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E_1929_Zeitung_Nr.044

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Es sei hierbei speziell

Es sei hierbei speziell darauf aufmerksam gemacht, dass, wer mit solchen provisorischen Einreisekarten nach Italien oder Frankreich fährt, ausserdem mit einem schweizerischen Freipass (siehe oben) und einem internationalen Fahrausweis und gültigen Reisepass versehen sein muss. 5. Adresstafel. Frankreich schreibt vor, dass jeder Wagen vorn auf dem Spritzbrett eine metallene Tafel tragen muss, welche den Namen und die Adresse des Besitzers enthält. 6. Automobilsteuern. Während die Schweiz für Aufenthalte auswärtiger Automobilisten bis zu drei Monaten keine Automobilsteuer verlangt, haben andere Staaten solche Autosteuern für Auslandautotouristen vorgeschrieben. In den die Schweiz umgebenden vier Grenzstaaten sind die bezüglichen Verhältnisse die folgenden : a) Deutschland. Deutschland erhebt von den schweizerischen Automobilisten für einen Aufenthalt bis zu fünf Tagen keine Automobilsteuer, sofern die Einreise Von einem schweizerischen Zollamt aus oder am Bodensee beim Zollamt Ziegelhaus (Lindau) oder Niederstauffen erfolgt. Bei der Einreise ist alsdann beim deutschen Zollamt eine Bescheinigung der Steuerfreistellung zu verlangen. Die Karte berechtigt für steuerfreien Aufenthalt für fünf unmittelbar aufeinander folgende Tage in Deutschland, gleichgültig wie oft solche Aufenthalte pro Jahr erfolgen. Dauert der Aufenthalt in Deutschland mehr als fünf Tage, so ist für die ganze Aufenthaltsdauer eine Steuerkarte für Auslandautomobilisten beim deutschen Einreisezollamt zu lösen, welche für Aufenthalte bis zu maximum 60 Tagen abgegeben wird. Die hierfür zu bezahlende Steuer beträgt 1 M. (für Motorräder 0.50 M.) für jeden Tag, der ganz oder teilweise in Deutschland zugebracht wird, iedoch mindestens 3 M. Die Tage des Aufenthaltes brauchen nicht unmittelbar aufeinander zu folgen und behält die Karte ein Jahr lang nach ihrer Ausstellung ihre Gültigkeit und kann während dieses Jahres das betreffende Automobil so viele Tage als die gelöste Karte anführt, in Deutschland verweilen. Bei einem Aufenthalt über 60 Tage ist die ordentliche deutsche Automobilsteuer zu entrichten. b) Italien. Ausländer haben in Italien für einen Aufenthalt bis zu drei Monaten keine Automobilsteuern zu bezahlen. Dauert der Aufenthalt mehr als drei Monate, so ist für Jeden weitem Monat, aber maximal sechs Monate, ein Zwölftel der Jahressteuer zu bezahlen, vom Tage der Einreise in Italien an gerechnet. Diese Steuer wird durch die Steuerämter resp. das Ausreisezollamt bezogen. c) Frankreich. Jeder in Frankreich einreisende Auslandautomobilist hat beim französischen Einreisezollamt ein sog. «Laissezpasser» zu lösen, das zum Preise von 10 fr. Franken pro Tag plus 3.60 fr. Fr. Stempelgebühr abgegeben wird. Diese «Laissezpasser» werden für diejenige Anzahl Tage, solange der Aufenthalt in Frankreich ungefähr dauert, ausgestellt, jedoch im Maximum für 60 Tage pro Kalenderjahr. Hält sich der Automobilist länger als vorausgesehen, d. h. länger als das « Laissez-passer » gültig ist, in Frankreich auf, so hat er beim nächstgelegenen französischen Steuerbureau einen «Permis de circulation Special» zu lösen zum Preise von 0.80 fr. Fr. pro PS und Tag plus 1 fr. Fr. Stempelgebühr, dessen Dauer iedoch Am Eingang dieses Weges befand sich ein eiserner Pfosten, um allen Fahrzeugen den Durchgang zu wehren. Zwischen der hohen Klostermauer auf der einen und einem Holzabladeplatz auf der andern Seite kam er zu iinem dicht mit Waldreben bewachsenen wackeligen Holzzaun. In der Mitte war der Eingang zu dem rückwärtigen Garten von Nr. 2, Brokeplatz. Der Franzose hob sich auf die Zehen und versuchte, über das Holzgitter zu schauen. Die Strassenseite des Gartens war mit hohen Pappeln bepflanzt. Durch sie hindurch blickte er auf einen verwahrlosten Grasplatz, der von seit Jahren nicht mehr beschnittenen Buchsbüschen