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E_1929_Zeitung_Nr.033

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ei den Zentralisationsbestrebungen innerhalb I terhalt von Durchgangsstrassen zu übernehder schweizer. Eisenbahnpolitik nachdrück- men oder sich daran zu beteiligen. Das ist der zentralistische Gedanke. Der föderalistische besteht darin, dass der Strassenbau grundsätzlich dezentralisiert, d. h. in den Händen der Kantone bleiben soll, und dass auch die Finanzen in stärkerem Masse als bis heute dezentralisiert und der ganze Benzinzoll nach Massgabe der Leistungen an das Strassenwesen, den Kantonen überlassen werden soll. Helfen wir mit, eine grosse Aufgabe im Sinne unseres staatspolitischen Gedankens und auf Grund unserer wirtschaftlichen und historischen Entwicklung zu lösen lieh geltend gemacht haben. Nur auf eines sei hingewiesen. Vielfach hört man aus dem Munde des Automobilgegners das Schlagwort von « Automobilwahnsinn > und « Automobilfimmel ». Diese Leute sollten in den Geschichtsbüchern nachschlagen. Wir empfehlen ihnen dabei besonders das Werk des verstorbenen Historikers Eduard Fueter «Die Schweiz». Da werden sie auf manchen Seiten von dem in den siebziger Jahren herrschenden «Eisenbahnfimmel», von einer eigentlichen Gründungswut lesen können, beispielsweise vom Jahre 1873, in welchem nicht weniger als 914 km Eisenbahnlinien konzessioniert wurden. Wie denn überhaupt festzustellen ist, dass nirgends so, wie auf dem Gebiete des Verkehrswesens die Bundesgesetzgebung sehr radikal vorgegangen ist! Auch auf dem Gebiete der Rechtseinheit hat der Bund eine enorme und an und für sich begrüssenswerte Vereinheitlichung durchführen können. Gestützt auf den Rechtseinheitsartikel 64 der Bundesverfassung vom 29. Mai 1874 erliess der Bund die Ausführungsgesetze über das Obligationenrecht, über Schuldbetreibung und Konkurs u. a. m. Gleich wie heute im Automobilwesen sahen sich aber dazumal schon die Kantone genötigt, wichtige Materien, die nicht der Bundesgesetzgebung unterstanden, wiederum im Interesse des Verkehrs durch interkantonale Verträge zu regeln. Im Jahre 1898 erlangte dann der Bund durch eine Partialrevision der Bundesverfassung die Zuständigkeit zur Gesetzgebung in allen Teilen des Zivilrechts und in allen Teilen des Strafrechts. Allerdings erst heute, 30 Jahre später, stehen wir vor dem Abschluss der Beratungen über das eidgenössische Strafrecht. So ist es denn in unserem Schweizerlande, wie aus den wenigen angeführten Beispielen zu ersehen ist, auf allen öffentlichen Gebieten Schritt für Schritt vorwärts gegangen. Ueberall da, wo eine sachliche Notwendigkeit bestund, hat sich der Fortsehnt Bahn brechen können. Immer so, dass bei einem zentralistischen Fortschritt der föderalistische Standpunkt nicht vergewaltigt wurde. Heute sind wir wieder vor eine Frage gestellt, bei welcher sich zentralistische und föderalistische Interessen scheinbar kreuzen. Das schweizerische Automobilgesetz ist zur sachlichen Notwendigkeit geworden. Darüber ist sich Jedermann einig. Der Schritt zur Verwirklichung ist nicht so leicht. Auf der einen Seite stehen die Kantone mit ihrem Strassennetz, daneben aber auch mit ihren Strassensorgen, ihren Strassenlasten und ihrer Strassen- und Verkehrsgesetzgebung. Das bedingt ein zweiundzwanzigfaches Chaos auf dem Gebiete des Strassenverkehrs und des Strassenrechtes. Auf der anderen Seite steht der Bund, der diese Sorgen nicht kennt und der einzig und allein kraft seiner Zollgesetzgebungshoheit jährlich seine 52 Millionen Franken einsackt, wovon rund 23 Millionen unbedingt den belasteten Kantonen gehörten. Es ist jedenfalls unbestritten, dass im Interesse unserer Wirtschaft und im Interesse unseres Ansehens diese chaotischen Zustände nicht mehr länger geduldet werden dürfen. Darum ist es zur Strassenverkehrsinitiative gekommen. Sie wollte und will zur raschern Lösung der Frage den Anstoss geben, und zwar möchte