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E_1929_Zeitung_Nr.026

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12 REVUE AUTOMOBILE

12 REVUE AUTOMOBILE 1929— N° 26 Verkehrsunfälle in Luzern Nach einem Vortrag von Dr. Lienert, Adj. der Stadtpolizei, gehalten im T. C. S. Luzern. Wie in andern Städten, so hat auch in Luzern die ungeahnte Zunahme des Verkehrs eine Menge neuer Gesichtspunkte für die Regelung des Strassenverkehrs geschaffen. Eine befriedigende Lösung der Verkehrsprobleme liegt nur in einer völligen Umänderung der Städte und in einer sinngemässen Anpassung an die Bedürfnisse des modernen Verkehrs. Daraus ergeben sich die heutigen Anforderungen an die Stiassenpolizei, für leichte Abwicklung und Sicherheit desselben zu sorgen. Die Tätigkeit der Verkehrspolizei zerfällt demnach in die eigentliche Verkehrsregelung und in die vorbeugende Unfallverhütung. Auf letzteres ist besonderes Gewicht zu legen. Es dürfte sich daher lohnen, die Unfälle des letzten Jahres zu durchgehen und hieraus Nutzanwendungen zu ziehen. Vom 1. Januar bis 81. Dezember 1928 wurden auf dem Gebiete der Stadt Luzern 466 Verkehrsunfälle der Polizei zur Anzeige gebracht. Leicht verletzt wurden 196, schwer verletzt 31, an den Folgen des Unfalles starben 3 Personen. Diese Zahlen scheinen auf den ersten Blick hoch, nicht aber, wenn wir sie mit der Zahl der kursierenden Fahrzeuge überhaupt vergleichen. An einem trüben, regnerischen Novembertag wurden am Kreuzetutz, am Pilatusplatz und beim «Luzernerhof» die passierenden Fahrzeuge amtlich gezählt (von morgens 9 Uhr bis abends 7 Uhr), worauf sich folgendes interessante Bild ergab: beim Kreuzstutz 2529, am Pilatusplatz 4124 und beim «Luzernerhof» 3688 Fahrzeuge. Davon waren 4321 Fahrräder, 2477 Personenautos, 1326 Lastwagen, 4-00 Handwagen, 396 Pferdefuhrwerke, 173 Motorräder, 1160 Tramwagen usw., total 10 341 Fahrzeuge. Wie viele Gelegenheiten für Kollisionen sich daraus ergeben, kann jedermann selbst ausrechnen. Bei stärkerem Verkehr, wie dies im Sommer ohne weiteres eintritt, darf man diese Zahl ruhig verdoppeln, und so kommen wir auf ein© Jahresverkehrszahl von mindestens 6 500 000 bis 7 000000 Fahrzeugen. Wir können diese Zahlen leider nicht mit entsprechenden andern Werten vergleichen, einerseits da im Jahre 1928 erstmals diese Statistik erhoben wurde, anderseits weil die Verhältnisse in andern Städten doch wesentlich anders sind. Immerhin glauben wir sagen zu dürfen, dass unsere Verkehrsverhältnisse nicht schlechter sind als anderswo. Die Beteiligung der Personenautos an den Verkehrsunfällen beträgt nur 30%. ein Drittel, zwei Drittel stellen die übrigen Strassenbenützer (die Radfahrer 231, Motorradfahrer 59, total 32%). Das Personenauto stellt sich numerisch in den Vordergrund, allein wenn man die sehr grosse Zahl der zirkulierenden Wagen, das Verhalten der übrigen Strassenbenützer und die vielen geographischen Schwierigkeiten berücksichtigt, so ist -die Zahl relativ klein. Dabei ist immerhin noch zu berücksichtigen, dass in diesen Fällen der Autolenker wohl beteiligt, aber nicht immer auch Ursache war. Ein grosses Kontingent der an Verkehrsunfällen Beteiligten stellen die Radfahrer (25%) dar, die auch in Luzern wegen ihrer schlechten Fahrdisziplin zu jener Gruppe von Strassenbenützern (lies: Verkehrsanarchisten, der Berichterstatter) gehören, die so viel zur Herbeiführung von Verkehrsunfällen beitragen, Unverhältnismässig gross ist die Zahl der beteiligten Fussgänger mit 12%, wobei es sich meistens um Fussgängerinnen gehandelt hat, ein Zeichen ihrer Sorglosigkeit und schlechten Strassendisziplin. Um hier durchgehend Wandel zu schaffen, muss man bei deT neuen Generation ansetzen, damit wenigstens diese dem heutigen Fahrverkehr besser gewachsen ist. Durch