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E_1929_Zeitung_Nr.043

E_1929_Zeitung_Nr.043

der ßportverbände der

der ßportverbände der Radfahrer und Automobilisten wohl möglich, aber die fast dreifache Ja- Mehrheit übersteigt alle Erwartungen. «Basler Nachrichten»: In der Annahme der Verkehrs-Initiative hat Baselstadt Bundesgenossen im Stand Zürich und im Baselland. Unser benachbarter Halbkanton ist in den letzten Wochen wiederholt als Beispiel genannt worden für die staxke Belastung mit Straseenausgaben; darum wäre ihm die Verteilung des ganzen Benzinzolles sehr erwünscht gekommen. Das annehmende Mehr von Baselstadt ist als ein erneuter Beweis zu betrachten, wie stark man sich hier für Fragen des Strassenverkehrs interessiert. « Neue Berner Zeitung »: Gegenüber dem, namentlich im letzten Stadium, recht hitzig geführten Kampf um die Schnaps- Initiative trat das Interesse am Streit um die Straseenverkehrs-Initiative zurück. Dieaes Volksbegehren, das seinerzeit knapp die erforderliche Zahl von 60,000 Unterschriften überschritt, hat mit 246,026 Ja gegen 411,488 Nein und mit 4 annehmenden gegen 21 verwerfende Stände einen bessern Erfolg erzielt als sein Kollege von der alkoholischen Fakultät. Das günstigere Resultat spricht eich auch aus im Ergebnis des Kantons Bern, wo die drei Amtsbezirke Biel, Interlaken und Saanen angenommen haben. « Bund »: Die Strassenverkehrs-Initiative war von dem Augenblicke an, ähnlich wie die Getreide-Initiative, überflüssig, als eine bessere Lösung da war mit der Verteilung des Benzinzollviertela an die Kantone und als die Bundesversammlung ausdrücklich durch eine Motion den Bundesrat einlud, auf Grund der genügend breiten Basis des gegenwärtigen Verfaseungsartikels ein Strassenverkehrsgesetz auszuarbeiten, das alle Strassenbenützer umfasst. Der Weg dazu ist nun frei, und es ist zu hoffen, dass hier die Freunde und Feinde von gestern gemeinsam an der modernen Verkehrsgesetzsebung arbeiten werden. « Berner Tagblatt»: Das Schicksal der Strassenverkehrs-Initiative zeigt, dass unser Land die Verkehrsnöte von Grossstädten noch nicht im vollen Umfang -kennt. Wenn der Kanton Zürich mit seinem enormen Strassenverkehr nur eine bescheidene annehmende Mehrheit aufweist, so zeigt Baselstadt mit seinem relativ grossen annehmenden Mehr die Verkehrsnot der Städte. ne Immer wieder das Berner Dekret. Wir erhalten von einer Berner Firma ein Schreiben, welches derselben auf eine Offerte an eine freiburgische Firma zugegangen ist. Das Antwortschreiben der Freiburger Firma enthält folgenden Passus: «D'autre part nous vous faisons remarquer qu'ä la suite du decret bernois sur les camions, nous ne traitons plus avec les tnaisons bernoises.» Der Boykott ist also doch nicht nur Schall und Rauch, wie die Anhänger des Dekretes glauben machen wollen. Wann wird man im Kanton Bern einsehen, dass auch Automobiägesetze wirtschaftlichen Grundsätzen zu unterstellen sind? gr. Strassenkorrektionsbegehrtn im Aargau. Eine Anzahl Automobilisten, Motorrad- und Velofahrer haben an die aargauische Baudirektion das Begehren um sofortige Inangriffnahme der Strassenkorrektion Wohlen und Büelisacker-Boswil, unverzügliche Instandstellung der Strasse Wohlen—Bremgarten, Fertigstellung der Vorlage für die Korrektion der Mutschellenstrasse und Uebernahme der Ortsverbindungsstrasse Hendachikon—Dottikon— Wohlen durch den aargauischen Staat gestellt. Eine Kommission hat sich gebildet, welche bei den zuständigen Instanzen die Begehren verfechten wird. selbst diesen Vorschlag habe machen wollen. Als die drei Männer schon an der Tür standen, wandte er sich an Smith. «Lieber Freund,» fragte er, «nicht wahr, bei den Ateliers da herum wird gebaut?> «•Gebaut?» wiederholte der Kriminaler. «Ich hab nichts gesehen, dass da gebaut wird.> «Vielleicht das Haus repariert?» «Welches Haus?> «Man Dieu, irgendein Haus!» «Nichts davon bemerkt. An einer Stelle ist das Pflaster aufgerissen . . .» «Wo?» Die Frage kam wie ein Schuss aus Boulots Mund. «Vor Nr. 2.» VII. Der Blutfleck. Vor dem Eingang zu Nr. 2 war undeutlich die Gestalt eines Polizisten wahrzunehmen. Auf den Schall der Fusstritte hin wandte er sich um und knipste seine elektrische Taschenlampe an. Aus dem Hause drang unablässig der schrille Ton einer elektrischen Glocke. Als der Mann den Inspektor erkannte, drehte er die Lampe ab und griff an seinen Helm. •• «Anscheinend niemand zu Hause,» meldete er und steckte seine beiden Daumen in den Gürtel in der charakteristischen Art des Londoner Polizisten. «Alles wie ausgestorben.» Die Haustür von Nr. 2 stand offen und