.'< ie Gastgeberinnen. Die Mutter auf dem Ball ist ein ausgesprochener Vorkriegsartikel. Das heisst, the Durchschnittsmutter, die geduldig auf dem Sofa döselt und sich der süssen Täuschung hingibt, dass sie auf ihre Tochter acht gibt. Die Naehkriegsmutter tanzt sich entweder leidenschaftlich auf dem Ball aus und trägt dabei ein noch kürzeres und heileres Kleid als die Tochter oder bleibt auch verständig genug zu Hause. Die nicht tanzenden, älteren Damen figurieren auf Bällen ausschliesslich als Gastgeberinnen. Dass auf dem gleichen Ball ihre Töchter tanzen — bringt eben die Gelegenheit mit sich und hat gar keine Bedeutung. Die Gastgeberinnen und Mütter haben weder Zeit noch Lust, an sie zu denken. Es gibt auch ältere Damen, die das ungehemmte Bedürfnis, Bewegung ins Geschäft zu bringen, verspüren. Die von einer solchen Manie gepackte Gastgeberin packt den ersten besten befrackten Herrn am Aermel und schleppt ihn gewaltsam zu der ersten besten, augenblicklich nicht tanzenden Dame. — Liebes, entzückendes Fräulein (die Dame ist hässlich), hier ist Herr X., er kam aus Y., nur um mit ihnen einen Foxtrott zu tanzen, (ins Ohr) ein reicher Kaufmann — und schon ist sie fort. Schweigen. Der Herr im Frack räuspert sich — Hm, ich muss Sie schon, mein Fräulein, für einige Ungenauigkeiten in der Ihnen eben gegebenen Information um Verzeihung bitten. Ich heisse nicht X., sondern Z., habe die Metropole seit meiner Geburt nicht verlassen und ... werde Ihnen sehr dankbar sein, wenn ich mit Ihnen einen — Walzer tanzen darf, sofern man einen spielen wird, denn die modernen Tänze kann ich nicht.. Dumm, aber die Bewegung schaffende Matrone will von einer solchen melancholischen Beendigung der von ihr begonnenen Unterhaltung nichts wissen. Allegro con brio und in einer anderen Ecke des Saales beginnt sie da capo. Und dann spricht sie etwas über sich selbst, dass sie mehr Lebensfreude als die jungen Leute besitzt und dass sie sich besser als sie vergnügen kann. Sie hat recht. Sie amüsiert sich. (Deutsch von Leo Koszella.) Touren-Antworten T. A. 266. Riviera—Barcelona. Wir schlagen Ihnen folgende Route vor: Luzern, Langnau, Bern, Murten, Payerne, Lausanne, Genf, Anneoy, Aix-les- Bains. Chambery, Grenoble und von dort über die sogenannte Route des Alpes d'hiver, über den Col tle la Croix Haute nach St. Julien, Serres, Sisteron, Digne, Seaffards, Pugct, Nizza. Da Ihnen ja einige Zeit zur Verfügung stellt, können Sie noch bis an die italienisch-französische Grenze, also bis nach Menton, dann der Riviera entlang wieder zurück bis nach Nizza, Antibes, Cannes, Frejus, St. Tropez, Hyeres, Toulon und weiter nach Marseille. Von hier aus nun empfiehlt es sich, den bekannten und zugleich auch sehr interessanten südfranzösischen Städten einen Besuch abzustatten, und zwar nach folgender Route: Aix-en-Provence, Avignon, Nimes, Montpellier, Beziers, Narbonne, Perpignan, und von hier aus ist .