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E_1929_Zeitung_Nr.032

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Ja oder nein? Sollen

Ja oder nein? Sollen Damen einem Club angehören ? Eine Frage, über die man sich streiten kann. Vorbemerkung der Redaktion: Im letzten «Aiitler-Feierabend» erschien die vielbeachtete Einsendung einer geschätzten Leserin, die sich in durchaus sachlichen Argumenten gegen den neugegründeten Damenautomobilcuib wendete. Wie vorauszusehen war, blieben ihre Angriffe nicht ohne Entgegnung. Es freut uns, dass die Antwort direkt aus dem Lager des Damenautomobilclubs kommt. Die hüben und drüben aufgeworfener! Fragen berühren eine problematische Seite unseres Gesellscltaftslebens. Wir öffnen unsere Spalten auch weiterhin einer sachlichen Diskussion, da das Schlusswort in dieser Angelegenheit noch kaum gesprochen sein dürfte. Vielleicht meldet sich auch ein Vertreter des stärkern Geschlechts ? Die Antwort einer Clubangehörigen. Gestatten Sie einer Mitgründerin des Schweizer. Damenautomobilclubs, in einigen Zeilen speziell den Standpunkt der alleinstehenden und berufstätigen Frauen zu beleuchten, ohne damit der Antwort des Clubs irgendwie vorgreifen zu wollen: Ueber die Frage, sollen Damen einem Club angehören, oder besser: sollen sie einen eigenen Club gründen, kann gar nicht gestritten werden, denn dies ist doch wirklich eine ganz persönliche Auffassung, die sich absolut nicht verallgemeinern lässt. Frau J. B.-S. widerspricht sich in einigen Sachen. Im Anfang des Artikels schreibt sie, dass mehr frauenhafte Zurückhaltung besser dienen würde, und im letzten Abschnitt spricht sie davon, Schulter an Schulter mit dem Manne für die Interessen und für die Ausdehnung des Automobilwesens zu arbeiten. — Wie steht es nun damit bei uns alleinstehenden, berufstätigen und ledigen Frauen? Es ist ja wirklich traurig, dass ich es eingestehen muss, dass wir in so vielen Sachen von unseren verheirateten Mitschwestern gänzlich übersehen und nicht für voll angesehen werden. Müssen wir nun danebenstehen und zusehen, wie die verheirateten Frauen das Recht haben, ungezwungen in einem Club mitwirken zu dürfen, ohne Gefahr zu laufen, scheel angesehen zu werden? Und gerade das Clubleben bringt es mit sich, dass man viel mehr kameradschaftlich mit dem andern Geschlecht verkehrt, und da ist es wieder die verheiratete Frau, die sich daran stösst, wenn sich eine ledige Tochter mit einem verheirateten Manne unterhält. Ferner gibt es im Automobilwesen so viele Fragen, die, wenn man sie einem Mann stellt, ihm wirklich naiv vorkommen müssen, steilen wir aber dieselbe Frage unter uns Frauen, steht sie doch ganz anders da. Der Schweizer. Touring-Club, sowie der Schweizer. Automobil-Club, haben ein und dieselben Interessen, und jeder ist doch wieder ein Club für sich, ohne dass sich jemand darüber aufregt, und nun, da sich ein Damenautomobilclub gebildet hat, sind wir Frauen schon «vermännlicht» worden ! ? In Deutschland, England und Frankreich sind schon längst Damenautomobilclubs gegründet worden und erfreueii sich eines grossen Aufschwungs. Auch die Schweizerfrau ist heute aus ihrem