liess in einen dunklen Korridor sehen. Vor dem Haus war das Pflaster wegen irgendeiner Reparatur am Telephon- oder Lichtkabel aufgerissen, und der Boden lag bis zu den Stufen frei. Automobil und Staat. Im Rahmen der Ostschweizerischen Automobilisten-Tagung, welche am Auffahrtstage bei guter Beteiligung in Frauenfeld durchgeführt wurde, hielt Herr Dr. Eder vom Thurg. Handels- und Industrieverein ein Referat, dem wir nachfolgende interessante Ausführungen entnehmen: Seit der Verwerfung des ersten Projektes ru einem Automobilgesetz, hat sich der Wirrwan kantonaler Sondervorschriften in Verkehrssachen nur noch gesteigert Eine Reihe von Kantonen haben ihre Verordnungen revidiert, zum Teil aus fiskalischen Interessen heraus, teilweise aber auch, um die Strassenbenützer und die Allgemeinheit überhaupt wirksamer gegen die Gefahren des Verkehrs zu schützen. Durch verschärfte Haftpflichtbestimmungen werden die Interessen der Fussgänger, durch besondere Vorschriften bezüglich Bereifung, Belastung usw. diejenigen der Strassenanstösser weitgehender gewahrt usw. Der Staat versucht aber auch die Bahnen gegen die Automobilkonkurrenz zu schützen. Ein typisches Beispiel für die unglückliche Einmischung des Staates in diese Materie ist die neue Verkehrsgesetzgebung des Kantons Bern, der zum Schütze seiner finanziell schwachen Dekretsbahnen auch ausserkantonalen Motorfahraeugbesitzern grosse Beschränkungen auferlegt, die sich wirtschaftlich wie ein Wall, der sich quer zwischen Ost- und Westschweiz hineinlegt, auswirken. Es scheint ein eigentlicher Wettlauf bei den Kantonen einzusetzen, um beschränkende Bestimmungen aufzustellen. Die S. B. B. haben bekanntlich noch ein weiteres Gegenmittel versucht in Form der Sesa, es scheint aber, dass es hier beim Versuch bleibt. Gewisse Transportarten sind fast endgültig und unwiederbringlich von der Bahn abgewandert, so der Möbel- und Lebensmitteltransport. Es wird viel über eine allzuhohe Automobilsteuer geklagt und erklärt, diese übersteige die Tragfähigkeit des Motorfahrzeugbesitzers im allgemeinen. Der Referent glaubt aber, dass dem nicht so ist, weil die Steuer wirtschaftlichen Zwecken dient und glücklicherweise in vielen Kantonen ausechliesslich für das Strassenwesen verwendet wird, zu dessen Unterhalt doch der Staat ein Recht hat, die Motorfahrzeugbesitzer herbeizuziehen. (Das beweist aber keineswegs, dass der Automobilist nicht dennoch bereits heute maximal belastet ist und eine weitere Steuererhöhung prohibitiv wirken müsste I Die Red.) Den Forderungen nach Erhöhung des Tempos und der Beladungsgrenze für Lastfahrzeuge kann der Staat erst dann Rechnung tragen, wenn alle für den Autoverkehr offenen Strassen einen entsprechenden Untergrund und Ausbau erfahren haben und alle Brücken für höhere Belastungen eingestellt sind. Das konkordatsmässige Innerortstempo ist heute praktisch nicht mehr durchführbar. Wenn sich die Automobilisten in grösseren Städten strikte an die Vorschrift halten würden, miissten sie höchstens noch riskieren, wegen grobem Unfug bestraft zu werden, denn eine solche Fahrweise imüsste zu den schwersten Stauungen und Schwierigkeiten im Ortsverkehr führen. Ea ist deshalb wohl am Platze, die Grenzen für maximale Innerortsgeschwindigkeiten weiter hinaufzusetzen, wenn man nicht dem Prinzip huldigen will, überhaupt keine diesbezüglichen Vorschriften zu erlassen und es dem Fahrer auf seine eigene .Verantwortung hin überlassen bleibt, das Tempo einzuhalten, das /äffen* örtlichen Verhältnissen nach noch zulässig ist. ' Die Vorschriften über die Haftpflicht sollten noch weiter ausgebaut werden. Strengere Bestimmungen und höhere Ansätze lägen bestimmt auch im Interesse der Fahrer, denen es doch sicher daran gelegen Ist, wenn Opfer von Verkehrsunfällen auch so gut wie irgendwie möglich entschädigt werden. (Dies ist allerdings nur soweit richtig, als die Höhe der Entschädigungen nicht geradezu Prämien für ungeschicktes und stark selbstverschuldetes Verhalten anderer Strassenbenützer gleichkommt! Die Red.) Neben den staatlichen Versuchen, die Bahnen gegen die Autokonkurrenz zu schützen, wobei sich dies vor allem durch erhöhte Steuern, minimale Fahrgeschwindigkeiten, Nachtfahrverbote usw. auswirkt, ist auch eine Animosität der Bahnbeamten- «Der Kriminaler ist drin,» sagte der Polizist. Manderton drehte sich nach Boulot um, der auf dem Boden lag und das Loch untersuchte, wo das Pflaster aufgerissen war. «Manderton,» sagte er, «sie ist hier gewesen. «Wieder beim Raten?» fragte Manderton, sarkastisch lächelnd, dagegen. Aber Boulot gab keine Antwort. Er hatte nach