^s dann nicht mehr weit, um über Figueracs und Gerona-Barcelona zu «Teichen. Die Rückfahr 1 Messe sich so bewerkstelligen, dass Sie die gleiche Route von Barcelona zurückfahren bis nach Beäers und von da die grosse Cevennenstrasse über Millau, Mende, Le Puy, St Etienne, Lyon wieder nach Genf und in die Schweiz zurückkommen. Als Führer und Kart« für diese ganze Tour empfehlen wir Ihnen « Europa Tauring », den internationalen Automobilführer, welcher alles enthält, sowohl an Text als an Karten, was Sie für diese Reise benötigen. K. T. in W. T. A. 267. Südspanien. Als empfehlenswerte Route von Appenzell nach Spanien sei folgender Vorschlag gemacht: Appenzell, St. Gallen, Winterthur, Zürich, Baden, Bern, Murten, Lausanne, Genf, Nantua, Lyon, Vienne, Valence, Ifontelimar, Avignon, Nimes, Montpellier, Beziers, Narboime, Perpignan, Figueras, Gerona, Barcelona. Von hier kommt eventuell folgende Route in Betracht: Barcelona, Lerida, Zaragoza, Medinaceli. Guadalajara, Madrid, Toledo, Oc&na, Puerto Lapiche, La Carolina, Andujar, Cordoba, Sevilla, Cadiz, Algeciras, Gibraltar, Marbella, Malaga, Loja, Granada, Guadi, Almeria, Lorca Miiicia, Alicante, Valencia, Gastellon, Tortosa. Taragona, Barcelona. Dreieinhalb Wochen Zeit sind allerdings etwas knapp gerechnet, aber es sollte bei einem Tagesdurchschnitt von 250—300 km doch möglich sein, die Tour in dieser Zeit zu machen. Benzin und Oel bekommen Sie in allen grösseren Ortschaften; der Benzinpreis entspricht den Weltmarktpreisen, und für eine Zweiliter-Kanne Gargoyl-Oel bezahlen Sie 8 Peseten. Ueber den Zustand der von Ihnen angeführten Strossen wissen wir nur soviel, dass alle gut unterhalten sind und dass nicht einer vor der andern der Vorzug gegeben werden kann. A. L. in T. T. A. 268, Hamburg. Als beste und kürzteste Route von Solothurn nach Hamburg raten wir Ihnen zu folgender Strecke: Solothurn, Balsthal, Liestal, Basel, Müllheim, Freiburg im Breisgau, Herbolzheim, Offeaburg, Appenweier, Rastatt, Karlsruhe, Durlach, Bruehsal, Heidelberg, Weinbeim, Bensheim Darmstadt, Frankfurt a. M., Bad Nauheim, Giessen, Marburg, Jesberg, Fritzlar, Kassel, Mönchehot, Karlshafen, Höxter, Bodenwerder, Hanieln, Springe Hannover, Schillerslage, Celle, Bergen, Soltau, Wolle, Harburg, Hamburg. Die Stiecke misst 930 km. P. K. in Z. T. A. 269. Bern—Bruxelles. Es sei folgende Route vorgeschlagen: Bern — &olothurn — ßalsthal—Basel (100 km); Basel (St. Ludwig)—Kembs—Bantzenheim—Neufbrisach—Marckolsheim—Strasbourg (112 km); Strasbourg—Vasselonne—Saverne—Sarrebourg —Azoudange—Uhäteau Salins—Metz (150 km), (am Ausgange von Chateau Salins Strassengabelung ohne Wegweiser, links halten); Metz—Thionville— Luxembourg—Arlon—Neufchäteau—St. Hubert—Ciney—Namur—Wawre—Brüssel (2.87 km). Bern— Brüssel total ca. 649 km. Bruxelles—Wawre (25 km), Jodoigne (21), Hannut (18), Bierwart (15), Adenne (10), Ohey (8), Ciney (16), Custine (10), Halma (18), les Barraques (10), Maissin (7), Paliseul (8), Bouillon (5), Sedan (18), total 199 km; Sedan—-Donzy (8), Stenay (26), Duu s. M. (14), Verdun (37), St. Mihiel (36). Gommercy (19), Pagny s. M. (13), Toni (17), Nancy (22), total 210 km; Nancy—Epinal (68), Remiremont (27), Le Thillot (23), St Maurice (6), Ballon d'Alsace (12), Giromagny. (12), Beifort (13), Montbeliard (16), Pont de Roide (20), St. Hyppolite- (12), Maiche (11). Chaux^de-Foads (23), total 243 km. Bruxelles—Sedan—Verdun—Ch'auxde-Fonds ca. 652 km. ! Abweichungen: Nancy, Luneville (27 km), Blamont, Sarrebourg (39), Saverne (24), Strasbourg (34), total 124 km; oder: Montbeliard, Pont de Roide (20), St. Hyppolite (12), Orgeans (11). Morteau (39), Pontarlier (28). total 110 km; oder: Pontarlier. Les Verrieres, Neuenburg, Bern (110 km). Die Angaben Bern—Brüssel stellen die möglichst direkte Verbindung mit möglichst guten Strassen dar, für eine zweitägigo Reise. Das