begrenzten Rahmen, wie er ihr früher gegeben war, herausgetreten: sie hat ihren Gesichtskreis wesentlich vergrössert. Der Sport auf der einen Seite, die Berufstätigkeit auf der andern, haben ihren Interessenkreis so erweitert, dass ein Zusammenschluss der automobilfahrenden Frauen ganz natürlich ist. Gerade für die alleinstehenden und ledigen Frauen, — aber nicht für sie allein — ist ein Damenautomobilclub nur zu begrüssen, und ich wünsche von ganzem Herzen, dass er sich so stark entwickeln möge, wie im Ausland. Ich glaube nicht, dass unsere Seele durch die Organisation heimatlos geworden ist, im Gegenteil, durch den regen Verkehr mit den Mitschwestern gewinnt sie eine Heimat. B., 5. April 1929. Alan verlangt ein Schlusslicht auch für Reiter. Wäre uns die Zuschrift eines deutschen Auto-Clubs, schreibt die «B. Z. am Mittag», nicht schon lange vor dem 1. April auf den Schreibtisch geflogen, wir hätten wirklich annehmen müssen, die Herren erlaubten sich mit uns einen Aprilscherz. Denn anders könnte man sich doch kaum AUTOMOBIL RpVUE 1929 — G. M. Kein Aprilscherz die Eingabe einiger sächsischer Mitglieder des D. A. C. an den Dresdener Polizeipräsidenten erklären, die nichts mehr oder nichts wenig-er verlangen als eine Verfügung, nach der nach Eintritt der Dunkelheit alle Reiter im Interesse der Verkehrssicherheit und vor allem zu ihrem eigenen Schütze ein Schlusslicht führen müssen, wobei es gleichgültig ist, ob das Licht am Rücken des Reiters oder am Pferde angebracht ist. Selbst die langatmige und detaillierte Begründung dieser Eingabe wird niemanden von der Berechtigung dieser Forderung überzeugen können. Wir finden, dass man den Bogen nicht überspannen soll, den Kampf um die Verkehrssicherheit nicht auf ein Geleis schieben darf, auf dem er aussichtslos versacken muss. Durch solche Eingaben, deren unausbleibliche Folge auch die Forderung nach einem Schlusslicht für russgänger sein muss, verscherzt man sich nur die Sympathien aller Kreise, die nicht automobUistisch Interessiert sind, aber doch für die fortschreitende Motorisierung des Verkehrs Verständnis haben und demzufolge alle Bestrebungen unterstützen, die auf einen straff geregelten Verkehr auf den Strassen gerichtet sind. Verwandter Sport. Der frühere Boxweltmeister Gene Tunney bildet sich gegenwärtig in Sevilla zum Stierkämpfer aus. Er befindet sich dort mit seiner Frau auf der Hochzeitsreise, nimmt Unterricht bei dem Toreador Algabeno und hat in einer privaten Vorführung einen Stier ganz nach den Regeln der Kunst zur Strecke gebracht. Bisher betreibt er diesen Sport nur als Amateur. Vom Eisenbahnboy zürn Präsidenten. In New York ist Samuel Rea, der Präsident der Pennsylvania-Eisenbahn von 1913 Auf die Entscheidung des Polizeipräsidenten, der sich hoffentlich nicht auch verulkt vorkommt, darf man gespannt sein. Ebenso übrigens wie auf die Vorschläge, die gemacht werden, wo und wie das gewünschte Schlusslicht am Reiter oder am Pferde angebracht werden soll. Erfinder heraus! Hier ist etwas zu verdienen. bis 1925 war, im Alter von 74 Jahren gestorben. Rea hatte seine Laufbahn -bei der genannten Eisenbahn als 15jähriger einfachei «Boy» begonnen. Es gelang ihm, durch seinen, ungewöhnlichen Fleiss und seine Fähig- alle Ehre gemacht hätte. Höflich fragt iha keiten immer höher zu steigen, bis er leitender Ingenieur und 1913 Präsident der Eisenbahngesellschaft wurde. Die heilige Sieben. Die englische Presse ist zurzeit auf der Jagd nach bestätigenden Fakten für die Zahlenmystik. So berichtet sie jetzt über die Sitzung eines Magistratsgerichtes in einem Londoner Vorort, wo an einem Tage sieben Fälle zur Verhandlung kamen, wobei sieben Magistratsrichter amtierten und sieben Polizeibeamte als Zeugen auftraten unter Anwesenheit von sieben Verteidigern. Schliesslich dauerte auch die gesamte Sitzung des Magistratsgerichtes genau sieben Minuten. Die lieben Erben. In der englischen Ortschaft Stockgrode war ein betagter Einwohner gestorben, der seines alten Weinkellers wegen berühmt war. Herr Mills pflegte täglich ein halbes ,Glas Portwein zu trinken, so behaupten jetzt seine Erben, Trotzdem fehlen aus dem Keller 2000 Flaschen alten Portweins. Die streitenden Erbeii beschuldigen sich gegenseitig voi Gericht, fleissig dem Verstorbenen beim Trinken gehoüen zu haben. Panischer Gräberfund. In der Umgegend der italienischen Stadt Fano sind Grabgewölbe freigelegt worden, in denen man 140 Skelette fand mit zahlreichen Kriegsgeräten und Ausrüstungsgegenständen. Die wissenschaftliche Untersuchung hat ergeben, dass es sich um Soldaten Hasdrubals handelt, die im Jahre 207 v. Chr. in der Schlacht am Metaurusflusse gefallen sind. Bunte Chronik aus aller Welt Löwenjagd In Bordeaux. Bei einem Zusammenstoss auf dem Güterbahnhof in Bordeaux wurde ein Zirkuswagen zertrümmert. Aus den Trümmern des Wagens entsprangen zwei Löwen und suchten das Weite. Es entspann sich eine aufregende Jagd, die erst durch das Eingreifen der Cowboy-Abteilung des Zirkus ihr Ende fand. Drei dieser Cowboys, die also eigentlich authentisch waren, konnten die Löwen mit ihren Lassos wieder einfangen. Probefahrt! Ein Herr betritt ein Automobilgeschäft und wünscht eine Probefahrt mit dem X.. .- Sportwagen zu machen, was ihm der gefällige Verkäufer auch ermöglicht. Beim Anfahren produziert nun der Kauflustige ein Schaltgeräusch, das einer verrosteten Kreissäge darauf der Verkäufer: «Vielleicht hatte ich Sie vorhin missverstanden? Sie wollen wohl nicht den Wagen, sondern das Getriebe versuchen?» Schälldichte Bausteine. Häuser, die aus einem neuen Stein gebaut werden, der jetzt in Florida entdeckt worden ist, sind gegen jeden Lärm geschützt Die Steinart ist stark porös, und die kleinen Löcher, die sich in dem Stein befinden, saugen die Tonwellen auf. Untersuchungen haben gezeigt, dass die «Hellhörigkeit» eines Zimmers dadurch hervorgerufen wird, dass die Tonwellen von der Decke und den Wänden zurückgeworfen werden. Die Poren der neuen Steinart verhindern nun diese Echowirkung vollständig und dämpfen alle lautea Geräusche, die von aussen hereindringen. Millionenstädte Japans. Osaka, das industrielle Zentrum Japans, hat den ersten Platz unter den Städten Japans hinsichtlich der Einwohnerzahl zurückgewonnen, der ihm vor einigen Jahren durch Tokio entrissen wurde. Nach der