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E_1929_Zeitung_Nr.033

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Routinierter Verkäufer

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Wenn es ihm, der am Lenkrad weder nach links noch nach rechts schauen darf, der im Rhythmus des Werbeitages nur am Wagen und seiner Steuerung selbst Freude hat, auch unbenommen ist, bei Gesellschaftsfahrten auf Halte oder Endziele bestimmend einzuwirken, so will er Automobilfahrten amSonntag doch zu allgemeinen Familienfesten machen. Höchster Reisegenuss u. anhaltende Reiseeindrücke sollen den Seinen warten. Sollen diese aber nicht hinter der Erwartung zurückstehen, so müssen Hin- und Rückfahrt in ihren grossen und kl einen Zügen festgelegt werden. der rote Baedeker für Automobilfahrer in der Schweiz. Offizielle Ausgabe des T. CS. Das sind erstklassige Orientierungsmittel zur Fahrtvorbereitung u. Informierung während der Tour. ein kürzester Weg, aber auch eine lohnendste Route. CH TOURJNG kennt sie beide. stellt die Erfahrungen eines Vierteijahrhundcrts des Verfassers im Dienste der Autotouristik dar. Ein derartiges Werk benötigt auch der sonst Geographiekundige, es verbindet Ortskenntnis und Autotourismus zu jener höheren Einheit, die unbehinderte Fahrten sichert. Was CH TOURING immer und immer wieder die ungeteilte Bewunderung der kritischen Stimmen im l ^ g l K Beschreibung der Schweiz auf dem Grundakkord der Autotouristik und die planmässige Einstellung dieses meisterhatten Textteiles in das Gesamtwerk. Die im Kartenteil dargestellten Haupt- und Nebenstrassenzüge der Schweiz werden hier fahrplanmässig in Routenbeschreibungen zusammengefasst, die an ihnen liegenden Orte kurz charakterisiert und mit fortJaulender Kilometrierung versehen, die wertvolj für die Zeiteinteilung ist. Es tehlt auch nicht der Anschlussvermerk für Abzweigungen. Eine besondere Abteilung gibt in alphabetischer Reihenfolge jede touristisch interessante Auskunft über 1000 Orte der Schweiz. Geschichte, Kultur und Volkswirtschaft werden in prägnanten Zügen berücksichtigt, aber auch der Gaststätten gedacht. ist mit den neuzeitlichsten graphischen Hilfsmitteln im Karten- wie im Textteil nach ausschliesslich aütotouristisch. Grundsätzen erstellt worden. Elegante Ausstattung vereinigt sich mit handlichem Format und gediegener Arbeit. 1929 - ZU jedem Ort führt VON jedem Ort ffir erleichtert das Nachschlaen und Orten durch meh- en nach bestimmten Strekrere Uebersichtskarten und Register in sinnreichster Anordnung. Soviel Verdruss das Nachschlagen im Eisenbahn-Fahrtenplan macht, soviel Freude bereitet allein schon das Nachschlagen im CH Touring. AutO121obil~ReVEie (Abteil. Touring-Verlag) Zürich Lowenstrasse 51 Preis des Buches nurin Abonnenten BERN Hallwaghaus Genf 12, Croix d'or ÜBüclxex'Ziettel Fr \L 20°/ Rabatt Senden Sie sofort per Nachnahme _ Exempl. CH Touri. ••. «.w /o Txaua^. 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III. Blatt BERN, 12. April 1929 N» 33 III. Blait BERN, 12. April H25 Das Auto im Surbtal. Verzicht auf den Bau der Surbtalbahn. Am 23. Dezember 1915 erliess die BundesversamJung ein Gesetz, durch das die Bundesbahnverwaltung beaufträgt wurde, eine Eisenbahn von Niederweningen nach Döttingen zu bauen und als Fortsetzung der Eisenbahn Oberglatt-Niederweningen zu betreiben. In der Botschaft des Bundesrates an die Bundesversammlung wurden die Baukosten damals auf 2,450,000 Franken berechnet, d. h. der Kilometer auf rund 165,000 Franken. Es war vorgesehen, dass die Kantone Aargaü und Zürich von diesen Kosten 900,000 Franken übernehmen sollten; Das jährliche Defizit der Gewinn- und Verlustrechnung wurde für die ersten Betriebsjahre auf 100;000 Franken berechnet; doch betonte der Bundesrat, dass auch die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse berücksichtigt werden müssten und es sich bei der Surbtalbahn um die Ausfüllung einer empfindlichen Lücke im Bundesbahnnetze handle. Während der Kriegsjahre konnte von einem Vollzug des Bundesgesetzes keine Rede sein. Aber auch in den nächsten Nachkriegsjahren wurde von einem Bahnbau, mit Rücksicht auf die