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E_1929_Zeitung_Nr.037

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1* AUTOMOBIL-T?EVUE 929

1* AUTOMOBIL-T?EVUE 929 — No 37 Quatre ans apres son apparition, CETTE VOITURE VOIT AUGMENTER SA PUISSANGE ET SA VITESSE Elle conserve cependant les caracteristiques remarquables qui ont assuri son succes prodigieux ELLE se recommande du fait qu'un demi-million d'automobilistes Ton adoptee pendant les trois premieres annees de sa fabrication. Ce succes sans precedent s'affirme de plus en plus. Les caracteristiques essentielles de la Pontiac 1929 restent les memes. Mais certaines ameliorations y ont ete apportees. Elle est plus spacieuse, plus puissante et plus rapide. L'alesage et la course ont ete augmentes : il en resulte une puissance et une vitesse accrues en meme temps qu'une acceleration plus energique. Les freins ont ete modifies, ils sont du type " steeldraulic" interieurs par expansion, et rendent la voiture encore plus süre. Les carrosseries allongees, dessinees par Fisher, constituent le dernier cri de Felegance automobile et procurent le plus grand confort. Les milliers d'automobilistes qui ont achete la Pontiac parce qu'ils savaient qu'une voiture de la , General Motors procurerait, pour un prix moindre, plus d'avantages qu'une autre automobile, voient maintenant combien leur confiance en cette six cylindres etait justifiee. Un essai d'une demi-heure vous expliquera pourquoi la Pontiac connait un tel succes. NT DES DISTRIBUTEURS DANS TOUTE LA SUISSE I A C GENERAL MOTORS CONTINENTAL S. A. AduiUUfiUttiiün, iJxucl u&d i'-li^ft^r i HXLLWAÜ A.-Q, üailetsO» üuutuUuckatu uad WuaeMcbt Uli, Duo»