letzten Zählung weist Osaka einen Einwohnerbestand von 2,333,800 Personen auf, dem Tokio nur 2,218,400 Einwohner entgegenstellen kann. Die rasche Entwicklung der japanischen Städte wird wohl am besten durch das aufblühende Industriezentrum Nagoya gezeigt, das noch vor wenigen Jahren ein unbedeutender Platz war und bei einer durchschnittlichen Bevölkerungszunahme von 50,000 Personen jährlich heute 870,000 Einwohner aufweist. Ihm folgen Kioto, Kobe und Yokohama,, die ebenfalls längst die halbe Millionen-Marke überschritten haben. G R E DI G'S GRAND CAFE ASTORIA Bahnho'strasso ZÜRICH Pcterstrassa Bündnerstube - Spezialitätenküche BflHNROFSTR.62 / ZÜRICH in Gefahr ist und Ihr Wohlbefinden unter Fettleibigkeit leidet, dann sollten Sie für Abhilfe sorgen. Wenn Ihnen Ihre Gesundheit wertvoll ist, so prüfen Sie vorsichtig, was man Ihnen bietet. Es gibt Abmagerungsraittel von ganz verblüffender • • aber auch recht gefährlicher Wirkung. 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N° 32 - 1929 AUTOMOBIL-REVUE 17 Die Märchenecke Trott und Trapp «Mutti, ich weiss es ganz genau, hier vor den Schrank habe ich gestern abend meine Söckchen gestellt, und jetzt sind sie nicht mehr da. Ich glaube, die sind ganz von selbst davongelaufen», sagte Peterchen und kroch auf allen Vieren, die Söckchen suchend,, im Schlafzimmer umher. «Na, Peterle,» sagte die Mutter zweifelnd, «wenn du sie bloss nicht wieder woanders hingestellt hast.» — «Nein, Mutti, ich weiss es ganz genau.» — «Ja,» erwiderte die Mutter, «wenn du es ganz genau weisst, und du . hast sie wirklich vor den Schrank gestellt, dann müssen sie auch noch da sein. Söckchen laufen doch nicht von selbst fort.» — «Meinst du, Mutti?», fragte Peter zweifelnd und richtete sich von seiner Sucharbeit halb auf. «Ich glaube aber doch, dass sie allein laufen können. Heute abend will ich einmal ganz genau aufpassen.» Dann kroch er weiter, guckte unter Bett und Bank und rief freudig: «Da sind sie!» Die Söckchen standen natürlich nicht mehr vor dem Schrank, sondern unterm Bettchen. «Zu komisch», meinte Peterchen achselzuckend. Bei Spiel und Spass hatte er das aufregende Erlebnis vom frühen Morgen schnell vergessen. Aber nun hört, was ihm in der Nacht geschah. Plötzlich wacht er auf und hört zwei feine Stimmchen: «Trott, bist du da?» — «Freilich, Trapp, da bin ich», knarrte eine andere Stimme. «War das heute wieder ein anstrengender Tag. Peterchen hat mich ganz krumm getreten mit seinen tolpatschigen Füsschen !» — « Ja,» entgegnete Trapp, «ein garstiger Junge ist er. Läuft bei- solchem Wetter hinaus, und die Mutter hat es ihm extra verboten. Aber er läuft hinaus und tritt mitten in eine grosse Pfütze. Meine Sohle ist noch ganz nass. Ich muss mich wundern, dass ich mir keinen Schnupfen bei dem gefährlichen Regenwetter gefaolt habe.» « Na, lass schon gut sein, Trott, was fangen wir heute an ?» — «Wir könnten ja mal auf den Boden gehen,» schlug Trott ;vor, «und unsere Gevattern besuchen!» — « Gut, machen wir!» und schon setzten sie sich in: Bewegung. — «Habe ich also doch recht gehabt,» denkt Peterchen. « Solche Schlingel, laufen einfach davon!» Dawaren sie schon