eingefasst war. Dahinter erhob sjch die rote Ziegelmauer des Atelierhauses. Die Sonne spiegelte sich in den Scheiben eins grossen Fensters, das, wie er annahm, Julian Quayres Schlafzimmerfenster sein musste. Boulot spähte die Gasse^hinauf und hinab, keine Seele war zu sehen. Ein kräftiger Stoss öffnete ihm die Zauntür. Im nächsten Augenblick stand er auf dem Grasplatz. Dem Hause entlang lief ein schwarzer Erdstreifen, der wohl einmal ein Blumenbeet gewesen war. Noch standen überall Scherben heraus, die einst die Einfassung gebildet haben mochten. Im etwa drei Fuss hohen Sockel steckten vereinzelte, verrostete Nägel als einziges Anzeichen, dass hier vielleicht einmal irgendeine Kletterpflanze die Wand bekleidet hatte. Noch einen Fuss höher stand der Fenstersims ein paar Zentimeter aus der Mauer vor. (Fortsetzung folgt.) , das laufende Trimester nicht übersteigen darf. Mit dem Beginn des neuen Trimester ist die ordentliche französische Automobilsteuer zu bezahlen. d) Oesterreich. Die in Oesterreich einreisenden Automobilisten haben mit Ausnahme der Länder Tirol, Oberösterreich und Stadt Wien keine Automobilsteuer zu entrichten wenn der Aufenthalt « einige Wochen » nicht übersteigt. In den genannten Ländern, die für Ausländer eine Autosteuer vorsehen, stellt sich dieselbe wie folgt: In Wien sind die ersten 30 Tage steuerfrei. Für Aufenthalte über 30 Tage ist die doppelte österreichische Autosteuer in monatlichen Raten zu bezahlen. Letztere beträgt 300 S. per Jahr. In Oberösterreich ist für jeden Aufenthaltstag eine Autosteuer beim Einreisezollamt zu entrichten. Die Steuer beträgt für Personenwagen : für zwei Tage 8 S., für fünf Tage 16 S., für 15 Tage 32 S., für 30 Tage 50 S., für 60 Tage 100 S. Die Aufenthaltstage brauchen nicht aufeinander zu folgen und verliert die Steuerkarte ein Jahr nach ihrer Ausstellung ihre Gültigkeit. Die in das Land Tirol einreisenden fremden Automobilisten haben eine Steuerkartc Verhältnissen besser entsprechenden Wegen nach einer Lösung zu suchen, die den heute tatsächlich bestehenden Unzuträglichkeiten im schweizerischen Strassenverkehr ein Ende machen kann. Beide Ini- am Einreisezollamt zu folgenden Ansätzen zu tiativen haben diesen Wert der Demonstration für lösen: für 5 Tage 15 S., für 15 Tage 25 S., eine umfassendere und wohlvorbereitete Lösung, für 30 Tage 40 S., für 60 Tage 70 S. Dieund sie sind deshalb nicht umsonst der eidgenössi Aufenthaltstage brauchen nicht aufeinander sehen Volksbefragung unterstellt worden. zu folgen, dagegen erlischt die Gültigkeit der « Basler Tages-Anzeiger »: Karte auf Ende des Kalenderjahres. Nun wäre es nicht mehr zu früh, wenn sich die Das Land Vorarlberg hat ebenfalls eine politischen Parteien und die speziellen Verkehrs Autosteuer für ausländische Automobilisten Interessenten zu einer allen Teilen dienenden Gesetzgebung zusammenfinden würden. Ueber die vorgeschrieben, doch kommt dieselbe für Angehörige derjenigen Staaten in Wegfall, zwingende Notwendigkeit eines Bundesgesetzes über den immer grössere Dimensionen annehmenden die von österreichischen Staatsangehörigen Motorfahrzeugverkehr ist kein Wort zu verlieren. auch keine Steuer erheben. Da die Schweiz « Aargauer Tagblatt»: keine solche Steuer für Aufenthalte bis zu drei Monaten erhebt, so haben schweizerische Automobilisten in Vorarlberg keine Steuer zu bezahlen. Zu einem Vergleich Nach langem Hin und Her ist endlich die Automobilunfalil-Angelegenheit des uruguayischen Gesandten de Castro, mit Fürsprech Tenger in Bern durch einen Vergleich erledigt worden. Es hat sich dabei zweifelsfrei erwiesen, dass an dem schweren Unfall der Diplomat sich zur Schuld bekennen musste. Wir müssen froh sein, dass in Anbetracht der Exterritorialität der fremden Gesandten unter den Auspizien des politischen Departements wenigstens ein Vergleich zustande gekommen ist. Wie man hört, soll der Vergleich sowohl nach schweizerischer wie nach internationaler Judikatur allerdings in Anbetracht