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E_1929_Zeitung_Nr.025

E_1929_Zeitung_Nr.025

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machen will, dass sie in ihrer ganzen Tendenz detai Aufbau der Schweiz als Bundesstaat und dem Grundsatz der Kompetenzverteilung' zwischen Bund und Kantonen widerspreche. Dasjenige Blatt, welches dieses Argument verficht, streut dem Volk bewusst Sand in die Augen. Die Initiative rüttelt weder am historischen noch am politischen Aufbau der Schweiz. Im schweizerischen Bundesstaat, notabene nicht Staatenbund, sind Eisenbahn, Post, Telegraph, um nur diese zu nennen, eidgenössisch geregelt, warum "sollte dies bei der Durchgangsstrasse nicht der Fall sein können, wo kantonale Interessen nur im Sinne der Förderung tangiert werden ? K. Zu einem bedauerlichen Unglücksfall. Vor einigen Tagen ist in Bern der ehemalige Oberpferdearzt der schweizerischen Armee, Herr Oberst Buser, ein überall bekannter und hochgeschätzter Militär, das Opfer eines Verkehrsunfalles geworden. Wir wollen der Untersuchung nicht vorgreifen, die den Unfall aufzuklären und die Schuld am Tode des Herrn Oberst Buser festzustellen haben wird. Auf alle Fälle hat sich der betreffende Automobilist beim Unfall vollständig korrekt verhalten. Mit vollkommenem Recht jedoch wird im «Bund» anlässlich dieses Verkehrsunfalles auf längst bestehende Uebelstände in unseren bernischen Verkehrsverhältnissen neuerdings hingewiesen und besonders darauf aufmerksam gemacht, dass die Stelle des Unfalles einer der für die Fussgänger gefährlichsten Punkte der ganzen Stadt ist. Wir gehen mit dieser Auffassung voll und ganz einig und wundern uns nur, dass an dieser Stelle nicht sdhon mehr Unglücksfälle vorgekommen sind. Mit dem betreffenden Einsender gehen wir auch darin einig, dass am Helvetiaplatz unbedingt nicht nur ein gelegentlicher, sondern ein regulärer Verkehrsposten stehen sollte, der nicht nur das Tempo der Fahrer, sondern auch zugleich den Fussgängerverkehr regeln könnte. Zudem ist auf diesem Platze nicht nur der Fussgängerverkehr, sondern ebenso der Automobilist durch die vorgeschriebene Einheitsrichtung des Fussgängerverkehrs auf den Trottoirs der Kirchenfeldbrücke direkt gefährdet. Man falhre deshalb mit dieser eigentlich überholten Verkehrsregelung ab, lasse dem Fussgänger vermehrte Freiheit und zwinge ihn nicht zum Ueberqueren gerade der gefährlichsten offenen Stellen unserer Stadt. Das gleidhe gilt für die vorgeschriebene Einheitsrichtung auf der Kornhausbrücke. Gestattet man dem Fussgänger, das ihm zunächst liegende Trottoir zu benützen und erspart man ihm das gefährliche Ueberqueren der Brückenausgänge, so dürfte vielen Unglücksfällen vorgebeugt sein. Ganz gewiss läge es sowohl im Interesse des Fussgänger- als auch des Fahrverkehrs, wenn die Trottoirs unserer zwei grossen Brücken freigegeben würden; wir sind sicher, dass die Fussgänger heute so viel Disziplin besitzen, um eine Strassenbaangefährdung zu vermeiden und in anständiger Weise aneinander vorbeizukommen. Man nehme bei den zuständigen Behörden diese Anregung auf. Ein Versuch wenigstens sollte gemacht werden können, -t. Eine Interpellation im Stadtrat. Dem