zur Tür hinaus und die Treppe hinauf. Die.Bodentür war offen, und jetzt standen sie vordem Schuhschrank. Das war ja zu sonderbar. Peterchen lag in seinem Bett, aber er sah genau, wie sie anpochten, und hörte deutlich, wie eine Stimme schnarrte: «Wer ist denn draussen?» — «Ach, guten Tag, liebes Trampelchen, wir sind es,. Trott und Trapp. Kommt doch ein bisschen heraus. Wir wollen zusammen spielen!» Da ging die Tür auf und 1 Peterchens abgelegter Lederschuh, der Wiit dem krummen Absatz und der abgetretenen Spitze, kam herausgewackelt. « Ei, ist das eine Freude, lieber Trott!» rief er fröhlich. «Guten Tag, lieber Trapp! Ihr habt euch recht lange bei uns nicht sehen Waorecht. 1 Eine Blume. 5 Lufttemperatur unter 0. 6 Die abgeschiedenen Seelen der Verstorbenen. 11 Fortsetzung der geistigen Tätigkeit während des Schlafes. 12 Epoche, lat. Bezeichnung tür Zeitrechnung. 13 Wagerechte Segelstangeh. 15 Ein Mädchenname. 16 Ein Kanton. 17 Krumme Linie der Stresse, Automobilisten langsam fahren. 18 Ein Artikel. 19 Jedem Automobilisten auf der Tour häutig erscheinende Mahnung. 21 Abkürzung für französische Bezeichnung „sieur". 22 Lateinische Bezeichnung für „Zeit von 3 Monaten". 24 Worauf jeder Automobilfahrer am meisten sein Augenmerk haben soll. 32 Die östliche Hälfte der Oesterreich.-Ungarnischen Monarchie. 33 Ein Hindernis, Unterbrechung. 34 Urbild des Vollkommenen. 35 Ein Kennzeichen. 36 Ein Gewässer (Mehrzahl). „ v 38 Etwas für unartige Kinder. 41 Eine Farbe. 42 Eine der beiden Hauptstädte Marokkos. 44 Ein Klostervorsteher. 45 Was der Motor unbedingt haben muss. 47 Durch Umstellung des 2. und 3. Buchstabens: neuer Gedanke, Gestalt. 51 Hauptstadt von Llvland. 54 Eine indische heilige Pflanze. 56 Eine Kathedralk rche. 57 Hafenstadt von Marokko. 59 Anderer Ausdruck für Umgestaltung, Verbesserung. 62 Ein für Aütomobilfahrer auf den Strassen angebrachtes Signal. 68 Englische Bezeichnung für Hitze. 69 Englische Bezeichnung für Mädchen. 70 Abkürzung für Ingenieur. 71 Italienische Bezeichnung für Nadel. 72 Nach Umstellung des 2. und 3. Buchstabens: ein Mittel zum Lösen des Kesselsteines im Kühler. 73 Nach Umstellung des 1. und 2. Buchstabens: Englische Bezeichnung für Mädchenname Marie. 74 Nach Umstellung des 2. und 3. Buchstabens: Französische Bezeichnung für getötet. 75 Nach Umstellung des 2. und 3. Buchstabens: Ein Titel. 76 Associe von Patachon. lassen. Wartet, ich hole auch die andere Gesellschaft.» Drehte sich um und rief in den Schrank: «Kommt alle heraus, Trott und Trapp sind da. Wir wollen spielen!» Da hub ein Rumoren im Schrank an, und heraus kamen — ja, das war so spassig, dass Peterchen im Schlafe laut lachen musste. Erst kam Peterchens anderer Lederschuh, Trampelchens Bruder, Hampelchen, dann vom kleinen Karl-Heinz die Schuhchen Hisch und Hasch, dann zwei ganz kleine Kerlchen, in denen Peter das Laufen gelernt hatte, Knirps und Schnirps. Hinterher Mutters Tanzschuhe Didel und Dodel und zuletzt ganz stolz und eingebildet Vaters Lackschuhe Schlipp und Schlapp. Vergnügt fassten sich alle an den Schnürbändern an und machten einen grossen Kreis. Das sah ja so ulkig aus! Und dann sangen sie gar, und der Kreis drehte sich dazu, und was sie sangen, das war noch komischer. Peterchen konnte es ganz genaii h ö r e i l : "-^- """ "•"' •-:•.'