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E_1929_Zeitung_Nr.032

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Mo tor wagen dienst.

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. Blatt BERN, 9 April 1929 NO 33 II. Blatt BERN. 9. April 1929 Techn. Rundschau Was mancher noch nicht weiss. Im Winter und bei kaltem Wetter ist während des Anlassens gleichzeitig auch die Kupplung auszutreten. Dem Anlasser wird dadurch die Arbeit ganz bedeutend erleichtert, da er die vom erstarrten Oel festgehaltenen Zahnräder im Getriebe nicht auch noch mitzuschleppen braucht. Ganz besonders ist ein solches Vorgehen anzuraten, wenn zur Schmierung des Getriebes Fett benützt wird. Nach jedem nutzlosen Versuch darf man erst dann wieder auf den Anlasserknopf drücken, wenn alle Teile zur Ruhe gekommen sind. Andernfalls besteht bei Differenzen in der Umgangsgeschwindigkeit des Schwungradzahnkranzes und des Anlasserritzels die Gefahr von Brüchen oder mindestens die Gewissheit einer raschen Abnützung. Der Anlasser soll niemals länger als sechs Sekunden hintereinander betätigt werden. Springt der Motor bei dreimaliger Betätigung nicht an, so forsche man vor weiteren Versuchen wenigstens nach den einfachsten und bekanntesten Störungsursachen. Die Luftklappe am Vergaser darf beim Starten nicht länger als unbedingt notwendig betätigt werden. Ein Zuviel kann das Anlassen höchstens erschweren anstatt es zu erleichtern und führt unbedingt zu schneller Oelverdünnung im Kurbelgehäuse.. Das in die Zylinder gesaugte unvergaste Benzin schwemmt zudem den Oelfilm von den Zylinderwänden weg, was zur Folge haben kann, dass die Kolben kurz nach dem Anlaufen des Motors festfressen oder mindestens stark beschädigt werden. Auch wenn der Motor dauernd zu kalt läuft, was bei den heutigen wirksamen Kühlvorrichtungen leicht möglich ist, tritt Benzin in beträchtlicher Menge in das Oel des Kurbelgehäuses über und vermindert seine Schmierfälligkeit oft in verhängnisvollem Grad. Die Störungen, die auf eine dadurch bewirkte ungenügende Schmierung zurückzuführen sind, überwiegen heute an Zahl bereits die Störungen, die durch Ueberhitzung des Motors entstehen. Stellt man eine Kupplung erst nach, wenn Der Motor, mit dem Segrave den neuen Weltrekord der Geschwindigkeit aufgestellt hat. Als Triebwerk des « Golden Arrow > (Goldener Pfeil) von Segrave, wie auch des « Blue Bird » (Blauer Vogel) von Campbell, dient der Napier-Lion-Fluffmotor mit 12 Zylindern, der 885 PS leistet und den Engländern im Jahre 1927 den Schneider-Pokal Herrinnen half. Wir stellen in der Abbildung den Längsschnitt durch die mittleren Zylinderblöcke dar, die je vier Zylinder aufweisen und in Winkeln zu 60 Grad zueinander versetzt sind. Der durch Nocken wellon obengesteuerte Motor leistet bis 3300 Touren und kann neuerdings bis auf 3500 Touren gesteigert werden, was die Leistung auf 935 PS erhöht. Die Kompression wurde von 10 : 1 auf 12 :1 verstärkt. Die Bohrung beträgt 139 mm und, was besonders erstaunlich ist, der Hub nur 130 nun. Die drei Zylinderblöcke, auf deren Kopfseite (rechts) je ein Vergaser und eine Ansaugleitung zu erblicken ist, sind des Luftwiderstandes wegen ausserorden'Jich schmal gebaut. Als Brennstoff wird eine Mischling von 75% aromatischem Leichtbenzin und 25% Benzol mit einem Zusatz von 2,85 com Blei tetraethyl für den Liter Brennstoff empfohlen. sich das Pedal bis zum Fussboden durchtreten lässt, so hat inzwischen schon eine starke Abnützung des Kupplungsbelages stattgefunden. Der Einbau eines neuen Belages verursacht natürlich ein Vielfaches der Kosten einer häufigeren periodischen Nachstellung. Gewisse Kupplungsbauarten vertragen auch nicht, dass man während der Fahrt dauernd den Fuss auf dem Kupplungspedal ruhen lässt, weil sonst das Drucklager oder die Kupplungsbeläge