der elektrischen Lampe des Polizisten gegriffen und nahm nun Zoll für Zoll den erdigen Untergrund des Pflasters in Augenschein und einen Mörtelhaufen, der auf einem Brett vor Nr. 2 lag. Manderton zuckte die Achseln, überlfless ihn seiner Arbeit und trat mit dem Polizisten ins Haus. Smiths Taschenlampe beleuchtete einen langen, engen Korridor, der mit früher einmal weissen, nun aber abgebrauchten und schmutzigen Fliesen ausgelegt war. Rechts führte eine Steintreppe mit einem einfachen, eisernen Geländer zum Atelier im ersten Stock. Am Ende des Korridors befand sich eine schräge, rote Tür mit fleckigen Glasscheiben oben. An der Tür steckte eine Visitenkarte: Mr. Julian Quayre. Der «Strohhut», der die Ankommenden nun bemerkt hatte, nahm den Finger vom Klingelknopf, und sofort wurde es totenstill. «Nichts los, was?» fragte Manderton und wischte sich den Schweiss von der Stirn. «Nein, Herr Inspektor.» «Sie und Smith warten draussen und lassen mich's den Augenblick wissen, wenn Mr. Quayre zurückkommt. Ich schlafe auf der Station und auf Anruf kann ich in einer Viertelstunde da sein. Hallo...?» Fortsetzung siehe Autler-Feierabend. AUTOMOBIL-REVUE ßchaft gegenüber dem Auto nicht abzuleugnen. Ob diese Gegnerschaft immer den besten Absichten entspringt, lässt sich bezweifeln. Auf alle Fälle geht dies zu weit. Wenn eich die Automobilisten ala solche auch heute bei uns noch In der Minderzahl befinden, so dar! doch darüber hinaus die volkswirtschaftliche Bedeutung des Kraftfahrzeuges selbst nicht ausser acht gelassen werden. Es sei nur an die unschätzbaren Dienste erinnert, welche das Auto dei Post, der Polizei, der Feuerwehr, der Sanität, den Gemeindeverwaltungen zu leisten imstande ist und ist auch der Fremdenverkehr zu berücksichtigen, der durch d«n fremden Autotourismus so raich befruchtet wird. Das Bewusstsein für die wirtschaftliche Kraft des Autos fehlt vielfach noch im Volke. Es kommt dies vielfach in Verordnungen, Erlassen, bei der Festsetzung von Gebühren, bei Zeugenaussagen und bei Gerichtsentscheiden zum Ausdruck, wobei gerade in den letzten beiden Fällen bei Zweifeln meist m Ungunsten des Automobilisten entschieden wird. Die bestehenden Vorurteile kann man aber nicht nur dadurch beseitigen, indem man sich einer der grossen bestehenden Verkehrsorganisationen anschliesst, sondern indem man selbst durch gutes Beispiel und tatkräftige Unterstüztung das Verständnis fördert. So z. B. durch aktive Mitwirkung bei Abstimmungen (und auch Wahlen! die Red.). Es ist erfreulich, dass z. B. die Sektion Zürich des A. G. S. eine Veranstaltung, die zufolge Verschiebung eventl. am 12. Mai hätte stattfinden können, auf unbestimmte Zeit verschob, um damit kein Mitglied von seiner Pflicht als Aktivbürger abzuhalten und ihn zur Beteiligung an den Abstimmungen zu veranlassen. Andererseits sollten die Verbände aber auch eine weitgehende Kontrolle ihrer Mitglieder durchführen und Fahrer, welche der Organisation keine Ehre machen, nach einheitlichen und strengen Regeln zur Verantwortung ziehen. Wichtig ist auch eine Kontrolle der öffentlichen Berichterstattung. "Wie oft enthalten Zeitungen beleidigende Ausfälle gegenüber dem Auto und wie viel mal wird leichtsinnig ein Ereignis als Automobilunfall dargestellt, ohne damit auch nur im Entferntesten zu tun zu haben. Die mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Ausführungen wurden vom Tagesvorsitzenden, Herrn Dr. Rietmann, Präs. der Sektion Thurgau des A. C. S.j bestens verdankt und trefflich ergänzt. Anschliessend folgte die Vorführung eines Filmes über den Bau von Betonstrassen. Gerade für die thurgauischen Versammlungsteilnehmer war der Film von besonderer Aktualität, als bekanntlich der Kanton in grosszügiger Weise ein Programm für den Ausbau wichtiger Verkehrsstrassen in Beton aufgestellt hat, dessen Verwirklichung unmittelbar bevorsteht. Der Film gab eine treffliche Uebersicht über die vielen Arbeitsvorgänge und die besonderen Strassenbaumaschinen, welch© hier Verwendung finden. Nachdem der Unterbau erstellt ist, folgt die Einlage der Armatur, auf welche die Oberbetonschicht aufgegossen wird. Die frische Oberfläche, aufs sorgfältigste geglättet, muss vor der Sonne während einiger Zeit geschützt werden. Nach der Erhärtung wird der Beton mit Sand abgedeckt und mehrere Tage feucht gehalten, bis die Oberfläche endlich für den Verkehr geeignet ist Neben den Vielen technischen Vorteilen der Betonstrasse, wie geringste Gleitgefahr, schalldämpfende Wirkung der Strasse etc., ist vor allem wichtig, dass sie fast durchwegs aus schweizerischen Materialien