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E_1929_Zeitung_Nr.026

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Autofachleute, welche

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N°26 IV. Blatt BERN. 21. März 1929 N° 25 IV. Blatt BERN, 21. März 1929 VERKEHR Verkehrsfragen in Obwalden. Die regierungsrätliclie Vorlage zum Ausb.au und Kur Verbesserung der Kantonsstrassen ist auf eine nächste Ratssitzung verschoben worden. Wie man weiss, liegt ein zweites Strassenbauprojekt vor, dass eine Aufwendung von 2/4 Millionen Franken vorsieht. Den Ratsmitgliedern wurde zu diesem Projekt in letzter Stunde noch ein umfangreicher Berieht des Kantonsingenieurs zugestellt und da sowohl die Millionenprojekte als auch dieser Bericht ein eingehendes Studium erfordert, wurde in der letzten Kantonsratssitzung ein Verschiebungsbeschluss gefasst. Dagegen beschäftigte sich der Kantonsrat in dieser Sitzung in recht intensiver Weise mit der Motorfahrzeug- und Fanrradverordnung, die er zur guten Hälfte durchberiet. Fünf Artikel wurden an die Regierung zurückgewiesen. Ein Antrag auf Erklärung dieser Verordnung als Gesetz blieb gegenüber dem Vermittlungsvorschlag, diese Abstimmung erst am Schlüsse der Beratung vorzunehmen, in Minderheit. Die entgültige Beratung dieser Motorfahrzeug- und Tahrradverordnung dürfte somit voraussichtlich noch zwei weitere Ratssitzungen beanspruchen. Die Motorfahrzeuginteressenten tun alles, um das Bestmögliche aus diesem Gesetz herauszuholen, aber von anderer •Seite wird natürlich recht oft gegen manche Forderungen opponiert. Man wird sich sehr freuen, wenn dieses Gesetz für die Motorfahrzeuge weitgehendes Verständnis zeigen wird! An der neuen Brücke über die Aa in Samen •wurde von verschiedener Seite starke Kritik geübt. Dieses beanstandete Bauwerk wurde sogar von der Maskenliebhabergesellschaft der Residenz karrikiert. Besonders wird das Fehlen von links- und rechtsseitigen Trottoirs auf dieser Brücke bekrittelt. Wenn sich z. B. Fussgänger auf der Brücke befinden und verschiedene Fahrzeuge passieren dieselbe, dann ist eine gute Regelung des Verkehrs nicht so leicht möglich, wie wenn man beidseitig Trottoirs angebracht hätte. Nun hat man ein Trottoir nach der alten Hölzbrücke angelegt, die allem Anschein nach wieder in den früheren Zustand gestellt werden soll. Auf alle Fälle aber sollte man bei einer Reparatur oder Umänderung dieser Brücke darauf Bedacht nehmen, dass sie etwas geradliniger in die Kägiswileretrasse einmünden würde. Sie müsste dadurch an Uebersichtlichkeit gewinnen, was sowohl im Interesse von Fussgängem und Automobilisten liegen würde... R Eine Blinklichtsignalanlage. (Emg.) Einem Inserat in der «Automobil-Revue» etc. ist zu entnehmen, dass die Emmental-Bahn am 18. März a.c. beim Staatsstrassenübergang in der Enge zwischen Solothum Hauptbahnhof und Biberist die Barrieren beseitigt und an deren Stelle eine Blinklichtsignalanlage setzt. Bekanntlich hat im Herbst 1928 in Solothurn ein© Konferenz der kantonalen Baudirektoren stattgefunden, bei welchem Anlasse denselben unter anderem auch die von der Signum A.