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E_1929_Zeitung_Nr.033

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Der Automobilverkehr im

Der Automobilverkehr im Lichte behördlicher Berichte Der Jahresbericht der kantonalen Polizeidirektion « über ihre Verrichtungen » befasst sich natürlich auch in weitgehendem Masse mit dem Motorfahrzeugverkehr im Kanton. Ueber die besondere Tätigkeit der Motorfahrzeugkontrolle geben einige interessante Zahlen Aufschluss. Im abgelaufenen Jahre wurden 8023 Motorfahrzeuge auf ihre Verkehrssicherheit geprüft und insgesamt 18676 Verkehrsbewilügungen erteilt. Rund 7000 Personen oder 1300 mehr als letztes Jahr unterzogen sich der Eignungsprüfung als Fahrzeuglenker. Annähernd 1000 Personen konnte aber die Führerbewilligung wegen ungenügenden Leistungen nicht erteilt werden. Auf Ende des Jahres waren total 15900 Personen im Besitz des gültigen Führerausweises für Automobile, darunter 1062 Frauen, und 7503 Personen, worunter 15 Frauen, sind zur Führung eines Motorrades berechtigt. Die Strassenunfälle haben leider auch beträchtlich zugenommen und gelangten über 1000 Unfälle mit Personenverletzungen zur Anzeige. Sehr betrüblich ist die vermehrte Zahl von Todesopfern, welche von 39 auf über 60 anstieg. Mit gemischten Gefühlen werden Einzelne von der Bussenstatistik des Kantons Kenntnis nehmen. Es gelangten 11416 Uebertretungen von Verkehrsvorschriften zur Anzeige, wovon nicht ganz ein Drittel wegen Ueberschreitung der Geschwindigkeitsvorschriften erfolgten. In 938 Fällen fehlte der gültige Führerausweis oder die Verkehrsbewilligung. Von den Statthalterämtern wurden rund 4600 Bussen gefällt, von denen der Löwenanteil auf den Kreis Zürich mit 1827 entfällt, während Affoltern mit 79 den kleinsten Beitrag zu dieser ominösen Statistik lieferte. Recht bemerkenswert sind die Berichte der Statthalterämter, deren Ausführungen mehrheitlich von einem wachsenden Verständnis für die modernen Verkehrsbedürfnisse zeugen. Der Bericht aus dem Kreis Zürich befasst sich besonders mit den zunehmenden Verzeigungen wegen Fahrens ohne Verkehrsbewilligung. Es herrsche vielfach, und beson- ders unter Motorradfahrern, die irrtümliche \uffassung, für Probefahrten sei eine Bewilligung nicht erforderlich. Wir begrüssen es, wenn die Kontrollen ein besonderes Augenmerk auf Leute richten, welche im Lande herumfahren, ohne im Besitze einer Führer- bewilllgung zu sein. Wenn im guten Glauben eine Probefahrt ohne Bewilligung gemacht wird, so wird die Polizei diesen Fällen wohl das nötige Verständnis entgegenbringen. Gegen die übrigen Fehlbaren ist aber eine scharfe Massregelung angebracht, da sich gewöhnlich nicht die einwandfreiesten Elemente derartige Fahrten erlauben. Vielfach enden diese Reisen mit einer Havarie oder Kollision, wekhe Unfallereignisse den Ruf der Motorfahrzeugbesitzer zu gefährden drohen, so dass es nur im Interesse aller Fahrer ist, wenn die Serie der Schwarzfahrer möglichst dezimiert wird. Die Zürcher Amtsstelle ist der Ansicht, es seien für Versuchsfahrten besondere Strassen zu reservieren, da bei solchen Proben die gesetzlichen Vorschriften nicht immer innegehalten werden können. Diese Anregung wird sicherlich bei der interessierten Geschäftswelt und den Fahrern beifällig aufgenommen und verdient alle Beachtung. Versuchsfahrten werden immer unternommen werden, da man keinem Interessenten zumuten kann, einen Kauf abzuschliessen, ohne dass er sich selbst von den besonderen Fahreigenschaften des Vehikels überzeugt hat. Andererseits dürfte es aber auch