der schweren und andauernden Nachteile ungenügend sein. Er soll weder den billigen Genugtuungsansprüchen der Geschädigten hinreichend entsprechen, noch das Mass der Schuld voll in Rechnung stellen. Ob damit die kleine Anfrage Vallotton-Warnery dahinfallen wird, bezweifeln wir. Der Bundesrat hat die Pflicht, jede kleine Anfrage zu beantworten. Auch dürfte die Beratung des Geschäftsberichtes des Bundesrates Anlass bieten, um in der Junisession auf die Angelegenheit zurückzukommen. Eines steht für uns fest : Die These der diplomatischen Immunität in bezug auf Automobilhaftpflicht und Strassenpolizei lässt sich nicht mehr länger aufrechterhalten. Mit schönen Federstrichen, die einem Diplomaten die Fahrbewilligung entziehen, ist es nicht getan. Die diplomatische Immunität sorgt dafür, dass diese Federstriche ins Blaue geschrieben werden müssen. -t. Weitere Pressestimmen zum 12. Mai. AUTOMOBIL-REVUE « Bodensee-Zeitung »: Das Resultat mit dem Verhältnis 1 :2 lässt darauf schliessen, dass in weiten Kreisen das Bedürfnis nach einer modernen und allgemeinen Verkehrsregelung als dringend aufgefasst wird. Die Initianten dürfen mit dem Ergebnis zufrieden sein, da keine Partei von Belang ihr Begehren unterstützt hat. « Glarner Nachrichten »: Die Strassenverkehrs-Initiative ist nun zwar er- •wartungsgemäss von Volk und Ständen verworfen worden, aber nicht mit so hohem Stimmenmehr, wie man im Lager der Neinsager vermutete. Dass neben Baselland und Solothurn. den Durchgangskantonen mit reiihem Strassennetz und geringen Einnahmen aus dem Verkehr mit Motorfahrzeugen, auch Baselstadt und Zürich die Initiative guthiessen, zeugt neuerdings von der straffen Organisation der Automobilisten und Velofahrer und der Fernwirkung ihrer Presse. « St. Galler Tagblatt»: Die zweite Ueberraschung des gestrigen Tages ist die auffallend grosse Stimmenzahl, welche die Strassenverkehrs-Initiative auf sich vereinigt hat. Dieses Volksbegehren, hinter dem ausser der Strassenverkehrsliga mit den ihr angeschlossenen Verbänden keine bedeutenderen Organisationen — von den polit. Parteien nur die Kommunisten (!) — standen, hat bei etwas schwächerer Stimmbeteiligung mehr Ja und weniger Nein erzielt als die Branntwein-Initiative; zwei Kantone (Zürich' und Solothurn) und zwei Halbkantone (beide Basel) haben sie sogar angenommen. Das hätte sicher noch am Samstag niemand für möglich gehalten Wenn man bedenkt, dass die Initiative das erforderliche Minimum von Unterschriften nur wenig überschritten hat, so ist ihr ein Achtungserfolg in der Abstim mung nicht zu bestreiten. Die « Gazette de Lausanne » gibt ihrem Erstaunen über die grosso Zahl der Ja Stimmen Ausdruck, die nach ihrer Ansicht dem grossen Kontingent der Radfahrer zu verdanken ist und für die Strassenverkehrsliga einen Achtungs erfolg bedeutet. Sie beweist, dass in unserer Be völkerung grosse Unzufriedenheit über die gegenwärtige Strassengesetzgebung herrscht Der Bundesrat möge daraus seine Schlüsse ziehen! Die ge genwärtige Anarchie darf nicht weiterdauern. « Luzerner Tagblati»: Den guten Intentionen der Initianten wird der Bund ohne Zweifel dadurch Rechnung zu tragen suchen, dass er, falls die allgemeine Finanzlagi dies erlaubt, ZM^* die kantonale Beteiligungsquot am Benzinzoll noch etwas heraufsetzen wird, um allmählich dem Strassenbau ein Höchstmass von eidgenössischer Förderung zuteil werden zu lassen. « Zürcher Post»: Etwas grösser ist die Stimmenzahl. die dii Strassenverkehrs-Initiative auf sich vereinigen konnte. Der Kanton Zürich hat sie angenommen, auch Baselstadt; so wenig die Initiative sachlich geeignet war, das schweizerische Strassenverkehrsproblem zu lösen, so sehr drängt sich doch das Bedürfnis auf, auf andern, unsern staatsrechtlichen Ueber 200.000 Ja für die Strassenverkehrs- Initiative sind aber unerwartet viel; sie dürften auf die Propaganda der Fach- und Sportpresse, nich zuletzt auf die Ja-Parole der Arbeiterradfahrer und der Automobilisten zurückgehen, die