Berner Stadtrat ist heute eine von Herrn Dr. La Nicca und weiteren freisinnigen Stadträten unterzeichnete Interpellation eingereicht worden, die folgenden Wortlaut hat: Die Unterzeichneten bitten den Gemeinderat um Auskunft 1. ob er nicht endlich Massnahmen treffen will zur Sicherheit der Fussgänger an den durch den Motorrad- und Autoverkehr besonders gefährlichen Steleln, insbesondere in der Gegend der Brückenköpfe; 2. ob er gewillt ist, auf die Einhaltung der für Motorfahrzeuge vorgeschriebenen Geschwindigkeiten durch energische Kontrolle einzuwirken, um die Sicherheit des Verkehrs soweit möglich zu gewährleisten, nicht zum kleinsten Teil auch im Interesse der Führer von Motorfahrzeugen selbst; 3. Ob ihm zur Kontrolle und Aufstellung der dringendsten Vorschriften die notwendigen Organe und Kompetenzen zur Verfügung stehen. Automobil und Nebenbahnen. Di© Nebenbahnen sind auf das Automobil nicht gut zu sprechen, man weiss dies. Sie erblicken in ihm den gefährlichsten Konkurrenten. Und doch kommt auch ihnen das Automobil immer wieder indirekt zugute. Es hat nicht nur bei den Bundesbahnen, sondern auch bei den Nebenbahnen zu einer gewissen Rationalisierung und damit zur Gesundung der Betriebe geführt. Das Automobil war auch der eigentliche Veranlasser zur Revision der Verordnung betreffend Bau AUTOMOBTL-REVUB 1929 - N° 25 und Betrieb der .schweizerischen Nebenbahnen vom 10. März 1906. Diese Verordnung ist nun den heutigen Verhältnissen angepasst worden. Mit Rücksicht auf die Automobilkonkurrenz, so wird ausdrücklich betont, werden grundsätzlich erhöhte Fahrgeschwindigkeiten zugelassen, die jedoch von Fall zu Fall zu genehmigen sind. In Verbin- Die Verwaltungsratstagung des T.C.S. In Genf. Von den 44 Administratoren, die den Verwaltungsrat bilden, fanden sich deren 35 unter Vorsitz des Dr. Henneberg und unter Assistenz des Generalsekretärs Quinclet zu der angekündigten Frühjahrssitzung ein. Das Haupttraktandum bildete die sensationelle Verwerfung der Strassenverkehrsinitiative durch den Verwaltungsrat. Wir berichten an anderer Stelle dieses Blattes eingehend über die Tragweite dieses Beschlusses. Die andern Traktanden können kurz zusammengefasst werden. Der finanzielle Bericht des Kassiers Robert Marchand, dem bekannten Präsidenten des Automobilsalons, gab Einblick in den geordneten Wohlstand des über 30 000 Mitglieder zählenden gewaltigen Clubs. Der' Kassabericht konnte durch den Bücherrevisor Reiser bestätigt werden. Der Zentralpräsident Dr. .Henneberg wurde in den nachfolgenden Wahlen des Bureaus unter Akklamation bestätigt. Auch das Bureau wurde in globo wiedergewählt. In Abwesenheit von Dr. Patry berichteten Paisan und, Quinclet über die « Revue des T. C. S.». Schlussendlich berichtete Zentralsekretär Quinclet über die vom T. C. S. grosszügig angelegten Informations- und Hilfsdienste. Der grosse Erfolg der Grenzstellen veranlasst den T. C. S., einen Schritt weiter zu gehen und dieses Jahr probeweise einen Strassenhilfsdienst durchzuführen. 