sie die Frage derart lösen, dass sie im Rahmen unserer geschichtlichen Entwicklung bleibt und zwischen Zentralismus und Föderalismus der goldene Mittelweg beschriften werden kann. Was will sie denn? Die Vereinheitlichung des Verkehrsrechtes im Augenblicke, da das eidgenössische Strafrecht kommen soll. Die Schaffung der Möglichkeit für den Bund, bei sachlichem Bedürfnis den Bau und den Un- und geben wir der Strassenverkehrsinitiative deshalb ein kräftiges Ja. -t. Ein Erfolg zum 12. Mai. Das Zentralkomitee der freisinnig-demokratischen Partei des Kantons Solothurn beschloss, für die am 12. Mai der eidgenössischen Volksabstimmung unterliegenden Vorlagen (Strassenverkehrsinitiative und Branntwein-Initiative) die Stimme freizugeben. Der Beschluss des Komitees ist bemerkenswert und höchst erfreulich. Er atmet fortschrittlicheren Geist als derjenige des schweizerischen Zentralkomitees. Hoffen wir, dass sich andere freisinnig-demokratische Kantonalparteien den Solothurnern anschlies- sen werden. Wir fordern . . • Ein staatsrechtlicher Rekurs gegen die Verwendung des Benzinzollanteils. Die Sektion Genf des A. C. S., der Kantonalverband genferischer Motorfahrerclubs, die Aspa und deren Genfer Sektion haben einen staatsrechtlichen Rekurs und eine verwaltungsrechtliche Beschwerde beim Bundesrat eingereicht gegen die Verordnung des Staatsrates von Genf vom 13. März 1929, deren Artikel 2 bestimmt, dass ein Betrag von Fr. 800.000 des vom Bund dem Kanton Genf zugeteilten Benzinzollanteils zur Amortisation des SchuMenkontos des Staatsrechnung verwendet werden soll. Die Verordnung, um welche es sich handelt, setzt einen Fonds zur Verbesserung der Strassen und die Beträge fest, welche der Verwaltung aus der Verteilung des Benzinzollanteils von der Eidgenossenschaft zufliessen. Der schweizerische Radfahrerbund hat sein Einverständnis mit dem staatsrechtlichen Rekurs erklärt. mg. Der Genfer Salon Wie man uns aus Genf mitteilt, hat die französische Regierung beschlossen, offiziell am Luftfahrtsalon vom 27. April bis 5. Mai in Genf teilzunehmen. Sie hat sich zu diesem Zwecke eine Wandfläche von 40 Quadratmetern reservieren lassen und wird dort einen geschichtlichen Rückblick von der Luftlokomotive bis auf das Flugzeug unserer Tage geben. Eine Sammlung von Luftphotographien aus den französischen Alpen und mehrere Reliefpläne der französischen Flugplätze, insbesondere des bekannten Flugplatzes Bourget, werden grosses Interesse erregen. mg. Das Gebäude der Bahnhofgarage in Luzern mi seiner stilistisch vornehmen Fassang und dem gefälligen grüngraiien Farbenton hat den Garagebetrieb aufgenommen. Die Unterbringungsstätte fü] die Automobile befindet sich hauptsächlich im Kel Ier, wohin eine unauffällige, aber ziemlich steil Zufahrt führt. In einem grossen. idealen, durch einige Pfeiler eingeteilten Raum finden viele Wagen Platz. Ein anderer weiter und geräumiger Garageraum befindet sich im Erdgcschoss hinter de Schaufenstern. In demselben werden neben Möbel neue Wagen zur Schau gestellt. Das Gebäude stel' eine gelungene Verbindung von Geschäfts- un Wohnhaus dar. r. zieren. Es war beim Rennen der Touring- menge nicht mehr an sich halten. Sie brachten den kleinen Rennfahrer zum Stoppen und Cars in San Sebastian im Jahre 1925, als fein unbekannter Mitbewerber in einem kleinen bedeuteten ihm, er solle sich schleunigst aus Zweisitzer sich dem Rennen der grossen dem Staube machen und den grösseren und Tourenwagen zugesellte. Die Ueberlieferung schnelleren Wagen mit seiner Nussschaie erzählt nicht, warum es auf den grossen Tribünen keinen Platz mehr für jenen unbekannverzüglich gutwillig weiche, wolle man ihm nicht die Bahn verstellen. Wenn er nicht unten Mann gab. Jedenfalls war alles ausverkauft, und der Mann im Zweisitzer war wahr- Aber der Eindringling gab sich noch nicht schon auf den Weg helfen! scheinlich der Ansicht, dass er auf diese geschlagen und begann eigensinnig seine Weise