damit in bemerkenswerter Weise für ein eidg. Verkehrsgesetz demonstrierten. Interessante Einzelresultate: Ja Nein Amt Bern 9475 9114 Amt Biel 3326 2101 Amt Interlaken 1775 17C8 Amt Saanen 292 268 Aarau 920 1220 Langenthai 664 424 Bönigen 116 105 Brienz 187 105 Interlaken 294 244 Matten 167 106 Unterseen 258 148 Burgdorf 654 815 Mengen (Luzern) 172 146 Hochdorf (Luzern) 296 218 Neuhausen 687 519 Bezirk Rorschach 1958 1518 UntertoggenbuTg 2249 2065 Chur 907 1384 Davos 523 469 Luzern 2618 3455 Kriens 617 595 Wie sag' ich's den Behörden? b. Der Vorstand des Freiburger Automobilelubs im badischen Breisgau lud in den letzten Tagen prominente Persönlichkeiten der Justizverwaltung und der Polizeibehörden zu einer Besprechung automobilistischer Fragen ein, um ihnen Gelegenheit zu ge- teilt. Die Anmeldungen haben bis spätestens Samstag, den 1. Juni 1929, 18 Uhr, eingereicht zu sein. Mit der Anmeldung- ist die Einben, sich einen praktischen Einblick darüber zu verschaffen, welch schwere Aufgaben der moderne Verkehr zumal an den von Fr. 10.— auf Postcheckkonto VII/2637 schreibegebühr und die Versicherungsprämie Automobilisten stellt und mit welchen Luzern zu überweisen. Di© Einsdhreibegebühr beträgt Fr. 40.— für Tourenwagen^ Schwierigkeiten er dabei oft zu kämpfen hat. Der Einladung folgten eine Reihe höherer Fr. 60.— für Sportwagen und Fr. 80.— für Beamten, neben dem Landesgerichtspräsidenten und dem Landeskommissär Staatsanwälte, wird die Einschreibegebühr verdoppelt. Un- Rennwagen. Bei verspäteter Anrndduns Richter und Polizeifunktionäre. Nach einem ter keinen Umständen werden Anmeldungen, kurzen Vortrag wurde mit einer grösseren die nicht bis Mittwoch, den 5. Juni 1929, Autokolonne eine Beobachtungsfahrt kreuz 18 Uhr, mit doppelter Einschreibegebühr im und quer durch die belebtesten Strassen der Besitze des Sekretariates sind, mehr angenommen. Das Rennen ist wiederum mit wert- Stadt ausgeführt, wobei eine grosse Reihe von Verkehrsmängeln festgestellt werden vollen Preisen und Speziaipreisen für Bestzeiten des Tages und der einzelnen Katego- konnten. Sperrzeichen waren teilweise falsch angebracht, Hupensignale wurden nicht richtig beachtet, eine auffällige Disziplinlosigkeit Die Organisation liegt, wie letztes Jahr, in rien, sowie einem Damen-Spezialpreis dotiert« der Strassenpassanten festgestellt, so dass bewährten Händen. wiederholt nur die Geschicklichkeit und Aufmerksamkeit der Automobilisten Unfälle verhüten konnten. Nachher wurde die Fahrt auf Das Rennen wird für die Auswärter der schweizerischen Automobilmeisterschaft 1929 die Landstrasse ausgedehnt, wo im allgemeinen günstigere Resultate erzielt wurden. Bei gewertet. der Vornahme von Bremsversuchen und Geschwindigkeitsschätzungen wurde konstatiert, DasGurnigel-Rennen 1929 dass Autos mit geräuschvollem Motor meist auf höhere Geschwindigkeit geschätzt wurden als z. B. Limousinen mit ruhiger Gangart, eine wertvolle Feststellung für die Richter aus eigener Anschauung, die sich nunmehr ein Bild machen können über die oft grotesken Schätzungsangaben von Zeugen, bei denen die berühmte « rasende Geschwindigkeit » schon im Tempo des ebensooft zitierten «trabenden Pferdes » beginnt. Es ist schade, dass solche Meldungen durchwegs aus dem Ausland kommen und meistens nur in Fachblättern erscheinen, die n der Regel nicht in die Hände jener Personen kommen, denen die Lektüre solcher Berichte wertvolle Fingerzeige für die Praxis ;eben würde. Gerade jetzt, wo auch in chweizerischen Automobilkreisen angeregt 1929 - N°M wird, Spezialkammern zur gerichtlichen Efledigung von Automobil-Prozessen zu bilden, könnte es nichts schaden, dem Auge des Ge-i setzes den Blick zu schärfen. SPORTLICHES Internationales Klausenrennen. Bereits melden sich verschiedene Auslandsinteressenten für die Teilnahme an dem am 17. und! 18. August stattfindenden Internationalem Klausenrennen. So haben die Bayerischen Motorenwerke, München, Anmeldeformular© einverlangt und auch von Alfa Romeo- undi Peugeotfahrern Hegen Nachfragen aus dem Ausland vor. J Eine bemerkenswerte Spende ist von sei-* ten eines automobilsportbegeisterten A. C. S.