18.30 Uhr wurde die, im Zeichen des Fortschritts stehende Sitzung geschlossen. :-: dung damit stehen Verschärfungen der Vorschriften über Signale, Sicherungseinrichtungen usw. Die Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit wird sicherlich zur Hebung des Reisendenverkehrs auch auf den Nebenbahnen beitragen. Das Automobil ist froh, seiner Gefährtin in dieser Weise einen wirksamen Beistand geleistet zu haben. -ei- Sitzungen am Salon. ; ; Um den Klausen. Es muss eine Lösung gefunden werden... Die Nationale Sportkommission trat am Montag nachmittag unter Vorsitz von Präsident Decrauzat in Genf zu einer Sitzung zusammen. Das Haupttraktandum bildete die umstrittene Datumfrage des Klausenrennens. Es wurde festgestellt, dass die von den drei Organisationssektionen Zürich, Uri tmd Glarus gewünschten Daten des 3. und 4. eventuell des 10. und 11. August an der letzten Sitzung der A. I. A. C. R. von den schweizerischen Delegierten energisch verteidigt wurden. Es galt sich aber zu beugen, da dem Ventoux-Rennen für dieses Jahr die Priorität zukam. Die internationalen Sportbehörden konnten nur den 17. und 18. August vergeben und Herr Wunderly-Volkart, Präsident der Sektion Zürich des A. C. S., welcher an jener Sitzung zugegen war, erklärte sich bereit nachzugeben, da kein anderer Ausweg übrig blieb. Die Opposition, der das Datum vom 17. und 18. August begegnete, veranlasste Präsident Decrauzat, in einem wohlargumentierten Schreiben die internationalen Behörden zu ersuchen, auf ihren Beschluss zurückzukommen. Die Antwort wird aui Ende dieser Woche erwartet. Wie auch die gegenwärtigen Verhandlungen ausgehen mögen, sei hier festgestellt, dass entgegen gewissen pessimistischen Stimmen in der Presse die Organisatoren fest entschlossen sind, eine Lösung zu finden, die den Austrag des Klausenrennens 1929 sicherstellt. v. Der Besuch des Salons. Bis zum Dienstagabend haben 58,000 Personen den Automobilsalon besucht. Das letzte Jahr, welches einen Rekord darstellte, erreichte die Zahl der Besucher im gleichen Zeitabschnitt 63,500. Die Bundesbahnen haben bis jetzt 1145 Billets abgestempelt (1928 984). :—: Einen neuen 24-Stunden-WeItrekord stellten am letzten Samstag und Sonntag die Fahrer Eldridge, Kaye Don und Eyston mit einem Chryslerwagen (Kategorie Fünfliter) An der Rennstrecke stand eine einsame Tafel... Baron von und zu Wentzel-Mosau beherrscht die Situation. In Eaumorte, wo die schönen Männer auf den Bäumen wachsen. Eine Dame, die eich grosser Aufmerksamkeit erfreute. Ein Berner Journalist, der um zehn Uhr immer noch nicht ausgecharlestont hatte... Beim Start. Wie das Publikum miterlebte: Beim Ziel. Das Ziel der Rennpausen. Ein Skeptiker. Eaumorte, die Stätte Selbst Dodo ist heute sachverständig. ScheiMer, der Draufgänger. Eine zum mindesten anziehende Figur. der Rekorde! Intermezzo: Ach, Sie waren auch in den Bergen!

N° 25 - 1929 AUTOMOBIL-REVUE T^f x>n ,^E FI-TT* P" 1 "* ^yfc- SLXX1. ISLiXOUCX©"!»