üebernachten geschieht am besten in Metz, wobei dann der erste Reisetag anstrengender ist, somit die Möglichkeit gegeben ist, am zweiten Reisetage im Verlaufe des Nachmittags Brüssel zu erieichen; dies ist unbedingt ein Vorteil. Die Rückreise, für welche 3—i Tage angesetzt sind, führt durch überaus hübsche, abwechslungsreiche und speziell historisch interessante Gegenden; die Tagesetapp«n sind dabei leicht und ohne Anstrengung zu erledigen. Sollte für die Route der Rückreise auf dem Ballon d'Alsace noch zuviel Schnee liegen, so ist die Route leicht abzuändern in dem Sinne, dass man vor Anstieg auf den Ballon d'Alsace ia St. Maurice links über St. Amarin—Thann auf Mülhausen hält H. R. St. in B. Touren-Fragen T. F. 270. Col de Pillon. Ist der Col de Pillon an Ostern fahrbar? Hat der Kanton Bern da« Nachtfahrverbot für Lux>usauto eingeführt? G. K. in R. T. F. 271. Stuttgart. Welches ist die beste Route, um von Lansa-nne nach Stuttgart zu fahren und welches sind die Formalitäten für eine Einreise in Deutschland und wie kann man auf der Rückreise durch's Elsass gelangen, vor allem was füi- Formalitäten sind hierfür zu erfüllen? O. Seh. in L* T. F. 272. Karlsbad. Ich beabsichtige, per Auto zu einer Kur nach Karlsbad zu fahren und wäredankbar, wenn mir jemand die beste Route von Zürich nach Karlsbad angeben würde. Ebenso wäre mir gedient mit Angabe der Kilometerzahl zwischen den Hauptpunkton. Kämen event. für Hin- und Rückfahrt verschiedene Routen in Frage? H. F. in Z. Die verhängnisvolle Gepäck-cBlache». Das Opfer. «Haben Sie meinen Mann nicht gesehen? Er fuhr Ihnen auf dem Rad entgegen.» «Ganz recht, Frau Müller, wir stiessen an der Ecke zusammen.> (Zum. unteren Bild.) — «Ueberfahren, so! Und Sie haben die Nummer des Wagens nicht festgehalten?» — «Ich hab's versucht. Aber sie war verdammt gut angemacht.» * (Zum Bild links.) BAHNHOFSTR. 62 ' ZÜRICH Ergrautes Haar H erhält seine frühere Farbe wieder durch J H Birken - Briiian tin e Kein neues Präparat, 40jähr. Erfahrung. Verbürgt Wirkung und Zuverlässigkeit G«n*rald«DOt: j.Baer'sErDen, aömancuoss-ipotiieice, zorien 7 Felephon H 6010 Asvlstrasse 70 mindert die Lebensfreude. 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N° 21 - 1929 AUTOMOBIL-REVUE 17 Bunte Chronik aus aller Welt 20000 unbezahlte Herrenanzüge. Die Budapester Herrenschneider haben gemeinsam eine Liste aufgestellt, die ergibt, dass 14 000 Budapester «Kavaliere» ihre Rechnungen in Höhe von etwa 5 Millionen Pengö nicht bezahlt haben. Sie hatten sich insgesamt 20 000 Anzüge liefern lassen. Die Heirat des Fliegers. Lindbergh, der sich bekanntlich vor kurzem mit der Tochter des amerikanischen Gesandten in Mexiko verlobt hat, legte bei der Verlobung auf Wunsch seiner zukünftigen Frau das Versprechen ab, nach seiner Verheiratung nie mehr ein Flugzeug zu besteigen. Er soll aus diesem Grunde bereits einen Verwaltungsposten in einer grossen amerikanischen Luftschiffahrtsgesellschaft abgelehnt haben. Ein Wald für Einstein. Schon einmal hat Palästina einem seiner Gönner ein wundervolles Denkmal gesetzt, das nicht nur zum Schmuck, sondern auch zum Segen des Landes dient: man hat dort einen Wald angepflanzt, der den Namen des Lord Balfour trägt. Jetzt plant man, am 14. März zur Feier des 50. Geburtstages Albert Einsteins, den «Grundstein» zu einem zweiten derartigen Denkmal zu legen und einen Wald von 1000 