besondern theoretischen und praktischen Unterricht in der Schule ist auf die Schuljugend einzuwirken und das Fach «Verkehrskunde» in das Schulprogramm aufzunehmen. — Dass in der zeitlichen Verteilung der Unfälle die Sommermonate mit ca. 50 Unfällen im Monat stärker hervortreten als die Wintermonate (20). erklärt sich aus der wechselnden Intensität des Verkehrs. Merkwürdig ist, dass sich die meisten Unfälle nicht an Markttagen (Dienstag und Samstag), sondern in der Mitte dor Woche ereignen. Bezüglich der Tageszeit fallen die meisten Unfälle auf die Mittagstunde 12—13 Uhr (50) und auf die Abendstunde 18—19 ühr (40). Sehr interessant ist die Verteilung der Verkehrsunfälle nach Plätzen und Strassen: An erster Stelle steht der jedem Automoblisten von Nah und Fern rühmlichst bekannte Engpass auf dem Bahnhofplatz mit 24 Fällen, obschon nur während wenigen Nachtstunden dort kein Verkehrspolizist steht. Es folgen dann Baselstrasse mit 22, Schwanenplatz und Zürichstrasse mit 20, Obergrundstrasse und Seebrücke mit 19. Kreuzstutz mit 17, weitere gefährliche Orte sind Pilatusstrasse, Luzernerhof, Hirschengraben, Haidenstrasse, Schweizerhofquai, Viktoria- und Pilatusplatz. An Hand zahlreicher instruktiver Lichtbilder liess der Referent eine anschauliche Ergänzung seiner Ausführungen folgen, wobei der Ausschnitt im Bild noch mehr als die Beobachtung in natura gefährliche Situationen in die Augen springen liess. Dass dabei auch die selbstherrliche Stellung des Trams die gebührende Würdigung fand, ergab sich daraus ohne weiteres. wähnt worden. Bei einer Geschwindigkeit von 30 km ist unsere Stadt rasch durchfahren, ein eventueller Zeitgewinn mit einer höhern Geschwin- Bezüglich der Höchstgeschwindigkeiten führte der Referent mit gutem Recht an, es sei auf die digkeit käme im Vergleich mit der stark erhöhten veralteten Bestimmungen des Konkordates zu verzichten und in den Fahrer Vertrauen zu setzen und Unvorsichtiges Befahren von Strassenkreuzun- Gefahrenzahl kaum in Betracht. man verlange von ihm, dass er seinen Wagen jederzeit und innert nützlicher Frist zum Stillstand tiges Fahren. An Strassenkreuzungen soll man sogen. Wichtiger als vieles Signal geben ist vorsich- bringen könne, hingegen erhöhe man die lächerlich lange langsam fahren, bis man sich überzeugt hat, kleinen Bussen für Unfälle, welche fahrlässige Körperverletzung oder Tötung zur Folge haben, und Eine weitere Gefahr besteht darin, wenn der dass keine Gefahr mehr besteht. entziehe ihm die Fahrbewilligung. Wer kein Verantwortungsgefühl hat, gehört im Interesse aller stellt. Einmal muss er die entgegenkommende Fahr- Fahrer sein Fahrzeug am linken Strassenrand auf- Strassenbenützer. der Automobilisten wie der Fussgänger, nicht in den Strassenverkehr. Mal, wenn er wieder abfahren will. bahn kreuzen, bevor er halten kann, ein zweites Sodann hat die Statistik auch ergeben, dass die Zum Schlüsse machte Herr Dr. Lieaert die Anregung, es möchte sich in Luzern eine Verkehrs- schuldbaren Automobilisten ihre Fahrbewilligung erst seit 1—2—3 Jahren besitzen, während gewandte Fahrer sozusagen nie Unfälle erlitten haben. der Automobilisten-, Motorradfahrer- und Radkommission bilden, bestehend aus den Vertretern Die Verteilung der Verkehrsunfälle nach Strassen fahrerverbände, dem Strasseninspektorat, der und Plätzen zeigt eine grosse Abhängigkeit derselben vom Tramverkehr. Einmal bedingt die Gebundenheit an die Schiene eine gewisse Starrheit, sodann sind die Tramwagen infolge ihrer Grosse ein wesentliches Verkehrshindernis, zumal wenn man sie in den Kurven stationieren lässt, wie dies in Luzern mit Vorliebe zu geschehen pflegt; sodann ist nicht zu verstehen, warum der Tramführer nicht dem Zeichen des Verkehrspolizisten zu gehorchen hat, sondern eigenmächtig nach