-Q. in Wallisellen provisorisch erstellte Blinklichtsignalanlage in der Enge vor demonstriert worden ist. Diese Anlage entspricht nun den neuesten Vorschriften des eidg. Eisenbahndepartementes betreffend die Sicherung der Niveauübergänge'. Direkt beim Uebergang befinden sich beidseitig Blinklichtsignale, an denen gegen die Strasse hin je drei rote Lichter abwechslungsweise aufleuchten und erlöschen, wenn ein Zug naht. Ueberdies ertönen Warnungsglocken. Beidseitig des Ueberganges sind auf eine Distanz von ca. 250 m an der Strasse dreieckförmige Warnungstafeln aufgestellt, mit dem Bild einer Dampflokomotive und der Aufschrift: «Achtung, unbewachter Bahnübergang!». Weiter sind von da hinweg bis zum Uebergang alle 50 m Merkpfähle angebracht. Wenn die Blinklichter in Tätigkeit sind, darf der Ueberganig nicht mehr passiert werden. Aehnliche Signale sind versuchsweise schon andernorts aufgestellt worden, z. B. auf der Burgdorf - Thun - Bahn zwischen Konolfingen und Stalden-Dorf, woselbst nur gute Erfahrungen gemacht worden sind. Voraussetzung dabei ist allerdings, dass das Publikum diesen Neuerungen das erforderliche Verständnis entgegenbringt und sich im eigenen Interesse dem Willen dieser Signale unterordnet. Nicht nur tritt durch diese Einrichtungen für die Bahnen eine merkliche Verbilliigung der Bahnbewachungskosten ein, auch die Passanten profitieren an dem freiem Durchgang. Neue Verkehrsproiekte in Basel. Der Verkehr in Basel leidet seit Jahren empfindlich unter den Hemmungen, welche die Bodengestaltung der Stadt und der Umstand schafft, dass der ganze Hauptverkehr mitten durch die Altstadt geführt werden muss. Wie die «National-Zeitung > ausführt, ist bereits vor zwei Jahren, vom Baupolizeiinspektor Eicheitberger in seinen im Ingenieur- und Architekten-Verein gehaltenen Vorträgen eindrücklich darauf hingewiesen worden, wie notwendig für die Neugestaltung der Innenstadt mit ihren neuzeitlichen Geschäfts- und Wohnbedürfnissen ein einheitlich auszuarbeitender Stadtplan sei, statt dass man sich, wie bisher, bloss mit Teillösungen begnüge. Die damals verlangte Autobuslinie für Kleinbasel ist inzwischen zugesagt worden und soll demnächst in Betrieb genommen werden. Ausserdem ist kürzlich eine leider ebenfalls nur als Teillösung anzusehende, allgemeine Konkurrenz für die Neugestaltung des Barfüsserptatzes als Verkehrszentrum ausgeschrieben worden. — Welche Nachteile dem Staat aus solchen Teillösungen entstehen, geht wieder aus dem projektierten Neubau hervor, der an der sowieso zu engen Gerbergasse, am Fuss des Leonhardsberges durchgeführt werden soll, und der jedenfalls in nicht allzu ferner Zeit vom Staat unter grossen Opfern wieder beseitigt werden muss. Seit Jahren besteht der Plan, das Scbützenmattplateau mit der Innerstadt durch eine Verkehrsstrasse zu verbinden. Diese Verbindungsstrasse soll in einer Breite von 16 Metern von der Schützenmattstrasse über den Schützengraben durch die entsprechend zu verbreiternde Kornhausgasse führen, um dann durch den bereits vorgesehenen Durchbruch beim Rosshof der Rosshofgasse entlang den Nadelberg zu gewinnen und hier, wenn nötig, durch einen Viadukt den Altstadtkomplex beim Imbergässchen und am Andreasmarkt durchschneiden, beim Totengässchen in die Schneidergasse einmünden und unter Verbreiterung der Stadthausgasse gegenüber dem Singerhaus den Anschluss an den übrigen Verkehr in der Marktgasse gewinnen. Diese Lösung mit ihrer klaren und der Ueberwindung der Bergseite gerecht werdenden Führung würde eine Reihe von Verkehrskalamitäten beseitigen. Von grosser Bedeutung wäre diese Linienführung auch für die Neubebauung der alten und hygienisch Übeln Teile beim Imbergässchen 1 und um den Andreasmarkt. Hier liesse sich in Verbindung mit der Ausnützung der starken Niveaudifferenz eine ganz neue Stadtanlage schaffen, wobei auch der Typ des Hochhauses nicht ausgeschlossen wäre. Von grosser Wichtigkeit neben der Sanierung jenes Gebietes, unter Durchführung einer wirklich dem Verkehr genügenden