hergestellt werden kann. Die Schlussbilder, welche den Verkehr auf der Strasse Brugg-Aarau vor und nach dem Bau der Betonstrasse zeigten, illustrierten aufs beste die Annehmlichkeit des modernen Oberflächenbelages, und man kann die Thurgauer um ihre künftigen wichtigen Durchgangsstrnssen nur bftneiden 1 b Ostschweizerische Verkehrsvereinigung. (Mitg.) Die gutbesuchte ordentliche Jahresversammlung dieser seit nunmehr 12 Jahren bestehenden Vereinigung fand unter dem Vorsitz von Ständerat Laely am 8. Mai im Hotel «Limmathof» in Zürich statt. Sie nahm den Jahresbericht des Vorstandes" für das Jahr 1928 entgegen und beschloss die Beteiligung an der Auslandspropaganda der Schweizer. Verkehrszentrale in illustrierten Zeitungen, sowie die Herausgabe eines Faltprospektes mit farbiger Reliefkarte der Ostschwell in einer Auflage von 100.000 Exemplaren. In die Verkehrskommission wurden neu gewählt die Herren alt Postdirektor M. Brütsch in Ghur, H. Gattiker-Tanner in Rapi>erswil und Hauptmann K. Höhn in Glarus. In der Fahrplankommi&sion wurde der zurücktretende Herr Zwicky-Freuler, Glarus, durch Herrn J. St6rl, Betriebsdirektor der Sernftalbahn, ersetzt. Von .den weiteren Verhandrungen sind von besonderem Interesse die Mitteilungen des Präsidenten über die Angelegenheit des Baues einer Automobilstrasse am Wallensee, welche nunmehr auf gutem Wege ist. Die Regierungen der Kantone St. Gallen und Glarus beschäftigen sich bereits mit den Vorarbeiten für die Projektierung auf dem rechten resp. linken Ufer des Sees, welche für die Anhandnahme deT weiteren Schritte die unerlässliche Vorbedingung ist. Das jetzt bestehende provisorische Komitee soll in Bälde zu einem alle Interessenten vereinigenden grösseren Komitee erweitert werden. Die von der Propagandakommission der S. B. B. in ihrer letzten Sitzung vorgesehene Aktion zur Vereinheitlichung und besseren Konzentration der schweizerischen Auslandspropaganda wurde lebhaft begrüsst. Anlässlich der Herausgabe des neuen Faltprospektes sollen in der Ostschweiz ähnliche Schritte unternommen werden, um auch die der Ostschweizer. Verkehrsvereinigung noch fernstehenden Interessenten zur Mitarbeit heranzuziehen. Polizei und Automobilisten: Der Vorstand der Sektion Bern des A. C. S. schreibt uns: In Nr. 42 der A.-R. berichtet der Touring- Club, Sektion Bern, über eine Konferenz mit der kantonalen Polizeidirektion und bemerkt am Schluss des Berichtes, es sei nur eines zu bedauern, dass nicht auch die Vertreter des A. C. S., der Motorrad- und Radfahrer anwesend waren. Da durch diesen Passus leicht die Meinung aufkommen könnte, wir hätten uns für diese Konferenz nicht interessiert und seien ihr deshalb ferngeblieben, sehen wir uns zu der Erklärung veranlassr, dass wir von dieser Konferenz keine Kenntnis hatten und dazu nicht eingeladen waren. 1929 - N* 43 Wir bedauern dies selber, die Fragen, die zur Besprechung kamen, sind derart wichtige, — sie haben uns auch schon zu mehrfachen Eingaben an die Polizei direktion veranlasst, —dass wir die Gelegenheit zur Aussprache nicht versäumt hätten, wenn sie uns geboten worden wären. Die Erhöhung des Strassenbeitrages in Qlarus. Di© auf Antrag eines Bürgers verlangte Strassenbeitragserhöhung an die Korrektion der Kantonsdurchgangsstrassen in den Ortschaften, von 50 auf 70%, wurde in der Glarner Landsgemeinde mehrheitlich abgelehnt Der Landammann begründete den Standpunkt des Regierungsrates und des Landrates und wies darauf hin, dass der Kanton in wenigen Jahren für das Strassenbauwesen mit fünf Millionen belastet werde. Da aber die Einnahmen aus den Autosteuern, Benzinzoll usw. für die Amortisation dieser Schuld reserviert sind, müsste die Staatskasse die Mehrbelatung von 345,000 Franken tragen. Der Regierungsrat ist der Meinung, dass die Gemeinden die Dorfstrassenkorrektionen selbst zu finanzieren haben. Die dazu nötige Summe beträgt für alle 23 Gemeinden 862,000 Franken. Es muss mit den kantonalen Finanzen, und speziell mit den Finanzen von Glarus, doch nicht so glänzend bestellt sein, wie Bundesrat Musy uns vor der eidgen. Abstimmung glauben machen wollte, .wenn der Kanton Glarus die verhältnismässig geringe Ausgabe von 862,000 Franken nicht auf sich nehmen will. mg. SPORTLICHES Divo, der Sieger der Targa Florio, wird am Grossen Preis von Rom starten, der am 26. Mai stattfindet. Die Möglichkeit besteht, dass sich auch Williams an diesem italienischen Rennen beteiligen wird. Brooklands, Die bekannte englische Rennbahn soll in nächster Zeit den modernen Ansprüchen entsprechend umgebaut werden. Die Verwaltungsgesellschaft hat von einem Finanz-Syndikat eine günstige Offerte erhalten. Ein grosser Nachteil ist z. B. bis heute der Umstand, dass sich Start und Zielband ausserhalb des Gesichtsfeldes der Zuschauer befinden. 