das Rennen noch bequem würde überblicken können. Blut der Spanier. Von wilder Rachsucht be- fünfte Runde. Das war zu viel für das heisre Als er bei der ersten Runde die Tribünen seelt, bemächtigte sich das temperamentvolle passierte und es sogar auf 38 Meilen brachte, Publikum des Zweisitzers und seines Führers und liess Mann und Wagen über die flog ihm die ganze Sympathie des Publikums zu; er wurde mit Hurrarufen begrüsst. Jeder Einzäunung einige dreissig Fuss tiefer auf hatte seinen Spass an dem kleinen Rivalen dem 18. Green eines Golfplatzes landen. Nun der mächtigen Tourenwagen. gab sich der kleine Rennfahrer besiegt. Er entfloh mit einem gebrochenen Schlüsselbein Beim nächsten Mal aber hatte sich die Begeisterung im Zuschauerraum schon gelegt, Dieser komische Vorfall erinnert mich an und um eine traurige Erfahrung bereichert. ja: die Stimmung hatte sich sogar gegen ihn ein Rennerlebnis, das ich selbst ein paar gewandt. Tage später hatte. Als er dann bei der dritten Runde die Tribünen passierte, wurde er die Zielscheibe für Es ging um den Grand Prix. einen Hagel von Orangenschalen. Kurze Zeit vor Eröffnung des Rennens entdeckten wir plötzlich, dass unser Wagen bei Beim vierten Male aber konnten einige zügellose Elemente unter der Zuschauer-1 weitem nicht das vorgeschriebene Gewicht ÄUTOMOBTL-REVUE 1929 - N°33 -ei- Neuer Rekord in Brookslands. Dunfee auf Sunbeam 2 Liter erzielte am letzten Samstag einen neuen internationalen Rekord seiner Klasse über 10 km mit fliegendem Start, lautend auf 197,791 km Stundenmittel. Bret Sieger im Preis von Cannes. Der am letzten Sonntag vor zahlreichem Publikum ausgetragene Circuit von Cannes wurde von Bret auf Bugatti 1500 cem, der sich den Final und den Preis seiner Kategorie sicherte, überlegen gewonnen. Die weiteren Kategoriensieger sind: bei den Sportwagen Signoret auf Salmson, Deruy auf Bugatti; bei den Rennwagen Manet auf Salmson, Dreyfuss auf Bugatti. Veranstaltungen des Nürburg-Ring. 26. Vlai: Eifelrennen für Sportwagen des A. D. C. 30. Mai: Westdeutsche Zuverlässigteitsfahrt des A. v. D. (Tourenwagen). 4. bis 17. Juni: Gebrauchswertprüfung für Kraftfahrzeuge aller Art, davon vier Tage auf dem Nürburg-Ring. 30. Juni : Zuverlässigkeits- : ahrt durch die Eifel (Tourenwagen). 14. uli: Grosser Preis der Nationen für Sportwagen des A. v. D. (Sportwagen). 28. Juli : Grosser Preis von Deutschland für Motorräder. 25. August: A. D. A. C.-Langstrekkenfahrt für Gebrauchswagen über acht Stunden auf dem Nürburg-Ring. 14. September: Rennen gelegentlich des VI. Automobilturniers Bad Neuenahr. Targa Florio. «Grosses Rennen — frühei Training.» Auf der Madonie-Rundstrecke in Sizilien wird es im Hinblick auf die am i. Mai zum Austrag kommende Targa Florio der Automobile bereits lebendig. Nachdem schon einige Italiener sich den Zustand der Strecke angesehen haben und darüber ein zufriedenstellendes Urteil fällten, hat sich als erste komplette Rennmannschaft die Bugatti- Mannschaft nach Sizilien eingeschifft, womit der Auftakt für eines der schönsten Rennen des internationalen Kalenders gegeben ist. Das Team besteht aus Conelli, Minoia, Wagner, Williams und Albert Divo. Die von Mussolini ins Feuer geschickte «A!fa»-Mannschaft wird nun nicht mehr lange auf sich warten lassen dürfen. Raid Genua-Barcelona. Der vom Genueser Automobilclub angesagte Raid findet jetzt sicher statt, indem die Zahl der reglementarischen hundert Teilnehmer nahezu erreicht ist. Es können an dem unter dem Patronatdes italienischen Autoclubs stehenden Wettfahren alle Mitglieder des italienischen R. A. I. C. teilnehmen. Der Raid wird in den Tagen vom 23., 24. und 25. des Monats Mai stattfinden mit Abfahrt für alle von Genua und der Route: San Remo, Ventimiglia, Nizza, Aix, Arles, Montpellier, Perpignan, Barcelona (ungefähr 885 Kilometer). Die Rückkehr ist freigestellt; aber die Teilnehmer können sich auch an einem weitern Raid Barcelona, Valencia, Madrid, Burgos, Santander, San