- Mitgliedes den Organisatoren zur Verfügung?.; gestellt worden, nämlich Fr. 1000 in bar* welcher Betrag demjenigen Fahrer zufallet» soll, der die bestehende Rekordzeit, welche vom deutschen Fahrer Rosenberger auf Mercedes am Klausenrennen 1927 aufgestellt wurde und welche auf 17 Minuten, 17 Sekunden = 74,650 km lautet, verbessert. Damit begeht das Klausenrennen neue Wege, indem nun den siegreichen Fahrern ausser wertvollen Gaben auch Barpreise zufallen. Durch diesen Umstand dürfte die Teilnahme am Rennen speziell auch für die Fabriken erhöhtes Interesse gewinnen. Das so lobenswerte Beispiel des ungenannt sein wollenden Spenders regt vielleicht zu weitern Barpreisen an. s. Automobil-Bergprüfungsfahrt Kriens—Eigental. Die Sektion Luzertn des A. C. S. veranstal-' tet auch dieses Jahr wieder, und zwar am Sonntag den 9. Juni, eine schweizerische Automobil-Bergprüfungsfahrt auf der Strasse Kriens-Eigental. Durch die gleichzeitige Verbindung der schweizerischen Meisterschaft mit dieser Veranstaltung kommt ihr eine wesentlich erhöhte Bedeutung zu. Die Strasse Kriens-Eigental wird zum zweiten Male für ein© schweizerische Bergprüfungsfahrt verwendet. Sie gilt bei den Rennfahrern als eine ideale, rassig© Bergstrasse, die sich in zahlreichen, interessanten Kurven durch eine herrlich© Landschaft und frisebgrüne Waldungen hinzieht. Die Strecke ist ca. 6,5 Kilometer lang und steigt von 450 Meter ü. M. bis zn 1030 Meter ü. M« Die Höhendifferenz beträgt demnach 490 Meter. Die mittlere Steigung erreicht 7,5 Prozent und die maximale Steigung 14 Prozent. Das soeben erscheinende Reglement dieser Veranstaltung lässt all© Klassen von 350 bis 8000 cem zu. Die Klasesn zerfallen in die üblichen drei Kategorien, Touren-, Sportund Rennwagen, die Fahrer wiederum gliedern sich in Amateure, Experten und Professionals. Als Amateur© dürfen lediglich die Mitglieder des A. C. S. starten. Di© Anmeldungen sind zu richten an das Rennsekretariat der Sektion Luzern des A. C. S., Löwenstrasse 3, Telephon 170, Telegramm-Adresse Autoclub Luzern, das auch jede Auskunft er- Das Reglement dieser am 30. Juni 1929 stattfindenden Bergprüfungsfahrt geht in den nächsten Tagen aus dem Druck. Das Rennen findet nach einjährigem Unterbruch, organisiert von der Sektion Bern des A. C. S., auf der bekannten Gurnigelstrecke statt (Stehender Start ab Punkt 834 der Karte l:25'000; Länge der Strecke 9 Kilo* meter; Ziel 1610 Meter ü. M.; Höhendifferenz! 776 Meter; Durchschnittssteigung 7 Prozent? grösste Steigung 15 Prozent; Ziel Seelisbühlj Zulassung. Dem Reglement liegen die Vorschriften der inerkannten nationalen und internationalen Reglemente zu Grunde. Zur Teilnahme berechtigt sind alle Inhaber einer im Jahr© 1929 ausgestellten internationalen Bewerber- und

N° 44 - 192» Fahrer-Lizenz. Die Teilnehmer werden eingeteilt in Amateure, Experten und Professionals. Die Kategorien sind die üblichen für Rennwagen, Sportwagen und Tourenwagen mit allen Klassen von 350 bis 8000 ccm. In den Kategorien der Touren- und Sportfahrceuge findet für Amateure und Experten eine besondere Klassifizierung statt. Preise. Auf je drei Fahrzeuge einer Klasse der Touren- und Sportwagen, sowie auf zwei Fahrzeuge einer Klasse der Rennwagen fällt wenigstens ein Preis. Für die Touren- und Sportwagen-Kategorie wird für Amateure und Experten je ein gesonderter Gabentisch aufgestellt. Ausserdem gelangen noch folgende Speziaipreise zur Verteilung: ein Preis für die beste Tageszeit; ein Preis für die beste Kategoriezeit und schliesslich ein besonderer Damenpreis. Nennungen. Anmeldungen sind zu richten bis spätestens 22. Juni 1929, 18 Uhr, an das Sekretariat der Sektion Bern des A. C. S., Breitenrainstrasse 97, Bern, Telephon Bw. 39.84, woselbst jegliche Auskunft erteilt wird. Mit der Anmeldung; ist die Einschreibegebühr und eine Versicherungsprämie von Fr. 7.