24 Stunden von Brooklands. Zum grossen 24-Stundenrennen, das in zwei Zwölfstunden- Rennen in zwei aufeinanderfolgenden Tagen ausgetragen wurde, starteten 52 Konkurrenten. Beim Start zum zweiten Rennen stellten sich noch 35 Fahrer. Die regnerische Witterung hatte zahlreiche Aufgaben zur Folge. Das Rennen, das unter einer Kategorie- Handycup>Formel ausgefahren wurde, sicherte sich in glänzendem Stil Alfa Romeo. Resultate: 1. Alfa Romeo (Ramponi-Curani), 76 Meilen; 2. Bentley (Gunter-Davis), 80 Meilen 39; 8. Salmson (Vincendon-Clarke). 67 Meilen 05; 4. Alfa Romeo (Ivanovsky-Dunkley), 73 Meilen Stundenmittel. Wiesbadener Automobilturnier. Mit einer Sternfahrt, dem Schönheitswettbewerb und der Geschicklichkeitsprüfung wurde das Internationale Wiesbadener Automobilturnier am letzten Mittwoch eingeleitet. Von den 21 zur Sternfahrt gemeldeten Teilnehmern trafen am Mittwoch 15 in Wiesbaden ein. Mercedes-Benz triumphierte hier, denn die ersten fünf Plätze fielen an dieses Fabrikat Prinz zu Leiningen, der an der Südküste von Spanien gestartet war und 1911 km LuftHnie zurücklegte (Strassenweg zirka 2400 km) wurde Erster vor dem Berliner Hirthe (1910 km). Dritter wurde der bekannte Journalist Siegfried Doerschhg, der in Vama am Schwarzen Meer gestartet war.. Die Entfernung, die Doerschlag zurückgelegt hat, betrug 1864 km Luftlinie. Der Schönheitswettbewerb aro Himmelfahrtstag morgen hatte eine Rekordzahl von über 400 Wagen aller Gattungen vereinigt. Die Preisrichter hatten keine leichte Arbeit, handelte es sich doch fast durchweg um Qualitätswagen mit kaum merkbarem Unterschied. Die Wertung wurde nach dem äusseren Gesamteindruck, Farbe, Zweckmässigkeit und Inneneinrichtung, bei wenigen Karosserien auch die Preiswürdigkeit, vorgenommen. Insgesamt kamen 83 erst«, 87 zweite und 96 dritte Preise zur Verteilung. Am stärksten vertreten waren naturgemäss die deutschen Marken Neben den ersten, zweiten und dritten Preisen wurden noch solche mit besonderer Auszeichnung verteilt. Den Vogel schössen hier Mercedes- Benz, Horch, Isotta-Fraschini, Rolls-Royce* Cadillac, Brennabor, Adler, Hanomag, Opel, Stoewer, Citroen, Simson-Supra usw. ab. Am Nachmittag erfolgte dann die Geschickliohkeitsprüfung, die dn diesem Jahre besonders komplizierte Aufgaben an die Fahrer stellte. Am schneidigsten bewältigte der bekannte Rennfahrer Kappler-Gernsbacb auf Simson-Supra die Hindernisse. Allerdings gelang auch ihm eine völlig freie Durchführung nicht.

N° 43 — 1929 AUTOMOBIL-REVUE Ergebnisse der Geschicklichkeitsprüfung: 1. Fritz Kappler (Gernsbach) auf Simson-Supra, 91 Punkte; 2. Fritz Stauffer (Ludwigshafen) auf Dixi, 92 Punkte; 3. Otto Glöckler (Frankfurt a. M.) auf Hanomag, 114 Punkte; 4. Lenhardt (Essen) auf Chrysler, 116 Punkte; 5. Wirtz (Neuwied) auf Opel, 127 Punkte; 6. Vorsauer (Wiesbaden) auf Stoewer, 129 Punkte; 7. Andreae (Frankfurt a. M.) auf Hanomag, 139 Punkte; 8. Alfred Hirthe (Berlin) auf Mercedes-Benz, 140 Punkte. Der Grosse Preis von Bourgogne der über 525 km zum Austrag gelangte, wurde von Philipp auf Bugatti mit einem Stundenmlttel von 138,406 km gewonnen. Die beste Zeit der Sportwagen fuhr die Rennfahrerin Mme Depret, ebenfalls auf Bugatti, mit dem für eine Frau sicher glänzenden Stundenmittel von 125,8 km. Von den 17 Renn- und 10 Sportwagen schieden 12 aus. Das Rennen brachte ein spannendes Duell zwischen den beiden Bugattifahrern Philipp und Bouriat B. N. C. holte sich zwei beachtenswerte Kategoriesiege, ebenso Mercedes. Die Resultate: Rennwagen: 750 cem bis 1100 cem: 1. Treunet (B.N.C.), 4 Stunden 16 Minuten 41 Sekunden; 2. Dumond (Amilcar), 4 Std. 18 Min. 08 Sek. 3/5. 1100 cem bis 1500 cem: 1. Lobre (B.N.G.), (28 Runden), 4 Std. 14 Min. 49 Sek. 1500 cem bis 2 1: 1. Foc (Bugatti). 3 Std. 54 Min. 27 Sek. 2/5; 2. Tedaldi (Bugatti), 4 Std. 2 Min. 59 Sek. 4/5; 3. Tersen (Bugatti). 