•••• -- .:. ::-• « Minkel, mankel, muhe, wir sind fidele Schuhe. Wir brauchen keine Beine, wir tanzen ganz alleine. Wir schlafen nicht, wir träumen nicht, uns stört beim Spiel kein böser Wicht. Dreie, fünfe, sieben, wo ist der Knirps geblieben ?» Da machten alle halt und sahen sich um. Inzwischen lief Knirps in die Mitte des Kreises. Nun drehten sich die anderen weiter und sangen: « Hose, Jacke, Strumpf, der Knirps fiel in den Sumpf. Unser Kreuzworträtsel. Da hat er sich gar sehr erschreckt, weil er nun in dem Sümpfe steckt. Er schreit, es ist ein Graus: Schnell, Schlipp, hol mich heraus I» Die letzte Zeile hat der kleine Knirps ganz allein gesungen. Da sprang der Lackschuh hinzu und wollte ihn herausholen. Das war wirklich ein schönes Spiel. Peterchen gefiel es so sehr, dass er vor Freude laut in die Hände klatschte. Aber, o weh, gleich waren alle verschwunden ! Trott und Trapp polterten, trott, trapp, trapp, trott, die Treppe herunter, und als sich Peterchen erschrocken im Bettchen aufrichtete, standen sie alle beide schon wieder so artig da, wie er sie hingestellt hatte. «Ihr beiden Schelme, wo habt ihr gesteckt?» fuhr er sie an. Doch sie gaben keine Antwort. « So ihr beiden Sünder, » sagte Peterchen zornig, «bis jetzt habt ihr geschwatzt und gesungen, f und jetzt schweigt ihr! Na, wartet nur, nächste Nacht passe rch wieder auf. Ich erwische euch schön noch; ihr beiden Herumtreiber!» Aber sie blieben verstockt und stumm. Ob Peterchen sie wohl noch erwischt hat? Ja, das möchtet ihr wissen, ihr kleinen Schlauköpfe. Da passt doch heute abend selber mal auf eure Söckchen auf! Verkehrsmiszellen Senkrecht. 1 Anderer Ausdruck für Geräusch. 2 Eine Kreuzesinschrift. 3 Linker Nebenfluss der Themse, auch englisches Gararaass. 4 Abkürzung für „Indian Navy". 6 Aus Steinen mit Bindemittel hergestellter Baukörper. 7 Gebräuchlich bei der Post, zum Spielen und für den Geometer. 8 Italienische Bezeichnung für Stunde. 9 Eines der Bindemittel zum Erstellen von Nr. 6. 10 Hauptstadt von Tunis. 10a Ein Monat. 13 Deutsche Uebersetzung vom französischen Wort „Gloire". 14 Autostrasse bei Berlin. 19 Ein Kampfplatz im römischen Amphitheater. 20 Ein Musikinstrument. 23 Ein für Jeden Automobilisten unangenehmes Malheur. 24 Eine Polizeistrafe. 25 Nach Umstellung des 2. und 3. Buchstabens: Eine Naturerscheinung. 26 Wie Nr. 16 wagrecht. 27 Alles hat einen Anfang und ein . . . 28 Eine biblische Gestalt. 29 Das Gegenteil von Beichtum. 30 Anderer Ausdruck für Schmutz. 31 Abkochung von gezuckerten Fruchtsäften. 37 Ueberbleibsel einer Wunde. 38 Eine unangenehme Sorte von Automobilfahrern. 39 Wie Nr. 41 wagrecht. 40 Ein Papstname. 43 Ein Mädchenname. 44 Nebenfluss des Po. 46 Zum Reinigen und Ordnen der Haare bekanntes Werkzeu« 48 Ein tür das Auto notwendiges Werkzeug. 49 und 50 Ein Eingang. 52 Strand bei Venedig. 53 Gebirgskamm im Kanton Wallis. 54 Französische Bezeichnung für: Ort, Stelle. 55 Ein berauschendes Getränk. 58 Französische Bezeichnung für: Zahn. 60 Englische Bezeichnung für: Flagge. 