©!? ELXIGtG« (Halbminutenskizzen unseres SpezialZeichners Vit.) ^-*v MOREL, dar Sieger der Internationalen. ESCHER macht mit seinen Gegnern kurzen Prozess. SARBACH, der Mann, der seinen Platz ausfüllt. Frl. MÜNZ in der Aufregung des Stxrts. LEPICARD fährt ohne zweiten Gang. auf. Di© Sportkommission des A. C. F. bestätigt, dass der Rekordwagen 2795,575 km zurückgelegt hat, was einem Stundenmittel von 116,482 km entspricht. Wiesbadener AutomobiHournier. Der Wiesbadener Automobil-Club beabsichtigt, dieses Jahr unter Mit Wirkung des A.D.A.G. eine deutsche Sternfahrt durchzuführen. Es gilt, auf direkter Strecke innerhalb vier Tagen den weistesten Weg nach Wiesbaden zurückzulegen, jedoch nicht mehr als insgesani 2-100 km. Die Fairer mit Spitzenleistung erhalten wertvolle Ehrenpreise. Neben dieser deutschen Sternfahrt, zu der bereits Meldungen ausländischer Auto-Clubs vorliegen, findet eine Zickzackfahrt statt, bei der auch direkte ßtrockenwertung berechnet wird. Bio Hauptkonkurrenz am Wiesbadener Automobiltounnier wird aber das Rennen für serienmässige Tourenwagen. Fahrzeuge mit grösserer Kraftleistung werden zugunsten derjenigen mit geringerer Leistung vorbelastet, d. h. es wird den Fahrern am Start ein versiegeltes Handikap übergeben!. Derjenige Fahrer wird Sieger, welcher der für seine Gruppe vorgeschriebenen Höchstfahrzeit •unter Berücksichtigung der Vorgabebedingungen am nächsten kommt. Durch diese Gleichstellung der Fahrzeuge soll die Fahrkunst der Fahrer unabhängig vom Fahrzeug gewertet werden. Als weitere Veranstaltungen des Wiesbadener Automobiltourniers ßind zu nennen der Schönheitswettbewerb, das « Rennen rund um den Neroberg » und eine BalkmverfoJgmig. gr. Das Endklassement des Kriteriums Paris—Nizza. Zum ersten Male ist dieses Jahr für das Paris-Nizza ausser dem traditionellen Klassement nach Kategorien ein Generalklasseinertt aufgestellt worden. Nach dem Sehnelligkeitsrennen über 500 Meter, dessen Resultate wir in unserer letzten Nummer veröffentlicht haben und den nun vorliegenden und nachfolgenden Resultaten des Bergrennens von La Turbie, sowie weiteren kleinem Gebrauchsprüfungen, ergibt sich für das touristische Kriterium folgendes Bild. Generalklassement: 1. Chaucbat de Benneville (Delage), 2. Vasselle (Hotchkiss), 3. Ledur (Salmson), 4. Falck (Hotch- Jriss), 5. Copper-Royer (Bailot), 6. Roberts (Graham-Paigo), 7. Brisson (Stutz), 8. Malaret (Bugatti), 9. Veuiel (Rosengrart), 10. Louis Rigal (Alfa-Romeo), 11. d'Ovearshio (Fiat), 12. Olainesco (Amilcar), 13. Bock-Franck (Rosengart), 14. Blanchon (Rosengart), 15. Lepage (Rally), 16. Vinatier (Rosengart), 17. Givaudan (Rally), 18. Mongin (Hotchkiss), 19. Louis (Rosengart). 20. Bula (Oaklaud), 21. Dupin (Rosengart), 22. Lejeune (Rosengart), 23. Chatnpoiseau (Chrysler), 2-i. Ledilhuit (Michel Irat), 25. Mm« Paindavoino (Bugatti). Autacars: 1. Lamberjack (Saurer). Das Klassement nach Kategorien: 750 ccm. 1. Vinatier (Rosengart), 2. Veniel (Rosongart), 3. Dupin (Rosengart), 4. Blanchon (Roeungart), 5. Rock-Frank (Rosengart), 6. Louis (Rosengart), 7. Lejeiuio (Rosengart). 1100 ccm. 1. L&page (Rally), 2. Givaudan (Ral- Jy), 3. d'Overshie (Fiat), 4. Lodur (Salmswi), 5. Le Dilhuit (Miohel Irat). 1500 ccm. 1. Louis Rigal (Alfa-Romeo), 2. 01anesco (Amilcar). 3 Liter. 1. Mime Paindavoino (Bugatti), 2 Malaret (Bugatti), 3. Chauchat de Benneville (Delage), 4. Copper-Royer (Ballot), 5. Falck (Hotchkiss). 5 Liter. 1. Vasselle (Hotchkiss), 2. Brisson (Stutz), 3. Bula (Oakland), 4. Ghampoiseau (Chrysler), 5. Mongin (Hotchkiss). 8 Liter. 1. Roberts (Graham-Paige). Autocars. 