darunter leiden. Kein Defekt kann so schwerwiegende Folgen haben wie ein Lenkungsdefekt. Die Lenkorgane sind deshalb besonders häufig und sorgfältig zu kontrollieren. Zeigt sich Spiel, so ist dessen Ursache auf alle Fälle genau zu erforschen. Viele Fahrer denken erst dann an ihr Getriebe oder ihre Hinterachse, wenn etwas zu brummen anfängt und glauben auch dann noch, mit einer Neufüllung von Oel alles Nötige veranlasst zu haben. Mit dem blossen Nachfüllen von Oel werden aber die Verunreinigungen nicht entfernt Richtig ist es, das Getriebe und die Hinterachse wenigstens alle 8000 Kilometer mit Petrol auszuspülen und erst dann mit dickflüssigem Oel wieder bis zum vorschriftsmässigen Stand nachzufüllen. Eine FettfüHung hat geringere Schmiermittel und stellt der Drehbewegung der in ihr laufenden Teile mehr Widerstand entgegen. Eine Berechtigung hatte sie nur früher, als es noch nicht gelang, gut genug abdichtende Gehäuse herzustellen. Im Interesse des Preises und des Gewichts wählt man die Akkumulatorenbatterien nur so stark, dass sie die normale Belastung durch den Anlasser und die Lichtanlage aushalten. Jede Ueberbeanspruchung ruiniert deshalb eine Batterie schon in kurzer Zeit. Nach zweistündigem Parken mit der Schlusslampe und zwei schwachen Seitenlampen dauert es ungefähr eine halbe Stunde, bis die Batterie wieder auf dem gleichen Ladezustand angelangt ist. Fünfstündiges Parken mit zwei Scheinwerfern und einer Schlusslampe erfordert mindestens ein dreieinhalbstündiges Aufladen. Auf langen ununterbrochenen Fahrten im Sommer prüfe man von Zeit zu Zeit den Ladezustand der Batterie durch Anfassen ihrer Pole. Sind diese warm, so deutet das auf eine Ueberladung der Batterie, die man auf der Weiterfahrt vermeiden kann, indem man die Lampen einschaltet. Auf den Säurezustand der Batterie kann man nicht genug achten. Die Platten sollen immer noch durch einen Zentimeter Säure überdeckt sein. Auch die Säurekonzentration verlangt häufige periodische Kontrolle, wobei die Anweisungen des Batteriefabrikanten zu berücksichtigen sind. Elektrisches Extrazubehör ist mit Vorsicht zu geniessen, und zwar ganz besonders bei kleinen Wagen. Ein elektrischer Zigarrenanzünder z. B. belastet eine kleinere Anlage bei häufigem Gebrauch schon übermässig stark. Unbedingt erforderlich sind Sicherungen in den Anschlusslinien der elektrischen Zubehörteile. Jeder Kurzschluss bringt sonst die Gefahr der vollständigen Zerstörung der betreffenden Linie, der Batterie und unter Umständen auch des ganzen Wagens mit sich. Rnu •••»«•Lt-fÄss«!»^ nlce Vom Dichthalten der Kolbenringe hängt hauptsächlich der gute Langsamlauf eines Motors ab. Bei schlechtsitzenden oder abgenützten Kolbenringen ist es oft auch mit der feinsten Vergasereinstellung nicht möglich, einen anständigen Leerlauf zu erzielen. Der Motor wird entweder immer durchbrennen oder abstehen wollen. Weniger hat dagegen die Dichtigkeit der Ringe mit der Maximalleistung des Motors zu tun. Die Kompression und Explosion erfolgt bei hohen Tourenzahlen ja so rasch, dass bei nicht sehr grossen Undichtigkeiten nur wenig Gas neben- dem Kolben vorbeikommt. • : ist die letzte Erfindung im Karosseriewesen An jeder Art Karosserie anzubringen! Patent-Kurbel-Verdeck geschlossen Das Patent-Kurbel-Verdeck wird von einer einzigen Person muheios durch Kurbeltrieb geöltnet, bzw. geschlossen; es beseitigt mit einem Schlag alle Nachteile der bisherigen Verdeck Systeme, bei welchen oft mehrere Personen zum Oeffnen, bzw. Schuessen nötig sindl Lizenzen werden vergeben! Verlangen Sie Auskünfte! CARROSSERIEWERKE BERN RAMSEIER, STREUN & Cie. Dalmaziweg 37 Telephon Bollwerk 33.34 DIE UALI der LASTWAGEN OMNIBUSSE CARSALPINS ist unübertroffen Aktiengesellschaft Adolph Saurer, Arbon Reparaturwerkstätten: ARBON, BASEL, MORGES, Zu «ICH