Belieben loszieht. Es wäre im Interesse eine3 geordneten Verkehrs sehr zu begrüssen, wenn bei einer allgemeinen Regelung des Sfcrassenverkehrs auch das Tram miteinbezogen würde. Anderswo hat sich schon längst die, Auffassung Bahn gebrochen und ist in die Tat umgesetzt worden, da3 starre und an die Schienen gebundene Tram zu verlassen und durch den Autobus zu ersetzen. Von den 466 unter Mitbeteiligung von Automobilen sich ereigneten Verkehrsunfällen sind 365 durch vorschriftswidriges Fahren entstanden, 54 durch unvorsichtiges Ueberqueren der Fahrbahn durch Fussgänger. Unter vorschriftswidrigem Fahren sind vermerkt: Linksfahren: Die Grundlage unserer Verkehrsvorschriften beruht im Rechtsfahren. Wer die Fahrbahn des entgegenkommenden Fahrzeuges benützt, ist unter allen Umständen strafbar. Kurvenschneiden. Beim Durchfahren von scharfen und unübersichtlichen Wegkrümmungen hat der Fahrer, wie immer, genau die rechte Strassenseite inne zu halten. Das Schnellfahren. Die Unhaltbarkeit der diesbezüglichen Konkordatsbestimmungen ist schon er- Tramleitung, des off. Verkehrsbureaus und der Polizei, welche auf Grund gemeinsamer Besprechungen die Grundlage für eine moderne Ausgestaltung des Strassenverkehrs schaffen würden. Mit der Versicherung der Verkehrsfreundlichkeit und des guten Willens unserer Polizeimannschaft schloss der Vortragende seine interessanten Ausführungen. Paris bei Nacht Der Pariser Polizeipräfekt hat strenge Hassnahmen ergriffen, um den Bewohnern von Paris eine süsse und ungestörte Nachtruhe zu gewährleisten. Jedes Transportgeräusch muss bis 5 Uhr morgens streng vermieden werden, und bis zu dieser Zeit ist der Gebrauch der Hupe verboten., Die sogenannten Klaxons und der Gebrauch des freien Auspuffs sind bei Tag ebenso wie bei Nacht verboten. — Ab 1. April muss die Hupe abgeschafft werden, denn es wird nur noch ein besonderer Apparat gestattet, dessen Ton... im Laboratorium für schöne Künste geprüft worden ist. Die mit der Prüfung beauftragte Kommission wird nur noch dunkle Töne zulassen, so dass nicht nur die Nachtruhe, sondern auch — — das musikalische Empfinden in Paris zu seinem Rechte kommen wiri rapide et silencieiise... eile passe c'est tonjours nne LA 12CV CYLINDRES voyez an salon ses nonveanx modelest stand 31 UNE VOITURE QUI REPOND AUX EXIGENCES DE LA CLIEMTELE Les qualites de robustesse, de construetion soignee et elegante qui ont fait de tous temps la reputation de Rationellen Fahrbetrieb sichert Sommer und Winter das hervorragende Qualitäts - Öl glänzend bewährt für Personen- und Lastwagen, Motorräder, Flugmotoren Alfred Schöner & Co. A.-G., Zürich 1 Gerberqasse 2 - Tel. Selnau Ö/.8Ö s'affirment dans sa 12 CV, 6 CYLIMDRES Cette uoiture, parfaite en tous points et comparable ä ses gloneuses ainees les 20 et 32 CV repond au desir des automobilstes de trouuer une uoiture de force moyenne et d'un usage economique. 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N» 26 - 1929 AUTOMOBTL-REVUE Strassen Verschiedene Sfrassenfragen wurden an der letzten Sitzung des Grossen Stadtrates von Luzern behandelt. Besonders wurde eine Verbesserung der Sagenmattstrasse verlangt, die sich in einem recht unbefriedigenden Zustand befindet. Eine Korrektion dieser Strasse ist eine zwingende Notwendigkeit. Von Herrn Stadtrat Küchlin wurde beantragt, ein bis zwei weitere Autobusse anzuschaffen, mit denen auf die anliegenden Höhen gefahren werden könnte. *• lieber den schlechten Unterhalt der Dorfstrassensfrecken im Kanton Glarus, die seinerzeit vom Kanton übernommen wurden, wird in der glarnerischen Presse Klage geführt. Während vor Inkrafttieten des neuen Strassengesetzes z. B. der Gemeinderat von Schwanden alies daran setzte, die Landstrasse zu jeder Jahreszeit in tadelloser Ordnung zu Halten, lässt