1. Lamberjack (Saurer). Saurer's glänzender Sieg. Einmal mehr finden wir Saurer unter den absoluten Siegern. Die Tatsache, Saurer am Start dieser Veranstaltung zu wissen, hat uns bereits schon so weit verwöhnt, mit einem sicheren Erfolg zu rechnen. Man wird sich aber immer Rechenschaft geben müssen darüber, was das heisst, auf kaum überwinterten Strassen mit einem Pullman-Automobil diese gewaltige Strecke ohne den geringsten Defekt zurückzulegen. Dabei ist nicht zu vergessen, dass die « Virginie» während der ganzen Veranstaltung 11 Passagiere transportierte. Nur zwei Wagen gingen aus der ganzen Prüfung ohne Strafpunkte heraus : der eine ist der Hotchkiss von Vasselle •und der andere der Saurer von Lamberjack! Und dabei holt sich dieser Saurerwagen nur die Lorbeeren für die tausende von Autocars der grossen Arboner-Marke, welche jahraus, jahrein ihren Dienst mit der geradezu sprichwörtlichen wundervollen Sicherheit erfüllen! Sowohl in der Schnelligkeitsprüfung als auch im Bergrennen von La Turbie finden wir unsere nationale Marke in ihrer Kategorie an erster Stelle. Oje Resultate des La Turbie-Bergrennens. Das traditionelle Rennen nahm dieses Jahr einen spannenden Verlauf. Die beste Zeit des Tages erzielte Stuck auf Austro-Daimler, welcher einen neuen Rekord aufstellte. Dreifuss auf Bugatti erreichte den alten Rekord. Unter den Konkurrenten des Kriteriums Paris-Nizza erzielte Rigal auf Alfa Romeo die beste Zeit. Das Rennen kam über 6,3 km zum Austrag. 750 ccm: 1. Viaatier (Rosengait), 6' 6" %:; 2. Veniel (Rosengart), T 17" %; 3. Dmpin (Rosengart), 7' 41"; 4 Bock (Rosengart), 8' 19" %:, &. Blanchon (Rosengart), 8' 21"; 6. Louis (Rosengart), 8' 52" %; Z Lejeune (Rosengart), 9' 50", «Virgime», der berühmte Autocar Saurer, der am Paris-Nizza erneut seine glänzenden Qualitäten bewies. Lamperjack (X), der Vertreter unserer na tionalen Marke in Paris, der. Fahrer des Wagens. Kein Schleudern mit u. s. ROYAL-PNEUS Beachten Sie die flache, breit aufliegende Lauffläche mit dem zähen, griffigen Gleitschutz-Profil und die wellberühmte Handelsmarke der United States Rubber Company Bessere Reifen gibt es nicht! Erhältlich ht «llftn guten Garagen und Spezial-Geschäften Zur sofortigen Vermitthing: Tel. No 10.80,10.81 oder 10.82, ÖLTEN 1100 ccm: 1. Lepago (Rally), 6' 21" %; 3. Givaudan (Rally), T 23" %; 4. Ledur (Salmson), 8' 33" %,; 5. Poversehie (Fiat), 9' 28" %; 6. Le Dilhuit (Michel-Irat). 10' 32". 1500 ccm: 1. Rigal (Alfa-Romeo), 5' 20" •%; 2. Olanesco (Amilcar), 8' 31" %, 3 Liter: 1. Mme. Paindavoine (Bugatti), 6' 35"; 2. Falck (Hotchkiss), 6' 31" %; 3. Chauchat do Benneville (Delage), 6' 38" %; 4. Copper-Royer (Ballot), 6 1 46" %\ 5. Malaret (Boigatti), 6' 46" *A* 5 Liter: 1. Brisson (Stutz), 5' 27" %; 2. VasseUe (Hotchkiss), 5' 38" %; 3. Bula (Oakland), 5' 54" %; 4. Champoiseau (Chrysler), 6' 21"; 5. Roger Mongin (Hotchkiss), 6' 33". 8 Liter: 1. Roberts (Graham-Paige), 5' 58" % % Autocar: 1. Lamberjack (Saurer), 9' 38" %. Sport- und Rennwagen. 750 ccm: 1. Rey (Peugeot), 6' 2" %. 1100 ccm: 1. Roux (Salmson), 4' 35" %; 2. de Joncy (Amilcar), 4' 40" %; 3. Signoret (Salmson), 5' 8" %:; 4. Pagliari (Salmson), 8' 10". 