4 Std. 16 Min. 21 Sek.; 4. Avon (Bugatti), (24 Runden), 4 Std. 9 Min. 35 Sek. 2-3 Liter: 1. Philipp (Bugatti), 3 Std. 47 Min. 35 Sek. 1/5; 2. Bouriet (Bugatti), 3 Std. 47 Min. 35 Sek. 2/5; 3. Gauthier (Bugatti), 3 Std. 51 Min. 9 Sek. Sportwagen: 1100 cem bis 1500 cem: 1. James (B.N.C.). (19 Runden), 4 Std. 14 Min. 43 Sek. 1500 cem bis 2 1: 1. Mme Derancouxt (Bugatti), (25 Runden), 4 Std. 15 Min. 46 Sek. 3 1 bis 5 1: 1. Mme Depret (Bugatti), 4 Std. 10 Min. 23 Sek. 4/5; 2. Bula (Oakland), (26 Runden), 4 Std. 11 Min. 50 Sek. 5 1 bis 8 1: 1. Violet (Mercedes), 4 Std. 10 Min. 13 Sekunden. Das Ratty, das dem Grossen Preis von Böurgögne voranging und sich durch eine ausserordentlich starke Beteiligung auszeichnete, wurde von Heliot auf Mathis, der eine Distanz von 4284 Kilometer zurückgelegt hatte, entschieden. St. Moritzer Automobilwcche. Prachtvolle Organisation. — 200,000 Fr. zum Ausbau der Lance-Strecke. Die Vorarbeiten für die St. Moritzer Automobilwoche, die dieses Jahr zum ersten Mal im schweizerischen Auto-Sportkalender figuriert und in den Tagen vom 19. bis 25. August durchgeführt wird, befinden sich im vollen Gang. Das Programm dieser gross aufgezogenen Veranstaltung sieht in seiner endgültigen Gestalt nun folgendermassen aus: Montag den 19. August: Anfahrt der Teilnehmer. Dienstag den 20. August: Training für den Kilometer Lance auf der Strasse Samaden—Punt-Muraigl. Mittwoch den 21. August: Kilometer Lance auf der Strecke Samaden—Punt-Muraigl. Donnerstag den 22. August: Geschicklichkeitsprüfung und Training für die Bergprüfungsfahrt Poschiavo—Bernina-Hospiz. Freitag den 23. August: Training für die Bergprüfungsfahrt. Samstag den 24. August: Sdhönheitskonkurrenz und Training. Sonntag den 25. August: Bergprüfungsfahrt Poschiavo—Bernina-Hospiz. Alles in allem ein reich dotiertes Menü autotnobilistisoher Genüsse! Neben dem Klausen-Rennen wird die St. •Moritzer Automobilwoche als wichtigstes Event der schweizerischen Automobilsaison 1929 gewertet werden müssen. Die Reglemente sind in Arbeit und werden wohl kaum mehr lange auf sich warten lassen. Ursprünglich umfasste das Programm auch noch eine zweitägige Alpenfahrt (Regelmässigkeitsprüfung). Man hat aber diese Konkurrenz fallen gelassen, weil sie eine zu komplizierte Organisation bedingte. Für die Herxichtung der Kilometer-Rennstrecke stehen den Organisatoren 200,000 Franken zur Verfügung. Die Arbeiten sind bereits ausgeschrieben worden und ihre Inangriffnahme steht unmittelbar bevor. Die eigentliche Rennstrecke erhält durchgehend eine Breite von 6 Metern. An und Auslauf werden auf 5 Meter ausgebaut. Es wird also ganze Arbeit geleistet, was in automobilsportlichen Kreisen woW um so grössere Genugtuung auslösen mag, als abgesehen von Eaumorte dieses Jahr in der ganzen Schweiz kein anderes Kilometerrennen von Stapel igeht. In selten glücklicher Weise vereinigt St. Moritz die Voraussetzungen für ein gutes Gelingen einer Automobilwoche in sich: ein Sportzentrum par excellence, dessen Landschaft einen unvergleichlichen szenischen Rahmen für eine solche Konkurrenz darstellt. Die Veranstaltung steht unter der Aegide der Sektion Graubünden des A.C.S. Als Rennsekretaxiat amtet das Bureau des Kurund Verkehrsvereins St. Moritz. Zürther Notizen Zum Departementswechsel im Regierungsrat. Die kantonal-zürcherischen Verkehrsangelegenheiten werden, soweit sie die Regierung beschäftigen, nunmehr von einem neuen Departementschef betraut werden. Wie bereits vor der Abstimmungskampagne bekannt geworden war, hatte sich Herr Regierungsrat Maurer, der bisherige Chef des Departementes für Justiz und Militär, entschlossen, die Neuwahlen zu einem Departementswechsel zu benutzen, wozu ihn wohl auch eine steigende Opposition, die flim aus Kreisen der zürcherischen Verkehrsverbände erwachsen war, veranlasst haben dürfte. Der neu in den Regierungsrat berufene Dr. Hafner, früherer Direktor der Strafanstalt Regensdorf, wird nunmehr die Geschäfte für Justiz und Militär, denen bekanntlich auch das Motorfahrzeugwesen zugeteilt ist, übernehmen. Wir hoffen gerne, in dem neuen Departementschef einen Magistraten zu finden, der dem Motorfahrzeugverkehr das ihm notwendige Verständnis entgegenbringt und kann er in seinen Bemühungen um das Verkehrswesen der Unterstützung der Verbände und der Presse sicher sein. z. T. C. S, AUTO-SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL DES T. C.S., Gruppe St Gallen-Stadt unter dem Vorsitz des Gruppenpiäsidenten Herr Emil Gross fand Samstag, den 11. Mai, abends 8 Uhr, im Cafe Löchlibad, St. Gallen, die ordentliche Hauptversammlung der Gruppe St. Gallen-Stadt statt. Die Entwicklung dieser Untergruppe der Sektion, welche heute über 180 Mitglieder zählt, ist eine sehr erfreuliche, um so betrübender war es aber für die stets rührige Kommission, feststellen zu müssen, dass nur eine kleine Zahl Mitglieder der persönlichen Einladung zur Versammlung Folge geleistet haben. Es ist dies eine bedauerliche Feststellung und möchten wir auch an dieser Stelle erwähnen, dass es eine Rücksichtslosigkeit seitens der Mitglieder ist, wenn sie den Versammlungen fern bleiben, denn die Kommission