Sebastiano, Pau, Carcassonne, Montpellier, Nizza, Genua beteiligen, für den die Tage vom 29. Mai bis 9. Juni hatte. Die Ingenieure hattein eine Klausel, die die Gewichstbestimmungen betraf, in den Statuten geändert — sicher in der Ueberzeugung, eine besonders praktische Neuerung eineführt zu haben — in Wirklichkeit aber erwies sie sich als völlig sinnlos und unnötig. Nun war guter Rat teuer! Wir mussten mit der Möglichkeit rechnen, dass man uns ganz einfach vom Rennen ausschliessen würde, wenn wir versuchten, mit unserem zu leichten Wagen zu starten. Gott sei Dank waren noch einige Stunden Zeit, bevor das Rennen eröffnet wurde. So lösten wir mit fieberhafter Eile alle Hohlteile des Motors, die nicht nietund nagelfest waren, ab — ja selbst der Auspuffer musste daran glauben — füllten sie mit flüssigem Blei und montierten sie wieder an ihren alten Plätzen auf. Nach vollbrachter Tat wog der Wagen eine halbe Tonne mehr als das verlangte Minimalgewicht — und so war alles in schönster Ordnung. Trotzdem rührte sich mein Gewissen; und die ganze Zeit vor dem Start zitterte ich innerlich bei dem Gedanken, dass am Ende ein übereifriger Inspizient meine Auspuffrohre' mit einem Stock untersuchen könnte. Aber glücklicherweise lief alles gut ab und wir blieben unentdeckt. festgesetzt sind. H. Raid Circuito Ostiense für den «Reale Premio Roma». Dieser Raid, der bedeutendste des italienischen Automobiljahres unter den Raids in geschlossener Bahn, wird auch dieses Jahr vom römischen Automobilclub organisiert und ist neuestens mit aussergewöhnlichen Preisen bedacht worden. Es sind insgesamt 250,000 Lire ausgesetzt, die nach dem Reglement dieses Jahres wie folgt verteilt werden: für den allgemeinen Wettbewerb 149,000 Lire, und zwar 50,000 Lire füi den ersten, 20,000 für den zweiten, 12,000 für den dritten, 10,000 für den vierten, 7000 für den fünften Gewinner und 50,000 Lire zu gleichen Teilen zu verteilen unter die Konkurrenten der obersten Gewinnergruppe. Ferner werden je 30,000 Lire ausgesetzt für jede der drei Klassen, in die die teilnehmenden Fahrzeuge eingeteilt sind; davon 15,000 Lire für den ersten, 10,000 für den zweiten und 5000 für den dritten Gewinner. Man nimmt an, dass auch dieses Jahr die bedeutendsten Fahrer sich beteiligen werden. Letzter Termin zum Einschreiben ist der 18. Mai. H. Finanzielle Beteiligung der Regierung am Nürburg-Ring. Wie aus Adenau gemeldet wird, ist eine neue G. m. b. H. zur Uebernahme und Weiterführung des Nürburg-Ringes gegründet worden. Die Kosten der Anlage waren seinerzeit auf 2,5 Millionen Mark budgiert gewesen, doch wurde der Devis beträchtlich überschritten. Für Ausbesserungen sind bereits weitere 500,000 Mark notwendig, da ohne die vorgesehenen Reparaturen die diesjährigen Rennen auf der Bahn gar nicht abgehalten werden könnten. Die neue Gesellschaft, die den Ring mit seinen annähernd 4 Millionen Mark Schulden übernimmt, ist mit einem Stammkapital von 100,000 Mark begonnen worden. Es sind daran das Deutsche Reich mit 40 Prozent, Preussen mit 30 Prozent, die Rheinprovinz mit 10 Prozent und die verschiedenen Automobilverbände mit 10 oder 5 Prozent beteiligt. Die deutsche Regierung ist damit wohl führend mit dieser Beteiligung vorangegangen, da unseres Wissens bis anhin kein© Landesbehörde an einer Rennbahn finanziell direkt interessiert gewesen ist. z. Wiesbadener Auto-Turnier. Als erste der fünf grossen internationalen Veranstaltungen Deutschlands findet das Wiesbadener Automobil-Turnier vom 8. bis 12. Mai d. J. statt. Laut der inzwischen erschienenen Ausschreibung umfasst das Programm eine Sternfahrt, eine Schönheitskonkurrenz, eine Geschicklichkeitsprüfung, eine Ballonverfolgung und die Prüfung auf den kurvenreichen städtischen Waldstrassen «Rund um den Neroberg». In den Vorjahren wurden auf dieser Rundstrecke, die pro Runde 12,5 km umfasst, reine Rennen für Sportund Rennwagen ausgefahren. Diese Rennen haben von