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E_1929_Zeitung_Nr.037

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Ausgabe: Deutsche Schweiz. BERN, Freitag 26. April 1929 Nummer 20 Cts 25. Jahrgang. — NP 37 ERSTE SCHWEIZERISCHE AUTOMOBIL-ZEITUNG Zentralblatt für die schweizerischen Automobil- und Verkehrs-Interessen ABONNEMCNTS-PREISE: Erscbaint laden Dienstag und Fttltat Monatlich -Gelbe UtU- Halbjihrlleh Ff. 5.-, jahrlieb Fr. 10.-. Im Ausland unter Portozuschlag, tolern nicht pottaratlich bestellt Zuschlag für postamtliche Bestellung im AD , In- und Ausland 30 Rappen. Postchecb-Recnnung (11/414 Telephon Bollwerk S9u84 Brtltenratnstnsse 97, Uero Telegramm-Adresse: Autorevue. Bern INSERTIONS-PREIS: Die achtgespaltene 2 mm hohe Grundzelle oder deren Raum 45 CU. für die Schweiz: für Anzeigen aus dem Ausland 60 Ctfc Grossere Inserate nach SeitentarU. lnseratensebluss 4 Tage vor Erscheinen der betreffenden Nummer Zum zweiten Genfer Salon Morgen öffnet der Genfer Salon zum zweiten Mal seine Tore. Er wird den Besuchern ein ganz anderes Bild zeigen, als dies bei der ersten Serie der Fall war. Beherrschten im ersten Salon Eleganz und Luxus die weiten Räume, so dominieren diesmal Nützlichkeit und Wirtschaftlichkeit. Der Salon für Schwergewichte, Motor- und Fahrräder "wird speziell ein Zeugnis ablegen für die Entwicklung unserer schweizerischen Industrie und für die wachsende. Bedeutung des einheimischen Motorfahrzeugwesens. Dass Herr Bundespräsident. Haab in freundlichster Weise das Ehrenpräsidium dieses internationalen Salons für Schwergewichte übernommen hat, beweist zu unserer Freude, dass man auch an höchster Stelle unseres Landes der Entwicklung des Motorfahrzeugwesens die grösste Bedeutung zumisst und dass unser schweizerischer Eisenbahn-Minister wohl nicht davor, zurückschreckt, die Gleichberechtigung des modernen Verkehrsmittels mit der Eisenbahn vollauf zu anerkennen. Ohne auf das Problem von Schiene und Sfrasse in. diesem Zusammenhang näher eingehen zu wollen, sei doch betont, in' welch hervorragender Weise heute der Motorlastwagen und der Gesellschaftswagen zur Wohlfahrt des ganzen Landes beitragen. Die .Technik hat gerade bei den Schwergewicht ten in den letzten Jahren Wunderbares geleistet Die Ausstellung wird den unumstösslichen Beweis liefern, dass durch eine glänzend vervollkommnete Technik die automobilistischen Schwergewichte samt ihrer Zubehöfindustrie ihre Kinderkrankheiten überwunden haben und wir heute Konstruktionen besitzen, die an Zuverlässigkeit, an Bequemlichkeit nichts mehr zu wünschen übrig lassen. Ein spezielles AnZiehungsmoment bedeutet selbstverständlich die internationale Flugzeug-Ausstellung, die nicht nur die erste Veranstaltung dieser Art in der Schweiz darstellt,, sondern in ihrer Konzentration auf die Kategorien, auf die Sport- und Tourenflugzeuge Oberhaupt einzig dastehen dürfte. Unter den Konstrukteuren befinden sich die namhaftesten und' bekanntesten der Schweiz, Italiens, Frankreichs, Deutschlands und der Der Fall Cranmore Kriminal-Roman von V. Williams. Copyright 1925 by Georg Müller Verlag A.