verdient unbedingt, dass man ihre uneigennützige Arbeit für den T. C S. durch zahlreichen Aufmarsch zu allen Veranstaltungen entschädigt. Dem Präsidialbericht entnehmen wir, dass letztes Jahr kein guter Stern über den Veranstaltungen der St. Galler Gruppe leuchtete, denn mit Ausnahme eines schwach besuchten Anlasses mussten alle übrigen projektierten Veranstaltungen infolge mangelhafter Teilnahme abgesagt werden. — Wo der Fehler liegt, können wir nicht feststellen, auf alle Fälle scheint uns aber die vom Präsidenten vermutete Ursache nicht der Grund zu sein, weshalb wir auch die bezügliche Bemerkung im Präsidialbericht malplaciert finden. Die TOTÜ Kassier Herrn H. Bnrk vorgelegte Jahresrechnung, umfassend den Zeitraum vom 1. Mai 1928 bis 1. Mai 1929, welche bei Fr. 19C5.50 Einnahmen und Fr. 1394.15 Ausgaben einen Einnahme-Ueberschuss von Fr. 571.35 aufweist, wird auf Antrag der Rechnungsrevisoren einstimmig genehmigt Der Jahresbeitrag für die Gruppe wird auch für das kommende Vereinsjahr auf Fr. 3.— belassen. Für das Sommerprogramm werden nebst den Sektionsanlässen nachstehende Veranstaltungen bestimmt: Samstag, 25. Mal: Abend-FrQhlingsaurfahrt (Herren-Abend) nach dem Langmoos bei Berneck. Besammlung und Abfahrt abend« 7 Uhr auf dem Blumenbergplatz. Samstag, 15. Juni 1929, bei ungünstiger Witterang eventuell acht Tage später. Nachmittags-Ausfahrt nach dem Nollen bei Wü mit den 120 Insassen der Taubstummenanstalt St. Gallen. Juli—August Picknickfahrt ins Montafun (Vorarlberg). Für alle drei Veranstaltungen werden genauere Mitteilungen an dieser Stelle noch folgen. In den hierauf folgenden Wahlen wurde die Kommission wie folgt bestätigt: Präsident: Emil Gross; Vize-Präsident: Otto Fierz; Kassier: Heinrich Burk; I. Aktuar: H. Richli, IL Aktuar: H. Bischofberg-er; Beisitzer: Egli, Engler, Karrer, Sutter, Häne. Turnherr. Als Rechnungsrevisoren beliebten für eine weitere Amtsdauer die Herren Egli und Zollikofer. In der Allgemeinen Umfrage rief die am Sonntag zur Abstimmung gelangende Strassenverkehrs- Initiative eine rege Diskussion hervor, bei welchem Anlasse die Beschlüsse des Verwaltungsrates des T.C.S. verurteilt wurden, indem die eigentümliche Stellungnahme nicht begriffen werden konnte. Die Versammlung fassle zum Schlüsse der allseitig rege benutzten Diskussion einstimmig nachstehende Resolution, welche dem Verwaltungsrat des T. G. S. sofort telegTaphisch bekanntgegeben wurde: «Die Hauptversammlung der Gruppe St. Gallen- Stadt des T.C.S., Sektion St Gallen-Appenzell, hat die Stellungnahme des Verwaltungsrates des Touring-Club Suisse zur Abstimmung über die Strassenverkehrs-lnitiative zur Sprache gebracht und protestiert einstimmig dagegen, dass die Leitung des T. C. S. die Strassenverkehrs-Initiative nicht nur nicht unterstützt, sondern durch Presse-Aeusserungen sogar noch bekämpft hat. Die Versammlung verurteilt diese befremdliche Haltung des Verwaltungsrates des T.C.S. um so mehr, als verbindliche Vorschläge der in Frage kommenden Behörden Ober die Schaffung eines Verkehrsgesetzes bis heute nicht gemacht worden sind.» Wir wollen indessen hoffen, dass die Haltung des T.C.S. für das Abstimmungsresultat über die Strassenverkehrs-Initiative nicht ausschlaggebend eein wird. ESS1EX _____ AUTOSEKTION ST. GALLEN-APPENZELL DES T. C. S. Wir möchten nochmals aufmerksam machen auf unsere Pfingstfahrt nach Interlaken. Wenn es klappoft soll mit Verpflegung, Logis etc., so ist eine rechtzeitige Anmeldung unbedingt erforderlich. Wir haben den definitiven Anmelde schluss auf den 15. crt. verlängert Bei ganz schlechter Witterung wird die Fahrt dahinfallen. Bei zweifelhaftem Wetter geben Auskunft: Herr E. Lutz, Flawü, TeL-Nr. 177; Herr G. Knecht. Wil. Tel.-Nr. 481; Herr B. Gross, St Gallen, Tel.-Nr. 422. i Sammlung in Wattwil morgens 7 Uhr. Keine Se classe l hre dans le TOUR DE FRANCE et s'adjuge la Coupe Ansaldo Nous releoons dans „Le Journal" du 7 mai 1929: „Les Performances d'Essexdans le Tour de France se sont maintenues ä la hauteur du d£but. Recapitulons: Essex termine sans penalisation, apres avoir fait l'admiration de tous les publics de France. En outre, Andrg Morel, au long du Tour de France, a rafle slx coupes regionales: celles du Lyonnais, des PyrönSes, de I 1 Atiantique, de Bretagne, de Normandie, du Nord, et la Coupe Ansaldo. Ajoutons que Morel, Champion de tous les d6marrages ä froid, n'avait dlsputö ni la Coupe de Paris, ni les courses de cöte. Chacun peut en deduire la valeur de I'Essex qui, avec ses 2 I. 700 eme, au cour d'une semblable randonne'e, n'a Jamals Faibli." 8 MODELES de f». 