Bäumen anzulegen, der den Namen « Albert Einstein-Hain » führen soll. Ein Schlaf-Rekord. Im Krankenhaus in Johannesburg in Transvaal erwachte dieser Tage ein Mädchen aus einem Schlaf, in den sie infolge eines furchtbaren Schreckens im Jahre 1910 im Alter von 20 Jahren verfallen war. Während der ganzen Zeit wurde ihr künstlich Nahrung zugeführt. Die Patientin ist noch nicht imstande zu sprechen, reagiert aber deutlich auf alle äusseren Reize und versucht, wenn auch vorläufig unartikuliert, sich ihrer Umgebung verständlich zu machen. 80 Jahre Student! In New York ist der 80jährige Student John Cuthil, der wohl der älteste Student der Welt gewesen ist, gestorben. Er hatte insgesamt «nur» 120 Semester studiert, indessen war diese Liebe zum Studium weniger aus Drang nach Wissen als aus dem Testament seines Onkels gegeben, der 1870 testamentarisch bestimmt hatte, dass seinem Neffen eine Jahresrente von 2700 Dollars für die gesamte Dauer seiner Studien gezahlt werde. Was ist ein Backfisch? Ein Oxforder Student macht den Versuch, auf die Umfrage einer Londoner Zeitung den Begriff «Backfisch» zu definieren. Er schreibt: «•Ein Backfisch ist ein für Verlobungen sich interessierendes, mit Freundinnen spazierendes, Klavier malträtierendes, gern Dame sein wollendes, hohe Absätze tragendes, Erwachsene nachäffendes, Schokolade konsumierendes, über Quatsch konversierendes, der Konfirmation sich näherndes, für Filmhelden schwärmendes, versuchsweise kokettierendes, Klatsch referierendes, Romane studierendes, kurz gesagt — alles probierendes Wesen! Der akustikfeindlicho Damenrock. Die kurzen Röcke der Damen werden vielfach angefeindet. Nunmehr erhebt sich aber eine energische Gegnerschaft von ganz ungeahnter Seite. Der Architekt, der zurzeit Albert Hall, das imposante Londoner Konzertlokal, umbaut, ist der Ansicht, dass die modernen Damenkleider im hohen Masse die Akustik des Raumes beeinträchtigen. Der Widerhall des Tones wird durch sie verringert. Da nicht zu erwarten ist, dass die Damenwelt ohne weiteres der Kunst ein Opfer bringen würde, Hess der Baumeister die Wände von Albert Hall mit Filzgeweben, unter denen Zuckerrohr lagerte, bespannen. Die Stühle des Papstes. Als im Jahre 1870 die italienischen Truppen in Rom einmarschierten, ordneten alle Kardinale der römischen Kurie an, dass der in dem Salon eines jeden von ihnen stehende besondere Armstuhl, der für den Papst im Falle seines Besuches vorbehalten war, zur Zimmerwand umgedreht werden und in dieser Stellung verbleiben sollte, bis der Kirchenstaat einstmals wiederhergestellt und die freiwillige Verbannung des Papstes wieder aufgehoben sein würde. Nachdem iezt die Versöhnung zwischen Kirche und Staat stattgefunden hat und die Kardinale infolgedessen künftig mit dem Besuch des Papstes rechnen müssen, haben sie die Papststühle wieder umdrehen lassen. Autobanditen und Verkehrsampel Der neue Polizeichef von New York, Grover Whalen, ist auf den Gedanken gekommen, bei Ueberfällen und Raubtaten der Autobanditen die Nummer ihres Autos in den an den Strassenkreuzungen angebrachten Verkehrsampeln aufblitzen zu lassen. Dadurch, so meint Whalen, würde in allen Hauptstrassen aller Stadtteil« die Nummer des verfolgten Autos sofort bekannt werden und alle Verkehrsbeamten in die Lage versetzen, Massnahmen zur Festnahme der Autoinsassen zu ergreifen. So glänzend die Idee Whalens