N« 37 III. Blatt BERN, 26. April 1Q29 Verkehrsinitiative und Gebirgskantone Von Natiomalrat Dr. A. MeulL (Schluss). Hier stossen wir auf die ändere, wichtige, mit der bundesrechtlichen Gesetzgebungskompetenz und deren Umfang ebenfalls in keinem näheren Zusammenhang stehende Bestimmung der Initiative, welche die Zuweisung aller «Einnahmen, die dem Bund aus Zöllen, Steuern und andern Abgaben auf den Betriebsstoffen der Motorfahrzeuge zufliessen,» zur Verteilung unter die Kantone vorsieht. Und zwar sollen hierfür massgebend sein die Aufwendungen der Kantone für Bau und Unterhalt solcher Strassen, die vom Bund als für den Verkehr wichtig anerkannt werden. Einen angemessenen Teil dieser Einnahmen darf der Bund für sich zurückbehalten, wenn er Bau und Unterhalt vom Durchgangsstrassen übernimmt oder sich daran beteiligt. Mit einem Wort: der vielumstrittene Benzinzollertrag soll restlos (denn darauf kommt es hinaus) auf die Kantone verteilt werden. Zu welchem Zwecke? Nach Ansicht der Urheber der Initiative und ihrer Befürworter zur alleinigen Verwendung für den Strassenunterhalt, überhaupt für Strassenzwecke. «Diese 20 Millionen Franken Benzinzoll sollen in das Stfassenwesen gesteckt, das Geld soll für den Strassenbau ausgegeben werden; das ist die klare Zweckbestimmung der Initiative,» so schreibt ein Einsender über «Strassen-Finanzen» in der letzten Nummer der «Automobil-Revue». ' Ja, wo steht denn solches im Text des Initiativbegehrens? Hier ist nur von einer Verteilung des reichen Geldsegens unter die Kantone die Rede, aber mit keinem Wort von der Zweckbestimmung dieser neuen, den Kantonen zufliessenden Mittel. Niemand wird einen Kanton hindern können, seinen Benzinzollanteil — ohne im übrigen seine bisherigen Strassenausgaben irgendwie zu vermehren — für andere Zwecke, wie etwa die Amortisatino seiner Staatsschulden, zu verwenden. Dies, insbesondere in denjenigen. Kantonen, die zufolge ihrer günstigen finanziellen Lage und speziell ihrer reichlichen, in die,. Millionen gehenden sonstigen Einnahmen aus dem Automobilverkehr (Zürich, Bern, Genf) imstande sind, ihren Aufgaben hinsichtlich Strassenunterhalt und -Bau in weitgehender, durchaus befriedigender Weise — auch ohne eine neue Bundesunterstützung — nachzukommen. Ich erlaube mir, als Beleg hierfür auf den Kanton Genf zu verweisen, der genau die Hälfte seines jüngsthin erhaltenen vierjährigen Berizinzoll-Anteiles, nämlich 800',000 Franken, keineswegs etwa zur Verbesserung seiner Strassen (die eine solche vielleicht nicht einmal so dringend nötig haben), wohl aber zur Amortisation seiner Staatsschuld verwenden will — und dies trotz der ausdrücklichen bundesrechtlichen Vorschrift an die Kantone, ihren jetzigen Benzinzollanteil ausschliesslich für den Unterhalt ihrer dem Automobilverkehr dienenden Strassen zu verwenden. Was wird erst geschehen, wenn dieser Zwang wegfällt und die Kantone nach Belieben über ihren künftigen, vielfach grösseren Zollanteil verfügen können? Und dann die Art der Verteilung. Wer erinnert sich nicht des langen und bemühenden. Streites um die Festsetzung des Verteilers für die kantonalen Benzinzollanteile? Ursprünglich sollten allein nur die Aufwendungen der Kantone für Strassenbau und -Unterhalt massgebend sein für die Grosse des jeweiligen kantonalen Anteils am Benzinzollviertel Dagegen wehrten sich mit aller Wucht insbesondere die Gebirgskantone als die finanziell schwächsten, dafür aber mit Strassenkilometern zumeist reichgesegneten Bundesglieder. Durch die langen Täler und über die hohen Pässe eines Gebirgskantons kann man nun einmal, ganz abgesehen von den enormen Kosten, keine geteerten oder gepflasterten Strassen erstellen. Mit vieler Mühe, gelang es, als mitbestimmenden Faktor für die Verteilung des Benzinzollanteiles auch die kilometrische Länge der Durchgangsstrassen zu gewinnen und so den gerechtfertigten Begehren der Gebirgskantone einigermassen entgegenzukommen. Und nun soll dieser mühsam errungene Verteiler durch die neue Verfassungsvorschrift der Initiative wie- Engllsche Kolonlalpolitik. In London wurde kürzlich eine neue Type von Sunertanks für Indien, fertiggestellt. Der Wagen ist speziell für schlechteStrassenverhältnisse konstruiert und mit einer Radioanlage ausgesattet, die senden und empfangen kann. der, zum Nachteil der ärmeren und der im Gebirge liegenden Kantone, auf den Kopf gestellt werden? Damit käme der Löwenanteil an den 20 (resp. in wenigen Jahren wohl gegen 30) Millionen Benzinzollfranken beinahe ausschliesslich an diejenigen Kantone, die solcher gewaltigen Beiträge am wenigsten bedürfen, und die heute schon in der Lage sind, ihre künftigen Strassenauslagen aus ihren bisherigen Staatseinnahmen inkl. Einnahmen aus Automobilsteuern, Gebühren etc. in genügendem Masse zu decken. Und nun zum Schlüsse noch ein weiterer Beitrag zur Stellung der Gebirgskantone der N° 37 III. Blatt BERN, 26. April 1029 Verkehrsinitiätive gegenüber. Der mehrgenannte Einsender in der «Automobil-Revue» betont, gewiss mit Recht, dass die Gebirgskantone bei der im letzten Herbst vorgenommenen Verteilung des Benzinzollviertels reichlich zu kurz gekommen sind. Er verweist beispielsweise auf die Tatsache, dass .der Kanton, Genf 1,6, Millionen Franken, der Kanton Graubünden mit seinem 8 malgrösseren Strassennetz dagegen nur 560,000 Fr. erhalten habe, und dass letzterm Kanton bei Verteilung des ganzen Benzinzolles von heute ca. 20 Millionen ein kilometrischer Anteil von 2940 Franken zufHessen würde statt der 720 Franken, die er heute pro Kilometer Durchgangsstrassenlänge erhalte; ähnlich liegen die Verhältnisse auch zu Ungunsten anderer Gebirgskantone. — Das stimmt nun eben nicht ganz. Einmal handelt es sich bei diesen Zahlen hinsichtlich der Benzinzollbetreffnisse einzelner Kantone keineswegs um den künftigen jährlichen Anteil am Zollerträgnis, sondern um die zurückgelegten Zollbeträge der Jahre 1925—1928, die ohne Berücksichtigung der Strassenlänge, allein nur nach dem Verhältnis der Aufwendungen jedes einzelnen Kantons zu denjeni-* gen aller Kantone für Strassenbau und -Unterhalt in den drei dem Subventionsjahr vorangehenden Jahre verteilt wurden, also nach dem nämlichen, u. cE. den-Verhältnissen der Gebirgskantone keineswegs gerecht werdett- Pour votre securite, Montez facilement sur votre voiture un PHARE Wir erwarten Ihren Besuch an der Automobil-Ausstellung Genf II. Serie 27. April bis 5. Mai 1929 Etabll scientifiquement et gräce & sa source lumineuse pl&c&e entre les foyers de ses deux demi-reflecteurs. il permet de croiser la nuit Un Automobiliste • Un Cycliste • Un Pieton SANS EBLOUIR Son iaisceau lumineux demi-conique eclaire la route SUR TOUTE LA LARGEUR A GRANDE DISTANCE et rend agreable la conduite nocturne LaS'GALLÖIScC kie 54. CHEMIN V1LLON LYON envoie sur flemande renselgnements et notices accepte tout contrdle. tout easai et toute experience. Des ddimonstrations auront Heu tous les soirs pendant dure'e du Salon Automobile. S'adresser au Stand 201. Agent geneYal pour la Suisse: Mr. BALAY, 8, chemin de Frossard. T61.Stand 58.07. la I ARBON - BASEL - MORGES - ZÜRICH schützt erhöht SPEEDOIL den Motor vor rascher Abnützung^ gleichzeitig die Leistung und bewirkt BRENNSTOFF-ERSPARNIS (Brennstolt-Zusatz) GS-oner al - Vextr otoars WECKERLE & SUTER, Spaltung 162. 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