jetzt die Pflege dieser Strasse sehr zu wünschen übrig und damit ist auch die Verkehrssicherheit gefährdet. Es wird den kantonalen Organen der Vorwurf gemacht, dass sie ihren Verpflichtungen betr. der Dorfstrassenstrecken nicht nachkommen. Es ist aber eine selbstverständliche Pflicht der kantonalen Verwaltung, die Durchgangsstrassen des Kantons Glarus für den regulären Verkehr in einem richtigen Zustand zu halten. ry. Der Bau der neuen Strasse, die Locarno mit Ascona. Richtung Brissago, verbinden wird, soll nun trotz einer gewissen Opposition ausgeführt werden. Die jetzige Verbindung führt bekanntlich bis zum Dorfe Solduno, macht hier einen scharfen Bogen und geht auf einer hochgelegenen Brücke, die auf ein ehrwürdiges Alter zurückblickt und seinerzeit als ein technisches Meisterwerk bewundert wurde, weiter. Durch die Ueberschwemmungen der letzten Jahre wurde die Brücke aber mehrmals gefährdet und zeitweilig musste der Verkehr eingestellt werden. Der Bau einer neuen Brücke an derselben Stelle käme auf 400000 Franken zu stehen und so wurde denn ein Projekt ausgearbeitet, nach welchem die neue Brücke in Verbindung mit einer neuen direkten Strasse weiter seewärts verlegt werden soll, "wodurch die Strecke nach Ascona bedeutend verkürzt und damit eine direkte Verbindung geschaffen würde. Dem Kanton werden durch den Bau der neuen ßtrasse und der neuen Brücke bedeutende Kosten erwachsen, aber diese Lösung kommt doch billiger. — bei Weggis — Stand 259 da sich ja auch die Eidgenossenschaft am Bau mit einer Subvention beteiligen -wird. xy. Die Korrektionsarbeiten an der Bahnhofstrasse in Biel, die in letzter Zeit nicht wesentlich vorwärts kamen, nehmen in den letzten wärmeren Tagen einen erfreulichen Fortgang. Auf dem nördlichen Trottoir sind die Vorbereitungen zu den Ausgrabungen für die Hauptleitungen bereits getroffen worden und bei der Einmündung der Spitalstrasse haben diese schon eingesetzt. Auch die zukünftige Plastik der Verkehrsinsel auf dem alten Bahnhofplatz, nimmt durch das Setzen der Bandsteine auf einer Unterlage von armiertem Beton immer deutlichere Formen an. -ie.- Zur Frage von Radfahrwegen. In ausländischen Verkehrskreisen hat man längst erkannt, dass der Bau von Radfahrwegen die allgemeine Verkehrssicherheit in hervorragendem Masse zu fördern imstande ist. Bahnbrechend sind auf diesem Gebiete hauptsächlich Holland und Belgien vorgegangen, wo der Radfahrverkehr schon vor Jahrzehnten eine grosse Ausdehnung genommen hat. Nun sind auch in Deutschland Schritte zum planmässigen Ausbau des bestehenden Radfahrwegenetzes unternommen worden. Bezeichnenderweise geht die Initiative von amtlichen Stellen aus. Wie man hört, haben die Ministerien des Innern und für Landwirtschaft, Domänen und Forsten in einem Rundschreiben darauf hingewiesen, dass die Sicherung des Verkehrslebens durch die Schaffung von Radfahrwegen ohne wesentliche finanzielle Mehrbelastung zu erreichen sei. Viele Oberpräsidenten haben ihre Amtsstellen bereits aufgefordert, an den Entwurf eines zusammenhängenden Radfahrwegenetzes heranzutreten. Vorbildlich ist hier die Provinz Brandenburg vorgegangen, die etwa 2000 km Radfahrwege plant. Interessant ist weiter, dass es der 1927 gegründeten Zentralstelle für Radfahrwege gelungen ist, die deutschen Radsportverbände sowie den Bund deutscher Verkehrsvereine und die Handelsund Fabrikantenverbände unter Zurückstel- HoteB Pilatus Eröffnung 27. März. Vollständig umgebaut und renoviert. FUessendes Warm- u. Kalt-Wasser. Zimmer mit Privatbädern und W.