der Polizeidirektion klar sein, dass sich der Fahrer bei Innehaltung einer tolerierten Maximalgeschwindigkeit von 30 km kaum von der richtigen Funktion des Fahrzeuges vollständig überzeugen kann. Da die Probefahrten ja doch gemacht werden, liegt es im allgemeinen Verkehrsinteresse, wenn dafür geeignete Strassen bezeichnet werden, auf welche sich diese Prüfungen zu beschränken haben. Affoltern meldet, dass «trotz vermehrter Kontrolle ein vernünftiges Fahren nicht erzielt worden sei» Besser könnte wohl das Fiasko der Kontrollen nicht ausgedrückt werden. Wir haben je und je darauf hingewiesen, dass Kontrollen, die sich auf die blosse Feststellung von Geschwindigkeitsübertretungen beschränken, der Sache des Verkehrs nur wenig dienen. Sie erreichen auch ihren Zweck nie, well die Polizei nicht nur dazu da ist, um zu warten, bis eine vorschriftswidrige Handlung festgestellt werden kann und weil neben dem Fahrtempo noch viele andere und ebenso wichtige Faktoren für die Verkehrssicherheit tnassgebend sind. Nun hat doch Atrrovrrmn - 92fl - N° 33 wenigstens eines der elf Statthalterämter zugegeben, dass mit der Geschwindigkeitskontrolle allein eine Verkehrsregelung nicht möglich ist. Hoffentlich zieht die oberste Instanz daraus eine Lehre und veranlasst eine Aenderung des Systems, wie sie ja bekanntlich in anderen Staaten im Verlauf der letzten Jahre auch vorgenommen worden ist. Ein besonderer Fingerzeig für Untersuchungsbehörden und für das Baudepartement sind die mehrheitlichen Feststellungen der Statthalter, dass die Unfälle zum Teil durch unübersichtliche Strassenkreuzungen veranlasst worden sind und die Sicherheit durch Beseitigung von Häusern, vorstehenden Hausecken erhöht werden könnte. Verschiedene Amtsstellen, so auch Horgen, haben erkannt, dass es den Gemeindepolizisten vielfach an dem nötigen Verständnis und der Sachkenntnis im Verkehrsdienst mangelt, weshalb beispielsweise gerade in diesem Bezirk Instruktionskurse mit einem theoretischen und praktischen Teil veranstaltet wurden, an denen sich zahlreiche Polizisten und sogar Gemeindepräsidenten beteiligten. Die Berichte von Meilen und Uster stellen fest, dass neben den Vergehen der Fahrer, der Unübersichtlichkeit gewisser Oertüchkeiten ein weiterer Faktor für die Unfallereignisse verantwortlich gemacht werden müsse, und das sei «eine gewisse Sorglosigkeit der Strassenbenützer». Die Unfallursachen seien vielfach auch im vorschriftswidrigen Verhalten der Verletzten selbst zu suchen, weshalb eine vermehrte Anpassung der Fussgänger an die jetzigen Verhältnisse erforderlich sei, wobei vor allem die Strasse nie unter Ausserachtlassung der erforderlichen Aufmerksamkeit betreten werden solle. Der Rapport aus Uster rechnet noch speziell mit den Velofahrern ab, die immer wieder ohne Licht fahren und dadurch sich und andere Strassenbenützer erheblich gefährden. Zu beherzigen ist auch der an die Motorfahrzeugführer gerichtete Tadel, dass manche es unterlassen, abzublenden oder bei abgeblendetem Lichte die Fahrgeschwindigkeit nicht herabmindern. Es ist nicht zu viel gesagt, wenn von diesen unanständigen Fahrern, welche die so kleine Manipulation des Abblendens aus Bequemlichkeit oder Gedankenlosigkeit unterlassen, erklärt wird, sie handeln fahrlässig. Es dürfte gar nichts schaden, wenn die Aufsichtsorgane diesen Unbelehrbaren mehr zu Leibe rücken wollten, da Jeder entgegenkommende Fahrer absolut wehrlos ist und sich höchstens gezwungen sieht, anzuhalten, um ein Unglück zu vermeiden. Von der Amtsstelle Andelfingen geht die beachtenswerte