finanziell, prekäre Lage der Bundesbahnen Abstand genommen. Zu Beginn des Jahres 1926 verlangten die Surbtaler dringend die endliche Ausführung des Bundesgesetzes. Am 1. Mai fand die bekannte Tagung in Endingen statt (über die wir seinerzeit berichtet haben) und einhellig fand eine Resolution Annähme, in der die Bundesbahnen aufgefordert wurden, baldmöglichst mit dem Bau der Surbtalbahn zu beginnen. Im Kanton Aargau und im Kanton Zürich zeigte sich gegen den Bahnbau keine ernsthafte Opposition; man wollte den jahrzehntelangen Wünschen einer ganzen Talschaft nicht entgegentreten, gehen doch die Bestrebungen eines Baues der Surbtalbahn bis in die Sechzigerjahre vorigen Jahrhunderts zurück. In der ausserkantonalen Presse hingegen, besonders in der «Thurgauer Zeitung», erhoben sich warnende Stimmen gegen den Bahnbau. Man wies darauf hin» dk$s ejn pahnfetu «nter. den, < yer§n» derterHVerhältaissen eine «wirtschaftlich« Verrücktheit» wäre. («Thurgauer Zeitung» vom 14. August 1926.) Eine Broschüre, weiche im Surbtal verteilt wurde, gab in ausführlicher Weise Aufschkiss über r die Vorteile des Autobusverkehrs - gegenüber, dem Eisenbahnverkehr. Man gab sich im Surbtal schliesslich mit dem Vorschlag de^Büp. desbahnen, einen verkehrstechnisch- gut ausgebauten Autoverkehr einzuführen, zufrieden; Dabei waren speziell "auch Kurse aus d£m Surbtal nach Baden vorgesehen, während die Bahn selbst den Verkehr eher von' Baden abgelenkt hätte. Die Taxen für: den, Äutpbusverkehr waren den Tarifen der Bundesbahnen angepa'sst, Seit drei Jahren werden nun diese Autokurse zwischen Döttingeh- Niederweningen und' Niederweningen-Bad^fi geführt. Sie haben im allgemeinen die Erwartungen erfüllt und erfreuen sich einfer starken. Frequenz. - Nicht genügend für diesen Verkehr .waten die Strassenverhättnisse in Surbtal, Diesbezüglich wurden kürzlich neue Unterhandluhf gen zwischen den- beiden Kantonsregjeruni gen und der Generaldirektion der Bundesbahnen gepflogen, die zu.einem.Veftragsent? wurf führten, der letzter Tage den interes+ sierten Gemeinden zur Vernehmiassung zu» gestellt wurde. Es fand unter.' dem Vorsit^ des Baudirektors des Kantons Aargaü eih4 Konferenz der Gemeindevertreter statt'. Nach Artikel 1 des Vertragsentwurfes erklären sich die Regierungen der Kantone Aargau und Zürich damit einverstanden, dass'der ini, B.undesgesetz. vom 23. Dezember 1915 yorj gesehene Bau einer Eisenbahn durch das Surbtal verschoben wird. Für- das Sürbtai wird für die Dauer des Vertrages ein PosTF automobildienst eingerichtet, wobei das Defizit dieses Betriebes von den Bundesbahnen zu übernehmen ist. .In jeder Richtung sollen wenigstens vier Personen- und ein Personenund Güterkurs verkehren. Die Beförderung der Reisenden geschieht auf allen Strecken zu den Fahrpreisen dritter Klasse der Buftidesbahnen. Es sollen ebenso 'die nötigen Einrichtungen für den Güterverkehr geschäft fen werden, wobei die Gütertaxen diejenigen der Bahn nicht übersteigen sollen. Die bis- &$/'?£. Station Niederweningen wird, um ei*: n«j Kilometer westwärts verlegt und als Station Niederweningen-Schneisingen neu zu öffnen. Es wird dort nämlich festgestellt, angelegt. ' • dass in den Jahren 1920 bis und mit 1926, Um dem vermehrten Autoverkehr.zu ge- welche Zahlen bis jetzt allein verarbeitet nügsn» soll die Strosse durch das Surbtal worden sind, nicht einmal fünf Prozent der von- Döttrngen bis zur neuen Station Nieder- an einer Kollision beteiligten Fahrzeuge ein© wenfngen-Schneisingen teils neu angelegt, Geschwindigkeit von 20 oder mehr Meilen per teils Verbessert werden. Die Kosten' für die- Stunde im Zeitpunkt des Unfalles innehatten, ses .neue Strassenprojekt sind auf 1,300.000; Im Jahre 1926 ereigneten sich sogar" 57' Pro- Franken veranschlagt. Die Bundesbahnen zent aller Unfälle bei Fahrzeugen,, die. mit leisten dem Kanton Aargau einen Beitrag weniger als zehn Meilen pro Stunde: durch .von. einer Million Franken an den Strassen- die Strassen von Gross-London fuhren! bau. Sollte vor Ablauf von fünfzehn Jahren, Durch diese Zahlen,wird die Behauptung der vom Zeitpunkt des Abschlusses des Vertra- Unfallhäufung wegen übersetzter