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E_1929_Zeitung_Nr.035

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1929 - Jamais encore on n'a offert tant de qualites et de confort ä un prix si modere. Impeccable dans sa ligne, inegalable dans sa perfection mecanique. Admirable ä voir—Merveilleuse ä conduire Wppa 4 cylindres; 12 CV impöts ~ 6 cylindres; 7 paliers; 15 CV impöts. Toutes les cötes en prise; 100 km ä Fheure. Reprises foudroyantes. Securite. II ne vous coüte ncn de faire un essai; demandez renseignements, catalogues et prix-coürant aupres du distributeur de votre region. HAJMLS Hix© des JPk.lr&&& GE2]>JEi'V r E3 Lausanne: Meylan, Rue des Entrepöts 2 Berne: Gebrüder Marti, Eigerplatz Yverdon: Lindic-Mooser, Garage d'Yverdon Berne: Plattner, Murtenstrasse 16 Chaux-de-Fonds: Guttmann & Gacon, Serre 108 Fribourg: Eggimann & Baudere, Garage de Pgrolles Neuchätel: E. Patthey, Rue du Seyon, 36 Bex: Viscardi & Co., Garage de Bex Bienne: Ch. Hoiimann, Rue Dulour 64a Lugano: Sabatini & Co., Grand Garage Delemont: Garage IH. JL«1»I, Admloutnuton, firack and dichtete; B1LLWAQ A^O, Haltoischa Buchdruck««* and Wienand» _¥-T*»rrff u . BUB.

N°3 II. BIJU BERN, 19. April 1929 II. Blatt BERN, 19. April 1929 T^chm« Rundsdiau Ein neuer Vakuumförderer. Viele der gegenwärtigen Vakuumapparate 'stellen trotz ihres harmlosen Aussehens noch ziemlich komplizierte Mechanismen dar. Ihre Wirkungsweise hängt vom guten Funktionieren von oft nicht weniger als drei 1 automatisch arbeitenden Ventilen ab. Da zudem diese Ventile sehr klein und meist für den Nichtfachmann überhaupt nicht kontrollierbar sind, können hie und da, am ehesten bei Starken Steigungen, an denen der Benzinibedarf des Motors gross ist, Störungen auftreten. Ein schöner Fachausdruck lautet dann, der Motor hätte den Vakuumförderer »«ausgesoffen». Der neue Vakuumförderer, teilweise aufgeschnitten. Mit einer prinzipiellen Neukonstruktion sollen nun diese Mängel ausgeschlossen werden. Der neue Apparat zeichnet sich einmal durch nicht zu überbietende Einfachheit aus: iEr besitzt nur ein Ventil und einen beweglichen Teil, den Schwimmer. Durch die vom Motor-Ansaugrohr abgeleitete Saugleitung wird das Benzin zuerst in eine obere Kammer des Förderers gesogen. Sobald ein gewisses Niveau erreicht ist, schnappt der Schwimmer nach oben und gibt im Boden der Kammer eine Oeffnung frei, durch die das Benzin in den unteren Behälter abfliessen und von da zum Vergaser gelangen kann. Das ist aber immerhin nur möglich, weil durch das einzige Ventil gleichzeitig eine Nebenleitung zur oberen Kammer geöffnet wurde, durch die ein Druckausgleich zwischen den beiden Behältern stattfinden konnte. Weitere Ventile benötigt der Apparat nicht mehr. Wenn sich in der oberen Kammer kein Benzin mehr befindet, schnappt der Schwimmer wieder nach unten und verschliesst dabei gleichzeitig die Abflussöffnung und die Nebenleitung. Noch eine andere Neuerung kennzeichnet den Apparat: die, dass das Vakuum in der oberen Kammer durch eine Art Ejektor künstlich gesteigert wird. Die obere Kammer ist dazu nicht direkt mit dem Motor-Ansaugrohr verbunden. Ihr im Deckel eingeschraubtes Anschluss-Stück mündet vielmehr in eine Düsenkammer, die einerseits durch eine Düse sogar mit der Aussen'luft, anderseits allerdings mit dem Ansaugrohr verbunden ist. Mit dieser Anordnung wird bezweckt, dass durch die Saugwirkung des Motors ein scharfer Luftstrahl mit grosser Geschwindigkeit durch den Düsenarm hindurchgerissen wird, und erst dieser Luftstrahl ist es, der das im Apparat erwünschte Vakuum erzeugt. Versuche haben ergeben, dass auf diese Art sekundär ein bis vierfacher Unterdruck erzeugt werden kann. Die Gefahr, dass die bei voll geöffneter Drosselklappe nur mehr niedrige direkte Saugwirkung nicht mehr genügt, um das Benzin nachzuziehen, ist durch diesen Kunstgriff elegant umgangen. m. Ein neuer Oel - Abstreifring. Im Interesse eines guten Wirkungsgrades der Maschine