jeher internationale Besetzung gehabt und wurden von prominenten in-und ausländischen Fahrern bestritten. Ein Handicap für Tourenwagen. Als grosses Neues kommt in diesem Jffhr dio «Leistungsprüfung für serienmässigc Tourenwagen» hinzu. Hierbei werden zum erstenmal den Fahrern dieser Wagen gleichwertige Waffen in die Hand gegeben, da diese Prüfung auf Grund eines Handicaps ausgefahren wird. Um dieses Handicap aufstellen zu können, wird jeder Tourenwagen auf seine effektive Maximalleistung geprüft. Im Gegensatz zu ähnlichen englischen Leistungsprüfungen für Motorräder, ist, wie bei Rennen, der Start der Fahrzeuge von derselben Startlinie aus. In England Hess man die Motorräder von verschiedenen Punkten der Strecke ablaufen oder liess einzelne mehr Runden fahren als dio anderen. Diese für den. Autosport neuartige Prüfung wird zu erkennen geben, ob die von allen Seiten immer betonte Sportmüdigkeit unserer Automobilfahrer tatsächlich vorhanden ist oder ob diejenigen recht haben, die behaupten, es habe bisher nur an Ausschreibungen gefehlt, die die Konkurrenten solcher Prüfungen unter wirklich gleichen, gerechten Bedingungen starten Hessen. Wir schliesson uns der letzten Ansicht an und glauben sicher, dass zahlreiche Nennungen seitens unserer Fahrer auf «serienmnssigon Tourenwagen > einlaufen und somit der Beweis erbracht wird, dass man des Automobilsports noch nicht müde ist. Für denjenigen, der sich an Prüfungen auf einer Rennstrecke nicht beteiligen will, ist im Wiesbadener Automobil-Turnier Gelegenheit gegeben, bei der Sternfahrt hohe sportliche Leistungen zu vollbringen. Diese Sternfahrt zerfällt in zwei Hauptgruppen, die «Sternfahrt mit Spitzenwertung» und die «Sternfahrt ohne Spitzenwertung». Erstere hat wieder zwei Aufgaben, die sich durch die erlaubte Fahrzeit von einander unterscheiden. Die Fahrer der «Deutschen Sternfahrt> können vier Tage zur Erfüllung ihrer Aufgabe verwenden, während den Fahrern der «Tages-Sternfahrt», wie schon der Name besagt, nur 24 Stunden zur Verfügung stehen. Die Schönheitskonkurrenz, deren Bewertung in diesem Jahre bedeutend verschärft ist, wird wiederum im Kurgarten abgehalten. Im gesellschaftlichen Teil ist neu eingeführt eine Ballonverfolgung, während die Geschicklichkeitsprüfung. wie man es von dem Wiesbadener Veranstalter gewohnt ist. die Konkurrenten vor neue ernsthafte Aufgaben stellen wird. Eine Ehrung Puricellis. Der Erbauer der ersten italienischen Autostraden, Ingenieur P. Puricelli, der auch in schweizerischen Strassenfachkreisen bekannt geworden ist, wurde vom König zum Senator ernannt. Puricelli ist einer der jüngsten Senatoren, zählt er doch erst 46 Jahre. Die Ernennung zeigt, wie auch in höchsten Kreisen Italiens der Frage des Automobilstrassenbaues grösste Aufmerksamkeit geschenkt und die wirtschaftliche Bedeutung dieser Branche richtig eingeschätzt wird. z.

No 33 — 1929 Vo* einem sportlichen Sonntag Grosser Preis von Monaco und Mille Miglia. Der kommende Sonntag bringt zwei Automobilrennen, die, obwohl im Auslande ausgefahren, das Interesse schweizerischer Sportkreise im weiten Masse fesseln, handelt es sich doch um zwei Veranstaltungen, die einzig in ihrer Art sind: das erste Rennen i'n den Strassen einer Stadt und das> grösste Ueberlandrennen. Ein Rennen durch eine Stadt. Der Gvosse Preis von Monaco stellt in der Tat ein Novum dar. Die Veianlassdng zu dem neuartigen Wettbewerb durch die Strassen der Kasinostadt, ist wohl in der Sucht nach neuen sportlichen Reizen für das berühmte Publikum zu suchen. Immer schon hat die Spielbank von Monte-Carlo auf der Suche nach Attraktionen den Motorsport stark bevorzugt. steht denn auch einzig da und gibt so recht den Massstab für die Veranstaltung. Sämtliche italienischen Rennmarken haben zahlreiche Wagen gestellt. So 0. M., Alfa, Lancia, Fiat, Maserati etc. Unter den ausländischen Marken finden wir vertreten: Bugatti, Lombard, Jordan, Peugeot, Salmson, Lorraine-Dietrich, cedes. Das