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E_1929_Zeitung_Nr.041

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GUGGITAL KUßHAUS

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Es ist immer gefährlich, wenn Frauen ins Diskussionsfeuer gelangen, speziell über Dinge, die sie selbst angehen. Aber wenn ich, wie in letzter Zeit so oft, immer und immer wieder über die sog. emanzipierte Frau kilometerlange Diskussionen lesen muss, ergeht es mir wie einem Muneli, dem ein rotes Tuch vor der Nase herumgeschwenkt wird, es reizt mich Wo ist denn in Wirklichkeit dieses kurzgeschorene, bemonokelte, geschminkte, schlotende Frauenzimmer zu sehen? Handle es sich um Damenautomobilclub, um Haartracht. Rauchen in öffentlichen Lokalen, kurz um tMe Fragen, mit denen Frauen in Zusammenhang ßtehen und über die diskutiert und Tinte vergossen wird, überall erscheint wie ein Gespenst dieses Zerrbild der modernen Frau Was das Thema, in der c Automobil-Revue » anbefangt, konstatiere ich mit Freude, dass bis jetzt noch kein Sportkollege in abschätzender Weise über die moderne Frau gesprochen hat Werte Frau J. B. S., wenn ich irgemd'wo auf der Landstrasse bis über die Ohren in der Motorhaube drin stecke, oder mich mit einem lieblichen Plattfuss abmühe, dann prüft mich der erste hilfsbereite Automobilist nicht zuerst «uf Haarschnitt und Morail, sondern legt ohne lanff zu fragen Hand an, und wenn alles wieder flott, biete ich ihm vielleicht zum Dank eine Zigarette, und dann geht jedes seinen Weg... Es gibt in Sportkreisen, Gott sei Dank, keine Häärleinspalter... Wenn ich Frata J. B. S. etwas anraten darf, ist es dies: es gibt für Cafardstinimung (Ihre Aeusserungen sind doch sicher nur einer solchen Stimmung entsprungen) kein besseres Mittel als Zündung einstellen, ankurbeln und los, an die frische Luft. Wenn das weisse Band der Landstrasse unter einem wegzieht, die Sonn« scheint, und irgendwo ein junger Bauer der Dame am t Volant» ein frohes Scherzwort ctrroft, dann vergehen eicher diese düstexn Gedanken, und vielleicht sieht die Fahrerin plötzlich auf einer DreiecktaM 6tatt der Ortsbezeichnung das treffliche Zitat: Leben und leben lassen... Es ist lange noch nicht gesagt, dass, wenn eine Frau berufstätig, und dabei über den Stand der gewohnKehen Arbeiterin hinauesteigt, eie aus Ehrgeiz bsntteJt. Es wird sehr leicht vergessen, dass es heute für viele Fr&uan einp dringende Notwendigkeit ist, zu- arbeiten. Wenn sie sich dabei die Existenz stetig zu verbessern suchen, ist ihnen dies wohl nicht, übeizuniehmen. Unter den heutigen Verhältnissen wird mab .kaum erwarten, dass sich das Junge Mädchen an* außscbliessUich' füre Eheleben vorbereitet, man kennt die Gründe zur Genüge nffld brauchen sie kaum hier noch angeführt Montmartre sorgt für seine Künstler. Da die Montmartrehäuschen nicht mehr wie früher von Malern und Bildhauern, sondern von Tanzlehrern eingenommen werden, soll auf Anregung von Georges Thomas, Mitglied des Pariser Munizipalrates, eine neue Künstlerkolonie auf dem Montmartre mit zahlreichen Atelierwohnungen errichtet werden. Diese will man ausschliesslich an Maler und Bildhauer vermieten. Wie sieht der Mensch der Zukunft aus? Auf einem Kongress in Philadelphia haben sich führende amerikanische Gelehrte versammelt, um ihre Meinungen über die Entwicklung der Gattung «Mensch» in den nächsten tausend Jahren auszutauschen. Ein Anthropologe aus Cleveland erklärte, dass die Elektrizität, die mehr und mehr eine dominierende Rolle spiele, auch irgendwie auf die Willensbildung des späteren Menschen einwirken werde. Er nimmt an, dass der Zukunftsmensch infolge der Vergrößerung seines Gehirns einen kleineren