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E_1929_Zeitung_Nr.036

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE 1929 — N° 36 Im Auto durch Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. enti mm HOTEL Ragaz Kanton St, GaUen Von den Automobilisten bevorzugtes Haus. Autoboxen — Zimmer mit fliessendpm Walser. Wa enstad beim Bahnhoi Komfortabel neu eingerichtetes Hans. Zimmer mit fliessendem Wasser. Selbstgeführte Küche. Reelle Landweine, Forellen, Garage, 10 Boxon Tel 1 Grosse Gartenwirtschaft KURHAUS Linie: Appenzell-Urnäsch-St.Gallen Gasthaus zum Schwefe.bad SARGANS gut bürgerliches Haus. UfeissDad Appenzellerland (820 Meter ü. Meer) Hote Uznach £ÜL bekannt gute Küche n. Keller. Garage. Tel 39 Fran Fäh. Hochzeiten. Spezialität Fischküche. Garage. Telephon 12. E. t'iei-IU-im Ii. Bertogrne, Küchenchef. Grösstea alpines 8chwimmbad und Sonnenbad der Ostschweiz. 5000 qm. Kendez-vous der Automobilisten. — Pension von Fr. 10.— an. Diners, Bachforellen, Butterküche. 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Dieselb. verschwinden aber nach kurzer Zeit beim Gebrauch von Columba-Magenpulver Es ist ein unschädliches, sicher wirkendes Mittel gegen Verdauungsstörungen jeder Art, gegen Appetitlosigkeit, Magenschmerzen, Magenkrampf, Uebelkeit, Erbrechen, Magendrücken, Sodbrennen, Blähungen, Aufstossen, übelriechenden Atem. Preis pro Schachtel Fr. 3.—. Machen Sie einen Versuch ,und Sie werden von dessen Güte, wie schon hundert andere Kunden, überzeugt sein. Einzig erhältL bei 'der Apotheke zur Taube, Schaffhausen 7. BflHNHOFSTR.52 / ZÜRICH Nachdem nun das Schreiben unserer Abonneiitin, Frau J. B.S., das in Nummer 30 erschienen ist, eine lebhafte und interessante Diskussion in den nachfolgenden Nummern 32 und 34 entfesselt hat, lassen wir heute nochmals die prinzipielle Gegnerin in der strittigen Frage zu Worte kommen. Ueber das, was Frau J. B.-S. sagt, namentlich aber ihre Ausführungen über die entschwindende Weiblichkeit, kann man in guten Treuen verschiedener Meinung sein. Mit der Behauptung, dass das heutige Girl eine sittig verminderte Wirkung ausübe, ist auf jeden Fall weit über das Ziel hinausgeschossen worden. Wir werden in der nächsten Nummer zu unserer Diskussion einen redaktionellen Schlusskommentar sprechen. Frau J. B.-S. kommentiert Sehr geehrte Redaktion der «Automobil-Revue>! Zuvorderst meinen herzlichen Dank, dass Sie meiner Einsendung über diese ganz interessante Frage so rasch Raum gegeben haben. Es war mix dies der beste Beweis dafür, dass ich mit meiner Anregung an die rechte Adresse gelangt bin, und die verschiedenen Antworten auf meine Ansichtsäusserung beweisen mir zur Genüge, dass das Thema jedenfalls sowohl unter Damen als Herren eifrig diskutiert worden ist. Und nun die betreffenden Antworten. Sie haben mich interessiert und zugleich beehrt. Es sei mir gestattet, in kurzen Zügen auf verschiedene Bemerkungen zu antworten. Fräulein G. M. möchte ich sagen, dass ich mit ihr darin einiggehe, die unverheirateten Frauen den verheirateten gleichzustellen. So philisterhaft veranlagt bin ich nun denn doch nicht. Warum sollten denn nicht unsere anverheirateten Mitschwestern gesellschaftlich die gleichen Rechte besitzen wie wir ? Ich stosse mich beispielsweise absolut nicht daran, wenn sich eine ledige Tochter mit einem verheirateten Manne unterhält!! Weil ich gerade der Ansicht huldige, dass Mann und Frau nicht künstliche Sonderdasein pflegen sollten, bin ich schon aus