74LSO-— ä fr. S©©®-~ pare-chocSj 4 arhortisseurs hydrauliques et equipement complet y compris. CjkhloHcrbcc VBÄLE BERNE ZÜRICH REPRISEN TA NTS DANS TOUS LES CANTONS. F- Eidgen. Volksabstimmung vom 11./12. Mai 1929. Ein interessanter Vergleich. Branntwein- Strassenverkehrsinitiative initiative Kantone Ja Nein Ja Nein Zürich 60236 68693 62008 59301 Bern 33256 68004 36077 62374 Luzern 5060 25149 8594 29949 IM 603 2873 894 2525 Schwya 1261 7575 2366 6449 Obwalden 306 2483 778 1966 Nidwaiden 196 2041 589 1630 Glarus 2240 4293 2389 4061 Zug 807 3969 1940 2738 Freibarg 2155 16794 2303 14902 Solothurn 9332 22152 15250 13876 Baselstadt 12818 7097 14229 5176 Baselland 5565 9171 8131 5777 Schaffhausen 4523 6167 4448 5741 Appenzell A.-Rh. 2729 6857 2500 6556 Appenzel I.-Rh. 211 1885 371 1686 St. Gallen 16431 35887 19049 29223 Graubünden 5237 11210 4894 10965 Aargau 17510 38499 18384 35137 Thurgäu 6973 19062 8241 16955 Tessin 1822 8808 2057 8237 Waadt 19214 54353 22871 48231 Wallis 1796 12059 1698 11898 Neuenburg 7654 12629 6215 13219 Genf 7469 16011 1338 27196 Militär — — — — Total 225406 463751 247616 426797 Einzelresultate. Verkehrs-Initiatlve. Ja Nein Stadt Bern 6711 6295 Stadt Basel 14229 5176 Stadt Zürich 28438 16182 Stadt Schaffhausen 2093 1870 Stadt Liestal 582 254 Stadt Pratteln 458 220 Stadt Birsfelden 639 247 Stadt Thun 1018 1153 Stadt Winterthur 3149 3144 Stadt St. Gallen 3870 5983 Bezirk Zürich 35790 20496 Kolonnenfahrt. Begleitung eines tüchtigen Reparateurs. Die an Naturschönheiten wirklich vielversprechende Tour berührt folgende Orte: Luzern, Brünig, Interlaken, Lauterbrunnen, HUterfingen, Thun, Steffisburg, Schwarzenegg, ßchallenberg (sehr schöner Aussichtspunkt), Escholzmatt, Luzern, Zug, St. Gallen. Diner am ersten Tag im «Nünalphorn». Flüeli-Ranft, Souper im®cParkhotel», Interlaken, Logis ebendaselbst; Znüni in Hilterfingen bei unserem Mitglied Herr Obrecht im »Bellevue»» Diner in der in Escholzmatt Jeder Wagenführer erhält einen genauen Pias über die ganze Fahrt womit er sich jederzeit und. überall orientieren kann. Anmeldungen bei Herrn Bnrk, Union-Platz. Die Sportkommission* AUTOSEKTION BERN DES T.C.S. Programm der Pfingstfahrt Pfingstsonntag, 19. Mai: 7.45 Sammlung für die von Bern fahrenden Teil» nehmer auf dem Bundesplatz; 8.00 Abfahrt nach Luzern. il.OO Treffpunkt in Luzern vor dem Hauptbahnhof; 11.30 Abfahrt über Ebikon, Root, Chain nach Zug. 12.30 Ankunft in Zug. 13.00 Mittagessen im Hotel «Ochsen»; 14.30 Abfahrt über Thalacker, Unterägeri, Oberageri. Morgarten (kurzer Halt), Sattel, Schwyz (kurzer Halt), Brunnen (35 km); 17.00 Ankunft in Brunnen. Bezug der Quartiere im «Goldenen Adler». Fakultative Fahrt über die Axenstrasse nach Flüelen-Altdorf (Teil» denkmal) und zurück. 19.00 Ankunft in Brunnen zum Nachtessen. Pfingstmontag, 20. Mai: 8.30 Abfahrt von Brunnen über Gersau, Weggis, Küssnacht (Hohle Gasse), Immensee (wendeni. Meggen. Luzern, Horw, Alpnachstad. 12.00 Ankunft in Lungern zum Mittagessen im Hotel «Löwen». 14.00 Abfahrt über den Brünig. Brienzwiler, Brienz nach Interlaken (32 km). 16.00 Ankunft in Interlaken. — Freie Rückfahrt. Der Vorstand hofft, dass Sie sich zur Teilnahme an dieser schönen Fahrt entschliessen werden und bittet Sie, ihm Ihre Anmeldung so rasch als möglich, aber bis spätestens am 14. Mai, zukommen zu lassen. — Die Fahrt findet nur bei gutem Wetter statt. Auskunft erteilt am 19. Mai, morgens um 7 Uhr, das Telephonbureau Bern, A. C. S. A.C.S. SEKTION BERN. Eine stattliche Zahl von Mitgliedern hatte sich zur Generalversammlung der Sektion Bern am Samstag, den 11. Mai, um 18 Uhr im Gasthof zum «Löwen» in Worb eingefunden. Die reichlich besetzte Traktandenliste begann mit der Verlesung des Protkolls der letzten Generalversammlung. Danach verlas der Präsident, Herr Dr. Mende, den Jahresbericht 1928. Das 24. Vereinsjahr nahm nach aussen hin einen guten Verlauf. Die Mitgliederzahl zu Beginn des Jahres war 680, Neuanmeldungen im Verlauf des Jahres 114, 47 Austritte und Todesfälle, so dass am Ende des Jahres 1028 die Mitgliederzahl die stattliche Ziffer von 747 Personen erreichte. Der Präsident eins; dann über zu einer Schilderung der Widerstände, welche das bernische Dekret mit seinem Nachtfahrverbot hervorgerufen hat Ein weiteres unliebsames Gebiet für den Automobilisten sind die bernischen Kontrollen aus dem Hinterhalt, deren Notwendigkeit von allen Automobilisten bestritten wird. Was die Verkehrsregelung in der Bundesstadt anbelangt, so wurde hier den Automobilisten seitens der städtischen Behörden mehr Verständnis entgegengebracht. Die von dez