Unterkiefer bekäme. Di© Augen werden tiefer sitzen, während sich dfe Nase grösser und prägnanter ausbildet Die Zähne werden kleiner und nehmen an Zahl ab. Hände und Füsse werden schwächer. Es ist anzunehmen, dass die Figur zierlicher und der Charakter verträglicher werde. Im Zeitalter der Technik. Bei den amerikanischen EhescIieMtmgeni die bekanntlich ausserordentlich zahlreich sind, bedienen die betrogenen Ehemänner sich in letzter Zeit mit Vorliebe des Grammophons als Zeugen. Der vielfache Millionär Walker Iman, der gegenwärtig den Scheidungsprozess gegen seine Frau beantragt, gab offen zu, dass er in das Schlafzimmer seiner Frau sieben Parlaphone habe einbauen lassen», und dass er bereit sei, die Platten vor dem versammelten Gerichtshof spielen lassen, um die Schuld seiner Frau darzulegen. Die beschuldigte Gattin verzichtete auf Ausschluss der Oeffentlichkeit, da si* sich keinen Vorwurf zu machen habe. Da die weitere Verhandlung des Prozesses zunächst vertagt wurde, haben die untrüglichen Platten ihr Geheimnis noch nicht preisgegeben. kaufen Sie. rw/rkttok vorteilhaft hei BflHNHOFSTR. 52 1929 - W 41 zu werden. 'Wenn: nun aber die eine oder ander« dieser berufstätigen Frauen scheinbar an Weiblich* keit einbüsst, ist dies wohl darauf zurückzuführen« dass der Existenzkampf heute Energie verlangt?! Energie aber ist typisch männliches Attribut* darum je energischer die Frau, desto männlichen wird sie wirken. Im vergangenen Jahre haben Frauen eine Aue* Stellung organisiert. Dabei haben sie Männerarbei* geleistet und sie haben reüssiert, nicht schlechte» als wenn Männer tätig gewesen wären, trotzden» die weibliche Gehirnmasse im Gewicht leichter ist als die männliche. Ich kenne die Gesichter dieser Damen nur au® den illustrierten Zeitschriften, abe» es trug keine weder Monokel noch Herrenschnitt und den wenigsten möchte ich das Rauchen zutrauen, sicher aber würde sich jede der Damen bedanken, als «sittigender Wirkung > entbehrend qualifiziert zu werden. Und was den Damenautomobil-GIub anbelangt: gibt es nicht auch Kaffeekränzchen ? Diese sind Clubs ohne Statuten, aber mit vielen Traktanden. Ist es nicht eine Wohltat fü« die Menschheit, wenn nun mal, startt über lieba Freundinnen zu tratschen, in einem gut organisierten Club' übers Auto gesprochen wird, über) einen Gegenstand, der es wirklich verdient, das» man Worte über ihn verliert? Und wenn, za allen» froher Sportgeist die Runde beherrscht, darf deni Gründerinnen nur gratuliert werden. Es wird gegenwärtig überall die jrrosse Frag» des Weltfriedens aufgeworfen, und es gibt Idea-« listen, die der Frau die Rolle der internationaJeni| Versöhnung in die Hand drücken möchten. 8in

N° 41 - 1929 AUTOMOBIL-REVUE Vi HUMOR Beste Versicherung f. jed. Auto-Fahrer bietet die rechtzeit. Anwendung v Dr. Ad. Hoebsoher's Kräuter-Creme VE3RSA.N b. Hautschiden jed. Art. Erhält!, in Schachteln n. Tuben zu Fr. 2.60 u. 3.50 in allen einschlägig. Geschäften od. direkt durch Biolog. Industrie Allesheim-Basel. Das Beste für Picknicks Sofort kommst du da herunter, du Feigling du! (Life, New York). Der Untermann :verdammt, der Kleine hat wieder mal zu viel gefrühstückt. (Der Ulk, Berlin) Der Bar-Mixer wiegt sein Kind ia' Schlaf..