diesem Grunde Gegnerin weiblicher Automobilclubs. Wenn, wie Fräulein G. M. anführt, der Sport auf der einen Seite — dazu möchte ich allerdings ein Fragezeichen setzenn — und die Berufstätigkeit auf der andern den Interessenkreis erweitert und den Gesichtsbreis wesentlich vergrqssert haben, so ist nicht der Zusammenschluss der automobilfahrenden Frauen, sondern die Mitgliedschaft zu den bestehenden Clubs das Natürliche und Gegebene. Oder nicht? Der Präsident des bestehenden Schweizerischen Damen-Automobilclubs, Frau G. Plüss, bin ich für itee Antwort sehr verpflichtet. Sie weist in ihrer Erwiderung auf einen Punkt hin, den ich ebenfalls unterstreichen möchte. Wenn die Frauen unbedingt in eine Organisation hinein wollen, so sollten sie diesen Anschluss in den bereits bestehenden suchen. Es gibt selbstverständlicherweise Frauenvereine, die als solche, und nur als solche, Grosses zu leisten vermögen. Die Gründung eines Damen-Automobil- :lubs hat mich aber deswegen frappiert, weil ich für diese Organisation einen befriedigenden Zweck nicht finden kann. Mit dem « unter sich sein wollen » ist es so eine Sache, und für den gesellschaftlichen Zusammenschluss sind bereits so viele Gelegenheiten vorhanden, dass Neugründungen einfach unnötig sind. Ich möchte nicht maliziös werden uiid die Frage offen, lassen, ob die «verheiratete Frau> oder das «junge Mädchen», oder die Alteinstehende >, oder die « Berufstätige» gesell- Der Verein der Nobelpreisträger* ' Auf Anregung des schwedischen ArzteS und Nobelpreisträgers Prof. Barany in Upsala ist eine Gesellschaft der Nobelpreisträger in Gründung begriffen, die sich zum Ziel setzt, das Internationale Studieninstitut in Genf zu fördern. Zwanzig Gelehrte und Staatsmänner verschiedener Nationen, die den Nobelpreis erhalten haben, haben ihre Zustimmung erklärt. Ja oder nein ? Sollen Damen einem Club angehören? Eine Frage, über die man sich streiten kann. die Organisation», sondern sie lautet heute klipp und klar : « Wie haben wir Frauen es anzufangen, dass wir an unserer Weiblichkeit nichts verlieren ?» Die Frage ist somit viel tiefschürfenderer Natur als sie gemeinhin betrachtet wird. Nicht was die Frauen tun sollen, sondern ob sie überhaupt noch weiter da sein sollen, das ist die Frage. Die Frau hat vielleicht in den letzten Jahren durch ihre Organisation nach aussen gewonnen, aber nach innen unendlich verloren. Sie hat sich die verschiedensten Berufsarten erobert, erklettert, gleich wie der Mann, Ehrenposten, Vereinspräsidentschaft usw.; sie hat sich den Herrenschnitt und die Zigarette gesichert, ihre Röcke um so und so viel Zentimeter kürzer geschnitten, sie ist moderner, sie ist vielleicht auch « rassiger » geworden, hat sich dabei den Massenbeifall derer erkoren, die den Menschen nach messbaren Leistungen •bewerten, und hat dabei doch vielleicht ihr Bestes, ihre Weiblichkeit, eingebüsst. Man entschuldige mich, aber die mit dem Herrenschnitt behafteten köduzierten Girls können ebensowenig eine sittigende Wirkung ausüben wie jene Frauen, die ihre Talente, statt sie als Versteherinnen zu pflegen, zu Parfofceleistungen persönlicher Geltung willen auftreiben. Aus diesem Grunde habe ich mich gegen die Gründung eines Damen-Automobilclubs aufgelehnt, indem ich finde, dass alle diejenigen Clubs und Vereine, die es den Männern in allen Beziehungen gleichtun wollen, zum •orneherein ihren Zweck verfehlen. Fmu J. BsS. Kleine Auto-Anekdoten Rand ums Auto. Zappel ist ein sparsamer