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E_1929_Zeitung_Nr.027

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HUDSON'I Die Hudson

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N°27 II. Blatt BERN, 23 März 1929 II. Blatt BERN, 23. März 1929 Technische Rundschau Abblendung der Automobil-Scheinwerfer Von Ing. A. Bnchta, Prag. Durch die Initiative der Polizeidirektionen verschiedener Kantone ist die Frage der Abblendung der Automobilscheinwerfer auch in unserem Lande nunmehr in den Vordergrund getreten, und es ist anzuerkennen, dass sowohl Verbände als Fachpresse sich sejt langem mit dieser Frage befasst haben. Wenn wir von rein praktischen Erwägungen ausgehen, so stellen wir fest, dass der Automobilist mit Recht einen Automobilscheinwerfer und keine Autolampe verlangen muss. An diesen Scheinwerfer muss er zuerst folgende Forderungen stellen: 1. Bei Vollicht ein weisses, über die Fahrbahn gleichmässig und schattenlos verteiltes Licht von möglichst grosser Reichweite; 2. in abgeblendetem Licht ein gedämpftes, nicht blendendes Fernlicht. Wann bezeichnen wir im praktischen Leben das Scheinwerferlicht als blendend? In der Praxis wird der Eindruck des Geblendetseins dann auftreten, wenn das gegen die Lichtquelle gerichtete Auge das Unterscheidungsvermögen ganz oder teilweise verliert. Es ist somit die Blendwirkung von der Augenempfindlichkeit der einzelnen Fahrer abhängig, und deshalb muss die Abblendung eben so weit erfolgen, dass dem empfindlichsten Auge Rechnung getragen wird. Um der idealen Lösung der Abblendung am nächsten zu kommen, müssen wir vorerst feststellen, welche Faktoren für die Reichweite des Lichtes massgebend sind und welche davon auf die Blendwirkung des Scheinwerfers einen geringen Einfluss haben. Wir können sodann die Faktoren von geringem Einfluss auf die Blendwirkung, doch von grossem Einfluss auf die Reichweite auch im abgeblendeten Zustand zu erhalten trachten, und werden nur durch die Abblendung alle Umstände zu verändern suchen, die die Blendung des Scheinwerfers hauptsächlich bewirken. Für die Reichweite des Lichtes sind massgebend: 1. Konstruktion und Durchmesser des Scheirrwerferspiegels; 2. Konstruktion des Abschlussglases; 3. Stärke der Lichtquelle; 4. Farbe des Lichtes; 5. genaue Fokussierung der Lichtquelle. Von allen diesen für die Reichweite des. Lichtes massgebenden Bedingungen beeinflusst die Blendwirkung am wenigsten eine Veränderung des Durchmessers des Spiegels und der Stärke der Lichtquelle. Bei sonst gleichen Bedingungen wird eine relativ geringe Hefabsetzung der Blendwirkung erzielt, wenn nur der Scheinwerferdurchmesser oder nur die Stärke der Lichtquelle verkleinert wird. Die bestehenden Abblendvorrichtungen können unterschieden werden hinsichtlich des Weges, den sie zur Beseitigung der Blend-i Wirkung einschlagen. Somit haben wir : Abblendvorrichtungen, die: 1. Den Spiegeldurchmesser verkleinern und gleichzeitig die Lichtstärke herabsetzen. In diese Kategorie gehören die Umschaltung der grossen Scheinwerfer bei Voll-Licht auf kleinere, normal, unterhalb der grossen Scheinwerfer angeordnete Reflektoren. Von dieser Art der Abblendung ist man sehr rasch wieder abgekommen, weil der Spiegeldurchmesser dieser Scheinwerfer, falls wirklich jede Blendwirkung ausgeschaltet werden soll, so klein werden muss, dass von einer Fahrbahnbeleuchtung im abgeblendeten Zustande kaum mehr die Rede sein kann. 2. Defokussierung der Lichtquelle. Bis auf Motorrad-Scheinwerfer wurde keine Abblen* düng bisher in der Praxis verwendet, die ausschliesslich die Defokussierung der Lichtquelle als Abblendmittel wählte. 3. Defokussierung der Lichtquelle bei gleichzeitiger Herabsetzung der Glühlampenstärke. Diese Lösung wird noch heute oft für die Abblendung verwendet und werden in die bestehenden grossen Automobilscheinwerfer ausserhalb des Brennpunktes schwächere, sogenannte Hilfslampen eingebaut. Diese Art der Abblendung schaltet zwar jede Blendwirkung aus, nimmt aber dem Fahrer die Möglichkeit, ungestört seine Fahrt fortzusetzen, weil im Augenblick des Umschaltens die Fahrbahn vollkommen verdunkelt wird, da ja das Auge ein Organ, ist, das hauptsächlich.auf Kontraste reagiert und eine starke Helligkeitsabnahme fast wie Dunkelheit empfindet. 