Rennen führt über 1670 km und berührt, wie unser Plan zeigt, folgende Ortschaften: Brescia, Parma, Modena, Pistoia, Florenz, Siena, Vitervo, Rom, Spoieto, Perugia, Ancona, Rimini, Forli, Bologna, Ferarra, Padua. Venedig, Treviso, Feltre, Vicenca, Brescia. Das Klassement wird auf Grund der Minimalzeiten des gesamten Ren- Die Rennstrecke In Monaco, auf der am 14. April der Groase Preis ausgetragen wird. Die neue Idee wird ausserordentliche Anforde nens errichtet. Der Erste, der Brescia wieder erreicht, ist demnach absoluter Sieger. rungen an die Bewerber stellen. Auf dem hügeligen mit zahlreichen Spitz- und Haarnadelkurven durch setzten Kurs, werden die fahrtechnischen Fähigkeiten Es handelt sich also um ein eigentliches besonders zur Geltung kommen Das Rennen, für da Schnelligkeitsrennen von der Poebene bis der Automobilclab von Monaco verantwortlich zeichnet, läuft unter dem Protektorat des Fürsten Louis II nischen zum Adriatischen Meer und, die zur heiligen Stadt, von den Ufern des Tyre- von Monaco und der Mitwirkung des «Internationa Ien Sporting-Glub» am kommenden Sonntag, den Ausläufer der A!pen berührend, wieder zurück nach dem Startort Brescia. Das Ren- 14. April. Es ist natürlich reich mit Preisen ausge stattet. Dem Sieger winkt der Ehrenpreis des Fürsten und 100.000 Franken, für die Plätze sind 30 nen wird durch einen hervorragend organisierten Streckendienst der Miliz — alle Stras- 20, 15 und 10 Mille ausgeworfen Di« Rennstrecke ist 3,18 km lang und muss nich sen der Strecke, selbst in den Städten, werden kurzerhand gesperrt — in weitem Masse weniger als hundertmal rechtsherum durchmessen werden. Der Start erfolgt, wie unser Bild zeigt, an gefördert und gesichert. Organisation und der Hafenmole zu Füssen des herrlichen Kasinos. Kontrollen arbeiten hervorragend. Die Mille Es folgt gleich der Anstieg bU zur Kirche Sainte- Devote, an den sich die Gerade der Avenue des Spelucrues anschliesst. Nach einer scharfen Kurve geh tionalen Charakters. Die höchsten Stellen Miglia ist eine sportliche Veranstaltung na- es wieder bergab an den Kasinogärten vorbei, hin der Regierung verleihen ihre tatkräftige Hilfe unter zum Bahnhof, vor welchem noch eine scharf zum Gelingen des gewaltigen Rennens. Haarnadelkurve zu nehmen ist. Durch einen Tun nel geht es dann unter den Bahngleisen durch zum Ueberflüssig zu sagen, dass der Gabentisch Strand. Um in geradem Trasse am Strand weiter mit teuren Preisen dotiert ist. zukommen, musste der Taubenschiessplatz in eine Ausdehnung von etwa hundert Meter untertunne liert werden. Diese Unterfahrt wird durch ein Sy etem elektrischer Lampen taghell erleuchtet, so dass keinerlei Gefahr der Blendung für die Fahrer be steht. Auf etwa Halbkilometer langer Gerader geht' dann zum Niveau von Condamine. wo die Strecki im rechten Winkel zum Hafenviereck abbiegt unt von hier aus am Fuss des Felsens von Monaco ver läuft. Hier wird der Wendepunkt erreicht, wo eine weite Kurve eine vollkommene Rechtsdrehung verlangt. In entgegengesetzter Richtung geht's nun zu rück, die Breitseite des Hafens entlang bis zur Ein mündung auf die Rampenstrasse und nun auf 500 Meter langer gerader und steil ansteigender Strasse U.S zum Startplatz. Sechs an den markantesten Punkten der Rennstrecke errichtete Tribünen gewähren gute Uebersicht über den Rennverlauf. Unter grossein Kostenaufwand hat man die Rennstrecke fahrfertig eremacht. Die Stra-ssendecken wurden grösstenteils erneuert, so dass sich der gesamte Kurs in tadelloser Verfassung präsentiert. Es war auch notwendig, eine Treppe an der Hafenmole ganz einzudecken und fahrfertig herzurichten. Die Strecke ist zwar überall breit genug, doch wird man für Ueberholnngen nur mit den wenigen Geraden rechnen dürfen. Rennstrecke wie alle Seitenstraßen werden selbstverständlich während des Wettbewerbes streng abgesperrt, so dass jeder Verkehr stocken wird und die wilde Jagd sich richtig austoben kann. Die Einladung zur Teilnahme ist an fmnf Nationen ergangen, darunter befindet sich auch die Schweiz. Auf jeden Fall verspricht das Rennen eines der reizvollsten de3 Jahres zu werden, das in seiner Aufmachung der einzigartigen Landschaft und dem Kreis der Interessenten und Gäste angepasst ist. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt worden. Nun starten allerdings nur 19 Fahrer, da Stuck (Austro-Daimler) durch seinen kürzlichen Unfall im Antibes-Rennen an der Beteiligung- verhindert ist. Unter den sechs konkurrierenden Ländern ist, wie wir bereits berichteten, die Schweiz mit einem ihrer besten Bugattifahrer Lepori, vertreten. Leporis Sieg am Antibes-Rennen ist noch in frischester Erinnerung, so dass sich grosse Erwartungen an seinen Start knüpfen. Die Konkurrenten. Deutschland: Caracciola (Mercedes-Benz). Belgien: Bouriano (Bugatti). Frankreich: Dauvergne (Bugatti), Dore (Licorne), Dreyfus (Bugatti), Etancelin (Bugatti), Lamy (Rugatti), Lehonx (Bujatti), G. Philippe (Bugatti), de Rovin (Delage), Williams (Bugatti). Italien: Ghersi (Alfa-Romeo), Rigal (Alfa- Romeo), Sandri (Maserati), de Sterlich (Maserati), Zehender (Alfa-Romeo), X... (Alfa-Romeo). Polen: Bychawski (Bugatti). Schweiz: Lepori (Bugatti). Tausend. Meilen durch ganz Italien. Am Samstag startet in Brescia das italienische 1000-Meilen-Rennen, an dem alles, was im italienischen Automobilsport Namen und Klang besitzt, von der Partie ist. Das Nennungsergebnis mit 103 Konkurrenten AUTOMOBTL-FEVUE Die Sieger des letzten Jahres. Der absolute Sieger des klassischen Rundrennens 1928 war Campari, auf Alfa-Romeo 1500 ccm. der die 1670 km in 19 Std. 14" 5,8" hinter sich brachte und damit die Bestzeit Minoias und Morandis, auf O. M., der Sieger von 1927, glänzend schlug. Er hielt während den 19 Stunden das phantastische Mittel von 82,128 km ein. Die weiteren Kategoriesieger waren: 1100 ccm: Gilera, auf Fiat, in 23 Std. 59' 5,2" (Stundenmittel- 67,467 km) Kategorie 2000 ccm: Rosa, auf O. M., in 19 Std 22' 22,4" (Stundenmittel- 83,529 km); 3000 ccm Chrysler, Voisin und Mer-Strazza, auf Lancia, 19 Std. 37' 37,4" (Stundonmittel: 82,447 km); 5000 ccm: Minoia, auf La Salle, in 21 Std. 17' 25" (Stundenmittel: 76,005 km). Die Nennungen. Nachfolgend die «Männer mit den eisernen Nerven», die nächsten Samstag und Sonntag die 1670 Strassenkilometer in Angriff nehmen, ein Prüfstein für Fahrer und Maschine : Beachten Sie die flache, breit aufliegende Lauffläche mit dem zähen, griffigen Gleitschutz-Profil und die sondergleichen 1100 ccm: 1. Rossi (Fiat); 2. Fagioli (Salmson); 3. Zanelli (Fiat); 4 Bucci (Fiat); 5. Capello (Fiat); 6. Cagna (Fiat); 7 Dugnani (Fiat); 8. Tommasini (Lombard); 9. Tinarelli (Peugeot); 10. Montanari (Fiat); 11. Tibida (Derby); 12. Rivolta (Salmson); 13 Snob (X.); 14 Mariani (Fiat); 15. Martinelli (Fiat); 16. Lettieri (Fiat); 17 Terli (X.); 18. Lissoni (B. N.); 19. Bornioli (Fiat); 20. Tamburi (Fiat); 21 Gilera (Fiat): 22 Bellini (Peugeot); 23 Ferrarin (Fiat); 24. Palomba (Fiat); 25. Z (Peugeot): 26 De Marchi (Fiat); 27 Peretti (Fiat); 28 Savelli (Fiat); 29 Apollonio (Fiat); 30. Mengarelli (Fiat) 31. Biondetti (Salmson). lieber 1100 ccm: 82 Beria d'Argentina (Itala); 33. Alessandrini (Lancia); 34. Sorrentino (Lancia); 35. Leonardi (Chrysler); 36 Buchetti (Itala); 37. Borzacchini (Maserati); 38. Cuman (Bugatti); 39. Campari (Alfa Romeo); 40. Muro 15.a Leg. (O. M.); 41. Gismondi (Lancia); 42. Negroni (Alfa Romeo); 43. Minoia (Alfa Romeo); 44 Ambrosini (Fiat); 45 Fachetti (Fiat); 46 Maggi (O. M); 47. Brill: Peri (Alfa Romeo); 48 Frate I?noto (0. M.); 49. Benini (Alfa Romeo); 50 Bacchilega (Lancia) 51. Masperi (Bugatti); 52. Da Farra, Legione X (Lancia), 53. Carraroh (Alfa); 54. Richetti (Bugatti); 55. X. (Bugatti); 56. Anzolini (Lancia); 57 Mimi Aymler (Lancia); 58 Francesconi (0 M.); 59. Giacosa (Lancia); 60. Perfecta (Voisin); 61. Moriondo (Itala); 62. Ghirardi. Leg Taro (Lancia); 63 Minozzi (Bugatti). 