muss die Kolbenlaufbahn eines Explosions-. motors gut geschmiert sein, darf dabei aber kein überschüssiges Oel in den Verbrennungsraum abgeben. Um diesen beiden sich widersprechenden Anforderungen zu genü-. gen, hat man neben den gewöhnlichen Kolbenringen schon die verschiedensten Formen von sog. Oelabstreif-Ringen hergestellt, von denen aber viele zu wenig wirksam waren. Ein neuer Oel-Abstreifring. Schnitt durch den Kolben mit dem neuen Oelabstreif-Ring. Links : UebersichtsdaTstellung. Rechts : Dctailpartie. Di© beistehenden Skizzen zeigen nun einen neuen Ring, bei dem das abgestreifte Oel gegen das Kohleninnere abgeleitet wird.Die erste dazu dienende Oeffnung im Ring selbst ist düsenartig eng gestaltet. Das Oel passiert infolgedessen die Oeffnung sehr schnell und spült damit Unreinigkeiten, die sonst Verstopfungen hervorrufen könnten, weg. Durch die zweite grosse Oeffnung in der Kolbenwand gelangt es dann stauungsfrei ins Freie und tropft ab. Das von der unteren Kante des Ringes abgeschabte Oel bleibt zwischen Kolben und Zylinderwand und erfüllt in richtig dosierter Menge die Aufgabe der Schmierung, at. Ein Quecksilber-Torsionsvibrations-Dämpier. Was ein Torsionsvibrations-Dämpfer ist, wird die Mehrzahl unserer Leser nun nachgerade wissen. Immerhin —: Ein solcher Dämpfer ist ein Ding, das auf der Kurbelwelle sitzt und verhindert, dass das vordere, schwungradlose Ende einer langen Kurbel- | welle unter der Einwirkung der Kolbenimpulse (roh gesprochen) ruckartige, sich periodisch verstärkende Bewegungen ausführt. Die bisher meist verwendeten Torsionsvibrations-Dämpfer bestehen aus einer Schwungmasse, die unter Zwischenschaltung einer Rutschkuppelung auf die vordere Kurbelwelle aufgesetzt ist. Da die Schwungmasse nicht~-leicht aus ihrer gleichförmigen Drehbewegung herauszubringen ist, muss das vordere Kurbelwellen-Ende, wenn es sich ungleichförmig drehen will, jedesmal die Reibung der Rutschkupplung überwinden. Dadurch wird aber die Schwingungsenergie rasch aufgebraucht und vernichtet. Düsenberg, bekannt als Konstrukteur der schnellsten amerikanischen Bahn - Rennwagen, hat nun einen ganz neuen Dämpfer erfunden, bei dem eine Masse von 450 Gramm Quecksilber das Auftreten von periodischen Schwingungen verhindert. Das Quecksilber befindet sich in Trommeln, die an den Kurbeiarmen angebracht sind. Diese Erfindung wurde zum ersten Mal an einem Luxus - Sportwagen angewandt, der am letzten New-Yorker Salon zu sehen war. Der Motor dieses Wagens ist ein Achtzylinder von 6,8 Liter Inhalt, er besitzt zwei Einlass- und zwei Auslassventile mit direkter Steuerung durch obenliegende Nockenwellen, Leichtmetallkolben und -Pleuelstangen und leistet bei 4200 Touren pro Minute volle 265 PS. Der Wagen soll damit in der Direkten mindestens 170 knVSt. und in der Zweiten 140 km/St, laufen. Nebenbei bemerkt kostet er allerdings auch 8500 Dollars. m. Praktische nl^e Wie man die Lackierung auffrischt. Das Aussehen eines Motorfahrzeuges wird durch eine vernachlässigte oder beschädigte Lackierung sehr beeinträchtigt. Ein derartig vernachlässigter Wagen untergräbt beim Fahrzeugbesitzer die Freude am Fahren. Es ist nun in der Tat zutreffend, dass die Lackierung eines Fahrzeuges eine umfangreiche Anzahl schwieriger Arbeitsvorgänge umfasst, die in zufriedenstellender Weise nur vom gelernten Fachmann bewerkstelligt werden können. Andererseits ist der Laie durchaus in der Lage, gewisse Schäden zu beheben und bei älteren Fahrzeugen, bei denen sich der erhebliche Aufwand an Mitteln für das Neulackieren nicht lohnt, dem Fahr-i zeug von sich aus wieder zu gutem Aussehen zu verhelfen. Das Auffrischen] der Lackierung bedingt allerdings eine erhebliche Sorgfalt und eine Nutzlast 500 und 1000 kg befördern die Waren zum niedrigsten Kilometerpreis Aktiengesellschaft für den Vertrieb der Automobile Andre Citroen in der Schweiz GENF Besichtigen Sie unsern Stand am Genfer Salon ZÜRICH 3, Rue du Mont-BIanc Utoquai 25