Mann. Und Zappe! ist ein fauler Mann. Auf der Landstrasse fährt ein leeres Taxi vorüber. Zappel schreit nnd winkt. Das Auto hält Kostet es was, wenn Sie meinen Mante! mit ins Auto nehmen und ihn in der Stadt abgeben?» fragi Zappel. «Nein, das mache ich umsonst,» erwidert freundlich der Chauffeur. «Wohin soll ich denn den Mantel legen?» «Ach, darüber brauchen Sie sich kein« Sorgen zu machen. Ich bleib© darin...» Quatz besucht den Autoladen von Schimeks. Schimeks sind mit Quatz befreundet. Und! als sie gar hören, dass Quatz ein Auto kaufen will, dann kennt die Freundschaft keine Grenzen mehr: Quatz wird zum Essen eingeladen. «Und nun,» sagt Schimek nach vollendeter schaftlich leichter den Anschluss findet oder nicht. 'Mahlzeit, «und nun zu den Geschäften. Kommen Sie mit, Quatz, und suchen Sie sich Letzten Endes kommt es nicht darauf an, sondern es spielen dabei ganz andere Momente eine wesentliche Rolle, die auch ein Damen-Automobil- ein Auto aus.» :lub beim Fehlen nicht zu ersetzen vermag... «Nein, das bringe ich nun nicht mehr fertig,» gibt Quatz zur Antwort. Wie grundverkehrt übrigens der Zweck eines Damen-Automobilclubs aufgefasst werden kann, «Nanu? Warum denn nicht?» eigen die Aeusserungen von Fräulein R. am besten. «Nachdem ich so herzlich von Ihnen eingeladen worden bin, nachdem mir ein so Ich will nicht boshaft werden. Sollte jedoch dio Mehrzahl der jungen Damen den gleichen Gedanken und Gefühlen wie Fräulein R. unterworfen sein, freundlicher Empfang zuteil wurde, bringe dann allerdings wäre es um die Zukunft des ich es nicht fertig, Ihnen auch noch ein Auto Damen-Automobilclubs bereits heute geschehen. Denn solche junge Damen werden sich bei ihren schuldig zu bleiben..^ Mitschwestern nie heimisch fühlen, sondern nach Möglichkeit Herrengesellschaften aufsuchen, um sich Chan dort die nötigen « Galanterien » und « Aufmerksamkeiten » servieren zu lassen. Und vielleicht eben Hotel-Metzgerei dann < einen kennen lernen, der einem mehr als nur lieber Sportkamerad sein könnte»! Bären Die kurze Diskussion in der «Automobil- Neu renoviert. — Telephon 6 Revue» über die Frage einer Clubzugehörigkeit hat mir wiederum blitzartig die tragi- P. Baumgartner. Gesellschaftssäle. Lebende Fische. Garage che Situation gezeigt, in der wir Frauen uns heute befinden. Auf der einen Seite der Drang nach Befreiung, nach Absonderung, nach Vermännlichung, wie es F. Seh. ganz richtig Solbad Schützen, Rheinfelden anführt, auf der andern Seite der nicht zu Modernes Hotel, teilw. Zimmer mit tötende Drang nach Koketterie und Puppendasein. Deshalb wird auch gewöhnlich die Lokalitäten, grosser Garten. — Vor- fl. Wasser u.Ferotelephon. — Schöne Frauenfrage auf ein ganz falsches Qeleise zügliche Heilerfolge durch Bade- u. gestellt. Sie lautet heute nicht mehr «wie Prospeüe. Trinkkuren. F. Kottmann. gewinnt die Frau durch den Beruf oder durch

36 1929 ÄUTOMOBIL-REVUE 17 Kennen Sie das Nummernschild c. V. l"? Der Mailänder Automobilclub hat die Aussöhnung zwischen Quirinal und Vatikan mit dem Beschluss feiern wollen, dem Papst ein Prachtauto zu schenken. In zwanzig Tagen sollte das Wunderwerk bereit sein, was in der Weise bewerkstelligt wurde, dass man in einer Fabrik, die für fürstliche Personen und Krösusse Autos herstellt, unter sechs Exemplaren das geeignetste auswählte und sich dann mit dem Vatikan verständigte über den Stil der Ausstattung. Der Vatikan verlangt, dass das Auto aussen amarantrote Farbe trage und im Innern mit Damast