64 Barhieri (X); 65 Longoni (Jordan); 66. Conflenti (0. M.); 67 X. (X) 68 Griffini (Lancia); 69. De Teffe (Alfa Romeo) 70. X (X); 71 Scampini (Alfa Romeo); 72. Guerrero (Lancia); 73. Varzi (Alfa Romeo); 74. X. (Bugatti)- 75. Foresti (0. M.); 76. Pirola (Alfa Romeo) 77 Rocchi (Alfa Romeo); 78 X. (Bugatti); 79 Strazza (Lancia); 80. X. (Bugatti); 81. X. (X.) 82. on. Moretti (Alfa Romeo); 83 X. (Lancia); 84 Arcangeli (0. M ); 85 Serboli (0. M.); 86. Ghers J (0. M.); 87 X. (0. M.); 88. Moriondo (Itala); 89 X. (X.); 90. on. Scarfiotti (Lancia); 91. Faneil (0. M.) 92. Arselli (Alfa); 93 Beretta (Alfa); 94. baronnessa Avanso (Alfa); 95. Ciopettini (Alfa); 96. Griffini (Alfa); 97 Peverelli (Alfa); 98. Natali (Alfa); 99. X. (0 M ): 100. Cortese (Alfa): 101. Pastore Kein Schleudern mit weltberühmte Handelsmarke PNEUS der United States Rubber Company Bessere Reifen gibt es nicht! 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Einen wichtigen grundsätzlichen Entscheid fällte das zürcherische Obergericht, indem es als Kassationsinstanz eine Nichtigkeitsbeschwerde des Statthalteramtes Zürich gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Zürich einstimmig guthiess, in welchem sich letzteres auf den Standpunkt gestellt hatte, dass in neuester Zeit Ueberschreitungen der Bestimmungen des Konkordats und der kantonalen Verordnung über den Verkehr mit Motorfahrzeugen behördlicherseits geduldet würden, die Vorschrift über die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 18 km in Ortschaften also nicht mehr gehandhabt werde und deshalb Ueberschreitungen dieser Vorschrift nicht mehr bestraft werden könnten. In der Beratung des Obergerichts wurde' mit Nachdruck betont, dass es seinerseits diesen Standpunkt nie eingenommen habe und nie hätte einnehmen können. Es stellte fest, dass auch die Polizeibehörden immer büssen, wenn sie infolge eines Vorfalles Kenntnis von Uebertretungen der Geschwindigkeitsvorschriften erlangen. Aus dem Umstand, dass sich die Verkehrspolizei bei dem heutigen gewaltigen Umfang des Verkehrs mit Motorfahrzeugen nicht mehr darauf verlegen könne, bei jedem vorbeifahrenden Motorfahrzeug die Geschwindigkeit zu messen, und deshalb wohl oder übel Ueberschreitungen in Kauf nehmen müsse, sei gar nichts für deren Straflösigkeit abzuleiten. Durchgangsverkehr von Automobil, Eisenbahn und Schiff. (Mitg. von der Internationalen Handelskammer.) Bekanntlich beschioss der Weltmotorkongress, der im letzten Herbst in Rom stattfand, die an der Frage interessierten internationalen Organisationen zu einem internationalen Wettbewerb einzuladen über das beste Containersystem für den durchgehenden Warentransport ohne Umladung per Automobil, Eisenbahn und Schiff. Die von den internationalen Organisationen ernannten Sachverständigen, die den Wettbewerb vorbereiten sollen, haben sich kürzlich im Generalsekretariat der Internationalen Handelskammer in Paris, unter dem Vorsitz des Senators Crespi, des Präsidenten des Königlichen Automobilclubs von Italien, versammelt. Zuerst wurde über •die Eigenschaften verhandelt, die das Containermodell besitzen muss, um von einer möglichst grossen Anzahl von Staaten angenommen zu werden. Die Sachverständigen waren sich einig, dass das endgültige Programm des Wettbewerbs nicht aufgestellt werden könnte, bevor diese erste Frage geklärt ist. Sie haben sich jedoch zur provisorischen Wahl von zwei Containertypen entschlossen, über deren Geeignetheit die verschiedenen internationalen Organisationen in Uebereinstimmung mit dem Vorschlag der Vertreter des Zwischenstaatlichen Eisenbahnverbandes ihre Meinung äussern sollen. Die beiden Containertypen gestatten ein© Belastung von 2% und 4 Tonnen; sie besitzen folgende äussere Ausdehnung: 2,25 Meter Länge, 2,10 Meter Breite und 2,10 Meter Höhe für den Container von 2 x /2 Tonnen, und 4,20 Meter Länge, 2,10 Meter Breite und 2.10 Meter Höhe für den Container von vier Tonnen,