Anregung aus, es möge der Kantonspolizei eine Verkehrsabteilung angegliedert werden, die sich nicht nur mit Geschwindigkeitskontrollen, sondern vorab mit der Verkehrstüchtigkeit der Fahrzeuge zu befassen hätte. Es deckt sich dies mit unseren früheren Ausführungen, dass die Verkehrssicherheit noch lange nicht gewährleistet ist, wenn das Fahrtempo unter dem Druck der ständigen Kontrolle eingeschränkt wird. Leider ist bis dato die Bedeutung anderer Faktoren als Unfaüursachen immer unterschätzt worden. Die Verkehrstüchtigkeit des Wagens ist die erste Voraussetzung für einen geordneten Verkehr. Wenn die Bremsen oder die Steuerung nicht funktionieren, dann ist ein Tempo von 30 km schon verkehrsgefährlich, während andererseits bei einwandfreier Leistung aller Teile und vorab der Bremse auch höhere Fahrgeschwindigkeiten berechtigt sind. Der Ausbau der polizeilichen Verkehrs-* abteilung im vorgeschlagenen Sinn ist des* halb sehr zu empfehlen. Allerdings unter der Voraussetzung, dass nicht einfach zu den jetzt schon durchgeführten Kontrollen noch, weitere hinzukommen, was zu einer unangenehmen Verkehrsbehinderung führen könnte, sondern dass die Beaufsichtigung des Motorfahrzeugverkehrs einfach mehr in Form tech-i nischer Kontrollen erfolgt. Nachdem nun der, Kantonsrat die Erhöhung des Mannschafts« bestandes genehmigt hat, steht dem Ausbau der fliegenden Verkehrskontrollen in dern eben erwähnten Sinne nichts mehr im Wege« Der Bericht besagt übrigens, dass die Vor-« arbeiten für die Schaffung einer besonderen Verkehrsabteilung bei der Kantonspolizei derart gefördert worden sind, dass die Spezialabteilung dieses Frühjahr noch in Funktion treten kann. Damit wird die provisorisch und nur zeitweise amtende fliegende Kontrolle zur ständigen Einrichtung. Erwähnung verdient noch die bezirksweise erfolgte Durchführung von Instruktionskursen, in welchen hauptsächlich die älteren Mannschaftsbestände eine gründlichere Instruktion im Verkehrspolizeiwesen erhielten. Die älteren Beamten waren nämlich den Aufgaben der modernen Verkehrspolizei mangels geeigneter Belehrung vielfach nicht gewachsen* ein Mangel, der im Bericht ohne weiteres zugegeben wird. Es ist erfreulich, wenn nun auch in dieser Beziehung die Kantonspoüzei mit der Zeit Schritt zu ha'ten sucht. Wir möchten aber noch weitergehen und wünschen, das die Mannschaft, welche für Ver- SOLUTIOn DU PROBlclllE DE L'AUTODIODILE Une nouvelle voiture europeenne Peu de chevaux ä l'impöt. - 50 HP au frein nouveau moteups arbre ä cames en tete Silencieuse a toutes allures de consommation economique freins hydraufiques Carrosserie basse et confortable Voiture construite par les plus grandes iisines europ£ennes Renseignements seulement pour les agents en Suisse Gase postale Wli-Blanc 4905 GENEVE l s

N° 33 - 1929 AUTOMOBIL-REVUE kehrsdienst herangezogen wird, auch als Fahrer praktisch und gründlich ausgebildet wird, da nur solche Leute, die den Verkehr aus der eigenen Praxis kennen, auch kompetent sind, den Verkehr zu überwachen. Wenn man berücksichtigt, welches Gewicht die Meldungen und Aussagen von Polizeibeamten gerade in Gerichtsfällen haben, muss verlangt werden, dass die Beamten auch voll und ganz ihrer Aufgabe gewachsen sind. Eine möglichst umfassende Instruktion der Polizeiorgane in Verkehrssachen wird deshalb künftig zu den ersten Aufgaben der Polizeileitung gehören müssen. Z. Unwahre Behauptungen. Der « Bote der Urschweiz », welcher den ironischen Titel «Fortschrittliches Volksblatt» führt, versteigt sich in einem mit « Einges.» gekennzeichneten