erscheinen mag, so werden sich die gerissenen New Yorker «gunmen» auch dagegen zu sichert wissen, etwa indem sie während der Fahrt die Autonummer schnellstens wechseln. Kritik am Menschen. Professor August Forel beantwortete eine Rundfrage «Mein Menschen-Ideal» des «Uhu» (Ullstein-Verlag, Berlin) folgendermassen: «Einen Ideal-Menschen gibt es nicht. In uns allen stecken tief erblich das Raubtier, die affektive Grausamkeit, die Heuchelei usw.. Doch, dank unserer vielen Rassenkreuzungen gibt es bessere, d. h. sozialere, ethischere Menschen (sozial-ethisch), die sich nach einer unerreichbaren Vollkommenheit wirklich sehnen, wenn auch nur für die Zukunft Sie wollen eine internationale Menschheit; ohne Kriege, ohne Genussigifte unseres Gehirnes, ohne Geldkapital erreichen. Dies erlaubt uns die Eugenik, aber niemals vollständig, durch ständige Bekämpfung unserer egoistischen Triebe. Sie braucht Zeit und Geduld». Esprit francais. Eine hübsche Geschichte aus den Pariser Kältetagen erzählt die Comoedia: Ein würdiger Akademiker, den die entzückenden Beine einer jungen Dame auf dem Pont des Arts anzogen, folgte ihr allzu angelegentlich, so dass die Schöne, die wohl ihr Paris noch nicht genügend kannte, sich mit den entrüsteten Worten umwandte: «Mein Herr, unterlassen Sie es, mir zu folgen!» Da ein dikker Schal die rote Rosette des Akademikers verbarg, nahmen ein paar Vorübergehende für die Dame Partei. Aber der Herr entschuldigte sich: «Madame, es ist nur wegen des guten Zwecks.» — «Was für ein guter Zweck?» — Es ist heute so kalt. Sehen Sie die Eisschollen auf der Seine. Wenn ich hinter Ihnen hergehe, wird mir gleich wärmer.» die Da- Diese Entschuldigung entwaffnete me... Ein neues Rasierverfahren ohne Seile? Der amerikanisch© Oberst Jacob Schick soll ein Rasierverfahren erfunden haben, das radikal mit den bisher gebräuchlichen Messern und Klingen und vor allem mit der Notwendigkeit des Einseifens aufräumt Alle Einzelheiten über den neuen Rasierapparat sind leider noch nicht bekannt. Nur soviel weiss man, dass die Barthaare durch zwei sich sehr rasch gegeneinander verschiebende, mit parallelen Schlitzen versehene Stahlbleche abgeschnitten werden. Die schwingende Bewegung erhalten die Bleche natürlich durch elektrischen Antrieb, Die sehr optimistisch lautenden Berichte in amerikanischen Zeitungen behaupten ferner, dass es absolut unmöglich sei, sich mit dem neuen Apparat zu schneiden. Da auch ein Einseifen nicht mehr notwendig sei und damit die alkalische Reizung der Haarwurzeln wegfalle, wüchsen auch die Haare nicht mehr so rasch nach wie bei der bisherigen Art des Rasierens. ber ntt «Säten «w&flefteUten obex in unfevem gattb gchanbcUcn Automobile, tft in ben nädtften tagen berfaubbereit. $en Wbonntnitn ber 3Uuffricrten WtfomobiU tßetoite h»irb ffe ohne »»eitere Slufjahlung $ttQt%ttlt «ftomtementS als erfrischendes Bad • welch* eigenartiges Vergnügen • und welche Stärkung, wenn die feinen Bläschen den Körper massieren! Sie fühlen förmlich wie die Haut weich, glatt und geschmeidig wird. ZuHau« se, im eigenen Badezimmer, leicht undmiihelo9,k.önncnSieches das Körpergewicht herab« setzt, jugendliche Spannkraft und Elastizität bewahrt. Eine richtige Peng-Kur von 10 bia 12 Bädern fördert Ihre Ge> eundheit. Erbättlich in Apo(heken,Oro(eriea, Parfümerien. DMBade.P*ketFr.3.. 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