— auf Postcheckkonte IN/737 zu überweisen. Die Nenngebühr beträgt Fr. 40.— für Tourenwagen, Fr. 60.— für Sportwagen und Fr. 100.— für Rennwagen. Bei verspäteter Anmeldung wird diese Nenngebühr verdoppelt. Anmeldungen nach dem 27. Juni, 12 Uhr, werden nicht mehr berücksichtigt. Programm. Das Programm ist bereits zusammengestellt. Das Training findet Freitag, den 28. Juni, 14—19 Uhr und Samstag den 29. Juni, 7—12 Uhr, unter der Leitung der Herren Dr. Merz und Hoffmann statt. Um 15 Uhr ist Sammlung der Konkurrenten auf der Südseite des Hotels Gurnigel zur Wagenabnahme und Verteilung der Startnummern und -Karten unter Leitung der Herren Dr. Günther und Herren mit folgender Reihenfolge. Tourenwagen 15—16 Uhr; Sportwagen lö bis 17 Uhr; Rennwagen 17 bis 18 Uhr. Unter Aufsicht von Herrn Fortmann wird hierauf ein geschlossener Park gebildet. Auf 20 Uhr ist ein gemeinsames Abendessen mit geselligem Beisammensein im Hotel Gurnigel angesetzt. Das Programm des Renntages geben wir nachstehend in extenso wieder: Sonntag, den 30. Juni: 7 Dir: Absperrung der Rennstrecke beim Start, beim Hotel Gnrnigel und am Ziel Wasserscheide Seelibühl. VA Uhx: Abfahrt in geschlossener Kolonne zum Start. 6 Uhr: Eröffnung des Rennens. Abfahrt der beiden Komiteewagen mit der roten Fahne vom Start und Hotel Gurnigel. •12 Uhr: Schluss des Rennens. Fahrt der Komiteewagen mit weisser Fahne von Start und Ziel nach dem Hotel Gurni^el. Abfahrt der Rennwagen zum Hotel Gurnigel. 13 Uhr: Sitzung der Jury Freigabe der Strecke zur Fahrt ins Hotel GuTnigel. M Uhr: Bankett Im Hotel Gurnigel mit Preisverteilung. Freigabe der Rennstrecke für Fahrten in jeder Richtung. 20 Uhr: Zusammenkunft der Sektionsmitglieder mit ihren Damen im Clublokal der Sektion Bern des A. C. S., Cafe du Theätre. I. und II. Stock. (Die Rennleitung behält sich ausdrücklich das Recht vor, die obigen Zeiten je nach Zahl der Beteiligung anders festzusetzen.) Die Coppa Messina. Wie alljährlich gelangte letzten Sonntag, acht Tage nach der Targa, die Coppa Messina (416 km) zum Austrag, die letztes Jahr überraschenderweise vom Berner Probst auf Bugatti gewonnen worden war. Der Schweizer hatte sich nicht zur Verteidigung seines Titels einfinden können. Das Rennen wurde eine sichere Beute der italienischen Marke O. M., die mit den bekannten Rennfahrern Morandi und Rosa die beiden ersten Plätze des Generalklassements belegt. Die beiden Sieger waren wohlvorbereitet in das Treffen gegangen und hatten ein prächtiges Tempo vorgelegt. Bei Morandi konnte man sich des Ei Druckes allerdings nicht erwehren, dass er in seiner Siegesgewissheit nicht das Aeusserste aus der Maschine herausgeholt hatte. Die schnellste Runde wurde von Morandi mit einem Stundenmittel von 81,207 km gefahren. Den dritten und vierten Platz belegten die als Motorradmeister bekannten Rennfahrer Ghersi und Varzi, beide auf Alfa Romeo. Von den 33 Eingeschriebenen starteten 23 und 12 beendigten das schwierige Rennen. In der Kategorie 1100 cem starteten vier Fahrer, von denen jedoch keiner das Rennen zu Ende fuhr. Unter den Ausgeschiedenen sei der Targafahrer Borzacchini genannt. Die Resultate: Bis 1500 ccm: 1. Varzi (Alfa Romeo) 5.22'41"; 2. Marano (Maserati) 5.29'H"; 3. Tranchina (Alfa Romeo) 5.53'34"; 4. Giusti (Bugatti) 6.2'47"; 5. Scianna 6.8'15". Ueber 1500 ccm: 1. Morandi (O. M.) 5.12'32"; 2. Rosa (0. M.) 5.17'21"%; 3. Ghersi (Alfa Romeo) 5.20'38"%; 4. Magistri (Alfa Romeo) 5.2T2V'%; 5. Fisauli (Maserati) 5.34'50"%; 6. Canavesi (Alfa Romeo) bM'il"%i 7. Ficcolo (Maserati) b.tt'tt"%, Rund um den Neroberg. Mit diesem Rennen fand am Sonntag das Wiesbadener Automobilturnier seinen Abschluss. Dieses Rundrennen, das Touren-, Sport- und Rennwagen offen stand, wurde auf den Promenadenstrassen des Wiesbadener Stadtwaldes ausgefahren. Laut polizeilicher Vorschrift konnten nur 5—8 Konkurrenten auf einmal gestartet werden, so dass das Rennen die Geduld der Zuschauer neun Stunden lang auf die Probe