Artikelchen zu der Be- sen, andererseits aber Ausfahrten doch eine gewisse Verkehrsgefahr bilden, werden zukünftig zur Kenntlichmachung solcher Aushauptung: «Gegenüber dem unverantwortlichen Gebaren von Autostrolchen und ge-fahrtemeingefährlichen Automobilisten sollen die müssen. Die Behörde verlangt deshalb, Auf- andere Mittel angewendet werden verantwortlichen Behörden trotz der be-stellunstehenden Bestimmungen nicht einschreiten den Fussgänger und Fahrzeuge auf den aus- eines Postens, der die herannahen- dürfen! Es gebe öffentliche Blätter, welche fahrenden Wagen aufmerksam macht. Andere geeignete Massnahmen werden eben- die Behörden zur Duldung oder vielmehr zur Prämiierung dieser Gesetzlosigkeit in öffentlichen Blättern auffordern.» (Das Blättchen einer roten Fahne etc. Auf alle Fälle aber falls geprüft: so das zeitweise Aushängen fügt..den stolzen Aufruf bei (wer denkt nicht ist es endgültig mit dem Schilde «Achtung an die Altdorfer Tellspiele?) « Wir sind weit Ausfahrt» vorbei. Diese Anordnung, welche gekommen im Lande Stauffachers! » den al'«emeinen Verkehrsinteressen sicher Ja wirklich sind wir weit gekommen «im eher gerecht wird, verdient allgemeine Beachtung und sollte auch in schweizer- Lande Stauffachers ». Nämlich so weit, dass eine Zeitung einen solchen Unsinn verzapfen ischen Städten geprüft werden. z. kann... mit dem Anspruch ernst genommen zu werden. In der erwähnten «Einsendung» Moloch Niveau-Uebergang. wird einleitend gesagt: Viel wichtiger und Fünf Autoinsassen getötet. interessanter als die Drohung, welche die In der Nähe von Baberihausen in Hessen «Automobil-Revue » gegen alle 25 Kantone ereignete sich letzten Sonntag abend, ein ausgestossen habe (diese Kantone zu boykottieren), sei die Tatsache der verbrecherischen ganze fünfköpfige Familie zum Opfer fiel. grauenvolles Automobilunglück, dem eine Autoraserei, welche sich zu einem wahren Der Zementwarenfabrikant Hauck aus Autowahn auszubilden im Begriffe sei. Schaafheim war mit seinem Wagen, den Nun, der verehrte Herr Einsender scheint sein 25jähriger Sohn steuerte, und in dem ja auch von einem Wahn besessen zu sein, seine Frau mit zwei weiteren Kindern sass, aber nicht von einem Autowahn, sondern von auf dem Wege nach Hause, als der Wagen einem ganz gewöhnlichen Verfolgungswahn. Sonst würde er nicht behaupten, dass seriöse Zeitungen diese Uebertretungen, die er im folgenden anführt (einen Fall einer typischen Strolchenfahrt und das bekannte Unglück von Lausanne, wo ein betrunkener Autofahrer in ein. Mädchenpensionat hineinfuhr) 1 billigten und «zur Prämiierung solcher Gesetzlosigkeiten» aufforderten. Der Herr Einsender, , r der wahrscheinlich Leser der «Auto-Revue» _4st (sonst—wiide. er—sie- doch wohl nicht, .zk. tieren), hätte sehen können, dass die « Automobil-Revue » schon oft scharf gegen solche Strolchenfahrten Stellung genommen hat und dass sie gerade vor Ostern die Automobilisten zu vorsichtigem Fahren aufforderte und nach Ostern in einem besondern Artikel einen solchen Fall von « Gesetzlosigkeit » — gemeint ist wohl eher Gesetzwidrigkeit — scharf tadelte. Auch dürfte ihm bekannt sein — da er sich doch so sehr für autcmobilistische Fragen interessiert — dass die Sektion Waadt des A. C. S. nach dem Vorfall von Lausanne unverzüglich eine Eingabe an die Regierung gerichtet hat, in welcher sie besondere Massnahmen verlangt gegen solche Autofahrer, die im Zustande der Trunkenheit auf der Strasse angetroffen werden. Sie verlangt unter anderem, dass solchen Leuten ohne weiteres die Fahrbewilligung für