-G., München. (2. Fortsetzung) Mit Gewalt suchte er ein Gefühl des Entsetzens von sich abzuschütteln. Auch ohne auf die Uhr zu sehen oder in dem leeren Haus herumzuhorchen, war's ihm jetzt gewiss, dass Carmen etwas zugestossen war. Volle fünf Minuten stand er in der Halle, die Hände in den Taschen, mit gerunzelten Brauen, während die unsichtbare Uhr erbarmungslos weitertickte. Endlich riss er sich mit einem Ruck zusammen, ging ans Telephon und rief die Nummer des «Planet» an. Harringay antwortete. An seiner müden Stimme und kurzangebundenen Art war zu erkennen, dass er viel zu tun hatte. - «Sind Sie da, Harringay ?> fragte Jim. «Ich muss Sie sprechen...» «Schön, kommen Sie einmal zum Mittagessen... passt Ihnen Donnerstag?» «Nein, nein,» Cranmore versuchte, seiner Stimme Halt zu geben. «Es ist wichtig, ich muss Sie heut abend noch sprechen . . .» «Tut mir leid, aber das ist unmöglich. Ich stecke bis über die Ohren in der Arbeit....» «Harringay,» drängte er mit bittender Stimme. «Es ist... ich brauche Ihren Rat. Nur eine Minute will ich Sie stören; Aber es ist wichtig. Das Auto steht draussen...» Tschechoslovakei. Grossbritannien und- die Vereinigten Staaten sind mit ihren Motoren vertreten. Es wird jedenfalls interessant sein, die Mannigfaltigkeit der Typen näher-'zu studieren und zwischen den Auffassungen der Konstrukteure der verschiedenen Nationen Vergleiche zu ziehen. Neben der Ausstellung der Apparate werden zehn verschiedene Länder ihre Flugzeugmotoren, die alle zwischen 40 bis 100 Pferdekräften variieren, zur Schau stellen. So dürfte denn der zweite Salon dem ersten nicht nachstehen. Er wird für jedermann Lehrreiches und Schönes bieten. In glänzender Organisation werden uns Schwergewichte, Motorräder und Flugzeuge vorgeführt; drei Verkehrstypen, die neben dem Automobil ausserordentlich wichtige Faktoren unserer wirtschaftlichen und nationalen Verteidigung bedeuten. • Es ist aus diesem Grunde dem kommenden Genfer Salon der grösste Erfolg zu wünschen. K. Weiter wird uns noch aus Genf geschrieben: Der Organisationsausschüsse hat -eine wirklich erfreuliche Anzahl von< Anmeldungen aus allen Ländern auf dem Gebiete der .Industriewagen, Motorräder, Betwagen • und schliesslich der Sport- und Touyenflugzeuge Schweiz. mit .grösstem- Erfolge veranstaltet. Diejenige von Genf lässt sich, so gänzend an, dass" möglicherweise die Teilnehmerzahl beschränkt werden muss. Diese Konkurrenz wird die prächtigen Eigenschaften der heutigen Flugapparate vom sportlichen und touristischen Standpunkte aus in hellstes Licht rücken. Jedermann weiss, dass unsere Landstrassen- von einer stets wachsenden Zahl von Unsere eidgenössische Post darf stolz sein. Sie ist- in der Lage, dem eidgenössischen Finanzdirektor für das Jahr 1928 einen Reingewinn von 7,3 Millionen Franken abzuliefern. Es war ihr vergönnt, diesen Reingewinn von 0,3 Millionen Franken im Jahre 1923 auf 7,3 Millionen Franken im Jahre 1928 zu steigern. Dies wohlbemerkt trotz des neuen Besoldungsgesetzes, das eine starke Erhöhung der Personal-Ausgaben zur -Folge •; hatte: Dies auch trotz der unterhaltenen 'Reisepost, die, wie i im Vorjahre und trotz,der starken Entwicklung ein Verlustgeschäft im Betrage von 940,510 Franken bedeutet.; • . • Wenn': trotzdem dieses Verlustgeschäft zu > verzeichnen. Die Zahl der Wagenbauer, ty