1500 ccm: 1. Di-eyfus (Bugatti), 4' 20" % (alter Rekord egalisiert); 2. Foc (Bugatti), 4' 56" %. 2 Liter: 1. Divo (Bugatti), 4' 32" %; 2. Wbitechurch (Bugatti). 5' 23" %. 3 Liter: 1. Fridericli (Bugatti), 4' 47" %. 5 Liter: 1. Stuck (Austro-Daimler), 4' 9" % (Stundeninittel 90,794 km), beste Tageszeit aller Kategorien und neuer absoluter Rekord; alter Rekord; Divo auf Delage in 4' 20" % Klein Durchfahrt ausländischer Motorfahrzeuge. Im Februar passierten 1872 Automobile und Motorräder unsere Landesgrenze. Diese Zahl gliedert sich wie folgt: Mit provisorischen Eintrittskarten 778 (Januar 818), mit Passavant 412 (335), mit Triptyk oder Carnet d© Passage 485 (593); Motorräder mit Kontrollcertificat 197. Winterbetrieb der Alpenpostkurse vom 11. bis 17. März 1929. Die Winterkurs« haben auf den nachgenanrten Bergstrecken an Frequenz aufzuweisen: Chur-Lenzerheid« 525 (gegenüber 421 in der entsprechenden Woche des Vorjahres), Lenzerheide-Mühlen (1928 Autobetrieb nur bis Lenzerheide) 223, Reichenau-Waldhaus-FJims 151 (164), Ma-, loia (St. Moritz-Castasegna) 874 (800), St Moritz Ortsdienst 293 (190). Das Total der beförderten Reisenden beläuft sich auf 2066 gegenüber 1575 in der entsprechenden Woche des Vorjahres. Aufomobilwitfschaff Neugrundungen: Wilhelm Gadolla-Decurtins & Söhne, Aufobetriob, Disentis. Wilhelm G., Baptista G. und Ignaz G. haben unter dieser Firma eine Kollektivgosellschaft eingegangen. Zweck der Unternehmung ist Autobetrieb und Reparaturwerkstätte. Gloor & Co., Auto-Licht und Zubehör, Luzerru Friedrich Gloor und Hans Mahnig haben unter dieser Firma eine Kommanditgesellschaft eingegangen. Unbeschränkt haftender Gesellschafter ist F Gloor. Kommanditär mit dem Betrago von Fr. 10 000 ist H. Mahnig. Geschäftszweck: Spezialgeschäft und Werkstätte für Auto-Licht-' und Zubehör. Geschäftslokal: Hirschengraben. Personelles: Autag, Automobil Handels A.-G., Zürich. E. Wolfensberger ist als Verwaltungsrat zurückgetreten und wurde zum Geschäftsleiter ernannt. Er führt rechtsverbindliche Unterschrift namens der Gesellschaft. Als einziger Verwaltungsrat, der ebenfalls Einzeluntcrschrift führt, ist Dr. G. Weiss gewählt worden. Die Unterschriften der bisherigen Direktoren J. Kessler und W. Schoeh, sowie dio Prokuren von Dr. J. Häsli und O. Hürlimann sind erloschen. SIRCA S. A., Garage, Rolle. Der Verwaltungsrat wird von drei auf fünf Mitglieder erhöht. Neben. den bereits eingetragenen drei Mitgliedern wurden ernannt: Ami Delafoge und Emile Chanson, beide in Rolle. Die Verwaltungsräte zeichnen kollektiv zu zweien oder je einer mit einem Direktor oder Prokurist. Kollokationsplan: Merkur Auto-Vertriebs A.-G., Zürich. Der Kollokationsplan liegt zur Einsichtnahme auf. Klagen auf Anfechtung desselben »sind bis zum 26. März beim Einzelrichter des Bezirksgerichtes anhängig zu machen. Geschäftsauflösung: Zuretti & Dubois, Automobilhandel in Neuveville. Diese Kollektivgesellschaft ist infolge Konkurs aufgelöst und vom Register gestrichen worden^ H. Baumann & Cie., La Chaux-de-Fonds. Diese Kommanditgesellschaft, welche das franz. Patent betr. Umbau von Automobilmotoren in Lizenz verwertete, ist nach durchgeführter Liquidation gelöscht worden,