immer entzogen werde. Es ist etwas anderes, ob man sich wehrt gegen die in den Augen der Automobilisten allerdings ungesetzliche Praxis der «versteckten Automobilkontrollen» und der damit verbundenen Bussenverfügungen, oder ob man fahrlässiges und kriminelles Vorgehen auf der Strasse unterstütze oder «prämiiere», wie sich der Herr Einsender auszudrücken beliebt. er. Zur Kennzeichnung von Auto-Ausfahrten. Auch bei uns im Lande herum nehmen die Warnungstafeln zu, welche die Passanten und übrigen Fahrzeuglenker auf der Strasse auf eine Autoausfahrt aus einem Gebäudedurchgang oder einem Park etc. aufmerksam machen sollen. Die Frage der Zweckmässigkeit dieser Schilder ist besonders auch in deutschen Verkehrskreisen lebhaft diskutiert worden und hat durch einen Entscheid einer städtischen Behörde eine interessante und wohl unerwartete Wendung genommen. In Frankfurt wurde nämlich angeordnet, die Schilder mit der Aufschrift «Achtung! Autoausfahrt!» vollständig zu verbieten, und müssen sogar bereits angebrachte Tafeln wieder entfernt werden.. Die betreffende Behörde erklärte, dass dieser Entscheid das Ergebnis langjähriger und aufmerksamer Beobachtungen sei, wobei festgestellt werden musste, dass die Warnungstafeln nicht nur ihren Zweck nicht erreichen, sondern sogar verkehrsgefährlich seien. Das Schild könne vor allem den Führer des ausfahrenden Wagens von der Verpflichtung zu besonderer Vorsicht nicht entbinden und anderseits bestehen in einer grösseren Stadt derart viele Ausfahrten, dass der Fahrzeugführer auf der Strasse durch die vielen Schilder unsicher und zudem davon abgehalten werde, seine ganze Aufmerksamkeit den Ereignissen auf der Fahrbahn selbst zu widmen. Vielfach können die Schilder nicht beachtet werden, weil sie untergehen im Gewirr der Firmenund anderen Tafeln, die längs der Häuserreihen bereits ausgehängt werden. Durch allzuviel Verkehrstafeln aller Art wird die Aufmerksamkeit auch abgestumpft, was nur dazu beiträgt, dass die wichtigeren allgemeinen Verkehrssignale nicht mehr genügend beachtet werden. Die nämlich negative Reaktion zeigt auch der Fussgänger und die Statistiken beweisen, wie sich gerade bei Ausfahrten die Unfälle, trotz aller Schilder, häufen. Da die Schilder sich als zwecklos erwie- an dem Uebergang über die Bahnlinie Hanau-Erbach im Odenwald von einem Personenzug erfasst wurde. Das Auto wurde zuf Seite geschleudert und überschlug sich. Die Insassen kamen unter den Wagen zu liegen. Durch den Sturz explodierte der Benzintank und der Wagen geriet in Brand. Die unter dem schweren Wagen liegenden Personen könnten sich.nicht, rühren..und Als die Retungswache aus dem benachbarten Dieburg und aus Babenhausen erschien, die sofort von dem Unglück benachrichtigt worden waren, und den Wagen hoben, war es bereits zu spät. Zwei Personen waren tot, die andern drei erlagen in der Nacht ihren fürchterlichen Verletzungen. Ve»!**»!*» Die rahreinschränkungen für den Motorfahrzeugverkehr an den Sonntagen und am Auffahrtstage vom 1.—30. Mai, lautend auf 30 Kilometer im offenen Felde und 18 Kilometer in Ortschaften, ist vom Regierungsrat des Kantons Solothurn wie letztes Jahr erneut angeordnet worden. Gesellschaftswagenverkehr durch das Engelbergertal. In seiner Sitzung vom 6. ApriJ 1929 hat der Landrat von Nidwaiden die von der Bahn, dur Regierung und von Engelberger Interessentenkreisen beantragte Beschränkung der Gesellschaftswagen über 23 Plätze auf der Route Wolfensohiessen—Kantonsgrenze N'idwaiden—Grafenort mehrheitheb abgelehnt. Die Engeiberger Route wird also von Seite Nidwaldens nicht gesperrt. Dieser begrüsseaswerle Bescbluss kam nur zustande mit Hilfe der landwirtschaftlichen Vertreter im Rate. Wir richten daher an alle Automobilisten den folgenden Wunsch: 1. Bei Touren durch das Engelbergertal nehmt alle Rücksichten auf andere Strassenbenützer und Strassenanätösser, so dass diese nicht durch rücksichtsloses Fahren zu Automobilfeinden werden. 