stellte. Leider beeinträchtigte die Rennformel den Rennverlauf. Die Tourenwagen-Kategorie wies die stärkste Beschickung auf, während die Sportwagen-Kategorie naturgemäss mehr zu fesseln wusste. Die schnellste Runde fuhr hier Dr. Fuchs auf Bugatti, der sich im ersten Rennen aber infolge Zündkerzendefektes vor Stumpf auf Hag-Gastell beugen musste. Dritter wurde Gassmann auf Bugatti. Im zweiten Rennen war Simons auf D. K. W., der in Steinweg auf B. N. C. lange Zeit einen überlegenen Konkurrenten hatte, vor Macher, ebenfalls auf D. K. W„ siegreich. Die grösste Klasse der Sportwagen bestritten drei Mercedeswagen. Hier schwang der Stuttgarter Rosenstein vor Wenzler und Merck obenaus. Bei den Rennwagen starteten nur Stuck auf Austro-Daimler, Kappler auf einem alten Zweiliter-Kompressor-Bugatti und von Morgens auf Amilcar. Letzterer schied jedoch schon in der zweiten Runde aus. Obwohl Stück mit gewohnter Meisterschaft fuhr und in der fünften Runde mit einem Stundenmittel von 90,453 km den 1928 von unserem Schweizer Merz (Zürich) aufgestellten Rekord brach, lief Kappler trotz mehreren Defekten nur drei Minuten nach dem Sieger ein. Baubeginn der Autostrasse Köln-Düsseldori noch in diesem Jahr. Entgegen der ursprünglichen Absicht, in diesem Jahr zunächst nur mit dem Bau der Autostrasse Köln-Bonn zu beginnen, hat der Provinziallandtag sich jetzt entschlossen, gleichzeitig auch die Strecke Köln-Düsseldorf in Angriff zu nehmen. Es ist beabsichtigt, mit den Grundarbeiten im August zu beginnen und den Strassenoberbau, der aus Kleinpflaster hergestellt wird, im nächsten Frühjahr zu vollenden. Die Arbeiten sollen beschleunigt durchgeführt werden, man hofft, schon im Mai nächsten Jahres mit dem Strassenbau fertig zu sein. rdv. AUTOMOBIL-REVUE Während die Einfuhr im April 1928 sich verringert hat, hat sich im April dieses Jahres eine Erhöhung um 341,653 Fr. ergeben, das ist ungefähr die Hälfte der Summe, welche für die Einfuhr im April 1928 ausgegeben wurde. Unsere Einfuhr beträgt 1928 effektiv 10,749,422 Fr. gegen 7,807,764 Fr. im letzten Jahr. Trotz dieser Erhöhung ist die Tabelle der Einfuhr nicht durchaus erfreulich, denn die Ausfuhr ist nicht entsprechend gestiegen, nämlich nur um 1,583,374 Fr. im April 1928 auf 1,803,728 Fr. im April 1929. Unter die 11 Länder verteilt, aus welchen unsere Einfuhr stammt, ergibt sich folgende Tabelle: Deutschland Oesterreich Frankreich Italien Belgien Grossbritannien a bfabedefgi Ver. Staaten Niederlande f Tschechoslowakei f Schweden Ungarn April 1929 Telephon Nr. 10.80, 10.81, 10.82, Ölten Stück q Kg 90 143.87 4 7.70 13 96.01 43 510.02 30 426.10 14 388.00 1.23 2.50 11.56 a 7.33 f 2.22 ab 63 89.10 4 8.19 o 16 117.74 d 146 1652.20 e 652.42 f 10 325.55 giabcd 1.37 20 5.27 22 28 216.29 39 363.34 e 116 1536.75 f 2 117.44 97 a 227 270.12 b 174 1.23 d 78.07 e 62.30 f 3 71.36 17 g 517 751.86 o 33.29 2 282 49.88 49.23 9.54 241.71 Wen in Fr 123.097 7.537 41.400 320.221 280.920 316.496 920 528 500 8.360 2.312 71.650 7.034 64.815 694.860 477.820 258.779 687 60 5.197 150 90.220 179.420 732.565 74.173 772 220.905 1.000 39.860 31.800 53.731 93 675.133 21.964 117.654 45.705 4.950 72.500 6284.95 2.362.160 3872.09 2.085.868 1857.27 1.234.328 8.43 4.608 49.65 16.450 1524 150 20 40 1 10 Depot BASEL: Albanvorstadt 42, Telephon Safran 58.57 Depot GENF: 1, Rue Pierre Fatio, Telephon Stand 40.25 Depot ZÜRICH: Neue Adresse: Florastr. 41, Telephon Lim mat 37.27 30 548 268 83 Das unübertroffene Standard-Produkt der United States yH^B Unser Automobil - Aussenhandel a 935 1316.78 1.150.047 b 13 60.17 42.635 c 87 671.75 268.935 d 783 8888.58 3.596.521 Rubber Company Bessere Reifen gibt es nicht Erhältlich in allen guten Garagen und Spezialgeschäften ROYAL CORD IMPORT A.