breiten Verbindungsstrasse, ist auch die Schaffung neuen Baugrundes für die sich immer mehr ausdehnende Geschäftswelt. Da sich schon heute die Bodenpreise auf über 3000 Fr. pro Quadratmeter stellen und viele Geschäftsinhaber trotzdem nicht verkaufen wollen, weil kein neues Ladengeschäft mehr käuflich ist, ist es klar, dass ein dringendes praktisches Bedürfnis für diese Umgestaltung vorliegt Die « National-Zeitung» stellt den Vorschlag zur öffentlichen Diskussion und hofft, dass er dazu beitragen werde, eine gute Lösung des dringlichen Verkehrsproblemes zu finden. gr r Englische Verkehrsprobleme. Hochinteressante Aussagen machte kürzlich dei Vizepräsident des Kgl. Automobil-Clubs von England, Herr Mervyn O'Gorman, vor der Staatskommission für Verkehr. Gefragt über die Lichtsignala im Verkehrswesen behauptete er, dass die Benutzung des roten Lichtes dadurch fast überflüssig wird, weil 25% aller Männer farbenblind sind und! daher das rote Licht nicht von den weissen oder grünen Signalen unterscheiden können. (Ob das stimmt, ist mehr als fraglich I Die Red.) Er schlug vor, statt durch Farben zu signalisieren, verschiedene Formen zu benutzen. Wenn ein Dreieck z. B, allgemein zur Bezeichnung von Gefahr benutzt wird, so braucht es nicht rot zu sein. An Farbenblindheit leiden dagegen die wenigsten Frauen. Herr O'Gorman ist, wie fast alle Praktiker in England, ein Gegner der Prüfungen vor Ausgabe der Führerlizenz, da er davon als Vorbeugungsmittel vor Unfällen nichts hält. Darin unterscheidet man sich in England von dem Festlande I Man hält eine Prüfung als unnötigen Eingriff in die Rechte des Bürgers. Weiter sagte Herr O'Gorman aus, dass England über ein Strassennetz von 178 000 Meilen verfügt. Die Motorfahrzeuge, welche sie benutzen, hätten einen Wert von mindestens 2000 Millionen Pfund Sterling. An Unfällen kämen etwa 150000 vor. und! bei dem Durcheinander der Verordnungen könne man sich nur über die niedrige Zahl derselben wundern. Auf je einen tödlichen Unfall käme eina Wegstrecke von 2/^ Millionen Meilen pro Motorfahrzeug. Zwei Drittel dieser Unfälle wären unvermeidlich und durch Fussgänger hervorgerufen. Zwangsversicherungen wären als Verhütung ganz illusorisch, da man sich damit den Versicherungsgesellschaften ausliefere, die dem Bewerber die Ver-» Sicherung vorenthalten können. Die Beibehaltung einer Tempobegreazung sei eiö Unding, da sie nur zu Polizeifällen führt, wie auch zu den Privatwarnungen, die so viele Konflikte zwischen Polizei und Publikum herbeiführen. Vernünftige einheitliche Strassenordnung sei die einzige Lösung des Problems. Bisher baue sich der englische Verkehr mehr auf Ueberlieferung wie auf Vorschrift auf. Die gewaltige Zunahme des Motorfahrzeugwesens verlange aber eine durchgreifend» Verkehrsordnung, die zum Gesetz erhoben werden 1 müsse. AUTOMOBILISTES Pour votre securite, montez facilement sur votre voiture un Etabli scientiffquement et gräce h sa source lumineuse placde entre les foyers de ses deux demi-röflecteurs, il pennet de croiser la nuit Un Automobiliste - Un Cycliste - Un Pieton SANS fiBLOUIR Son faisceau lumineux demi-conique eclaire la route SUR TOUTE LA LARGEUR A GRANDE DISTANCE et rend agreable la conduite nocturne Un des modeles agree par le Departement de Justice et Police da canton de Gencve BASEL und GENF LA S" GALLOIS & C 54, CHEMIN VILLON Envoie sur demande notice et renseignements; accepte tout contröle, tout essai et tonte expexience S'adresser sur place ä m. BALAY, Agent general pour I« Sulsss 8, Chemin de Fossard, GENEVE, Telephone Stand 58.07