2. Benützet die guten, altbekannten Gasthöfe und Hotels von Hergiswil bis Wolfenschiessen. Diese werden sich eine Ehre daraus machen, Sie ebenso gut und zu ebenso bescheidenen Preisen zu bedienen wie anderswo. 3. Berücksichtigt in eurem Geschäftsverkehr nach Möglichkeit die Nidwaldner Geschäfte. Der Ausspruch. das3 Nidwaiden nur den Schaden und die Unannehmlichkeiten habe, soll verschwinden. Bei allgemeinem Verständnis werden der Autogegner immer weniger. ¥• C. S. AUTOSEKTION ST. GALLEN-APPENZELL DES T. C. S. Da trotz Verlegung der Rechtsauskunftsstelle nach St. Gallen verschiedene Mitglieder aus dem Tog^enburg und Wil sich zwecks Beratung an die frühere Rechtsauskunftsstelle in Flawil, Herrn Advokat Lutz, Sektionspräsident, wandten, hat die Kommission — in der Absicht, nach Möglichkeit die verschiedenen Landesteile zu berücksichtigen und auch den im Toggenburg und Wil wohnenden Mitgliedern zu ermöglichen, unsere Institution unentgeltlicher Rechtsauskunft rege benützen zu können — beschlossen, einstweilen nachstehende zwei Rechtsauskunftsstellen zu bestirrimen: 1. Dr. jur. A. Hausammann, Advokat in St. Gallen. Bei vorheriger telephonischer Verständigung Samstags jeweils auch in Heiden zu sprechen. 2. Sektionspräsident E. Lutz, Advokat in Flawil, ist Dienstag, jeweils 2—& Uhr, auch in Wil zu sprechen. Fr. Weitere T. C. S.-Mitteilungen siehe Seite 17. r 1 i m i m I 3 9 i Schönheit Komfort Drei Eigenschaften, die aus dem New York, die Metropole des Luxus und des Reichtums, hat ihn aufgenommen und nun befindet sieh NASH an der Spitze der Wagen seiner Klasse in der grössten Stadt der Welt. Sein Erfolg ist jetzt allgemein u. wir laden Sie ein, den Wagen zu bewundern, seine überragenden Eigenschaften kennen zu lernen, indem Sie beim Vertreter eine Versuchsfahrt verlangen. Sie werden vom neuen GENF: 8. A. Perrot, Duval A Cia. GENF: Grand Garage de l'Ath6nee, S.A. LAUSANNE: Garage Wirth & Cie. FBfclBURG: Garage de Perolles MARTIGNY: Emile Halsant LUGANO: Garage Central LA CHAUX-DE-FONDS: C. Peter & Cle.; S.A. LIESTAL: KonracJ Peter & Cla., A.-G. BIEL: Konrad Peter & Cio., A.-G. BAAR (Zug). Th. Klaus SOHAFFHAUSEN: Hürllmann dt Quyan ZOPINGEN: P. Erismann BASEL: Autavla A.-G. ZÜRICH: Binelli & Ehrsam BERN: Lanz & Huber SOLOTHURN: E. Schnetz & Cie. KRIENS: Walter Lienhard THUN: Rud. Voll- BRUGG: A. Schüret! CHU'R: Loonn. Posch ROHflBACH: Hans Lanz FLAWIL: Hans Strasser Avec le retour de la belle saison, les preoecupations de l'automobiliste doivenb consister h chercher les moyens de tirer le meilleur parbi possible de son vdhicule, qu'il s'agisse d'uue voiture ou d'un camion. Or, la premiere question ä se poser est eelle de la carburation: Totre motem» forule-t-il trop d'essence? cloiine t-il tonte sa puissance? Si vous avez le moindre doute ä c§ su;et, allez trouver votre garagiste: si votre moteur n'est pas muni d'un il vous en proposera un, et si vous l'avez dejä, il vdrifiera et corrigera au besoin Bon rdglage. Fne tle i Höpftal 123 Iei.».42-».ö2 Eleganz einen Wagen 1. Klasse macJien. MAI H 2ÄHHÜ entzückt \ TJNE QUESTION DE CABBÜRATECß „SOLEX" sein. 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