tapeziert sei, wünschte aber im übrigen Vermeidung aller Auffälligkeiten. Ein Meisterwerk von «signorilitä» sollte das Fahrzeug werden, aber diskret, gediegen, unauffällig. Wir sind zwar noch nicht so weit mit dem Auto wie mit der Märmerkleidung, wo alles Auffällige ohne weiteres schlechter Geschmack ist, aber unter Führung des Vatikans auf gutem Wege zu diesem wünschenswerten Ziele. Der Wagen ist eine Berlin©, mit vier Türen, mit dem Volant rechts, nach italienischem Usus und so gross, dass es bei voller Benzinladung, aber Passagiere nicht gerechnet, sechsundzwanzig Zentner schwer ist. Achtzylinder, mit einer Höchstschnelligkeit von Tiundertdreissig Kilometern. Grösste Sorgfalt wurde darauf verwendet, jede Vibration auszuschalten. Länge über sechs Meter. Aeusserlich nichts Anormales, auch keine Verschwendung von Wappen, nur an der Türe unter dem Fenster ein kleiner Schild mit dem Familienwappen des Papstes, ein schwarzer Adler im roten Feld und drei rote Kugeln in silbernem Felde. Türklinken etc. aus vergoldetem Silber. Wenn der Papst offiziell reist, so können zwei Fähnchen in den 'Papstfarben, weiss und gelb, durch ei- Vegetarisches Restaurant ZÜRICH 1 26 U> 28 (neben Kino Scale) nen Druck auf den Knopf gehisst und wieder Behagliche Räume eingezogen werden. Und der Nummernschild? Natürlich ist er nicht italienisch,-da S p-ezialitäten ans eigener Konditorei. für Nachmittags • Kaffee. doch die «Stadt des Vatikans» einen eigenen Bequem •- autohaltesieile. Staat in- jeder Bedeutung des Wortes vorstellen soll. Der Wagen hat also gegenwärtig überhaupt keine Nummer und wird sie erst im Vatikan erhalten, und zwar die bedeutungsschweren Buchstaben C. V. 1 (Cittä del Vaticano, Nummer 1). Den Fussboden des Wagens bedeckt ein weissestes Pelzfell. Banque de Depots Hermelin? Chi lo sa? Der Sitze sind vier, zwei feste hinten und zwei drehbare und et de Oredit verstellbare vorn..Alle Zubehör im Innern ist aus vergoldetem Silber; dazu gehören auch zwei in die Karosserie eingelassene Kästchen, das eine die Toilette, das andere ein 3—5 Jahre ZINSFUSS FÜR ANLAGEN Service aus Kristall und Gold für Erfrischungen enthaltend. An Stelle des üblichen Sprachrohrs ist auf der rechten Seite des päpstlichen Sitzes eine Klaviatur von sechs Tasten angebracht, womit durch eine Lampe vor dem Kopf des Chauffeurs signalisiert werden kann, ob langsamer oder schneller gefahren werden soll, ferner das Anhalten, das Anfahren und rechts und links. Die zwei Vor- GENF, 18, nie de Hesse derposten für Chauffeur und Kämmerling sind in rotem Marochin austapeziert. Mit dem Auto wurden zuerst einige Fahrten unternommen auf Lieblingsplätze des Papstes, der bekanntlich vor seiner Wahl in Mailand wirkte, wobei, wie man ersieht, die Photographen wirkten. Das Auto soll demnächst in einem Extrawagen nach Rom spediert werden. Am 1. Mai werden eine Schar Mailänder, Mitglieder des Autoclubs, mit ihren Wagen in der Stadt des Vatikans sein und der Uebergabe des Autos an den Papst beiwohnen. H. Halbinsel Bächau am Zürichsee Beliebtes Ausflugsziel für Automobilisten, Hoohzeiten, Gesellschaften und Vereine. Renommierte Küohe und Heuer. (Butterküche.) Mitglied A. C. S. Garage. Telephon Bach 10. A. Gassmann-Müller. saitler nähmaseninen für Auto-Sattlerei, Wagendecken, Taschen, Tornister etc. liefert als 60 i ährige Spezialität HOGH'S ftdier nanmascninen-UJerhe fl.