-G., ÖLTEN im Monat April Mal Fr. 1.091.619 10.672 L575.705 1.082.497 347.389 814.751 5.826.569 150 20 40 10 e 462 6549.66 3.608.973 f 114 2811.94 2.057.693 g 12.17 7.080 h 2.50 528 i 3 61.41 17.01010.749.422, 2397 20.374.96 April 1928 a 645 872.19 819.205 b 3 20.01 14.388 c 56 417.33 188.554 d 474 5290.97 2.386.433 e 330 4615.67 2.661.699 f 86 2125.24 1.698.157 g 19.07 8.654 i 5 66.98 30J674 7.807.764 1599 13427.46 Zunahme der Einfuhr 3.141.658 Im Vergleiche zum Mäxz 1929 ergibt sich von allem eine Erhöhung für die Kategorie der Motorräder und für Automobile und Chassis von 800 bis 1200 kg, 1200 bis 1600 kg und über 1600 kg uni für alle Arten von Automobilen. Wenn man diesa Zahlen vom April 1929 denjenigen vom April 1928 gegenüberstellt, fällt die Zunahme unserer Ankauf» von grösseren Automobilen und Chassis auf. Alle Einfuhrländer haben ihr Kontingent erhöht^ Die Vereinigten Staaten stehen wie gewohnt am erster Stelle. Sie bestreiten 54,2 Prozent unserer gesamtem; Einfuhr. Dieses Verhältnis verringert sich allerdings zunehmend zugunsten der europäischen Län-* der. Frankreich, Deutschland und Italien kommen an nächster Stelle. Die drei zusammen machen 34,8 Prozent der Einfuhr aus. England liefert uns 7,ä Prozent, der Rest kommt aus Belgien, Oesterreich, Holland, Schweden, der Tschechoslowakei und Ungarn. Unsere Ausfuhr im April 1929 betrifft 33 der mit nachfolgender Verteilung: Stüok q kg Wert In Er. Total Fr.. Deutschland a 4 750.72 674.060 b 8 177 f 80.32 62.063 g 20.78 13.136 i 1.35 1.250 750.686 Oesterreich a 9 13.44 13.919 f 9.73 15.616 29.535 Frankreich a 28 115.86 104.047 f 13.05 22.492 126.539 Italien a 13 22.71 24.543 b 3 65 t 27.81 41.979 66.587 Grossbritannien a 8 150 f 142.81 115.143 116.293 Spanien a 15 1.060 f 10 420.28 254.616 255.676 Norwegen f 1.20 1.140 1.140 Schweden f 4.88 7.850 7.850 Tschechoslowakei a 4 6.57 7.495 f 37.92 56.592 64.087 Jugoslawien a 4 5.75 5.500 f 1.03 1.018 6.518 Rumänien f 1.78 2.351 2.351 Ostafrika a 3 100 WO Niederl. Indien a 2 3.09 3.173 3.173 Belgien a 4.15 4.150 b 3 60 f 40.88 74.661 78.771 Niederlande a 5 7.72 5.535 f 8.34 4.068 9.603 Dänemark f 1.55 1.991 1.991 Finnland f 3.63 4.594 4.594 Polen a 5 7.11 6.200 f 6.28 9.397 15.597 Ungarn a 9 200 f 8.83 10.820 11.020 Bulgarien f 7 226 226 Russland f 69.77 95.056 95.056 Algerien f 14 1.033 1.033 Marokko a 1 39 f 2.84 4.545 4.584 Mesopotamien f 87 1.030 1.030 Japan f 2 47.70 30.693 30.693 Columbien f 11.94 6.210 6.210 Brasilien f 1 71.84 42.597 42.597 Argentinien f 32.43 28.550 28.550 Bolivien f 4.91 3.960 3.960 Syrien f 1.91 1.615 1.615 Griechenland f 4» 133 133 Türkei f 1 33.60 17.000 17.000 Mexiko f 1 36.90 18.500 18.500 Aprü 1929 a 74 937.48 850.071 b 14 302 f 15 1125.98 938.969 g 20.78 13.136 i 1.35 1.250 1.803.728 89 2085.73 April 1928 a 79 577.78 536.946 b 3 4.70 4.926 f 25 1224.29 1.029.152 e 22.47 12.3fin 1.K83.S7J. 107 1829.24 Zunahme der Ausfuhr 220.354 Deutschland ist unser Ibester Kunde, dank seiner Ankäufe von Motoren für Motorräder, welche 89,8 Prozent unserer totalen Ausfuhr in dieses and betragen. Wenn man .auch die Vehikel mit vier Rädern in Betracht zieht, würde sich Deutschland erst im vierten Rang befinden. An zweiter Stelle finden wir Spanien, dessen Käufe sich vorzüglich auf Automobil und Chassis beziehen, mit einem Gewicht von über 1600 kg. Auch Frankreich, welches den dritten Platz einnimmt, bezieht in erster Linie Motoren für Mo-> torräder. Grossbritannien kommt an vierter Stelle. Dia Ausfuhr nach England übertrifft noch 100,000 Fr^ Die 12 übrigen Länder bezogen Automobile und Bestandteile im Betrage von 10,000 bis 100,000 Fr^ Meistens dominieren die Automobile. Für Italien. 1 ist auch ein grosser Prozentsatz für Motorräder zu bemerken. Unsere Ausfuhr dahin übertrifft die Einfuhr um mehr als ein Drittel. Aus der Statistik ergibt sich eine Zunahme der Verkäufe von Motorrädern. Die Kategorie der Automobile hat sich verkleinert mit Ausnahme von Karosserien aller Art, deren Ausfuhrziffer sich, etwas erhöht hat. Das französische 17 Kurven-Rennen wurde von Lepicard auf Donnet mit einem Stundenmittel von 70,866 km gewonnen, der die beste Zeit aller Wagen fuhr und einen neuen Rekord für die 1100 cm'-Klasse aufstellte.