-C. Autogarage. Week-End-Arrangements. A. MÜLLER, Besitzer. lung aller konfessionellen, politischen und gesellschaftlichen Trennungsgründe zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschliessen. So dürfte das Problem der Schaffung eines zusammenhängenden Radfahrwegenetzes für das gesamte deutsche Reich in wenigen Jahren gelöst sein. Auch in der Schweiz beginnt sich erfreulicherweise vine starke Bewegung zugunsten der Anlage von Radfahrwegen geltend zu machen. Hier ist es die Schweizerische Strassenverkehrsliga, eine alle Verkehrsverbände von Bedeutung umfassende Vereinigung zum Schütze der allgemeinen Verkehrsinteressen, die sich für den Bau besonderer Radfahrwege energisch einsetzt. Wenn man bedenkt, dass man in der Schweiz heute an die 800,000 Fahrräder zählt, so dass also auf jeden fünften Einwohner ein Rad kommt, und wenn man weiter in Betracht zieht, in welchem Tempo sich bei uns der Autoverkehr gegenwärtig steigert, wird man zugeben müssen, dass die Schweiz allen Grund hat, mit der Anlage besonderer Radfahrwege die notwendige Erhöhung der Verkehrssicherheit ebenfalls anzustreben. Die Schweizerische Strassenverkehrsliga will übrigens noch einen Schritt weiter gehen und in Anlehnung an holländische und belgische Verhältnsse, die sich ja am besten zum Vergleich mit unseren Verhältnissen heranziehen lassen, die gleichzeitige Anlage von Fussgängerwegen propagieren. Es wäre zu wünschen, dass die Kantonsregierungen in ihren Projekten für den Ausbau der kantonalen Strassennetze die Wünsche der Strassenbenützer auch nach dieser Richtung hin gebührend berücksichtigen würden. Der möblierte Herr. «Ahnfrau? — Warum nennst du denn deine Wirtin immer ,die Ahnfrau'!» «Sie ahnt, dass ich ihr auch diesen Monat wieder die Miete schuldig bleibe.» RuI Delaee geschultes Personal Gust. Bäuerlein, Zürich Waldmannstrasse 8 Tel. Limmat 18.34 Spezlal.Reparatnr- Werkstätte FIAT- Ersatzteile liefert prompt ab Lager J. MINIKUS GARAGE Weinfelden ' Telephon 114. Komplettes Lager in Ein neuer Automobiikurs zwischen Wettingen und Baden ist geplant. Es liegt bereits ein faciimännisches Gutachten vor, das sowohl pur. KIO Durchführung des Betriebes als auch der Ke::ta.- bilität desselben zu einem recht günstigen Kos'iii.it gelangt. Es ist vorläufig nur die direkte Verbindung zwischen dem Dorfe Wettingen uui der Stadt Baden durch die Landstrasse vorgesehen. Der provisorische Fahrplan verzeigt 38 Wagenkurse pro Tag. Es ist zur Ausführung dieses Planes die Gründung einer Gesellschaft vorgesehen. Eine neue Autoverbindung wird von Stühlingeu nach Mauchen-Bettmaringen angestrebt. Diese beiden Ortschaften, die seit langen Jahren mit Stühlingen einen regen Verkehr unterhalten, würden durch diesen geplanten Autobetrieb eine raschere und auch bequemere Verbindung bekommen. Auch die Postbestellung nach Bettmaringen, welche seit einigen Jahren via Birkendorf besorgt wird, sollte — wenn der Autoverkehr eingeführt würde — wieder von Stühlingen aus erfolgen, vorausgesetzt dass die Oberpostverwaltung in Konstanz ihre Einwilligung hierzu gibt. —ey. Winterbetrieb der Alpenpostkurse vom 4. bis 10. März 1929. Die Winterkurse haben auf den nachgenannten Bergstrecken an Frequenz aufzuweisen: Chur-Lenzerheide 784 (gegenüber 496 in der entsprechenden Woche des Vorjahres), Lenzerheide-Mühlen 229 (1928 Autobetrieb nur bis Lenzerheide), Reichenau-Waldhaus-Flims 186 (163), Maloja- St. Moritz-Castasegna 1213 (1136), St. Moritz Ortsdienst 751 (696). Total wurden 3163 Personen befördert gegenüber 2491 in der entsprechenden Woche des Vorjahres. &argan äargan Aaisaa Aarcan Kanton Kontrollierte Strassen Rbeinfelden Dattwii. Bahnbof Hmuenschwü rfaienwil c est une merveille Stand 31 Verkehr Strecke DELAGE Champion du monde Voyez au Salon: La nouvelle quatorze six l'Etoile de France Bemerkungen stoppnarkoDuoiie aal 900 Mete. Versteckte Kontrolle Versteckte Kontrolle b'ei der Kurve. Versteckte Kontrolle Versteckte Kootroi i e Essayez-Ia et vous serez convaineu! I/EQUIPEMENT INTEGEAL D'EPURATION iflE