-G. Bielefeld Vertreten durch i F. Zellweger, Zürich, Zähringerplätz 5, Tel. H. 75.64 Die verbotene Trommel. Die kubanische Regierung hat ein Verbot erlassen, die afrikanische Negertrommel in den Tanzkapellen zu verwenden. Als Grund wird angeführt, dass durch die Töne dieser Instrumente die Tänzer in eine Raserei versetzt würden, die oft genug mit epileptischen Anfällen ende. Spielzeug der Grossen. Am 19. April wird in Paris eine Ausstellung von Bleisoldaten eröffnet. Hauptunterstützung fand sie bei zwei Theaterautoren, Paul Armont und Leopold Marchand, die.die grösste Bleisoldatensammlung der Welt besitzen. Sie enthält alle Soldaten- seit dem 30jährigen Kriege bis auf unsere Zeiten. Hein in Gläschen oder gespritzt mit Siphon. C. V. 1, der neue Galawagen des Papstes. Bunte Chronik aus aller GUGGITAL KUßHAUS Prachtvolle Aussicht aut Zagersse. Stets lebende Forellen. Qualitätsweine Autopark. Telephon 20, Bes. F. Moser. Welt Der jazzende Sultanssohn. Der älteste Sohn des ehemaligen Sultans Abdul Hamid, Prinz Abdul Kadir, hat in Budapest vor einer, Kommission des Ungarischen Musikerverbandes seine Jazzmusikantenprüfung mit «gut» bestanden und wird nun ein Engagement in einem der ersten Pariser Hotels als Jazzmusiker annehmen. Mechanische Barmixer. Zwei grosse Londoner Hotels haben einen «Robot», sog. Maschinenmenschen, an die Bar gestellt, wo er Mixgetränke aller Art mit der ..Sicherheit der unfehlbar funktionierenden Mechanik mischt. Diese Robots zu importieren dürfte indes kaum angebracht sein, da der Durchschnittsmann hinter dem Bartisch lieber junge, hübsche Mädchen sieht. Die Eselausstellung. Vor einer Reihe von Jahren brachte eine Londoner Zeitung die Ankündigung, in Hammersmith — es mag auch ein anderer Vorort Londons gewesen sein — finde am nächsten Mittwoch eine grosse Ausstellung von Eseln statt. Nun dürfte, wie die Londoner Exhibir tions beweisen, kein Volk der Erde so sehr auf Ausstellungen versessen sein wie das englische. Es war also kein Wunder, dass sich am besagten Mittwoch eine gewaltige Menschenmenge auf Hammersmith zu bewegte, wo Anschläge den Weg nach der Aus-- Stellungshalle wiesen. Es war eine riesige Halle, aber bis die Besucher kamen, war sie leer. Und Tausende hatten sich bereits einigefunden, bevor sie die Entdeckung machten, dass die ausgestellten Esel sie selbst waren und dass das Datum der Ausstellung der -f. 1. April war. Die iuiahrtsstras&en aus aer ganzen sscnweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. Lausen Hotel Bären A.C. S. Altren. Haus, Bekannt 1. gute Küche u prima Langenttiai H Weine. Stets Forellen. ÖW«~ Hähnelt Bekannt für Ia Küche u. Keller. Kleine Schatt. Garten Mod. deutsche Kegelbahn Huto-Garagei. HoteL Oel, Ben- u. grosse GeseUschaftssäle. — Garage. zin. Tel.61 G. Hnrtltf, Besitzer Telephon Nr. 10. W. Heuenschwan der. Bwl tattof T.CS. - A.C.8. Prima Küeuo und Keller, Zimmer mit fliessendem Wasser, kalt und warin. Grosse Garage für 30 Wagen: ßeparatnr-Weikstätte. Tel. Nr. 12. Hans Thoiiuiien, Bes. Woroenbad oei Lyss Hotel Worbenbad T. C. S. trstkl.Haus, direkt an d Strasse Lyss- Biel. Vorz.Kllcne u.Keller. Stets Forelen Grosser. schattiger Garten. Bädei ftuto-Garage Oei. Benzin Tel Nr. 55 O KHn>«»-WiHhrlcH Mit^i V« T r * WORB Hoiel Löwen WIGOtfi, Gr. Gasellschaltssaa. Zimmer mit lautendem kaltem und warmem Wasser, Bäder, Zentralheizung. Bachlorellen. Grosser Garten Geheizte Garage. Oel. Benzin. H. Bernhard. Besitzer Burgdori bchöne Weme - Ausgezeichnete Stets lebende Forellen. hnpMR! T. C. 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