Fahrweges, an, die Surbtalbahn gebaut werden, so schwindigkeit als haltlos widerjegt und ein» hätte'der Kanton Äargau den Bundesbahnen wandfrei festgestellt, dass die Verkehrs- 50" Prozent dieses Beitrages zurückzuzahlen. Sicherheit in Städten nicht .von einer .doch Wird die Bahn erst nach Ablauf dieser,Frist willkürlich festgelegten oberen Begrenzung, geb/aut, so reduziert sich die Rückzahlung des Fahrtempos abhängt. Der Bericht" zeigt mit'jedem Jahr um zwei. Prozent. \ aber auch, wie leicht das Publikum falsche Än'.der Konferenz wurde nach ein'ässlicher Ansichten in Verkehrsangelegenheiten 'über- Diskussion beschlossen, die Unterhandlungen nimmt und als richtig erklärt, wenn auch jemft. den Bundesbahnen auf Grundlage des der Beweis dafür fehlt oder sogar, wie in .oben skizzierten Vertragsentwurfes aufzu- diesem Falle, ins Gegenteil umschlägt, ,.bi. nehmen. Wenn sie, was zu erwarten ist, zu einer für beide Teile annehmbaren Lösung Projekt, eines Strassentunnels .im. Jura, führen und die neue Strasse durch dasSurb- An einer Versammlung des T. C. S.,in La täi'erstellt wird,' dürfte der Bau der Surbtal- Chaux-de-Fonds wurden zwei grosse Strasbahn wohl "endgültig aufgegeben werden, senbauprojekte diskutiert. Zuerst entwickelte- . Als erstes Beispiel einer Ersetzung des Bahn- Herr Charles L'Eplattenier, Kunstmaler, ein be.triebes auf verhältnismässig schwach fre- Projekt über die Verbesserung der Strasse •qüentierter Linie durch den wirtschaftlicheren nach dem Val de Ruz, über die Hügelkette Autebusbetrieb ist es von grossem Interesse der Vue-des-Alpes. Dieses Projekt sieht die für alle Freunde des Automobils; den Vor- Unterbrückung vieler Umwege und Kurven gangen im Surbtal aufmerksam zu folgen. Or vor, indem es ein direktes Strassentrace* vorsieht mit Hi'fe von Viadukten. Tunnels Fahr %Ä n rsa 9 chen en U " d ' J f t Ä Ä £ÄS London, April l929 - Ein anderes Projekt sieht einen Basis- Das grosse Publikum ist überall dazu be- tunnel von 22 km Länge vor. Dieser Tunnel reit, die-Ursachen von Verkehrsunfällen kur-. soll das Tal von-La Chaux-de-Fonds mit dem zerhand dem 'Motorfahrzeugführer und sei- Vai-'de-Ruz verbinden. Die Führung , der. ner übersetzten Fahrgeschwindigkeit zuzu- Strasse durch einen Tunnel hätte den Vorschreiben. Diese oberflächliche Auffassung teil, dass die Strasse das ganze Jahr fahr* Wird mit Recht von den Verkehrsve.rbänden r bar wäre. Allerdings sind die Baukosten sehtf bekämpft, allein es hä't''schwer, die Oefieht- hoch. Die Initianten wissen genau, dass es Ijehkeif,von ihrem Fehlurteil 5 abzubringen, 'nicht möglich sein wird, dieses Projekt so«! Vielleicht-vermögen die sehr überraschenden fort zu verwirklichen. Aber sie hoffen, mit Mitteilungen im Rapport des Londoner Poii-. Unterstützung ,des Bundes, des Kantons, zeipräsidepten; über die .Fahrgeschwindigkei- und .der,Gemeinden einen Fonds zu äuffnjen; 4en von an Unfällen beteiligten F-ahri»ugen. welcher* mit der Zeit die Verwirklichung des .'dehi vorurteilsfreieren Publikum, die Äugen Projektes erlaube^ .winj. - - «K • Auf der Mobiloil*Strasse fahren Sie unbesorgt! Es gibt in der Tat nicht eine einzige Gegend unseres Landes, die nicht von der durch die bekannten Schilder mit dem roten Gargoyle gekennzeichneten Mobiloilstrasse berührt wird. Mehr als 2000 Wiederverkauf er verteilen sich über dieselbe. Überall wo Sie diese Schilder sehen, finden Sie Mobiloil, das ^vollkommenste Automobilschmieröl: der Gegenwart, Ergebnis mehr als. 60 jähriger Spezialisierung und Studien. Mobiloil ist den höchstbeanspruchten Motoren von heute genau angepasst. Wenn es auch keinen Garagisten gibt, der sämtliche Olmarken verkauft, so verkauft sozusagen jeder Mobiloil, denn es ist das am meisten verlangte. ' ; Auf der Mobiloilstrasse fahren Sie unbesorgt, wirksam beschützt vor kostspieligen Motorstörungerf. Sie sichert" Ihnen eine lückenlose Verproviantierung, sodass es ratsam ist, dieselbe nicht zu verlassen. Besuchen Sie unseren Stand Galerie No. 228 an der VI. Internationalen Automobil-Ausstellung in Genf com 27. April— 5. Mai 1929. VACUUM OIL COMPANY S. 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