4. Schwächung der Glühlampenstärke. Dies ' wird häufig durch Einbau von Rheostaten erzielt; doch hat diese Lösung den grossen Nachteil; dass, sie der Willkür des Lenkers ausgeliefert ist und je nach Stärke der verwendeten Glühlampe stets neu eingestellt werden muss. Auch hier muss die Schwächung der Licht-Intensität soweit getrieben werden, dass die Lichtwirkung nicht mehr als ausreichend bezeichnet werden kann, wenn die Blendwirkung vollkommen ausgeschaltet werden soll. 5. Umwandlung des blendend weissen Lichtes in Farblicht. In dieses Kapitel gehört vor allem die von Zeiss verwendete Gelblicht-Abblendüng. Diese verwendet in ihren bekannten hochwertigen Scheinwerfern die Abblendung durch Gelbglas-Kalotte. Wie aus dem Vorgesagten hervorgeht, ist die blendende Weisse des Lichtes die Hauptursache der Blendung, d. h. wir werden unter sonst gleichen Bedingungen eine stärkere Blendwirkung erhalten, je weisser das reflektierte Licht erscheint. Wir können aber bei Voll-Licht mit Rücksicht auf die Wichtigkeit der Fernwirkung auf dieses weisse Licht nicht verzichten. Die Wahl jeder anderen Farbe wird selbstverständlich die Blendwirkung auch vernichten, doch hat die Firma Zeiss deshalb zur Verwendung des Gelblichtes gegriffen, weil das gelbe Licht bekanntlich Nebel und Dunst besser durchdringt als andere Farben, insbesondere aber besser als weisses Licht. Gegen die mechanische Betätigung dieser Abblendung werden vielfach Bedenken geäussert. Richtig ist, dass die verlässliche Betriebssicherheit richtige Montage der Scheinwerfer notwendig macht. Jede andere Abblendung, welcher Art immer, erfordert aber ebenfalls die richtige Montage, sofern sie überhaupt einen Erfolg haben soll. Leider kümmern sich viele Automobilisten in dieser Hinsicht vielfach nicht um diese Dinge, und zwar deshalb, weil sie selbst unter der Blendwirkung ihrer Scheinwerfer im abgeblendeten Zustande nicht leiden und auf die Umwelt zu wenig Rücksicht nehmen. Bezüglich der mechanischen Betätigung der Abblendung kann zweifelsohne noch ein Fortschritt erzielt werden, wenn sie weniger abhängig.gemacht wird von der persönlichen Eignung des Monteurs. Die weiteren bestehenden Abblendvorrichtungen vereinen zwei oder mehrere der angeführten Lösungen, wie z. B. die Abblendung durch die Zweifadenglühlampe. Wenn ich zusammenfassend den Weg bezeichnen will, der der idealen Lösung am nächsten kommt, so muss ich festhalten an der Veränderung der Lichtfarbe bei gleichzeitiger geringer Defokussierung oder Streuung, imrletzteren Falle •aber nur jenes Lichtkegelteiles, der den grösseren Einfluss auf die Blendwirkung übt. Die Veränderung der Lichtfarbe bei der Abblendung ist für den Entgegenfahrenden ein wichtiges psychologisches Moment. Bei der Abblendung in weisser Farbe wird oft die Abblendung als nicht genügend empfunden oder gar nicht beobachtet, was den entgegenkommenden Fahrer beunruhigt. Letzter Rundgang durch die Stände Auburn. Die Konstruktion der Achtzylindermotoren in Linie hat Auburn seinerzeit als eine der ersten Fabriken aufgenommen und seither hat ein gewaltiger Stab von Ingenieuren auf dem Konstruktionsbureau, im Probierstand und in der Werkstatt an deren Vervollkommnung gearbeitet. So bieten denn die beiden neuen Achtzylindermodelle einen vorzüglichen Motorbau, wie ihn nur wenige Wagen aufzuweisen in der Lage sind. Die Lycoming-Motoren, die eine Besonderheit aller Auburnwagen, also auch des in neuer Auflage produzierten Sechszylinders, sind, werden in allen Kontinenten wegen ihrer Kraft, der Elastizität und dem geräuschlosen und weichen Gang hochgeschätzt. So liefert der kleine Achtzylinder 90 und der grössere Typ sogar 125 PS an der Bremse, was für Motoren ihrer.respektiven Far die Berge seit Jeher der Beste! 2%1 Ton joiirs Isi meilleure en montasne! STAND 12 SALON DE L'AUTOMOBIIJE ßL 18, Gemeindest!*.