61 Abkürzung für »Aktien-Gesellschaft". 62 Ein Kartenspiel. 63 Mit pikanter Sauce gekochte, feingeschnittene Fleischspeisen. 64 Französische Bezeichnung für eine Verneinung. 65 Französische Bezeichnung für: seine. 66 Italienische Bezeichnung für: Flamme. 67 Namen für Dampfschiffahrtsgesellschaft. 4. Anzeige, dass er nach rechts abbiegen will. 5. Erklärung der Gegend an die Wageninsassen. 6. Bestimmung, ob der Regen schon aufgehört hat. 7. Gelenkübung. 8. Frage an die Frau, oh sie das Haustor versperrt hätte. 9. Gruss an einen Freund, der vorüberging* 10. Bekämpfung eines Krampfes im Arm. 11. Entzweireissen des Hosenträgers. 12. Wegwerfen eines Streichholzes. 13. Missfallensbezeugung wegen verfehlter Strasse. 14. Anzeige, dass er stoppen will. 15. Etc. Die Gefahr der Erkältung ist für den Automobilisten wohl kaum grösser, als gerade in der jetzigen Jahreszeit, wo das sprichwörtliche Aprilwetter das Szepter führt. Wie leicht verführt einem die Sonne, in leichterer Kleidung, mit offenem! Wagen zu reisen und unerwartet setzCWind undi Regen ein und bringt jene Atmosphäre, die mir zu leicht zu Katarrh, Halsübeln und bronchialen Be« schwerden führt. Der vorsichtige Fahrer nimmt bei diesem Wetter besondere Rücksicht auf seine Gesundheit und tut es umso lieber .wenn ihm einfache und wirksame Mittel dio Prophylaxe erleichtern helfen. Die Läkerol-Tabletten. welche sich innert kürzester Zeit bei Patienten und Aerzten, und besonders auch in Sportkreisen glänzend eingeführt haben, verdienen in diesem Zusammenhang besonders erwähnt zu werden. Sie sind vielseitig in ihrer Wirkung und erreichen ihren Zweck, ob sie als vorbeugendes oder heilendes Mittel angewandt werden. Die Tabletten sind andern sehr angenehm im Geschmack und wirken auf die Mundhöhle und den Hals erfrischend. Sie können unbesorgt ständig gebraucht werden, da sie für den Magen sehr bekömmlich sind und keine der unangenehmen Nach« Was das Hinausstrecken des Armes aus dem Wagen alles bedeuten kann. 1. Die Asche von der Zigarette zu streifen. 2. Anzeige, dass er links einbiegen will. 3. Drohung an einen Lausbuben, der ihmWirkungen zeitigen, die bei stärkerem Geirass manch die Zunge gezeigt hat. anderer Pastillen auftreten. Cham Hotel-Metzgerei Bären Neu renoviert. — Telephon 6 Gesellbchaftssäle. Lebende Fische. Garage P. Baumgartner. Heirat wünschen viele vermögliche Damen, reiche Ausländerinnen, viele Einheiratungen. Herren a. ohne Vermögen. Auskunft sofort Stabrey, Berlin 113, Stolpischestrasse 48 RichterswiUKe Spezialität: Fischküche und Quaütatsweme. H. Flöhr-Frigerio, Küchenchef. Tel. 8. Inseriert im „Autler-Feierabend" Vierwaldstätter - See und Umgebung Die zwanrtsstrassen aus aer ganzen Schweiz sind ersichtlich In O. R. Wagners Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. Dallen wili-v; 1 Pension-Rest. Mühle Preiswertes Haas für Autotouristen. Autopark, Garage. Garten,Tanzsaal. Gutgefiihrte Küche, Forellen, Qualitätsweine. Penslou von tr. 7.— an. TeU9K.& J.ODEKMA 1T. BBR,T.C.K. snach Hotel am Rigi du Lac (Seehof) th 8 schöne »mSee. Veranda, gr. 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