•. (Sondagsnisse Strix. Stockholm), Hundert Jahre Omnibus in London. Im Monat Juli dieses Jahres wird: die grösste der Londoner Omnibusgesellscharten, die London General Omnibus Co., das hundertjährige Jubiläum des Omnibusverkehrs in England festlich begehen." Es soll gleichzeitig eine Ausstellung der verschiedenen Fahrzeuge, welche im Laufe dieses Jahrhunderts für den Personentransport gedient haben, veranstaltet werden. Die ersten Omnibusse überhaupt liefen bekanntlich in Paris. Ein englischer Wagenbauer, der in der Seinestadt das neuartige Verkehrsmittel erstmals gesehen hatte, beschloss alsbald, dasselbe in London einzufüären und im Juli 1829 wurde die. erste-Linie, die von der Eisenbahnstation Paddington in London nach der Bank von England im Herzen der City führte, eröffnet. Die ersten Fahrzeuge wurden von drei Pferden gezogen und fassten 22 Personen. Der Fahrpreis für die ganze Strecke betrug damals einen Touren-Antworten T. A. 290. Schaffhausen-Dolomifen. Anfangs Juli eind die Alpenpässe grösstenteils passierbar, so auch der ArlbeTg. Sie fahren also am besten von Schaffhausen die. * Bodenseeroute über Konstanz, Rorschach, St. Margrethen (96 km) nach Ihrer Wahl linksrheinisch auf Schweizergebiet oder rechtsrheinisch auf österreichischem Gebiet nach Feldkirch (ca. 59 km). Dann über Bludenz im. schönen Klostertal aufwärts nach Stuben, über den Arlberg (1802 m), St. Anton nach Landeck, von da ab dem Inntal folgend über Imst, Telfs und Zirl nach Innsbruck (78 km). Nun südwärts im Wipptal über Matrei hinauf zum Brenneripass (1370 m), zugleich italienische Grenze; hinah über Gossensass (Ponte all Isarco) nach Sterzing (Vipiteno) und Fortezza, früher Franzensfeste. Hier links scb durchs Pustertal über Brunico nach Toblach und südlich abzweigend hinein ins eigentliche Dolomitengebiet; herrliche Landschaft, Cortina ist Mittelpunkt und ist denn mit Dir los? H-H-Heiserl ---Nanu! Warum nimmst Du denn nicht die erfrischenden, schleimlösende [JHcarnlr^iETiEu liüsnaelit (Zürich) Hotel Falken Lebende Forellen. Poulets. Selbstgeführte Butterküche. Vorzügliche Weine. Schöner Gesellschaftssaal. — Jägerstübli. — Schöne Zimmer, Massige Preise. G. Minelli, Mitglied des T. C. S. Solbad Schützen, Rheinfelden Modernes Hotel, teilw. Zimmer mit fl. Wasser u, Ferntelephon.— Schöne Lokalitäten, grosser Garten. — Vorzügliche Heilerfolge durch Bade- u. < Prospekte. Trinkkuren. F. Kottmann. Wenn der Strassenpflasterer das Parkett seiner Stube repariert... (Dublin Opinion), Schilltag. Um die Fahrzeit den Passagieren zu verkürzen, lag im Wageninnern Unterhaltungslektüre auf. Da aber der Lesestoff regelmässig verschwand, kam die Gesellschaft von diesem Entgegenkommen ab. Die ersten Wagen versahen während 20 Jahren ihren Dienst und würden alsdann durch leichtere und gefälligere Gefährte abgelöst, für deren Traktion nur noch zwei Pferde notwendig waren. Gleichzeitig wurde der Sitz des Fuhrmanns so ausgebaut, dass noch zwei Passagier© darin Platz nehmen konnten. In den Neunzigerjahren wurde erstmals der Versuch gemacht, Stühle auf dem Dach des Omnibusses anzubringenj um vermehrten Raum für Fahrgäste zti schaffen:: Von den ersten Omnibussen ist kein einziges Exemplar mehr erhalten. Dagegen finden sich in Sammlungen zahlreiche Illustrationen und Pläne dieser Wagen, so dass für die geplante Ausstellung einige getreue Reproduktionen angefertigt werden können. bi. der besuchteste Fremdenplatz daselbst. Von hier aus zahlreiche Automobiltouxen. Die Hauptroute führt von Cortina über die schönen Alpenpässe Falzarego, Pordoijoch und Karerpass nach Bolaano. Für den Rückweg in die Schweiz bieten sich mehrere Möglichkeiten: am leichtesten ist der Weg über Merano, Spondigna, St. Maria, Münster, Ofenpass, Zernez, Süs. Flüela, Davos, Landquart. Hochinteressant, aber mit mächtiger Steigung, ist die Fahrt von Neuspondinig (Spondigna) über das Stilserjoch und den Umbrail nach Münster und über den Ofenpass wie oben. Für die Dolomitenfahrt bringt Ausführliches die Monographie cDolomitenfahrten von O. R. Wagner» mit Itinerarien, Angabe der Kilometer, Sehenswürdigkeiten etc. (Verlag Hallwag A.-